DE4342679A1 - Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge - Google Patents
Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene Fahrräder und FahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tretkurbelantrieb mit einem
Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen
Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene
Fahrräder und Fahrzeuge.
Herkömmliche Fahrradantriebe haben die Aufgabe, die Muskel
kraft des Menschen in Bewegungsenergie umzuwandeln, wobei
die Antriebe den Bewegungsmöglichkeiten und der Muskela
tur des Menschen nach den jeweiligen Erkenntnisstand
angepaßt wurden sind. Die bisher bekannten und weit
verbreiteten Antriebe sind Tretkurbelantriebe, welche ein
Drehwinkel von 360 Grad und Tretkurbeln mit bedingt
genormten Baulängen besitzen. Diese Antriebe bestehen im
wesentlichen aus einem dem Fahrzeugrahmen fest zugeord
netem Gehäuse, in welchem eine Tretlagerwelle mit beid
seitig angeordneten Tretkurbeln drehbar lagert. Die Tret
kurbeln sind mit Pedale versehen, wobei eine zusätzlich
ein Kettenrad fest aufnimmt. Die Muskelkraft des Menschen
wird vom Fuß auf die Pedale übertragen und setzt sich über
die Tretkurbeln, welche in Drehbewegung geraten, in Bewe
gungsenergie um. Das erzeugte Drehmoment wird per Ketten
trieb, Riementrieb oder auch Wellentrieb letztlich auf die
Nabe des Antriebsrades übertragen. Der Grundaufbau dieses
Antriebes hat sich bewährt und wird seit über 100 Jahren
beibehalten.
Bekannt sind auch Tretkurbelantriebe, welche anstatt eines
kreisrunden Kettenrades ein ovales bzw. ein oval-ähnliches
Kettenrad fest aufnehmen. Diese Kettenradform, welche auch
unter den Namen: "Biopace, Cycloid, Oval Tech, Bio-Strong,
Biorythm, XCD" und weitere Bezeichnungen bekannt ist,
macht die Beinmuskulatur des menschlichen Körpers dann am
besten nutzbar, wenn sie bei der Drehbewegung des Tretens
am stärksten ist und die Muskeln entlastet. Die Tret
kurbeln haben zur Ovalität des Kettenrades eine bestimmte
Stellung, so daß eine vorteilhafte Hebelwirkung entsteht.
Der Vorteil der oval-ähnlichen Kettenradform liegt in der
Entlastung der Muskeln, so daß die Muskeln weniger schnell
ermüden und somit langanhaltende Berganstiege leichter
befahren werden können.
Nachteilig ist, daß beim Fahren in der Ebene für den
Menschen unangenehme Bewegungsabläufe stattfinden und
deshalb neben dem ovalen Kettenrad auch noch kreisrunde
Kettenräder angeordnet werden müssen. Diese Entwicklung
ist deshalb und wegen der geringen vorteilhaften Wirkungen
auch umstritten.
Bekannt sind weiterhin Neuentwicklungen, welche die
gestalterische Vielfalt des Tretkurbelantriebes wieder
spiegeln. Diese Entwicklungen haben aber keine nennens
werte Auswirkung auf eine verbesserte Muskelkraftaus
nutzung und mögliche Kräfteumwandlung in ein erhöhtes
nutzbares Drehmoment.
Dem Stand der Technik bei Tretkurbelantrieben mit einem
Drehwinkel von 360 Grad haftet nachteilig an, daß nur beim
Niedertreten der Tretkurbeln ein kleiner ca. 150 Grad
großer Drehwinkel die Erzeugung eines brauchbaren Dreh
momentes zuläßt. Dies bedingt die Tretkurbelrückführung
zum oberen Totpunkt mit einem Drehwinkel von 180 Grad,
sowie die Erkenntnis, daß der obere und untere Totpunkt
bereich keine nennenswerten Kräfteumwandlungen zuläßt.
Die Folge ist ein bewegungsintensives und damit auch ein
energieverlustreiches Fahrverhalten des Fahrzeugführers,
welches besonders bei Bergfahrten zum Ausdruck kommt.
Einer wünschenswerten Verbesserung der Ausnutzung von
Muskelenergie stehen bedingte Verhältnisgrößen von Fahrer
und Fahrzeug entgegen.
Untrennbare Verhältnisgrößen sind u. a.: die Sitzposition
des Fahrers und somit die Konstruktionsposition des
Sattels, des Lenkers, der Laufräder, des Tretlagers ein
schließlich der Tretkurbelbaulängen.
Einen besonders nachteiligen Stellenwert nehmen die
bedingt genormten Tretkurbelbaulängen ein. Da die Bein
länge des Fahrers den Tretradius und somit die Tretkurbel
länge genauestens definiert, kann mit einem herkömmlichen
Tretkurbelantrieb nur die bereits bekannte Drehmomentgröße
erzeugt werden. Ein bedeutender Anteil der angebotenen
Muskelkraft kann durch die bedingte Tretkurbelbaulängen
begrenzung und der daraus resultierenden uneffektiven
Hebelwirkungen während des Niedertretens der Tretkurbeln
nicht in Bewegungsenergie umgewandelt werden. Die zusätz
lich spontan wirkende Muskelkraft bewirkt eine vorzeitige
Ermüdung der Muskeln. (Fachbuch: Fahrrad-Technik 1992
Bielefelder Verlagsanstalt KG).
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausschaltung der Nach
teile des Standes der Technik einen Tretkurbelantrieb mit
einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränder
lichen Tretkurbellängen für durch Muskelkraft angetriebene
Fahrräder und Fahrzeuge zu schaffen. Unter Beibehaltung
bedingt erforderlicher Tretradien soll im effektiven
Drehwinkelbereich der Tretkurbeln ein zusätzlicher Hebel
wirksam werden, so daß eine erhebliche Entlastung der
Muskeln stattfindet, oder durch den beabsichtigten Muskel
krafteinsatz ein bedeutend größeres Drehmoment erzeugt
wird. Der erfinderische Tretantrieb soll sich in den
aktuellen Fahrradkonstruktionen integrieren lassen und
nachwievor eine einwandfreie Führung des Fahrrades gewähr
leisten.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, indem das Tretlagerge
häuse mittels Gewinde beidseitig einen Lagerkörper fest
aufnimmt, welche mittels Konuskugellager die Tretlager
welle mit den wie herkömmlich fest angeordneten Tret
kurbeln drehbar lagern. Beide Lagerkörper sind zugleich
Träger eines fest angeordneten Ritzels. Diese Ritzel sind
mittels einer kurzen Steuerkette mit jeweils einem
weiteren gleichgroßen Ritzel verbunden, welche am Ende der
Tretkurbeln auf einem drehbar gelagerten Achskörper fest
angeordnet sind. Die Achskörper nehmen somit die Position
der Pedale ein und sind zugleich fester Bestandteil einer
Tretkurbelverlängerung an deren Enden jeweils die Pedale
wie herkömmlich angeordnet werden. Die Antriebsseite des
Tretkurbelantriebes ist dadurch charakterisiert, daß das
Kettenrad bzw. die Kettenradgarnitur nicht unmittelbar
mit der Tretkurbel, sondern fest auf einen drehbar gela
gerten Kettenradträger angeordnet ist. Während kettenrad
seitig der zugeordnete Lagerkörper innen die Tretlager
welle lagert, lagert derselbe außen den Kettenradträger,
welcher mittels Kupplungshülsen und Gewindeschrauben fest
mit der Tretkurbel verbunden wird.
Die Funktion der Lösung ist dadurch charakterisiert, daß
das Tretlagergehäuse fest am Fahrzeugrahmen, die Lager
körper fest positioniert im Tretlagergehäuse und je ein
gleichgroßes Ritzel fest auf beide Lagerkörper angeordnet
ist. Die beidseitig aufgelegte Steuerkette hält somit die
am Ende der Tretkurbeln drehbar gelagerten Ritzel in Ruhe
stellung. Da die Ritzel über den Achskörper mit der Tret
kurbelverlängerung fest verbunden sind, werden auch die
Tretkurbelverlängerungen dauerhaft in gewünschte ausge
richtete Positionen festgehalten. Die einmalig gewählte
Positionsstellung der Tretkurbelverlängerungen zur senk
rechten Antriebstretrichtung ist von den gewünschten
Hebelwirkungen abhängig und wird durch die aufgelegte
Steuerkette auch während des Niedertretens der Tretkurbeln
beibehalten.
Beim Niedertreten der Tretkurbeln werden demzufolge die
Steuerketten nur um die Ritzelpaare herumgeführt, so daß
keine Antriebsübertragungen mittels der Steuerketten
stattfinden. Während in Tretrichtung der Tretkurbeln die
Glieder der Steuerketten auf die dem Tretlager zugeord
neten Ritzel aufgelegt werden, wird die gleiche Anzahl
Kettenglieder von den Ritzel der Tretkurbelverlängerungs
anordnungen abgelegt. Diese Steuervorgänge laufen bei
beiden Tretkurbelanordnungen analog und parallel ab. Nur
die wirksame Hebelarmherausbildung ist bedingt durch die
um 180 Grad versetzte Tretkurbelanordnung ebenfalls um
180 Grad verschoben. Wird der Kreisbewegung einer Tret
kurbel folgend der untere Totpunktbereich überschritten,
so gehen die Längsachsen der Tretkurbeln und der Tret
kurbelverlängerungen ein deckungsgleiches Verhältnis ein.
Hierbei wird die herkömmliche nutzbare Tretkurbellänge um
die Länge der Tretkurbelverlängerung verkürzt. Diese Hebel
armverkürzung wird in Richtung oberer Totpunkt wieder zur
wirksamen Hebelarmverlängerung herausgebildet. Das heißt,
wunschgemäß kann es genauestens am oberen Totpunkt oder
besonders vorteilhaft in Tretrichtung 45 Grad hinter dem
oberen Totpunkt zu einer deckungsgleichen Ausrichtung der
Längsachsen der Tretkurbel und der angeordneten Tretkurbel
verlängerung kommen. Somit steht die gestreckte Tretkurbel
gesamtlänge zur Verfügung. In dieser Tretkurbelposition
kann die angebotene Muskelkraft durch eine wahlweise z. B.
50%-ige Hebelarmverlängerung sehr effektiv in ein erhöhtes
Drehmoment umgewandelt werden. Beim weiteren Niedertreten
der Tretkurbel ändert sich wie herkömmlich die Lage der
Tretkurbellängsachse zur senkrechten Tretrichtung, wobei
die Lage der Tretkurbelverlängerung völlig unverändert
bleibt. Dies hat eine kontinuierliche Hebelarmverkürzung
der Tretkurbelanordnung zur Folge, welche wie vorbestimmt
genau am unteren Totpunkt oder wahlweise 45 Grad hinter
dem unteren Totpunkt ihr Ende findet, daß heißt,
die Längsachsen der Tretkurbel und der Tretkurbelver
längerung sind wieder deckungsgleich. Aus der Hebelarmver
kürzung resultiert eine zusätzliche Bodenfreiheit der
Pedale. Während beim Niedertreten der Tretkurbel eine
kontinuierliche Hebelarmverkürzung stattfindet, wird bei
der Tretkurbelrückführung zum oberen Totpunkt die
gestreckte Tretkurbelgesamtlänge herausgebildet. Diese
Hebelarmlängenänderungen werden bei jeder Tretlagerwellen
umdrehung kontinuierlich sowie periodisch vollzogen. Die
um 180 Grad versetzt angeordneten Tretkurbeln führen zu
einer Wechselbeziehung zwischen den Hebelarmlängenände
rungen beider Tretkurbelanordnungen. Die Verkürzung eines
Hebelarmes in Richtung Tretlagerwelle bedingt gegenüber
liegend die Verlängerung eines Hebelarmes in Richtung
Tretlagerwelle um die gleiche Längeneinheit. Hierdurch
verlagert sich der Tretradius um dieselbe Längeneinheit
in Richtung oberer Totpunkt oder in Richtung eines vorge
gebenen Drehwinkels. Neben dem herkömmlichen Arbeitskreis
der Tretkurbeln bildet sich neu positioniert ein zweiter
Arbeitskreis für die Pedale aus, welche sich im gleichen
biologisch bedingten Tretradius bewegen. Das Betätigen
einer Tretkurbelanordnung bewirkt wie herkömmlich das mit
Umlaufen der zweiten zugeordneten Tretkurbelanordnung
einschließlich der Steuerung der Tretkurbelverlängerung.
Das Rückwärtstreten der Antriebseinrichtung ist ebenfalls
möglich, da sich die gleichen mechanischen Vorgänge
abspielen. Der neu positionierte Arbeitskreis der Pedale
erfordert eine Regulierung der Sattel- sowie Lenkerhöhe,
wobei auch neue Tretlagerpositionen möglich sind.
Unabhängig von der Steuerung der Tretkurbelverlängerungen
ist die Drehmomentübertragung mittels Antriebskette auf
das Antriebsrad. Beim Betätigen der linken Tretkurbelan
ordnung werden die Antriebskräfte vom Fuß über die Pedale,
die Tretkurbelverlängerung die Tretkurbel, die Tretlager
welle, die rechte Tretkurbel,
über die Kupplungspaßhülsen und zugehörige Gewindeschrau
ben auf den Kettenradträger, das Kettenrad, die Antriebs
kette und schließlich auf die Nabe des Antriebsrades über
tragen. Beim Betätigen der rechten Tretkurbelanordnung
werden die Antriebskräfte vom Fuß auf die Pedale, die
Tretkurbelverlängerung, die Tretkurbel, die Kupplungspaß
hülsen und zugehörige Gewindeschrauben auf den Kettenrad
träger, das Kettenrad, die Antriebskette und wiederum auf
die Nabe des Antriebsrades übertragen.
Es können nachwievor bekannte Kettenschaltungssysteme,
Nabenschaltungen sowie Rücktrittbremsen betrieben werden.
Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, daß mittels auser
wählter Ritzelgrößen und beispielsweise einer 50%-igen
Tretkurbelverlängerung, einschließlich einer optimalen
Ausrichtung der Tretkurbelverlängerung zur Tretrichtung,
eine sehr hohe Muskelkraftausnutzung und eine ebenso hohe
Drehmomenterhöhung möglich wird. Obwohl die Beinlänge des
Fahrers die Tretkurbellänge und damit den Tretradius
genauestens definiert, wurde es dennoch möglich eine
extreme Hebelarmverlängerung anzuordnen, da der biologisch
bedingte Tretradius beibehalten wird. Der eigene, neu
positionierte Arbeitskreis der Pedale führt zu einer zu
sätzlichen Bodenfreiheit der Pedale. Die revolutionierende
Muskelkraftausnutzung wird weiterhin dadurch deutlich, daß
selbst im oberen sowie unteren Totpunktbereich noch brauch
bare Drehmomente erzeugt werden können. Diese Faktoren
führen dazu, daß im normalen bis leicht sportlichen Fahr
betrieb der "Abstrampelungseffekt" vermieden wird, da
beispielsweise bei Bergfahrten kleinere Ritzelübersetzungen
gefahren werden können. Aber auch in der Ebene können
effektivere Übersetzungen gefahren werden. Das heißt, mit
den gleichen Muskelkrafteinsatz pro Tretkurbelumdrehung
und gleichen Einsatzbedingungen, kann gegenüber einem
Fahrrad mit herkömmlichen Tretkurbelantrieb nahezu die
doppelte Fahrtstrecke zurückgelegt werden.
Es kann aber auch solch eine Übersetzung gefahren werden,
welche die Effektivität des Muskeleinsatzes erheblich
fördert und gleichzeitig die Muskeln stark entlastet,
wodurch frühzeitige Ermüdungserscheinungen der Muskeln
verhindert werden.
Weitere Vorteile sind dadurch gegeben daß,
- - Originalbauteile verwendet werden können wie: Pedale, Ritzel, Ketten, Konuskugellager, Konen, verlängerte Tretlagerwellen, zum Teil aufgearbeitete Tretlagerge häuse, Sicherungsringe, aufgearbeitete Tretkurbeln,
- - nahezu alle Fahrradtypen umgerüstet werden können,
- - der Tretkurbelantrieb nachwievor sehr robust sowie verschleißarm ist,
- - die Lagepositionen der Tretkurbelverlängerungen durch das Umhängen der Steuerketten mit wenigen Handgriffen bedarfsmäßig geändert werden kann,
- - wunschgemäß die Tretkurbeln einen Kettenschutz für die Steuerkettenanordnungen aufnehmen können,
- - die Pedale im unteren Totpunktbereich zusätzlich Boden freiheit erhalten,
- - der Antrieb ein dennoch kleines und somit akzeptables Konstruktionsgewicht besitzt.
Der Tretkurbelantrieb findet Verwendung für durch Muskel
kraft angetriebene Fahrzeuge wie: Sport- u. Allzweckräder,
Tandem-, Transport-, Liegefahrräder, Rikschas, Tretautos
für Kinder, Wasserfahrzeuge, Krankenfahrzeuge, kleinere
Flugeinrichtungen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen
mit:
Fig. 1 Tretkurbelantrieb mit periodisch veränderlichen
Hebelarmlängen,
Fig. 2 Schema der Arbeitskreisverlagerung der Pedale
und der Hebelarmlängenausbildungen mit vertikal
zur Tretrichtung ausgerichteten Tretkurbelver
längerungen,
Fig. 3 Schema der Arbeitskreisverlagerung der Pedale
und der Hebelarmlängenausbildungen mit 45 Grad
zur Tretrichtung ausgerichteten Tretkurbelver
längerungen,
Fig. 4 Perspektivische Darstellung der linken Tret
kurbelanordnung,
Fig. 5 Perspektivische Darstellung der rechten Tret
kurbelanordnung,
erläutert.
Die mit der Fig. 1 dargestellte Lösung zeigt einen Tret
kurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie
periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskel
kraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge in der Weise,
daß ein Tretkurbelgehäuse (1) mittels der Innengewinde
(2 u. 3) die Lagerkörper (4 u. 5) fest aufnimmt und die
Tretlagerwelle (6) mit den angeordneten Tretkurbeln (7 u. 8)
mittels der Konuskugellager (9 u. 10) in denselben dreh
bar lagert, der Lagerkörper (4) ist mit den Gewinden (11 u.
12) sowie mit Axialnuten (13) versehen und nimmt eine Zahn
sicherungsscheibe (14), ein Gewindering (15), ein Ritzel
(16) mit Sicherungsring (17) auf, die Tretkurbel (7) mit
mit den Lagerschalen (18 u. 19) sowie den Konuskugellagern
(19 u. 20) lagert drehbar ein Achskörper (22) mit
Gewinde (23) und zugeordneten Stellkonus (24), Ritzel
(25), Kontermutter (26) einer Tretkurbelverlängerung (27)
mit Linksgewindebohrung (28), während der Lagerkörper (5)
mit Gewinde (29 u. 30) ein Ritzel (31), ein Schraubkonus
(32), ein Konuskugellager (33 u. 34) aufnimmt und
den Kettenradträger (35) mit angeordneter Kettenradgarni
tur (36) und Gewindering (37) drehbar lagert, die Tret
kurbelverlängerung (38) mit Gewinde (39) ist analog dem
Aufbau der Tretkurbelverlängerung (27), die Tretkurbel (8)
ist mittels Kupplungspaßhülsen (40) und Gewindeschrauben
(41) dem Kettenradträger (35) fest zugeordnet, wodurch
beide miteinander in Wirkverbindung stehen.
Die Funktion der Lösung ist dadurch charakterisiert, daß
Tretkurbeln (7 u. 8) mit herkömmlichen Längenmaßen und
auch Tretkurbelbefestigungen einer geringfügig verlängerten
Tretlagerwelle (6) zugeordnet werden. An gleicher Position
der herkömmlichen Pedalaufnahmen lagern nun drehbar die
Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38), deren Lagerspiel
durch das Positionieren des Stellkonus (24) und befestigen
der Kontermutter (26) eingestellt wird. Einstellbar ist
auch das Lagerspiel der Tretlagerwelle (6), wobei der
positioniert eingeschraubte Lagerkörper (4) durch das
axiale Zuordnen einer Zahnsicherungsscheibe (14) sowie das
Zuordnen eines fest angezogenen Gewinderinges (15) gesi
chert wird. Hierbei greifen gleichzeitig die Zähne (46)
des Zahnsicherungsringes (14) in die verzahnte Stirnfläche
des Tretkurbelgehäuses (1) und die Nasen (47) im Innen
ring des Zahnsicherungsring (14) in die Axialnuten (13)
des Lagerkörpers (4) ein. Die formschlüssige Verbindung
zwischen beiden Bauteilen verhindert das selbsttätige
Lösen des Lagerkörpers (4). Die baugleichen und auch
gleichgroßen Ritzel (16 u. 25 sowie 31 u. 42) besitzen
im Innenring eine Anzahl Nasen, welche in die Axialnuten
der Achskörper (22) bzw. der Lagerkörper (4 u. 5) eingrei
fen, wodurch eine sichere formschlüssige Verbindung
zwischen den zugehörigen Bauteilen entsteht.
In gleicher Weise werden die Kettenräder der Kettenrad
garnitur (36) auf den Kettenradträger (35) angeordnet.
Zwischen der Tretkurbel (8) und dem Kettenradträger (35)
lagern starr Kupplungspaßhülsen (40), welche beide Bau
teile miteinander formschlüssig verbinden. Während die
Gewindeschrauben (41) durch die Tretkurbel (8) nur
hindurch geführt werden, Schrauben sich dieselben in den
Kettenradträger (35) hinein und pressen somit die Kupp
lungspaßhülsen (40) in die vorgesehenen Freiräume beider
Bauteile, so daß diese miteinander spielfrei in Wirkver
bindung stehen. Die Gewindekräfte halten die Lageposi
tionen der Tretkurbel (8), der Kupplungspaßhülsen (40)
sowie des Kettenradträgers (35) zueinander aufrecht.
Während die Steuerkette (43) der linken Antriebsseite
ungehindert umlaufen kann, wird die Steuerkette (42) der
rechten Antriebsseite an die Kupplungspaßhülsen (40) vor
beigeführt. Die Steuerkettenführung ergibt sich problem
los durch die großzügige Verteilung Kupplungspaßhülsen (40)
im Anordnungsradius der Tretkurbel (8) sowie des Ketten
radträgers (35). Da die Ritzel (16 u. 31) starr auf die
Lagerkörper (4 bzw. 5) angeordnet und diese fest im
Tretlagergehäuse (1) positioniert sind, werden die Steu
erketten (43 u. 44) kontinuierlich als auch gleichzeitig
um die Ritzel (16 u. 31) nur herum geführt. Dies führt
dazu, daß die Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38) nicht
angetrieben werden, sondern trotz der Kreisbewegung der
Tretkurbelanordnungen unverändert in vorbestimmte Lage
position zur Tretrichtung gehalten werden.
Beim Betreiben des Antriebes werden die Tretkurbelanord
nungen wie herkömmlich in einem Drehwinkel von 180 Grad
niedergetreten, wobei die niederzutretende Tretkurbelan
ordnung die niedergetretene Einheit über einen weiteren
Drehwinkel von 180 Grad zur Antriebsposition zurückgeführt.
Die um 180 Grad versetzt angeordneten Tretkurbeln bedingen,
daß der obere Totpunkt der einen Tretkurbelanordnung
gleichzeitig der untere Totpunkt der anderen Tretkurbel
anordnung ist.
Beim Niedertreten der linken Tretkurbelanordnung werden
die Muskelkräfte vom Fuß über die Pedale (nicht dargestellt),
der Tretkurbelverlängerung (27), den drehbar gelagerten
Achskörper (22), der Tretkurbel (7), über die Tretlager
welle (6), der Tretkurbel (8), den Kupplungspaßhülsen (40)
und Gewindeschrauben (41), den drehbar gelagerten Ketten
radträger (35) mit fest angeordneter Kettenradgarnitur (36)
und schließlich über die Antriebskette in Richtung
Antriebsrad (beides nicht dargestellt) übertragen.
Beim Niedertreten der rechten Tretkurbelanordnung werden
die Muskelkräfte vom Fuß über die Pedale (nicht dargestellt),
der Tretkurbelverlängerung (38), den drehbar gelagerten
Achskörper (nicht sichtbar, ist aber analog zu (27)), der
Tretkurbel (8), den Kupplungspaßhülsen (40) und Gewinde
schrauben (41), den Kettenradträger (35) mit fest angeord
neter Kettenradgarnitur (36) und schließlich über die
Antriebskette in Richtung Antriebsrad (beides nicht darge
stellt) übertragen.
Die Fig. 2 zeigt den erfinderischen Tretkurbelantrieb mit
herkömmlichen Tretkurbelbaulängen (7 u. 8). Diese Bau
längen wurden durch das Zuordnen der Tretkurbelverlänge
rungen (27 u. 38) um 50 Prozent vergrößert, welche im
gestrecktem, ausgerichteten Zustand der Drehmomenterzeu
gung zur Verfügung stehen. Die Längsachsen der Tretkurbel
verlängerungen (27 u. 38) sind durch die Steuerketten
(43 u. 44) dauerhaft in vertikaler Position zur Tretrich
tung ausgerichtet. Beim Niedertreten einer Tretkurbelanord
nung in mit Pfeil gegenzeichneter Tret- u. Drehrichtung,
bilden sich neben dem herkömmlichen Arbeitskreis (48) der
Tretkurbeln (7 u. 8) noch ein zweiter Arbeitskreis (49)
der Pedalanordnungspunkte (50 u. 51) aus. Beide Arbeits
kreise besitzen den gleichen Radius. Während die Tretkur
belanordnung den unteren Totpunkt (UT) passiert, passiert
die zweite um 180 Grad versetzt angeordnete Tretkurbelein
heit den oberen Totpunkt (OT). Genau auf den Totpunkten
(OT u. UT) findet die deckungsgleiche Ausrichtung der
Längsachsen der Tretkurbeln (7 u. 8) sowie der Tretkurbel
verlängerungen (27 u. 38) statt. Hierbei werden die Pedal
anordnungspunkte (50 u. 51) gegenüber den herkömmlichen
Pedalanordnungspunkten um die Baulänge einer Tretkurbel
verlängerung in Richtung oberer Totpunkt (TO) angehoben.
Die Obere, in Antriebsposition befindliche Tretkurbelan
ordnung hat ihre gestreckte Baulänge zur Verfügung,
während die Untere um die Baulänge einer Tretkurbelver
längerung (38) verkürzt wurde, so daß eine zusätzliche
Bodenfreiheit der Pedale (nicht dargestellt) entsteht. Die
beim Niedertreten der Tretkurbelanordnung wirkenden
veränderlichen Hebelarmlängen (A, B, C, D,) führen zu
einer extremen Muskelkraftentlastung. Dies spiegelt sich
in den daraus resultierenden wirksamen sowie meßbaren
Hebel (E, F, G,) wieder. Die vorteilhafte Wirkung der
Hebelarmlängen (A, B, C, D,) verliert sich erst unmittel
bar am unteren Totpunkt (UT). Während der Abwärtsbewegung
der Tretkurbelanordnung wird dessen Baulänge in Richtung
unterer Totpunkt (UT) kontinuierlich auf die herkömmliche
Tretkurbellänge verkürzt und in Richtung oberer Totpunkt
(OT) wieder kontinuierlich auf die gestreckte Gesamtbau
länge vergrößert. Durch die um 180 Grad versetzt angeord
neten Tretkurbeleinrichtungen laufen diese Vorgänge pro
Tretlagerwellenumdrehung wechselseitig, periodisch und
kontinuierlich ab. Mit der Verwendung der herkömmlichen
Antriebsübersetzungen ist eine extreme Muskelkraftent
lastung spürbar, wobei der beibehaltene Tretradius, eine
nachregulierte Sattelhöhe sowie Lenkerposition zum
gewohnten angenehmen Fahrgefühl beitragen.
Die Fig. 3 zeigt den erfinderischen Tretkurbelantrieb
mit herkömmlichen Tretkurbelbaulängen (7 u. 8). Diese
Baulängen wurden durch das Zuordnen der Tretkurbelver
längerungen (27 u. 38) um 50 Prozent vergrößert, welche
im gestrecktem, ausgerichteten Zustand der Drehmomenter
zeugung zur Verfügung stehen.
Die Längsachsen der Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38)
werden durch die Steuerketten (43 u. 44) in einer um
45 Grad zur Tretrichtung geneigten Position ausgerichtet.
Beim Niedertreten einer Tretkurbelanordnung in mit Pfeil
gekennzeichneter Tret- und Drehrichtung, bilden sich
neben den herkömmlichen Arbeitskreis (48) der Tretkurbeln
(7 u. 8) noch ein zweiter Arbeitskreis (49) der Pedalan
ordnungspunkte (50 u. 51) aus. Beide Arbeitskreise (48 u.
49) besitzen den gleichen Radius. Während die Tretkurbel
anordnung den unteren Totpunkt (UT) passiert, passiert
die zweite um 180 Grad versetzt angeordnete Tretkurbel
einheit den oberen Totpunkt (OT). Hierbei nehmen die Tret
kurbeln (7 u. 8) ihre herkömmlichen Totpunktstellungen
ein, während die Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38)
unverändert ihre um 45 Grad geneigte Position zur Tret
richtung beibehalten, so daß der Arbeitskreis (49) der
Pedalanordnungspunkte (50 u. 51) um die Baulänge einer
Tretkurbelverlängerung in vorgegebener gekennzeichneter
45 Grad Richtung angehoben wird. Hierdurch wird auch eine
zusätzliche Bodenfreiheit der Pedale (hier nicht darge
stellt) geschaffen. Beim Niedertreten der Tretkurbelan
ordnung wird der bereits eingeleitete Streckvorgang der
selben im Drehwinkel von 45 Grad abgeschlossen. Das heißt,
die Längsachsen der Tretkurbeln (7 u. 8) sowie der zuge
ordneten Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38) gehen ein
deckungsgleiches Verhältnis ein. Während die Obere Tret
kurbelanordnung ihre gestreckte Hebelarmlänge erreicht
hat, wurde die Untere um die Baulänge der Tretkurbelver
längerung (38) verkürzt. In dieser, für den Menschen sehr
bedeutungsvollen Antriebsposition der Tretkurbelanord
nungen steht die größte Hebelarmlänge (I) zur Verfügung.
Die wirksam werdenden Hebelarmlängen (H, I, J, K, L )
führen zu einer extremen Muskelkraftentlastung. Dies
spiegelt sich in den daraus resultierenden wirksamen
sowie meßbaren Hebel (M, N, O) wieder.
Die vorteilhaften Hebelwirkungen der entsprechend zugeord
neten Hebelarmlängen (H, I, J, K, L) beginnen schon am
oberen Totpunkt (OT), werden im Drehwinkelbereich von 45
Grad auf ein Höchstmaß gesteigert und sind in unmittel
barer Nähe des unteren Totpunktes (UT) immer noch bedeu
tungsvoll spürbar. Das heißt, bei entsprechenden Fahrstil
und Pedalführung kann sogar in den Totpunktbereichen (OT
u. UT) Muskelkraft effektiv umgewandelt werden, so daß
der "Leerweg" der zurückgeführten Tretkurbelanordnung
auch kleiner als 180 Grad werden kann. Nachdem die Tret
kurbelanordnung die 45 Grad Drehwinkelposition passiert
hat, wird dessen Baulänge in Richtung unterer Totpunkt
(UT) kontinuierlich kleiner und hat 45 Grad hinter dem
unteren Totpunkt (UT) nur noch die herkömmliche Tretkurbel
baulänge. Von hier aus in Richtung der 45 Grad Drehwinkel
position wird wieder die gestreckte und damit größte
Hebelarmlänge (I) der Tretkurbelanordnung herausgebildet.
Durch die um 180 Grad versetzt angeordneten Tretkurbel
einrichtungen laufen diese Vorgänge pro Tretlagerwellen
umdrehung wechselseitig, periodisch und kontinuierlich
ab. Mit der Verwendung der herkömmlichen Antriebsüber
setzung ist eine extreme Muskelkraftentlastung spürbar,
wobei der beibehaltene Tretradius, eine nachregulierte
Sattelhöhe sowie Lenkerposition zum gewohnten angenehmen
Fahrgefühl beitragen.
Fig. 4 zeigt die linke Tretkurbelanordnung.
Die Tretkurbel (7) besitzt für die Tretlagerwellenzuord
nung eine konische Vierkantaufnahme (55). Anstelle der
herkömmlichen Pedalaufnahmeposition lagert drehbar ein
Achskörper (22), welcher eine Tretkurbelverlängerung (27)
und ein Ritzel (25) (Ritzel ist nicht dargestellt) fest
aufnimmt. Die Tretkurbelverlängerung (27) kann ebenfalls
herkömmliche Pedale aufnehmen.
Fig. 5 zeigt die rechte Tretkurbelanordnung.
Zur Darstellung der Steuerkettenführung wurde simultan
die Steuerkette (44) auf das Ritzel (42) aufgelegt und
das Ritzel (31) lose eingehangen. Die Tretkurbel (8)
besitzt für die Tretlagerwellenzuordnung eine konische
Vierkantaufnahme (55) (hier nicht sichtbar). Anstelle
der herkömmlichen Pedalaufnahmeposition lagert drehbar
ein Achskörper (22) (hier nicht sichtbar), welcher eine
Tretkurbelverlängerung (38) und ein Ritzel (42) fest
aufnimmt. Die Tretkurbelverlängerung (38) kann ebenfalls
herkömmliche Pedale (56) aufnehmen. Deutlich erkennbar
ist die problemlose Vorbeiführung der Steuerkette (44)
an den Zuordnungspunkten der Kupplungspaßhülsen (40).
Verwendete Bezugszeichen
1 Tretlagergehäuse
2 Innengewinde vom Tretlagergehäuse
3 Innengewinde vom Tretlagergehäuse
4 Lagerkörper
5 Lagerkörper
6 Tretlagerwelle
7 Tretkurbel
8 Tretkurbel
9 Konuskugellager
10 Konuskugellager
11 Gewinde
12 Gewinde
13 Axialnuten
14 Zahnsicherungsscheibe
15 Gewindering
16 Ritzel
17 Sicherungsring
18 Lagerschale
19 Lagerschale
20 Konuskugellager
21 Konuskugellager
22 Achskörper
23 Gewinde
24 Stellkonus
25 Ritzel
26 Kontermutter
27 Tretkurbelverlängerung
28 Linksgewindebohrung/Pedalaufnahme
29 Gewinde
30 Gewinde
31 Ritzel
32 Schraubkonus
33 Konuskugellager
34 Konuskugellager
35 Kettenradträger
36 Kettenradgarnitur
37 Gewindering
38 Tretkurbelverlängerung
39 Gewindebohrung/Pedalaufnahme
40 Kupplungspaßhülsen
41 Gewindeschrauben
42 Ritzel
43 Steuerkette
44 Steuerkette
45 Verzahnung zwischen Achskörper (22) und Tretkurbel verlängerung (28)
46 Verzahnung zwischen Zahnsicherungsscheibe (14) und Tretlagergehäuse (1)
47 Mitnehmernasen der Zahnsicherungsscheibe (14)
48 Arbeitskreis der herkömmlichen Pedalanordnungspunkte
49 Arbeitskreis der neu positionierten Pedalanordnungs punkte (50 u. 51)
50 Pedalanordnungspunkt
51 Pedalanordnungspunkt
52 Drehpunkt der Tretlagerwelle
53 Lagerungspunkt der Tretkurbelverlängerung
54 Lagerungspunkt der Tretkurbelverlängerung
55 Vierkantaufnahme für die Tretkurbelzuordnung
56 Pedale
57 Profilnuten für die Ritzelaufnahme
58 Kupplungspaßhülsenaufnahme/Senkbohrungen
OT Oberer Totpunkt
UT Unterer Totpunkt
A, B, C, D, und H, I, J, K, L, sind sich herausbildende, veränderliche Hebelarmlängen/Tretkurbelgesamtlängen
E, F, G, und M, N, O, P, sind wirksamwerdende meßbare Hebelgrößen
ZD sich bildender Zentraler Drehpunkt der Pedalanordnungs punkte (50 u. 51)
DP 45 Grad/Drehwinkelposition mit größter, gestreckter Hebelarmlänge der Tretkurbelanordnung
2 Innengewinde vom Tretlagergehäuse
3 Innengewinde vom Tretlagergehäuse
4 Lagerkörper
5 Lagerkörper
6 Tretlagerwelle
7 Tretkurbel
8 Tretkurbel
9 Konuskugellager
10 Konuskugellager
11 Gewinde
12 Gewinde
13 Axialnuten
14 Zahnsicherungsscheibe
15 Gewindering
16 Ritzel
17 Sicherungsring
18 Lagerschale
19 Lagerschale
20 Konuskugellager
21 Konuskugellager
22 Achskörper
23 Gewinde
24 Stellkonus
25 Ritzel
26 Kontermutter
27 Tretkurbelverlängerung
28 Linksgewindebohrung/Pedalaufnahme
29 Gewinde
30 Gewinde
31 Ritzel
32 Schraubkonus
33 Konuskugellager
34 Konuskugellager
35 Kettenradträger
36 Kettenradgarnitur
37 Gewindering
38 Tretkurbelverlängerung
39 Gewindebohrung/Pedalaufnahme
40 Kupplungspaßhülsen
41 Gewindeschrauben
42 Ritzel
43 Steuerkette
44 Steuerkette
45 Verzahnung zwischen Achskörper (22) und Tretkurbel verlängerung (28)
46 Verzahnung zwischen Zahnsicherungsscheibe (14) und Tretlagergehäuse (1)
47 Mitnehmernasen der Zahnsicherungsscheibe (14)
48 Arbeitskreis der herkömmlichen Pedalanordnungspunkte
49 Arbeitskreis der neu positionierten Pedalanordnungs punkte (50 u. 51)
50 Pedalanordnungspunkt
51 Pedalanordnungspunkt
52 Drehpunkt der Tretlagerwelle
53 Lagerungspunkt der Tretkurbelverlängerung
54 Lagerungspunkt der Tretkurbelverlängerung
55 Vierkantaufnahme für die Tretkurbelzuordnung
56 Pedale
57 Profilnuten für die Ritzelaufnahme
58 Kupplungspaßhülsenaufnahme/Senkbohrungen
OT Oberer Totpunkt
UT Unterer Totpunkt
A, B, C, D, und H, I, J, K, L, sind sich herausbildende, veränderliche Hebelarmlängen/Tretkurbelgesamtlängen
E, F, G, und M, N, O, P, sind wirksamwerdende meßbare Hebelgrößen
ZD sich bildender Zentraler Drehpunkt der Pedalanordnungs punkte (50 u. 51)
DP 45 Grad/Drehwinkelposition mit größter, gestreckter Hebelarmlänge der Tretkurbelanordnung
Claims (17)
1. Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie
periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch
Muskelkraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tretlagergehäuse (1) mittels der Gewinde (2 u. 3)
die Lagerkörper (4 u. 5) fest aufnimmt und die Tretlager
welle (6) mit den angeordneten Tretkurbeln (7 u. 8)
mittels der Konuskugellager (9 u. 10) in denselben dreh
bar lagert, der Lagerkörper (4) ist mit den Gewinden
(11 u. 12) sowie mit Axialnuten (13) versehen und nimmt
eine Zahnsicherungsscheibe (14), ein Gewindering (15),
ein Ritzel (16) mit Sicherungsring (17) auf, die Tret
kurbel (7) mit den Lagerschalen (18 u. 19) sowie den
Konuskugellager (20 u. 21) lagert drehbar einen Achskörper
(22) mit Gewinde (23) und zugeordneten Stellkonus (24),
Ritzel (25), Kontermutter (26), einer Tretkurbelverlänge
rung (27) mit Linksgewindebohrung (28), während der Lager
körper (5) mit Gewinde (29 u. 30) ein Ritzel (31), einen
Schraubkonus (32), ein Konuskugellager (33 u. 34) auf
nimmt und den Kettenradträger (35) mit fest angeordneter
Kettenradgarnitur (36), Gewindering (37) drehbar lagert,
die Tretkurbelverlängerung (38) mit Rechtsgewindebohrung
(39) ist analog im Aufbau zu (27), die Tretkurbel (8) ist
mittels Kupplungshülsen (40) und Gewindeschrauben (41)
dem Kettenradträger (35) fest zugeordnet, wodurch beide
spielfrei miteinander in Wirkverbindung stehen.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß,
anstatt des herkömmlichen Tretkurbelantriebes der erfinde
rische Antrieb dem ansonsten unveränderten Fahrrad
zugeordnet werden kann.
3. Antrieb nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Lagerkörper (4 u. 5) im Tretlagergehäuse (1) fest
angeordnet werden.
4. Antrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet
daß,
auch herkömmliche Antriebsteile unverändert zugeordnet
werden können.
5. Antrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Ritzel (16 u. 31) fest auf dem zugehörigem Lager
körper (4 bzw. 5) angeordnet sind.
6. Antrieb nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Ritzel (16 u. 25) sowie (31 u. 42) gleichgroße
Ritzel sind, welche paarweise mittels einer Steuer
kette (43) bzw. (44) in Wirkverbindung stehen.
7. Antrieb nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Tretkurbeln nachwievor einen Drehwinkel von 360
Grad beschreiben und hierbei die Tretkurbelverlänger
ungen in wahlweise vorbestimmter Position zur Tret
richtung gehalten werden.
8. Antrieb nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet
daß,
bedingt genormte Tretkurbellängen und somit Tretradien
beibehalten werden können, zugleich aber eine Tret
kurbelverlängerung von beispielsweise 50 Prozent
möglich ist.
9. Antrieb nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38) mit herkömm
lichen Pedalen, aber auch bedarfsmäßig mit Handgriff
stücke ausgerüstet werden können.
10. Antrieb nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet
daß,
der Kettenradträger (35) ein Kettenrad oder eine aus
wechselbare Kettenradgarnitur (36) aufnehmen kann.
11. Antrieb nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet
daß,
bedarfsmäßig den Tretkurbeln (7 u. 8) jeweils ein
Steuerkettenschutz zugeordnet werden kann.
12. Antrieb nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet
daß,
der Kettenradträger (35) anstatt einer Kettenrad
garnitur (36) auch eine Riemenscheibe oder ein
Getrieberad aufnehmen kann.
13. Antrieb nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet
daß,
nachwievor bewährte Tretkurbellängen und Tretkurbel
befestigungen beibehalten werden können.
14. Antrieb nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet
daß,
durch das Umhängen der Steuerketten (43 u. 44) eine
neue Ausgangslageposition der Tretkurbelverlängerungen
(28 u. 38) und somit auch andere mitunter vorteilhafte
Hebelwirkungen im effektiven Drehwinkelbereich erreicht
werden.
15. Antrieb nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Kettenradgarnitur (36) fest auf einem drehbar
gelagerten Kettenradträger (35) angeordnet sein kann,
aber auch direkt einer Tretkurbel (8) mit anstelle der
Kupplungspaßhülsen (40) fest integrierten Distanz
zapfen zugeordnet sein kann.
16. Antrieb nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet
daß,
die Steuerung und somit die Positionslagerung der
Tretkurbelverlängerungen (27 u. 38) jeweils mittels
einer Steuerkette und zwei gleichgroßen Ritzel, aber
auch durch jeweils drei gleichgroße, entsprechend
zugeordnete Getrieberäder erfolgen kann.
17. Antrieb nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet
daß,
während des Niedertretens der Tretkurbelanordnungen
kontinuierlich als auch periodisch veränderliche
Tretkurbelgesamtlängen herausgebildet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934342679 DE4342679A1 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934342679 DE4342679A1 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4342679A1 true DE4342679A1 (de) | 1994-05-11 |
Family
ID=6505020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934342679 Ceased DE4342679A1 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Tretkurbelantrieb mit einem Drehwinkel von 360 Grad sowie periodisch veränderlichen Hebelarmlängen für durch Muskelkraft angetriebene Fahrräder und Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4342679A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8131 | Rejection |