DE4231720A1 - Kathodenstrahlroehren-anzeigevorrichtung - Google Patents
Kathodenstrahlroehren-anzeigevorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kathoden
strahlröhren-Anzeigevorrichtung, die auf einer Kathoden
strahlröhre Bilder erzeugt, und insbesondere auf eine
solche Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung, die im
Hinblick auf ihre Farbreinheit verbessert ist.
Als Beispiel einer herkömmlichen Anzeigevorrichtung dieser
Art ist in Fig. 1 anhand einer teilweisen Querschnittsan
sicht eine Kathodenstrahlröhren-Farbanzeigevorrichtung mit
Lochmaske gezeigt, die in der Zeitschrift "TV TECHNOLOGY"
auf den Seiten 43 bis 50 im Juni 1990 veröffentlicht wurde.
In dieser Figur ist eine Kathodenstrahlröhre 1, eine Anzei
gefläche 2 mit einer scheibenartigen Form sowie eine sich
trichterartig verbreiternde Wand bzw. ein Trichter 3 ge
zeigt. Die Anzeigefläche 2 und der Trichter 3 sind gemein
sam aus Glas gebildet und stellen die Umhüllung bzw. den
Mantel der Kathodenstrahlröhre 1 dar.
Ein Elektronenstrahl-Erzeuger bzw. eine Elektronenkanone 4
ist innerhalb des Mantels an einem verjüngten Bereich bzw.
Halsbereich des Trichters 3 angeordnet, während eine Loch
maske 5 innerhalb des Mantels entlang der Anzeigefläche 2
angeordnet ist. An der inneren Oberfläche der Anzeigefläche
2 ist ein die drei Primärfarben aufweisendes Fluoreszenzma
terial 6 beschichtet, um blaues, grünes oder rotes Licht zu
emittieren bzw. abzustrahlen.
Mit dem Bezugszeichen 7 ist ein Elektronenstrahl bezeich
net, der von der Elektronenkanone 4 erzeugt wird, um ein
jeweils entsprechendes Fluoreszenzmaterial der drei Farben
anzuregen. Ein Ablenkungsjoch 8 dient dazu, dem Elektronen
strahl 7 auf und entlang des Fluoreszenzmaterials 6 der
betreffenden Farbe eine Ablenkbewegung einzuprägen.
Die Lochmaske, die gewöhnlich auch als Farbwahlelektrode
mit einer Vielzahl von Durchlöcherungen bezeichnet wird,
hat im Betrieb die Aufgabe, jeden Elektronenstrahl der
jeweiligen Farbe zum Fluoreszenzmaterial der betreffenden
Farbe gelangen zu lassen und gleichzeitig den Elektronen
strahl des Fluoreszenzmaterials der anderen Farben zu
blockieren.
Bezüglich des Materials der Lochmaske selbst ist anzumer
ken, daß hierfür gewöhnlich ein Metall verwendet wird, und
zwar in Anbetracht des zur Bildung der Durchlöcherungen
gewöhnlich verwendeten Ätzverfahrens, der Bearbeitbarkeit
zur Bildung der gewünschten Form, der erforderlichen An
odenfunktion, usw.
Wie vorstehend bereits erwähnt wurde, spielt die Lochmaske
5 eine Rolle beim Blockieren der Elektronenstrahlen 7, so
daß ihre Temperatur durch die Aufprallenergie der Elektro
nenstrahlen 7 erhöht wird. Da gemäß vorstehender Erläute
rung für die Lochmaske ein Metall verwendet wird, führt
diese Temperaturerhöhung zu dem Problem, daß eine Wärmeaus
dehnung auftritt. Genauer gesagt wird die Lochmaske, die
gewöhnlich in einer sphärischen Form ausgebildet ist, einer
thermischen Deformation bzw. Verformung unterzogen, die in
den Figuren mit 5a und 5b angedeutet ist, d. h., eine bei
einem niedrigen Elektronenstrahlpegel vorliegende Masken
form 5a geht bei einem hohen Elektronenstrahlpegel in eine
Maskenform 5b über.
Dieses Phänomen, bei dem sich die Lochmaske zur Anzeigeflä
che 2 hin als Folge des Auftreffens des Elektronenstrahls
ausdehnt, wird in Fachkreisen als "Aufwölbung" bzw.
"Doming" bezeichnet. Zur Verdeutlichung dieser Erscheinun
gen sind in Fig. 4 größere Teile der Fig. 3 in einem ver
größerten Maßstab gezeigt. Nachfolgend werden die örtlichen
Beziehungen zwischen dem Fluoreszenzmaterial 6 und dem
Elektronenstrahl 7 vor und nach der "Aufwölbung" unter
Bezugnahme auf Fig. 5 näher erläutert.
Wenn die Anzeige- bzw. Schirmhelligkeit aufgrund eines
geringen Elektronenstrahlpegels gering ist, befindet sich
die Lochmaske in dem in Fig. 4 gezeigten Zustand 5a. Das
Zentrum des Elektronenstrahls 7 trifft daher korrekt auf
das Zentrum des Fluoreszenzmaterials 6. Dieser Zustand ist
in Fig. 5(A) verdeutlicht. Der Fig. 2 kann ferner entnommen
werden, daß die Lochmaske 5 anfänglich auf eine vorbe
stimmte Position 5a eingestellt ist, die derart festgelegt
wird, daß das Zentrum des Elektronenstrahls 7 aus einem
Strahlauslaß der Elektronenkanone 4 für rote Farbe das
Zentrum des roten Fluoreszenzmaterials 6 trifft.
Wenn die Schirmhelligkeit mit zunehmendem Elektronenstrahl
pegel zunimmt, tritt als Folge der erhöhten Temperatur an
der Lochmaske das erwähnte Aufwölbungsphänomen auf, wodurch
die Lochmaske 5 zu der in Fig. 4 mit 5b bezeichneten Positi
on verschoben wird. Das Zentrum des Elektronenstrahls 7
weicht daher vom Zentrum des Fluoreszenzmaterials 6 ab.
Dieser Zustand ist in Fig. 5(B) gezeigt. Aus Fig. 5 ist zu
erkennen, daß als Folge dieser örtlichen Abweichung der
Lochmaske 5 von der Position 5a zur Position 5b der Verlauf
des Elektronenstrahls 7 parallel nach innen verschoben
wird, so daß es für den Elektronenstrahl 7 schwierig wird,
das Fluoreszenzmaterial korrekt zu treffen und bei mikro
skopischer Betrachtungsweise in diesem nach innen abnehmen
den Zustand das Fluoreszenzmaterial anzuregen.
Fig. 5 zeigt mikroskopisch beobachtete örtliche Beziehungen
(Abweichungen), die belegen, daß die tatsächliche Position
des Elektronenstrahls 7 als Folge des Aufwölbungsphänomens
bezüglich des Fluoreszenzmaterials 6 nach innen verschoben
wird.
Auf diese Weise verringert das Aufwölbungsphänomen die
Helligkeit in den Randbereichen, so daß die Gleichförmig
keit bzw. die Konstanz der Leuchtdichte über die gesamte
Schirmfläche beeinträchtigt ist. Es wurden daher Anstren
gungen unternommen, die Temperaturerhöhungen der Lochmaske
durch Beschichten der inneren Oberfläche der Anzeigefläche
2 mit einem Kohlegraphit-Film oder durch Beschichten der
inneren Oberfläche der Lochmaske mit einem Wismuthoxid-Film
zu unterdrücken, oder die thermische Verformung der Loch
maske 5 dadurch zu verhindern, daß anstelle des bislang
gewöhnlich verwendeten Eisens (mit einem Wärmeausdehnungs
koeffizienten von ungefähr 12×10-6/°C) ein Invarmaterial
(eine Nickel-Eisen-Legierung) mit niedriger Wärmeausdehnung
(mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten von ungefähr 1,2×10-6/°C
verwendet wird.
Andererseits besteht im Markt ein starkes Verlangen danach,
einen Leckfluß bzw. ein Austreten der magnetischen Felder
aus der Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung zu unter
drücken, und zwar insbesondere Magnetfelder mit einer
Frequenz zwischen 1 kHz und 400 kHz. Um diese Anforderungen
erfüllen zu können, ist es in der Praxis üblich geworden,
gemäß der Darstellung in Fig. 6 Ausgleichs- bzw. Kompensati
onsspulen 9 ober- und unterhalb des Ablenkungsjochs 8
anzubringen.
Durch diese gepaarten Kompensationsspulen 9 wird der hori
zontale Ablenkungsstrom oder ein Teil des horizontalen
Ablenkungsstrom hindurchgeleitet, um magnetische Felder
(magnetische Kompensationsfelder) zu erzeugen, die dazu
dienen, die Spuren bzw. den Verlauf des Elektronenstrahls 7
zu krümmen, so daß der Elektronenstrahl 7 in der mikrosko
pischen Betrachtung der Fig. 7(A) in nach außen verschobenen
Positionen auf das Fluoreszenzmaterial 6 auftrifft. Dies
liegt daran, daß die Spuren des Elektronenstrahls 7 von den
Magnetfeldern, die von dem durch die Kompensationsspule 9
fließenden horizontalen Ablenkungsstrom erzeugt werden, nur
in horizontaler Richtung abgelenkt werden.
Gemäß der Darstellung in Fig. 8(B) wird die Befestigungspo
sition des Ablenkungsjochs 8 in axialer Richtung der Katho
denstrahlröhre gewöhnlich auf eine Bezugsposition 10 fest
gelegt. In diesem Zustand wird eine befriedigende Farbrein
heit nur solange erhalten, wie das Zentrum des Elektronen
strahls 7 gemäß der Darstellung in Fig. 9(B) mit dem Zentrum
des Fluoreszenzmaterials 6 ausgerichtet ist. Wenn die
Befestigungsposition des Ablenkungsjochs 8 jedoch gemäß der
Darstellung in Fig. 8(A) aus der Bezugsposition 10 heraus
zur Anzeigefläche 2 hin verschoben wird, wird der Elektro
nenstrahl 7 gemäß Fig. 9(A) in bezug zum Fluoreszenzmaterial
6 nach innen verschoben, wodurch das Fluoreszenzmaterial 6
unter mikroskopischer Betrachtung in einen nach außen
abnehmenden Zustand gebracht wird.
Wenn das Ablenkungsjoch 8 demgegenüber gemäß der Darstel
lung in Fig. 8(C) zur Elektronenkanone 4 hin verschoben
wird, wird das Fluoreszenzmaterial gemäß Fig. 9(C) in einen
nach innen abnehmenden Zustand gebracht. Diese Einstellung
der Jochposition wird gewöhnlich als "YPB-Einstellung"
bezeichnet.
Als Gegenmaßnahme zur "Aufwölbung" war es daher eine bis
lang übliche Praxis, die Befestigungsposition des Ablen
kungsjochs 8 gemäß der Darstellung in Fig. 8(A) geringfügig
zur Anzeigefläche 2 hin zu verschieben, um dadurch das in
Fig. 5(B) gezeigte Symptom zu verhindern.
Falls zum Zwecke der Unterdrückung des Austretens der
magnetischen Felder aus der Kathodenstrahlröhren-Anzeige
vorrichtung ober- und unterhalb des Ablenkungsjochs 8 die
gepaarten Kompensationsspulen 9 befestigt werden, ist in
diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, daß der Landungs
bzw. Auftreffzustand in der horizontalen Richtung hierdurch
geändert wird, so daß es schwierig ist, den in den Fig. 8(B)
und 9(B) gezeigten Zustand eines genauen Auftreffens zu
erzielen. Das heißt, falls das Ablenkungsjoch 8 unbeachtlich der
Kompensationsspule 9 auf die Position der Fig. 8(B) einge
stellt wird, führt das Vorsehen der Kompensationsspule 9
dazu, daß der in Fig. 7(A) gezeigte Zustand herbeigeführt
wird.
Wenn das Ablenkungsjoch 8 gemäß der Darstellung in Fig. 8(A)
zur Anzeigefläche 2 hin verschoben wird, um die mangelnde
Reinheit (Abnahmen nach Innen) an den Enden der X-Achse zu
beheben, findet gemäß der Darstellung in Fig. 7(B) an den
Enden der X-Achse eine Abnahme nach außen statt, und zwar
ungeachtet der verbesserten Reinheit an den Enden der X-
Achse. Aufgrund dieser Schwierigkeit der Einstellung der
Position des Ablenkungsjochs 8 gab es tatsächlich bislang
keine andere Wahl, als einen Kompromiß in der Weise einzu
gehen, daß das Ablenkungsjoch 8 in einer mittleren Position
zwischen den in den Fig. 7(A) und 7(B) gezeigten Jochposi
tionen angeordnet wird.
Dieser Unterschied in der Reinheit zwischen den Enden der
X-Achse, wo der Strahl einen genauen Auftreffzustand auf
weist, und den Enden der Y-Achse, wo der Strahl außerhalb
der Sollposition auftrifft, wird gewöhnlich als H/V-Diffe
renz bzw. -Differential bezeichnet.
In diesem Zusammenhang sind einige Veröffentlichungen
erwähnenswert, wie beispielsweise ein in der Zeitschrift
"TV TECHNOLOGY" auf den Seiten 17 bis 29 im Juni 1990
erschienener Aufsatz mit dem Titel "Technical Movements In
Mitsubishi′s Large-Screen High-Quality Brown Tubes", der
sich mit einer Technik zum Verhindern von Verformungen der
Lochmaske einer Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung
auseinandersetzt, oder auch die offengelegte japanische
Patentanmeldung H2-46 085, die sich mit einer Verringerung
des aus Anzeigevorrichtungen austretenden Magnetfelds
befaßt.
Bei einer herkömmlichen Kathodenstrahlröhren-Anzeigevor
richtung mit dem vorgenannten Aufbau ist eine Erhöhung der
Herstellungskosten der Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrich
tung unvermeidbar, falls ein Film aus Kohlenstoffgraphit
oder Wismuthoxid auf der inneren Oberfläche der Anzeigeflä
che 2 oder der Lochmaske 5 aufgeschichtet wird oder falls
für die Lochmaske 5 ein Invar-Material mit geringer Wärme
ausdehnung verwendet wird, um das Aufwölbungsphänomen zu
unterdrücken. Im übrigen liegt ein weiteres Problem darin,
daß eine extrem komplizierte und äußerst sorgfältig durch
zuführende Einstellungsarbeit erforderlich ist, um im Wege
der vorstehend erläuternden Kompromißlösung das durch die
Aufwölbung oder die H/V-Differenz hervorgerufene fehler
hafte Auftreffen über eine entsprechende Einstellung der
Befestigungsposition des Ablenkungsjochs 8 zu beseitigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter
Lösung der vorgenannten Probleme eine Kathodenstrahlröhren-
Anzeigevorrichtung der gattungsgemäßen Art derart weiterzu
bilden, daß das fehlerhafte Auftreffen des Elektronen
strahls auf einfache Weise und ohne komplizierte Einstel
lungen der Befestigungsposition des Ablenkungsjochs korri
giert werden kann. Darüber hinaus soll mit der Erfindung
erreicht werden, daß dieses fehlerhafte Auftreffen ohne
Vergrößerung der Kosten korrigiert werden kann, d. h., es
soll eine Unterdrückung der "Aufwölbung" ohne Verwendung
einer teuren Vorrichtung erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den in Anspruch 1
angegebenen Maßnahmen gelöst.
Die Erfindung schlägt demzufolge eine Kathodenstrahlröhren-
Anzeigevorrichtung mit folgenden Merkmalen vor: einem an
einem Halsbereich einer Kathodenstrahlröhre angeordneten
bipolaren Elektromagneten, der Feldspulen aufweist, die bei
Zufuhr eines sägezahnförmigen Stroms, der von einer Strom
versorgungsschaltung zugeführt wird und in Synchronität mit
dem Ablenkungsstrom der Kathodenstrahlröhre positive und
negative Halbwellen aufweist, ein bipolares Magnetfeld
erzeugen, um einen von dem Ablenkungsjoch abgelenkten
Elektronenstrahl eine horizontale oder vertikale Korrektur
ablenkung einzuprägen bzw. zu erteilen.
Der erfindungsgemäße bipolare Elektromagnet ist demzufolge
in der Lage, ein bipolares Magnetfeld auf der Basis eines
Sägezahn-Wechselstroms, der seinen Feldspulen synchron mit
dem Ablenkungsstrom zugeführt wird, zu erzeugen, wodurch
der Auftreffzustand durch das bipolare Magnetfeld geändert
wird, was auf die jeweiligen Elektronenstrahlen für die
blaue, grüne und rote Farbe den jeweils gleichen Effekt zum
sicheren Verhindern eines fehlerhaften Auftreffens hat, das
durch das Aufwölben und die H/V-Differenz hervorgerufen
wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Teil-Querschnittsansicht einer herkömm
lichen Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläute
rung der Wirkungsweise einer Fluoreszenzschicht der
Kathodenstrahlröhre;
Fig. 3 anhand einer Teil-Querschnittsansicht einer
Kathodenstrahlröhre eine Erläuterung des Aufwöl
bungsphänomens einer Lochmaske;
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt eines Bereichs
der Kathodenstrahlröhre;
Fig. 5 eine schematische Gegenüberstellung zur Er
läuterung der örtlichen Verschiebung eines Strahl-
Auftreffpunkts;
Fig. 6 anhand einer Prinzipdarstellung die Art und
Weise der Unterdrückung eines Streuflusses des Ma
gnetfelds mit Hilfe von Kompensationsspulen bei einer
herkömmlichen Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrich
tung;
Fig. 7 eine Gegenüberstellung zur Erläuterung von
örtlichen Verschiebungen im jeweiligen Auftreffpunkt
des Elektronenstrahls, welche die von den Kompensati
onsspulen erzeugten magnetischen Kompensationsfelder
hervorrufen;,
Fig. 8 eine vergleichende Gegenüberstellung zur Er
läuterung von Einstellungen der Befestigungsposition
des Ablenkungsjochs, die bei einer herkömmlichen Ka
thodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung zur Korrektur
eines fehlerhaften Auftreffpunkts durchgeführt wer
den;
Fig. 9 eine vergleichende Gegenüberstellung zur Er
läuterung von Änderungen in der Position des jeweili
gen Auftreffpunkts, die aus der Einstellung der Befe
stigungsposition des Ablenkungsjochs bei einer her
kömmlichen Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung
resultieren;
Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Haupt
teils einer Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 11 anhand einer schematischen Darstellung die
Befestigungsposition eines bipolaren Elektromagneten
an der Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung dieses
ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 12 anhand eines Blockschaltbilds eine Ausfüh
rungsform einer bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhren-Anzeige
vorrichtung verwendeten Sägezahn-Stromversorgung;
Fig. 13 anhand eines Blockschaltbilds eine Ausfüh
rungsform einer bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhren-Anzeige
vorrichtung verwendeten Sägezahnstrom-Amplituden
steuerungseinrichtung;
Fig. 14 anhand einer vergleichenden Gegenüberstel
lung die jeweiligen Änderungen im Ort des Strahl-Auf
treffpunkts bei der Kathodenstrahlröhren-Anzeigevor
richtung des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 15 schematisch ein erfindungsgemäßes Prinzip
zum Herbeiführen von Verschiebungen der Elektronen
strahlposition mittels der Feldspulen und ihrer bipo
laren Magnetfelder bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhren-Anzeige
vorrichtung;
Fig. 16 eine schematische Darstellung zur Erläute
rung von Änderungen in der jeweiligen Auftreffpositi
on beim ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsge
mäßen Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung;
Fig. 17 den prinzipiellen Aufbau des bipolaren Elek
tromagneten der Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrich
tung bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Er
findung;
Fig. 18 anhand einer Seitenansicht eine Konvergenz
reinheits-Magnetanordnung zur Erläuterung des bipola
ren Elektromagneten beim zweiten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhren-Anzeige
vorrichtung;
Fig. 19 in einer perspektivischen Darstellung die
Anordnung von Feldspulen beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 18;
Fig. 20 anhand eines Blockschaltbilds eine Ausfüh
rungsform einer Amplituden-Steuerungseinheit für den
Sägezahnstrom bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
Fig. 21 anhand eines Blockschaltbilds eine Ausfüh
rungsform einer Amplituden-Steuerungseinheit für den
Sägezahnstrom bei einem noch weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung.
In Fig. 10 ist die Anordnung der wesentlichen Teile eines
ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt,
während Fig. 11 schematisch einen bipolaren Elektromagneten
zeigt, der in einer bestimmten Position befestigt ist.
Diese Figuren zeigen im Einzelnen eine Kathodenstrahlröhre
1, eine Elektronenstrahlquelle bzw. Elektronenkanone 4,
einen Elektronenstrahl 7, ein Ablenkungsjoch 8 sowie eine
Konvergenzreinheits-Magnetanordnung 11, die auf der Seite
der Elektronenkanone 4 hinter dem Ablenkungsjoch 8 angeord
net ist.
Hinter der Konvergenzreinheits-Magnetanordnung 11 ist ein
bipolarer Elektromagnet 12 angeordnet; eine Feldspule 12 v
erzeugt ein bipolares Magnetfeld, um dem von dem Ablen
kungsjoch 8 abgelenkten Elektronenstrahl 7 eine Ablenkung
in der vertikalen Richtung einzuprägen bzw. zu erteilen;
eine Feldspule 12 h erzeugt in ähnlicher Weise ein bipolares
Magnetfeld, um den Elektronenstrahl 7 in der horizontalen
Richtung abzulenken.
Eine Stromversorgungsschaltung 13 führt der Feldspule 12 h
synchron mit dem horizontalen Ablenkungsstrom einen Sägeza
hnstrom mit positiven und negativen Halbperioden bzw.
Halbwellen zu. Eine Stromsteuerungsschaltung 14 steuert die
Amplitude des von der Stromversorgungsschaltung 13 zu
erzeugenden Sägezahnstroms. In ähnlicher Weise führt eine
Stromversorgungsschaltung 15 der Feldspule 12 v synchron mit
dem vertikalen Ablenkungsstrom einen Sägezahnstrom mit
positiven und negativen Halbwellen zu. Eine Stromsteue
rungsschaltung 16 steuert die Amplitude des von der Strom
versorgungsschaltung 15 zu erzeugenden Sägezahnstroms.
Die Stromversorgungsschaltungen 13 und 15 sind in der Lage,
synchron mit dem horizontalen und vertikalen Ablenkungs
strom einen Sägezahnstrom zu erzeugen, beispielsweise auf
der Basis von Impulssignalen, die von einer in Fig. 12
gezeigten Synchronimpuls-Erzeugungsschaltung 17 bzw. einem
Synchronimpulsgenerator erzeugt werden. Die Stromsteue
rungsschaltungen 14 und 16 steuern die Stromversorgungs
schaltungen 13 bzw. 15 an, um die Amplitude des jeweiligen
Sägezahnstroms zu ändern, und zwar beispielsweise gemäß
einer Information über örtliche Abweichungen der Lochmaske
5, die auf eine "Aufwölbung" derselben zurückzuführen sind
und mittels eines Sensors 18 erfaßt werden; diese Informa
tion wird aus einer Maskenpositions-Erfassungsschaltung 19
bzw. einem Maskenpositions-Detektor zugeführt.
In Betrieb führt die Stromversorgungsschaltung 13 der Feld
spule 12 h des bipolaren Elektromagneten 12 einen Sägezahn
strom zu, der sich synchron mit dem horizontalen Ablen
kungsstrom ändert. Dieser positive und negative Halbwellen
aufweisende Sägezahnstrom wird von der Stromversorgungs
schaltung 13 unter der Steuerung der Stromsteuerungsschal
tung 14 bestimmten Änderungen hinsichtlich Amplitude und
Polarität unterzogen.
Wenn der Feldspule 12 h synchron mit dem horizontalen Ablen
kungsstrom ein Sägezahnstrom zugeführt wird, wird der Lan
dungszustand bzw. der Ort des jeweiligen Auftreffpunkts des
Elektronenstrahls 7 an den Enden der X-Achse gemäß der
Darstellung in Fig. 14(A) geändert. Im Falle der Fig 14(A)
wird der Auftreffpunkt des Elektronenstrahls 7 bei mikro
skopischer Betrachtungsweise bezüglich des Fluoreszenzmate
rials 6 in der linken Hälfte des Schirms nach innen ver
schoben.
In der rechten Hälfte des Schirms, wo sich die Polarität
des Sägezahnstroms umkehrt, wird die jeweilige Auftreffpo
sition des Elektronenstrahls 7 bezüglich des Fluoreszenzma
terials 6 gleichfalls in Richtung nach innen verschoben, um
nach außen abnehmende Auftreffpunkte hervorzurufen.
Fig. 15(A) zeigt einen Elektronenstrahl 7, der unter dem
Einfluß einer Kraft F, die von dem bipolaren Magnetfeld der
Feldspule 12 h ausgeübt wird, in der rechten Hälfte des
Schirms nach innen verschobene Auftreffpunkte erzeugt.
In ähnlicher Weise wird der Feldspule 12 v von der Stromver
sorgungsschaltung 15 unter der Steuerung der Stromsteue
rungsschaltung 14 ein Sägezahnstrom in Synchronität mit dem
vertikalen Ablenkungsstrom zugeführt, so daß sich der
jeweilige Ort des Auftreffpunkts infolge des Sägezahnstroms
ändert, wie aus den Fig. 14(B) und 15(B) leicht zu erkennen
ist.
Wenn den Feldspulen 12 h und 12 v ein synchron mit dem hori
zontalen Ablenkungsstrom verlaufender Sägezahnstrom bzw.
ein synchron mit dem vertikalen Ablenkungsstrom verlaufen
der Sägezahnstrom zugeführt wird, wird der jeweilige Ort
des Auftreffpunkts gemäß der Darstellung in Fig. 16 in einer
überlagerten bzw. zusammengesetzten Weise geändert, und
zwar als Folge einer Kombination der in den Fig. 14(A) und
14(B) gezeigten Zustände der Auftreffpunkte.
Demzufolge kann das in Fig. 5(B) gezeigte Aufwölbungsphäno
men hinsichtlich der Farbreinheit leicht dadurch korrigiert
werden, daß den Feldspulen 12 h und 12 v des bipolaren Elek
tromagneten 12 synchron mit dem horizontalen bzw. dem
vertikalen Ablenkstrom Sägezahnströme zugeführt werden.
Falls lediglich der Feldspule 12 h synchron mit dem horizon
talen Ablenkungsstrom ein Sägezahnstrom zugeführt wird, ist
es darüber hinaus möglich, die in Fig. 14(A) gezeigte Ände
rung bzw. Verschiebung einzuprägen, um auf diese Weise die
durch das Hinzufügen der Kompensationsspule 9 hervorgerufe
ne und in Fig. 7(A) gezeigte Verschiebung bzw. Verzerrung
der Auftreffpunkte zu kompensieren.
Der bipolare Elektromagnet 12, der bei dem vorstehend be
schriebenen ersten Ausführungsbeispiel in einem hinteren
Bereich der Konvergenzreinheits-Magnetanordnung 11 angeord
net ist, kann auch in anderen Positionen angeordnet werden.
Fig. 17 zeigt einen bipolaren Elektromagneten 12 mit vier
hervorstehenden bzw. auskragenden Polstücken 12 t, 12 b, 12 l
und 12 r auf einem Kernrücken 12 c, der auf einer Trenn-
Endfläche des Ablenkungsjochs 8 angeordnet ist, sowie mit
Feldspulen 12 h bzw. 12 v, die auf die auskragenden Polstücke
12 t, 12 b, 12 l und 12 r aufgewickelt sind.
Die Feldspulen 12 h, die auf die oberen und unteren auskra
genden Polstücke 12 t und 12 b aufgewickelt sind, werden mit
der Stromversorgungsschaltung 13 verbunden, während die
Feldwicklungen 12 v, die auf die linken und rechten
Polstücke 12 l und 12 r aufgewickelt sind, mit der Stromver
sorgungsschaltung 15 verbunden werden, wodurch in Überein
stimmung mit der Darstellung in den Fig. 10 und 15 horizon
tale und vertikale bipolare Magnetfelder erzeugt werden.
In den Fig. 18 und 19 ist ein alternativer Ort zur Anordnung
des bipolaren Elektromagneten gezeigt, wobei Fig. 18 eine
Außenansicht der Konvergenzreinheits-Magnetanordnung 11 und
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht eines Elektromagneten
entlang der Richtung einer Rißebene VIII-VIII der Fig. 18
ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind Feldspulen 12 h und
12 v in der Konvergenzreinheits-Magnetanordnung 11 eingebaut
bzw. integriert, um auf gleiche Weise wie die in Fig. 17
gezeigten Spulen die vorstehend beschriebenen Funktionen
auszuführen.
Anstatt wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungs
beispielen eine Deformation der Lochmaske 5 direkt zu
erfassen, ist dieses Ausführungsbeispiel dazu eingerichtet,
eine Deformation der Lochmaske 5 zu erfassen, deren Größe
proportional zum Anodenstrom ist, und zwar mittels einer
Anodenstrom-Erfassungsschaltung 21, die eine zum Anoden
strom proportionale Spannung erfassen kann. Die Stromsteue
rungsschaltung 14 (bzw. 16) steuert die Stromversorgungs
schaltung 13 (bzw. 15) so an, daß die Amplitude des Sägeza
hnstroms in -Übereinstimmung mit der erfaßten Spannung
geändert wird.
Anstelle einer automatischen Einstellung der Amplitude des
Sägezahnstroms nach Maßgabe einer direkten oder indirekten
Erfassung einer Deformation der Lochmaske 5, wie bei den
vorangehenden Ausführungsbeispielen, ist es alternativ
hierzu auch möglich, Vorkehrungen zu treffen, die eine
manuelle Einstellung der Amplitude des Sägezahnstroms
mittels einer von einer Bedienungsperson zu betätigenden
Einstellvorrichtung ermöglichen, die an der Vorder- oder
Seitenwand des Gehäuses der Anzeigevorrichtung vorgesehen
ist, um einen entsprechenden Zugriff durch die Bedienungs
person zu ermöglichen.
Gemäß vorstehender Beschreibung weist die erfindungsgemäße
Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung demzufolge einen
bipolaren Elektromagneten auf, der an einem Halsbereich der
Kathodenstrahlröhre befestigt ist, wobei den Feldspulen
dieses Elektromagneten ein Sägezahnstrom zugeführt wird,
der sich zwischen den positiven und negativen Werten in
Synchronität mit dem Ablenkungsstrom der Anzeigevorrichtung
ändert, um auf diese Weise ein bipolares Magnetfeld zu
erzeugen, das auf die Elektronenstrahlen für die blaue,
grüne und rote Farbe die gleiche Auswirkung in der Weise
hat, daß deren jeweiliger Auftreffpunkt so geändert wird,
daß eine unerwünschte Verschiebung dieser Auftreffpunkte,
die durch eine Aufwölbung der Lochmaske 5 oder durch die
H/V-Differenz hervorgerufen wird, korrigiert werden kann.
Die erfindungsgemäße Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrich
tung ermöglicht es daher, jegliche Verschlechterungen der
Farbreinheit auf eine äußerst ökonomische Weise zu verhin
dern.
Claims (4)
1. Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung desjenigen Typs,
bei dem ein elektromagnetisches Ablenkungsjoch (8) in der
Nähe eines Halsbereichs einer Kathodenstrahlröhre (1) ex
tern angeordnet ist, um die von einer im Halsbereich der
Kathodenstrahlröhre (1) angeordneten Elektronenstrahlquelle
(4) erzeugten Elektronenstrahlen (7) in der vertikalen
und/oder horizontalen Richtung abzulenken, um auf diese
Weise eine fluoreszierende Oberfläche (6) auf einem Anzei
gebereich (2) der Kathodenstrahlröhre (1) so zu belichten,
daß auf dieser ein Bild erzeugt wird,
gekennzeichnet durch
einen bipolaren Elektromagneten (12) mit am Halsbereich der Kathodenstrahlröhre (1) angeordneten Feldspulen, wobei zu mindest erste Feldspulen zur Erzeugung eines bipolaren Ma gnetfelds zur Ablenkung eines von dem Ablenkungsjoch (8) abgelenkten Elektronenstrahls in der vertikalen Richtung oder zweite Feldspulen zur Erzeugung eines bipolaren Ma gnetfelds zur Ablenkung des Elektronenstrahls in der hori zontalen Richtung vorgesehen sind;
eine Stromversorgungsschaltung (13, 15), die den Feldspulen snychron mit dem Ablenkungsstrom der Kathodenstrahlröhre (1) einen Sägezahnstrom mit positiven und negativen Halb wellen zuführt; und
eine Stromsteuerungsschaltung (14, 16) zum Steuern der Am plitude des von der Stromversorgungsschaltung (13, 15) zu erzeugenden Sägezahnstroms.
einen bipolaren Elektromagneten (12) mit am Halsbereich der Kathodenstrahlröhre (1) angeordneten Feldspulen, wobei zu mindest erste Feldspulen zur Erzeugung eines bipolaren Ma gnetfelds zur Ablenkung eines von dem Ablenkungsjoch (8) abgelenkten Elektronenstrahls in der vertikalen Richtung oder zweite Feldspulen zur Erzeugung eines bipolaren Ma gnetfelds zur Ablenkung des Elektronenstrahls in der hori zontalen Richtung vorgesehen sind;
eine Stromversorgungsschaltung (13, 15), die den Feldspulen snychron mit dem Ablenkungsstrom der Kathodenstrahlröhre (1) einen Sägezahnstrom mit positiven und negativen Halb wellen zuführt; und
eine Stromsteuerungsschaltung (14, 16) zum Steuern der Am plitude des von der Stromversorgungsschaltung (13, 15) zu erzeugenden Sägezahnstroms.
2. Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der bipolare Elektromagnet
durch Feldspulen gebildet ist, die auf eine geradzahlige
Anzahl von auskragenden Polstücken, die in der Nähe des Ab
lenkungsjochs (8) angeordnet sind, aufgewickelt sind.
3. Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der bipolare Elektromagnet
durch Feldspulen gebildet ist, die in eine Konvergenzrein
heits-Magnetanordnung (11) eingebaut sind.
4. Kathodenstrahlröhren-Anzeigevorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine von einer Be
dienungsperson betätigbare Einstellvorrichtung als Ersatz
für die Stromsteuerungsschaltung (14, 16), um eine manuelle
Einstellung der Amplitude des von der Stromversorgungs
schaltung (13, 15) zu erzeugenden Sägezahnstroms zu ermög
lichen.
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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