DE4231665A1 - Mähwerk für Bandmähmaschinen - Google Patents
Mähwerk für BandmähmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mähwerk für Bandmähmaschinen mit
einem quer zur Fahrtrichtung umlaufend angetriebenen Mähband,
das über an einem Mährahmen gelagerte Umlenk- bzw. Spannrol
len geführt sowie angetrieben ist und im Mähbereich in einem
zwischen den seitlichen Rahmenteilen befestigten, unmittelbar
über dem Boden angeordneten Mähbalken geführt ist.
Durch die DE-OS 29 29 184 sowie 34 27 900 sind bereits Band
mähmaschinen bekannt geworden, bei denen das Mähgut mit
Hilfe von über Umlenk- bzw. Spannrollen umlaufend angetrie
benen Mähbändern unmittelbar über dem Boden abgetrennt wird.
Die umlaufenden Mähbänder sind im Mähbereich entweder in ei
nem Mähbalken, der an einer Seite um einen Drehpunkt auf-
und abschwenkbar befestigt ist, oder in Führungseisen, die
durch Gelenke miteinander verbunden sind und Führungsrollen
aufweisen, geführt.
Zum Zwecke des Abtrennens des Mähgutes sind die umlaufenden
Mähbänder mit seitlichen Verzahnungen versehen, wobei die
Besonderheit der Bandmähmaschine gemäß DE-OS 34 27 900 darin
besteht, daß das Mähband im Mähbereich im Gegenlauf einander
vorbeigeführt wird und an der dem Mähgut zugewandten Seite
sowie an der Rückseite eine Verzahnung aufweist.
Während bei der Mähbandausführung gemäß DE-OS 29 29 184 das
Mähgut von der einfachen Zahnung nur in einer Richtung ange
schlagen wird und damit ein unsauberes Schnittbild entsteht,
wird bei der Lösung gemäß DE-OS 34 27 900 das Mähgut wie von
einem starren Doppelmessermähbalken zwischen zwei gegenein
ander laufenden Zahnungen abgeschnitten, wodurch ein sauberes
Schnittbild erreicht werden soll.
Den beiden vorstehend beschriebenen Mähbandausführungen ist
gemeinsam nachteilig, daß die Herstellung der Verzahnungen
einen relativ großen Fertigungsaufwand erfordert und bei ei
ner Abnutzung der Verzahnung das Nachschleifen derselben sehr
kompliziert ist.
Bei der Ausführungsform gemäß DE-OS 34 27 900 kommt als Nach
teil noch hinzu, daß durch die unmittelbare Berührung des
Mähbandes im Gegenlauf die sich berührenden Mähbandflächen
einem hohen Verschleiß unterliegen.
Außerdem besteht die Gefahr, daß schon bei einer geringen
Abstumpfung der Verzahnung die sich berührenden Bandbereiche
auseinanderklaffen und verklemmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mähwerk für
Bandmähmaschinen zu schaffen, das ein sauberes Schnittbild
beim Abschneiden des Mähgutes gestattet und deren Mähband
ausführung einen geringen Fertigungsaufwand des Mähwerkes
erfordert sowie ein einfaches Nachschleifen während des Mäh
vorganges zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Mähband über seine gesamte Länge dünn und glatt ausgeführt
ist und an der dem Mähgut zugewandten Seite eine sensenartig
profilierte, scharf gehaltene, geradlinig verlaufende
Schneidkante aufweist, daß der das Mähband führende Mähbal
ken auf der einen Seite unmittelbar mit dem Mährahmen verbun
den und auf der anderen Seite über einen am Mährahmen
schwenkbar befestigten und federnd gelagerten Spannbügel ent
gegen der Bewegungsrichtung des Mähbandes spannbar ist und
daß am Mährahmen bzw. am Mähbalken eine während des Mähvor
ganges oder nach dem Mähvorgang mit der Schneidkante des Mäh
bandes in Kontakt bringbare Schärfeinrichtung vorgesehen ist.
Das erfindungsgemäße Mähwerk für Bandmähmaschinen hat gegen
über dem Stand der Technik den Vorteil, daß das zahnlose,
ständig scharf gehaltene Mähband die vorteilhaften Schneid
eigenschaften einer Sense aufweist, indem es beim Mähvorgang
den abzutrennenden Halm strafft und unmittelbar über der Bo
denoberfläche sauber abschneidet.
Die Herstellung des Mähbandes ist auf einfache Weise möglich,
indem an der dem Mähgut zugewandten Seite eine Schneidphase
angebracht wird derart, daß eine glatte, sensenartig profi
lierte geradlinige Schneidkante entsteht, die bei Verschleiß
während des Mähvorganges jederzeit nachschleifbar ist.
Die Verbindung des Mähbalkens mit einem am Mährahmen schwenk
bar befestigten und federgelagerten Spannbügel gestattet eine
gute Bodenanpassung des Mähbalkens gegenüber Bodenunebenhei
ten.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen enthalten.
So ist es möglich, den Mähbalken als sogenannten Kettenmäh
balken auszubilden, der aus zwei miteinander verbundenen, mit
Unter- und Oberzinken versehenen, vorzugsweise aus Gummi be
stehenden Mähbalkenbändern besteht, die in Längsrichtung von
mit Rohrdruckstücken versehenen Drahtseilen und Stahlfäden
durchgriffen sind, wobei das Mähband zwischen den Mähbalken
bändern bzw. zwischen den Ober- und Unterzinken geführt
ist.
Eine weitere Ausführungsform sieht vor, daß der Mähbalken
aus gabelartigen Balkenoberteilen sowie kufenartigen Balken
unterteilen besteht, wobei zwischen den Balkenoberteilen und
den Balkenunterteilen Mähbalkenbänder angeordnet sind und das
Mähband zwischen den Mähbalkenbändern geführt ist.
Schließlich kann der Mähbalken auch aus einem Federstahlband
sowie mehreren am Federstahlband schwenkbar befestigten Un
terzinken bestehen, wobei der Schwenkwinkel der Zinken gegen
über der Schneidkante des Mähbandes mit Hilfe eines Seilzu
ges einstellbar ist und das Mähband zwischen dem Federstahl
band und den Zinken geführt ist.
Die Führung des Mähbandes im Mähbalken kann derart erfolgen,
daß das Mähband annähernd über die gesamte Bandbreite im Mäh
balken geführt ist und an seiner Rückseite mit Nachstellele
menten zusammenwirkt.
Mit Hilfe der Nachstellelemente ist es möglich, bei Ab
nutzung der Schneidkante des Mähbandes dasselbe quer zu
seiner Bewegungsrichtung zu verschieben.
Die Nachstellelemente sind gemäß den Ansprüchen 6 bzw. 7 mit
Hilfe eines parallel zur Bewegungsrichtung des Mähbandes be
wegbaren Zugbandes betätigbar und in quer bzw. schräg zur Be
wegungsrichtung des Zugbandes verlaufenden Nuten der kufen
artigen Balkenunterteile bzw. in Schlitzen der Mähbalkenbän
der verschiebbar.
Bei einigen Mähbalkenausführungen ist es vorteilhaft, das
Mähband nur über einen Teil seiner Bandbreite im Mähbalken
und den Rest der Bandbreite zwischen Unterzinken und Ober
zinken bzw. auf den Unterzinken zu führen, wobei das Mähband
an seiner Rückseite gegen Hartmetallstücke abgestützt ist und
die zwischen Unter- und Oberzinken bzw. auf den Unterzinken
geführte Bandbreite des Mähbandes nachschleifbar ist.
Das Schärfen der Schneidkante des Mähbandes erfolgt mit
Hilfe von am Mährahmen bzw. am Mähbalken angeordneten Profi
lier-, Dengel- sowie Wetzeinrichtungen.
Um eine bessere Ausnutzung des Mähbandes zu erreichen bzw.
den Mähvorgang auch beim Rückwärtsfahren der Bandmähmaschine
durchführen zu können, ist vorgesehen, daß das Mähband so
wohl an der Vorder- als auch an der Rückseite mit einer
Schneidkante versehen ist.
Bei extremen Bodenunebenheiten und großen Mähbreiten ist es
vorteilhaft, daß anstelle eines Mähbalkens mehrere quer zur
Fahrtrichtung nebeneinander angeordnete, aus je einer Oberga
bel sowie Untergabel bestehende und in rechtwinkelig abge
winkelten, am Mährahmen verschiebbar aufgenommenen Stabilisa
torstangen drehbar und axial gesichert aufgenommene Führungs
gabeln vorgesehen sind, wobei das Mähband zwischen den
Zinken der Ober- und Untergabeln geführt ist.
Dabei ist es zweckmäßig, daß zur sicheren Führung des Mähban
des die Führungsflächen der Ober- und Untergabeln mit Hart
metallschweißpunkten besetzt sind und die Rückseite des Mäh
bandes gegen Hartmetallstücke abgestützt sind.
Um den Mähbalken gegen Beschädigung durch feste Hindernisse
zu schützen, ist vorgesehen, daß der gesamte Mährahmen mit
seinen beiden Seitenteilen an einer Halterung schwenkbar be
festigt und bei Hindernissen entgegen der Schnittrichtung
ausschwenkbar ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der beiliegenden Zeich
nungen näher beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 das an einer Halterung der Bandmähmaschine befestig
te Mähwerk,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem als sogenannter Ketten
mähbalken ausgeführten Mähbalken in zwei Ansichten,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Mähbalkens mit
Verschleißnachstellung in zwei Ansichten,
Fig. 4 einen mit zwei Balkenbändern und zur Schneidkante
des Mähbandes unter einem Schnittwinkel von 30° ver
laufenden Ober- und Unterzinken versehenen Mähbalken
mit Verschleißnachstellung in zwei Ansichten,
Fig. 5 einen mit schwenkbaren Unterzinken versehenen Mäh
balken in zwei Ansichten,
Fig. 6 eine in Stabilisatorstangen aufgenommene Führungsga
bel zur balkenlosen Bandführung.
Die Fig. 1 zeigt das Mähwerk in einer Vorderansicht, das
einen rechtwinkligen Mährahmen 1, dessen Seitenteile 2 an
einer Halterung 3 der Bandmähmaschine schwenkbar befestigt
sind, aufweist. Am Mährahmen 1 sind vorzugsweise vier Umlenk
rollen 4, 5, 6 und 7 gelagert, von denen die Umlenkrolle 4 als
Antriebsrolle ausgebildet ist, die über einen geeigneten An
triebsmotor in Drehbewegung versetzt wird.
Unmittelbar neben der Antriebsrolle ist eine Spannrolle 8
am Mährahmen gelagert, mit deren Hilfe das um die Umlenk
rollen 4, 5, 6 und 7 umlaufende Mähband 9 spannbar ist.
Im Mähbereich ist ein unmittelbar über dem Boden verlaufender
Mähbalken 10 vorgesehen, der auf der einen Seite unmittelbar
mit dem Seitenteil 2 des Mährahmens 1 verbunden ist und auf
der anderen Seite mit einem am Seitenteil 2 des Mährahmens 1
schwenkbar befestigten und federnd abgestützten Spannbügel 11
entgegen der Bewegungsrichtung des Mähbandes 9 spannbar ist.
Durch die federnde Spannung ist der Mähbalken 10 und damit
das im Mähbalken 10 geführte Mähband 9 in der Lage, sich den
Bodenunebenheiten gut anzupassen.
Das Mähband 9 ist über seine gesamte Länge relativ dünn und
glatt ausgeführt und weist an der dem Mähgut zugewandten Sei
te eine sensenartig profilierte, scharf gehaltene Schneid
kante 12 auf.
Vorzugsweise im Bereich eines Seitenteiles 2 ist am Mährah
men 1 eine nicht näher dargestellte Schärfeinrichtung 13 an
geordnet, die aus einer Profilier-, Dengel- und Wetzeinrich
tung gebildet ist. Die Profiliereinrichtung besitzt Hartme
tallprofilierrollen bzw. -plättchen, die im Bereich des maxi
malen Bandverschleißmaßes manuell oder automatisch verschieb
bar sowie bei Bandwechsel wegschwenkbar sind und die Schneid
kante 12 des Mähbandes 9 bei Bedarf während des Mähvorganges
schärft.
Die Dengeleinrichtung kann aus mehreren hintereinander an
greifenden Dengelpengeln bestehen, die von Zeit zu Zeit,
beispielsweise in Arbeitspausen ein Dengeln des Schneiden
bereiches bewirken.
Die Wetzeinrichtung kann aus einer oszillierenden Schwenk
einrichtung mit einem feucht gehaltenen Wetzstein bestehen,
der die Schneidkante 12 ständig scharf hält.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des das Mähband 9
führenden Mähbalkens 10, der als sogenannter Kettenmähbalken
ausgebildet ist. Dieser Mähbalken 10 besteht aus zwei über
eine Schraubverbindung 13 miteinander verbundenen, mit Ober
zinken 14 und Unterzinken 15 versehenen, vorzugsweise aus
Gummi bestehenden Mähbalkenbändern 16 und 17, die in Längs
richtung von mit Rohrdruckstücken 18 versehenen Drahtseilen
und Stahlfäden 19 durchgriffen sind. Die Herstellung einer
festen Verbindung der Mähbalkenbänder 16 und 17 mit den Ober-
und Unterzinken 14 und 15 sowie den Rohrdruckstücken 18,
Drahtseilen und Stahlfäden 19 erfolgt durch Vulkanisieren.
Das Mähband 9 ist über einem Teil seiner Bandbreite, vorzugs
weise etwa die Hälfte der Bandbreite zwischen den Mähbalken
bändern 16 und 17 geführt. Der Rest des Mähbandes ragt über
die Vorderkante der Mähbalkenbänder 16 und 17 hinaus und ist
zwischen den Oberzinken 14 und Unterzinken 15 geführt. Die
Schneidkante 12 des Mähbandes 9 kann bis etwa zur halben Band
breite nachgeschliffen werden. Das Mähband 9 ist an seiner
Rückseite 20 an Hartmetallstücken 21, die zwischen den beiden
Mähbalkenbändern 16 und 17 aufgenommen sind, abgestützt.
Eine andere Mähbalkenausführung ist in Fig. 3 dargestellt.
Dieser Mähbalken 10 besteht aus mehreren nebeneinander ange
ordneten gabelartigen Balkenoberteilen 22 sowie mehreren
kufenartigen Balkenunterteilen 23, wobei an der Unterseite
der gabelartigen Balkenoberteile 22 Mähbalkenbänder 24 ange
ordnet sind. Das umlaufende Mähband 9 ist zwischen den Mäh
balkenbändern 24 annähernd über die gesamte Bandbreite ge
führt, so daß die Schneidkante 12 des Mähbandes 9 nur gering
fügig über die Vorderkanten der kufenartigen Balkenunterteile
23 bzw. der Mähbalkenbänder 24 ragt.
Zur verschleißabhängigen Nachstellung ist das Mähband 9
an seiner Rückseite 20 an Nachstellelementen 25 abgestützt,
die mit Hilfe eines parallel zur Bewegungsrichtung des Mäh
bandes 9 bewegbaren, geschlitzten Zugbandes 26, das zwischen
den Balkenoberteilen 22 und den Balkenunterteilen 23 angeord
net ist, manuell oder automatisch betätigbar sind. Bei einer
Bewegung des Zugbandes 26 werden die Nachstellelemente 25 in
quer zur Bewegungsrichtung des Mähbandes 9 verlaufenden
Nuten 27 der kufenartigen Balkenunterteile 23 verschoben,
wodurch eine Nachstellung des Mähbandes 9 etwa um den Betrag
einer halben Bandbreite möglich ist.
In der Fig. 4 ist ein Mähbalken 10 dargestellt, der zwei
dünne Mähbalkenbänder 28 und 29 aufweist, zwischen denen das
umlaufende Mähband 9 annähernd über seine gesamte Bandbreite
geführt ist. An den beiden Mähbalkenbändern 28 und 29 sind
mehrere nebeneinander angeordnete, gegenüber der Schneidkan
te 12 des Mähbandes 9 unter einem Winkel von 30° verlaufende
über die Schneidkante 12 des Mähbandes 9 hinausragende Ober
zinken 30 und Unterzinken 31 angeordnet. Das Mähband 9 ist an
seiner Rückseite 20 an Nachstellelementen 32 abgestützt, die
von einem Zugband 33, das entgegen der Bewegungsrichtung
des Mähbandes 9 verschiebbar ist, betätigbar sind. Bei Ver
schiebung des Zugbandes 33 werden die Nachstellelemente 32 in
schräg zur Bewegungsrichtung des Zugbandes 33 verlaufenden
Nuten 34 der Mähbalkenbänder 28 und 29 verschoben, wodurch
ein Nachstellen des Mähbandes 9 etwa um den Betrag einer hal
ben Bandbreite möglich ist.
Die Fig. 5 zeigt einen Mähbalken 10, der aus einem Feder
stahlband 35 sowie mehreren am Federstahlband 35 schwenkbar
befestigten Zinken 36 besteht, wobei der Schwenkwinkel der
Zinken 36 gegenüber der Schneidkante 12 des Mähbandes 9 mit
Hilfe eines Seilzuges 37, der die Zinken 36 in ihrem Endbe
reich durchgreift, zwischen 30° und 90° einstellbar ist.
Die Verbindung zwischen dem Federstahlband 35 und den Zinken
36 wird durch Schraubverbindungen 38 hergestellt, wobei zwi
schen dem Schraubenkopf 39 und dem Schraubengewinde 40 Hart
metallrollen 41 angeordnet sind, an denen die Rückseite 20
des Mähbandes 9 abgestützt ist.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Variantenlösung sind zur
Führung des Mähbandes 9 anstelle eines Mähbalkens 10 mehrere
quer zur Fahrtrichtung nebeneinander angeordnete Führungsga
beln 42 vorgesehen, von denen lediglich eine in der Zeichnung
dargestellt ist. Die Führungsgabeln 42 bestehen aus je einer
Obergabel 43 sowie einer Untergabel 44, wobei auf der Ober
gabel 43 ein mit beispielsweise fünf Zinken versehener
Schutzrechen 45 befestigt ist, der das Mähband 9 vor Steinen
und anderen Gegenständen schützt.
Unterhalb der Untergabel 44 sind Bodenkufen 46 befestigt,
die die Führung der Führungsgabeln 42 auf dem Boden bewirken
und den Abstand der Schneidkante 12 des Mähbandes 9 vom
Boden einstellen. Die Führungsgabeln 42 sind mit ihren zwei
geteilten Schaftteilen 47 in Aufnahmebohrungen 48 von recht
winklig abgewinkelten, am Mährahmen 1 verschiebbar aufge
nommenen Stabilisatorstangen 49 drehbar und axial gesichert
befestigt.
Das Mähband 9 ist zwischen den Ober- und Untergabeln 43 und
44 geführt, wobei die Führungsflächen 50 und 51 der Ober-
und Untergabeln 43 und 44 mit Hartmetallschweißpunkten 52 be
setzt sind und die Rückseite 20 des Mähbandes 9 gegen Hart
metallstücke 53, die zwischen Ober- und Untergabeln 43 und 44
angeordnet sind, abgestützt sind.
Diese balkenlose Bandführung ist besonders vorteilhaft bei
Mähwerken einsetzbar, die für Flächen mit extremen Bodenun
ebenheiten vorgesehen sind und große Mähbreiten aufweisen,
weil sich jede einzelne Stabilisatorstange 49 spezifisch an
den Boden anpassen kann.
Das Schärfen des Mähbandes 9 kann, wie üblich mit Hilfe einer
Schärfeinrichtung, die an einem Seitenteil 2 des Mährahmens 1
angeordnet ist, bei Bedarf während des Mähvorganges durchge
führt werden.
Es ist selbstverständlich möglich, das im Mähbalken 10 ge
führte Mähband 9 sowohl an der Vorder- als auch an der Rück
seite mit einer Schneidkante 12 zu versehen, wodurch entweder
ein Wenden des Mähbandes 9 bei Verschleiß oder Zerstörung
der Schneidkante 12 möglich ist oder auch mit einem Sonder
balken beim Rückwärtsfahren der Bandmähmaschine der Mähvor
gang durchgeführt werden kann.
Claims (13)
1. Mähwerk für Bandmähmaschinen mit einem quer zur Fahrtrich
tung umlaufend angetriebenen Mähband, das über an einem Mäh
rahmen gelagerte Umlenk- bzw. Spannrollen geführt und ange
trieben ist und im Mähbereich in einem zwischen den seit
lichen Rahmenteilen befestigten unmittelbar über dem Boden
angeordneten Mähbalken geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mähband (9) über seine gesamte Länge dünn und glatt
ausgeführt ist und an der dem Mähgut zugewandten Seite eine
sensenartig profilierte, scharf gehaltene, geradlinig ver
laufende Schneidkante (12) aufweist, daß der das Mähband
(9) führende Mähbalken (10) auf der einen Seite unmittelbar
mit dem Mährahmen (1) verbunden und auf der anderen Seite
über einen am Mährahmen (1) schwenkbar befestigten und fe
dernd gelagerten Spannbügel (11) entgegen der Bewegungs
richtung des Mähbandes (9) spannbar ist und daß am Mährah
men (1) bzw. am Mähbalken (10) eine während des Mähvorganges
oder nach dem Mähvorgang mit der Schneidkante (12) des Mäh
bandes (9) in Kontakt bringbare Schärfeinrichtung (13) vorge
sehen ist.
2. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh
balken (10) aus zwei miteinander verbundenen mit Unter- und
Oberzinken (14; 15) versehenen, vorzugsweise aus Gummi besteh
enden Mähbalkenbändern (16; 17) besteht, die in Längsrichtung
von mit Rohrdruckstücken (18) versehenen Drahtseilen und
Stahlfäden (19) durchgriffen sind, wobei das Mähband (9) zwi
schen den Ober- und Unterzinken (14; 15) geführt ist.
3. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh
balken (10) aus gabelartigen Balkenoberteilen (22) sowie ku
fenartigen Balkenunterteilen (23) besteht, wobei zwischen den
Balkenoberteilen (22) und den Balkenunterteilen (23) Mähbal
kenbänder (24) angeordnet sind und das Mähband (9) zwischen
den Mähbalkenbändern (24) geführt ist.
4. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäh
balken (10) aus einem Federstahlband (35) sowie mehreren am
Federstahlband (35) schwenkbar befestigten Zinken (36) be
steht, wobei der Schwenkwinkel der Zinken (36) gegenüber der
Schneidkante (12) des Mähbandes (9) mit Hilfe eines Seilzu
ges (37) einstellbar ist und das Mähband (9) zwischen dem
Federstahlband (35) und den Zinken (36) geführt ist.
5. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mähband (9) annähernd über die gesamte Bandbreite im
Mähbalken (10) geführt ist und an seiner Rückseite (20) mit
Nachstellelementen (25; 32) zusammenwirkt.
6. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nachstellelemente (25; 32) mit Hilfe eines parallel
zur Bewegungsrichtung des Mähbandes (9) bewegbaren Zugbandes
(26; 33) betätigbar sind.
7. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nachstellelemente (25; 32) in quer bzw. schräg zur Bewe
gungsrichtung des Zugbandes (26; 33) verlaufenden Nuten
(27) der kufenartigen Balkenunterteile (23) bzw. Schlitzen
(34) der Mähbalkenbänder (28; 29) verschiebbar sind.
8. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mähband (9) über einen Teil seiner Bandbreite im Mähbal
ken (10) und der Rest der Bandbreite zwischen Unterzinken
(15) und Oberzinken (14) bzw. auf den Unterzinken (36) ge
führt ist, wobei das Mähband (9) an seiner Rückseite (20)
gegen Hartmetallstücke (21) abgestützt ist und die zwischen
Unter- und Oberzinken (14; 15) bzw. auf den Unterzinken (36)
geführte Bandbreite des Mähbandes (9) nachschleifbar ist.
9. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schneidkante (12) des Mähbandes (9) mit Hilfe einer am
Mährahmen (1) bzw. am Mähbalken (10) angeordneten Profilier-,
Dengel- sowie Wetzeinrichtung schärfbar ist.
10. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mähband (9) sowohl an der Vorder- als auch an der Rück
seite mit einer Schneidkante (12) versehen ist.
11. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstel
le eines Mähbalkens (10) mehrere quer zur Fahrtrichtung
nebeneinander angeordnete, aus je einer Obergabel (43) sowie
Untergabel (44) bestehende und in rechtwinkelig abgewinkel
ten, am Mährahmen (1) verschiebbar aufgenommenen Stabilisa
torstangen (49) drehbar und axial gesichert aufgenommene
Führungsgabeln (42) vorgesehen sind, wobei das Mähband (9)
zwischen den Zinken der Ober- und Untergabeln (43; 44) ge
führt ist.
12. Mähwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsflächen (50; 51) der Ober- und Untergabeln (43; 44)
mit Hartmetallschweißpunkten (52) besetzt sind und die
Rückseite (20) des Mähbandes (9) gegen Hartmetallstücke (53)
abgestützt ist.
13. Mähwerk nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der gesamte Mährahmen (1) mit seinen beiden Seitenteilen (2)
an einer Halterung (3) schwenkbar befestigt und bei Hinder
nissen entgegen der Schnittrichtung ausschwenkbar
ist.
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|---|---|---|---|
| DE19924231665 DE4231665A1 (de) | 1992-09-22 | 1992-09-22 | Mähwerk für Bandmähmaschinen |
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|---|---|---|---|
| DE19924231665 Withdrawn DE4231665A1 (de) | 1992-09-22 | 1992-09-22 | Mähwerk für Bandmähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4231665A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003098994A2 (de) | 2002-05-27 | 2003-12-04 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Vorrichtung zum mähen von pflanzen |
| FR3076684A1 (fr) * | 2018-01-16 | 2019-07-19 | Gerard Jaulent | Recolteuse de rejets de plants d’ananas et son procede de travail |
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1992
- 1992-09-22 DE DE19924231665 patent/DE4231665A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003098994A2 (de) | 2002-05-27 | 2003-12-04 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Vorrichtung zum mähen von pflanzen |
| DE10224151A1 (de) * | 2002-05-27 | 2004-02-05 | Institut für Agrartechnik Bornim e.V. | Verfahren und Vorrichtung zum Mähen von Pflanzen |
| US7231756B2 (en) | 2002-05-27 | 2007-06-19 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Device for mowing plants |
| FR3076684A1 (fr) * | 2018-01-16 | 2019-07-19 | Gerard Jaulent | Recolteuse de rejets de plants d’ananas et son procede de travail |
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