DE4238067C3 - Gruppe von progressiven Brillengläsern - Google Patents
Gruppe von progressiven BrillengläsernInfo
- Publication number
- DE4238067C3 DE4238067C3 DE19924238067 DE4238067A DE4238067C3 DE 4238067 C3 DE4238067 C3 DE 4238067C3 DE 19924238067 DE19924238067 DE 19924238067 DE 4238067 A DE4238067 A DE 4238067A DE 4238067 C3 DE4238067 C3 DE 4238067C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- point
- refractive power
- group
- value
- addition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims description 39
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 title claims description 9
- 230000004438 eyesight Effects 0.000 claims description 16
- 208000001491 myopia Diseases 0.000 claims description 11
- 239000013256 coordination polymer Substances 0.000 claims description 5
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000007792 addition Methods 0.000 description 60
- 208000029091 Refraction disease Diseases 0.000 description 10
- 230000004430 ametropia Effects 0.000 description 10
- 208000014733 refractive error Diseases 0.000 description 10
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 5
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 5
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 5
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 3
- 201000006318 hyperopia Diseases 0.000 description 2
- 230000004305 hyperopia Effects 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000010254 physiological adaptation Effects 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 206010020675 Hypermetropia Diseases 0.000 description 1
- 206010027626 Milia Diseases 0.000 description 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000004075 alteration Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 208000003464 asthenopia Diseases 0.000 description 1
- 201000009310 astigmatism Diseases 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000004424 eye movement Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000011160 research Methods 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C7/00—Optical parts
- G02C7/02—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
- G02C7/06—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses bifocal; multifocal ; progressive
- G02C7/061—Spectacle lenses with progressively varying focal power
- G02C7/063—Shape of the progressive surface
- G02C7/065—Properties on the principal line
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C7/00—Optical parts
- G02C7/02—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
- G02C7/06—Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses bifocal; multifocal ; progressive
- G02C7/061—Spectacle lenses with progressively varying focal power
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Ophthalmology & Optometry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Eyeglasses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Gruppe von progressiven Brillengläsern mit jeweils einer asphärischen Fläche mit
einem ersten Sichtbereich für die Fernsicht einem zweiten Sichtbereich für die Nahsicht und einem zwischen
diesen beiden Bereichen gelegenen dritten Sichtbereich für die Zwischensicht, dessen Krümmung entlang einer
Progressionshauptmeridiankurve progressiv variiert, die sich vom oberen zum unteren Rand des Brillenglases
erstreckt und die drei Sichtbereiche aufeinanderfolgend durchquert und dabei durch drei vorbestimmte Punkte
der asphärischen Fläche verläuft, nämlich durch einen ersten Punkt im ersten Sichtbereich, der Punkt für die
Messung der Brechkraft für die Fernsicht genannt wird und in dem die asphärische Räche einen ersten
vorbestimmten Wert für die mittlere Flächenbrechkraft aufweist, durch einen zweiten Punkt, der zwischen dem
ersten Punkt und dem geometrischen Mittelpunkt der asphärischen Fläche gelegen ist und Montagezentrum
genannt wird, und durch einen dritten Punkt im zweiten Sichtbereich, der Punkt für die Messung der Brechkraft
für die Nahsicht genannt wird und in dem die asphärische Fläche einen zweiten vorbestimmten Wert für die
mittlere Flächenbrechkraft aufweist, wobei die Differenz zwischen dem ersten und zweiten Wert der mittleren
Flächenbrechkraft gleich der Brechkraftaddition A des Brillenglases ist und wobei die Hauptmeridiankurve in
einer Vorderansicht der asphärischen Fläche eine Form aufweist, die von dem Wert der Brechkraftaddition A
abhängt und die einen ersten Teil, der sich vertikal vom oberen Rand des Brillenglases bis zum zweiten Punkt
erstreckt, und einen zweiten Teil, der sich von dem zweiten Punkt schräg in Richtung zur Nasenseite des
Brillenglases erstreckt, umfaßt, wobei der zweite Teil der Hauptmeridiankurve ein Segment aufweist, welches
sich vom Montagezentrum bis zu einem vierten Punkt, der oberhalb des dritten Punktes gelegen ist, global in
einer ersten Richtung erstreckt, die mit dem ersten vertikalen Teil der Hauptmeridiankurve einen ersten Winkel
α mit einem vorbestimmten Wert bildet.
Multifokale ophtalmische Linsen bzw. progressive Brillengläser sind derzeit gut bekannt. Sie werden üblicher
weise benutzt, um die Fehlsichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit zu korrigieren, wobei sie es dem Brillenträger
ermöglichen, Gegenstände in einem großen Bereich von Abständen zu beobachten, ohne daß er seine Brille für
die Sicht von entfernteren Gegenständen heranziehen muß. Üblicherweise fertigen die Hersteller von progressi
ven Brillengläsern eine Familie bzw. Gruppe von halbfertigen Brillengläsern, d. h. zunächst wird allein die
Oberfläche bzw. die Fläche der Brillengläser derselben Familie bzw. derselben Gruppe mit den oben erwähnten
drei Sichtbereichen hergestellt. Die andere Oberfläche bzw. Fläche der Brillengläser der Gruppe wird später mit
einer Flächenbrechkraftform oder torischen Form mit einer für jeden Brillenträger geeigneten Krümmung
entsprechend den Verschreibungen eines Augenarztes fertiggestellt. In einer selben Familie bzw. einer Gruppe
von Brillengläsern ändert sich die Brechkraftaddition stufenweise von einem Brillenglas zum anderen der
Gruppe zwischen einem minimalen Additionswert und einem maximalen Additionswert. Üblicherweise betra
gen der minimale und der maximale Additionswert 0,5 bzw. 3,5 Dioptrien, während die Addition von 0,25
Dioptrien zu 0,25 Dioptrien von einem Brillenglas zum anderen der Familie variiert. In diesem Fall umfaßt die
Familie bzw. die Gruppe der Brillengläser dreizehn Brillengläser.
Unter den im Handel erhältlichen progressiven Brillengläsern gibt es prinzipiell zwei Arten von Brillenglasfa
milien. In der ersten Art von Brillenglasfamilien ist die Länge der Progression, d. h. der Abstand zwischen dem
ersten und dritten oben erwähnten Punkt der Progressionshauptmeridiankurve konstant und der Gradient der
optischen Brechkraft ist von einem Brillenglas zum anderen dieser ersten Familienart veränderlich (FR-
PS 2 058 499 sowie dessen Zusatzpatente FR-PS 2 079 663 und 2 193 989).
Bei der zweiten Art von Brillenglasfamilien ist der Gradient der optischen Brechkraft entlang der Progres
sionshauptmeridiankurve konstant und identisch für alle Brillengläser dieser zweiten Art von Brillenglasfamilien
unabhängig von ihrer Brechkraftaddition (JP-PS 54-85743).
Bekanntlich weisen multifokale bzw. progressive Brillengläser unabhängig von der Art der Familie, zu der sie
gehören, unvermeidlich optische Aberrationen (Astigmatismus, Distorsion bzw. Verzeichnung, Bildfeldkrüm
mung, etc.) auf, die den Sehkomfort beeinträchtigen, und zwar sowohl beim statischen als auch beim dynami
schen Sehen. Wenn außerdem die Fehlsichtigkeit des Fehlsichtigen zunimmt und die Benutzung von Brillenglä
sern mit einer stärkeren Brechkraftaddition erforderlich wird, erfordert der Übergang zu Brillengläsern mit
stärkerer Brechkraftaddition üblicherweise eine Anstrengung bzw. Leistung einer physiologischen Anpassung
von Seiten des Brillenträgers. Die Anpassungszeit kann einen oder mehrere Tage entsprechend den Umständen
erfordern.
In der Vergangenheit sind die Bemühungen der Hersteller von progressiven Brillengläsern hauptsächlich auf
die Verbesserung des Sehkomforts gerichtet gewesen.
Vor wenigen Jahren hat die Anmelderin eine Art einer Brillenglasfamilie bzw. einen Satz von Brillengläsern
vorgeschlagen, um die Anstrengungen bzw. Bemühungen der physiologischen Anpassung bzw. die Anpassungs
zeiten während des Übergangs von einem Paar von Brillengläsern mit einer Brechkraftaddition mit einem ersten
Wert zu einem Paar von Brillengläsern mit einer Addition mit einem zweiten höheren Wert zu vermindern bzw.
zu verkürzen (FR-PS 2 617 989 bzw. US-A 4,838,674).
Heutzutage ist es wünschenswert, noch mehr die Sehbedürfnisse von Fehlsichtigen zufriedenzustellen, indem
insbesondere deren Haltung und deren Gewohnheiten, wie das Heranrücken der Arbeitsebene (Verminderung
des Abstandes der Nahsicht, wie man sie mit zunehmendem Alter des Fehlsichtigen feststellt) zu berücksichtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Gruppe von progressiven Brillengläsern oder genauer eine Familie
bzw. einen Satz von Brillengläsern vorzuschlagen, die bzw. der bevorzugt die Elevation bzw. Höhe oder
Absenkung der Augen im Augenorbit bzw. Augenumlauf, wobei diese Elevation bzw. Höhe selber von der
Neigung des Kopfes in der Sagittalebene (Vertikalebene, die durch die Mitte der Linie, die die Drehzentren der
zwei Augen verbindet und senkrecht zu dieser verläuft) und dem Sehabstand abhängt, und gleichfalls die
Variationen (Verminderung) des Nahsichtabstandes mit Zunahme des Alten des Fehlsichtigen berücksichtigt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Brillenglas des oben definierten Typs dadurch, daß der erste
Winkel α von der Brechkraftaddition A ≧ 1 gemäß einer wachsenden Funktion α = f(A) abhängt, und die
Hauptmeridiankurve bevorzugt mit einem zweiten Segment versehen ist, welches sich von dem vierten Punkt
zum dritten Punkt global in einer zweiten Richtung erstreckt, die mit dem ersten vertikalen Teil der Hauptmeri
diankurve einen zweiten Winkel mit einem vorbestimmten Wert wie 0 < ω < α einschließt, wobei die
asphärische Fläche einen Wert der mittleren Flächenbrechkraft SC im vierten Punkt aufweist, der gleich
SC = SL + k.A
ist, wobei SL der erste vorbestimmte Wert der mittleren Flächenbrechkraft im ersten Punkt zur Messung der
Brechkraft für die Fernsicht, A die Brechkraftaddition und k ein Koeffizient wie 0,8 < k < 0,92 ist, sowie jedes
Brillenglas der Gruppe eine Brechkraftaddition A ≧ 1 aufweist und die Werte der Brechkraftaddition der
Brillengläser voneinander verschieden sind.
Umfangreiche Untersuchungen und zahlreiche Tests, die an einer Gruppe von einigen hundert Personen
ausgeführt worden sind, haben die Wirksamkeit der vorstehenden Lösung belegt.
Bevorzugt hängt der vorbestimmte Wert des zweiten Winkels ω von der Brechkraftaddition A gleichfalls
gemäß einer wachsenden Funktion ω = g(A) ab. Ebenso hat bevorzugt der Koeffizient k einen Wert, der von der
Brechkraftaddition A ≧ 1 gemäß einer abnehmenden Funktion k = i(A) abhängt. Schließlich haben in einem
Koordinatensystem, in welchem die Abszissenachse dem horizontalen Durchmesser des Brillenglases mit Kreis
form in Vorderansicht und die Ordinatenachse dem vertikalen Durchmesser des Brillenglases entspricht, die
Ordinate und die Abszisse des vierten Punktes und die Abszisse des dritten Punktes Werte, die von der
Brechkraftaddition A gemäß zugeordneten wachsenden bzw. zunehmenden Funktionen aufweisen, wie später
erläutert wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht, die die asphärische Fläche eines Brillenglases gemäß der Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine schematische Darstellung, die veranschaulicht, wie einer der Punkte der asphärischen Fläche in
Fig. 1 bestimmt wird;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der in Fig. 1, die in vergrößertem Maßstab die Form der Hauptmeridiankurve der
asphärischen Fläche für drei verschiedene Werte der Brechkraftaddition zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, die eine weitere Ausführungsform, ebenfalls für drei Werte der Brechkraft
addition zeigt; und
Fig. 5 ein Diagramm, welches veranschaulicht, wie der Wert der mittleren Flächenbrechkraft der asphärischen
Fläche entlang der Hauptmeridiankurve für verschiedene Werte der Brechkraftaddition variiert.
Fig. 6 ein Diagramm, welches die Korrektur α' zeigt, um die der Winkel α in Fig. 1 vergrößert oder verkleinert
wird in Abhängigkeit von dem Wert der Addition A und der Vielsichtigkeit des Brillenträgers.
Die in Fig. 1 gezeigte Linse bzw. das Brillenglas G umfaßt eine asphärische Fläche S, die konkav oder konvex
sein kann und die bevorzugt kontinuierlich ist. Die Fläche S umfaßt in bekannter Weise in ihrem oberen Teil
einen ersten, Flächenbrechtkraft- oder asphärischen Sichtbereich VL, der eine für die Fernsicht geeignete
Krümmung aufweist, und in seinem unteren Teil einen zweiten Flächenbrechtkraft- oder asphärischen Sichtbe
reich VP, der eine für die Nahsicht geeignete Krümmung aufweist. Zwischen den Bereichen VL und VP befindet
sich in bekannter Weise ein dritter Sichtbereich VI, der eine Krümmung aufweist, die für die Zwischensicht
geeignet ist und die entlang einer Progressionshauptmeridiankurve MM' variiert: Im Anwendungsfall bzw. bei
Benutzung erstreckt sich die Kurve MM' vom oberen Rand zum unteren Rand der Linse bzw. des Brillenglases
G und durchquert aufeinanderfolgend die drei Sichtbereiche VL, VI und VP im wesentlichen in deren Mitte.
Wenn die Fläche S konvex ist, nimmt die Krümmung der Hauptmeridiankurve MM' von oben nach unten
entlang der Kurve MM' zu (der Krümmungsradius selber nimmt dabei ab). Wenn die Fläche S dagegen eine
konkave Fläche ist, dann nimmt die Krümmung von oben nach unten entlang der Kurve MM' ab (während der
Krümmungsradius hierbei zunimmt).
In Fig. 1 bezeichnet der Punkt O den geometrischen Mittelpunkt der asphärischen Fläche S, die in Vorderan
sicht eine kreisförmige Kontur hat, während L den Punkt zur Messung der Brechkraft für die Fernsicht, P den
Punkt zum Messen der Brechkraft für die Nahsicht und D das Montagezentrum des Brillenglases bezeichnet. Die
Hauptmeridiankurve MM' verläuft durch die drei Punkte L, D und P die vorbestimmte Punkte der asphärischen
Oberfläche bzw. Fläche S sind. Diese drei Punkte L, D und P sind üblicherweise durch geeignete Markierungen
bezeichnet, die vom Hersteller des Brillenglases auf die asphärische Fläche von diesem gezeichnet werden.
Im Punkt L weist die asphärische Fläche S einen ersten vorbestimmten Wert für die mittlere Flächenbrech
kraft auf, die für die Fernsicht geeignet ist, während sie im Punkt P einen zweiten vorbestimmten Wert für die
mittlere Flächenbrechkraft aufweist, die für die Nahsicht geeignet ist. Bekanntlich ist die mittlere Flächenbrech
kraft Smoy in irgendeinem Punkt einer asphärischen Fläche einer ophtalmischen Linse bzw. eines Brillenglases
durch die folgende Beziehung definiert:
wobei n der Brechungsindex des Glases der ophtalmischen Linse bzw. des Brillenglases und R1 und R2 die
Hauptkrümmungsradien der asphärischen Fläche S im betrachteten Punkt dieser Fläche sind. Die Differenz
zwischen der mittleren Flächenbrechkraft SP im Punkt P und der mittleren Flächenbrechkraft SL im Punkt L
repräsentiert die Brechkraftaddition A des Brillenglases. Die Punkte L und P sind durch die DIN-Norm 58208
definiert.
In einem Koordinatensystem, in welchem die Abszissenachse X'X dem horizontalen Durchmesser des Brillen
glases G mit kreisförmiger Form in Vorderansicht und die Koordinatenachse Y'Y dem vertikalen Durchmesser
des Brillenglases entspricht befindet sich der Punkt L im Fernsichtbereich VL über der vertikalen Achse Y'Y in
einem Abstand yL vom geometrischen Mittelpunkt der Oberfläche S, der üblicherweise gleich +8 mm ist. Der
Punkt P ist im Nahsichtbereich VP gelegen. Bei den bekannten Brillengläsern haben die Koordinaten xP und yP
Werte, die für alle Brillengläser einer selben Brillenglasfamilie konstant sind und üblicherweise gleich +2,5 mm
bzw. -14 mm unabhängig von dem Wert A der Brechkraftaddition sind. Bei dem Brillenglas gemäß der
Erfindung kann die Ordinate yP des Punktes P konstant und z. B. gleich -14 mm sein, wie bei den bekannten
Brillengläsern, jedoch die Abszisse xP des Punktes P variiert in Abhängigkeit von dem Wert A der Brechkraftad
dition, wie nachfolgend erläutert werden wird.
Das Montagezentrum D ist definiert, wie es in Fig. 2 angegeben ist. In dieser Figur bezeichnet G wie zuvor das
Brillenglas mit seiner asphärischen Fläche S, während PML die Mittelebene des Brillenglases G bezeichnet, die
im Benutzungsfall einen Winkel von 12° mit der vertikalen Ebene einschließt, die die Linie enthält, welche die
Drehzentren der Augen eines Brillenträgers verbindet, AR die Sichtlinie oder Betrachtungsachse eines Auges
bezeichnet und PF die "Frankfurtebene" bezeichnet. Die Ebene PF ist die Ebene, die durch den Tragion T des
Ohres und durch den unteren Rand des Orbits bzw. der Umlaufbahn des Auges OO hindurchgeht. Das Montage
zentrum D ist definiert als der Schnittpunkt der Betrachtungsachse bzw. Sichtachse AR mit der asphärischen
Fläche S, wenn der Brillenträger gerade vor sich einen länglichen Punkt betrachtet; die Sichtachse AR und die
"Frankfurtebene" PF sind dann beide horizontal. Üblicherweise liegt der Punkt D halbwegs zwischen den
Punkten O und L. Mit anderen Worten ist die Ordinate yD des Punktes D üblicherweise etwa gleich +4 mm.
Nach Fig. 1 sind die Sichtbereiche VL und VI durch eine Kurve B1 abgegrenzt bzw. getrennt, die die
Hauptmeridiankurve MM' im Punkt D schneidet und entlang der die Bereiche VL und VI bevorzugt in
kontinuierlicher Weise verbunden sind. In gleicher Weise sind die beiden Sichtbereiche VI und VP durch eine
zweite Kurve B2 begrenzt bzw. getrennt, die die Hauptmeridiankurve MM' in einem Punkt C (der nachfolgend
definiert wird) schneidet und entlang der die zwei Bereiche VI und VP bevorzugt kontinuierlich verbunden sind.
Die Erfindung ist nicht auf die Form und die Anordnung der in Fig. 1 gezeigten Kurven B1 und B2 beschränkt.
Tatsächlich können die Kurven B1 und B2 die Hauptmeridiankurve MM' in Punkten schneiden, die sich von den
Punkten D und C unterscheidet.
Wie es gleichfalls in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt die Hauptmeridiankurve MM' in bekannter Weise einen ersten
Teil MD, der sich von dem oberen Rand des Brillenglases 6 bis zum Montagezentrum D vertikal erstreckt und in
Vorderansicht mit dem entsprechenden Teil der vertikalen Achse Y'Y übereinstimmt, und einen zweiten Teil DP
oder DM', der sich von dem Montagezentrum D schräg in Richtung zur nasalen Seite bzw. Nasenseite des
Brillenglases G erstreckt (das in Fig. 1 dargestellte Brillenglas ist ein Brillenglas, welches für die Ausrüstung des
rechten Auges eines Brillenträgers bestimmt ist).
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist der zweite Teil DM' der Hauptmeridiankurve MM' selber in ein
erstes Segment DC, welches sich vom Montagezentrum D bis zu einem vierten vorbestimmten Punkt C
erstreckt, der oberhalb des Punktes P gelegen ist, und ein zweites Segment CP oder CM unterteilt, welches sich
von dem vierten Punkt C zumindest bis zum Punkt P erstreckt. In jedem Fall erstreckt sich das erste Segment
DC global in einer ersten Richtung, die einen vorbestimmten Winkel α mit der vertikalen Achse Y'Y und somit
ebenfalls mit dem ersten Teil MD der Hauptmeridiankurve MM' bildet. Der Wert des Winkels α hängt von der
Brechkraftaddition A ab und ist eine mit dieser wachsende Funktion.
Beispielsweise ist der Wert für α durch die Formel:
α = f(A) = 1,574A2 - 3,097A + 12,293 (2)
gegeben, in welcher A in Dioptrien und α in Grad ausgedrückt ist. Im Punkt C hat die asphärische Fläche S eine
mittlere Flächenbrechkraft SC die durch die Gleichung:
SC = SL + k.A (3)
gegeben ist, in welcher SL die mittlere Flächenbrechkraft der Fläche S im Punkt L, A die Brechkraftaddition
(Addition der mittleren Flächenbrechkraft) zwischen den Punkten L und P der Räche S und k ein Koeffizient ist,
dessen Wert zwischen 0,8 und 0,92 liegt. Bevorzugt hängt der Wert des Koeffizienten k von der Brechkraftaddi
tion A ab und ist eine mit diesem abnehmende Funktion. Beispielsweise ist der Wert des Koeffizienten k durch
die Gleichung:
k = i(A) = -0,00836A2 + 0,00381A + 0,8977 (4)
gegeben, in welcher A wiederum in Dioptrien ausgedrückt ist.
Bevorzugt bildet das zweite Segment CM' in Bezug auf die vertikale Achse Y'Y einen Winkel ω der einen
vorbestimmten Wert zwischen 0 und dem Wert des Winkels α hat. Wenn der Wert des Winkels ω auch konstant
sein kann, hängt er bevorzugt von der Addition A in einer mit dieser wachsenden Funktion ab. Beispielsweise ist
der Wert des Winkels gegeben durch die Gleichung:
ω = g(A) = 0,266A2 - 0,473A + 2,967 (5),
ω = g(A) = 0,266A2 - 0,473A + 2,967 (5),
in welcher A wiederum in Dioptrien und ω in Grad ausgedrückt ist.
Bevorzugt hat die Ordinate yC des Punktes C in dem Koordinatensystem X'X, Y'Y einen vorbestimmten Wert,
der von der Brechkraftaddition A gemäß einer mit dieser wachsenden Funktion abhängt. Beispielsweise ist der
Wert der Ordinate durch die Gleichung:
yC = h(A) = 0,340A2 - 0,425A - 6,422 (6)
gegeben, in welcher A in Dioptrien und yC in mm ausgedrückt ist. Wenn der Wert der Abszisse xC des Punktes C
auch konstant, d. h. unabhängig von der Brechkraftaddition A (Fig. 4) sein kann, hat die Abszisse xC bevorzugt
einen Wert, der ebenfalls eine mit der Brechkraftaddition wachsende Funktion ist. Beispielsweise ist der Wert
der Abszisse C durch die Gleichung:
xC = j(A) = 0,152A2 - 0,293A + 2,157 (7)
gegeben, in welcher A in Dioptrien und xC in mm ausgedrückt ist.
Der Punkt P hat eine Ordinate yP, deren Wen konstant (unabhängig von der Brechkraftaddition A) ist und
beispielsweise gleich -14 mm beträgt wie bei den bekannten multivokalen Linsen bzw. Gleitlinsen bzw. Gleit
sichtgläsern. Die Abszisse xP des Punktes P hat einen Wert, der von der Addition A gemäß einer mit dieser
wachsenden Funktion abhängt. Beispielsweise ist die Abszisse xP durch die Gleichung:
xP = m(A) = 0,222A2 - 0,438A + 2,491 (8)
gegeben, in welcher A wiederum in Dioptrien und xP in mm ausgedrückt ist. Fig. 3 zeigt die Form der Hauptme
ridiankurve MM' für drei verschiedene Werte der Brechkraftaddition A, beispielsweise für A = 1 Dioptrien, A
= 2 Dioptrien und A = 3 Dioptrien, wobei α, ω, xC, yC und xP Werte haben, die mit der Addition A wachsende
Funktionen sind. In Fig. 3 sind die Winkel α und ω und die Punkte C, P und M' gekennzeichnet, indem der
entsprechende Buchstabe mit dem Index "1" oder "2" oder "3" versehen ist in Abhängigkeit davon, ob die
Brechkraftaddition 1 oder 2 oder 3 Dioptrien beträgt. In Fig. 3 entspricht die Größe der Winkel α und ω nicht der
Realität, sondern sie ist aus Grinden der Klarheit der Zeichnung vergrößert worden (gleiches gilt für die Fig. 4,
die sich von Fig. 3 im wesentlichen durch die Tatsache unterscheidet, daß die Abszisse xC gleich einer Konstan
ten im Fall der Fig. 4 ist. In beiden Fällen (Fig. 3 und 4) kann man beobachten, daß der erste Teil MD der
Hauptmeridiankurve MM' eine Form aufweist, die unverändert bleibt unabhängig von dem Additionswert A.
Um die Fläche S des Brillenglases gemäß der Erfindung zu definieren, beginnt man damit, die Positionen der
Punkte L, D, C und P der Hauptmeridiankurve MM' zu definieren, die die Form dieser Kurve MM' bestimmen.
Beispielsweise beträgt xL = xD = 0, yL = +8 mm, yD = +4 mm, yP = -14 mm wie bei den bekannten
Brillengläsern und sind die Werte von α, ω, yC, xC und xP jeweils durch die oben angegebenen Gleichungen (2),
(5), (6), (7) und (8) definiert.
Wenn die Form der Hauptmeridiankurve MM' einmal definiert worden ist, dann wählt man nachfolgend das
Variationsgesetz oder Progressionsgesetz der Krümmung der Fläche S entlang dieser Kurve MM'. Letztere
kann eine ombilische Kurve der Fläche S sein, d. h. eine Kurve, in jedem Punkt von der die beiden Hauptkrüm
mungsradien der Fläche gleich sind. Auf jeden Fall ist es für die Anwendung der Erfindung nicht notwendig, daß
die Kurve MM' eine ombilische Kurve aufweist, vielmehr können in jedem Punkt dieser Kurve die zwei
Hauptkrümmungsradien der Räche S voneinander verschiedene Werte aufweisen. Wenn das Gesetz der Varia
tion der Krümmung entlang der Hauptmeridiankurve MM' definiert wird, sieht man zu, daß der Wert der
mittleren Flächenbrechkraft SC im Punkt C die Gleichung (3) erfüllt, wobei der Wert des Koeffizienten k in
dieser Gleichung zwischen 0,8 und 0,92 liegt. Der Wert des Koeffizienten k kann beispielsweise durch die weiter
oben angegebene Gleichung (4) gegeben sein. Wenn man das Gesetz der Variation der Krümmung entlang der
Hauptmeridiankurve MM' wählt, sorgt man bevorzugt auch dafür, daß der Gradient der mittleren Flächenb
rechkraft auf dem Segment DC größer als auf dem Segment CP der Kurve MM' ist.
In der graphischen Darstellung der Fig. 5 zeigen die Kurven a bis g ein Beispiel für das Gesetz der Variation
der mittleren Flächenbrechkraftwertes entlang der Hauptmeridiankurve MM' einer erfindungsgemäßen Familie
von Brillengläsern, die jeweils einen nominellen Additionswert von 0,5D, 1D, 1,5D, 2D, 2,5D, 3D und 3,5D
aufweisen. In der graphischen Darstellung der Fig. 5 sind als Abszissenwerte die Ordinate y des laufenden
Punktes der Hauptmeridiankurve MM' und als Ordinatenwerte der Wert der Addition der mittleren Flächenb
rechkraft des auf der Kurve MM' betrachteten Punktes in Bezug auf den Wert der mittleren Flächenbrechkraft
im Punkt L aufgetragen. Auf den Kurven a bis g sind die Punkte, die jeweils den Punkten C und P auf der
Hauptmeridiankurve MM' entsprechen, jeweils durch denselben Buchstaben C oder P bezeichnet, denen ein
Index entsprechend dem Wert der nominellen Addition bzw. dem Nennzuwachs A im Bezug auf jede der
Kurven a bis g entspricht.
In Fig. 5 kann man sehen, daß für die Werte der Ordinate y größer als +4 mm, d. h. für den Teil MD der
Hauptmeridiankurve MM' der Wert der mittleren Flächenbrechkraft konstant oder im wesentlichen konstant
bleibt und gleich der mittleren Flächenbrechtkraft SL im Punkt L ist unabhängig von dem Wert der Addition A.
In gleicher Weise bleibt für die Werte der Ordinate y kleiner yP (-14 mm) d. h. für das Segment PM' der
Hauptmeridiankurve MM' die mittlere Flächenbrechtkraft konstant oder im wesentlichen konstant und gleich
der mittleren Flächenbrechtkraft SL im Punkt L vergrößert um den Nennwert der Addition A für jedes
Brillenglas der Familie. Für die Werte von y zwischen +4 mm und -14 mm, d. h. entlang dem Teil DP der
Hauptmeridiankurve MM' wächst die mittlere Flächenbrechtkraft vom Punkt D zum Punkt P mit einem
größeren Gradienten im Segment DC als im Segment CP. Die Kurve h, die in Fig. 5 strichpunktiert dargestellt
ist, ist für die Funktion yC = h(A) repräsentativ, für die ein Beispiel durch die oben wiedergegebene Gleichung
(6) gegeben ist.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel für das Variationsgesetz beginnt für alle Additionswerte A der Wert
der mittleren Flächenbrechkraft vom Punkt D der Hauptmeridiankurve MM' an zuzunehmen und er hört vom
Punkt P dieser Kurve an auf zuzunehmen. Dies ist nicht notwendigerweise immer so für die Ausführung der
Erfindung. Tatsächlich kann man beim Wählen des Variationsgesetzes für die Krümmung entlang der Hauptme
ridiankurve MM' dafür sorgen, daß die Krümmung zu variieren (in dem Fall einer konvexen Fläche zu wachsen)
beginnt von einem Punkt verschieden vom Punkt D, der vom Punkt L abgelegen ist und dessen Ordinate y einen
Wert hat, der von dem Wert der Addition A abhängt entsprechend der FR-PS 2 617 989. Ebenso kann man in
gleicher Weise dafür sorgen, daß die Krümmung oder die mittlere Flächenbrechkraft weiterhin variiert (in dem
Fall einer konvexen Fläche anwächst) jenseits des Punktes P bis zu einem anderen Punkt des Teils PM' der
Hauptmeridiankurve MM', wobei die Ordinate dieses anderen Punktes und die zusätzliche Addition der Krüm
mung oder der mittleren Flächenbrechkraft in diesem anderen Punkt in Bezug auf den Punkt P Werte aufweist,
die von dem Wert der Addition A abhängen, wie es ebenfalls in der FR-PS 2 617 989 beschrieben ist. In dieser
Beziehung entsprechen die Punkte L und P der Fläche S des erfindungsgemäßen Glases den Punkten A1 bzw. A2
der Fläche S des in Fig. 1 der FR-PS 2 617 989 dargestellten Brillenglases.
Wenn einmal das Progressionsgesetz gewählt worden ist, wie es oben angegeben ist, kann der übrige Teil der
Fläche S des Brillenglases G in üblicher Weise bestimmt werden, beispielsweise wie es in der FR-PS 2 058 499
und den beiden Zusatzpatenten FR-PS 2 079 663 und 2 193 989 beschrieben ist.
Somit führt bei den erfindungsgemäßen Brillengläsern die Unterteilung der Hauptmeridiankurve MM' in dem
Zwischensichtbereich VI in zwei Segmente DC und CP, eine Unterteilung, die sich mit dem Wert der Addition A
ändert, zumindest was den Wert des Winkels α und, bevorzugt, auch den Wert der Ordinate yC des Punktes C
betrifft und eventuell auch was den Wert des Winkels ω und die Werte der Abszissen xC und xP der Punkte C und
P anbetrifft, zu einer besseren binokularen Sicht unter Berücksichtigung der Gewohnheiten und der natürlichen
Haltung von Fehlsichtigen bzw. Weitsichtigen bzw. Altersweitsichtigen. Außerdem erlaubt es die Verteilung der
Brechkraft oder der mittleren Flächenbrechkraft entlang der Hauptmeridiankurve MM', eine Verteilung, die
sich mit dem Nennwert der Addition A ändert und die einen vorbestimmten Wert der mittleren Flächenbrech
kraft im Punkt C berücksichtigt, wobei letzterer Wert selber vom Nennwert der Addition A abhängt, die
verbleibende subjektive Akkommodation weniger zu beanspruchen, was die visuelle Ermüdung vermindert und
für einen besseren Komfort sorgt. Diesbezüglich ist die Erfindung mit Untersuchungen überprüft worden, die an
einer großen Zahl von Personen ausgeführt worden sind und die gezeigt haben, daß die bevorzugte Elevation
bzw. Höhe der Augen in dem Orbit bzw. der Umlaufbahn OO (Fig. 2), d. h. der Winkel zwischen der Achse AR
und der Ebene PF von der Neigung des Kopfes, d. h. von dem Winkel, den die Ebene PF mit der Vertikalen bildet,
und dem Sichtabstand, d. h. dem Abstand, in welchem sich das beobachtete Objekt befindet, abhängt und das der
Nahsichtabstand mit dem Alter des Brillenträgers abnimmt.
In der vorstehenden Beschreibung berücksichtigt die Definition der asphärischen Fläche S des erfindungsge
mäßen Brillenglases die Krümmung der anderen Brillenglasfläche nicht, die für einen gegebenen Brillenglasträ
ger gemäß der Verschreibung eines Augenarztes gewählt wird, um, soweit erforderlich, die Fehlsichtigkeit des
Trägers zu korrigieren.
Die Differenz der Krümmungen der zwei Flächen des Brillenglases in den Schnittpunkten der Flächen mit
irgendeinem der vom Auge des Trägers ausgehenden Lichtstrahlen induziert, wie es bekannt ist, ein Prisma oder
einen prismatischen Effekt mit einer vertikalen Komponente und einer horizontalen Komponente.
Die vertikale Komponente des durch die Korrektur der Fehlsichtigkeit induzierten Prismas kann zumindest
teilweise relativ leicht kompensiert werden entweder durch Modifikationen der Neigung der Augen in deren
Orbit oder durch Modifikationen der vertikalen Position des Kopfes (Modifikation der Neigung der Frankfurt
ebene von PF - Fig. 2 - in Bezug auf die Horizontalebene) oder durch eine Kombination der beiden
vorstehenden Modifikationen.
Die horizontale Komponente des durch die Korrektur der Fehlsichtigkeit induzierten Prismas kann nur durch
horizontale Augenbewegungen (Konvergenz) korrigiert werden, die Positionsdifferenzen der Hauptmeridian
kurve MM' nach sich ziehen.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß man bis zu einem Wert von 1,5 Dioptrien der Addition A annehmen
kann, daß das Profil der Hauptmeridiankurven MM' mit der Fehlsichtigkeit und die Art der Kompensation des
Prismas (durch eine Bewegung des Kopfes oder durch eine Bewegung der Augen oder durch eine Bewegung von
Kopf und Augen zugleich) wenig variiert. Für Additionen von mehr als 1,5 Dioptrien ist wohl nur die Position des
Punktes C von der Art der Kompensation der vertikalen Komponente des Prismas vor allem für die weitsichti
gen und große Additionen abhängig. Außerdem kann man davon ausgehen, daß sich in dem Bereich VP das
Profit der Hauptmeridiankurve unabhängig von der Fehlsichtigkeit und der Art der Kompensation des Prismas
nicht ändert.
Die Positionsdifferenzen der Hauptmeridiankurven MM' hängen nur sehr wenig von der Strategie ab, die zur
Kompensation der vertikalen Komponente des Prismas verwendet wird, denn sie hängen im wesentlichen von
der horizontalen Komponente des Prismas ab. Eine Lösung, um für jeden Wert der Addition A und somit für
jedes Brillenglas der Brillenglasfamilie bzw. des Brillenglassatzes die Differenzen der Positionen bzw. Positions
differenzen der Hauptmeridiankurven für die verschiedenen Brechkraftwerte des Brillenglases in dem Fern
sichtbereich VL zu verringern, besteht darin, den Wert der horizontalen Komponente des Prismas entlang der
Hauptmeridiankurve MM' zu minimieren. Dies kann in bekannter Weise bewirkt werden. Wenn sich anderer
seits diese Lösung, insbesondere für hohe Additionswerte und für hohe Brechkraftwerte im Fernsichtbereich als
ungenügend oder nicht zu realisieren herausstellt, dann kann vorteilhafterweise das Brillenglas G in seiner
Gesamtheit um das Montagezentrum D gedreht werden, um die horizontale Komponente des durch die
Korrektur der Fehlsichtigkeit induzierten Prismas zu kompensieren. Dies läuft darauf hinaus, daß der Teil bzw.
das Segment DC der Hauptmeridiankurve MM' um einen Winkel α' mehr oder weniger als bzw. zuzüglich oder
abzüglich zu dem bereits in der Beschreibung erwähnten Winkel α gedreht wird.
Die Fig. 6 zeigt für verschiedene Additionswerte A wie der Winkel α', in Grad ausgedrückt, in Abhängigkeit
von der Brechkraft, ausgedrückt in Dioptrien, des Brillenglases im Fernsichtbereich variiert. Die Kurven k, l, m, n
und p entsprechen jeweils Werten der Brechkraft A von 3,00 D, 2,75 D, 2,50 D, 2,00 D und 0,75 D. Die oben
angegebenen Kurven k bis p sind für den Fall gezeichnet, in welchem der Abstand zwischen dem Glas und dem
Drehzentrum des Auges 27 mm und die Neigung des Gestells 12° beträgt (Fig. 2).
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen für die Kompensation der horizontalen Komponen
te des durch die Korrektur der Fehlsichtigkeit induzierten Prismas kann der Winkel α des Brillenglases des
erfindungsgemäßen Brillenglassatzes durch die folgende Gleichung bestimmt werden:
α = f(A) + α' (9)
mit
α' = aPVL + b(PVL)2 (10)
wobei α, f(A) und α' die bereits angegebenen Bedeutungen haben, PVL die Brechkraft des Brillenglases im
Fernsichtbereich ist und α und b Koeffizienten sind, deren Wert von dem Wert der Addition A abhängt. Wie es in
Fig. 6 gezeigt ist, haben die Kurven k bis p einen parabolischen Verlauf, was erklärt, daß der Winkel α' durch
eine Funktion zweiten Grades von PVL ausgedrückt werden kann, wie es in der Gleichung (10) gezeigt ist. Die
Koeffizienten a und b können ausgehend von den Kurven k bis p bestimmt werden. Ihr Wert kann, wie es bereits
in Abhängigkeit vom Wert der Addition A gezeigt ist, in allgemeiner Weise durch die folgenden Beziehungen
bestimmt werden:
0,2 < a < 0,4 (11)
6.10-3 < b < 1,2.10-2 (12).
Claims (15)
1. Gruppe von progressiven Brillengläsern mit jeweils einer asphärischen Flä
che (S) mit einem ersten Sichtbereich (VL) für die Fernsicht, einem zweiten Sicht
bereich (VP) für die Nahsicht und einem zwischen diesen beiden Bereichen gele
genen dritten Sichtbereich (V1) für die Zwischensicht, dessen Krümmung entlang
einer Progressionshauptmeridiankurve (MM') progressiv variiert, die sich vom obe
ren zum unteren Rand des Brillenglases erstreckt und die drei Sichtbereiche auf
einanderfolgend durchquert und dabei durch drei vorbestimmte Punkte der asphä
rischen Fläche (S) verläuft, nämlich durch einen ersten Punkt (L) im ersten Sicht
bereich (VL), der Punkt für die Messung der Brechkraft für die Fernsicht genannt
wird und in dem die asphärische Fläche (S) einen ersten vorbestimmten Wert für
die mittlere Flächenbrechkraft aufweist, durch einen zweiten Punkt (D), der zwi
schen dem ersten Punkt (L) und dem geometrischen Mittelpunkt (0) der asphäri
schen Fläche (S) gelegen ist und Montagezentrum genannt wird, und durch einen
dritten Punkt (P) im zweiten Sichtbereich (VP), der Punkt für die Messung der
Brechkraft für die Nahsicht genannt wird und in dem die asphärische Fläche (S)
einen zweiten vorbestimmten Wert für die mittlere Flächenbrechkraft aufweist,
wobei die Differenz zwischen dem ersten und zweiten Wert der mittleren Flächen
brechkraft gleich der Brechkraftaddition A des Brillenglases ist und wobei die
Hauptmeridiankurve (MM') in einer Vorderansicht der asphärischen Fläche (S) ei
ne Form aufweist, die von dem Wert der Brechkraftaddition A abhängt und die
einen ersten Teil (MLD), der sich vertikal vom oberen Rand des Brillenglases bis
zum zweiten Punkt (D) erstreckt, und einen zweiten Teil (DPM'), der sich von dem
zweiten Punkt (D) schräg in Richtung zur Nasenseite des Brillenglases erstreckt,
umfaßt, wobei
der zweite Teil (DPM') der Hauptmeridiankurve (MM') ein Segment (DC) aufweist,
welches sich vom Montagezentrum (D) bis zu einem vierten Punkt (C), der ober
halb des dritten Punktes (P) gelegen ist, global in einer ersten Richtung erstreckt,
die mit dem ersten vertikalen Teil (MLD) der Hauptmeridiankurve (MM') einen er
sten Winkel α mit einem vorbestimmten Wert bildet, der von der Brechkraftaddition
A der einzelnen Brillengläser gemäß einer für A ≧ 1 wachsenden Funktion α =
f(A) abhängt, sowie ein Segment CCP), welches sich vom vierten Punkt (L) zum dritten
Punkt (P) global in einer zweiten Richtung erstreckt, die mit dem ersten
vertikalen Teil der Hauptmeridianskurve einen zweiten Winkel mit einem
vorbestimmten Wert von O < ω < α einschließt und wobei die asphärische Fläche (S) einen vorbestimmten Wert der
mittleren Flächenbrechkraft (Sc) im vierten Punkt (C) aufweist, der gleich
Sc = SL + k × A
ist, wobei SL der erste vorbestimmte Wert der mittleren Flächenbrechkraft im er sten Punkt L, A die Brechkraftaddition und k ein Koeffizient gemäß
0,8 < k < 0,92
ist, wobei
jedes Brillenglas der Gruppe von progressiven Brillengläsern eine Brech kraftaddition A ≧ 1 aufweist, und
die Werte der Brechkraftaddition der Brillengläser voneinander verschieden sind.
Sc = SL + k × A
ist, wobei SL der erste vorbestimmte Wert der mittleren Flächenbrechkraft im er sten Punkt L, A die Brechkraftaddition und k ein Koeffizient gemäß
0,8 < k < 0,92
ist, wobei
jedes Brillenglas der Gruppe von progressiven Brillengläsern eine Brech kraftaddition A ≧ 1 aufweist, und
die Werte der Brechkraftaddition der Brillengläser voneinander verschieden sind.
2. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in einem Koordinatensystem, in welchem die Abszissenachse (X'X) dem horizonta
len Durchmesser des Brillenglases (G) mit Kreisform in Vorderansicht und die Or
dinatenachse (Y'Y) dem vertikalen Durchmesser des Brillenglases entspricht, die
Ordinate (yc) des vierten Punktes (C) einen vorbestimmten Wert aufweist, der von
der Brechkraftaddition A der einzelnen Brillengläser gemäß einer für A ≧ 1 wach
senden Funktion h(A) abhängt.
3. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die wachsende Funktion f(A) durch die Gleichung
α = f(A) = 1,574A2 - 3,097A + 12,293
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und α in Grad ausgedrückt ist.
α = f(A) = 1,574A2 - 3,097A + 12,293
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und α in Grad ausgedrückt ist.
4. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die wachsende Funktion h(A) durch die Gleichung
yC = h(A) = 0,340A2 - 0,425A - 6,422
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und yc in mm ausgedrückt ist.
yC = h(A) = 0,340A2 - 0,425A - 6,422
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und yc in mm ausgedrückt ist.
5. Gruppe von Brillengläsern nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der vorbestimmte Wert des zweiten Winkels ω von der Brechkraftaddition A der
einzelnen Brillengläser gemäß einer für A ≧ 1 wachsenden Funktion g(A) abhängt.
6. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die wachsende Funktion g(A) durch die Gleichung
ω = g(A) = 0,266A2 - 0,473A + 2,967
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und ω in Grad ausgedrückt ist.
ω = g(A) = 0,266A2 - 0,473A + 2,967
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und ω in Grad ausgedrückt ist.
7. Gruppe von Brillengläsern nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Koeffizient k einen Wert hat, der von der Brechkraftaddition
A gemäß einer abnehmenden Funktion i(A) abhängt.
8. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die abnehmende Funktion i(A) durch die Gleichung
k = i(A) = -0,00836A2 + 0,00381A + 0,8977
gegeben ist, wobei A in Dioptrien ausgedrückt ist.
k = i(A) = -0,00836A2 + 0,00381A + 0,8977
gegeben ist, wobei A in Dioptrien ausgedrückt ist.
9. Gruppe von Brillengläsern nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gradient der mittleren Flächenbrechkraft der
asphärischen Fläche (S) in dem ersten Segment (DC) größer als in dem zweiten
Segment (CP) des zweiten Teils (DPM') der Hauptmeridiankurve (MM') ist.
10. Gruppe von Brillengläsern nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abszisse xC des vierten Punktes (C) einen Wert aufweist,
der von der Brechkraftaddition A der einzelnen Brillengläser gemäß einer für A ≧ 1
wachsenden Funktion j(A) abhängt.
11. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die wachsende Funktion j(A) durch die Gleichung
xc = j(A) = 0,152A2 - 0,293A + 2,157
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und xC in mm ausgedrückt ist.
xc = j(A) = 0,152A2 - 0,293A + 2,157
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und xC in mm ausgedrückt ist.
12. Gruppe von Brillengläsern nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß bei konstanter Ordinate yP die Abszisse xP des dritten Punk
tes (P) einen Wert aufweist, der von der Brechkraftaddition A der einzelnen Bril
lengläser gemäß einer für A ≧ 1 wachsenden Funktion m(A) abhängt.
13. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die wachsende Funktion m(A) durch die Gleichung
xp = m(A) = 0,222A2 - 0,438A + 2,491
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und xp in mm ausgedrückt ist.
xp = m(A) = 0,222A2 - 0,438A + 2,491
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und xp in mm ausgedrückt ist.
14. Gruppe von Brillengläsern nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste Winkel α durch die Gleichung
a = f(A) + α'
mit
α' = aPVL + b(PVL)2
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und α und α' in Grad gegeben sind, PVL die Brechkraft des Brillenglases im Fernbereich in Dioptrien ausgedrückt ist und a und b Koeffizienten sind, deren Wert von dem Wert der Addition A abhängt.
a = f(A) + α'
mit
α' = aPVL + b(PVL)2
gegeben ist, wobei A in Dioptrien und α und α' in Grad gegeben sind, PVL die Brechkraft des Brillenglases im Fernbereich in Dioptrien ausgedrückt ist und a und b Koeffizienten sind, deren Wert von dem Wert der Addition A abhängt.
15. Gruppe von Brillengläsern nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koeffizienten a und b gemäß
0,2 < a < 0,4
6 × 10-3 < b < 1,2 × 10-2
definiert sind.
0,2 < a < 0,4
6 × 10-3 < b < 1,2 × 10-2
definiert sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9113873A FR2683642B1 (fr) | 1991-11-12 | 1991-11-12 | Lentille ophtalmique multifocale progressive. |
| FR9113874A FR2683643B1 (fr) | 1991-11-12 | 1991-11-12 | Lentille ophtalmique multifocale progressive. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4238067A1 DE4238067A1 (en) | 1993-05-13 |
| DE4238067C2 DE4238067C2 (de) | 1996-07-11 |
| DE4238067C3 true DE4238067C3 (de) | 2002-10-24 |
Family
ID=26229044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924238067 Expired - Lifetime DE4238067C3 (de) | 1991-11-12 | 1992-11-11 | Gruppe von progressiven Brillengläsern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4238067C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AUPQ065599A0 (en) * | 1999-05-31 | 1999-06-24 | Sola International Holdings Ltd | Progressive lens |
| EP1277076B1 (de) | 2000-04-25 | 2008-04-02 | Rodenstock GmbH | Progressives brillenglas |
| FR2945874A1 (fr) | 2009-05-20 | 2010-11-26 | Essilor Int | Lentille ophtalmique de type unifocale |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4838674A (en) * | 1987-07-07 | 1989-06-13 | Essilor International (Compagnie Generale D'optique) | Multifocal ophthalmic lens |
-
1992
- 1992-11-11 DE DE19924238067 patent/DE4238067C3/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4838674A (en) * | 1987-07-07 | 1989-06-13 | Essilor International (Compagnie Generale D'optique) | Multifocal ophthalmic lens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4238067C2 (de) | 1996-07-11 |
| DE4238067A1 (en) | 1993-05-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3430334C2 (de) | Progressives Brillenglas mit zwei asphärischen Flächen | |
| DE2044639C3 (de) | Ophthalmische Linse mit progressiv sich ändernder Brechkraft | |
| DE69938027T2 (de) | Torische ophthalmische Linse | |
| DE69714273T2 (de) | Serie progressiver ophtalmischer multifokaler linsen | |
| EP0452802B1 (de) | Gleitsichtfläche für eine Gleitsichtbrillenlinse | |
| EP0202559B1 (de) | Multifokale Brillenlinse mit mindestens einer Gleitsichtfläche | |
| DE69232283T2 (de) | Linse für Brillen. | |
| DE3016936C2 (de) | Brillenlinse mit astigmatischer Wirkung | |
| DE69737931T2 (de) | Progressive Linsen und Verfahren zu deren Entwurf und Verwendung | |
| EP0562336B1 (de) | Brillenlinse | |
| EP1277079B1 (de) | Verfahren zum berechnen eines progressiven brillenglases sowie verahren zur herstellung eines derartigen brillenglases | |
| DE8104023U1 (de) | Brillenglas mit zunehmender brennpunktverstaerkung | |
| DE10247766B4 (de) | Gleitsichtbrillenglas | |
| DE3622757A1 (de) | Progressive mehrstaerkenlinse und diese verwendende brille | |
| EP0347917A1 (de) | Brillenglas mit einem sich änderndem Brechungsindex | |
| DE3018578A1 (de) | Ophthalmische progressive linse sowie verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2336708B2 (de) | Ophthalmische Linse mit progressiv sich ändernder Brechkraft | |
| DE3151766A1 (de) | Brillenglas mit zwei brechflaechen | |
| DE69801629T2 (de) | Multifokale ophthalmische Linse | |
| DE3822376A1 (de) | Ophthalmische gleitlinse | |
| DE69801476T2 (de) | Multifokale ophthalmische Linse | |
| EP1410098A2 (de) | Verfahren zur herstellung von progressiven brillengläsern | |
| DE60121759T2 (de) | Multifokale progressive ophthalmische linse mit schnell variierender brechkraft | |
| EP3824343A1 (de) | Gleitsicht-brillenglas mit räumlich variierendem brechungsindex sowie verfahren zu dessen entwurf | |
| EP1488274B1 (de) | Progressives brillenglas mit zwei asphärischen, progressiven flächen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |