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DE4305662C2 - Verpackungsbeutel - Google Patents

Verpackungsbeutel

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Publication number
DE4305662C2
DE4305662C2 DE4305662A DE4305662A DE4305662C2 DE 4305662 C2 DE4305662 C2 DE 4305662C2 DE 4305662 A DE4305662 A DE 4305662A DE 4305662 A DE4305662 A DE 4305662A DE 4305662 C2 DE4305662 C2 DE 4305662C2
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DE
Germany
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water
packaging bag
bag
absorbing element
sealed
Prior art date
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DE4305662A
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English (en)
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DE4305662A1 (en
Inventor
Takayuki Sekine
Hiroshi Yamaguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcare Co Ltd
Original Assignee
Alcare Co Ltd
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Publication date
Application filed by Alcare Co Ltd filed Critical Alcare Co Ltd
Publication of DE4305662A1 publication Critical patent/DE4305662A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4305662C2 publication Critical patent/DE4305662C2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
    • A61F15/001Packages or dispensers for bandages, cotton balls, drapes, dressings, gauze, gowns, sheets, sponges, swabsticks or towels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/58Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/24Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants
    • B65D81/26Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants with provision for draining away, or absorbing, or removing by ventilation, fluids, e.g. exuded by contents; Applications of corrosion inhibitors or desiccators
    • B65D81/264Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants with provision for draining away, or absorbing, or removing by ventilation, fluids, e.g. exuded by contents; Applications of corrosion inhibitors or desiccators for absorbing liquids

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Description

Gebiet der gewerblichen Anwendung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verpackungsbeutel, der in der Weise hergestellt wird, daß Folien aufeinandergelegt werden und die Rand- oder Umfangsbereiche der solcherart zusammengelegten Folien miteinander dicht verbunden (versiegelt) werden; spezi­ ell bezieht sich die Erfindung auf die für das Aufbre­ chen der Versiegelung relevanten Strukturmerkmale des Verpackungsbeutels.
Stand der Technik
Verpackungsbeutel, die jeweils durch Aufeinanderle­ gen von Folien und Versiegeln der Ränder oder Umfangs­ bereiche der solcherart zusammengelegten Folien herge­ stellt werden, finden in verschiedensten Bereichen Ver­ wendung. Um den in einem solchen Verpackungsbeutel eingeschlossenen Gegenstand zu benutzen, muß der Ver­ packungsbeutel geöffnet werden, indem die Versiegelung aufgebrochen wird. Zum Aufbrechen der Versiegelung kann ein Schneidwerkzeug, etwa eine Schere, verwendet werden, jedoch ist es bequem oder vorteilhaft, wenn ein solcher Folien-Verpackungsbeutel zum Öffnen unmittelbar von Hand, zum Beispiel durch eine eine Gipsbandage anlegende Person, aufgerissen werden kann.
Im medizinischen Bereich wird als orthopädisches Material ein durch Wasser aushärtbares Bandagen-Material durch Auftragen von Polyurethanpolymer auf ein Träger­ gewebe hergestellt, jedoch härtet dieses Bandagen-Mate­ rial bei Kontakt mit der Luftfeuchtigkeit aus und wird daher in dicht versiegeltem Zustand in einem Folien-Ver­ packungsbeutel aufbewahrt; wenn das Bandagen-Material verwendet werden soll, wird daher der Verpackungsbeutel geöffnet, um es herauszunehmen. Dieses Bandagenmaterial enthält ein wasserlösliches, klebstofffreies Mittel, z. B. ein oberflächenaktives Mittel, einen Fettsäureester oder dergleichen, um zu gewährleisten, daß beim manuel­ len Umwickeln eines betroffenen Körperteils mit dem Bandagenmaterial das darin enthaltene Harz daran gehin­ dert wird, an der Hand kleben zu bleiben. Dabei kann aber eine vollständige Klebstofffreiheit nicht verwirk­ licht werden, so daß die den Verband anlegende Person bei der Durchführung der erforderlichen medizinischen Behandlung in vielen Fällen Handschuhe trägt. Sobald ein solches Bandagenmaterial auf einen betroffenen Körper­ teil aufgelegt oder aufgetragen werden soll, wird das Bandagenmaterial aus dem Beutel genommen, in Wasser ge­ taucht und dann um den betroffenen Körperteil gewickelt. Aufgrund der Tatsache, daß das Bandagenmaterial mit den solcherart naß gewordenen Handschuhen gehandhabt wird, haftet das klebstofffreie Mittel mitsamt dem Wasser an den Handschuhen. Infolgedessen sind die Handschuhe, so­ bald die ausführende Person den nächsten Verpackungsbeu­ tel zu öffnen versucht, ziemlich glitschig, weil das Wasser und mit ihm das klebstofffreie Mittel an ihnen haften, wodurch das Aufbrechen der Beutelversiegelung nicht leicht durchgeführt werden kann; dies ist ziemlich problematisch. Um dieses Problem zu lösen, sind Versuche unternommen worden, die Stärke des Verpackungsmaterials herabzusetzen, Rum dessen Reißfestigkeit zu vermindern; oder es wurde Material verwendet, das eine Richtungs­ charakteristik aufweist; oder es wurde die Tiefe der Kerbe vergrößert, die in dem Aufreißabschnitt des Ver­ packungsbeutels vorhanden ist; hinreichend zufrieden­ stellende Verpackungsbeutel konnten aber nicht erzielt werden, mit dem unerwünschten Ergebnis, daß die Auf­ bewahrungsstabilität (Haltbarkeit) herabgesetzt wurde.
Um das Aufbrechen der Versiegelung eines solchen Verpackungsbeutels zu erleichtern, hat der Einreicher der vorliegenden Anmeldung kürzlich vorgeschlagen, die Beutelkonstruktion in der Weise herzustellen, daß zumin­ dest ein (versiegelter) Seitenabschnitt des versiegelten Randes oder Umfangs des Verpackungsbeutels mit einer Kerbe und mit zu beiden Seiten der Kerbe angeordneten Durchgangslöchern versehen wird. Bei diesem Verpackungs­ beutel können, sobald der Beutel geöffnet werden soll, Finger in die Durchgangslöcher eingehakt werden, so daß das Aufreißen der Versiegelung des Beutels sogar von Händen, die feuchte Handschuhe tragen, ohne Versagen be­ werkstelligt werden kann; andererseits aber ist das Ent­ fernen der Abfälle, die beim Bohren der Durchgangslöcher im Beutel anfallen, problematisch, und die Vorrichtung zur Herstellung des Beutels wird kompliziert und groß. Darüber hinaus muß die Breite des versiegelten Ab­ schnitts größer als 20 mm gemacht werden, damit in einem versiegelten Rand- oder Umfangsabschnitt Durchgangslö­ cher einer Größe gebohrt werden können, die gerade aus­ reicht, um einen Finger hineinzustecken; infolgedessen ist die Versiegelung nicht gleichmäßig fest. Dies sind die Probleme bei dieser Art von Verpackungsbeuteln.
Auch auf dem Gebiet der Nahrungsmittel werden zahl­ reiche Folien-Verpackungsbeutel verwendet, die in der Weise hergestellt werden, daß vorbereitete Nahrungsmit­ tel in den Folien-Verpackungsbeuteln eingeschlossen und versiegelt werden, die unmittelbar in diesem Zustand er­ hitzt werden können. Jedoch wird auch diese Art von vor­ bereiteten Verpackungsbeuteln beim Kochen häufig mit feuchten Händen gehandhabt, und die Verpackungsbeutel selbst, die nach ihrer Erwärmung aus dem kochenden Was­ ser genommen werden, sind ebenfalls feucht, und deshalb werden die Hände glitschig, sobald die Beute geöffnet werden sollen. Somit haftet dieser Art von Verpackungsbeuteln ein ähnlicher Nachteil an.
Aus der EP 0 089 680 A2 ist ein wieder verschließbarer Beute be­ kannt, an dessen Beutelrändern Elemente mit einer rauhen Oberflä­ chenstruktur angebracht sind, die die Greifbarkeit glitschiger Beutelrän­ der beim Öffnen und Schließen verbessern sollen. Derartige rauhe Ober­ flächenstrukturen sind aber insbesondere bei Verwendung von Hand­ schuhen nicht ausreichend wirksam.
Durch die Erfindung zu lösende Aufgabe
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Folien-Verpackungsbeutels, der so aufgebaut ist, daß er einfach hergestellt und leicht aufgerissen werden kann.
Merkmale zur Lösung der Probleme
Erfindungsgemäß kann das vorgenannte Ziel durch Be­ reitstellung eines Verpackungsbeutels erreicht werden, der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Ferner kann der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel auch in der Weise hergestellt werden, daß zumindest in einem Seitenabschnitt des versiegelten Randes oder Um­ fangs des Verpackungsbeutels eine Versiegelungsbruch­ stelle vorhanden ist und daß das wasserabsorbierende Element an einem in der Nähe der Versiegelungsbruch­ stelle gelegenen Teil der Außenfläche des Verpackungs­ beutels angeordnet ist.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten was­ serabsorbierenden Elemente umfassen nicht nur jene Ele­ mente, die wasserabsorbierende Materialien aufweisen und die Eigenschaft besitzen, das an ihren Oberflächen haf­ tende Wasser nach innen aufzunehmen, sondern auch Ele­ mente mit einem Oberflächenzustand, bei dem das Wasser aus der Oberfläche dieser Elemente herausgedrückt wird, sobald sie von den Handschuhen berührt werden.
Arbeitsweise der Erfindung
Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel wird in der Weise geöffnet, daß die den Verband anlegende Person ihre Finger in den das wasserabsorbierende Element tra­ genden Abschnitt des Verpackungsbeutels einhakt und eine Kraft ausübt, um den Beutel aufzureißen; im vorliegenden Fall wird jedoch selbst dann, wenn Wasser, ein klebstofffreies Mittel oder dergleichen an den Handschu­ hen haftet, dieses Wasser bzw. das klebstofffreie Mittel oder dergleichen, das an den mit dem wasserabsorbie­ renden Element des Beutels in Berührung stehenden Teilen der Handschuhe haftet, von den Handschuhen abgetrennt und in Richtung des wasserabsorbierenden Elements ge­ zwungen; und somit bestehen an den Berührungsflächen zwischen den Handschuhen und dem wasserabsorbierenden Element keine Wasserfilme mehr, so daß der Beutel mit einer zum sicheren öffnen ausreichenden Kraft aufgeris­ sen werden kann, ohne daß es zwischen den Handschuhen und dem wasserabsorbierenden Element zu einem Rutschvor­ gang, etwa einem Aquaplaning-Effekt, käme.
Wirkungen der Erfindung
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein wasser­ absorbierendes Element an der Außenfläche des Verpackungs­ beutels angeordnet, und zwar in einem Bereich, der in der Nähe eines versiegelten Rand- oder Umfangsab­ schnitts liegt, und indem die Hände der verbandanlegen­ den Person zum Aufreißen des Beutels auf diesen wasser­ absorbierenden Bereich gelegt werden, ist gewährleistet, daß selbst bei nassen Händen oder mit nassen Handschuhen das Wasser, das an den mit dem wasserabsorbierenden Ele­ ment in Berührung stehenden Teilen der Hände bzw. Hand­ schuhe haftet, sich auf das wasserabsorbierende Element zubewegt, und somit besteht an den Kontaktflächen zwi­ schen den Händen bzw. Handschuhen und dem wasserabsor­ bierenden Element keine Wasserschicht, so daß der Rei­ bungsbeiwert zwischen den Händen bzw. Handschuhen und dem Verpackungsbeutel einen hohen Wert annimmt; mithin kann der Verpackungsbeutel mit ausreichender Reißkraft aufgerissen werden. Darüber hinaus kann das wasserabsor­ bierende Element mit einer einfachen Maßnahme, wie etwa einer Klebung, an der Oberfläche des Verpackungsbeutels angebracht werden, so daß die Schritte zur Herstellung dieses Verpackungsbeutels einfach und leicht sind; somit erübrigt sich die Verwendung jedweder komplizierten Her­ stellungsvorrichtung, was zu den charakteristischen Merkmalen der vorliegenden Erfindung gehört.
Ausführungsbeispiele
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen sind einander entspre­ chende Teile jeweils mit den gleichen Bezugsziffern be­ zeichnet.
Kurbeschreibung der Zeichnungen
Fig. 1(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht einer weiteren Aus­ führungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 5(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 6(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 7(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 8 zeigt in Vorderansicht Abwandlungen der in Fig. 7 gezeigten wasserabsorbierenden Elemente.
Fig. 9(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 10(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 11(a) zeigt eine Draufsicht, (b) eine Vorder­ ansicht und (c) eine Seitenansicht noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung zur Er­ läuterung eines Beispiels für das Verfahren zur Herstel­ lung des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels.
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung zur Er­ läuterung eines anderen Beispiels für das Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels.
Es wird auf Fig. 1 Bezug genommen; Bezugsziffer 1 bezeichnet einen Verpackungsbeutel, der in der Weise ge­ bildet wird, daß Folien aufeinandergelegt und die Rand- oder Umfangsabschnitte 2 der solcherart aufeinanderge­ legten Folien miteinander dicht verbunden (versiegelt) werden. In einem (versiegelten) Seitenabschnitt 3 des solcherart versiegelten Randes oder Umfangs ist als Ver­ siegelungsbruchstelle eine Kerbe 4 ausgebildet. An einem in der Nähe der Kerbe 4 gelegenen Abschnitt der Außen­ fläche des Beutels ist ein ungefähr quadratisches was­ serabsorbierendes Element 11 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbierendes Element 21 entlang des versiegelten, die Kerbe 4 tragen­ den Seitenabschnitts 3 angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbierendes Element 31 an einem Teil des versiegelten, die Kerbe 4 tragenden Seitenabschnitts 3 und einem Teil eines diesem gegenüberliegenden versiegelten Seitenabschnitts 5 ange­ ordnet ist und sich dabei senkrecht von dem versiegelten Seitenabschnitt 3 zum versiegelten Seitenabschnitt 5 er­ streckt.
Fig. 4 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele­ mente 41 und 42, welche jeweils die gleiche Form wie das in Fig. 1 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen, beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an­ geordnet sind.
Fig. 5 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele­ mente 51 und 52, welche jeweils die gleiche Form wie das in Fig. 2 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen, beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an­ geordnet sind.
Fig. 6 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß wasserabsorbierende Ele­ mente 61 und 62, welche jeweils die gleiche Form wie das in Fig. 3 gezeigte wasserabsorbierende Element besitzen, beidseits an der Oberfläche des Verpackungsbeutels 1 an­ geordnet sind.
Fig. 7 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß runde wasserabsorbieren­ de Elemente 71 und 72 zu beiden Seiten der Kerbe 4 ange­ ordnet sind, die sich im versiegelten Seitenabschnitt 3 des Verpackungsbeutels 1 befindet.
Fig. 8 zeigt Abwandlungen der in Fig. 7 dargestell­ ten wasserabsorbierenden Elemente 71 und 72, und zwar zeigt (a) ovale wasserabsorbierende Elemente, (b) stern­ förmige wasserabsorbierende Elemente, (c) fünfeckige wasserabsorbierende Elemente, (d) quadratische wasser­ absorbierende Elemente und (e) rautenförmige wasser­ absorbierende Elemente.
Fig. 9 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß zu beiden Seiten der im versiegelten Seitenabschnitt 3 befindlichen Kerbe 4 je ein wasserabsorbierendes Element 91 bzw. 92 angeordnet ist und sich senkrecht vom versiegelten Seitenabschnitt 3 zum gegenüberliegenden versiegelten Seitenabschnitt 5 erstreckt. Ferner können bei den in den Fig. 7 bis 9 gezeigten Ausführungsformen die wasserabsorbierenden Elemente nicht nur an einer Oberfläche des Verpackungs­ beutels 1, sondern auch an beiden Oberflächen desselben vorgesehen sein.
Fig. 10 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbie­ rendes Element 101 vorgesehen wird, das die gesamte Außenfläche des Verpackungsbeutels 1 bedeckt. Dabei kön­ nen solche, die gesamte Fläche bedeckende wasserabsor­ bierende Elemente nicht nur an einer Oberfläche des Ver­ packungsbeutels 1, sondern auch an dessen beiden Ober­ flächen angeordnet werden.
Fig. 11 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, die in der Weise aufgebaut ist, daß ein wasserabsorbie­ rendes Element 111 vorgesehen wird, das - wie im Fall der Fig. 10 - die gesamte Außenfläche des Verpackungs­ beutels 1 bedeckt, aber im vorliegenden Fall ist im was­ serabsorbierenden Element 111 entlang der Reißrichtung, die von der im versiegelten Seitenabschnitt 3 befindli­ chen Kerbe 4 ausgeht, zusätzlich ein Schlitz 112 vorhan­ den, um die erforderliche Reißkraft zu vermindern.
Bei allen vorangehenden Ausführungsformen ist je­ weils in einem versiegelten Seitenabschnitt des Ver­ packungsbeutels eine Kerbe vorhanden, aber das Vorsehen solcher Kerben ist nicht immer notwendig.
Als Folienmaterial für den Verpackungsbeutel können verschiedene Materialien verwendet werden, wie etwa Mehrschichtfolien aus Polyester/Aluminium/Polyäthylen/line­ ares Polyäthylen niedriger Dichte, K-Nylon/Alumi­ nium/Polypropylen, Polyäthylen/Polyvinylidenchlorid/Po­ lyäthylen, Polyäthylen/K-Nylon/Polyäthylen usw. Ferner sind als Folienmaterialien für den Verpackungsbeutel jene wünschenswert, die unter Berücksichtigung der Reiß­ eigenschaften ausgewählt werden.
Als Material für das wasserabsorbierende Element werden hervorgehoben: Papier, nicht-gewebtes Textil, Stoff, geschäumtes Material usw. Konkreter können als Papiermaterial jene Papiere hervorgehoben werden, die in der Weise hergestellt werden, daß pflanzliche Fasern, tierische Fasern, synthetische Fasern oder dergleichen miteinander verfilzt und verleimt werden; ferner gibt es (nach westlicher Technik hergestellte) Papiere wie Rol­ len von Zeitungsdruckpapier, Druckpapier, Schreibpapier, Zeichenpapier, Packpapier, Dünnpapier usw.; Kartonagen wie Wellpappe, weißer Karton, Strohzellstoffpappe, Grau­ pappe, Farbkarton; und japanische Papiere wie (Gleit-) Abschirmpapier (japanisches SHOJI-Papier), kalli­ graphisches Papier, Gewebepapier, Baumwollpapier usw. Die Stärke des wasserabsorbierenden Elements beträgt zwischen 0,01 und 5 mm, vorzugsweise 0,04 bis 1 mm. Auch sogenanntes Sandpapier kann verwendet werden, das herge­ stellt wird, indem auf einer Papieroberfläche kleine Teilchen anorganischen Materials, wie etwa Metallpulver, Mineralpulver oder dergleichen, fest aufgetragen werden. Aber auch die Verwendung eines Papiers, dessen Oberflä­ che mit hydrophobem Harz behandelt ist, um damit die Fa­ serfläche oder die Zwischenfaserabschnitte des Papiers zu beschichten, ist nicht unerwünscht.
Als nicht-gewebte Textilien können diejenigen Tex­ tilien hervorgehoben werden, die nach einem trockenen oder einem nassen Verfahren hergestellt werden, und zwar unter Verwendung von Materialien wie Reyon, Vinylon, Polyvinylidenchlorid, Polyester, Polyamid, Acetatpoly­ propylen usw.; und für das Gewicht pro Flächeneinheit kann ein weiter Bereich - 5 bis 300 g/m² - genutzt wer­ den. Vorzugsweise wird ein Material wie Reyon verwendet, das sehr stark wasserabsorbierende Eigenschaften auf­ weist und ein Flächengewicht von 15 bis 100 g/m², eine Materialstärke von 0,01 bis 5,0 mm und eine niedrige Reißfestigkeit besitzt.
Als Stoff kann gewebtes oder gewirktes Tuch, wie zum Beispiel Gaze, Hemdenstoff, Breitstoff, Tressenstoff usw., hervorgehoben werden, das natürliche Fasern, halb­ synthetische Fasern, synthetische Fasern oder derglei­ chen aufweist. Vorzugsweise wird ein Stoff verwendet, der zumindest senkrecht oder seitwärts manuell leicht aufgetrennt werden kann. Zu diesem Zweck wird normaler­ weise ein Verfahren zum Herabsetzen der Garnstärke ein­ gesetzt.
Die verwendeten geschäumten Folien lassen sich grob in zwei Arten unterteilen, nämlich in Folien aus offen­ zelligem Schaum und in Folien aus geschlossenzelligem Schaum. Als Materialien hierfür eignen sich Polyvinyl­ alkohol, Polyvinylformal, Polyurethan, Äthylen-Vinyl­ acetat-Copolymer, natürlicher Gummi, Polyvinylchlorid sowie Polymere mit wasserabsorbierenden hochpolymeren Molekülen. Bevorzugt werden die offenzelligen Materia­ lien mit hydrophilen Eigenschaften, kleinem Zelldurch­ messer und hohem Expansionsverhältnis.
Tabelle 1 zeigt die nach Material und Aufbau geord­ neten Anwendungsdaten der vorliegenden Erfindung. Ent­ lang der Abszissenachse sind die wasserabsorbierenden Eigenschaften der Materialien aufgetragen, wobei die Wasserabsorptionsfunktion so angesetzt ist, daß sie zum linken Ende der Abszissenachse ansteigt und zu deren rechtem Ende hin abfällt. Auf der Ordinatenachse sind Faserzusammensetzungen, das heißt Papier, nicht-gewebte Textilien und Stoffe, nach der Größe ihrer Dichte geord­ net; in entsprechender Anordnung sind die geschäumten Materialien in offenzellige und geschlossenzellige Mate­ rialien unterteilt, die ferner gemäß der Kombination des Zelldurchmessers und des Ausdehnungsverhältnisses unter­ teilt sind. In Tabelle 1 steht das Kreis-Zeichen "O" für gute Materialien, die überhaupt nicht glitschig sind, das Dreiecks-Zeichen steht für brauchbare Materialien, und das Kreuz-Zeichen "X" steht für unbrauchbare Mate­ rialien. Aus dieser Tabelle 1 ist ersichtlich, daß die­ jenigen Materialien, die höhere oder bessere wasser­ absorbierende Eigenschaften aufweisen, hinsichtlich ihres Aufbaus wünschenswert sind; die Faserzusammenset­ zungen sind besser, wenn sie eine höhere Dichte aufwei­ sen, und was die geschäumten Materialien anbelangt, sind offenzellige geschäumte Materialien mit kleinerem Zell­ durchmesser und größeren Ausdehnungsverhältnissen vor zu­ ziehen. Das heißt, alle Materialien mit stark wasser­ absorbierenden Eigenschaften sind unabhängig von ihren Strukturarten verwendbar. Ferner wird sogar Material mit geringer Wasserabsorption nutzbar gemacht, indem seine strukturelle Dichte höher gewählt wird, wodurch die Fa­ serzwischenräume oder die Zellwände der geschäumten Ma­ terialien das Wasser durch Kapillarwirkung aufsaugen. Von den in Tabelle 1 gezeigten Materialien können sogar jene, die nur geringe Wasserabsorption aufweisen, eine hervorragende Wirkung zeigen, wenn sie mit hydrophilen Materialien gemischt werden, zum Beispiel solche Mate­ rialien, deren hochmolekulare, querverbindungsfreie Ket­ ten hydrophile Gruppen, wie etwa -OH, -CONH₂, -COOH, -NH₂, -COO-, -SO₃-, -NR₃- oder dergleichen, aufweisen und die gemischt werden mit Stärke, Zellulosetannin, Lignin, Polysaccharid, PVA (Polyvinylalkohol), Poly­ äthylenoxid, Acrylsäure, Maleinsäureanhydrid, Phthal­ säure, Polyester, Polyoxi-Zusammensetzungen, Acrylamid, Polyvinylpyrrolidon oder Copolymeren hiervon. Oberflä­ chenbehandelte Materialien mit einem oberflächenaktiven Mittel sind besonders vorzuziehen.
Ferner ist es wichtig, daß das wasserabsorbierende Element eine gute manuelle Zerreißbarkeit aufweist (also leicht von Hand zerrissen werden kann). Im Fall der vor­ liegenden Erfindung sollte das wasserabsorbierende Ele­ ment wünschenswerterweise eine manuelle Zerreißbarkeit von 5 kg oder weniger aufweisen, vorzugsweise 0,2 kg oder weniger, gemessen und geprüft mittels des Testver­ fahrens JIS K6772 für den Reißwiderstand von Folien.
Die Verfahren zum Herstellen des erfindungsgemäßen Verpackungsbeutels lassen sich im wesentlichen in drei Arten einteilen. Die erste Art besteht darin, das was­ serabsorbierende Element am Beutel nach dessen Herstel­ lung anzubringen; die zweite Art besteht darin, das was­ serabsorbierende Element während der Herstellung des Beutels anzubringen; und die dritte Art besteht darin, das wasserabsorbierende Element an dem zur Ausbildung des Beutels bestimmten Folienmaterial bereits anzubrin­ gen, während dieses hergestellt wird. Das erste Verfah­ ren verwendet ein wasserabsorbierendes Element, an dem auf einer Oberfläche ein Klebstoff oder Bindemittel auf­ getragen ist. In diesem Fall wird das wasserabsorbieren­ de, in dieser Weise mit Klebstoff oder Bindemittel beschichtete Element auf eine passende Größe geschnitten und von Hand auf die Oberfläche des Beutels geklebt, oder es wird ein langer Streifen wasserabsorbierenden Materials, das mit Klebstoff oder Bindemittel beschich­ tet wurde, in der Weise verwendet, daß wasserabsorbie­ rende Elemente mittels einer Etikettiermaschine jeweils auf Beutel geklebt werden, die auf einer Fördereinrich­ tung fortlaufend vorbeigeführt werden. Dieses Verfahren ist sogar dann möglich, wenn das Material in kleinen Stückzahlen verarbeitet wird, und die erforderlichen An­ lageninvestitionen sind vergleichsweise klein, was einen Vorteil darstellt. Das zweite Verfahren wird in der Weise ausgeführt, daß zwischen dem Folienzuführabschnitt einer Beutelherstellungsmaschine und ihrem Versiege­ lungsabschnitt - oder zwischen dem Versiegelungsab­ schnitt und einem Schneidabschnitt - ein Klebemechanis­ mus angeordnet ist, so daß bei der Herstellung jedes Beutels gleichzeitig ein wasserabsorbierendes, mit Kleb­ stoff oder Bindemittel versehenes Element mit dem Beutel verbunden wird. Das dritte Verfahren wird in der Weise durchgeführt, daß ein Klebstoff oder Bindemittel auf ei­ ner Oberfläche des Folienmaterials aufgetragen wird, um dann auf dieser Oberfläche ein wasserabsorbierendes Ele­ ment aufzulegen und anzupressen.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung zur Er­ läuterung des ersten Verfahrens, wobei die Ziffer 121 ein Förderband bezeichnet. Von der linken Seite her wer­ den Verpackungsbeutel 122 nacheinander auf dem Förder­ band liegend nach rechts befördert. Von einer Rolle 123 kommend werden jeweils mit Klebstoff beschichtete und auf einem Trägerpapier 124 befindliche wasserabsorbie­ rende Elemente 125 zum Förderband 121 geführt, und dann werden die wasserabsorbierenden Elemente 125 mittels ei­ ner Ablösevorrichtung 126 jeweils vom Trägerpapier 124 abgehoben und auf eine vorgegebene Stelle der Oberfläche des Verpackungsbeutels 122 geklebt, während das Träger­ papier 124 andererseits auf eine Rolle 127 aufgespult wird. Infolgedessen erhält man am Vorderende des Förder­ bands 121 die Verpackungsbeutel 1 jeweils mit dem daran befestigten wasserabsorbierenden Element.
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung zur Er­ läuterung des zweiten Verfahrens, bei dem Materialfolien 133 und 134, die von einer Rolle 131 bzw. 132 zugeführt werden, mit Hilfe von Führungsrollen 135, 136 aufeinan­ dergelegt werden; ein mit Klebstoff beschichtetes was­ serabsorbierendes Element 139 befindet sich auf einem von einer Rolle 137 abgespulten Trägerpapier 138 und wird auf die obere Materialfolie 133 geführt; das was­ serabsorbierende Element 139 wird mittels einer Ablöse­ vorrichtung 1310 vom Trägerpapier 138 abgehoben und auf die Materialfolie 133 geklebt, während das Trägerpapier 138 auf einer Rolle 1311 aufgespult wird. Die beiden Ma­ terialfolien 133 und 134 werden mittels Versiegelungs­ walzen 1312, 1313 miteinander dicht verbunden und schließlich mittels Formschnitt-Walzen 1314, 1315 in die Gestalt eines Verpackungsbeutels gebracht, während die abgeschnittenen Teile der Materialfolien 133, 134 auf eine Rolle 1316 aufgespult werden. Auf diese Weise er­ hält man am rechten Ende Verpackungsbeutel 1, die je­ weils ein wasserabsorbierendes Element besitzen.
Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgemäß vorge­ sehenen wasserabsorbierenden Elements können wie folgt erläutert werden: Das Wasser bzw. das oberflächenaktive Mittel, das an den zur Handhabung des Verpackungsbeutels verwendeten Handschuhen haftet, haftet an den Oberflä­ chen der Handschuhe in einem freien Zustand und in Form von Wassertropfen oder Wasserfilmen. Sobald die Materi­ alfolien des Verpackungsbeutels, die keine wasser­ absorbierenden Eigenschaften besitzen und flach und glatt sind oder Vorsprünge und Vertiefungen mit sanft gekrümmten Oberflächen aufweisen, von den Handschuhen gefaßt werden, werden die Wassertröpfchen oder -filme in die Form sehr dünner Wasserschichten gebracht, die sich zwischen den Oberflächen der Materialfolien und den Oberflächen der Handschuhe ausbilden, und auf diese Weise wird die Reibung zwischen den Handschuhen und den Materialfolien extrem klein, wodurch die Handschuhe sehr rutschig werden, so daß es schwierig ist, den Ver­ packungsbeutel mit der Kraft der Hände aufzureißen. Mit­ hin führt selbst ein stärkeres Einklemmen der Material­ folien durch die verbandanlegende Person nur zu einer weiteren Verdünnung der Wasserschichten, diese werden aber nicht entfernt, und daher kann das Rutschen nicht beendet werden. Selbst wenn ferner die Oberflächen der Materialfolien mit vor- und rückspringenden Mustern ver­ sehen werden, nämlich mittels einer mit Vorsprüngen und Vertiefungen ausgestatteten metallischen Versiegelungs­ druckform, so sind doch die Handschuhe, in denen die Finger stecken, sehr weich und passen somit ihre Form den Vorsprüngen und Vertiefungen der Materialfolien an, so daß keine Wirkung oder Funktion zum Auftrennen der Wasserschichten erzeugt wird. Nach der vorliegenden Er­ findung nimmt das an der Oberfläche des Beutels angeord­ nete wasserabsorbierende Element die Wassertröpfchen und das oberflächenaktive Mittel auf, so daß zwischen den Handschuhen und den Materialfolien keine Wasserschichten gebildet werden. Das heißt, die Menge des Wassers, das die an den Handschuhoberflächen haftenden Wasserschich­ ten bildet, bzw. die Menge des oberflächenaktiven Mit­ tels ist sehr klein (ungefähr einige ml); somit können durch Anbringung des wasserabsorbierenden Elements an der Oberfläche der Materialfolien die Wasserschichten leicht entfernt werden. Darüber hinaus wird im Fall ei­ nes Beutels, dessen wasserabsorbierendes Element mit Wasser oder oberflächenaktivem Mittel gesättigt ist, das überschüssige Wasser oder oberflächenaktive Mittel her­ ausgedrückt, sobald der Beutel von den Handschuhen ge­ faßt wird; somit wird im Kontaktbereich zwischen den Handschuhen und dem Verpackungsbeutel keine Wasser­ schicht erzeugt.
Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel kann als Verpackungsbeutel verwendet werden, der luftdicht sein soll, und kann einen Gegenstand einschließen, der von der Außenwelt abgetrennt, aber durch öffnen des Beutels zugänglich sein soll, sobald der Gegenstand benutzt wer­ den soll. Der erfindungsgemäße Verpackungsbeutel ist be­ sonders als Verpackungsbeutel geeignet, der mit nassen Händen gehandhabt werden muß.
Bezugszeichenliste
1 Verpackungsbeutel
2 Rand oder Umfang des Verpackungsbeutels
3 ein Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
4 Kerbe
5 anderer Seitenabschnitt des versiegelten Randes/Umfangs
11 wasserabsorbierendes Element
21 wasserabsorbierendes Element
31 wasserabsorbierendes Element
41, 42 wasserabsorbierendes Element
51, 52 wasserabsorbierendes Element
61, 62 wasserabsorbierendes Element
71, 72 wasserabsorbierendes Element
91, 92 wasserabsorbierendes Element
101 wasserabsorbierendes Element
111 wasserabsorbierendes Element
112 Schlitz
121 Förderband
122 Verpackungsbeutel
123 Rolle
124 Trägerpapier
125 Verpackungsbeutel
126 Ablösevorrichtung
127 Rolle
131 Rolle
132 Rolle
133 Folie
134 Folie
135 Führungsrolle
136 Führungsrolle
137 Rolle
138 Trägerpapier
139 wasserabsorbierendes Element
1310 Ablösevorrichtung
1311 Rolle
1312 Versiegelungswalze
1313 Versiegelungswalze
1314 Formschnitt-Walze
1315 Formschnitt-Walze
1316 Rolle

Claims (7)

1. Verpackungsbeutel (1) aus Folien, die an einem Rand oder Um­ fang (2) derart miteinander versiegelt sind, daß sie von dem Rand oder Umfang (2) her zumindest an einer Stelle (4) gemein­ sam manuell einreißbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zu­ mindest in einem in der Nähe der Einreißstelle (4) gelegenen Sei­ tenabschnitt (3) der Außenfläche des Verpackungsbeutels (1) ein wasserabsorbierendes Element (11; 21; 31) angeordnet ist.
2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versiegelungsbruchstelle eine Einkerbung (4) des versie­ gelten Rands oder Umfangs (2) des Verpackungsbeutels ist.
3. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der versiegelte Seitenabschnitt (3) auf seinen beiden Seiten, d. h. auf der Vorderseite und auf der Rückseite des Beutels, jeweils mindestens ein wasserabsorbierendes Ele­ ment (41, 42; 51, 52; 61, 62) trägt.
4. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das wasserabsorbierende Element (21; 51) entlang einer versiegelten Seitenkante (3) des Beutels erstreckt.
5. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das wasserabsorbierende Element (31; 61) von einer versiegelten Seitenkante (3) des Beu­ tels bis zu einer gegenüberliegenden Seitenkante des Beutels er­ streckt.
6. Verpackungsbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserabsorbierende Element an der Oberfläche des Verpackungsbeutels mit Klebstoff befe­ stigt ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Verpackungsbeutels (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Folien (133, 134) an einem Rand oder Umfang (2) derart miteinander versiegelt werden, daß sie von dem Rand oder Umfang (2) her zumindest an einer Stelle (4) gemeinsam manuell einreißbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in einem in der Nähe der Einreiß­ stelle (4) gelegenen Seitenabschnitt (3) der Außenfläche des Verpackungsbeutels (1) ein wasserabsorbierendes Element (11; 21; 31) angeordnet, insbesondere angeklebt, wird.
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