DE4303752A1 - Lackiereinrichtung - Google Patents
LackiereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lackiereinrichtung, umfassend
eine Lackierkabine zur Aufnahme eines zu lackierenden
Gegenstandes in einer Lackierposition, eine Luftführungs
einrichtung zur Führung eines Luftstroms um den Gegenstand
herum und eine Austrageinrichtung mit einer Auswaschvor
richtung, welche einen vom Luftstrom und von Waschflüssig
keit durchsetzten Hauptwäscher mit einer Auswaschdüse und
eine diesem nachgeordnete Auswaschstufe aufweist, in
welcher der Luftstrom durch einen Flüssigkeitsvorhang hin
durchtritt, der seinerseits mittels einer die aus dem
Hauptwäscher austretende Waschflüssigkeit umlenkenden
Leitwand erzeugbar ist.
Derartige Lackiereinrichtungen sind aus der DE PS 21 61 198
bekannt. Bei diesen Lackiereinrichtungen erfolgt eben
falls eine Auswaschung von Lackpartikeln mittels einer
Auswaschdüse der Auswaschvorrichtung und nachfolgend eine
Umlenkung des Stroms aus Luft- und Waschflüssigkeit. Im
Anschluß danach bildet sich ein Schleier der Waschflüssig
keit, welcher ebenfalls noch von dem Luftstrom durchsetzt
ist.
Der Nachteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß die dem
Hauptwäscher nachgeordnete Auswaschstufe ineffizient
arbeitet, da lediglich die Luft durch den Flüssigkeits
vorhang undefiniert hindurchtritt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Lackiereinrichtung der gattungsgemäßen Art derart zu ver
bessern, daß ein möglichst effizientes Arbeiten der dem
Hauptwäscher nachgeordneten Auswaschstufe und eine mög
lichst vollständige Auswaschung des vom Luftstrom mitge
tragenen Lacks in der Auswaschvorrichtung erfolgt.
Diese Aufgabe wird bei einer Lackiereinrichtung der ein
gangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Auswaschstufe als Tropfenagglomerationsstufe aus
gebildet ist, das der Leitwand gegenüberliegend eine Füh
rungswand angeordnet ist, daß sich die Führungswand von
einer Ausgangsöffnung des Hauptwäschers stromabwärts des
Luftstroms bis über den Flüssigkeitsvorhang hinaus er
streckt, daß die Waschflüssigkeit des Waschflüssigkeits
vorhangs auf die Führungswand auftrifft und daß sich auf
der Führungswand die Waschflüssigkeit abscheidet.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist
somit darin zu sehen, daß mit den vorstehend genannten er
findungsgemäßen Merkmalen die Auswaschstufe als Tropfen
agglomerationsstufe arbeitet und somit die von dem Luft
strom mitgetragenen Tropfen der Waschflüssigkeit einer
seits agglomeriert werden, dann andererseits auf der Füh
rungswand auftreffen und auf dieser abgeschieden werden,
so daß nach der Auswaschstufe bereits eine weitgehende
Trennung zwischen der Luft im Luftstrom und der Wasch
flüssigkeit erreichbar ist.
Ferner ist die vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen
Auswaschstufe als Tropfenagglomerationsstufe insbesondere
dadurch möglich, daß durch die Führungswand der Luftstrom
zusammen mit der Waschflüssigkeit kompakt in der Auswasch
stufe geführt werden, um eine Ausbreitung von Flüssig
keitstropfen durch einen sich undefiniert erweiterten
Luftstrom zu verhindern.
Vorzugsweise ist bei einem Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Lösung vorgesehen, daß die Führungswand einen
der Leitwand zugewandten Umlenkbereich für den Luftstrom
aufweist. Mit einem derartigen, der Leitwand zugewandten
Umlenkbereich läßt sich in besonders einfacher Weise eine
effektive Tropfenagglomeration erreichen.
Der Umlenkbereich kann in unterschiedlichster Art und
Weise, beispielsweise durch aneinander angeordnete ebene
Wandbereiche gebildet werden.
Noch vorteilhafte ist es jedoch für eine gute Führung des
Luftstroms, wenn der Umlenkbereich eine die Leitwand im
Abstand umgreifende konkave Krümmerfläche umfaßt, da mit
einer derartigen konkaven Krümmerfläche eine besonders
günstige Führung des Luftstroms möglich ist.
Um eine optimale Abscheidung der Waschflüssigkeit zu er
halten, ist es vorteilhaft, wenn die Führungswand die
Waschflüssigkeit mit einem sich unterhalb der Leitwand
erstreckenden Wandbereich aufnimmt. Vorzugsweise ist dabei
vorgesehen, daß der Wandbereich stromabwärts des Luft
stroms schräg nach unten verläuft.
Um die durch die Führungswand abgeschiedene Waschflüssig
keit optimal ab führen zu können ist vorzugsweise vorge
sehen, daß die Führungswand die abgeschiedene Wasch
flüssigkeit zu einer Aufnahme für die Waschflüssigkeit
weiterleitet.
Insbesondere ist dabei die Führungswand so ausgebildet,
daß sie sich mit einem Ableitbereich bis zu einem Einlaß
der Aufnahme erstreckt.
Damit im Bereich der Aufnahme keine erneute Verwirbelung
von Waschflüssigkeit durch den Luftstrom auftritt ist vor
zugsweise vorgesehen, daß die Aufnahme als Einlaß einen
Einlaßspalt für die Waschflüssigkeit aufweist.
Darüberhinaus ist es vorteilhaft, wenn die Aufnahme einen
verdeckten Auffangbehälter für die Waschflüssigkeit auf
weist.
Hinsichtlich weiterer Merkmale des Hauptwäschers wurden
bislang keine weiterführenden Angaben gemacht. So ist es
besonders vorteilhaft, wenn der Hauptwäscher als Turbo
wäscher ausgebildet ist.
In diesem Fall ist vorgesehen, daß der Hauptwäscher einen
ersten Diffusor umfaßt.
Mit diesem Diffusor läßt sich vorteilhafterweise eine Ent
spannung des Luftstrom/Waschflüssigkeitsgemisches er
reichen. Besonders gute Ergebnisse bei der nachfolgenden
Tropfenagglomerationsstufe sind dann erhältlich, wenn in
den Diffusor eine gleichmäßige Entspannung des Luftstrom/
Waschflüssigkeitsgemisches erfolgt.
Im einfachsten Fall ist der Diffusor so ausgebildet, daß
er eine gerade gerichtete, sich an die Auswaschdüse an
schließende Diffusorstrecke umfaßt.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsge
mäßen Lösung sieht vor, daß sich an die Ausgangsöffnung
der Hauptwäschers ein in der Tropfenagglomerationsstufe
angeordneter zweiter Diffusor anschließt. Dieser zweite
Diffusor wird dabei vorzugsweise durch die Leitwand und
die Führungswand gebildet.
Dieser zweite Diffusor trägt erneut zur vorteilhaften
Wirkung der Tropfenagglomerationsstufe bei, da er eine
weitere Entspannung des Luftstrom/Waschflüssigkeits
gemisches ermöglicht.
Günstigerweise erstreckt sich dabei der zweite Diffusor
bis zum Flüssigkeitsvorhang.
Noch vorteilhafter ist es, wenn der erste Diffusor und der
zweite Diffusor eine zusammenhängende Diffusorstrecke
bilden, so daß eine gleichmäßige Entspannung des Luft/
Waschflüssigkeitsgemisches erfolgen kann.
Die Diffusorstrecke kann dabei beliebig weit in die
Tropfenagglomerationsstufe hineinreichen. Besonders vor
teilhaft ist es dabei, wenn sich die Diffusorstrecke
möglichst weitgehend durch die Tropfenagglomerationsstufe
hindurcherstreckt, vorzugsweise diese ganz durchsetzt.
Bei einer zweckmäßigen Lösung ist vorgesehen, daß der
Hauptwäscher und der nachgeordnete Tropfenagglomerations
stufe einen sich zunehmend erweiterten Strömungsquer
schnitt aufweisen, wobei dieser insbesondere bis zur Aus
trittsöffnung der Auswaschvorrichtung reicht.
Um außerdem Verklebungen im Bereich des Hauptwäschers als
auch der Tropfenagglomerationsstufe zu erreichen ist vor
zugsweise vorgesehen, daß der Hauptwäscher und die nach
folgende Tropfenagglomerationsstufe die Luft totraumfrei
führen.
Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist
es zur Vermeidung von Lackablagerungen und Verklebungen
von Vorteil, wenn die Wände der Auswaschstufe mit Aus
waschflüssigkeit benetzbar sind.
Insbesondere ist es von Vorteil, wenn die Führungswand
über ihre gesamte Erstreckung mit Waschflüssigkeit benetz
bar ist.
Dies wäre beispielsweise dadurch realisierbar, daß die
Führungswand gegebenenfalls mit einer eigenen zusätzlichen
Zufuhr für Waschflüssigkeit versehen ist. Noch vorteil
hafter ist es jedoch, wenn die Führungswand in einem der
artigen Abstand von der Leitwand angeordnet ist, daß sie
durch die vom Luftstrom mitgetragenen Waschflüssigkeit
benetzbar ist.
Bei den bislang vorstehenden Ausführungsbeispielen wäre es
prinzipiell denkbar, gegebenenfalls eine eigene Zufuhr von
Waschflüssigkeit für die weitere Auswaschstufe vorzusehen.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Flüssig
keitsvorhang von durch die Waschdüse hindurchtretender
Waschflüssigkeit gebildet ist.
Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn der Flüssigkeitsvor
hang ausschließlich von durch die Waschdüse hindurch
tretender Waschflüssigkeit gebildet ist, da sich in diesem
Fall jegliche weitere Zufuhr von Waschflüssigkeit zur Aus
bildung des Flüssigkeitsvorhangs erübrigt.
Um eine definierte Ausbildung des Flüssigkeitsvorhangs zu
erreichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Leitwand
eine Ablösekante für den Flüssigkeitsvorhang aufweist,
wobei mit der Ablösekante genau definierbar ist, an
welcher Stelle der Anfang des Flüssigkeitsvorhangs liegt.
Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße Lö
sung dann realisieren, wenn die Leitwand eine den Luft
strom umlenkende konkave Fläche aufweist, da durch diese
Flächenform in einfacher Weise eine strömungsgünstige
Umlenkung des Luftstroms möglich ist.
Im Rahmen der bislang beschriebenen Ausführungsbeispiele
wurden hinsichtlich der Form der Waschdüse und der
weiteren Auswaschstufe keine weiteren Angaben gemacht. So
ist es besonders vorteilhaft, wenn sich der Hauptwäscher
und die weitere Auswaschstufe im wesentlichen parallel zu
einer Längsrichtung der Lackierkabine erstrecken.
Zweckmäßigerweise weisen dabei der Hauptwäscher und die
weitere Auswaschstufe über die Längsrichtung in allen
senkrecht zu dieser verlaufenden Ebenen eine konstante
Querschnittsform auf.
Darüber hinaus ist es im Rahmen der erfindungsgemäßen
Lösung, insbesondere um eine möglichst gute Auswaschung
des Lacks und eine möglichst optimale Entfernung der
Waschflüssigkeit aus dem Luftstrom zu erreichen, vorteil
haft, wenn nach der Auswaschvorrichtung ein Tropfabschei
der angeordnet ist.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht
dabei vor, daß der Luftstrom totraumfrei durch die Aus
waschvorrichtung geführt ist.
Vorzugsweise ist der Tropfabscheider so ausgebildet, daß
er den Luftstrom mäanderförmig umlenkt.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Tropfabscheider
Umlenkwände aufweist, die den Luftstrom S-förmig umlenken.
Eine noch bessere Tropfabscheidung ist erreichbar, wenn
die Umlenkwände den Luftstrom doppel-S-förmig umlenken.
Darüber hinaus läßt sich die Abscheidung von Flüssigkeit
im Tropfabscheider noch dadurch verbessern, daß der Tropf
abscheider wirbelbildende Elemente aufweist, wobei diese
wirbelbildende bildenden Elemente im einfachsten Fall zu
sätzliche entgegen der Strömungsrichtung des Luftstroms im
Stromabscheider gekrümmte Luftleitelemente, insbesondere
Luftleitbleche sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegen
stand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichne
rischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Lösung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer ersten
Variante des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer zweiten
Variante des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel und
Fig. 5 einen Teilausschnitt eines Schnitts längs Linie
5-5 in Fig. 4 betreffend die Ausbildung eines
Tropfabscheiders.
Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Lackiereinrichtung, dargestellt in Fig. 1, umfaßt eine als
Ganzes mit 10 bezeichnete Lackierkabine, in welcher ein zu
lackierender Gegenstand 12, beispielsweise eine Kraftfahr
zeugkarosserie, mittels einer Fördereinrichtung 14 in
einer Lackierposition 16 lackierbar ist. Die Lackierkabine
10 ist mit einer Luftführungseinrichtung 18 versehen,
welche von einer Oberseite 20 der Lackierkabine 10 einen
Luftstrom 22 im wesentlichen von oben nach unten und um
den Gegenstand 12 herum durch einen Arbeitsraum 24
der Lackierkabine 10 hindurchtreten und in eine unterhalb
eines Bodens 26 angeordnete und als Ganzes mit 28 bezeich
nete Austrageinrichtung für überschüssigen Lack eintreten
läßt. Der Boden 26 der Lackierkabine 10 wird dabei vor
zugsweise durch einen Gitterrost gebildet, durch welchen
der Luftstrom 22 ungehindert hindurchtreten kann.
Die Austrageinrichtung umfaßt eine als Ganzes mit 30 be
zeichnete Auffangvorrichtung, durch welche der Luftstrom
hindurchtritt und zwar derart, daß er über eine Eintritts
öffnung 32 der Auffangvorrichtung 30 eintritt und aus
einer Austrittsöffnung 34 derselben austritt. Dabei ist
die Eintrittsöffnung 32 unterhalb der Lackierposition 16
angeordnet und zwar vorzugsweise so, daß der Luftstrom 22
den Gegenstand im wesentlichen symmetrisch umströmt. Ins
besondere liegt die Eintrittsöffnung 32 hierbei unter dem
in der Lackierposition 16 stehenden Gegenstand und weist
vorzugsweise in einer Querrichtung 36 eine Ausdehnung auf,
welche geringer ist als die des Gegenstands 12 in dieser
Richtung.
An die Auffangvorrichtung 30 schließt sich eine als Ganzes
mit 40 bezeichnete Auswaschvorrichtung an, welche eben
falls von dem aus der Austrittsöffnung 34 austretenden
Luftstrom 22 durchströmbar ist, wobei der Luftstrom 22
durch eine Eintrittsöffnung 42 in die Auswaschvorrichtung
40 einströmt und durch eine Austrittsöffnung 44 der Aus
waschvorrichtung 40 austritt und dann in einen Absaugkanal
46 einströmt, welcher den Luftstrom 22 abführt.
Erfindungsgemäß umfaßt die Auffangvorrichtung 30 zwei im
wesentlichen in gleicher Höhe angeordnete Auffangelemente
50 und 52, welche einerseits die Eintrittsöffnung 32 der
Auffangvorrichtung 30 begrenzen und sich andererseits in
der Querrichtung 36 bis zu einer Außenwand 54 der Austrag
einrichtung 28 erstrecken. Dabei verlaufen die Auffangele
mente 50 und 52 mit Ausnahme des Bereichs der Eintritts
öffnung 32 in der Querrichtung 36 über die gesamte Aus
dehnung des Bodens 26 der Lackierkabine 10 und erstrecken
sich außerdem auch über die gesamte Längsrichtung der
Lackierkabine.
Zusätzlich umfaßt die Auffangvorrichtung 30 ein unterhalb
der Auffangelemente 50 und 52 angeordnetes Auffangelement
56, welches sich unter der Eintrittsöffnung 32 der Auf
fangvorrichtung 30 und in Querrichtung 36 seitlich über
die Eintrittsöffnung 32 beiderseits hinaus erstreckt, so
daß die oberen Auffangelemente 50 und 52 das untere Auf
fangelement 56 übergreifen.
Die oberen Auffangelemente 50 und 52 sind dabei durch
Wannen 60 bzw. 62 gebildet, welche ein Bad aus Spül
flüssigkeit aufnehmen und hierfür im einfachsten Fall
einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Boden 64
bzw. 66 aufweisen und beiderseits desselben sich erhebende
Seitenwände 68 bzw. 70, so daß über dem Boden eine Schicht
72 bzw. 74 einer Spülflüssigkeit in Form des Bades in den
Wannen 60 bzw. 62 gehalten wird.
Das untere Auffangelement 56 ist ebenfalls als Wanne aus
gebildet und weist seinerseits einen Boden 76 auf, welcher
geringfügig zu einer tiefsten Stelle 78 hin
geneigt ist und ebenfalls Seitenwände 80, die ebenfalls
eine Schicht 82 von Spülflüssigkeit über dem Boden 76
stehend halten.
Die Auswaschvorrichtung 40 umfaßt einen zur Eintritts
öffnung 42 hin offenen Beruhigungsraum 84, welcher einer
seits durch eine Seitenwand 86 und andererseits durch
Bodenstücke 87, 88 begrenzt ist, wobei sich an ein unteres
Ende der Seitenwand 86 das Bodenstück 87 und an die der
Eintrittsöffnung 42 abgewandte Seite das Bodenstück 88
anschließen und zwischen den beiden Bodenstücken 87, 88
eine Einlaßöffnung 89 eines als Hauptwäscher arbeitenden
Turbowäschers 90 mit einer Venturidüse liegt. Beiderseits
der Einlaßöffnung sind vorzugsweise Stauelemente 91a, 91b
angeordnet, welche die Waschflüssigkeit im Bereich der
Bodenstücke 87, 88 in Form einer diese bedeckende Schicht
bis zu einem Niveau anstauen, ab welchem die Waschflüssig
keit die Stauelemente 91a, 91b überströmt und in dem
Turbowäscher 90 eintritt. Der Turbowäscher 90 weist als
Auswaschdüse eine Düsenöffnung 92 und einen sich daran
anschließenden und sich erweiternden Diffusor 94 auf.
Der Diffusor 95 umfaßt eine gerade gerichtete Diffusor
strecke und endet mit einer Ausgangsöffnung 95. An diese
Ausgangsöffnung 95 schließt sich eine als Tropfenagglome
rationstufe ausgebildete weitere Auswaschstufe 96 an,
welche auf einer Seite durch eine Leitwand 97 gebildet
ist, die sich von der Ausgangsöffnung ausgehend sich mit
einer konkavgekrümmten Leitfläche 98 bis zu einer Ablöse
kante 99 erstreckt. Diese Leitwand 97 sammelt einen großen
Teil der aus dem Diffusor 94 kommenden
Waschflüssigkeit und lenkt diese derart um, daß sich von
der Ablösekante 99 ausgehend ein Flüssigkeitsvorhang 100
ausbildet, welcher sich quer zu dem Luftstrom 22 erstreckt
und somit ebenfalls von dem Luftstrom 22 durchsetzt ist.
Zur Führung des Luftstroms ist gegenüberliegend der Leit
wand 97 eine Führungswand 101 angeordnet, welche sich von
der Ausgangsöffnung 95 ausgehend zunächst im Abstand von
der Leitwand 97 und zwar mit stromabwärts zunehmendem Ab
stand erstreckt und eine die Leitwand 97 im Abstand um
greifende U-ähnliche konkave Führungsfläche 102 aufweist.
Die Führungsfläche 102 bildet ihrerseits einen Auftreff
bereich 102a, auf welchem die Waschflüssigkeit des sich
von der Ablösekante 99 ausgehend erstreckenden Flüssig
keitsvorhangs 100 auftrifft. In diesem Auftreffbereich
102a und in einem danach angeordneten Endbereich 102b wird
die Waschflüssigkeit des Flüssigkeitsvorhangs 100 ge
sammelt und weitergeleitet. Der Endbereich 102b liegt
dabei unterhalb der Ablösekante 99 und unterhalb der Leit
wand 97.
Die von den Bereichen 102a und 102b gesammelte Wasch
flüssigkeit wird ferner durch einen Ableitbereich der
Führungsfläche 102 zu einem Einlaßspalt 103 einer Aufnahme
104 für die Waschflüssigkeit geführt.
Insgesamt lenkt somit die Tropfenagglomerationsstufe 96
mit einem ersten Bogen 96a den vom Diffusor 94 gerade
gerichtet ankommenden Luftstrom 22 um einen Winkel von
mehr als 450 und weniger als 900, vorzugsweise nahezu 90°,
um und dann in einem zweiten Bogen 96b U-förmig um einen
Winkel von mehr als 90° und weniger als 180° um, wobei der
Luftstrom 22 im gesamten Bereich der Tropfenagglome
rationsstufe 96 totraumfrei geführt ist.
Um eine Wirbelbildung und somit die Bildung von Toträumen
im Anschluß an die Ablösekante 99 zu vermeiden, schließt
sich an diese, dem Auftreffbereich 102a, dem Endbereich
102b und dem Ableitbereich 102c gegenüberliegend, eine
Ableitwand 105 an, welche sich bis zur Austrittsöffnung 44
der Auswaschvorrichtung 40 erstreckt.
Die Aufnahme 104 umfaßt eine Auffangrinne 104a für die
Waschflüssigkeit, welche mittels einer Abdeckung 106 ver
deckt ist, wobei die Abdeckung 106 auf der dem Ableitbe
reich 102c gegenüberliegenden Seite den Einlaßspalt 103
begrenzt. Damit wird sichergestellt, daß von dem Ableitbe
reich 102c in die Auffangrinne 104 einlaufende Wasch
flüssigkeit nicht mehr wieder vom Luftstrom 22 erfaßt und
mitgenommen werden kann.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Austrittsöffnung 44 so angeordnet, daß sie dem Ableit
bereich 102c gegenüber und oberhalb desselben liegt. Aus
diesem Grund ist im Anschluß an die Abdeckung 106 die Aus
waschvorrichtung 40 noch mit einer Endwand 107 abge
schlossen, welche sich von der Abdeckung 106 bis zur Aus
trittsöffnung 44 erstreckt.
An die Austrittsöffnung 44 schließt sich dann ein Tropfab
scheider 114 an, von dem die Austrittsöffnung 44 durch
strömenden Luftstrom im Anschluß an die Auswaschvorrich
tung 40 durchsetzt ist. Nach Durchströmen des Tropfab
scheiders 114 ist der Luftstrom 22 im wesentlichen von
Waschflüssigkeit befreit und somit trocken, so daß dieser
durch den Absaugkanal 46 abströmen kann.
Die Zufuhr der Waschflüssigkeit erfolgt einerseits über
eine oberhalb der Seitenwand 86 angeordnete Zuflußrinne
108, welche Waschflüssigkeit über die Seitenwand 86 und
das Bodenstück 87 in die Einlaßöffnung 90 strömen läßt und
eine sich an die Eintrittsöffnung 42 anschließende Zufluß
rinne 109, welche Waschflüssigkeit auf das Bodenstück 88
und von diesem ebenfalls in die Einlaßöffnung 89 einströ
men läßt.
Die gesamte, über die Zuflußrinnen 108 und 109 zugeführte
Waschflüssigkeit tritt dann in den Hauptwäscher 90 und an
schließend in die Tropfenagglomerationsstufe 96 ein und
wird schließlich über den Ableitbereich 102c dem Einlaß
spalt 103 zugeführt und in der Auffangrinne 104a der Auf
fangrinne 104 für die Waschflüssigkeit gesammelt.
Bei einer ersten Variante des ersten Ausführungsbeispiels,
dargestellt in Fig. 2 ist lediglich eine Lackkoagulierung
vorgesehen, das heißt, daß eine Spüleinrichtung eine
einzige Umwälzvorrichtung 120 sowohl für die Spülflüssig
keit als auch für die Waschflüssigkeit vorgesehen ist und
somit Waschflüssigkeit und Spülflüssigkeit identisch sind.
Erfindungsgemäß wird nun den beiden Wannen 60 und 62 die
Spülflüssigkeit im Bereich einer Querseite 122 bzw. 124
zugeführt und strömt in Längsrichtung 126 der Lackier
kabine 10 durch die Wannen 60 und 62 bis zur gegenüber
liegenden Querseite 128 bzw. 130. Von dort wird die Spül
flüssigkeit jeweils gesammelt und über eine Leitung 132
bzw. 134 einer darunterliegenden Querseite 136 des unteren
Auffangelements 56 zugeführt, so daß die Spülflüssigkeit
in dem unteren Auffangelement 56 ebenfalls
in Längsrichtung 126, aber entgegengesetzt zur Strömungs
richtung in den Auffangelementen 50 und 52, strömt und an
einer gegenüberliegenden Querseite 138 gesammelt und über
eine Leitung 140 der Umwälzvorrichtung 120 zugeführt wird.
Um eine möglichst gleichmäßige Strömungsgeschwindigkeit
über die Querrichtung 36 in jeder Schicht 72 bzw. 74 zu
erhalten, sind nahe den Querseiten 122 und 124 Querver
teilerelemente 142 bzw. 144 vorgesehen, welche die ein
strömende Spülflüssigkeit gleichmäßig in Querrichtung 36
verteilen. In gleicher Weise ist nahe der Querseite 136 in
der Wanne des Auffangelements 56 ebenfalls ein Querver
teiler 146 vorgesehen, um eine gleichmäßige Strömungsge
schwindigkeit in der Querrichtung in der Schicht 82 zu
erreichen.
Die Umwälzvorrichtung 120 führt ferner Waschflüssigkeit
den Zuflußrinnen 108 und 109 zu, von welchen ausgehend die
Waschflüssigkeit im wesentlichen parallel zur Querrichtung
zu der Einlaßöffnung 89 des Hauptwäschers 90 strömt,
diesen unter Benetzung jeweils gegenüberliegender Seiten
wände des Hauptwäschers 90 und der sich anschließenden
Tropfenagglomerationsstufe 96 durchströmt, sich - wie
bereits beschrieben - im Ableitbereich 102c sammelt und
dann in die Aufnahme 104 einströmt, von welcher die Wasch
flüssigkeit wieder zur Umwälzvorrichtung 120 zurückströmt.
Von der Austrageinrichtung 28 werden somit primär im Be
reich der Auffangvorrichtung 30 Fremdstoffe und Lack
tropfen aufgefangen, während schwerpunktmäßig in der
Auswaschvorrichtung 40 ein Auswaschen von in Aerosolform
mitgeführten Lackpartikeln aus dem Luftstrom 22 erfolgt,
so daß in der von der Umwälzvorrichtung 120 geförderten
Flüssigkeit Lack und Fremdstoffe vorliegen. Diese Flüssig
keit kann nun partiell zur Lackkoagulation unter gleich
zeitiger Abtrennung der Fremdstoffe geführt werden.
Bei einer zweiten Variante des ersten Ausführungsbei
spiels, dargestellt in Fig. 3 erfolgt eine Umwälzung der
die Schichten 72, 74 und 82 bildenden Spülflüssigkeit
durch eine Umwälzvorrichtung 150, wobei die Schichten in
gleicher Weise wie bei der vorstehend beschriebenen
Variante durchströmt werden.
Darüber hinaus erfolgt eine Umwälzung der Waschflüssigkeit
der Auswaschvorrichtung 40 durch eine Umwälzvorrichtung
152, welche gleichzeitig mit einer Recyclinganlage 154 für
Lack verbunden ist. Dabei strömt die Waschflüssigkeit im
wesentlichen parallel zur Querrichtung von den Zufluß
rinnen 108 und 109 in die Einlaßöffnung 89 des Haupt
wäschers 90. In der Aufnahme 104 gesammelte Waschflüssig
keit wird dabei von der Umwälzvorrichtung 152 umgewälzt.
Im übrigen ist der Aufbau der zweiten Variante identisch
mit dem Aufbau der ersten Variante, so daß für dieselben
Teile dieselben Bezugszeichen Verwendung finden.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsge
mäßen Lackiereinrichtung, dargestellt in Fig. 4, ist die
Auffangvorrichtung 30 in gleicher Weise ausgebildet wie
beim ersten Ausführungsbeispiel.
Aus diesem Grund sind für dieselben Teile dieselben Be
zugszeichen verwendet und hinsichtlich der Beschreibung
der Funktion derselben kann auf die Ausführungen zum
ersten Ausführungsbeispiel vollinhaltlich Bezug genommen
werden.
In gleicher Weise ist auch die Auswaschvorrichtung 40 hin
sichtlich der Ausbildung des Beruhigungsraums 84 und des
Hauptwäschers 90 identisch ausgebildet wie das erste Aus
führungsbeispiel, so daß hierzu ebenfalls auf die Ausfüh
rungen zum ersten Ausführungsbeispiel voll inhaltlich Be
zug genommen werden kann.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist die
Tropfenagglomerationsstufe 96, welche die weitere Aus
waschstufe bildet, unterschiedlich ausgebildet. Diese
weist zwar ebenfalls eine identisch wie beim ersten Aus
führungsbeispiel ausgebildete Leitwand 97 und eine Füh
rungswand 101 auf. Im Anschluß an die Ablösekante 99 fehlt
jedoch die Ableitwand 105, die dem Endbereich 102b und dem
Ableitbereich 102c gegenüberliegt.
Gegenüber dem Endbereich und dem Ableitbereich 102c er
streckt sich vielmehr ein von einer Rückseite 162 der
Leitwand 97 und einer Rückseite 163 einer Wand des Diffu
sors 94 begrenzter Sammelraum 164, welcher sich von dem in
Bereich 102b und dem Ableitbereich 102c bis unter das
Bodenstück 88 erstreckt. In diesem Sammelraum 164 sammelt
sich die Luft des Luftstroms 22 vor Austritt aus der Aus
waschvorrichtung in einen Tropfenabscheider 166.
Die Austrittsöffnung 44 der Auswaschvorrichtung erstreckt
sich dabei von der Abdeckung 106 bis zum Bodenstück 88 und
an diese schließt sich ein sich über dieselbe Höhe er
streckender Tropfenabscheider 166 an.
Der Tropfenabscheider 166 weist erfindungsgemäß eine Viel
zahl von nebeneinanderliegenden mäanderförmigen Passagen
170 auf (Fig. 5), wobei eine Passage 170 zwischen zwei
Trennwänden 172 und 174 liegt, und von der Trennwand 174
quer zwei Umlenkwände 176 und 178 im Abstand voneinander
abstehen, und zwischen diese beiden Umlenkwände 176, 178
eine weitere Umlenkwand 180 eingreift, die von der Trenn
wand 172 absteht. Somit wird eine Eintrittsöffnung 182 der
Passage durch ein der Trennwand 172 zugewandtes Ende 184
der Umlenkwand 176 gebildet. Nach Durchströmen der Ein
trittsöffnung 182 wird der Luftstrom in der Passage 170
von der Umlenkwand 180 in Richtung auf die Trennwand 174
umgelenkt, strömt zwischen der Umlenkwand 180 und 176
durch, wird dann wieder von der Trennwand 174 umgelenkt
und strömt zwischen dieser und einem der Trennwand zuge
wandten Ende 186 der Umlenkwand 180 durch, dann wieder
zwischen der Umlenkwand 180 und der Umlenkwand 178 in
Richtung auf die Trennwand 172 und wird von der Trennwand
172 wieder umgelenkt, so daß der Luftstrom 22 durch eine
Austrittsöffnung 188 austritt, welche zwischen einem der
Trennwand 172 zugewandten Ende 190 der Umlenkwand 178 und
der Trennwand 172 selbst gebildet ist.
Zusätzlich sind die Enden 184, 186 und 190 der Umlenkwände
176, 178 und 180 noch mit wirbelbildenden Umbiegungen 192,
194 und 196 versehen, welche hakenförmig geformt sind und
einer wirbelfreien Durchströmung der Passage 170 entgegen
wirken, um eine möglichst umfassende Abscheidung von
Tropfen aus dem Luftstrom 22 zu erreichen. Dies wird ver
stärkt durch ebenfalls von den Trennwänden 172 und 174 in
den Sammelraum 164 vorgezogene Vorsprünge, welche in
gleicher Weise wie die hakenförmigen Umbiegungen 192 ge
formt sind und ebenfalls bereits zur Wirbelbildung im
Sammelraum 164 beim Eintritt des Luftstroms in den Tropf
abscheider 166 beitragen.
Das sich in dem Tropfabscheider 166 abscheidende Wasser
strömt dann entlang der Trennwände 172 und 174 sowie der
Umlenkwände 176, 178 und 180 nach unten auf einen Boden
200 des Tropfenabscheiders 166, welcher eine Fortsetzung
der Abdeckung 106 darstellt und in Richtung des Ableitbe
reichs 102c geneigt ist, so daß die sich abscheidende
Waschflüssigkeit durch den Einlaßspalt 103 ebenfalls in
die Aufnahme 104 strömt.
Zusätzlich ist noch im Sammelraum 164 eine Sprüheinrich
tung 202 vorgesehen, welche die dem Sammelraum 164 zuge
wandte Seite des Tropfenabscheiders 166 benetzt und dafür
sorgt, daß durch sich abscheidende Waschflüssigkeit even
tuell auftretende Verklebungen an den Wandbereichen des
Tropfenabscheiders 166 nicht entstehen sondern die Wandbe
reiche des Tropfenabscheiders 166 ständig noch zusätzlich
gespült werden.
Claims (29)
1. Lackiereinrichtung, umfassend eine Lackierkabine zur
Aufnahme eines zu lackierenden Gegenstands in einer
Lackierposition, eine Luftführungseinrichtung zur
Führung eines Luftstroms um den Gegenstand herum und
eine Austrageinrichtung mit einer Auswaschvorrich
tung, welche eine vom Luftstrom und von Waschflüssig
keit durchsetzten Hauptwäscher mit einer Auswaschdüse
und einer diesem nachgeordneten Auswaschstufe auf
weist, in welcher der Luftstrom durch einen Flüssig
keitsvorhang hindurchtritt, der seinerseits mittels
einer die aus dem Hauptwäscher austretende Wasch
flüssigkeit umlenkenden Leitwand erzeugbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswaschstufe als Tropfenagglomerationsstufe (96)
ausgebildet ist, daß der Leitwand (97) gegenüberlie
gend eine Führungswand (101) angeordnet ist, daß sich
die Führungswand (101) von einer Ausgangsöffnung (95)
des Hauptwäschers (90) stromabwärts des Luftstroms
bis über den Flüssigkeitsvorhang (100) hinaus er
streckt, daß die Waschflüssigkeit des Flüssigkeits
vorhangs (100) auf die Führungswand (101) auftrifft
und daß sich auf der Führungswand (101) die Wasch
flüssigkeit abscheidet.
2. Lackiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungswand (101) einen der Leit
wand (97) zugewandten Umlenkbereich (102) für den
Luftstrom aufweist.
3. Lackiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umlenkbereich (102) eine die Leit
wand (97) im Abstand umgreifende konkave Krümmer
fläche umfaßt.
4. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswand (101)
die Waschflüssigkeit mit einem sich unterhalb
der Leitwand (97) erstreckenden Wandbereich (102a)
aufnimmt.
5. Lackiereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wandbereich (102a) in Richtung
stromabwärts des Luftstroms (22) schräg nach unten
verläuft.
6. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswand (101)
die abgeschiedene Waschflüssigkeit zu einer
Aufnahme (104) für Waschflüssigkeit weiterleitet.
7. Lackiereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungswand (101) sich mit einem
Ableitbereich (102c) bis zu einem Einlaß (103) der
Aufnahme (104) erstreckt.
8. Lackiereinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufnahme (104) als Einlaß
einen Einlaßspalt (103) für die Waschflüssigkeit
aufweist.
9. Lackiereinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (104) einen
verdeckten Auffangbehälter (104a) für die Wasch
flüssigkeit aufweist.
10. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptwäscher (90)
einen ersten Diffusor (94) aufweist.
11. Lackiereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Diffusor (94) eine gleichmäßige
Entspannung des Luftstrom/Waschflüssigkeits-Gemisches
erfolgt.
12. Lackiereinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Diffusor (94) eine gerade
gerichtete, sich an die Auswaschdüse (92) an
schließende Diffusorstrecke umfaßt.
13. Lackiereinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Ausgangs
öffnung (95) ein in der Tropfenagglomerationsstufe (96)
angeordneter zweiter Diffusor (96a) anschließt.
14. Lackiereinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Diffusor (96a) sich bis zum
Flüssigkeitsvorhang (100) erstreckt.
15. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptwäscher (90)
und die nachgeordnete Tropfenagglomerationsstufe (96)
einen sich zunehmend erweiternden Strömungsquer
schnitt aufweist.
16. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptwäscher (90)
und die nachgeordnete Tropfenagglomerationsstufe (96)
den Luftstrom (22) totraumfrei führen.
17. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (97, 101)
der Tropfenagglomerationsstufe (96) mit Wasch
flüssigkeit benetzbar sind.
18. Lackiereinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungswand (101) über ihre ge
samte Erstreckung mit Waschflüssigkeit benetzbar ist.
19. Lackiereinrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungswand (101) in einem
derartigen Abstand von der Leitwand (97) angeordnet
ist, daß sie durch die von dem Luftstrom (22) mitge
tragene Waschflüssigkeit benetzbar ist.
20. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssig
keitsvorhang (100) von durch die Waschdüse (92) hin
durchtretender Waschflüssigkeit gebildet ist.
21. Lackiereinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Flüssigkeitsvorhang (100) aus
schließlich von durch die Waschdüse (92) hindurch
tretender Waschflüssigkeit gebildet ist.
22. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwand (97)
eine Ablösekante (99) für den Flüssigkeitsvor
hang (100) aufweist.
23. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwand (97)
eine den Luftstrom (22) umlenkende konkave
Fläche (98) aufweist.
24. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Haupt
wäscher (90) und die Tropfenagglomerationsstufe (96)
im wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung (126)
der Lackierkabine (16) erstrecken.
25. Lackiereinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hauptwäscher (90) und die Tropfen
agglomerationsstufe (96) über die Längsrichtung (126)
der Lackierkabine (16) in allen senkrecht zu dieser
verlaufenden Ebenen eine konstante Querschnittsform
aufweisen.
26. Lackiereinrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aus
waschvorrichtung (40) ein Tropfenabscheider (114)
angeordnet ist.
27. Lackiereinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tropfenabscheider (114) so ausge
bildet ist, daß er den Luftstrom (22) mäanderförmig
umlenkt.
28. Lackiereinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tropfenabscheider (166) Umlenkwände (176, 178, 180)
aufweist, die den Luftstrom (22)
S-förmig umlenken.
29. Lackiereinrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tropfenabscheider (166)
wirbelbildende Element (192, 194, 196) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4303752A DE4303752A1 (de) | 1993-02-09 | 1993-02-09 | Lackiereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4303752A DE4303752A1 (de) | 1993-02-09 | 1993-02-09 | Lackiereinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4303752A1 true DE4303752A1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6479991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4303752A Withdrawn DE4303752A1 (de) | 1993-02-09 | 1993-02-09 | Lackiereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |