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DE4342387A1 - Spritzgestänge für Feldspritzen - Google Patents

Spritzgestänge für Feldspritzen

Info

Publication number
DE4342387A1
DE4342387A1 DE4342387A DE4342387A DE4342387A1 DE 4342387 A1 DE4342387 A1 DE 4342387A1 DE 4342387 A DE4342387 A DE 4342387A DE 4342387 A DE4342387 A DE 4342387A DE 4342387 A1 DE4342387 A1 DE 4342387A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulley
spray boom
rope
cable
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4342387A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Schumacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHUMACHER ANJA 33100 PADERBORN DE
Original Assignee
SCHUMACHER ANJA 33100 PADERBORN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHUMACHER ANJA 33100 PADERBORN DE filed Critical SCHUMACHER ANJA 33100 PADERBORN DE
Priority to DE4342387A priority Critical patent/DE4342387A1/de
Publication of DE4342387A1 publication Critical patent/DE4342387A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/005Special arrangements or adaptations of the spraying or distributing parts, e.g. adaptations or mounting of the spray booms, mounting of the nozzles, protection shields
    • A01M7/0053Mounting of the spraybooms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Spritzgestänge, das in seiner Neigung dem Boden gegenüber verstellbar ist.
Die bisher auf dem Markt befindlichen Spritzgestänge, die in ihrer Bodenparallelität verstellbar sind, werden entweder hydraulisch oder pneumatisch gesteuert. Obwohl sie meistens durch Luftpolster, Gummipuffer oder Federn gegen kürzere, seitliche Schwingungen des Fahrzeuges abgefedert sind, folgen sie größeren Neigungen oder Schräglagen des Fahrzeugs. Das unvermeidbare, korrigierende Nachsteuern nimmt die Aufmerksamkeit des Fahrers über alles in Anspruch und überfordert ihn.
Eine wesentlich verbesserte Konstruktion wurde im Jahr 1968 durch das Patent Nr. 1 298 775 und durch das Zusatzpatent Nr. 1 902 732 geschützt. Bei der zuletzt geschützten Konstruktion 1 902 732 ist das Gestänge mittels eines überkreuzten Seiles an einer Seilscheibe aufgehängt und seitenverkehrt am Gestänge angelenkt. Im oberen Bereich der Seilscheibe ist das Gestänge eingeklemmt. Durch diese Konstruktion werden nicht nur Schwankungen des Trägerfahrzeugs ausgeglichen, sondern auch starke Neigungen und Schräglagen.
Da nun aber auch beim Befahren von seitlichen Hanglagen das Gestänge in seiner ursprünglichen, horizontalen Lage verbleibt, ist eine Basisverstellung vorzunehmen, um die erforderliche Bodenparallelität wiederherzustellen. Das geschieht durch Drehen der Seilscheibe 5 in Fig. 2, die in jeder erforderlichen Lage arretiert werden muß. Beim Drehen der Seilscheibe 5 in Fig. 2 wird ein Seiltrum verlängert und das andere verkürzt. Dadurch wird die Bodenparallelität wieder hergestellt und der Pendeleffekt bleibt erhalten. Das Drehen und Arretieren dieser Seilscheibe 5 in Fig. 1 erfolgt auf besonders komfortable Weise mit Hilfe eines Elektromotors und einem selbsthemmenden Schneckengetriebe.
Nun hat sich aber gezeigt, daß durch das Versprühen von aggressiven Medien wie beispielsweise AHL-Lösungen u.ä., die Buntmetalle der Motorenwicklung und der elektrischen Zuleitungen stark korrodieren und zu Ausfällen der Anlage führen.
Sinn dieser Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen und darüber hinaus die Herstellungskosten durch Vereinfachung der Konstruktion zu senken. Zur Veranschaulichung dieser Konstruktion sind Zeichnungen beigefügt.
In Fig. 1a ist das Spritzgestänge 2 an einer Seilscheibe 5 mit zwei Seilen aufgehängt in der Form, daß das Seil 3 die Seilscheibe 5 umläuft und an einem festen Punkt 6 am Tragrahmen 1 verbunden ist. Das Seiltrum 4 ist - wie auch das Seiltrum 3 nahe der Gestängemitte des Gestänges 2 angelenkt und umläuft ebenfalls die Seilscheibe 5 und ist mit seinem anderen Ende am Hebel 7 gelenkig verbunden.
Beim Spritzen im ebenen Gelände ist die Kinematik des Ausgleichs von Bodenunebenheiten mit der der Konstruktion, die unter der Patent Nr. 1 901 732 geschützt ist, identisch.
Beim Spritzen am Hang dagegen ist die Basisverstellung auf andere Weise gelöst. Und zwar wird die Basisverstellung in der Form durchgeführt, daß mit Hilfe des Steuerventils im Fahrzeug der Hydraulikzylinder 9 in Fig. 3a ausgefahren wird und über den mit diesem angelenkten Hebel 7 das Seil 4 zieht und somit das Gestänge - in diesem Falle - an der rechten Seite anhebt, so daß die erforderliche Bodenparallelität erreicht wird. Durch Druckentlastung des Hydraulikzylinders und mit Unterstützung des nahezu halben Gestängegewichtes wird eine gegenläufige Neigung vollzogen. Bei dieser Konstruktion ist die Seilscheibe 5 fest mit dem Rahmen 1 verbunden und nicht drehbar. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, die Seilscheibe aus einem Material mit günstigem Reibungskoeffizienten wie z. B. Messing oder Polyacetal zu fertigen, um den Reibungswiderstand in Grenzen zu halten.
Zu diesem Zweck kann das Gestänge auch, wie zuvor beschrieben, aufgehängt werden, mit dem Unterschied daß die zwei Seile in Fig. 1c auf gleiche Art und Weise jedoch über zwei einzelne Seilscheiben geführt werden die - voneinander unabhängig - auf einer Achse 10, die in Fahrtrichtung verläuft, frei drehbar gelagert wird.
Fig. 2c zeigt einen Seitenschnitt dieser zwei Seilscheiben. Diejenige Seilscheibe, die von dem Seiltrum 3 in Fig. 1c umlaufen wird, kann auch fest auf der Welle 10 - also nicht drehbar - befestigt sein, da das Seiltrum 6 in Fig. 1c nicht bewegt werden kann.
Die Seilscheibe 10a ist mit der Welle 12 in Fig. 2c fest verbunden und wird von dem Seil 3 in Fig. 1a umlaufen, das an dem Punkt 6 in Fig. 1a fest mit dem Rahmen 1 in Fig. 1a verbunden ist.

Claims (4)

1. Spritzgestänge bei fahrbaren Flüssigkeitsspritzen zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie Flüssigdüngung, das in der Neigung gegenüber dem Boden verstellbar und mittels eines beiderseits der Gestängemitte angreifenden Seiles an einer am Rahmen der Spritze angeordneten, feststellbaren Seilscheibe stabil aufgehängt ist, nach Zusatzpatent 1 901 732, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgestänge (2) mittels zwei einzelnen Seilen (3) und (4) in Fig. 1a an einer an dem Tragrahmen (1) in Fig. 1a fest angebrachten Seilscheibe (5) aufgehängt ist, in der Form, daß das Seiltrum (3) mit seinem einen Ende an dem Spritzgestänge nahe der Gestängemitte angelenkt ist, die Seilscheibe (5) in Fig. 1a umläuft und mit seinem anderen Ende an einem festen Punkt (6) in Fig. 1a fest verbunden ist.
2. Spritzgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seiltrum (4) in Fig. 1a mit seinem Ende an dem Spritzgestänge (2) in Fig. 1a nahe der Gestängemitte angelenkt ist, die Seilscheibe (5) umläuft und mit seinem anderen Ende an einem Hebel (7) in Fig. 1a gelenkig verbunden ist.
3. Spritzgestänge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Hydraulikzylinders (9) in Fig. 1a, oder mit Hilfe eines Bowdenzuges über einen Hebel (7) in Fig. 1a das Seiltrum (4) gezogen und damit der Neigungswinkel des Gestänges (2) verstellt werden kann.
4. Spritzgestänge nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einzelne Seilscheiben (5) und (11) in Fig. 4 frei drehbar auf einer Achse (10), die in Fahrtrichtung verläuft, gelagert sind.
DE4342387A 1993-12-11 1993-12-11 Spritzgestänge für Feldspritzen Withdrawn DE4342387A1 (de)

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DE4342387A DE4342387A1 (de) 1993-12-11 1993-12-11 Spritzgestänge für Feldspritzen

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DE4342387A1 true DE4342387A1 (de) 1995-06-14

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DE4342387A Withdrawn DE4342387A1 (de) 1993-12-11 1993-12-11 Spritzgestänge für Feldspritzen

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DE (1) DE4342387A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0922385A1 (de) * 1997-12-10 1999-06-16 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Landwirtschaftliche Maschine zum Verteilen von Material, vorzugsweise Feldspritze
CN103141461A (zh) * 2012-12-14 2013-06-12 江苏大学 一种可主动调节位姿的喷杆

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0922385A1 (de) * 1997-12-10 1999-06-16 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Landwirtschaftliche Maschine zum Verteilen von Material, vorzugsweise Feldspritze
CN103141461A (zh) * 2012-12-14 2013-06-12 江苏大学 一种可主动调节位姿的喷杆
CN103141461B (zh) * 2012-12-14 2015-04-22 江苏大学 一种可主动调节位姿的喷杆

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