DE4306429A1 - Verfahren zum Behandeln eines Objekts mit einem Warmluftstrom und Handgerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Behandeln eines Objekts mit einem Warmluftstrom und Handgerät zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- Length Measuring Devices Characterised By Use Of Acoustic Means (AREA)
- Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und ein Handgerät nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 3.
Handgeräte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3 sind
bekannt, z. B. durch Haarhandtrockner oder Warmlufthand
duschen. Insbesondere beim professionellen Arbeiten
(Friseur) mit einem solchen Handgerät zum Behandeln von
Kopfhaar eines Friseurkunden mittels eines Warmluftstromes
sind viele Unterbrechungen der Warmluftstrombehandlung
notwendig durch z. B. zwischenzeitiges Durchkämmen,
Aufwickeln, Abwickeln, Abteilen oder Ordnen des Haars.
Dabei läuft insbesondere bei kurzzeitigen Behandlungsunter
brechungen - aus Bequemlichkeitsgründen - das Handgerät mit
der eingestellten Heizleistung von ca. 500 bis 1500 Watt
weiter, wobei der Warmluftstrom nutzlos am Kopfhaar vorbei
strömt. Um besser die Energie zu nutzen, müßte das Hand
gerät oftmals manuell aus- und eingeschaltet werden, was
aber in der Praxis sehr lästig ist und daher nicht
praktiziert wird.
Es liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein
Handgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3 zu schaffen,
mit dem bei Behandlungsunterbrechungen auf bequemer Weise
die Energie besser benutzt werden kann.
Gelöst werden diese Aufgaben nach dem jeweiligen
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 und 3. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den jeweiligen
Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 bis 5 mehrere Verfahrensschritte zum Behandeln eines
Objekts mit einem Warmluftstrom mittels eines
Handgeräts;
Fig. 6 ein Flußdiagramm;
Fig. 7 ein Blockschaltbild;
Fig. 8 und 9 mehrere Verfahrensschritte zum Behandeln eines
Objekts mit einem Warmluftstrom mittels eines
Handgeräts;
Fig. 10 ein Flußdiagramm;
Fig. 11 ein Blockschaltbild;
Fig. 12 ein Flußdiagramm;
Fig. 13 ein Blockschaltbild;
Fig. 14 ein Ultraschallfeld eines Geräts zur Erfassung
eines Objekts;
Fig. 15 ein Signaldiagramm eines erfaßten Objekts;
Fig. 16 ein Handgerät mit einem neben einer
Luftstromaustrittsöffnung angeordneten
umschaltenden Ultraschallsender/-empfänger;
Fig. 17 ein Handgerät mit einem neben einer Luftstrom
austrittsöffnung angeordneten separaten Ultra
schallsender und -empfänger;
Fig. 18 ein Handgerät mit einer in einem Handgriff
angeordneten Sender/Empfänger-Einheit;
Fig. 19 ein Handgerät mit einem an einer Ondulierdüse
angeordneten Sender/Empfänger;
Fig. 20 ein Handgerät mit einer innerhalb einer
Luftstromdüse angeordneten Sender/Empfänger-
Einheit;
Fig. 21 eine an ein Handgerät verbindbare Sender/
Empfänger-Einheit;
Fig. 22 ein Handgerät mit einer Reflexlichtschranken
einrichtung;
Fig. 23 ein Handgerät mit einem mechanischen Tast
schalter;
Fig. 24 ein Handgerät mit einer Lichtschrankenein
richtung;
Fig. 25 einen im Innern eines Handgeräts angeordneten
Luftdrucksensor;
Fig. 26 ein Schaltschwellendiagramm in Abhängigkeit
eines Luftströmungsdrucks des Handgeräts nach
der Fig. 25;
Fig. 27 ein vom Abstand unabhängiges Regelungsverfah
ren zur Konstanthaltung der Temperatur eines
Warmluftstroms auf ein Objekt;
Fig. 28 ein von der Objektgröße abhängiges Regelungs
verfahren zur Konditionierung von Haar.
In den Fig. 1 bis 5 sind mehrere Verfahrensschritte eines
Verfahrens zum Behandeln eines Objekts 1 durch einen auf
das Objekt 1 gerichteten Warmluftstrom 2 eines Handgeräts 3
mit einem Gebläse 4 und einer Heizeinrichtung 5
dargestellt. Fig. 1 zeigt das eingeschaltete Gerät 3 mit
einer vorgegebenen Heizleistung der Heizeinrichtung 5,
wobei zum Behandeln eines Objekts 1 - zum Beispiel das Haar
einer Friseurkundin - der Warmluftstrom 2 auf das Objekt 1
gerichtet ist. Im Bereich einer Luftstromaustrittsöffnung 6
ist ein Ultraschallsender 7 und ein Ultraschallempfänger 8
oder ein Lichtsender 9 und ein Lichtempfänger 10
angeordnet. Zum Detektieren eines Objekts 1 wird vom Sender
7, 9 ein Ultraschallfeld 11 oder ein Lichtstrahl 12
abgestrahlt, wobei durch eine Erfassung eines reflektierten
Ultraschallfeldes 13 oder eines reflektierten Lichtstrahls
14 mittels des Empfängers 8, 10 festgestellt wird, ob der
Warmluftstrom 2 ein Objekt 1 trifft oder nicht. Trifft der
Warmluftstrom 2 nicht das Objekt 1, liegt auch kein
reflektiertes Schallfeld 13 oder reflektiertes Licht 14
vor, so daß dieser Zustand als Signal zum Ausschalten der
Heizeinrichtung 5 umgesetzt wird. Trifft der Warmluftstrom
2 wieder das Objekt 1, entsteht wieder ein reflektiertes
Schallfeld 13 oder reflektiertes Licht 14, das vom
Empfänger 8, 10 als Signal zum Einschalten der Heizein
richtung 5 umgesetzt wird.
In der Fig. 2 fließt der Warmluftstrom 2 am Objekt 1
vorbei, um zum Beispiel das Haar 15 zu richten. Da nunmehr
kein Reflexschallfeld 13 oder Reflexlicht 14 vorhanden ist,
schaltet sich selbsttätig die Heizeinrichtung 5 und
wahlweise das Gebläse 4 aus (Fig. 3), wobei das vom Sender
7, 9 abgehende Ultraschallfeld 11 oder Licht 12 weiterhin
abgestrahlt wird. Wird das Handgerät 3 wieder in Richtung
des Objekts 1 geschwenkt (Fig. 4), so entsteht wieder ein
Reflexschallfeld 13 bzw. Reflexlicht 14, das vom Empfänger
8, 10 als entsprechendes Signal zum selbsttätigen
Einschalten der Heizeinrichtung 5 (und des Gebläses 4)
umgesetzt wird (Fig. 5). Das in den Fig. 1 bis 5 gezeigte
Ultraschallfeld 11, 13 und Licht 12, 14 ist lediglich
schematisch dargestellt und soll nur die Funktionsweise der
Erfindung erläutern.
In der Fig. 6 ist ein dem Verfahren nach den Fig. 1 bis 5
entsprechendes Flußdiagramm dargestellt.
Ein entsprechendes Blockschaltbild zur Durchführung des
Verfahrens ist in der Fig. 7 dargestellt. Das von dem
Sender 7, 9 abgestrahlte Ultraschallfeld 11 oder Licht 12
wird durch ein Objekt 1 als Reflexultraschallfeld 13 oder
Reflexlicht 14 vom Empfänger 8, 10 aufgenommen und von
einer Einrichtung 16 in ein Steuersignal umgesetzt, das
einer Steuereinrichtung 17 zugeführt wird zum Ein- und
Ausschalten der Heizeinrichtung 5 und wahlweise auch das
Gebläse 4. Das Nichtausschalten des Gebläses 4 beim
Ausschalten der Heizeinrichtung 5 hat den Vorteil, daß der
Geräuschpegel des Geräts 3 erhalten bleibt. Außerdem
beträgt der Energiebedarf für das Gebläse 4 nur ca. 10%
der vom Gerät 3 aufgenommenen Leistung. Der Hauptanteil der
aufgenommenen Leistung liegt bei der Heizeinrichtung 5 mit
ca. 90%. Wahlweise kann zwischen der Steuersignaleinrich
tung 16 und der Steuereinrichtung 17 eine Ausschaltver
zögerungseinrichtung 18 vorgesehen werden, um kurzzeitige
Schaltspiele zu verhindern. Als Verzögerungszeit können für
die Praxis 0,5 . . . 4 s vorgesehen werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 und 9
arbeitet das Gerät 3 in bezug auf das Objekt 1 entfernungs
abhängig, wobei nach dem Ultraschallprinzip die Laufzeit
der reflektierten Ultraschallimpulse 13 als Maß für die
Erfassung der Entfernung S herangezogen wird. Wird eine
vorgegebene Entfernung S zum Objekt 1 überschritten (< S),
schaltet sich selbsttätig - wahlweise zeitverzögert - die
Heizeinrichtung 5 aus, wahlweise auch das Gebläse 4 (Fig.
9).
Ein nach dem Verfahren nach den Fig. 8 und 9 entsprechendes
Flußdiagramm ist in der Fig. 10 dargestellt.
In der Fig. 11 ist ein entsprechendes Blockschaltbild nach
der Fig. 10 dargestellt. Die vom Ultraschallsender 7 abge
strahlten Ultraschallimpulse 11 werden vom Ultraschall
empfänger 8 als reflektierte Ultraschallimpulse 13 empfan
gen und die entsprechenden Laufzeiten der Impulse 11 in
einer Einrichtung 19 ermittelt und an die Einrichtung 16
zur Steuersignalbildung zugeführt. Wird die vorgegebene
Entfernung S nicht überschritten, so geht ein Steuersignal
an die Steuereinrichtung 17, die die Heizeinrichtung 5 und
wahlweise das Gebläse 4 einschaltet. Wahlweise kann
zwischen der Steuersignaleinrichtung 16 und der Steuerein
richtung 17 eine Ausschaltverzögerungseinrichtung 18 vorge
sehen werden. Wird nun der Abstand vergrößert (< S) oder
das Gerät 3 vom Objekt 1 verschwenkt (kein Empfang von
reflektierten Ultraschallimpulsen 13), so wird von der
Abstandsmeßeinrichtung 19 ein entsprechendes Signal an die
Steuersignaleinrichtung 16 gegeben, die ein entsprechendes
Aus-Signal an die Steuereinrichtung 17 gibt, die die Heiz
einrichtung 5 (und Gebläse 4) ausschaltet. Wird wieder ein
Abstand von S erreicht, so wird die Heizeinrichtung 5
wieder eingeschaltet.
Fig. 12 zeigt ein Flußdiagramm, das als Ziffer 20 eine
Kombination von Entfernungsmessung und Erfassung eines auf
ein Objekt 1 gerichteten Warmluftstroms 2 darstellt
(20 : Entfernung S oder Warmluftstrom auf Objekt?), wobei
zur Entfernungsmessung die Laufzeit von Schallimpulsen und
zur Erfassung eines auf ein Objekt 1 gerichteten Warmluft
stroms 2 das Reflexlichtprinzip eingesetzt werden kann.
Ein nach der Fig. 12 entsprechendes Blockschaltbild ist in
der Fig. 13 dargestellt, wobei ein kombinierter Sender 7,
9/Empfänger 8, 10 für Schall und Licht vorgesehen ist.
In der Fig. 14 ist ein für das Verfahren wirksames, keulen
artiges Ultraschallfeld 21 dargestellt. Wird dieses Feld 21
von einem Objekt 1 berührt, so bleibt die Heizeinrichtung 5
eingeschaltet. Je nach Dimensionierung des Durchmessers des
keulenartigen Feldes 21 kann auf eine Ausschaltverzöge
rungseinrichtung 18 verzichtet werden.
Fig. 15 zeigt einen schematischen Signalverlauf, ob ein
Feld 21 nach der Fig. 14 von einem Objekt 1 berührt wird
(A) oder nicht (B) und die entsprechenden Signale (C) (D).
In der Fig. 16 ist bei einem Gerät 3 zur Erfassung des
Abstands S ein Ultraschallwandler 22 vorgesehen, der wech
selnd als Schallsender 7 und Schallempfänger 8 arbeitet.
Mit zwei separaten Schallwandlern 22, 23 zur Erfassung des
Abstands S ist das Gerät 3 nach der Fig. 17 versehen, wobei
der eine Wandler 22 als Ultraschallsender 7 und der andere
Wandler 23 als Ultraschallempfänger 8 arbeitet. Bei dieser
relativ großen räumlichen Trennung von Sender 7 und Em
pfänger 8, die neben der Luftstromaustrittsöffnung 6 ange
ordnet sind, sind vorteilhafterweise auch kurze Objektab
stände von z. B. unter 100 mm detektierbar. Außerdem gilt
zum Ultraschallprinzip allgemein, daß durch Einstellen
einer entsprechenden Empfängerempfindlichkeit und einer
entsprechenden Hintergrundausblendung sich auch sehr kleine
Objekte 1 (dünne Haarsträhne) detektieren lassen.
In der Fig. 18 ist die Sender-/Empfängereinheit 7, 9/8, 10
in einem Handgriff 23 des Geräts 3 angeordnet.
In der Fig. 19 ist ein separater Sender 7, 9 und Empfänger
8, 10 an einer Ondulierdüse 24 des Geräts 3 angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 20 sind der
Sender 7, 9 und der Empfänger 8, 10 innerhalb des Geräts 3
angeordnet, beispielsweise im Hohlraum 25 der Heizeinrich
tung 5, wodurch äußerlich keine Veränderung des Geräts 3 zu
sehen ist. Durch eine Vordergrundausblendung kann eine
Beeinflussung der Messung durch ein Berührungsschutzgitter
26 u. a. vermieden werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel nach der Fig. 21 ist
vorgesehen, eine Sender/Empfängereinheit 7, 9/8, 10 an
Geräte nachzurüsten, wobei beispielsweise ein herkömmliches
Griffstück 27 durch ein neues Griffstück 28 ausgetauscht
ist.
In der Fig. 22 ist bei dem Gerät 3 eine Reflexlichtschranke
mit mehreren Lichtsendern 9 und einem Lichtempfänger 10
dargestellt, wobei durch verschiedene Modulationen oder
Kodierungen der Lichtstrahlen 14 in einem bestimmten Be
reich die Entfernung zwischen Objekt 1 und Luftstromaus
trittsöffnung 6 detektiert werden kann.
Als einfachstes Ausführungsbeispiel ist nach der Fig. 23
ein mechanischer Tastschalter 29 vorgesehen zur entspre
chenden Objektabstandsüberwachung, wobei der Tastschalter
29 die Heizeinrichtung 5 ausschaltet, wenn der Abstand a
überschritten wird.
Ein besonders schaltsicheres Ausführungsbeispiel ist nach
der Fig. 24 dadurch gegeben, daß eine Strahlstrecke 30
durch das Objekt 1 unterbrochen wird, z. B. mittels einer
gabelartigen Ausgestaltung 31.
Als weiteres Ausführungsbeispiel ist nach der Fig. 25 vor
gesehen, einen Luftdrucksensor 32 innerhalb des Geräts 3
anzuordnen. Es wird nämlich von der Überlegung ausgegangen,
daß ein vor der Luftaustrittsöffnung 6 befindliches Objekt
1 die Luftdruckverhältnisse im Innern des Geräts 3 beein
flußt, da ein Beaufschlagen mit einem Warmluftstrom 2 auf
ein Objekt 1 eine Luftstromdruckerhöhung und eine Luft
stromdruckabsenkung gegenüber dem Zustand des freien Aus
blasens zur Folge hat.
In der Fig. 26 ist ein entsprechendes Diagramm nach dem
Ausführungsbeispiel nach der Fig. 25 dargestellt, wobei ab
einer bestimmten Luftstromdruckhöhe, bei Erreichen einer
vorbestimmten Schaltschwelle 42 am Schaltpunkt 43 die
Heizeinrichtung 5 eingeschaltet wird. Dabei kann vorgesehen
werden, den Schaltpunkt 43 so einzustellen, daß der
entsprechende Luftdruck p der Entfernung S entspricht und
dadurch eine vergleichbare Funktion mit einem keulenartigen
Ultraschallfeld 21 nach der Fig. 14 aufweist.
In einer selbständigen Weiterbildung der Erfindung nach der
Fig. 27 ist vorgesehen, die Abstandsmeßeinrichtung 19 (Fig.
11, 22) zur Ermittlung des Abstands a zwischen einer Luft
stromaustrittsöffnung 6 und einem Objekt 1 zur Regelung
einer Heizleistung zwecks Konstanthaltung einer vorgege
benen Luftstromtemperatur auf das Objekt 1, wobei die Rege
lung der Heizleistung Pw proportional zum Abstand a des im
Überwachungsraums 44 befindlichen Objekts 1 erfolgt. Der
schematisch dargestellte Regelverlauf 45 in der Fig. 27
hält die Temperatur am Objekt 1 bei verändertem Abstand a
konstant. Mit einem anderen Regelverlauf 46 ist eine andere
Arbeitsweise realisiert, die es erlaubt, besonders haltbare
Frisuren ohne Verwendung einer Kaltlufttaste zu erstellen.
Dadurch wird eine Konditionierung des Haars in einfacher
Weise durch Vergrößern des Abstands a erreicht. Gemäß eines
anderen Regelverlaufs 47 kann vorgesehen werden, die Heiz
leistung Pw bei sehr nah vor der Luftstromaustrittsöffnung
6 befindlichen Objekten 1 wesentlich zu verringern und ganz
auszuschalten, wenn kein Objekt 1 sich im Überwachungsraum
44 befindet (Haarschonung).
Eine andere Arbeitsweise ist in der Fig. 28 dargestellt,
wobei der Regelverlauf 48 der Heizleistung P proportional
zur Größe D des im Überwachungsraums 44 befindlichen Ob
jekts 1 erfolgt. Liegt z. B. eine große Haarsträhne vor, so
erfolgt eine größere Heizleistung P. Sämtliche Regelungs
verläufe 45 bis 48 sind an das jeweilige Gerät 3 anzu
passen.
Bezugszeichenliste
1 Objekt
2 Warmluftstrom
3 Handgerät
4 Gebläse
5 Heizeinrichtung
6 Luftstromaustrittsöffnung
7 Ultraschallsender
8 Ultraschallempfänger
9 Lichtsender
10 Lichtempfänger
11 Abgestrahltes Ultraschallfeld
12 Abgestrahltes Licht
13 Reflektiertes Ultraschallfeld
14 Reflektiertes Licht
15 Haar
16 Einrichtung (Steuersignal)
17 Steuereinrichtung
18 Ausschaltverzögerungseinrichtung
19 Abstandsmeßeinrichtung
20 Entfernung S oder Warmluftstrom auf Objekt?
21 Keulenartiges Ultraschallfeld
22, 23 Schallwandler
23 Handgriff
24 Ondulierdüse
25 Hohlraum
26 Berührungsschutzgitter 25
27 Griffstück
28 Griffstück
29 Mechanischer Tastschalter
30 Strahlstrecke
31 Gabelartige Ausgestaltung
32 Luftdrucksensor
40 Schalter
41 Ein-Ausschalter
42 Schaltschwelle
43 Schaltpunkt
44 Überwachungsraum
45 . . . 48 Regelverlauf
S Abstand
2 Warmluftstrom
3 Handgerät
4 Gebläse
5 Heizeinrichtung
6 Luftstromaustrittsöffnung
7 Ultraschallsender
8 Ultraschallempfänger
9 Lichtsender
10 Lichtempfänger
11 Abgestrahltes Ultraschallfeld
12 Abgestrahltes Licht
13 Reflektiertes Ultraschallfeld
14 Reflektiertes Licht
15 Haar
16 Einrichtung (Steuersignal)
17 Steuereinrichtung
18 Ausschaltverzögerungseinrichtung
19 Abstandsmeßeinrichtung
20 Entfernung S oder Warmluftstrom auf Objekt?
21 Keulenartiges Ultraschallfeld
22, 23 Schallwandler
23 Handgriff
24 Ondulierdüse
25 Hohlraum
26 Berührungsschutzgitter 25
27 Griffstück
28 Griffstück
29 Mechanischer Tastschalter
30 Strahlstrecke
31 Gabelartige Ausgestaltung
32 Luftdrucksensor
40 Schalter
41 Ein-Ausschalter
42 Schaltschwelle
43 Schaltpunkt
44 Überwachungsraum
45 . . . 48 Regelverlauf
S Abstand
Claims (22)
1. Verfahren zum Behandeln eines Objekts durch einen auf
das Objekt gerichteten Warmluftstrom eines Handgeräts
mit einem Gebläse und einer Heizeinrichtung, da
durch gekennzeichnet, daß bei ein
geschaltetem Gerät (3) eine vorgegebene Heizleistung
der Heizeinrichtung (5) selbsttätig ausgeschaltet oder
selbsttätig reduziert wird, wenn der Warmluftstrom (2)
am Objekt (1) vorbeifließt, und daß die Heizeinrichtung
(5) wieder auf die vorgegebene Heizleistung selbsttätig
eingeschaltet wird, wenn der Warmluftstrom (2) das
Objekt (1) trifft, oder/und daß bei eingeschaltetem
Gerät (3) die vorgegebene Heizleistung der Heizeinrich
tung (5) selbsttätig ausgeschaltet oder selbsttätig
reduziert wird, wenn ein vorgegebener Abstand (S)
zwischen Objekt (1) und Gerät (3) überschritten wird,
und daß die Heizeinrichtung (5) wieder auf die vorge
gebene Heizleistung selbsttätig eingeschaltet wird,
wenn der vorgegebene Abstand (S) erreicht oder unter
schritten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß mit dem Ausschalten oder
Reduzieren der Heizleistung das Gebläse (4) ausgeschal
tet wird, und daß mit dem Einschalten der vorgegebenen
Heizleistung das Gebläse (4) eingeschaltet wird.
3. Handgerät mit einem Gebläse und einer Heizeinrichtung
zum Behandeln eines Objekts durch einen auf das Objekt
gerichteten Warmluftstrom, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei eingeschaltetem Gerät
(3) ein erstes Mittel zum selbsttätigen Ausschalten
oder zum selbsttätigen Reduzieren einer vorgegebenen
Heizleistung der Heizeinrichtung (5) vorgesehen ist,
wenn der Warmluftstrom (2) am Objekt (1) vorbeifließt,
und daß das erste Mittel zum selbsttätigen Einschalten
der Heizeinrichtung (5) oder selbsttätigen Umschalten
auf die vorgegebene Heizleistung vorgesehen ist, wenn
der Warmluftstrom (2) das Objekt (1) trifft, oder/und
daß bei eingeschaltetem Gerät (3) ein zweites Mittel
zum selbsttätigen Ausschalten oder zum selbsttätigen
Reduzieren der vorgegebenen Heizleistung der Heizein
richtung (5) vorgesehen ist, wenn ein vorgegebener
Abstand (S) zwischen Objekt (1) und Gerät (3) über
schritten ist, und daß das Mittel zum selbsttätigen
Einschalten der Heizeinrichtung (5) oder selbsttätigen
Umschalten auf die vorgegebene Heizleistung vorgesehen
ist, wenn der vorgegebene Abstand (S) erreicht oder
unterschritten ist.
4. Handgerät nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gebläse (4) mit einem
Schalter (40) für die Heizeinrichtung (5) gekoppelt
ist.
5. Handgerät nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen dem Schalter
(40) und dem Gebläse (4) ein Ein-Ausschalter (41)
vorgesehen ist.
6. Handgerät nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Mittel mit
einem Sensor (8, 10, 23, 29, 32) zum Erfassen eines am
Objekt (1) vorbeifließenden Warmluftstromes (2) ver
sehen ist.
7. Handgerät nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sensor als ein
Reflexlichtempfänger (10) ausgebildet ist in Kombina
tion mit einem im wesentlichen mit der Warmluftstrom
richtung verlaufenden Tastlichtsender (9).
8. Handgerät nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sensor als ein Ultra
schallreflexempfänger (8) ausgebildet ist in Kombina
tion mit einem Ultraschallsender (7).
9. Handgerät nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sensor wechselweise
als Ultraschallreflexsender (7) und als Ultraschall
empfänger (8) vorgesehen ist.
10. Handgerät nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das zweite Mittel mit
einem Sensor zum Erfassen eines Abweichens von dem
vorgegebenen Abstand (S) zwischen Objekt (1) und Gerät
(3) vorgesehen ist.
11. Handgerät nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Ultraschallsender (7)
und ein mit dem Sensor versehener Ultraschallempfänger
(8) zur Erfassung des Abstands (S) zwischen Objekt (1)
und Gerät (3) vorgesehen sind.
12. Handgerät nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ultraschallsender (7)
wechselweise als Ultraschallempfänger (8) vorgesehen
ist.
13. Handgerät nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das System Ultraschallsender (7)/Ultra
schallempfänger (8) sowohl zum Erfassen eines am Objekt
(1) vorbeifließenden Warmluftstromes (2) als auch zum
Erfassen eines Abweichens von dem vorgegebenen Abstand
(S) zwischen Objekt (1) und Gerät (3) vorgesehen ist.
14. Handgerät nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Luftdrucksensor (32)
vorgesehen ist.
15. Handgerät nach Anspruch 6 oder/und Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß der
Sensor in einem Handgriff (23) des Geräts (3) ange
ordnet ist.
16. Handgerät nach Anspruch 6 oder/und Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß der
Sensor an einer Ondulierdüse (24) angeordnet ist.
17. Handgerät nach Anspruch 6 oder/und Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß der
Sensor im Innern des Geräts (3) angeordnet ist.
18. Handgerät nach mindestens Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste und/oder
zweite Mittel mit einer Verzögerungseinrichtung (18)
für das Ausschalten oder Reduzieren der Heizleistung
versehen ist.
19. Handgerät nach Anspruch 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Verzögerungszeit 0,5
bis 4 s vorgesehen sind.
20. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Heizleistung derart geregelt (45) wird,
daß unabhängig vom Abstand a die Temperatur des Warm
luftstroms (2) auf das Objekt (1) konstant ist.
21. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Heizleistung derart geregelt (46, 47)
wird, daß proportional mit einem größer werdenden Ab
stand a die Temperatur des Warmluftstroms (2) gesenkt
oder ganz ausgeschaltet wird.
22. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß proportional mit der Größe D eines zu be
handelnden Objekts (1) die Heizleistung vergrößert wird.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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