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DE4231665A1 - Mähwerk für Bandmähmaschinen - Google Patents

Mähwerk für Bandmähmaschinen

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Publication number
DE4231665A1
DE4231665A1 DE19924231665 DE4231665A DE4231665A1 DE 4231665 A1 DE4231665 A1 DE 4231665A1 DE 19924231665 DE19924231665 DE 19924231665 DE 4231665 A DE4231665 A DE 4231665A DE 4231665 A1 DE4231665 A1 DE 4231665A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mowing
belt
cutter
cutter bar
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924231665
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Ilgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mws Schneidwerkzeuge Schm GmbH
Original Assignee
Mws Schneidwerkzeuge Schm GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mws Schneidwerkzeuge Schm GmbH filed Critical Mws Schneidwerkzeuge Schm GmbH
Priority to DE19924231665 priority Critical patent/DE4231665A1/de
Publication of DE4231665A1 publication Critical patent/DE4231665A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/83Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having cutting members on endless belts or sprocket chains
    • A01D34/831Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having cutting members on endless belts or sprocket chains with blades on endless belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Mähwerk für Bandmähmaschinen mit einem quer zur Fahrtrichtung umlaufend angetriebenen Mähband, das über an einem Mährahmen gelagerte Umlenk- bzw. Spannrol­ len geführt sowie angetrieben ist und im Mähbereich in einem zwischen den seitlichen Rahmenteilen befestigten, unmittelbar über dem Boden angeordneten Mähbalken geführt ist.
Durch die DE-OS 29 29 184 sowie 34 27 900 sind bereits Band­ mähmaschinen bekannt geworden, bei denen das Mähgut mit Hilfe von über Umlenk- bzw. Spannrollen umlaufend angetrie­ benen Mähbändern unmittelbar über dem Boden abgetrennt wird. Die umlaufenden Mähbänder sind im Mähbereich entweder in ei­ nem Mähbalken, der an einer Seite um einen Drehpunkt auf- und abschwenkbar befestigt ist, oder in Führungseisen, die durch Gelenke miteinander verbunden sind und Führungsrollen aufweisen, geführt.
Zum Zwecke des Abtrennens des Mähgutes sind die umlaufenden Mähbänder mit seitlichen Verzahnungen versehen, wobei die Besonderheit der Bandmähmaschine gemäß DE-OS 34 27 900 darin besteht, daß das Mähband im Mähbereich im Gegenlauf einander vorbeigeführt wird und an der dem Mähgut zugewandten Seite sowie an der Rückseite eine Verzahnung aufweist.
Während bei der Mähbandausführung gemäß DE-OS 29 29 184 das Mähgut von der einfachen Zahnung nur in einer Richtung ange­ schlagen wird und damit ein unsauberes Schnittbild entsteht, wird bei der Lösung gemäß DE-OS 34 27 900 das Mähgut wie von einem starren Doppelmessermähbalken zwischen zwei gegenein­ ander laufenden Zahnungen abgeschnitten, wodurch ein sauberes Schnittbild erreicht werden soll.
Den beiden vorstehend beschriebenen Mähbandausführungen ist gemeinsam nachteilig, daß die Herstellung der Verzahnungen einen relativ großen Fertigungsaufwand erfordert und bei ei­ ner Abnutzung der Verzahnung das Nachschleifen derselben sehr kompliziert ist.
Bei der Ausführungsform gemäß DE-OS 34 27 900 kommt als Nach­ teil noch hinzu, daß durch die unmittelbare Berührung des Mähbandes im Gegenlauf die sich berührenden Mähbandflächen einem hohen Verschleiß unterliegen.
Außerdem besteht die Gefahr, daß schon bei einer geringen Abstumpfung der Verzahnung die sich berührenden Bandbereiche auseinanderklaffen und verklemmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mähwerk für Bandmähmaschinen zu schaffen, das ein sauberes Schnittbild beim Abschneiden des Mähgutes gestattet und deren Mähband­ ausführung einen geringen Fertigungsaufwand des Mähwerkes erfordert sowie ein einfaches Nachschleifen während des Mäh­ vorganges zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Mähband über seine gesamte Länge dünn und glatt ausgeführt ist und an der dem Mähgut zugewandten Seite eine sensenartig profilierte, scharf gehaltene, geradlinig verlaufende Schneidkante aufweist, daß der das Mähband führende Mähbal­ ken auf der einen Seite unmittelbar mit dem Mährahmen verbun­ den und auf der anderen Seite über einen am Mährahmen schwenkbar befestigten und federnd gelagerten Spannbügel ent­ gegen der Bewegungsrichtung des Mähbandes spannbar ist und daß am Mährahmen bzw. am Mähbalken eine während des Mähvor­ ganges oder nach dem Mähvorgang mit der Schneidkante des Mäh­ bandes in Kontakt bringbare Schärfeinrichtung vorgesehen ist.
Das erfindungsgemäße Mähwerk für Bandmähmaschinen hat gegen­ über dem Stand der Technik den Vorteil, daß das zahnlose, ständig scharf gehaltene Mähband die vorteilhaften Schneid­ eigenschaften einer Sense aufweist, indem es beim Mähvorgang den abzutrennenden Halm strafft und unmittelbar über der Bo­ denoberfläche sauber abschneidet.
Die Herstellung des Mähbandes ist auf einfache Weise möglich, indem an der dem Mähgut zugewandten Seite eine Schneidphase angebracht wird derart, daß eine glatte, sensenartig profi­ lierte geradlinige Schneidkante entsteht, die bei Verschleiß während des Mähvorganges jederzeit nachschleifbar ist.
Die Verbindung des Mähbalkens mit einem am Mährahmen schwenk­ bar befestigten und federgelagerten Spannbügel gestattet eine gute Bodenanpassung des Mähbalkens gegenüber Bodenunebenhei­ ten.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen enthalten.
So ist es möglich, den Mähbalken als sogenannten Kettenmäh­ balken auszubilden, der aus zwei miteinander verbundenen, mit Unter- und Oberzinken versehenen, vorzugsweise aus Gummi be­ stehenden Mähbalkenbändern besteht, die in Längsrichtung von mit Rohrdruckstücken versehenen Drahtseilen und Stahlfäden durchgriffen sind, wobei das Mähband zwischen den Mähbalken­ bändern bzw. zwischen den Ober- und Unterzinken geführt ist.
Eine weitere Ausführungsform sieht vor, daß der Mähbalken aus gabelartigen Balkenoberteilen sowie kufenartigen Balken­ unterteilen besteht, wobei zwischen den Balkenoberteilen und den Balkenunterteilen Mähbalkenbänder angeordnet sind und das Mähband zwischen den Mähbalkenbändern geführt ist.
Schließlich kann der Mähbalken auch aus einem Federstahlband sowie mehreren am Federstahlband schwenkbar befestigten Un­ terzinken bestehen, wobei der Schwenkwinkel der Zinken gegen­ über der Schneidkante des Mähbandes mit Hilfe eines Seilzu­ ges einstellbar ist und das Mähband zwischen dem Federstahl­ band und den Zinken geführt ist.
Die Führung des Mähbandes im Mähbalken kann derart erfolgen, daß das Mähband annähernd über die gesamte Bandbreite im Mäh­ balken geführt ist und an seiner Rückseite mit Nachstellele­ menten zusammenwirkt.
Mit Hilfe der Nachstellelemente ist es möglich, bei Ab­ nutzung der Schneidkante des Mähbandes dasselbe quer zu seiner Bewegungsrichtung zu verschieben.
Die Nachstellelemente sind gemäß den Ansprüchen 6 bzw. 7 mit Hilfe eines parallel zur Bewegungsrichtung des Mähbandes be­ wegbaren Zugbandes betätigbar und in quer bzw. schräg zur Be­ wegungsrichtung des Zugbandes verlaufenden Nuten der kufen­ artigen Balkenunterteile bzw. in Schlitzen der Mähbalkenbän­ der verschiebbar.
Bei einigen Mähbalkenausführungen ist es vorteilhaft, das Mähband nur über einen Teil seiner Bandbreite im Mähbalken und den Rest der Bandbreite zwischen Unterzinken und Ober­ zinken bzw. auf den Unterzinken zu führen, wobei das Mähband an seiner Rückseite gegen Hartmetallstücke abgestützt ist und die zwischen Unter- und Oberzinken bzw. auf den Unterzinken geführte Bandbreite des Mähbandes nachschleifbar ist.
Das Schärfen der Schneidkante des Mähbandes erfolgt mit Hilfe von am Mährahmen bzw. am Mähbalken angeordneten Profi­ lier-, Dengel- sowie Wetzeinrichtungen.
Um eine bessere Ausnutzung des Mähbandes zu erreichen bzw. den Mähvorgang auch beim Rückwärtsfahren der Bandmähmaschine durchführen zu können, ist vorgesehen, daß das Mähband so­ wohl an der Vorder- als auch an der Rückseite mit einer Schneidkante versehen ist.
Bei extremen Bodenunebenheiten und großen Mähbreiten ist es vorteilhaft, daß anstelle eines Mähbalkens mehrere quer zur Fahrtrichtung nebeneinander angeordnete, aus je einer Oberga­ bel sowie Untergabel bestehende und in rechtwinkelig abge­ winkelten, am Mährahmen verschiebbar aufgenommenen Stabilisa­ torstangen drehbar und axial gesichert aufgenommene Führungs­ gabeln vorgesehen sind, wobei das Mähband zwischen den Zinken der Ober- und Untergabeln geführt ist.
Dabei ist es zweckmäßig, daß zur sicheren Führung des Mähban­ des die Führungsflächen der Ober- und Untergabeln mit Hart­ metallschweißpunkten besetzt sind und die Rückseite des Mäh­ bandes gegen Hartmetallstücke abgestützt sind.
Um den Mähbalken gegen Beschädigung durch feste Hindernisse zu schützen, ist vorgesehen, daß der gesamte Mährahmen mit seinen beiden Seitenteilen an einer Halterung schwenkbar be­ festigt und bei Hindernissen entgegen der Schnittrichtung ausschwenkbar ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der beiliegenden Zeich­ nungen näher beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 das an einer Halterung der Bandmähmaschine befestig­ te Mähwerk,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem als sogenannter Ketten­ mähbalken ausgeführten Mähbalken in zwei Ansichten,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Mähbalkens mit Verschleißnachstellung in zwei Ansichten,
Fig. 4 einen mit zwei Balkenbändern und zur Schneidkante des Mähbandes unter einem Schnittwinkel von 30° ver­ laufenden Ober- und Unterzinken versehenen Mähbalken mit Verschleißnachstellung in zwei Ansichten,
Fig. 5 einen mit schwenkbaren Unterzinken versehenen Mäh­ balken in zwei Ansichten,
Fig. 6 eine in Stabilisatorstangen aufgenommene Führungsga­ bel zur balkenlosen Bandführung.
Die Fig. 1 zeigt das Mähwerk in einer Vorderansicht, das einen rechtwinkligen Mährahmen 1, dessen Seitenteile 2 an einer Halterung 3 der Bandmähmaschine schwenkbar befestigt sind, aufweist. Am Mährahmen 1 sind vorzugsweise vier Umlenk­ rollen 4, 5, 6 und 7 gelagert, von denen die Umlenkrolle 4 als Antriebsrolle ausgebildet ist, die über einen geeigneten An­ triebsmotor in Drehbewegung versetzt wird.
Unmittelbar neben der Antriebsrolle ist eine Spannrolle 8 am Mährahmen gelagert, mit deren Hilfe das um die Umlenk­ rollen 4, 5, 6 und 7 umlaufende Mähband 9 spannbar ist. Im Mähbereich ist ein unmittelbar über dem Boden verlaufender Mähbalken 10 vorgesehen, der auf der einen Seite unmittelbar mit dem Seitenteil 2 des Mährahmens 1 verbunden ist und auf der anderen Seite mit einem am Seitenteil 2 des Mährahmens 1 schwenkbar befestigten und federnd abgestützten Spannbügel 11 entgegen der Bewegungsrichtung des Mähbandes 9 spannbar ist. Durch die federnde Spannung ist der Mähbalken 10 und damit das im Mähbalken 10 geführte Mähband 9 in der Lage, sich den Bodenunebenheiten gut anzupassen.
Das Mähband 9 ist über seine gesamte Länge relativ dünn und glatt ausgeführt und weist an der dem Mähgut zugewandten Sei­ te eine sensenartig profilierte, scharf gehaltene Schneid­ kante 12 auf.
Vorzugsweise im Bereich eines Seitenteiles 2 ist am Mährah­ men 1 eine nicht näher dargestellte Schärfeinrichtung 13 an­ geordnet, die aus einer Profilier-, Dengel- und Wetzeinrich­ tung gebildet ist. Die Profiliereinrichtung besitzt Hartme­ tallprofilierrollen bzw. -plättchen, die im Bereich des maxi­ malen Bandverschleißmaßes manuell oder automatisch verschieb­ bar sowie bei Bandwechsel wegschwenkbar sind und die Schneid­ kante 12 des Mähbandes 9 bei Bedarf während des Mähvorganges schärft.
Die Dengeleinrichtung kann aus mehreren hintereinander an­ greifenden Dengelpengeln bestehen, die von Zeit zu Zeit, beispielsweise in Arbeitspausen ein Dengeln des Schneiden­ bereiches bewirken.
Die Wetzeinrichtung kann aus einer oszillierenden Schwenk­ einrichtung mit einem feucht gehaltenen Wetzstein bestehen, der die Schneidkante 12 ständig scharf hält.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des das Mähband 9 führenden Mähbalkens 10, der als sogenannter Kettenmähbalken ausgebildet ist. Dieser Mähbalken 10 besteht aus zwei über eine Schraubverbindung 13 miteinander verbundenen, mit Ober­ zinken 14 und Unterzinken 15 versehenen, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Mähbalkenbändern 16 und 17, die in Längs­ richtung von mit Rohrdruckstücken 18 versehenen Drahtseilen und Stahlfäden 19 durchgriffen sind. Die Herstellung einer festen Verbindung der Mähbalkenbänder 16 und 17 mit den Ober- und Unterzinken 14 und 15 sowie den Rohrdruckstücken 18, Drahtseilen und Stahlfäden 19 erfolgt durch Vulkanisieren. Das Mähband 9 ist über einem Teil seiner Bandbreite, vorzugs­ weise etwa die Hälfte der Bandbreite zwischen den Mähbalken­ bändern 16 und 17 geführt. Der Rest des Mähbandes ragt über die Vorderkante der Mähbalkenbänder 16 und 17 hinaus und ist zwischen den Oberzinken 14 und Unterzinken 15 geführt. Die Schneidkante 12 des Mähbandes 9 kann bis etwa zur halben Band­ breite nachgeschliffen werden. Das Mähband 9 ist an seiner Rückseite 20 an Hartmetallstücken 21, die zwischen den beiden Mähbalkenbändern 16 und 17 aufgenommen sind, abgestützt. Eine andere Mähbalkenausführung ist in Fig. 3 dargestellt. Dieser Mähbalken 10 besteht aus mehreren nebeneinander ange­ ordneten gabelartigen Balkenoberteilen 22 sowie mehreren kufenartigen Balkenunterteilen 23, wobei an der Unterseite der gabelartigen Balkenoberteile 22 Mähbalkenbänder 24 ange­ ordnet sind. Das umlaufende Mähband 9 ist zwischen den Mäh­ balkenbändern 24 annähernd über die gesamte Bandbreite ge­ führt, so daß die Schneidkante 12 des Mähbandes 9 nur gering­ fügig über die Vorderkanten der kufenartigen Balkenunterteile 23 bzw. der Mähbalkenbänder 24 ragt.
Zur verschleißabhängigen Nachstellung ist das Mähband 9 an seiner Rückseite 20 an Nachstellelementen 25 abgestützt, die mit Hilfe eines parallel zur Bewegungsrichtung des Mäh­ bandes 9 bewegbaren, geschlitzten Zugbandes 26, das zwischen den Balkenoberteilen 22 und den Balkenunterteilen 23 angeord­ net ist, manuell oder automatisch betätigbar sind. Bei einer Bewegung des Zugbandes 26 werden die Nachstellelemente 25 in quer zur Bewegungsrichtung des Mähbandes 9 verlaufenden Nuten 27 der kufenartigen Balkenunterteile 23 verschoben, wodurch eine Nachstellung des Mähbandes 9 etwa um den Betrag einer halben Bandbreite möglich ist.
In der Fig. 4 ist ein Mähbalken 10 dargestellt, der zwei dünne Mähbalkenbänder 28 und 29 aufweist, zwischen denen das umlaufende Mähband 9 annähernd über seine gesamte Bandbreite geführt ist. An den beiden Mähbalkenbändern 28 und 29 sind mehrere nebeneinander angeordnete, gegenüber der Schneidkan­ te 12 des Mähbandes 9 unter einem Winkel von 30° verlaufende über die Schneidkante 12 des Mähbandes 9 hinausragende Ober­ zinken 30 und Unterzinken 31 angeordnet. Das Mähband 9 ist an seiner Rückseite 20 an Nachstellelementen 32 abgestützt, die von einem Zugband 33, das entgegen der Bewegungsrichtung des Mähbandes 9 verschiebbar ist, betätigbar sind. Bei Ver­ schiebung des Zugbandes 33 werden die Nachstellelemente 32 in schräg zur Bewegungsrichtung des Zugbandes 33 verlaufenden Nuten 34 der Mähbalkenbänder 28 und 29 verschoben, wodurch ein Nachstellen des Mähbandes 9 etwa um den Betrag einer hal­ ben Bandbreite möglich ist.
Die Fig. 5 zeigt einen Mähbalken 10, der aus einem Feder­ stahlband 35 sowie mehreren am Federstahlband 35 schwenkbar befestigten Zinken 36 besteht, wobei der Schwenkwinkel der Zinken 36 gegenüber der Schneidkante 12 des Mähbandes 9 mit Hilfe eines Seilzuges 37, der die Zinken 36 in ihrem Endbe­ reich durchgreift, zwischen 30° und 90° einstellbar ist. Die Verbindung zwischen dem Federstahlband 35 und den Zinken 36 wird durch Schraubverbindungen 38 hergestellt, wobei zwi­ schen dem Schraubenkopf 39 und dem Schraubengewinde 40 Hart­ metallrollen 41 angeordnet sind, an denen die Rückseite 20 des Mähbandes 9 abgestützt ist.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Variantenlösung sind zur Führung des Mähbandes 9 anstelle eines Mähbalkens 10 mehrere quer zur Fahrtrichtung nebeneinander angeordnete Führungsga­ beln 42 vorgesehen, von denen lediglich eine in der Zeichnung dargestellt ist. Die Führungsgabeln 42 bestehen aus je einer Obergabel 43 sowie einer Untergabel 44, wobei auf der Ober­ gabel 43 ein mit beispielsweise fünf Zinken versehener Schutzrechen 45 befestigt ist, der das Mähband 9 vor Steinen und anderen Gegenständen schützt.
Unterhalb der Untergabel 44 sind Bodenkufen 46 befestigt, die die Führung der Führungsgabeln 42 auf dem Boden bewirken und den Abstand der Schneidkante 12 des Mähbandes 9 vom Boden einstellen. Die Führungsgabeln 42 sind mit ihren zwei­ geteilten Schaftteilen 47 in Aufnahmebohrungen 48 von recht­ winklig abgewinkelten, am Mährahmen 1 verschiebbar aufge­ nommenen Stabilisatorstangen 49 drehbar und axial gesichert befestigt.
Das Mähband 9 ist zwischen den Ober- und Untergabeln 43 und 44 geführt, wobei die Führungsflächen 50 und 51 der Ober- und Untergabeln 43 und 44 mit Hartmetallschweißpunkten 52 be­ setzt sind und die Rückseite 20 des Mähbandes 9 gegen Hart­ metallstücke 53, die zwischen Ober- und Untergabeln 43 und 44 angeordnet sind, abgestützt sind.
Diese balkenlose Bandführung ist besonders vorteilhaft bei Mähwerken einsetzbar, die für Flächen mit extremen Bodenun­ ebenheiten vorgesehen sind und große Mähbreiten aufweisen, weil sich jede einzelne Stabilisatorstange 49 spezifisch an den Boden anpassen kann.
Das Schärfen des Mähbandes 9 kann, wie üblich mit Hilfe einer Schärfeinrichtung, die an einem Seitenteil 2 des Mährahmens 1 angeordnet ist, bei Bedarf während des Mähvorganges durchge­ führt werden.
Es ist selbstverständlich möglich, das im Mähbalken 10 ge­ führte Mähband 9 sowohl an der Vorder- als auch an der Rück­ seite mit einer Schneidkante 12 zu versehen, wodurch entweder ein Wenden des Mähbandes 9 bei Verschleiß oder Zerstörung der Schneidkante 12 möglich ist oder auch mit einem Sonder­ balken beim Rückwärtsfahren der Bandmähmaschine der Mähvor­ gang durchgeführt werden kann.

Claims (13)

1. Mähwerk für Bandmähmaschinen mit einem quer zur Fahrtrich­ tung umlaufend angetriebenen Mähband, das über an einem Mäh­ rahmen gelagerte Umlenk- bzw. Spannrollen geführt und ange­ trieben ist und im Mähbereich in einem zwischen den seit­ lichen Rahmenteilen befestigten unmittelbar über dem Boden angeordneten Mähbalken geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Mähband (9) über seine gesamte Länge dünn und glatt ausgeführt ist und an der dem Mähgut zugewandten Seite eine sensenartig profilierte, scharf gehaltene, geradlinig ver­ laufende Schneidkante (12) aufweist, daß der das Mähband (9) führende Mähbalken (10) auf der einen Seite unmittelbar mit dem Mährahmen (1) verbunden und auf der anderen Seite über einen am Mährahmen (1) schwenkbar befestigten und fe­ dernd gelagerten Spannbügel (11) entgegen der Bewegungs­ richtung des Mähbandes (9) spannbar ist und daß am Mährah­ men (1) bzw. am Mähbalken (10) eine während des Mähvorganges oder nach dem Mähvorgang mit der Schneidkante (12) des Mäh­ bandes (9) in Kontakt bringbare Schärfeinrichtung (13) vorge­ sehen ist.
2. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh­ balken (10) aus zwei miteinander verbundenen mit Unter- und Oberzinken (14; 15) versehenen, vorzugsweise aus Gummi besteh­ enden Mähbalkenbändern (16; 17) besteht, die in Längsrichtung von mit Rohrdruckstücken (18) versehenen Drahtseilen und Stahlfäden (19) durchgriffen sind, wobei das Mähband (9) zwi­ schen den Ober- und Unterzinken (14; 15) geführt ist.
3. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh­ balken (10) aus gabelartigen Balkenoberteilen (22) sowie ku­ fenartigen Balkenunterteilen (23) besteht, wobei zwischen den Balkenoberteilen (22) und den Balkenunterteilen (23) Mähbal­ kenbänder (24) angeordnet sind und das Mähband (9) zwischen den Mähbalkenbändern (24) geführt ist.
4. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh­ balken (10) aus einem Federstahlband (35) sowie mehreren am Federstahlband (35) schwenkbar befestigten Zinken (36) be­ steht, wobei der Schwenkwinkel der Zinken (36) gegenüber der Schneidkante (12) des Mähbandes (9) mit Hilfe eines Seilzu­ ges (37) einstellbar ist und das Mähband (9) zwischen dem Federstahlband (35) und den Zinken (36) geführt ist.
5. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mähband (9) annähernd über die gesamte Bandbreite im Mähbalken (10) geführt ist und an seiner Rückseite (20) mit Nachstellelementen (25; 32) zusammenwirkt.
6. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellelemente (25; 32) mit Hilfe eines parallel zur Bewegungsrichtung des Mähbandes (9) bewegbaren Zugbandes (26; 33) betätigbar sind.
7. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellelemente (25; 32) in quer bzw. schräg zur Bewe­ gungsrichtung des Zugbandes (26; 33) verlaufenden Nuten (27) der kufenartigen Balkenunterteile (23) bzw. Schlitzen (34) der Mähbalkenbänder (28; 29) verschiebbar sind.
8. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mähband (9) über einen Teil seiner Bandbreite im Mähbal­ ken (10) und der Rest der Bandbreite zwischen Unterzinken (15) und Oberzinken (14) bzw. auf den Unterzinken (36) ge­ führt ist, wobei das Mähband (9) an seiner Rückseite (20) gegen Hartmetallstücke (21) abgestützt ist und die zwischen Unter- und Oberzinken (14; 15) bzw. auf den Unterzinken (36) geführte Bandbreite des Mähbandes (9) nachschleifbar ist.
9. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (12) des Mähbandes (9) mit Hilfe einer am Mährahmen (1) bzw. am Mähbalken (10) angeordneten Profilier-, Dengel- sowie Wetzeinrichtung schärfbar ist.
10. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mähband (9) sowohl an der Vorder- als auch an der Rück­ seite mit einer Schneidkante (12) versehen ist.
11. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstel­ le eines Mähbalkens (10) mehrere quer zur Fahrtrichtung nebeneinander angeordnete, aus je einer Obergabel (43) sowie Untergabel (44) bestehende und in rechtwinkelig abgewinkel­ ten, am Mährahmen (1) verschiebbar aufgenommenen Stabilisa­ torstangen (49) drehbar und axial gesichert aufgenommene Führungsgabeln (42) vorgesehen sind, wobei das Mähband (9) zwischen den Zinken der Ober- und Untergabeln (43; 44) ge­ führt ist.
12. Mähwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (50; 51) der Ober- und Untergabeln (43; 44) mit Hartmetallschweißpunkten (52) besetzt sind und die Rückseite (20) des Mähbandes (9) gegen Hartmetallstücke (53) abgestützt ist.
13. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Mährahmen (1) mit seinen beiden Seitenteilen (2) an einer Halterung (3) schwenkbar befestigt und bei Hinder­ nissen entgegen der Schnittrichtung ausschwenkbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2003098994A2 (de) 2002-05-27 2003-12-04 Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh Vorrichtung zum mähen von pflanzen
FR3076684A1 (fr) * 2018-01-16 2019-07-19 Gerard Jaulent Recolteuse de rejets de plants d’ananas et son procede de travail

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