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DE4234435A1 - Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. - Google Patents

Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl.

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Publication number
DE4234435A1
DE4234435A1 DE19924234435 DE4234435A DE4234435A1 DE 4234435 A1 DE4234435 A1 DE 4234435A1 DE 19924234435 DE19924234435 DE 19924234435 DE 4234435 A DE4234435 A DE 4234435A DE 4234435 A1 DE4234435 A1 DE 4234435A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rungs
kit according
rung
strips
glass
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19924234435
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing Kurz
Axel Kurz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE4234435A1 publication Critical patent/DE4234435A1/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/68Window bars
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/46Special adaptation of floors for transmission of light, e.g. by inserts of glass
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/0305Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl., bestehend aus miteinander verbindbaren Sprossen und Glashalteleisten.
Im heutigen Fensterbau werden Verglasungen mit Rahmen aus verschiedenen Materialien, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können, verwendet. Die Verwendung richtet sich nach ästhetischen und praktischen Bedürfnissen. Nach dem Material der Verglasungsrahmen unterscheidet man insbesondere: Leichtmetallfenster, Stahlfenster, Kunststoffenster, Holzfenster, Betonfenster; hinsichtlich ihrer speziellen Funktion unterscheidet man dagegen Einfachverglasungen Wärmeschutzvergasungen schalldämmende Verglasungen, Brandschutzverglasungen, durchschußhemmende Verglasungen und Kombinationen davon.
Um den Anforderungen am Bau zu entsprechen, kommen fast immer mehrere Fensterausführungen zum Einsatz, z. B. an Fassaden: Verglasungen für Wärmeschutz und ggf. Brandschutz, in Wänden von Treppenraumabschlüssen: Brandschutzverglasungen, im Bereich von Arztpraxen, Studios, Labors: schalldämmende Verglasungen, in Bankräumen: durchschußhemmende Verglasungen, im Innenbereich von Gebäuden: auch Verglasungen mit kombinierten Eigenschaften.
Bereits der Planungsaufwand ist in solchen Fällen sehr hoch. So erschwert das große Angebot an unterschiedlichen Verglasungen naturgemäß eine treffende Auswahl. Mehr noch sind oftmals aufwendige Einzelanfertigungen erforderlich. Solche Umstände erschweren und verteuern das Bauen mit Glas natürlich sehr.
Hier setzt die Erfindung an. Sie will einen Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. dahingehend weiterbilden, daß damit auf übersichtliche und wirtschaftliche Weise Verglasungen verschiedener Gestalt und Funktion realisiert werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die Sprossen aus einem innenliegenden tragenden Teil und einem diesen abdeckenden äußeren Teil bestehen, wobei letzterer nach der vorgesehenen Beanspruchung oder Funktion ausgestaltet und frei wählbar sowie mit dem innenliegenden Teil verbindbar ist.
Wie ersichtlich, schlägt die Erfindung jetzt im wesentlichen eine Zweiteilung der Sprossen in einen innenliegenden tragenden und einen äußeren, der Abdeckung dienenden Teil vor, wobei letzterem aufgrund seiner Anordnung und Form natürlich auch die Aufgabe des Glasanschlages oder der Glashalterung zukommt.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Anforderungen an eine Sprosse hinsichtlich Tragfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber sonstigen Beanspruchungen, aber auch hinsichtlich ihrer optischen Wirkung, einerseits natürlich bestimmte Materialien bedingen, daß aber andererseits eine solche Materialwahl nicht zwingend für die gesamte Sprosse zu sein braucht. Vielmehr wurde erkannt, daß einer sozusagen in Abschnitte unterteilten Sprosse jeweils auch Teilfunktionen zugewiesen werden können. Dies bedeutet, daß eine optimale Materialwahl bei entsprechender Formgebung für den innenliegenden Teil der Sprosse mit seiner hauptsächlich tragenden Funktion wie auch für den äußeren Teil mit seiner ästhetischen und seiner sonstigen Schutzfunktion getroffen werden kann.
Damit reduzieren sich die zuvor erörterten Probleme (= stark unterschiedliche Ausführungsformen je nach Schutzfunktion) hauptsächlich auf die Wahl und den Einsatz geeigneter äußerer Teile (neben passender Verglasung und Glashalteleisten). Der Grundaufbau, insbesondere das statische Konzept, eines erfindungsgemäßen Bausatzes ändert sich dadurch nicht. Ein solcher Bausatz erweist sich damit als vielseitig einsetzbar, übersichtlich und planungsfreundlich sowie kostengünstig. Er eröffnet auch die Möglichkeit zu einer problemlosen nachträglichen Umrüstung zu einer Verglasung anderer, insbesondere höherer oder kombinierter Funktion.
Zweckmäßigerweise ist der innenliegende tragende Teil einer Sprosse, insbesondere einer Vertikalsprosse, ein Ständerprofil, wie es als Abschnitt von einem Stahl- Profilrohr recht einfach gewonnen werden kann. Nach einem weiteren Vorschlag ist der innenliegende tragende Teil einer Horizontalsprosse von Konsolen gebildet, welche an den innenliegenden tragenden Teilen benachbarter Vertikalsprossen anbringbar sind.
Vorteilhaft sind die äußeren Teile der Sprossen mittels lösbarer Schraubverbindungen an den innenliegenden Teilen gesichert. Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens sind die Schraubverbindungen gleichzeitig zur Sicherung der Glashalteleisten vorgesehen.
Zweckmäßigerweise sind im Bereich der Schraubverbindungen zwischen den innenliegenden und äußeren Teilen der Sprossen sowie ggf. den Glashalteleisten schlecht wärmeleitende Formstücke, Profile o. dgl. angeordnet. Die Formstücke, Profile o. dgl. können insbesondere aus Kunststoff bestehen.
Gemäß einer besonders einfachen Ausführungsform ist der äußere Teil einer Sprosse als massiver Profilstab ausgebildet.
Nach einem anderen Vorschlag ist der äußere Teil einer Sprosse aus einem Hohlkammerprofil, ggf. mit einem Kern aus anderem Material, gebildet. Als Material für das Hohlkammerprofil kommt vor allem Stahl in Betracht. Als Material für den Kern können beispielsweise Mineralfasern (vorzugsweise in Form von Platten oder Streifen) zur Verbesserung der thermischen oder pyrotechnischen Eigenschaften, aber auch Stahl zur Erhöhung der Durchschußhemmung eingesetzt werden.
Zur Realisierung von Holz- oder Betonfenstern können als äußerer Teil der Sprossen massive Profilstäbe aus Holz oder Beton und als Glashalteleisten solche aus Leichtmetall vorgesehen werden.
Zur Herstellung von Brandschutzverglasungen sind als äußerer Teil der Sprossen ein massiver Profilstab aus Beton oder einem Hohlkammerprofil aus Metall mit einem Kern aus einer feuerbeständigen Brandschutzplatte und als Glashalteleisten solche aus Leichtmetall oder in Form von feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen. Dabei kann letztere Ausführungsform insbesondere den Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F und G entsprechen.
Eine durchschußhemmende Verglasung der Feuerwiderstands­ klasse F läßt sich nach einem weiteren Vorschlag dadurch erreichen, daß als äußerer Teil der Sprossen ein Hohlkammerprofil aus Metall mit einem Kern aus einer feuerbeständigen Brandschutzplatte sowie aus einem durchschußhemmenden Stahl und als Glashalteleisten solche in Form von feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen sind.
Um mit möglichst wenigen Grundelementen bei dem erfindungsgemäßen Bausatz auszukommen, empfiehlt es sich, daß die Glashalteleisten mit Paßstücken zum Ausgleich von Überständen des innenliegenden Teils der Sprossen gegenüber einer Glasscheibe versehen sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachstehend anhand der (schematischen) Zeichnung für bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Bestandteile einer Vertikalsprosse samt Glashalteleiste, in verschiedener Ausführungsform, teils geschnitten,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Bestandteile einer Horizontalsprosse samt Glashalteleiste, in verschiedener Ausführungsform, teils geschnitten,
Fig. 3 eine isometrische Ansicht vom äußeren Teil einer Sprosse,
Fig. 4 eine isometrische Ansicht vom innenliegenden Teil einer Sprosse (Rückansicht),
Fig. 5 eine isometrische Ansicht vom innenliegenden Teil einer Sprosse (Vorderansicht),
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine metallene Vertikalsprosse mit einem feuerbeständigen Kern im äußeren Teil,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 6 entsprechenden Ausführung,
Fig. 8 einen Querschnitt durch eine metallene Vertikalsprosse ganz in feuerbeständiger Ausführung,
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 8 entsprechenden Ausführung,
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine feuerbeständige Vertikalsprosse mit einem durchschußhemmenden Kern im äußeren Teil,
Fig. 11 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 10 entsprechenden Ausführung,
Fig. 12 einen Querschnitt durch eine andere Vertikalsprosse mit einem durchschußhemmenden Kern im äußeren Teil,
Fig. 13 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 12 entsprechenden Ausführung,
Fig. 14 einen Querschnitt durch eine weitere Vertikalsprosse mit einem massiven äußeren Teil aus Beton oder Holz und einer Glashalteleiste aus Leichtmetall,
Fig. 15 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 14 entsprechenden Ausführung,
Fig. 16 einen Querschnitt durch eine andere Vertikalsprosse mit einem äußeren Teil aus Beton oder Holz und einer feuerbeständigen Glashalteleiste,
Fig. 17 einen Querschnitt durch eine Horizontalsprosse in einer der Fig. 16 entsprechenden Ausführung,
Fig. 18 eine Innenansicht auf Vertikal- und Horizontalsprossen im eingebauten Zustand (ohne Glashalteleisten),
Fig. 19 einen Querschnitt entlang der Linie B-B von Fig. 18 und
Fig. 20 einen Querschnitt entlang der Linie C-C von Fig. 18.
Nach den Fig. 1-5 gehören zu einem erfindungsgemäßen Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. Sprossen, nämlich Vertikalsprossen 30 und Horizontalsprossen 31 (vgl. übersichtshalber auch Fig. 18), welche aus äußeren Teilen 1 und innenliegenden tragenden Teilen, das sind hier Ständerprofile 8 mit angeschraubten Konsolen 9, gebildet sind, ferner Glashalteleisten 10, 18 mit Paßstücken 11, 19 und Abschlußprofilen 14.
Der äußere Teil 1 umfaßt insbesondere ein Hohlkammerprofil 2 mit durchgehendem Führungsschlitz 2a an einer Längsseite und einem Kern 3, in den Verbindungsschrauben 4 eingreifen. Das Hohlkammerprofil 2 besteht aus Leichtmetall, Stahl oder Kunststoff. Der Führungsschlitz 2a dient zur Führung der Verbindungsschrauben 4 beim Einschieben des Kerns 3 in das Hohlkammerprofil 2. Der Kern 3 besteht hier aus einer Brandschutzplatte, könnte aber auch aus anderem Material, einschließlich Holz, bestehen.
Der Zusammenbau der Vertikalsprosse 30 erfolgt durch Zusammenschrauben des Hohlkammerprofils 2 mit dem Ständerprofil 8 mittels Verbindungsschrauben 4, die durch Löcher 6 im Ständerprofil 8 hindurchgeführt und mit Muttern 7 gesichert werden. Formstücke 5 und 13 aus Kunststoff o. ä. verhindern dabei metallische Berührungspunkte und wirken insbesondere als Kältesperren. An den Ständerprofilen 8 sind seitlich die Konsolen 9 mittels Schrauben 17 befestigt, was zur Aufnahme von Glasscheiben 23 und zur Ausbildung der Horizontalsprossen 31 dient.
Nach dem Einsetzen der Glasscheiben 23 auf die Konsolen 9 wird die Glashalteleiste 10 auf die am Ständerprofil 8 innen herausstehenden Verbindungsschrauben 4 geschoben und mit Muttern 12 gegen die Glasscheibe 23 verschraubt. Maßunterschiede zwischen der Dicke der Glasscheiben 23 und der Tiefe des Ständerprofils 8 werden mit den Paßstücken 11 bzw. 19 ausgeglichen, die an den Flanken der Glashalteleisten 10, 18 angebracht werden. Zum Schluß wird das innere Abschlußprofil 14 auf die Glashalteleiste 10 geklemmt.
Nach den technischen Vorschriften des Glaserhandwerks sollen Glasscheiben an den äußeren Enden der unteren Scheibenkante aufgelagert werden. Dieser Forderung entsprechen die Konsolen 9, welche als Bestandteile der Horizontalsprosse 31 durchgehende Rahmenprofile überflüssig machen. Die Konsolen 9 besitzen im übrigen Anschlagseiten für den äußeren Teil 1 mit Löchern 15 zur Aufnahme von Verbindungsschrauben 4.
Der Zusammenbau der Horizontalsprosse 31 erfolgt nach dem Einsetzen der Glasscheiben 23 in der Form, daß die Fuge zwischen unterer und oberer Glasscheibe 23 außen vom äußeren Teil 1 und innen von der Glashalteleiste 10, 18 überdeckt wird. Ein dabei verbleibender Zwischenraum 32 dient zur Wärmedämmung der Horizontalsprosse 31.
Die Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch eine Vertikalsprosse 30 mit einem feuerbeständigen Kern 3 aus einer Brandschutzplatte im Hohlkammerprofil 2 und einer Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall. Die Fig. 7 zeigt die dazugehörige Horizontalsprosse 31, ebenfalls im Querschnitt mit einem feuerbeständigen Kern 3, einer Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall und wärmedämmendem Luftzwischenraum 32.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung der Vertikalsprosse 30, analog der Fig. 6, jedoch mit einer zusätzlichen feuerbeständigen Glashalteleiste 18 aus einer Brandschutzplatte zur Ausführung von Brandschutzverglasungen. Die Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall dient als Träger des Abschlußprofils 14 und wird auf die Rückseite der Glashalteleiste 18 geklebt oder geschraubt. Dabei sollte der Durchmesser eines Loches 19a in der Glashalteleiste 10 größer sein als der Durchmesser einer Mutter 12 mit Unterlegscheibe 12a.
Die Fig. 9 zeigt die dazugehörige Horizontalsprosse 31, wiederum im Querschnitt, mit feuerbeständigem Kern 3 aus einer Brandschutzplatte im Hohlkammerprofil 2 und feuerbeständiger Glashalteleiste 18, ebenfalls aus einer Brandschutzplatte, zur Ausführung von Brandschutzvergla­ sungen. Die Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall dient auch dabei als Träger des Abschlußprofils 14 und wird auf die Rückseite der Glashalteleiste 18 geklebt oder geschraubt. Dabei sollte der Durchmesser des Loches 19a in der Glashalteleiste 10 wiederum größer sein als der Durchmesser der Mutter 12 mit Unterlegscheibe 12a.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine weitere Ausbildung der Erfindung. Die feuerbeständige Vertikalsprosse 30 nach Fig. 8 und die feuerbeständige Horizontalsprosse 31 nach Fig. 9 sind hier durchschußhemmend ausgeführt, indem das Hohlkamerprofil 2 zusätzlich mit einem Kern 3a aus Stahl verstärkt ist, welcher durchschußhemmend wirkt. Die Beschußklasse der Brandschutzverglasung wird von der Dicke des Kerns 3a aus Stahl und der zur Verwendung kommenden durchschußhemmenden Brandschutzglasscheibe 23 wesentlich bestimmt.
Die Fig. 12 und 13 zeigen eine Abwandlung der vorgenannten Ausführungsform. So sind die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 6 und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 7 ausschließlich durchschußhemmend ausgeführt, indem das Hohlkammerprofil 2 einen Kern 3a aus Stahl aufweist. Die Beschußklasse der Verglasung wird dabei wieder von der Dicke des Kerns 3a aus Stahl und der durchschußhemmenden Glasscheibe 23 bestimmt.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine andere Ausbildung der Erfindung. Dabei weisen die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 6 und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 7 als äußeren Teil 1 einen massiven Profilstab 16 aus Holz oder Beton auf.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine weitere Ausbildung der Erfindung. So weisen die Vertikalsprosse 30 nach Fig. 14 und die Horizontalsprosse 31 nach Fig. 15 mit dem Profilstab 16 aus Holz oder Beton zusätzlich zur Glashalteleiste 10 aus Leichtmetall noch eine Glashalteleiste 18 (mit Paßstücken 19) aus einer feuerbeständigen Brandschutzplatte auf, ähnlich wie in den Fig. 8 und 9. Damit erhalten die Vertikalsprossen 30 und Horizontalsprossen 31 mit ihrem Profilstab 16 aus Holz feuerhemmende Eigenschaften zur Herstellung von feuerhemmenden Brandschutzverglasungen; mit einem Profilstab 16 aus Beton sogar feuerbeständige Eigenschaften zur Herstellung von feuerbeständigen Brandschutzver­ glasungen.
Fig. 18 zeigt eine Ansicht von innen auf Vertikalsprossen 30 und Horizontalsprossen 31, die in einer Bauwerksöffnung eingebaut sind. Während die äußeren Teile 1 an der Vorderseite sichtbar sind, wurden die Glashalteleisten 10, 18 weggelassen. Die Vertikalsprossen 30 sind an einem Sturz 21 und an einer Brüstung 22 in bekannter Weise mit Dübel 24 und Laschen 25 befestigt. Seitlich sind die Vertikalsprossen 30 dadurch miteinander verbunden, daß die äußeren Teile 1 der Horizontalsprossen 31 an den Konsolen 9 angeschraubt sind.
Nach dem Einsetzen der Glasscheiben 23 auf die Konsolen 9 können die Glashalteleisten 10 bzw. 18 auf die nach innen vorstehenden Verbindungsschrauben 4 gegen die Glasscheiben 23 geschoben und mittels Muttern 12 in ihrer Lage gesichert werden. Hier nicht gezeigte elastische Vorlegebänder (z. B. in einer Breite von 10-15 mm) in Verbindung mit einer Versiegelung sorgen abschließend für die nötige Dichtigkeit.
Bezugszeichenliste
 1 äußerer Teil
 2 Hohlkammerprofil
 2a Führungsschlitz
 3 Kern (aus einer Brandschutzplatte)
 3a Kern (aus Stahl)
 4 Verbindungsschraube
 5 Formstück
 6 Loch
 7 Mutter
 8 Ständerprofil
 9 Konsole
10 Glashalteleiste (aus Leichtmetall)
11 Paßstück
12 Mutter
12a Unterlegscheibe
13 Formstück
14 Abschlußprofil
15 Loch
16 Profilstab
17 Schraube
18 Glashalteleiste (Brandschutzstreifen)
19 Paßstück
19a Loch
21 Sturz
22 Brüstung
23 Glasscheibe
24 Dübel
25 Lasche
30 Vertikalsprosse
31 Horizontalsprosse
32 Luftzwischenraum

Claims (12)

1. Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl., bestehend aus miteinander verbindbaren Sprossen und Glashalteleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (30, 31) aus einem innenliegenden tragenden Teil (8, 9) und einem diesen abdeckenden äußeren Teil (1) bestehen, wobei letzterer nach der vorgesehenen Beanspruchung oder Funktion ausgestaltet und frei wählbar sowie mit dem innenliegenden Teil (8, 9) verbindbar ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innenliegende tragende Teil einer Sprosse (30, 31), insbesondere einer Vertikalsprosse (30) ein Ständerprofil (8) ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innenliegende tragende Teil einer Horizontalsprosse (31) von Konsolen (9) gebildet ist, welche an den innenliegenden tragenden Teilen 8) benachbarter Vertikalsprossen (30) anbringbar sind.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Teile (1) der Sprossen (30, 31) mittels lösbarer Schraubverbindungen an den innenliegenden Teilen (8, 9) gesichert sind.
5. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverbindungen gleichzeitig zur Sicherung der Glashalteleisten (10, 18) vorgesehen sind.
6. Bausatz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Schraubverbindungen zwischen den innenliegenden Teilen (8, 9) und äußeren Teilen (1) der Sprossen (30, 31) sowie ggf. den Glashalteleisten (10, 18) schlecht wärmeleitende Formstücke (5, 13), Profile o. dgl. angeordnet sind.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil (1) einer Sprosse (30, 31) als massiver Profilstab (16) ausgebildet ist.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil (1) einer Sprosse (30, 31) aus einem Hohlkammerprofil (2), ggf. mit einem Kern (3, 3a) aus anderem Material, gebildet ist.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der Sprossen (30, 31) massive Profilstäbe (16) aus Holz oder Beton und als Glashalteleisten (10) solche aus Leichtmetall vorgesehen sind.
10. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der Sprossen (30, 31) ein massiver Profilstab (16) aus Beton oder einem Hohlkammerprofil (2) aus Metall mit einem Kern (3) aus einer feuerbeständigen Brandschutzplatte und als Glashalteleisten (10, 18) solche aus Leichtmetall oder in Form von feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen sind.
11. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als äußerer Teil (1) der Sprossen (30, 31) ein Hohlkammerprofil (2) aus Metall mit einem Kern (3) aus einer feuerbeständigen Brandschutzplatte sowie einem Kern (3a) aus einem durchschußhemmenden Stahl und als Glashalteleisten (18) solche in Form von feuerbeständigen Brandschutzstreifen vorgesehen sind.
12. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Glashalteleisten (10, 18) mit Paßstücken (11, 19) zum Ausgleich von Überständen des innenliegenden Teils (8, 9) der Sprossen (30, 31) gegenüber einer Glasscheibe (23) versehen sind.
DE19924234435 1992-10-13 1992-10-13 Bausatz zur Bildung von Verglasungsrahmen für Fenster, Lichtbänder o. dgl. Withdrawn DE4234435A1 (de)

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