DE4234435A1 - Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. - Google Patents
Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Bildung von
Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl.,
bestehend aus miteinander verbindbaren Sprossen und
Glashalteleisten.
Im heutigen Fensterbau werden Verglasungen mit Rahmen aus
verschiedenen Materialien, die unterschiedliche
Eigenschaften aufweisen können, verwendet. Die Verwendung
richtet sich nach ästhetischen und praktischen
Bedürfnissen. Nach dem Material der Verglasungsrahmen
unterscheidet man insbesondere: Leichtmetallfenster,
Stahlfenster, Kunststoffenster, Holzfenster, Betonfenster;
hinsichtlich ihrer speziellen Funktion unterscheidet man
dagegen Einfachverglasungen Wärmeschutzvergasungen
schalldämmende Verglasungen, Brandschutzverglasungen,
durchschußhemmende Verglasungen und Kombinationen davon.
Um den Anforderungen am Bau zu entsprechen, kommen fast
immer mehrere Fensterausführungen zum Einsatz, z. B. an
Fassaden: Verglasungen für Wärmeschutz und ggf.
Brandschutz, in Wänden von Treppenraumabschlüssen:
Brandschutzverglasungen, im Bereich von Arztpraxen,
Studios, Labors: schalldämmende Verglasungen, in
Bankräumen: durchschußhemmende Verglasungen, im
Innenbereich von Gebäuden: auch Verglasungen mit
kombinierten Eigenschaften.
Bereits der Planungsaufwand ist in solchen Fällen sehr
hoch. So erschwert das große Angebot an unterschiedlichen
Verglasungen naturgemäß eine treffende Auswahl. Mehr noch
sind oftmals aufwendige Einzelanfertigungen erforderlich.
Solche Umstände erschweren und verteuern das Bauen mit Glas
natürlich sehr.
Hier setzt die Erfindung an. Sie will einen Bausatz zur
Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl.
dahingehend weiterbilden, daß damit auf übersichtliche
und wirtschaftliche Weise Verglasungen verschiedener
Gestalt und Funktion realisiert werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die
Sprossen aus einem innenliegenden tragenden Teil und einem
diesen abdeckenden äußeren Teil bestehen, wobei letzterer
nach der vorgesehenen Beanspruchung oder Funktion
ausgestaltet und frei wählbar sowie mit dem innenliegenden
Teil verbindbar ist.
Wie ersichtlich, schlägt die Erfindung jetzt im
wesentlichen eine Zweiteilung der Sprossen in einen
innenliegenden tragenden und einen äußeren, der Abdeckung
dienenden Teil vor, wobei letzterem aufgrund seiner
Anordnung und Form natürlich auch die Aufgabe des
Glasanschlages oder der Glashalterung zukommt.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die
Anforderungen an eine Sprosse hinsichtlich Tragfähigkeit
und Widerstandsfähigkeit gegenüber sonstigen
Beanspruchungen, aber auch hinsichtlich ihrer optischen
Wirkung, einerseits natürlich bestimmte Materialien
bedingen, daß aber andererseits eine solche Materialwahl
nicht zwingend für die gesamte Sprosse zu sein braucht.
Vielmehr wurde erkannt, daß einer sozusagen in Abschnitte
unterteilten Sprosse jeweils auch Teilfunktionen zugewiesen
werden können. Dies bedeutet, daß eine optimale
Materialwahl bei entsprechender Formgebung für den
innenliegenden Teil der Sprosse mit seiner hauptsächlich
tragenden Funktion wie auch für den äußeren Teil mit seiner
ästhetischen und seiner sonstigen Schutzfunktion getroffen
werden kann.
Damit reduzieren sich die zuvor erörterten Probleme (= stark
unterschiedliche Ausführungsformen je nach Schutzfunktion)
hauptsächlich auf die Wahl und den Einsatz geeigneter
äußerer Teile (neben passender Verglasung und
Glashalteleisten). Der Grundaufbau, insbesondere das
statische Konzept, eines erfindungsgemäßen Bausatzes ändert
sich dadurch nicht. Ein solcher Bausatz erweist sich damit
als vielseitig einsetzbar, übersichtlich und
planungsfreundlich sowie kostengünstig. Er eröffnet auch
die Möglichkeit zu einer problemlosen nachträglichen
Umrüstung zu einer Verglasung anderer, insbesondere höherer
oder kombinierter Funktion.
Zweckmäßigerweise ist der innenliegende tragende Teil einer
Sprosse, insbesondere einer Vertikalsprosse, ein
Ständerprofil, wie es als Abschnitt von einem Stahl-
Profilrohr recht einfach gewonnen werden kann. Nach einem
weiteren Vorschlag ist der innenliegende tragende Teil
einer Horizontalsprosse von Konsolen gebildet, welche an
den innenliegenden tragenden Teilen benachbarter
Vertikalsprossen anbringbar sind.
Vorteilhaft sind die äußeren Teile der Sprossen mittels
lösbarer Schraubverbindungen an den innenliegenden Teilen
gesichert. Gemäß einer Weiterbildung des
Erfindungsgedankens sind die Schraubverbindungen
gleichzeitig zur Sicherung der Glashalteleisten vorgesehen.
Zweckmäßigerweise sind im Bereich der Schraubverbindungen
zwischen den innenliegenden und äußeren Teilen der Sprossen
sowie ggf. den Glashalteleisten schlecht wärmeleitende
Formstücke, Profile o. dgl. angeordnet. Die Formstücke,
Profile o. dgl. können insbesondere aus Kunststoff
bestehen.
Gemäß einer besonders einfachen Ausführungsform ist der
äußere Teil einer Sprosse als massiver Profilstab
ausgebildet.
Nach einem anderen Vorschlag ist der äußere Teil einer
Sprosse aus einem Hohlkammerprofil, ggf. mit einem Kern aus
anderem Material, gebildet. Als Material für das
Hohlkammerprofil kommt vor allem Stahl in Betracht. Als
Material für den Kern können beispielsweise Mineralfasern
(vorzugsweise in Form von Platten oder Streifen) zur
Verbesserung der thermischen oder pyrotechnischen
Eigenschaften, aber auch Stahl zur Erhöhung der
Durchschußhemmung eingesetzt werden.
Zur Realisierung von Holz- oder Betonfenstern können als
äußerer Teil der Sprossen massive Profilstäbe aus Holz oder
Beton und als Glashalteleisten solche aus Leichtmetall
vorgesehen werden.
Zur Herstellung von Brandschutzverglasungen sind als
äußerer Teil der Sprossen ein massiver Profilstab aus Beton
oder einem Hohlkammerprofil aus Metall mit einem Kern aus
einer feuerbeständigen Brandschutzplatte und als
Glashalteleisten solche aus Leichtmetall oder in Form von
feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen. Dabei kann
letztere Ausführungsform insbesondere den Anforderungen der
Feuerwiderstandsklasse F und G entsprechen.
Eine durchschußhemmende Verglasung der Feuerwiderstands
klasse F läßt sich nach einem weiteren Vorschlag dadurch
erreichen, daß als äußerer Teil der Sprossen ein
Hohlkammerprofil aus Metall mit einem Kern aus einer
feuerbeständigen Brandschutzplatte sowie aus einem
durchschußhemmenden Stahl und als Glashalteleisten solche
in Form von feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen
sind.
Um mit möglichst wenigen Grundelementen bei dem
erfindungsgemäßen Bausatz auszukommen, empfiehlt es sich,
daß die Glashalteleisten mit Paßstücken zum Ausgleich von
Überständen des innenliegenden Teils der Sprossen gegenüber
einer Glasscheibe versehen sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachstehend anhand
der (schematischen) Zeichnung für bevorzugte
Ausführungsbeispiele beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Bestandteile einer
Vertikalsprosse samt Glashalteleiste, in
verschiedener Ausführungsform, teils geschnitten,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Bestandteile einer
Horizontalsprosse samt Glashalteleiste, in
verschiedener Ausführungsform, teils geschnitten,
Fig. 3 eine isometrische Ansicht vom äußeren Teil einer
Sprosse,
Fig. 4 eine isometrische Ansicht vom innenliegenden Teil
einer Sprosse (Rückansicht),
Fig. 5 eine isometrische Ansicht vom innenliegenden Teil
einer Sprosse (Vorderansicht),
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine metallene
Vertikalsprosse mit einem feuerbeständigen Kern
im äußeren Teil,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 6 entsprechenden Ausführung,
Fig. 8 einen Querschnitt durch eine metallene
Vertikalsprosse ganz in feuerbeständiger
Ausführung,
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 8 entsprechenden Ausführung,
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine feuerbeständige
Vertikalsprosse mit einem durchschußhemmenden
Kern im äußeren Teil,
Fig. 11 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 10 entsprechenden Ausführung,
Fig. 12 einen Querschnitt durch eine andere
Vertikalsprosse mit einem durchschußhemmenden
Kern im äußeren Teil,
Fig. 13 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 12 entsprechenden Ausführung,
Fig. 14 einen Querschnitt durch eine weitere
Vertikalsprosse mit einem massiven äußeren Teil
aus Beton oder Holz und einer Glashalteleiste aus
Leichtmetall,
Fig. 15 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 14 entsprechenden Ausführung,
Fig. 16 einen Querschnitt durch eine andere
Vertikalsprosse mit einem äußeren Teil aus Beton
oder Holz und einer feuerbeständigen
Glashalteleiste,
Fig. 17 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in
einer der Fig. 16 entsprechenden Ausführung,
Fig. 18 eine Innenansicht auf Vertikal- und
Horizontalsprossen im eingebauten Zustand (ohne
Glashalteleisten),
Fig. 19 einen Querschnitt entlang der Linie B-B von
Fig. 18 und
Fig. 20 einen Querschnitt entlang der Linie C-C von
Fig. 18.
Nach den Fig. 1-5 gehören zu einem erfindungsgemäßen
Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster,
Lichtbänder o. dgl. Sprossen, nämlich Vertikalsprossen 30
und Horizontalsprossen 31 (vgl. übersichtshalber auch Fig.
18), welche aus äußeren Teilen 1 und innenliegenden
tragenden Teilen, das sind hier Ständerprofile 8 mit
angeschraubten Konsolen 9, gebildet sind, ferner
Glashalteleisten 10, 18 mit Paßstücken 11, 19 und
Abschlußprofilen 14.
Der äußere Teil 1 umfaßt insbesondere ein Hohlkammerprofil
2 mit durchgehendem Führungsschlitz 2a an einer Längsseite
und einem Kern 3, in den Verbindungsschrauben 4 eingreifen.
Das Hohlkammerprofil 2 besteht aus Leichtmetall, Stahl oder
Kunststoff. Der Führungsschlitz 2a dient zur Führung der
Verbindungsschrauben 4 beim Einschieben des Kerns 3 in das
Hohlkammerprofil 2. Der Kern 3 besteht hier aus einer
Brandschutzplatte, könnte aber auch aus anderem Material,
einschließlich Holz, bestehen.
Der Zusammenbau der Vertikalsprosse 30 erfolgt durch
Zusammenschrauben des Hohlkammerprofils 2 mit dem
Ständerprofil 8 mittels Verbindungsschrauben 4, die durch
Löcher 6 im Ständerprofil 8 hindurchgeführt und mit Muttern
7 gesichert werden. Formstücke 5 und 13 aus Kunststoff o. ä.
verhindern dabei metallische Berührungspunkte und wirken
insbesondere als Kältesperren. An den Ständerprofilen 8
sind seitlich die Konsolen 9 mittels Schrauben 17
befestigt, was zur Aufnahme von Glasscheiben 23 und zur
Ausbildung der Horizontalsprossen 31 dient.
Nach dem Einsetzen der Glasscheiben 23 auf die Konsolen 9
wird die Glashalteleiste 10 auf die am Ständerprofil 8
innen herausstehenden Verbindungsschrauben 4 geschoben und
mit Muttern 12 gegen die Glasscheibe 23 verschraubt.
Maßunterschiede zwischen der Dicke der Glasscheiben 23 und
der Tiefe des Ständerprofils 8 werden mit den Paßstücken 11
bzw. 19 ausgeglichen, die an den Flanken der
Glashalteleisten 10, 18 angebracht werden. Zum Schluß wird
das innere Abschlußprofil 14 auf die Glashalteleiste 10
geklemmt.
Nach den technischen Vorschriften des Glaserhandwerks
sollen Glasscheiben an den äußeren Enden der unteren
Scheibenkante aufgelagert werden. Dieser Forderung
entsprechen die Konsolen 9, welche als Bestandteile der
Horizontalsprosse 31 durchgehende Rahmenprofile überflüssig
machen. Die Konsolen 9 besitzen im übrigen Anschlagseiten
für den äußeren Teil 1 mit Löchern 15 zur Aufnahme von
Verbindungsschrauben 4.
Der Zusammenbau der Horizontalsprosse 31 erfolgt nach dem
Einsetzen der Glasscheiben 23 in der Form, daß die Fuge
zwischen unterer und oberer Glasscheibe 23 außen vom
äußeren Teil 1 und innen von der Glashalteleiste 10, 18
überdeckt wird. Ein dabei verbleibender Zwischenraum 32
dient zur Wärmedämmung der Horizontalsprosse 31.
Die Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch eine
Vertikalsprosse 30 mit einem feuerbeständigen Kern 3 aus
einer Brandschutzplatte im Hohlkammerprofil 2 und einer
Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall. Die Fig. 7 zeigt die
dazugehörige Horizontalsprosse 31, ebenfalls im Querschnitt
mit einem feuerbeständigen Kern 3, einer Glashalteleiste 10
aus Leichtmetall und wärmedämmendem Luftzwischenraum 32.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Vertikalsprosse 30, analog der Fig. 6,
jedoch mit einer zusätzlichen feuerbeständigen
Glashalteleiste 18 aus einer Brandschutzplatte zur
Ausführung von Brandschutzverglasungen. Die Glashalteleiste
10 aus Leichtmetall dient als Träger des Abschlußprofils 14
und wird auf die Rückseite der Glashalteleiste 18 geklebt
oder geschraubt. Dabei sollte der Durchmesser eines Loches
19a in der Glashalteleiste 10 größer sein als der
Durchmesser einer Mutter 12 mit Unterlegscheibe 12a.
Die Fig. 9 zeigt die dazugehörige Horizontalsprosse 31,
wiederum im Querschnitt, mit feuerbeständigem Kern 3 aus
einer Brandschutzplatte im Hohlkammerprofil 2 und
feuerbeständiger Glashalteleiste 18, ebenfalls aus einer
Brandschutzplatte, zur Ausführung von Brandschutzvergla
sungen. Die Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall dient auch
dabei als Träger des Abschlußprofils 14 und wird auf die
Rückseite der Glashalteleiste 18 geklebt oder geschraubt.
Dabei sollte der Durchmesser des Loches 19a in der
Glashalteleiste 10 wiederum größer sein als der Durchmesser
der Mutter 12 mit Unterlegscheibe 12a.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine weitere Ausbildung der
Erfindung. Die feuerbeständige Vertikalsprosse 30 nach Fig.
8 und die feuerbeständige Horizontalsprosse 31 nach Fig. 9
sind hier durchschußhemmend ausgeführt, indem das
Hohlkamerprofil 2 zusätzlich mit einem Kern 3a aus Stahl
verstärkt ist, welcher durchschußhemmend wirkt. Die
Beschußklasse der Brandschutzverglasung wird von der Dicke
des Kerns 3a aus Stahl und der zur Verwendung kommenden
durchschußhemmenden Brandschutzglasscheibe 23 wesentlich
bestimmt.
Die Fig. 12 und 13 zeigen eine Abwandlung der vorgenannten
Ausführungsform. So sind die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 6
und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 7 ausschließlich
durchschußhemmend ausgeführt, indem das Hohlkammerprofil 2
einen Kern 3a aus Stahl aufweist. Die Beschußklasse der
Verglasung wird dabei wieder von der Dicke des Kerns 3a aus
Stahl und der durchschußhemmenden Glasscheibe 23 bestimmt.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine andere Ausbildung der
Erfindung. Dabei weisen die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 6
und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 7 als äußeren Teil 1
einen massiven Profilstab 16 aus Holz oder Beton auf.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine weitere Ausbildung der
Erfindung. So weisen die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 14
und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 15 mit dem
Profilstab 16 aus Holz oder Beton zusätzlich zur
Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall noch eine
Glashalteleiste 18 (mit Paßstücken 19) aus einer
feuerbeständigen Brandschutzplatte auf, ähnlich wie in den
Fig. 8 und 9. Damit erhalten die Vertikalsprossen 30 und
Horizontalsprossen 31 mit ihrem Profilstab 16 aus Holz
feuerhemmende Eigenschaften zur Herstellung von
feuerhemmenden Brandschutzverglasungen; mit einem
Profilstab 16 aus Beton sogar feuerbeständige Eigenschaften
zur Herstellung von feuerbeständigen Brandschutzver
glasungen.
Fig. 18 zeigt eine Ansicht von innen auf Vertikalsprossen
30 und Horizontalsprossen 31, die in einer Bauwerksöffnung
eingebaut sind. Während die äußeren Teile 1 an der
Vorderseite sichtbar sind, wurden die Glashalteleisten 10,
18 weggelassen. Die Vertikalsprossen 30 sind an einem Sturz
21 und an einer Brüstung 22 in bekannter Weise mit Dübel 24
und Laschen 25 befestigt. Seitlich sind die
Vertikalsprossen 30 dadurch miteinander verbunden, daß die
äußeren Teile 1 der Horizontalsprossen 31 an den Konsolen 9
angeschraubt sind.
Nach dem Einsetzen der Glasscheiben 23 auf die Konsolen 9
können die Glashalteleisten 10 bzw. 18 auf die nach innen
vorstehenden Verbindungsschrauben 4 gegen die Glasscheiben
23 geschoben und mittels Muttern 12 in ihrer Lage gesichert
werden. Hier nicht gezeigte elastische Vorlegebänder (z. B.
in einer Breite von 10-15 mm) in Verbindung mit einer
Versiegelung sorgen abschließend für die nötige
Dichtigkeit.
Bezugszeichenliste
1 äußerer Teil
2 Hohlkammerprofil
2a Führungsschlitz
3 Kern (aus einer Brandschutzplatte)
3a Kern (aus Stahl)
4 Verbindungsschraube
5 Formstück
6 Loch
7 Mutter
8 Ständerprofil
9 Konsole
10 Glashalteleiste (aus Leichtmetall)
11 Paßstück
12 Mutter
12a Unterlegscheibe
13 Formstück
14 Abschlußprofil
15 Loch
16 Profilstab
17 Schraube
18 Glashalteleiste (Brandschutzstreifen)
19 Paßstück
19a Loch
21 Sturz
22 Brüstung
23 Glasscheibe
24 Dübel
25 Lasche
30 Vertikalsprosse
31 Horizontalsprosse
32 Luftzwischenraum
2 Hohlkammerprofil
2a Führungsschlitz
3 Kern (aus einer Brandschutzplatte)
3a Kern (aus Stahl)
4 Verbindungsschraube
5 Formstück
6 Loch
7 Mutter
8 Ständerprofil
9 Konsole
10 Glashalteleiste (aus Leichtmetall)
11 Paßstück
12 Mutter
12a Unterlegscheibe
13 Formstück
14 Abschlußprofil
15 Loch
16 Profilstab
17 Schraube
18 Glashalteleiste (Brandschutzstreifen)
19 Paßstück
19a Loch
21 Sturz
22 Brüstung
23 Glasscheibe
24 Dübel
25 Lasche
30 Vertikalsprosse
31 Horizontalsprosse
32 Luftzwischenraum
Claims (12)
1. Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster,
Lichtbänder o. dgl., bestehend aus miteinander
verbindbaren Sprossen und Glashalteleisten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sprossen (30, 31) aus einem
innenliegenden tragenden Teil (8, 9) und einem
diesen abdeckenden äußeren Teil (1) bestehen, wobei
letzterer nach der vorgesehenen Beanspruchung oder
Funktion ausgestaltet und frei wählbar sowie mit dem
innenliegenden Teil (8, 9) verbindbar ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der innenliegende tragende Teil einer Sprosse (30,
31), insbesondere einer Vertikalsprosse (30) ein
Ständerprofil (8) ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der innenliegende tragende Teil einer
Horizontalsprosse (31) von Konsolen (9) gebildet
ist, welche an den innenliegenden tragenden Teilen
8) benachbarter Vertikalsprossen (30) anbringbar
sind.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die äußeren Teile (1) der
Sprossen (30, 31) mittels lösbarer
Schraubverbindungen an den innenliegenden Teilen (8,
9) gesichert sind.
5. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schraubverbindungen gleichzeitig zur Sicherung der
Glashalteleisten (10, 18) vorgesehen sind.
6. Bausatz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Schraubverbindungen
zwischen den innenliegenden Teilen (8, 9) und
äußeren Teilen (1) der Sprossen (30, 31) sowie
ggf. den Glashalteleisten (10, 18) schlecht
wärmeleitende Formstücke (5, 13), Profile o. dgl.
angeordnet sind.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Teil (1) einer
Sprosse (30, 31) als massiver Profilstab (16)
ausgebildet ist.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Teil (1) einer
Sprosse (30, 31) aus einem Hohlkammerprofil (2),
ggf. mit einem Kern (3, 3a) aus anderem Material,
gebildet ist.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der
Sprossen (30, 31) massive Profilstäbe (16) aus
Holz oder Beton und als Glashalteleisten (10) solche
aus Leichtmetall vorgesehen sind.
10. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der
Sprossen (30, 31) ein massiver Profilstab (16) aus
Beton oder einem Hohlkammerprofil (2) aus Metall mit
einem Kern (3) aus einer feuerbeständigen
Brandschutzplatte und als Glashalteleisten (10, 18)
solche aus Leichtmetall oder in Form von
feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen sind.
11. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der
Sprossen (30, 31) ein Hohlkammerprofil (2) aus
Metall mit einem Kern (3) aus einer feuerbeständigen
Brandschutzplatte sowie einem Kern (3a) aus einem
durchschußhemmenden Stahl und als Glashalteleisten
(18) solche in Form von feuerbeständigen
Brandschutzstreifen vorgesehen sind.
12. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Glashalteleisten (10,
18) mit Paßstücken (11, 19) zum Ausgleich von
Überständen des innenliegenden Teils (8, 9) der
Sprossen (30, 31) gegenüber einer Glasscheibe (23)
versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924234435 DE4234435A1 (de) | 1992-10-13 | 1992-10-13 | Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924234435 DE4234435A1 (de) | 1992-10-13 | 1992-10-13 | Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4234435A1 true DE4234435A1 (de) | 1994-04-28 |
Family
ID=6470315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924234435 Withdrawn DE4234435A1 (de) | 1992-10-13 | 1992-10-13 | Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4234435A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19943310C2 (de) * | 1999-09-10 | 2003-02-06 | Rolf Kurz | Rechteckiges Hohlkammerprofil sowie daraus bildbares Tragwerk |
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