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DE4340787A1 - Vorrichtung zum Auffangen von Schadstoffen im Schienenbereich - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen von Schadstoffen im Schienenbereich

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Publication number
DE4340787A1
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DE
Germany
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cover
rails
rail
covers
film
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19934340787
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Frenzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRENZEL OTTO BAUUNTERNEHMEN
Original Assignee
FRENZEL OTTO BAUUNTERNEHMEN
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Filing date
Publication date
Application filed by FRENZEL OTTO BAUUNTERNEHMEN filed Critical FRENZEL OTTO BAUUNTERNEHMEN
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Priority to DE19934340787 priority patent/DE4340787A1/de
Publication of DE4340787A1 publication Critical patent/DE4340787A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B1/00Ballastway; Other means for supporting the sleepers or the track; Drainage of the ballastway
    • E01B1/008Drainage of track
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B19/00Protection of permanent way against development of dust or against the effect of wind, sun, frost, or corrosion; Means to reduce development of noise
    • E01B19/006Means for protecting the underground against spillage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffangen von Schadstoffen, insbesondere von Flüssigkeiten an Umschlag­ plätzen im Schienenbereich.
Unter "Umschlagplätze", werden in diesem Zusammenhang auch Standplätze von Schienenfahrzeugen, die betankt werden müs­ sen, Lockabstellplätze, Umfüllanlagen, Entladestellen, Füll­ stationen sowie Waschanlagen für Reisezüge und Güterzüge verstanden.
An derartigen Plätzen besteht stets die Gefahr, das Teile der Flüssigkeiten ungewollt in den Bahnkörper dringen und von dort in das Grundwasser gelangen, was aus ökologischen Gründen stets verhindert werden muß. In der Praxis werden abtropfendes Öl, versprühte Chemikalien, überlaufender Die­ selkraftstoff, abgewaschene Reinigungsmittel und sonstige an derartigen Umschlagplätzen anfallende Schadstoffe mit Hilfe von Wannensystemen aufgefangen und abgeleitet.
Ein gattungsgemäßes System ist aus der DE-A-35 11 552 be­ kannt, bei dem zwischen und neben die Schienen Wannen ange­ ordnet sind, die in Schienenlängsrichtung Gefälle aufweisen und in einen offenen Abflußkanal münden, der quer zum Gleis innerhalb eines Schwellenfaches verläuft und von dort in einen weiteren Sammelkanal mündet. Die Auffangwannen sind im Bereich der Schienenbefestigungen und von der Wanne bis zum Schienensteg reichend mit Abdeckungen versehen, die mit leichtem Gefälle zu den Wannen und deren Ränder übergreifend an die Schienenstege geklemmt sind. Somit ist eine vollstän­ dige Abdeckung des Bereiches zwischen den Schienen möglich. Auf den Schienenaußenseiten werden am Rande des Bettungsbe­ reiches Kantensteine oder ähnliches aufgestellt, um dort eine Halterung der Wannen zu ermöglichen. Die Wannen selbst liegen lose auf der Bettung bzw. den Schwellen auf. Die Wan­ nen einschließlich Teilen der Abdeckungen können durch Git­ terroste, die auch als Laufebene geeignet sind, abgedeckt werden. Die Abdeckungen sind mit dem Schienensteg ver­ schraubt oder durch eine, den Schienenfuß umgreifende, Klemmvorrichtung mit dem Schienensteg reibschlüssig verbun­ den.
Bei diesem System treten mehrere Probleme auf. Zum einen muß die Blechwanne aus Montagegründen und Gewichtsgründen rela­ tiv kurz sein und wegen des Gefälles in Längsrichtung genau gefertigt werden, zum anderen sind die Bleche korrosionsan­ fällig und stellen eine elektrische Brücke zwischen den Schienen dar. Dies kann verhindert werden, indem an den Ste­ gen zwischen den Abdeckungen und dem Schienensteg beim An­ klemmen Dichtungen eingelegt werden, was wiederum eine ge­ naue Montagearbeit erfordert und die Dichtungen sind nicht rutschsicher. Weitere Probleme ergeben sich in Kurvenradien; dort muß eine dem Schienenradius angepaßte Wanne vorgefer­ tigt werden. Wegen der Auflage der Gitterroste auf den Ab­ deckungen, die sich wiederum auf dem Wannenrand abstützen, muß auch die Wanne sehr formstabil sein. Das vorgeschlagene Verschrauben der Abdeckungen an der Schiene wird durch den Schienensteg durchdringende Schraubverbindungen gelöst. Dies bedeutet Bohrarbeit vor Ort.
In ähnlicher Weise sind Aluminiumwannen gemäß der DD-PS 77 504 zwischen den Schienenstegen befestigt und außerhalb des Schienenbereiches zwischen den Schienenstegen und an spe­ ziellen Stützkonstruktionen montiert. Zwischen der Wanne, die auf dem Schotterbett, welches durch eine Feinschicht aus Sand oder ähnlichem abgedeckt ist, aufliegt und dem Schie­ nenkopf ist eine, diese Lücke nicht ganz schließende, Leit­ blechkonstruktion angeordnet, damit Schadstoffe aus diesem Bereich auch noch abfließen können. Die Wanne scheint ein­ stückig ausgebildet zu sein und weist stirnseitig einen of­ fenen Kanal aus, zu dem mit Gefälle der abzuleitende Schad­ stoff abgeführt werden kann. Es ist ebenfalls erwähnt, daß die Wanne durch Gitterroste abgedeckt werden kann, die auf der Befestigung der Wanne an den Schienenstegen ruhen soll. Fakultativ ist angegeben, daß die Wanne membranartig ausge­ bildet sein soll, auf jeden Fall säurefest sein muß, wobei anderes als Aluminiummaterial nicht angegeben ist. Probleme bereitet dieses System dadurch, daß es zum einen nicht den gesamten Freiraum zwischen den Schienen abdeckt, zum anderen die Befestigung der Wanne ein Durchbohren des Schienensteges erfordert, an dem die Wanne dann mittels Bolzenverschraubung angebracht ist. Außerdem muß die gesamte Gleisbettung zu­ nächst mit einer Sand- oder Kiesschicht abgedeckt werden, damit dort die Wanne aufliegen kann. Außerdem besteht auch hier das Problem der elektrischen Leitung zwischen den Schienen, was in der Signaltechnik unerwünscht ist.
Fakultativ ist in der DD-PS 77 504 auch erwähnt, daß es in der Praxis Betonwannen gegeben hat, die durch säurefeste Anstriche oder Plastikfolien, welche auf der Wanne auflie­ gen, wasser- und säuredicht ausgebildet sein sollen.
Das Problem der elektrischen Leitungen ist beseitigt bei einer ähnlichen Vorrichtung, die aus der US-A 4 300 721 be­ kannt ist. Dort wird der Zwischenraum zwischen den Schienen, genauer zwischen Schienensteg und Schienensteg, sowie außer­ halb des Schienenbereiches bis zum Rande der Bettung mit zwei Reihen von Platten abgedeckt, die etwa rechteckiges oder quadratisches Format haben. Die Platten bestehen aus Polyethylenschaum mit Verstärkungsrippen und ihre Oberfläche ist in sich geneigt, so daß auf jeder Platte ein Ablaufsenke entsteht, die ihrerseits mit einem Rohrsystem in den Schwel­ lenfächern verbunden ist. Die Platten stoßen an die Schie­ nenstege und in Gleismitte an einander, wobei an den Stoß­ stellen jeweils Dichtungen angeordnet sind. Die Schaumstoff­ platten sind durch jeweils vier Schrauben auf den Schwellen verschraubt, bieten so eine gewisse Standsicherheit; die Oberfläche der Platte ist mit Buckeln versehen, damit beim Betreten der Platte ein gewisser Halt für Schuhsohlen gege­ ben ist.
Sehr aufwendig ist hier das Anbringen der Platten, da pro Platte vier Löcher in die Schwellen zu bohren sind, was of­ fensichtlich nur bei Holzschwellen funktioniert. Außerdem sind sehr viele Dichtungen und Rohreinlässe erforderlich, um das Gesamtsystem funktionsfähig zu machen.
Generell sind auch Auffangwannen aus Beton bekannt, die aber nicht in normale Gleise einbaubar sind, sondern von vorn herein so zu planen sind.
Von daher ergibt sich für die vorliegende Erfindung die Pro­ blemstellung, eine Auffangvorrichtung für Schadstoffe zu schaffen, unabhängig von der Art der Unterschwellung und dem Ort der Umschlagstelle, unter Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik, mit geringstmöglichen Material- und Montageaufwand.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
Der Kern der Erfindung besteht in dem Spannen einer Folie über den Bettungsbereich, der an deren Umschlagplatz durch Schadstoffe kontaminiert werden könnte, darf aber die Bet­ tung, den Schotter nicht berühren. Ansonsten würden sich Wassersäcke bilden und/oder die Folie könnte zerstört wer­ den. Im einfachsten Falle, vorzugsweise bei vorrübergehend benutzten Umschlagplätzen, kann die Folie durch Klemmvor­ richtungen, die im Schwellenfach am Schienenfuß installiert werden, gehalten werden.
Derartige Haltevorrichtungen für die Folie können form­ schlüssig als Haken/Ösen-Systeme bzw. Nut/Feder-Systeme bei verstärktem Folienrand oder kraftschlüssig, als den Folien­ rand klemmende Systeme ausgebildet sein.
Das erfindungsgemäße System umfassen auch Abdeckprofile für Spurrillen neben den Schienenköpfen und für das Schienenk­ leineisen sowie einem Auflager- und Stützprofil an den Schienenaußenseiten, d. h. am Rand der Bettung, die entspre­ chend der Funktion des Umschlagplatzes mit den Schwellen enden oder über diese hinaus ragen kann. Zwischen den Ab­ deckprofilen in Gleismitte, d. h. zwischen den Schienen und den Abdeckprofilen an den Außenseiten der Schienen sowie den Stützprofilen am Rande der Bettung ist eine öl- und chemika­ lienbeständige Folie gespannt. Diese Folie besteht vorzugs­ weise aus entsprechendem Kunststoff; es kann aber auch eine Metallfolie eingebaut sein. Bedingt durch ihr Eigengewicht bildet diese Folie eigenständig eine Ablaufsenke, abhängig von der Länge der Folie. Da die Folien in vorbestimmbarer Breite in beliebiger Länge angeliefert werden kann, kann sie an Ort und Stelle auf Länge so zugeschnitten werden, daß sich noch eine Ablauf senke bildet. Aus dieser Ablaufsenke kann mit Hilfe eines Absorptionsmittels das anfallenden Schadstoffvolumen, meist eine Flüssigkeit, aufgestaut und abgesaugt werden oder im Mittelpunkt der Ablaufsenke wird ein Abflußsystem dichtend an die Folie angekoppelt. Damit ist sichergestellt, daß die Gesamtfläche des Umschlag­ platzes, d. h. einschließlich der Schienenköpfe und der Spur­ rillen neben den Schienenköpfen komplett in die Ablaufsenke entwässerbar ist.
Die Folie erhält an ihren seitlichen Spannrändern Wulste, die eingenäht oder eingeschweißt sein können und diese Wul­ ste können ihrerseits in entsprechende Nuten an den Abdeck­ profilen oder einer speziell an den Abdeckprofilen bzw. den Stützprofilen angebrachten Keep eingeführt werden, so daß sie wie das Liek eines Segels im Mast oder Baum fixiert ist. Am Ende der vorbestimmbaren Folienlänge wird diese mit einer Randversteifung versehen und die Randversteifung dann mit­ tels Spiegelschweißen oder Kleben mit der benachbarten Rand­ versteifung des nächsten Folienabschnittes verbunden. An­ stelle einzelner Randversteifungen können auch die Folien einzeln auf derartige Verbindungselemente geklebt oder mit­ einander in sonstiger Weise verbunden sein. In der Regel wird man etwa 5 m lange Wannenprofile bilden, da die Praxis gezeigt hat, daß bei derartigen Abständen und den festlie­ genden Folienbreiten sich eine ideale Ablaufsenke ergibt. Mit einem derartigen Foliensystem ist es möglich, Auffang­ systeme nachträglich Umschlagplätze bei allen Oberbauformen und Schwellentypen, gleichgültig ob Holz-, Beton- oder Stahlschwellen, einzubauen und zwar in beliebigen Längen und Bettungsbreiten, gegebenenfalls auch in Gleisradien. Das eventuell vorzusehende Abflußsystem kann an handelsübliche Ölabscheider und Vorflutsysteme außerhalb des Gleisbereiches angekoppelt werden, so daß eine Entsorgung auch über längere Strecken möglich wird.
Die Abdeckungen werden vorzugsweise aus verzinktem Stahl­ blech gefertigt, können jedoch auch aus entsprechend steifem Kunststoff ausgebildet sein. Die Abdeckungen werden durch eine bahntypische Klemmvorrichtung am Schienenfuß ab­ gestützt. Eine derartige Klemmvorrichtung kann einfach in einem Schwellenfach am Schienenfuß montiert werden und es ist nicht erforderlich, Löcher in die Schienenstege, den Schienenfuß oder die Schwellen zu bohren, um das erfindungs­ gemäße Auffangsystem nachträglich im Gleisbereich zu montie­ ren. Besonders vorteilhaft wird eine handelsübliche Rippen­ platte mit K-Befestigung gewählt, wobei der Kopf des Bolzens in mehrfacher Art und Weise als Auflager für Abdeckung die­ nen kann. Zum einen kann beispielsweise der Bolzenkopf mit einem Schlitz versehen sein, in die ein kongruent geformtes Teil, z. B. ein Flacheisen, angeschweißt an dem Abdeckprofil, gelagert wird. Anderseits ist es auch möglich über den Bol­ zen eine Rohrhülse, gegebenenfalls geschlitzt und gesichert durch eine Schelle, plaziert werden.
Für unterschiedliche Schienenbauformen, sei es nun S49 oder UIC60, besteht lediglich die Notwendigkeit, das Rohrstück oder das sonstige Lagerelement des Abdeckbleches auf dem Gewindebolzen so lang zu gestalten, daß eine Kante des Ab­ deckbleches unter dem Schienenkopf zur Anlage gelangt und so eine Abdichtung des Spurrillenbereiches gewährleistet ist. Die Länge der Abdeckfläche kann frei gewählt werden, jedoch bietet es sich aus Montagegründen an, sie maximal über eini­ ge Schwellenteilungen zu erstrecken. Das Abdeckblech bzw. die Abdeckung und das Stützprofil am Rande des Bettungsbe­ reiches werden mit Kunststoffhalterungen versehen, auf die Riffelbleche oder sonstige Rostabdeckungen, wie z. B. Gitter­ roste, in der gesamten Breite über den aus Folien gebildeten Wannen erstreckt werden. Die Kunststoffprofile haben eine doppelte Aufgabe; zum einen dienen sie der sicheren Lagerung der Gitterroste und zum anderen verhindern sie durch ihre Isolierwirkung eine Stromfluß zwischen den Schienen.
Die als Halterung für die Abdeckung an den Schienenfuß ge­ schraubten Rippenplatten - sinnvollerweise können hier in Mengen verfügbare wiedergewonnene Rippenplatten ausgebauter Holzschwellen verwendet werden - weisen in der Regel vier Bohrungen außerhalb des Bereiches des Schienenfußes auf. Diese Bohrungen können ebenfalls noch genutzt werden; zum einen lassen sich hier Aufhängevorrichtungen für das Abfluß­ system montieren, zum anderen können, was insbesondere bei Betonschwellen sinnvoll ist, die Stützprofile mit entspre­ chenden Querblechen parallel zu den Stabschwellen befestigt werden.
Mit einem solch ökologisch und ökonomisch einfachen und wirksamen Auffangsystem lassen sich Umschlagplätze von bis zu 100 m in einem Tag montieren und funktionsfähig herrich­ ten, wenn die Einzelteile - die Abmessungen und Maße der Gleisroste sind ja bekannt - entsprechend vorbereitet sind. Ein solches Auffangsystem kann auch bei Bedarf komplett wie­ der demontiert werden, ohne daß Altlasten an dem Umschlag­ platz verbleiben. Einzelteile sind bei Zerstörung ebenso leicht zu ersetzen. Noch wichtiger ist die Demontagemöglich­ keit für das Nachstopfen der Gleise. Dazu ist vorgesehen einfach die Folie aus ihren seitlichen Halterungen zu lösen und nach Durchstopfen des Gleises wieder zu befestigen.
An Hand von schematischen Ausführungszeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines fertigen Umschlagplatzes,
Fig. 2a, b Ausführungsformen von der Auffangvorrichtung an einer Holz- und einer Betonschwelle,
Fig. 3 eine Stoßverbindung zweier benachbarter Fo­ lien,
Fig. 4 eine Auffangvorrichtung im Bau,
Fig. 5 eine alternative Wannenanordnung mit Abdec­ kungen an verschiedenen Schienenprofilen,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Lagerung einer Ab­ deckung gemäß Fig. 5.
Auf einer Holzschwelle 1 sind Rippenplatten 3 angeordnet, die der Lagerung der Schienen 2 dienen. In einem Schwellen­ fach 22 sind am Schienenfuß weitere Rippenplatten 9 mon­ tiert, die ihrerseits Abdeckungen 7 abdichtend unter dem Schienenkopf in Position halten (Fig. 1; Fig 2a). Zwischen den Abdeckungen 7 in Gleismitte sind Gitterroste 4 angeordnet zum sichereren Begehen des Umschlagplatzes. In ähnlicher Bauweise sind am Rande der Bettung Stützprofile 6 auf die Holzschwelle geschraubt (Fig. 2a), wobei diese Stützprofile 6 und die außenseitig an den Schienen 2 ange­ ordneten Abdeckungen 7 wiederum als Widerlager für Gitter­ rostplatten 5 dienen.
Im rechten Teilbild (Fig. 2a) ist die Anordnung der aus ei­ ner Folie bestehenden Wanne 10 zwischen der Abdeckung 7 und dem Stützprofil 6 zu erkennen. Das Gitterrost 5 liegt dabei auf Kunststoffisolierwinkeln 28 auf der Abdeckung 7 und Iso­ lierprofil 13 auf Stützprofil 6 auf. In der Ablaufsenke der Folienwanne 10 ist ein Formstück 26 eingeschweißt, daß mit einem Rohrleitungssystem 25 mit Anschluß an ein Vorflutersy­ stem 29 dichtend verbunden ist. Dieses Abflußsystem ist durch eine Rohrschelle 20 an der Rippenplatte 9 befestigt, die wiederum durch eine K-Befestigung am Schienenfuß 21 ge­ halten wird. In der Mitte der Fig. 2a/2b ist zwischen den Schienen 2 in analoger Weise eine Wanne 8 aus einer Kunst­ stoffolie gebildet worden, die ebenfalls durch das Formstück 26 mit Abflußsystem verbunden ist. Im linken Teilbild (Fig. 2b) ist der K-Oberbau bestehend aus der Rippenplatte 9 am Schienenfuß 21, der Klemmplatte 14, der Kontermutter 15 und Hakenschraube, die in Gewindebolzen 16 endet, zu erkennen. Der Gewindebolzen 16 weist einen Schlitz 17 auf, in dem ein kongruent geformtes Element der Abdeckung 7 eingreifen kann und so in seiner Lage fixiert wird. In Fig. 2b ist zudem dargestellt, daß das Stützprofil 12 mittels einer Querlasche mit der Rippenplatte 21 durch eine Verschraubung 19 ver­ schraubt ist. Dadurch erübrigt sich, das Stützprofil 12 mit Hilfe von Bohrungen und Schrauben auf der Betonschwelle zu fixieren. Die hier gebildete Wanne 10 hat die gleiche Abmes­ sung wie die zuvor beschriebene Wanne 10, jedoch ist hier ein Krümmer 23 als Endstück des Ablaufsystems 25 zu sehen, der Flansche 24 aufweist, an denen die kreisförmig ausge­ schnittene Folie in ihrer Auflaufsenke verklebt werden kann. Die Fig. 2a, der Version für die Holzschwelle 1, und Fig. 2b, der Version für die Betonschwelle 11, zeigen daß ein derar­ tiges Auffangsystem ohne größere Modifikation bei allen Schwellentypen einsetzbar ist.
Fig. 4 zeigt wiederum Holzschwellen 1, auf denen mit Rippen­ platten 3 Schienen 2 befestigt sind. Im Schwellenfach 22 sind weitere Rippenplatten 9 an den Schienenfuß geschraubt, die zur Lagerung der Abdeckungen 7 dienen. In dieser Drauf­ sicht ist zu sehen, daß die Stützprofile 6 für die Halterung der Folie am Rande der Bettung auf die Holzschwellen aufge­ schraubt sind. Das Folienende 29, genauer, eine ent­ sprechende Verstärkung für die Aufnahme des Endes der Folie ist vergrößert in Fig. 3 dargestellt, wenn eine noch nicht in Fig. 4 gezeigt weitere Folie an die vorhandene Folie 8 angestoßen wird. Der Übersichtlichkeit halber ist in Fig. 4 die Folie durchsichtig dargestellt, damit das Abflußsystem 25, angekoppelt an die Ablauf senken der Wannen 8 und 10 zu erkennen ist.
In Fig. 3 ist die als Schnitt CD gemäß Fig. 4 dargestellte Verbindung der Folien, d. h. der zugehörigen Randversteifun­ gen 29 durch Spiegelschweißen erfolgt.
Fig. 5 zeigt eine alternative Ausführungsform des Vorrich­ tungssystems, wobei mit dem Bezugszeichen 44 und 45 unter­ schiedliche Schienen S 49 und S 54 dargestellt wurden. Am Fuß 49 der Schiene 44 ist eine Rippenplatte mit Hilfe der handelsüblichen Bauteile 41, 42, 43 des K-Oberbau befestigt. Auf dem Gewindebolzen 43 ruhen gemäß Schnitt AB in Fig. 6 rohrförmige Halbschalen 48, die durch Schellen 50 an dem Gewindebolzen fixiert sind. Auf den Halbschalen 48 ruhen Abdeckbleche 46, wobei die hier dargestellten Rohrschalen 48 mit dem Abdeckblech 46 verschweißt sind. Auf Grund des Spie­ les den der Gewindebolzen 43 in Rohrschale 48 hat, kann sich die Abdeckung nach Belastung durch das Gitterrost 31 etwas bewegen, so daß Schienenkopf 44 und Abdeckung 46 zur Anlage kommen. Auf der Abdeckung 46 ist ein Kunststofformteil 36 aufgeklebt, das eine geringe Länge hat, so daß seitlich des Kunststoffteiles Schadstoffe von der Abdeckung 46 in die Wanne 30 ablaufen können. Unterhalb der Abdeckung 46 ist eine Keep 35 angeordnet mit einer schmalen Öffnung 33 zur Wannenseite hin. Durch diese Öffnung 33 kann die Randver­ stärkung 32 der Wannenfolie 30, in die die Wulst 34 einge­ schweißt ist, eingezogen werden. Gegenüberliegend ist die Wannenfolie 30 in eine weitere Keep 35 eingezogen. Diese Keep 35 ist an einem Stützprofil 37, das durch Querbleche 38 und Verschraubung 39 von der Rippenplatte 40 gehalten wird, angeklebt. Die Keep 35 dient gleichzeitig als Auflager für das Gitterrost 31, welches die Wanne 30 abdeckt. In analoger Weise ist zur Gleismitte hin Wanne 47 an der Abdeckung 46 angeordnet.

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Auffangen von Schadstoffen im Schienen­ bereich wobei der Bettungsbereich mit Ausnahme der Schienenköpfe durch Wannen abdeckbar ist und die Wannen mindestens eine Ablaufsenke aufweisen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wanne (8, 10, 30, 47) als gespannte Folie ausgebildet ist, die durch mindestens einseitig an den Schienen (2, 44, 45) anbringbaren Vorrichtungen (7, 46) gehalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit an den Schienen anlie­ genden Abdeckungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (10, 47) als zwischen den Abdeckungen (7, 46) eingespannte Folie ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit an den Schienen anlie­ genden Abdeckungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie als Wanne (8, 30) außerhalb der Schienen (2) zwi­ schen einer Abdeckung (7, 46) an der Schiene und einem Stützprofil (6, 12, 37) am Rande des Bettungsbereiches gespannt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (7, 46) am Schie­ nenfuß (21, 49) gehaltert sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (7, 46) unter dem Schienenkopf (44, 45) anliegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie aus Kunststoff besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützprofil (12, 37) mit der Halterung (9, 40) der Abdeckung (7, 46) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie zu den Abdeckungen (7, 46) hin und den Stützprofilen (6, 12, 37) hin mit einer Wulst (18, 34) versehen ist, die in eine Keep (35) an der Abdeckung und/oder dem Stützprofil einführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (9, 40) für die Ab­ deckung (7, 46) im wesentlichen aus einer Rippenplatte besteht, die mit K-Befestigung (14-16; 40-43) vor­ zugsweise in einem Schwellenfach (22) am Schienenfuß (21, 49) angebaut ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (7, 46) als min­ destens ein Schwellenfach (22) überdeckendes Blech aus­ geführt ist, welches sich auf der K-Befestigung (14-16; 41-43) abstützt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Ab­ deckungen (7, 46) und/oder zwischen einer Abdeckung und einem Stützprofil (6, 12, 37) durch Gitterroste (4, 5) überbrückt ist, die gegenüber den Schienen (2) elek­ trisch isoliert sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannen (8, 10, 30, 47) mit ei­ nem Abflußsystem (23-26, 29) verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Abflußsystem (23, 34, 26) dich­ tend mit dem tiefsten Punkt der sich in der Folie bil­ denden Ablaufsenke verbunden ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Teile (25) des Ablaufsystems an den Halterungen (40) für die Abdeckung aufgehängt sind.
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