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DE4235841A1 - Verfahren und Vorrichtung zur selektiven Zerstörung von Tumorviren, insbesondere von AIDS-Viren, mittels Laserbestrahlung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur selektiven Zerstörung von Tumorviren, insbesondere von AIDS-Viren, mittels Laserbestrahlung

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Publication number
DE4235841A1
DE4235841A1 DE4235841A DE4235841A DE4235841A1 DE 4235841 A1 DE4235841 A1 DE 4235841A1 DE 4235841 A DE4235841 A DE 4235841A DE 4235841 A DE4235841 A DE 4235841A DE 4235841 A1 DE4235841 A1 DE 4235841A1
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DE
Germany
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laser
treatment device
laser treatment
optical
radiation
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4235841A
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English (en)
Inventor
Erwin Dipl Phys Steiger
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zur selektiven Zerstörung von malignen Tumorviren in Kör­ perflüssigkeiten und Zellsystemen von Lebewesen, insbesondere von AIDS-Viren im Blutkreislauf und definierten Körperregionen des Menschen, mittels Bestrahlung durch ein wellenlängen-abstim­ mbares Lasersystem.
Welche einzelnen Zellmechanismen dafür verantwortlich sind, daß sich normale Zellen in Tumorzellen transformieren, ist bis heu­ te medizinisch nicht ausreichend geklärt. Bekannt ist jedoch, daß aus Tumorviren stammende Gensequenzen in eine normale Zelle eingebaut werden können.
Bei RNS-Viren, sogenannten Retroviren, geschieht dies unter Mit­ hilfe der reversen Transcriptase, einer RNS-gesteuerten DNS- Polymerase, die von der Wirtszelle nach den Informationen der viralen RNS synthetisiert, der Rückübersetzung der Virus-RNS in eine komplementäre DNS dient, die dann die Erbinformation der Wirtszelle ändert und eventuell eine maligne Entwicklung ein­ leitet.
Die Krankheit AIDS (Aquired Immuno-Deficiency Syndrome), eine virusbedingte erworbene Immuninsuffizienz, wird durch einen zum Typ C gehörigen Retrovirus, dem HIV-Virus, verursacht. Dabei kommt es zur Störung des zellularen Immunsystems, verbunden mit einer Veränderung bis zum vollkommenen Fehlen der T-Helferzel­ len, die bei der Bildung von Antikörpern in den T-Lymphozyten, den Trägern der zellvermittelnden Immunität, mitwirken. Als Ant­ wort dieser andauernden Zerstörung der T-Helferzellen durch AIDS-Viren erfolgt eine Proliferation des lymphatischen Systems.
Viren vermehren sich grundsätzlich nur in lebenden Zellen und enthalten, z. B. wie im Falle des Retrovirus HIV, nur DNS. In der extrazellulären Ruhephase, in der das Virus als vollent­ wickeltes Partikel (Virion) vorliegt, erfolgt keinerlei Wachs­ tum. Die Reproduktion des Virus erfolgt allein durch seine Nu­ kleinsäure durch einen Einbau ins Genom der jeweiligen Wirts­ zelle und durch das Ausschalten dessen Regulationsmechanismen. Es ist deshalb möglich, das Virion vor seinem Zelleinbau gezielt chemisch oder mit elektro-magnetischer Strahlung anzugreifen. Auch im anschließenden intrazellulären Stadium ist dies möglich. Eine entsprechende Therapie muß jedoch darauf abgestimmt sein, daß dadurch keine malignen Zellreaktionen eingeleitet und gesun­ de Zellen zerstört werden.
Insbesondere ist beim Blutkreislauf des Menschen ferner darauf zu achten, daß die darin enthaltenen Blutzellen durch die einge­ setzte Therapieform unbeschädigt bleiben und lediglich die Viren selektiv zerstört werden.
Die Erfindung bedient sich dabei auch der Tatsache, daß Zellen und/oder biologisches Gewebe natürliche Farbstoffträger (Chromo­ phore) enthält, die eine Absorption von elektro-magnetischer Strahlung, insbesondere von Licht, in den sichtbaren Wellenlän­ genbereich verschieben. Dazu gehören beispielsweise Carotin oder Melanin. Ein analoges Absorptionsverhalten zeigen Chromoproteine wie Chlorophyll oder Hämoglobin, Eiweißkörper mit einer prosthe­ tischen Gruppe. Die prosthetische Gruppe repräsentiert dabei den nicht-eiweißhaltigen Anteil des Moleküls, der dessen biologi­ sche Funktion bestimmt, beispielsweise die Metallporphyrine im Hämoglobin, einem künstlichen Abbauprodukt des Hämoglobins. Diese Eigenschaft der Chromoproteine wird in der Photodynami­ schen Therapie (PDT) bereits klinisch verwendet. Es wird dabei ein Hämatoporphyrin-Derivat (HpD), beispielsweise das unter dem Handelsnamen Photofrin 11 am Markt befindliche Derivat, als Phophotosensibilisator systemisch applaziert. Photofrin II besteht aus mehreren Porphyrinringen, die über Ester- und Ätherverbin­ dungen miteinander vernetzt sind. Nach der Bestrahlung mit Licht einer bestimmten Wellenlänge wird die Substanz in einen aktiven Zustand übergeführt und zur Fluoreszenzemission angeregt. Bei der Freisetzung der aktivierten Energie entstehen ferner Reak­ tionsprodukte, die lokal zytotoxische Effekte ausüben und im Ge­ webe zum Zelltod führen.
Entsprechende Chromoproteine können somit zur selektiven Viren­ markierung in seiner Ruhephase verwendet werden, wobei durch Be­ strahlung mit Licht einer definierten Wellenlänge photochemische Effekte am Virenkörper erzeugt werden können und diesen zerstör­ en. Gleichzeitig lassen sich auch mit denselben oder verwandten Chromoproteinen zytotoxische Effekte in der mit dem Virus be­ reits befallenen Zelle erzielen, wobei das Licht über speziell gestaltete Applikatoren intrakorporal an das befallene Gewebe­ areal zugeführt wird.
Aus den Schriften DE 39 09 843 und DE 39 41 705 sind entsprech­ ende Verfahren und Vorrichtungen zur Bestrahlung von Hohlräumen in Lebewesen bekannt.
Ferner ist aus der Schrift EP 0 39 41 22 die Herstellung eines Medikamentes zur Behandlung und Prävention von AIDS unter Ver­ wendung von Tetracyclinen bekannt geworden.
Zusammenfassung der Erfindung
Erfindungsgemäß wird ein Gerät zur selektiven Zerstörung tumor­ erzeugender Viren in Körperflüssigkeiten und Gewebesystemen von Lebewesen - insbesondere von HIV-Viren der Immuninsuffizienz AIDS im Blutkreislauf und organarealen des menschlichen Körpers - durch Bestrahlung mit einem wellenlängen - abstimmbaren Laser­ system vorgeschlagen.
Das Lasersystem besteht dabei aus einer ersten Einheit zur ex­ trakorporalen Bestrahlung von intrakorporaler Flüssigkeit - ins­ besondere von Blut - und aus einer zweiten Einheit zur intrakor­ poralen Bestrahlung von organarealen - insbesondere im Bereich des Gaumens, des Magen-Darm-Traktes und der Lymphknoten.
Die erste Einheit des Lasergerätes beinhaltet eine modifizierte und stark vereinfachte Ausführung einer extrakorporalen Hämodia­ lyse-Einheit, die über Doppellumenkatheter an Venen oder mittels eines SCRIBNER-Bypass oder CIMINO-Shunts an eine Vene und Ar­ terie angeschlossen ist. Blutdruck und -temperatur werden dabei mit faseroptischen Sensoren während des Blutflusses regelmäßig gemessen und die entsprechenden Daten dem Steuerrechner des Ge­ rätes zugeführt.
Im internen Bestrahlungsbereich des Gerätes wird das heparini­ sierte Blut beim Durchfließen der optischen Bestrahlungskammer mit kohärenter Strahlung einer Laserquelle, die durch eine op­ tische Abstimmeinheit auf eine spezifische, schmalbandige Wel­ lenlängenemission eingestellt ist, bestrahlt. Als kohärente Strahlenquelle wird entweder ein Alexandrit (Cr:Al2BeO4)-Laser­ oszillator mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 720-860 nm, ein Titan:Saphir (Ti:Al2O3)-Laseroszillator mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 650-1050 nm, ein Cr:LiSAF (Cr:LiSrAlF6)-Laseroszillator mit einem abstimmbaren Wellenlän­ genbereich von 750-1000 nm oder ein Cr:LiCAF (Cr:LiCaAlF6)-La­ seroszillator mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 700-900 nm verwendet. Dies ist deshalb besonders vorteilhaft, da das Chromoprotein Hämoglobin - sowohl in seiner hellroten, sauer­ stoffreichen, als auch dunkelroten, kohlendioxidreichen Expon­ ierung - im Wellenlängenbereich von 650-1100 nm ein Absorptions­ minimum besitzt. Sauerstoffreiches Blut besitzt insbesondere im Wellenlängenbereich um 700 nm ein absolutes Absorptionsminimum. Laserstrahlung dieses Wellenlängenintervalls wird deshalb über eine relativ große Schichtdicke von Hämoglobin nahezu ungehin­ dert transmittiert und zerstört die Blutzellen somit nicht. Die Laserstrahlung kann sowohl kontinuierlich als auch gepulst in der optischen Bestrahlungskammer applaziert werden.
Die oben angeführten Festkörper-Lasersysteme schränken nicht die Anwendungsvielfalt von verwendbaren Lasersystemen ein, deren Emissionsspektrum in den Wellenlängenbereich von 650-1100 nm fällt und schmalbandig über diesen Bereich kontinuierlich abge­ stimmt werden kann. Festkörper-Lasersysteme sind jedoch im Ver­ gleich zu Gas- und Farbstoff-Lasersystemen wesentlich zuverläs­ siger und können kompakter aufgebaut werden.
Vor der Bestrahlung werden dem Patienten oral oder perkutan in entsprechender Konzentration Chromoproteine verabreicht, die sich aufgrund ihrer molekularen Eigenschaften selektiv an die Hülle des Retrovirus anlagern oder bevorzugt von Zellverbänden aufgenommen werden, die mit diesem Retrovirus bereits befallen sind. Entscheidend für eine erfolgreiche Therapie ist, daß die­ se Chromoproteine eine ausgeprägte Absorption im Wellenlängen­ bereich von 650-1100 nm zeigen und so durch selektive Absorp­ tion der eingestellten Wellenlänge des Bestrahlungs-Lasers die Retroviren gezielt zerstört werden können. Die exakte Quantifi­ zierung der entsprechenden Chromoproteine erfolgt im Laborver­ such an Zell- und HIV-Kulturen.
Die optische Bestrahlungskammer beinhaltet ferner einen klein­ volumigen Reaktionsraum, der durch zwei im Wellenlängenbereich von 650-1100 nm transparente optische Planfenster begrenzt wird. Der notwendige Blutfluß wird durch ein Pumpsystem außerhalb der Bestrahlungskammer aufrechterhalten. Innerhalb des Reaktions­ raumes wird der therapeutische Laserstrahl über ein optisches Spiegelsystem zweidimensional über die optischen Planfenster be­ wegt und mit einer optischen Linse fokussiert. Vorteilhaft ist jedoch eine feste Strahllage zum Reaktionsraum und eine Fokus­ sierung des Laserstrahls mit einer optischen Zylinderlinse, wo­ durch eine linienförmige Bestrahlungsgeometrie erreicht wird. Die transmittierte Laserstrahlung wird durch ein heizbares Was­ serbad vollständig absorbiert. Die Badtemperatur wird mit einem eingebauten Thermoelement temperaturüberwacht und auf Körpertem­ peratur von 370 Celsius gehalten.
Beide optische Planfenster besitzen an ihren Innenseiten zum Blutstrom dünne, elektrisch leitende und optisch transparente Filmschichten, die den Blutstrom ebenfalls temperieren können. Vor und hinter der optischen Reaktionskammer befindet sich je­ weils ein temperiertes Blutreservoir.
Die zweite Einheit des Lasergerätes beinhaltet eine Einkoppel­ anordnung für die therapeutische Laserstrahlung in einen faser­ optischen Lichtleiter. Dieser ist mit einem Steckersystem an seinem proximalen Ende über ein Spiegelsystem mit dem Therapie- Lasersystem gekoppelt, wobei die Laserstrahlung mit einem opti­ schen Linsensystem in dieses Lichtleiterende eingekoppelt wird. Ein Klappspiegel oder eine semitransparente optische Teiler­ platte innerhalb des Laser-Strahlengangs erlaubt entweder den wahlweisen Einsatz der Laserstrahlung im Reaktionsraum oder über den faseroptischen Lichtleiter, oder den gleichzeitigen Einsatz beider Therapiekanäle.
Das distale Ende des faseroptischen Lichtleiters ist mit speziell geformten Bestrahlungssonden für unterschiedliche Körperöffnung­ en und Hohlräume des menschlichen Körpers ausstattbar. Dabei wird die Bestrahlungssonde bei extrakorporalen Applikationen durch die Hand des Bedieners verwendet, bei intrakorporalen Applikationen erfolgt die Sondenplazierung über Katheter und/ oder Endoskope, die einen entsprechenden Arbeitskanal aufwei­ sen.
Spezielle Ausführungsformen von geeigneten intrakorporalen Be­ strahlungssonden können dem Artikel "W.Beyer, D.Jocham et al.: Lichtapplikatoren für die Photodynamische Lasertherapie, Ver­ handlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Lasermedizin e.V., 6. Jahrestagung, Berlin, 1991, S. 249-252" entnommen wer­ den.
Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 Schematische Darstellung des Behandlungsgerätes zur selek­ tiven Zerstörung von Tumorviren in Aufsicht
Fig. 2 Schematische Darstellung des internen Bestrahlungsraumes des Behandlungsgerätes im Querschnitt
Fig. 3 Schematische Darstellung der Ankopplung der therapeuti­ schen Laserstrahlung an eine faseroptische Bestrahlungs­ sonde
Fig. 4 Molarer Extinktionskoeffizient des Chromoproteins Hämo­ globin in sauerstoffreicher Form als Funktion der Wellen­ länge
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Das Laserbehandlungsgerät zur selektiven Zerstörung von Viren in Körperflüssigkeiten und Gewebearealen von Lebewesen, insbesonde­ re von Menschen, ist in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Das Lasergerät 1 ist über arterielle bzw. venöse Anschlüsse 2 und 3, vorzugsweise über Doppellumen-Katheter an Venen oder mit­ tels eines SCRIBNER-Bypass oder CIMINO-Shunts an eine Vene oder Arterie, mit dem inneren Unterarmbereich des Patienten 4 wäh­ rend der extrakorporalen Bestrahlungsphase des Blutes über Schlauchverbindungen 5 und 6 und Stecksystemen 7 und 8 verbun­ den. Der Blutdruck bzw. die Bluttemperatur des Patienten 4 wird über eine Abzweigung 9 on-line mit Hilfe von verschiedenen fa­ seroptischen Sensoren, die in einer gemeinsamen Übertragungs­ leitung 10 geführt und über einen mehrkanaligen Steckverbinder 11 mit dem Lasergerät 1 verbunden sind, gemessen und die ent­ sprechenden Daten dem Steuer- und Überwachungsrechnersystem des Lasergerätes 1 zugeführt. Die Anzeige behandlungsrelevanter Meßdaten und entsprechender Laserparameter erfolgt am schwenkbaren Monitor 12 des Gerätes 1. Des weiteren befindet sich am Laser­ gerät 1 ein zusätzliches optisches Steckersystem 13, das mit einer optischen Lichtleitfaser 14, vorzugsweise einer sogenann­ ten Multimode-Faser mit einem Kerndurchmesser von 200-800 µm, verbunden ist. Die Therapie-Laserstrahlung wird dabei am proxi­ malen Ende der optischen Lichtleitfaser 14 eingekoppelt (Fig. 3) und verläßt die Lichtleitfaser am distalen Ende über eine spe­ ziell geformte Bestrahlungssonde 15. Das distale Ende der opti­ schen Lichtleitfaser 14 mit seiner Bestrahlungssonde 15 wird bei extrakorporaler Applikation der Laserstrahlung von Hand auf die entsprechende Geweberegion applaziert, bei intrakorporaler Appli­ kation in unterschiedlichen Körperöffnungen und Hohlräumen des menschlichen Körpers erfolgt die Sondenplazierung über modifi­ zierte Katheter- bzw. Endoskop-Systeme.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Teil des internen Bestrahlungs­ raums des Laser-Behandlungsgerätes 1 im Querschnitt. Der Blut­ transport durch die arteriellen bzw. venösen Anschlüsse 2 und 3 und den Schlauchverbindungen 5 und 6 (Fig. 1) wird durch ein Pumpsystem 16, vorzugsweise durch ein Rollen-Pumpsystem, auf­ rechterhalten. Der Bluteintritt erfolgt beispielsweise über das Stecksystem 8 in die Pumpeinheit 16, welche über einen Schlauch­ anschluß 17 mit der optischen Bestrahlungskammer 18 verbunden ist. Der Blutaustritt erfolgt dann über das Stecksystem 7, das über einen weiteren Schlauchanschluß 19 mit der Austrittsseite der optischen Bestrahlungskammer 18 verbunden ist. Vor und hin­ ter dem optischen Bestrahlungsraum 20 befinden sich jeweils ein temperierbares Blutreservoir 21 und 22, das einen gleichmäßigen Zu- und Abfluß des Blutes ermöglicht, welches vor Therapiebe­ ginn medikamentös heparinisiert wurde.
Im optischen Bestrahlungsraum 20 des Lasergerätes 1 wird das Blut beim Durchfluß mit kohärenter Strahlung einer Laserquelle 23, die durch eine interne optische Abstimmeinheit auf eine be­ stimmte Wellenlänge eingestellt wurde, bestrahlt. Die Laserquel­ le 23 ist entweder ein gepulster oder Dauerstrich-Alexandrit (Cr:Al2BeO4)-Laseroszillator mit einem abstimmbaren Wellenlän­ genbereich von 720-860 nm, ein gepulster oder Dauerstrich-Titan: Saphir (Ti:Al2O3)-Laseroszillator mit einem abstimmbaren Wellen­ längenbereich von 650-1050 nm, ein gepulster oder Dauerstrich- Cr:LiSAF (Cr:LiSrAlF6)-Laseroszillator mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 750-1000 nm, oder ein gepulster oder Dauerstrich-Cr:LiCAF (Cr:LiCaAlF6) -Laseroszillator mit einem ab­ stimmbaren Wellenlängenbereich von 700-900 nm.
Der Laserstrahl 23 wird über zwei Spiegelsysteme 24 und 25, der­ en Drehachsen senkrecht zueinander gerichtet sind, zweidimension­ al über den optischen Bestrahlungsraum 20 bewegt. Dabei wird der Strahl mit Hilfe einer optischen Linse 26 innerhalb des opti­ schen Bestrahlungsraumes 20 fokussiert. Vorzugsweise ist die op­ tische Linse 26 als Zylinderlinse ausgebildet, so daß die Fo­ kussierung des Laserstrahls zeilenförmig erfolgt. Der Laser­ strahl 23 kann mit Hilfe eines Ablenkspiegels, beispielsweise mit Spiegel 25, über den optischen Bestrahlungsraum 20 kontinu­ ierlich vor und zurück bewegt werden, wobei die Fokussierungs­ ebene erhalten bleibt. Der zweite Umlenkspiegel, beispielsweise Spiegel 24, ist dabei in seiner Lage fest fixiert.
Der optische Bestrahlungsraum 20 wird durch zwei transparente optische Planfenster 27 und 28 in seiner vertikalen Ausdehnung dickenbegrenzt. Die optischen Planfenster 27 und 28, vorzugs­ weise aus Quarz- oder BK7-Glas, besitzen auf ihren jeweiligen Außenseiten Antireflexionsbeschichtungen für den Wellenlängen­ bereich von 600-1200 nm, in dem sie auch selbst optisch trans­ parent sind. Auf ihren Innenseiten zum Blutstrom besitzen sie dünne, elektrisch leitende und optisch transparente Filmschich­ ten, die bei entsprechender Ansteuerung den Blutstrom temperier­ en können. Die optische Schichtdicke des optischen Bestrahlungs­ raums 20 während des Blutflusses beträgt wenige Millimeter, vor­ zugsweise 1-5 mm.
Die durch den optischen Bestrahlungsraum 20 transmittierte La­ serstrahlung 23 wird in einem Heizbad 29, vorzugsweise einem Wasserbad, vollständig absorbiert. Das Heizbad 29 ist durch ein Heizelement 30, vorzugsweise durch eine Tauchspule, temperier­ bar und wird über ein Thermoelement 31 temperaturüberwacht. Die Temperatursteuerung des Heizbades 29 erfolgt durch eine gemein­ same elektronische Regeleinheit 32. Vorzugsweise wird die Tem­ peratur des Heizbades 29 auf einer Körpertemperatur von 37° Cel­ sius gehalten.
Fig. 3 zeigt schematisch die Ankopplung der therapeutischen La­ serstrahlung 23 an die faseroptische Bestrahlungssonde 15 über die optische Lichtleitfaser 14. Mit Hilfe eines geräteinternen Spiegelsystems 33, vorzugsweise einem Klappspiegel oder einer semitransparenten optischen Teilerplatte, kann der therapeuti­ sche Laserstrahl 23 wahlweise oder gleichzeitig dem optischen Bestrahlungsraum 20 und/oder der optischen Lichtleitfaser 14 zu­ geführt werden. Die Einkopplung des Laserstrahls 23 in die opti­ sche Lichtleitfaser 14 erfolgt über ein zweites, festes Spiegel­ system 34 und eine optische Linse 35. Dabei wird die optische Lichtleitfaser 14 durch ein optisches Stecksystem 13 mit dem Lasergerät 1 fest, aber trennbar verbunden.
Fig. 4 zeigt den funktionellen Zusammenhang des molaren Extink­ tionskoeffizienten des Chromoproteins Hämoglobin in sauerstoff­ reicher Form und der Wellenlänge im Bereich von 100-2000 nm.
Im Wellenlängenbereich um 700 nm besitzt sauerstoffreiches Blut ein Absorptionsminimum für elektromagnetische Strahlung dieser Wellenlänge. Therapeutische Laserstrahlung 23 des Wellenlängen­ intervalls 650-1100 nm, insbesondere aber im Bereich von 700-800 nm, wird deshalb über eine relativ große Schichtdicke von Hämoglobin nahezu ungehindert transmittiert und zerstört die Blutzellen dadurch nicht.
Perkutan oder oral zugeführte spezifische Chromoproteine, die sich an den Retroviren anlagern, bzw. in Zellgewebe, das von Re­ troviren befallen ist, eingelagert wurden, und die in diesem Wellenlängenbereich stark absorbieren, lösen photochemische und phototoxische Prozesse aus, die die Viren nach Bestrahlung zer­ stören.

Claims (35)

1. Laser-Behandlungsgerät zur selektiven Zerstörung von tumor-er­ zeugenden und malignen Tumorviren in Körperflüssigkeiten und Zellsystemen von Lebewesen, insbesondere von HIV-Viren der Immun­ insuffizienz AIDS im Blutkreislauf und definierten Organregionen des menschlichen Körpers, durch gezielte Bestrahlung der Körper­ flüssigkeiten und Zellsysteme mit einem wellenlängen-abstimmbaren Lasersystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamtgerät aus einer ersten Laser-Einheit zur extrakorporalen Bestrahlung von intrakorporaler Flüssigkeit, insbesondere von Blut, und einer zweiten Laser-Einheit zur intrakorporalen Be­ strahlung von Organregionen, insbesondere im Bereich des Gaumens, des Magen-Darm-Traktes und der Lymphknoten, besteht.
2. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden voneinander getrennten Laser-Einheiten des Ge­ samtsystems dasselbe oder unterschiedliche Lasersysteme verwen­ det werden.
3. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenlängen-abstimmbare Lasersystem ein gepulster oder Dauerstrich-Alexandrit (Cr:Al2BeO4)-Laser mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 720-860 nm ist.
4. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenlängen-abstimmbare Lasersystem ein gepulster oder Dauerstrich-Titan:Saphir (Ti:Al3O3)-Laser mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 650-1050 nm ist.
5. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenlängen-abstimmbare Lasersystem ein gepulster oder Dauerstrich-Cr:LiSAF (Cr:LiSrAlF6)-Laser mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 750-1000 nm ist.
6. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wellenlängen-abstimmbare Lasersystem ein gepulster oder Dauerstrich-Cr:LiCAF (Cr:LicaAlF6)-Laser mit einem abstimmbaren Wellenlängenbereich von 700-900 nm ist.
7. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der extrakorporale optische Bestrahlungsraum der ersten La­ ser-Einheit während der Bestrahlung über arterielle oder venöse Schlauchanschlüsse mit dem Patienten verbunden ist.
8. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als arterielle oder venöse Schlauchanschlüsse Doppellumen- Katheter, Bypässe oder Shunts verwendet werden.
9. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bestrahlung der Blutdruck und die Bluttempera­ tur kontinuierlich über eine Schlauchabzweigung gemessen wer­ den.
10. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung des Blutdrucks und der Bluttemperatur mit faser­ optischen Sensoren innerhalb des extrakorporalen Blutkreislaufs erfolgt.
11. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die faseroptischen Sensoren über einen mehrkanaligen opti­ schen Faser-Steckverbinder mit dem Gesamtgerät verbunden sind.
12. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Laser-Einheit eine optische Lichtleitfaser be­ sitzt, die mit ihrem proximalen Ende über ein optisches Stecker­ system mit dem Gesamtgerät verbunden ist.
13. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Lichtleitfaser an ihrem distalen Ende eine op­ tische Bestrahlungssonde enthält.
14. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Lichtleitfaser einen Kerndurchmesser von 200-800 µm aufweist.
15. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bestrahlung behandlungsrelevante Daten kontinu­ ierlich auf einem dreh- und schwenkbaren Monitor des Gesamtge­ rätes angezeigt werden.
16. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der extrakorporalen Bestrahlung der Bluttransport durch ein Rollen-Pumpsystem erfolgt.
17. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Laser-Einheit eine optische Bestrahlungskammer besitzt, die während der Bestrahlung kontinuierlich von Blut durchflossen wird.
18. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Bestrahlungskammer an ihrer Ein- und Austritts­ seite je eine temperierbare Blutreservoir-Kammer besitzt.
19. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Bestrahlungskammer einen optischen Bestrah­ lungsraum aufweist, dessen räumliche Ausdehnung durch zwei op­ tisch transparente Planfenster dickenbegrenzt wird.
20. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Planfenster im Wellenlängenbereich von 600-1200 nm optisch transparent sind und an ihren jeweiligen Außenseiten Antireflexionsbeschichtungen für den Wellenlängenbereich von 600-1200 nm besitzen.
21. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Planfenster an ihren jeweiligen Innenseiten dün­ ne, elektrisch leitende und im Wellenlängenbereich von 600-1200 nm optisch transparente Filmschichten aufweisen.
22. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Dicke des optischen Bestrahlungsraums während der Bestrahlung 1-5 mm beträgt.
23. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Bestrahlungskammer ein temperierbares und tem­ peraturüberwachtes Heizbad aufweist.
24. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizbad die durch den optischen Bestrahlungsraum trans­ mittierte Laserstrahlung vollständig absorbiert.
25. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laserstrahlung während der Bestrahlung durch ein opti­ sches Ablenksystem zweidimensional über den optischen Bestrah­ lungsraum bewegt wird.
26. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laserstrahlung während der Bestrahlung durch eine opti­ sche Linse innerhalb des optischen Bestrahlungsraums fokussiert wird.
27. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß als optische Linse eine optische Zylinderlinse verwendet wird.
28. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Laser-Einheit mit einer optischen Ablenkeinheit an den Bestrahlungs-Laser der ersten Laser-Einheit angekoppelt werden kann.
29. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Ablenkeinheit aus einem Klappspiegel oder einer semitransparenten optischen Teilerplatte besteht.
30. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Laser-Einheit gleichzeitig oder wahlweise zur er­ sten Laser-Einheit eingesetzt werden kann.
31. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtleitfaser der zweiten Laser-Einheit trennbar mit dem Gesamtgerät verbunden ist.
32. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkopplung der Laserstrahlung in die Lichtleitfaser der zweiten Laser-Einheit über ein festes Strahl-Umlenksystem und eine optische Linse erfolgt.
33. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Patienten vor Bestrahlungsbeginn perkutan oder oral Chromoproteine in geeigneter Konzentration zugeführt werden.
34. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Chromoproteine eine ausgeprägte Eigenabsorption von elektromagnetischer Strahlung im Wellenlängenbereich von 650-1100 nm aufweisen.
35. Laser-Behandlungsgerät nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Chromoproteine selektiv an die Retroviren im Blut anlagern lassen bzw. im Zellgewebe, das von Retroviren befallen ist, selektiv eingelagert werden können.
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