DE4343356C2 - Elektrohydraulisches Stellventil vom Fluidverstärkertyp - Google Patents
Elektrohydraulisches Stellventil vom FluidverstärkertypInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrohydraulisches Stellventil vom
Fluidverstärkertyp
mit einem Ventilblock in Stapelbauweise, der aus mehreren übereinander gestapelten und miteinander verbundenen Lamellen besteht, und in dem
mit einem Ventilblock in Stapelbauweise, der aus mehreren übereinander gestapelten und miteinander verbundenen Lamellen besteht, und in dem
- - eine feststehende Düse mit einer Zuführleitung für unter Druck stehendem Fluid,
- - ein Paar von der Düse gegenüberliegenden, dem aus der Düse austretenden Fluidstrahl ausgesetzten Empfängeröffnungen, die in Ausgangsleitungen einmünden, sowie
- - ein Raum zwischen der Düse und den Empfängeröffnungen mit einem darin angeordneten bewegbaren Deflektor zur Ablenkung des aus der Düse austretenden Strahls relativ zu den Empfängeröffnungen
ausgeformt sind, und
mit einem elektrisch betätigbaren Motor, der einen in einem flexiblen Isolierrohr gelagerten, in Abhängigkeit von elektrischen Signalen bewegten Läufer aufweist, der mit dem Deflektor gekoppelt ist und diesen abhängig von den elektrischen Signalen bewegt.
mit einem elektrisch betätigbaren Motor, der einen in einem flexiblen Isolierrohr gelagerten, in Abhängigkeit von elektrischen Signalen bewegten Läufer aufweist, der mit dem Deflektor gekoppelt ist und diesen abhängig von den elektrischen Signalen bewegt.
Ein derartiges Stellventil ist durch die US-A-35 42 051 bekanntgeworden.
Im bekannten Fall ist der Motor an einem Basiskörper mittels Schrauben
befestigt, wobei der laminierte Ventilkörper in einer Ausnehmung des
Basiskörpers gehaltert aufgenommen ist.
Eine derartige Anordnung erschwert die Justage der einzelnen Nullpunkte des
Motors und Fluidverstärkers.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Aufbau des eingangs
bezeichneten Stellventils so zu treffen, daß eine einfache Justage bzw. ein
einfaches Aufeinanderabstimmen der Nullpunkte möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung dadurch, daß der
Läufer ein Basiselement mit Öffnungen aufweist und in dem Ventilblock
entsprechende Gewindelöcher ausgebildet sind und daß mittels die Öffnungen
im Basiselement durchdringender, von den Gewindelöchern aufgenommener
Gewinde-Befestigungsmittel der Motor auf dem Ventilblock justierbar montiert
ist.
Durch die unmittelbare Befestigung des Motors an dem den Fluidverstärker
enthaltenen Ventilkörper kann dieser an den Motor so angepaßt werden, daß
der hydraulische Nullpunkt des Verstärkers und der mechanische sowie
magnetische Nullpunkt des Motors genau übereinstimmen. Dies wird erreicht,
indem der Motor auf dem Ventilblock montiert wird und die Schrauben in die
Gewindelöcher eingesetzt und von Hand angezogen werden. Dann wird dem
Fluidverstärker Fluid zugeführt und der Motor innerhalb der durch die
Schrauben und die Öffnungen in der Basis, durch die sie führen, erlaubten
Toleranzen bewegt, bis der hydraulische, mechanische und magnetische
Nullpunkt übereinstimmen. Die Schrauben werden dann festgezogen und die
Lage des Motors relativ zum Ventilkörper damit fixiert.
Entsprechende Maßnahmen sind vorgesehen, wenn gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung der Ventilkörper mit dem Motor auf eine zweite Stufe montiert
wird. Die erste Stute kann dann in der beanspruchten Weise auf der zweiten
Stufe montiert werden, um den hydraulischen Nullpunkt der zweiten Stute
auszurichten, wodurch ein komplettes, aus erste und zweiter Stufe bestehenden
Stellventil mit einer ausgezeichneten Nullpunktstabilität geschaffen wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen näher
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die erste Stufe eines Stellventils gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 einen teilweisen Schnitt längs der Linie 2-2 des in Fig. 1
dargestellten Stellventils in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein zweistufiges Stellventil gemäß der
Erfindung; und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4.
Wie eingangs erwähnt geht die vorliegende Erfindung von dem in der
US-Patentschrift Nr. 3,542,051 beschriebenen Stellventils aus. Wie dort
beschrieben ist ein in Abhängigkeit von einem Steuersignal bewegliches
Leitelement in Form eines Deflektors so in einem Stellventil angeordnet, daß
ein aus einer feststehenden Düse austretender freier Strahl in Bezug auf ein
Paar von feststehenden Empfängeröffnungen abgelenkt werden kann. Eine
solche Ablenkung erzeugt einen unterschiedlichen Fluiddurchsatz in den
feststehenden Empfängeröffnungen, wobei die Differenz von dem Steuersignal
abhängt. Die räumlich feste Zuordnung zwischen der Düse und den
Empfängeröffnungen ist dadurch präzise festgelegt, indem in einer Lamelle
Wandungsoberflächen ausgeformt werden, die an einander gegenüberliegenden
Seiten durch Endlamellen abgeschlossen werden, von denen eins eingeformte
Leitungen aufweist, durch die das Fluid fließt. Die Leitungen sind mit der
Düse und den Empfängeröffnungen verbunden.
Der Vorschubmotor 12 weist in bekannter Weise einen Läufer 14 auf, der in
einem biegsamen Rohr 16 gelagert ist. Der Läufer 14 bewegt sich in
Abhängigkeit von elektrischen Signalen, die von einer (nicht dargestellten)
Quelle zu den Spulen 18 geleitet werden. Weiterhin sind geeignete
Permanentmagnete und Justiervorrichtungen vorgesehen, wie sie ebenfalls aus
dem Stand der Technik bekannt sind.
Die Düse, die Zufuhrleitungen und die Ausgangsleitungen werden durch eine
Vielzahl von Lamellen 20 gebildet, die an ihren Zwischenflächen miteinander
verklebt sind. Die Vielzahl der Lamellen 20 umfaßt eine Mittellamelle 22, an
deren beiden einander gegenüberliegenden Seiten Zwischenlamellen 24 und 26
angeordnet sind. Die End- oder äußeren Lamellen 28 und 30 sind auf den
äußeren Oberflächen der Lamellen 24 bzw. 26 angeordnet. Wie oben
angedeutet, werden diese Lamellen 22-30 während des Herstellungsprozesses
des Ventilblockes aufeinander gestapelt, nachdem sie vorher gründlich
gereinigt worden sind. Sie werden dann mit einem Druck in der
Größenordnung von etwa 35 bar (500 psi) beaufschlagt und dann in einer
Inertatmosphäre auf eine Temperatur von etwa 1100°C (2000°F) erhitzt und
auf diese Temperatur für eine Zeitspanne von 5-10 Minuten gehalten. Als
Resultat werden die Lamellen 22-30 durch Diffusion miteinander verbunden
und bilden so eine einstückige, laminierte Ventilblockstruktur 20, die die
Fluidkomponenten enthält, die durch die Düse, die Empfängeröffnungen und
die entsprechend damit verbundenen Leitungen gebildet werden. Alternativ
dazu können die Lamellen auch durch Hartlöten miteinander verbunden werden
und können, wenn gewünscht, vor dem Hartlöten oder Diffusionsverbinden mit
einer Kupferschicht plattiert werden. Es wird angenommen, daß das Kupfer
während des Diffusionsbindeverfahrens lediglich kleinere Fehlstellen (wenn
überhaupt) füllt, die in den Oberflächen der Lamellen vorhanden sein können.
Solches Diffusionsbinden verhindert Querleckagen von Fluid zwischen den
Empfängerkanälen und Leckage zwischen den Lamellen, wodurch Druck- und
Flußausbeute verbessert werden.
Vor dem Stapeln und Verbinden ist in der inneren oder Zentrallamelle 22 eine
Öffnung ausgeformt worden, die im ganzen mit dem Bezugszeichen 32 (Fig. 2)
bezeichnet wird. Diese Öffnung weist die bekannte Konfiguration eines
Strömungsverstärkers auf. Die Zwischenlamelle 26 weist ausgeformte
Leitungen auf, die mit 34, 36 und 38 bezeichnet sind. Die Leitung 34 endet in
einer Öffnung 40, während die Leitungen 36 und 38 zu Öffnungen 42 bzw. 44
führen. Die zugehörige äußere Lamelle 30 weist entsprechende Öffnungen 43
und 45 auf, die im fertig montierten Zustand mit den Öffnungen 42 und 44 in
der Zwischenlamelle 26 fluchten. Die Öffnungen 43 und 45 bilden
Ausgangsöffnungen für die erste Stufe 10, um den unter Druck stehenden
Fluidstrom von der ersten Stufe zu einem geeigneten Verbraucher, dessen
Ausführungsform im folgenden noch diskutiert werden wird, zu leiten. In der
äußeren Lamelle 30 ist darüber hinaus eine weitere (nicht dargestellte) Öffnung
angeordnet, die mit der Öffnung 40 fluchtet. Diese Öffnung verbindet eine
(nicht dargestellte) Druckquelle für ein Fluid, um einen Fluidstrahl für die
Verstärkeröffnung 32 zu erzeugen. Die Öffnung 32 enthält weiterhin ein Abteil
46 mit einem Paar konvergierender Seitenwände 48 und 50, die eine Düse 51
begrenzen, aus dem das unter Druck stehende, von der mit der Öffnung 40
verbundenen Druckquelle stammende Fluid austritt. Die Durchtrittsöffnung 32
enthält weiterhin zusätzliche längliche Abteile 52 und 54. Das Abteil 52 ist
begrenzt von einem Paar konvergierender Seitenwände 56 und 58, die in einer
Empfängeröffnung 60 enden. Das Abteil 54 ist von einem Paar
konvergierender Seitenwände 62 und 64 begrenzt, die eine Empfängeröffnung 68
begrenzen. Die Empfängeröffnungen 60 und 68 werden durch eine vertikale
Rippe 70 voneinander getrennt, die direkt gegenüber der Düse 51 angeordnet
ist. So trifft ein aus der Düse 51 austretender Fluidstrahl - solange keine
anderen Maßnahmen getroffen sind - auf die Rippe 70 und teilt sich in zwei
gleiche Teilströme auf, die in die Empfängeröffnungen 60 und 68 eintreten,
ohne daß es zwischen den Teilströmen zu einer Differenz kommt. Der Strom
durch die Leitungen 36 und 38 und durch die Ausgangsöffnungen 42 und 44
wäre unter diesen Umständen gleich groß.
In dem in der Durchtrittsöffnung 32 ausgeformten Schlitz 74 ist ein
Leitelement 72 in Form eines Deflektors angeordnet, das sich quer zu der
Düse und den Empfängeröffnungen in Abhängigkeit von der Bewegung des
Läufers 14 längs der Linie 76 bewegt. In dem Leitelement 72 ist eine
Durchgangsöffnung 78 vorgesehen. Wenn sich der Deflektor 72 in Fig. 2 nach
links oder rechts bewegt, in Abhängigkeit von dem Motor 12 zugeführten
Signalen, wird das aus der Düse 51 austretende Fluid abgelenkt, wodurch ein
Differenzstrom in den Empfängeröffnungen 60 und 68 und durch die
Öffnungen 43 und 45 (Fig. 1) erzeugt wird.
Jede der Lamellen weist darüber hinaus eine zentrale Öffnung auf, die mit dem
Bezugszeichen 80 bezeichnet ist, durch die sich der Deflektor erstreckt und die
darüber hinaus als Rückfluß für den Fluidverstärker dient. Wenn die erste
Stufe 10 mit einer zweiten Stufe verbunden werden soll, wie es in den Fig. 3
und 4 dargestellt ist, kann eine geeignete Rückstellfeder 81 angeschlossen sein,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Ein zentrales Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß die einstückige
laminierte Struktur 20, der Ventilblock, als Basis verwendet wird, an der die
Laufereinheit des Motors befestigt wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist und
daß der Ventilblock 20 darüber hinaus dazu verwendet wird, die erste Stufe
mit dem Gehäuse der zweiten Stufe zu verbinden, wie dies ebenfalls in Fig. 4
dargestellt ist.
Aufgrund des Diffusionsverbindungsverfahrens, das oben beschrieben ist, ist
der laminierte Ventilblock 20 geglüht und kann deswegen leicht gebohrt
werden. Ebenso können leicht Gewinde eingeschnitten werden. Demgemäß
können Gewindeöffnungen 82-88 eingeschnitten und mit entsprechenden
Befestigungselementen 90-96 versehen werden. Offensichtlich können - falls
gewünscht - auch zusätzliche Befestigungselemente an anderen Stellen
verwendet werden, um den Ventilblock 20 an dem Gehäuse 98 zu befestigen
oder nötigenfalls die Läufereinheit 100 an dem Ventilblock 20. Danach wird
eine geeignete Wärmebehandlung durchgeführt, um den Lamellenstapel zu
härten und Erosionen zu verhindern.
In Fig. 4 ist die zweite Stufe 102 des Ventils dargestellt. Diese umfaßt ein
Gehäuse 98, in dem eine Buchse 104 und ein Rundschieber 106 in der
bekannten Art und Weise angeordnet sind. Die Öffnungen 43 und 45 in der
äußeren Schicht 30 wirken als Anschlußöffnungen, um den Differenzstrom
durch die Leitungen 107 und 108 zu den äußeren Enden des Rundschiebers
106 zu leiten, um diesen dazu zu veranlassen, sich innerhalb der Buchse 104 in
der bekannten Weise hin und her zu bewegen. Die Rückstellfeder 81 ist in
einem geeigneten Schlitz oder einer Öffnung in dem Mittelbereich 110 des
Spulenkörpers 106 gelagert. Das Isolierrohr 16 besteht aus einem einzigen
Stück aus metallischem Material und umfaßt eine massive Basis 112, wie in
Fig. 5 dargestellt.
Bei Verwendung der beschriebenen Läufereinheit und dem einstückigen
Lamellenventilblock 20, die die Läufereinheit trägt, kann der Fluidverstärker
an den Motor so angepaßt werden, daß der hydraulische Nullpunkt der ersten
Stufe und der mechanische und magnetische Nullpunkt des Motors genau
übereinstimmen. Dies wird erreicht, indem die Motor-Untereinheit auf dem
Ventilblock 20 montiert wird, und die Schrauben 90 und 92 in die
Gewindelöcher 82 und 84 eingesetzt und von Hand angezogen werden. Dann
wird dem Strömungsverstärker Fluid zugeführt und die Motor-Untereinheit
innerhalb der durch die Schrauben 90 und 92 und die Öffnungen in der Basis
112, durch die sie führen, erlaubten Toleranzen bewegt, bis der hydraulische,
mechanische und magnetische Nullpunkt übereinstimmt. Die Schrauben werden
dann festgezogen, um den Motor an dem Ventilblock 20 festzulegen. Die erste
Stufe kann dann mit einer zweiten, eine gute Nullpunktsstabilität bietenden
Stufe verwendet werden. Wenn die erste Stufe auf der zweiten Stufe installiert
ist, wie dies in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, kann die erste Stufe ähnlich auf
der zweiten Stufe justiert werden, um den hydraulischen Nullpunkt der zweiten
Stufe auszurichten, wodurch ein komplettes, aus erster und zweiter Stufe
bestehendes Stellventil mit einer ausgezeichneten Nullpunktsstabilität
geschaffen wird.
Der Volumenstrom durch den Fluidverstärker kann während der Konstruktion
auf einen beliebigen gewünschten Wert in Abhängigkeit von einer bestimmten
Anwendung festgesetzt werden. Der Volumenstrom, der durch die Düse 51
strömt, wird durch die folgende Formel bestimmt:
hierin bedeuten:
(Q) Volumenstrom
(cd) Düsenkoeffizient
(A) Strahlfläche
(Δp) Differenzdruck über der Düse
(ο) Dichte des Fluids.
(cd) Düsenkoeffizient
(A) Strahlfläche
(Δp) Differenzdruck über der Düse
(ο) Dichte des Fluids.
Wie offensichtlich ist, wird der Durchfluß proportional vergrößert, wenn die
Strahlfläche vergrößert wird. Die Strahlfläche wird dabei durch die Fläche der
Düse 51 bestimmt. Diese kann wiederum vergrößert werden, indem die Dicke
der mittleren Lamelle 22 (Fig. 1) vergrößert wird. Indem also lediglich die
Dicke der Lamelle 22 erhöht wird, wird die Höhe der Düse 51 um das gleiche
Maß vergrößert, während die Eigenschaften der Düse beibehalten werden, um
den gewünschten freien Strahl zu erzeugen. Insgesamt kann dies erreicht
werden, indem eine dickere, einzelne Mittellamelle 22 verwendet wird, oder
aber alternativ, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, indem eine Vielzahl von
dünneren Lamellen 118-122 verwendet werden, die jeweils die gleiche
Durchtrittsöffnung 32 (Fig. 2) aufweisen und die nach einer genauen
Ausrichtung aufeinander durch Diffusion miteinander verbunden werden, um
den in Fig. 2 dargestellten Flüssigkeitsverstärker zu bilden. Indem also
dünnere Lamellen übereinandergestapelt werden, kann auf diese Weise eine
genaue Kontrolle über den durch die erste Stufe des Ventils fließenden
Volumenstrom erreicht werden. Als Ergebnis kann ein sehr hoher
Strömungswirkungsgrad bei höheren Drücken von größer als 60% erreicht
werden.
Claims (4)
1. Elektrohydraulisches Stellventil vom Fluidverstärkertyp
mit einem Ventilblock (20) in Stapelbauweise, der aus mehreren
übereinander gestapelten und miteinander verbundenen Lamellen
(22-30) besteht, und in dem
- - eine feststehende Düse (51) mit einer Zuführleitung (34) für unter Druck stehendem Fluid,
- - ein Paar von der Düse (51) gegenüberliegenden, dem aus der Düse austretenden Fluidstrahl ausgesetzten Empfängeröffnungen (60, 68), die in Ausgangsleitungen (36, 38) einmünden, sowie
- - ein Raum (32) zwischen der Düse (51) und den Empfängeröffnungen (60, 68) mit einem darin angeordneten bewegbaren Deflektor (72) zur Ablenkung des aus der Düse (51) austretenden Strahls relativ zu den Empfängeröffnungen (60, 68) ausgeformt sind, und
mit einem elektrisch betätigbaren Motor (12), der einen in einem
flexiblen Isolierrohr (16) gelagerten, in Abhängigkeit von
elektrischen Signalen bewegten Läufer (14) aufweist, der mit dem
Deflektor (72) gekoppelt ist und diesen abhängig von den
elektrischen Signalen bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Läufer (14) ein Basiselement (112) mit Öffnungen aufweist und in
dem Ventilblock (20) entsprechende Gewindelöcher (82, 84)
ausgebildet sind und daß mittels die Öffnungen im Basiselement
durchdringender, von den Gewindelöchern aufgenommener
Gewinde-Befestigungsmittel (90, 92) der Motor (12) auf dem
Ventilblock (20) justierbar montiert ist.
2. Stellventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zweite Ventilstufe (102) mit einem Gehäuse (98) vorgesehen ist und
daß der Ventilblock (20) der ersten Ventilstufe mit dem Motor (12)
auf dem Gehäuse (98) montiert ist.
3. Stellventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilblock (20) der ersten Ventilstufe Durchgangsbohrungen und
das Gehäuse (98) Gewindelöcher (86, 88) aufweist, und daß mittels
die Durchgangsbohrungen durchdringender, von den
Gewindelöchern aufgenommener Gewinde-Befestigungsmittel (94,
96) der Ventilblock (20) mit Motor auf dem Gehäuse (98) montiert
ist.
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