DE4342327C2 - Durch eine Batterie unterbruchfrei gestütztes Schaltnetzteil - Google Patents
Durch eine Batterie unterbruchfrei gestütztes SchaltnetzteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schaltnetzteil, das durch eine
Batterie unterbruchfrei gestützt wird, entsprechend dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Betrieb zahlreicher Elektronikgeräte, z. B. von Computern,
erfordert eine sichere, unterbruchfreie Speisung. Durch das
öffentliche Netz kann diese Bedingung nicht erfüllt werden. Es
sind hierzu vielmehr spezielle Stromlieferungsanlagen
erforderlich, die kurze Schaltunterbrüche oder auch Stunden
dauernde Netzausfälle zu überbrücken gestatten.
Aus der Schrift GB 2 120 474 A ist beispielsweise ein
entsprechendes Schaltnetzteil bekannt, das bei einem
Netzausfall unterbruchlos auf eine Pufferbatterie als
Stromlieferant umschaltet. Dieses Schaltnetzteil weist zwei
getrennte Primärkreise auf, die mit zwei getrennten
Primärwicklungen eines einzigen Transformators verbunden sind.
Sekundärseitig sind mehrere Ausgangskreise vorgesehen. Die
Regelung erfolgt mittels Puls-Weiten-Modulation, wobei das
Steuersignal den beiden Primärkreisen parallel zugeführt wird.
Die Umschaltung zwischen den somit synchron angesteuerten
Primärkreisen erfolgt zwangsläufig aufgrund der jeweiligen
Spannungsverhältnisse in diesen Kreisen, wobei vier
Trenndioden mitwirken.
Aus der Schrift WO 92/05614 ist ein weiteres Schaltnetzteil
für militärische Anwendungen bekannt, das Unterbrüche bei sehr
kurzfristigen Transienten mit Hilfe eines geladenen
Kondensators überbrücken kann. Auch dieses Schaltnetzteil
weist einen einzigen Transformator mit zwei primärseitigen
Wicklungen auf, die dem Normalbetrieb bzw. dem
Überbrückungsbetrieb zugeordnet sind. Es ist weiter eine
Ladeschaltung vorgesehen, die an eine zugeordnete Wicklung des
Transformators angeschlossen ist und jeweils während des
Normalbetriebs den Kondensator auflädt.
Die erstgenannte Schrift gibt keine Möglichkeit zum Laden der
benötigten Batterie an. Die Anordnung der zweitgenannten
Schrift ist relativ aufwendig und für zivile Anwendungen kaum
geeignet. Die Art des Kondensator-Ladens bewirkt ständig
zwischen verschiedenen Zuständen hin und her wechselnde
Energieströme, was die Verwendung zum Laden kapazitätsstarker
Batterien nicht zulässt.
DE 34 35 432 A1 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Be
trieb einer Entladungslampe, bei der in einer Ausge
staltung ein Transformator mit vier Wicklungen vorgese
hen ist. Die erste dieser Wicklungen ist über einen
Gleichrichter mit dem speisenden Wechselstromnetz ver
bunden. Sie wirkt mit einer Sekundärwicklung zusammen,
die die Lampe speist. Eine weitere Wicklung ist vorge
sehen, um die Ladeschaltung zum Laden der Batterie zu
versorgen. Eine vierte Wicklung schließlich dient dazu,
beim Ausfall des Wechselstromnetzes die von der Batte
rie gelieferte Energie wieder in den Transformator ein
zuspeisen.
DE 39 42 427 A1 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Auf
bau unterbrechungsfreier Stromversorgungseinheiten mit
verschiedenen Prinzipien von Schaltnetzteilen. Im ein
zelnen sind ein Sperrwandler-, ein Durchflußwandler-
und ein Gegentaktwandler-Schaltnetzteil dargestellt.
JP 63-22 89 968 A zeigt einen Gleichstrom-Gleichstrom
wandler, der mit einer Batterie versehen ist, die bei
Ausfall der Speisespannung die Versorgung übernimmt.
Der dargestellte Wandler ist als Tiefsetzsteller ausge
bildet.
Koyashiki, T. und Ogata, T.: "A Multiinput Type Con
verter for an Uninterruptible DC Power Supply" in
"Electronics and Communication in Japan", part 2, Vol.
69, Nr. 6, 1986, S. 63-69 zeigt (Abbildung Seite 65)
ebenfalls ein Schaltnetzteil mit einer als Tiefsetz
steller ausgebildeten Ladeschaltung.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein ausfallsicheres Netzteil anzugeben, das eine Lade
schaltung enthält zum Laden einer im Prinzip beliebig
großen Pufferbatterie während des normalen Betriebs am
speisenden Netz.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil
von Anspruch 1 gegeben. Die abhängigen Ansprüche geben
Ausgestaltungen der Erfindung an.
Die erfindungsgemässe Lösung ist vergleichsweise einfach und
erlaubt es, preiswerte unterbruchfreie Schaltnetzteile zu
fertigen. Die Lösung erfüllt damit die Bedingungen der
eingangs angegebenen Aufgabe bestens.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von vier Figuren
beispielsweise näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 - Prinzipielles Blockschaltbild eines unterbruchfrei
gestützten Schaltnetzteils;
Fig. 2 bis 4 - Detaillierte Schaltbilder entsprechender
Schaltnetzteile.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild eines unterbruchfrei
gestützten Schaltnetzteils 11. Dieses umfasst einen einzigen
Transformator 13 mit beispielsweise vier Wicklungen 14-17,
zwei primärseitige Wandlermodule 21, 22, zwei Trenndioden 25,
26, zwei sekundärseitige Ausgangsmodule 31, 32, einen Regler
35 und eine Ladeschaltung 41.
Der erste Wandlermodul 21 ist eingangsseitig über eine
separate Gleichrichterschaltung 27 und über die eine
Trenndiode 25 an das allgemeine Einphasen- oder Mehrphasen-
Wechselstromnetz angeschlossen, z. B. an ein Drehstromnetz 50 Hz,
400 V. Die Ausgangsspannung der Gleichrichterschaltung 27
ist über einen Glättungskondensator 28 gepuffert.
Ausgangsseitig ist der erste Wandlermodul 21 mit den beiden
Polen der ersten Wicklung 14 des Transformators 13 verbunden.
Der zweite Wandlermodul 22 ist in analoger Weise
eingangsseitig über die zweite Trenndiode 26 mit einer
Gleichspannungsbatterie 29, z. B. einer NiCd-Batterie
verbunden, der ein Pufferkondensator 30 parallel geschaltet
ist. Auf seiner Ausgangsseite ist der zweite Wandlermodul 22
an die zweite Wicklung 15 des Transformators 13 angeschlossen.
Auf der Sekundärseite des Transformators 13 sind die weiteren
Wicklungen 16, 17 einzeln mit zwei unabhängigen
Ausgangsmodulen 31 bzw. 32 verbunden. Die Zahl zwei entspricht
dabei dem gewählten Beispiel von vier Wicklungen 14-17, wobei
statt dessen auch ein einziger, drei oder mehr Ausgangsmodule
möglich sind.
Der Regler 35 ist mit seinem Spannungsfühler an die
Ausgangsleitungen 33 des Ausgangsmoduls 32 und mit seinem
Geber über eine Leitung 36 an die Steuereingänge beider
Wandlermodule 21, 22 angeschlossen. Er arbeitet als Puls-
Weiten-Modulator und steuert die Wandlermodule 21, 22 synchron
an. Der gesamte Regelkreis ist ein Rückwärtsregler für die
Ausgangsspannung U2 am Ausgang 33 des zweiten Ausgangsmoduls
32. Die Ausgangsspannung U1 am ersten Ausgangsmodul 31 und
eventuell weitere Ausgangsspannungen werden dabei über den
Transformator 13 lose gekoppelt mitgeregelt.
Die Ladeschaltung 41 schliesslich ist mit ihrem Eingang 42 an
die beiden Pole der zweiten Wicklung 15 und mit ihrem Ausgang
43 an die Pole der Batterie 29 angeschlossen. Die
Ladeschaltung 41 liegt damit antiparallel zur Reihenschaltung
von zweiter Trenndiode 26 und zweitem Wandlermodul 22, d. h.
parallel als Schaltung, jedoch gegenläufig in der
Stromrichtung. Die Ladeschaltung 41 weist bevorzugt einen
nicht explizit gezeigten Laderegler sowie eine Steuerleitung
65 auf.
Jeder Wandlermodul 21, 22 bildet zusammen mit dem oder den
Ausgangsmodul(en) 31, 32 einen sogenannten Flusswandler. Da
beide Wandlermodule 21, 22 ständig parallel und synchron vom
Regler 35 angesteuert werden, arbeiten sie im Grunde parallel.
Aufgrund der Wirkung der Trenndioden 25, 26 zieht jedoch nur
derjenige Wandlermodul 21, 22 Energie aus seinem
Eingangsanschluss, d. h. aus der Gleichrichter-Schaltung 27
bzw. aus der Batterie 29, dessen interne Spannungen höher sind
als die entsprechenden Spannungen des jeweils anderen
Wandlermoduls 22, 21. Auf diese Weise wirkt jeweils einer der
Wandlermodule 21, 22 als "Stand-by"-Modul, der jederzeit und
ohne Unterbrechung die Energielieferungsfunktion übernimmt,
sobald sich die beschriebenen Spannungsverhältnisse umkehren.
Im Normalbetrieb sind die Spannungsverhältnisse so, dass das
Wechselstromnetz die benötigte Energie liefert. Bricht in
diesem Netz aus beliebigem Grund die Spannung zusammen, so
übernimmt sofort die Batterie 29 die Energielieferung und zwar
so lange, bis die Netzspannung wieder aufgebaut ist. Hierdurch
ist die gewünschte Unterbruchfreiheit nahtlos gewährleistet.
Die Ladeschaltung 41 kan nun entweder wie ein sekundärseitiger
Hochsetzsteller oder wie ein diskontinuierlich arbeitender
Tiefsetzsteller ausgebildet sein. In beiden Fällen sorgen
Entkoppelglieder dafür, dass die Ladeschaltung 41 nur
arbeitet, wenn der erste Wandlermodul 21 die Energie liefert.
In diesem Fall dient die zweite Wicklung 15 des Transformators
13 als Sekundärwicklung, über die Energie zur Batterie 29
fliesst. Liefert dagegen der zweite Wandlermodul 22 die
Energie, dann dient die zweite Wicklung 15 als Primärwicklung
des Transformators 13 und die Ladeschaltung 41 ist gesperrt.
Die genannte Steuerleitung 65 kann dabei zum Steuern dieser
Entkoppelglieder benützt werden.
Die Gleichrichterelemente der Ladeschaltung 41 arbeiten je
nach den gegebenen Spannungsverhältnissen mehr oder weniger
unter Ausnützung der gegebenen Halbwellen. Werden dabei in Art
eines Spitzenwertgleichrichters nur die Spannungsspitzen
erfasst, dann kann mit Vorteil ein nachgeschalteter
Linearregler vorgesehen sein, der den entstehenden
pulsierenden Gleichstrom glättet und linearisiert.
Es wurde erwähnt, dass jeder Wandlermodul 21, 22 zusammen mit
dem oder den Ausgangsmodul(en) 31, 32 einen Flusswandler
bildet. Als Flusswandler kommen dabei bevorzugt bei geringerem
Leistungsbedarf Einschalter-Eintakt-Flusswandler und bei
höherem Leistungsbedarf Zweischalter-Gleichtakt-Flusswandler
infrage. Es können jedoch auch Gegentakt-Flusswandler
vorgesehen werden, z. B. mit konventioneller Vollbrücke oder
mit Vollbrücke, die mit "Phase-Shift"-Steuerung betrieben
werden.
Es ist weiter vorteilhaft, wenn die beiden Wandlermodule 21
und 22 gleich oder zumindest im wesentlichen gleich aufgebaut
sind. Dies ist jedoch kein unbedingtes Muss; grundsätzlich
können auch durchaus unterschiedliche Wandlermodule 21 und 22
verwendet werden. Entsprechendes gilt für die Ausgangsmodule
31, 32, sofern mehr als ein einziger solcher Modul eingesetzt
wird.
Die folgenden Figuren zeigen nun detaillierte
Ausführungsbeispiele von Schaltnetzteilen 11, bei denen
unterschiedliche Flusswandler eingesetzt sind.
Fig. 2 zeigt ein detailliertes Schaltbild eines ersten
Schaltnetzteils 11 entsprechend dem beschriebenen
Blockschaltbild von Fig. 1. Der erste Wandlermodul 21 umfasst
einen über die Leitung 36 vom Regler 35 gesteuerten Schalter,
insbesondere einen Transistor 51, der in Reihe mit der
Wicklung 14 liegt. Weiter umfasst er eine Diode 52 und eine
Zener-Diode 53, die in Reihe mit der Trenndiode 25 die
Wicklung 14 überbrücken.
Der zweite Wandlermodul 22 umfasst in gleicher Weise einen
über die Leitung 36 gesteuerten Transistor 55, der in Reihe
mit der zweiten Trenndiode 26 und der Wicklung 15 liegt.
Die Ladeschaltung 41 ist ausgebildet als diskontinuierlich
arbeitender Tiefsetzsteller und umfasst eine Diode 61, eine
Freilaufdiode 62 und eine Drossel 63. Als Ladekondensator
dient der Batterie-Kondensator 30. Weiter ist ein Stellglied
in Form eines (dritten) Transistors 64 vorgesehen, der in
Reihe mit der Diode 61 liegt und über die Steuerleitung 65
steuerbar ist, insbesondere durch den erwähnten Laderegler.
Der in Fig. 2 einzige Ausgangsmodul 31 umfasst in bekannter
Weise eine Ladediode 71, eine Freilaufdiode 72, eine Drossel
73 und einen Kondensator 74. An seinem Ausgang liegt die
Ausgangsspannung U1 an, die als Ist-Wert des erwähnten
Regelkreises dem Regler 35 zugeführt wird.
Das beschriebene Schaltnetzteil 11 bildet zwei sich ergänzende
und zusammenarbeitende Einschalter-Eintakt-Flusswandler mit
Entmagnetisierungskreis, wobei die Transistoren 51 bzw. 55 die
zugehörigen Schalter bilden. Das Schaltnetzteil ist im Aufbau
einfach und bevorzugt für eine Ausgangsleistung von etwa 100
bis 200 W geeignet.
Fig. 3 zeigt ein detailliertes Schaltbild eines zweiten
Schaltnetzteils 11. Der obere Teil von Fig. 3 ist identisch
mit dem Schaltbild von Fig. 2 und zeigt Details des ersten
Wandlermoduls 21 und des Ausgangsmoduls 31. Im unteren Teil
von Fig. 3 bildet der über die Leitung 36 gesteuerte
Transistor 55 den zweiten Wandlermodul 22.
Die Ladeschaltung 41 umfasst zwei Gleichrichterdioden 67, 68,
die an die beiden Pole der Wicklung 15 und gemeinsam an die
Ladedrossel 63 angeschlossen sind. Eine weitere Diode 69
verbindet die Ladedrossel 63 mit der Trenndiode 26. Der
Steuertransistor 64 ist schliesslich zwischen die Ladedrossel
63 und die Wicklung 15 geschaltet.
Das Besondere des Schaltneztteils 11 nach Fig. 3 gegenüber
demjenigen von Fig. 2 liegt darin, dass die Drosseln 63 und 73
magnetisch teilweise gekoppelt sind. Da nach Abschluss des
Ladevorganges kein Strom mehr über die Diode 69 in die
Batterie 23 fliessen darf, wird durch diese Kopplung die
Spannung der zweiten Wicklung 15, die bei eingeschaltetem
Schalter 51 höher als die Spannung am Kondensator 30 ist,
unter die Spannung des Kondensators 30 herabgesetzt und
dadurch ein unerwünschter Stromfluss verhindert.
Fig. 4 zeigt ein detailliertes Schaltbild eines dritten
Schaltnetzteils 11 für bevorzugt Ausgangsleistungen bis 1 kW.
Bei dieser Version werden in beiden Wandlermodulen 21, 22
jeweils zwei Transistoren 81, 82 bzw. 83, 84 im Gleichtakt
eingesetzt, was die genannte, höhere Leistung ermöglicht. Zur
Reduzierung von Schaltspitzen sind vier Dioden 91-94
vorgesehen, die jeweils der Serienschaltung eines der
Transistoren 81-84 und einer der Wicklungen 14 und 15 parallel
geschaltet sind.
Die Erfindung erlaubt eine Reihe weiterer Varianten und
Ergänzungen. Von diesen sei speziell angegeben, dass statt der
Schalttransistoren 51, 55, 64, 81-84 auch andere steuerbare
Schalter verwendet werden können, z. B. MOSFETs.
Claims (8)
1. Schaltnetzteil (11)
- - mit einem mehrere Wicklungen (14-17) umfas senden, einzigen Transformator(13),
- - mit einem primärseitigen, über einen Gleich richter (27) an ein Wechselstromnetz und an eine erste dieser Wicklungen (14) angeschlos senen, ersten Wandlermodul (21)
- - mit einem primärseitigen, an eine Batterie (29) und eine zweite dieser Wicklungen (15) angeschlossenen zweiten Wandlermodul (22),
- - mit wenigstens einem sekundärseitigen, an ei ne weitere dieser Wicklungen (16, 17) ange schlossenen Ausgangsmodul (31, 32) und
- - mit einem Rückwärtsregelkreis (35, 36) auf der Basis einer Puls-Weiten-Modulation zum synchronen Ansteuern beider Wandlermodule (21, 22), dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine Ladeschaltung (41) zum Laden der Batterie (29) vorgesehen ist, die an die zweite der Wicklungen (15) und an die Batte rie (29) angeschlossen ist und die hinsicht lich der Stromflußrichtung entgegen dem zwei ten Wandlermodul (22) wirkt und
- - daß zwei Trenndioden (25, 26) vorgesehen sind, von denen jede einem der Wandlermodule (21, 22) vorgeschaltet ist, zum Trennen der Wirkung der beiden Wandlermodule (21, 22) in Abhängigkeit der bei ihnen jeweils vorliegen den Spannungen.
2. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandlermodule (21, 22) als Einschalter-Eintakt-
Flusswandler mit Entmagnetisierungskreis ausgebildet sind.
3. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandlermodule (21, 22) als Zweischalter-Gleichtakt-
Flusswandler ausgebildet sind.
4. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandlermodule (21, 22) als Gegentakt-Flusswandler
ausgebildet sind.
5. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ladeschaltung (41) als diskontinuierlich arbeitender
Tiefsetzsteller mit einer Drossel (63) und zwei an die beiden
Pole der zweiten Wicklung (15) gleichpolig und gemeinsam an
die Drossel (63) angeschlossene Dioden (61, 62) ausgebildet
ist.
6. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ladeschaltung (41) als Spitzenwertgleichrichter mit
nachgeschaltetem Linearregler ausgeführt ist
7. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ladeschaltung (41) einen steuerbaren Schalter (64)
mit einer zugeordneten Steuerleitung (65) aufweist.
8. Schaltnetzteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drossel (63) der Ladeschaltung (41) mit der Drossel
(73) eines Ausgangsmoduls (31, 32) magnetisch gekoppelt ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4342327A1 (de) | 1994-07-21 |
| CH684510A5 (de) | 1994-09-30 |
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