DE4342387A1 - Spritzgestänge für Feldspritzen - Google Patents
Spritzgestänge für FeldspritzenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spritzgestänge, das in
seiner Neigung dem Boden gegenüber verstellbar ist.
Die bisher auf dem Markt befindlichen Spritzgestänge, die
in ihrer Bodenparallelität verstellbar sind, werden
entweder hydraulisch oder pneumatisch gesteuert. Obwohl sie
meistens durch Luftpolster, Gummipuffer oder Federn gegen
kürzere, seitliche Schwingungen des Fahrzeuges abgefedert
sind, folgen sie größeren Neigungen oder Schräglagen des
Fahrzeugs. Das unvermeidbare, korrigierende Nachsteuern
nimmt die Aufmerksamkeit des Fahrers über alles in Anspruch
und überfordert ihn.
Eine wesentlich verbesserte Konstruktion wurde im Jahr 1968
durch das Patent Nr. 1 298 775 und durch das Zusatzpatent
Nr. 1 902 732 geschützt. Bei der zuletzt geschützten
Konstruktion 1 902 732 ist das Gestänge mittels eines
überkreuzten Seiles an einer Seilscheibe aufgehängt und
seitenverkehrt am Gestänge angelenkt. Im oberen Bereich der
Seilscheibe ist das Gestänge eingeklemmt. Durch diese
Konstruktion werden nicht nur Schwankungen des
Trägerfahrzeugs ausgeglichen, sondern auch starke Neigungen
und Schräglagen.
Da nun aber auch beim Befahren von seitlichen Hanglagen das
Gestänge in seiner ursprünglichen, horizontalen Lage
verbleibt, ist eine Basisverstellung vorzunehmen, um die
erforderliche Bodenparallelität wiederherzustellen. Das
geschieht durch Drehen der Seilscheibe 5 in Fig. 2, die
in jeder erforderlichen Lage arretiert werden muß. Beim
Drehen der Seilscheibe 5 in Fig. 2 wird ein Seiltrum
verlängert und das andere verkürzt. Dadurch wird die
Bodenparallelität wieder hergestellt und der Pendeleffekt
bleibt erhalten. Das Drehen und Arretieren dieser
Seilscheibe 5 in Fig. 1 erfolgt auf besonders komfortable
Weise mit Hilfe eines Elektromotors und einem
selbsthemmenden Schneckengetriebe.
Nun hat sich aber gezeigt, daß durch das Versprühen von
aggressiven Medien wie beispielsweise AHL-Lösungen u.ä.,
die Buntmetalle der Motorenwicklung und der elektrischen
Zuleitungen stark korrodieren und zu Ausfällen der Anlage
führen.
Sinn dieser Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen und
darüber hinaus die Herstellungskosten durch Vereinfachung
der Konstruktion zu senken. Zur Veranschaulichung dieser
Konstruktion sind Zeichnungen beigefügt.
In Fig. 1a ist das Spritzgestänge 2 an einer Seilscheibe
5 mit zwei Seilen aufgehängt in der Form, daß das Seil
3 die Seilscheibe 5 umläuft und an einem festen Punkt
6 am Tragrahmen 1 verbunden ist. Das Seiltrum 4 ist -
wie auch das Seiltrum 3 nahe der Gestängemitte des
Gestänges 2 angelenkt und umläuft ebenfalls die
Seilscheibe 5 und ist mit seinem anderen Ende am Hebel 7
gelenkig verbunden.
Beim Spritzen im ebenen Gelände ist die Kinematik des
Ausgleichs von Bodenunebenheiten mit der der Konstruktion,
die unter der Patent Nr. 1 901 732 geschützt ist,
identisch.
Beim Spritzen am Hang dagegen ist die Basisverstellung auf
andere Weise gelöst. Und zwar wird die Basisverstellung in
der Form durchgeführt, daß mit Hilfe des Steuerventils im
Fahrzeug der Hydraulikzylinder 9 in Fig. 3a ausgefahren
wird und über den mit diesem angelenkten Hebel 7 das Seil 4
zieht und somit das Gestänge - in diesem Falle - an der
rechten Seite anhebt, so daß die erforderliche
Bodenparallelität erreicht wird. Durch Druckentlastung des
Hydraulikzylinders und mit Unterstützung des nahezu halben
Gestängegewichtes wird eine gegenläufige Neigung vollzogen.
Bei dieser Konstruktion ist die Seilscheibe 5 fest mit
dem Rahmen 1 verbunden und nicht drehbar. Aus diesem
Grunde wird vorgeschlagen, die Seilscheibe aus einem
Material mit günstigem Reibungskoeffizienten wie z. B.
Messing oder Polyacetal zu fertigen, um den
Reibungswiderstand in Grenzen zu halten.
Zu diesem Zweck kann das Gestänge auch, wie zuvor
beschrieben, aufgehängt werden, mit dem Unterschied daß die
zwei Seile in Fig. 1c auf gleiche Art und Weise jedoch über
zwei einzelne Seilscheiben geführt werden die - voneinander
unabhängig - auf einer Achse 10, die in Fahrtrichtung
verläuft, frei drehbar gelagert wird.
Fig. 2c zeigt einen Seitenschnitt dieser zwei Seilscheiben.
Diejenige Seilscheibe, die von dem Seiltrum 3 in Fig. 1c
umlaufen wird, kann auch fest auf der Welle 10 - also
nicht drehbar - befestigt sein, da das Seiltrum 6 in Fig.
1c nicht bewegt werden kann.
Die Seilscheibe 10a ist mit der Welle 12 in Fig. 2c fest verbunden
und wird von dem Seil 3 in Fig. 1a umlaufen, das an dem Punkt 6
in Fig. 1a fest mit dem Rahmen 1 in Fig. 1a verbunden ist.
Claims (4)
1. Spritzgestänge bei fahrbaren Flüssigkeitsspritzen zur
Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie Flüssigdüngung,
das in der Neigung gegenüber dem Boden verstellbar und
mittels eines beiderseits der Gestängemitte
angreifenden Seiles an einer am Rahmen der Spritze
angeordneten, feststellbaren Seilscheibe stabil
aufgehängt ist, nach Zusatzpatent 1 901 732, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spritzgestänge (2) mittels zwei
einzelnen Seilen (3) und (4) in Fig. 1a an einer an
dem Tragrahmen (1) in Fig. 1a fest angebrachten
Seilscheibe (5) aufgehängt ist, in der Form, daß das
Seiltrum (3) mit seinem einen Ende an dem
Spritzgestänge nahe der Gestängemitte angelenkt ist,
die Seilscheibe (5) in Fig. 1a umläuft und mit seinem
anderen Ende an einem festen Punkt (6) in Fig. 1a fest
verbunden ist.
2. Spritzgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Seiltrum (4) in Fig. 1a mit seinem Ende an dem
Spritzgestänge (2) in Fig. 1a nahe der Gestängemitte
angelenkt ist, die Seilscheibe (5) umläuft und mit
seinem anderen Ende an einem Hebel (7) in Fig. 1a
gelenkig verbunden ist.
3. Spritzgestänge nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß mittels eines Hydraulikzylinders
(9) in Fig. 1a, oder mit Hilfe eines Bowdenzuges über
einen Hebel (7) in Fig. 1a das Seiltrum (4)
gezogen und damit der Neigungswinkel des Gestänges (2)
verstellt werden kann.
4. Spritzgestänge nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei einzelne Seilscheiben (5) und
(11) in Fig. 4 frei drehbar auf einer Achse (10), die
in Fahrtrichtung verläuft, gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4342387A DE4342387A1 (de) | 1993-12-11 | 1993-12-11 | Spritzgestänge für Feldspritzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4342387A DE4342387A1 (de) | 1993-12-11 | 1993-12-11 | Spritzgestänge für Feldspritzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4342387A1 true DE4342387A1 (de) | 1995-06-14 |
Family
ID=6504824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4342387A Withdrawn DE4342387A1 (de) | 1993-12-11 | 1993-12-11 | Spritzgestänge für Feldspritzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4342387A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0922385A1 (de) * | 1997-12-10 | 1999-06-16 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Landwirtschaftliche Maschine zum Verteilen von Material, vorzugsweise Feldspritze |
| CN103141461A (zh) * | 2012-12-14 | 2013-06-12 | 江苏大学 | 一种可主动调节位姿的喷杆 |
-
1993
- 1993-12-11 DE DE4342387A patent/DE4342387A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0922385A1 (de) * | 1997-12-10 | 1999-06-16 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Landwirtschaftliche Maschine zum Verteilen von Material, vorzugsweise Feldspritze |
| CN103141461A (zh) * | 2012-12-14 | 2013-06-12 | 江苏大学 | 一种可主动调节位姿的喷杆 |
| CN103141461B (zh) * | 2012-12-14 | 2015-04-22 | 江苏大学 | 一种可主动调节位姿的喷杆 |
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