DE4227376A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Messung von Schüttgutparametern - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Messung von SchüttgutparameternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung wenigstens
eines Parameters eines Schüttgutes mit einer Probenentnahme
vorrichtung, einem Einlauf für den entnommenen Proben-Schütt
gutstrom und einer unter dem Einlauf angeordneten Meßkammer,
in der das Schüttgut verdichtet werden kann. Die Erfindung be
trifft ferner Verfahren zur Messung von Schüttgutparametern,
bei denen aus einem kontinuierlichen Prozeß eine Probe des
Schüttgutes entnommen, in eine Meßkammer gefüllt und in der
Meßkammer verdichtet wird.
Für verschiedenste Anwendungsfälle besteht ein erhebliches Be
dürfnis, Parameter eines in einem Prozeß befindlichen Schütt
gutes möglichst automatisch festzustellen. Mit den ermittelten
Parametern kann dabei eine Qualitätssicherung oder eine Steue
rung nachfolgender Prozeßstufen vorgenommen werden.
Es sind verschiedenste Verfahren bekannt, Parameter von
Schüttgütern zu messen. Diese Verfahren sind jedoch für Labor
untersuchungen entwickelt worden und bedingen überwiegend ei
nen hohen Zeitaufwand. Für eine quasi kontinuierliche Über
wachung oder Steuerung eines Prozesses sind diese Verfahren
und die dafür benutzten Vorrichtungen nicht geeignet.
Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die granulometrische
Zusammensetzung eines zerkleinerten Schüttgutes gemessen wer
den soll. Aus dem Prozeß werden automatisch Proben entnommen
und zur Füllung einer Meßkammer verwendet. Nach dem Ver
schließen der Meßkammer wird das Schüttgut in der Meßkammer
verdichtet, indem die Meßkammer einer Vibration ausgesetzt
wird. Die Verdichtung führt zu einer Volumenverkleinerung in
der Meßkammer. Diese Volumenverkleinerung wird durch eine
Durchstrahlung der Meßkammer mit Gamma-Strahlen und einem ent
sprechenden Sensor festgestellt. Dieser Meßmethode liegt die
Erkenntnis zugrunde, daß die Verdichtbarkeit eines Schüttgutes
eine Funktion der mittleren Partikelgröße des Schüttgutes ist.
Die mit der bekannten Vorrichtung erhaltenen Meßwerte sind in
ihrer Genauigkeit begrenzt, so daß nur eine grobe Ermittlung
des Schüttgutparameters "Partikelgröße" möglich ist. Der Er
findung liegt somit die Problemstellung zugrunde, daß für die
Überwachung und ggfs. Steuerung von Schüttgutprozessen keine
Vorrichtungen und Verfahren zur Verfügung stehen, die einen
genaueren Aufschluß über Schüttgutparameter erlauben.
Ausgehend von dieser Problemstellung ist erfindungsgemäß eine
Vorrichtung der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet,
daß die allseitig verschließbare Meßkammer mit einer als
Druckstempel ausgebildeten Wand versehen ist und daß mit dem
Druckstempel eine Meßeinrichtung zur Kraft- und/oder Wegmes
sung verbunden ist. Dabei kann unterhalb der Kammer eine Wie
geeinrichtung für das die Meßkammer verlassende Schüttgut an
geordnet sein. Zur Abtrennung des Schüttgutes in der Meßkammer
von dem Prozeßschüttgut kann die Meßkammer zweckmäßigerweise
auf der Einlaufseite und der Auslaufseite mit jeweils einem
Schieber verschließbar sein.
Einen erheblichen Zusatznutzen erhält die erfindungsgemäße
Vorrichtung dadurch, daß die senkrecht zum Druckstempel
stehenden Wände der Meßkammer entfernbar sind.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich ein Verfahren
der eingangs erwähnten Art durchführen, das erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verdichtung in der Meßkam
mer mit Hilfe einer als Druckstempel ausgebildeten Wand er
folgt, daß beim Verdichtungsvorgang eine Kraft- und/oder Weg
kurve gemessen wird und daß der gemessene Verlauf der Meßwerte
während der Verdichtung mit Schüttgutparametern, wie bei
spielsweise der mittleren Partikelgröße und der Partikelver
teilung, in Beziehung gesetzt wird. Hierzu kann hilfreich
sein, daß die in der Meßkammer befindliche Schüttgutmenge ge
wogen wird.
Ein weiteres, mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch
führbares Verfahren der eingangs erwähnten Art ist erfindungs
gemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtung in der Meß
kammer mit Hilfe einer als Druckstempel ausgebildeten Wand er
folgt, daß die für die Verdichtung mit dem Druckstempel auf
gewandte Kraft gemessen wird, daß der durch den Verdichtungs
vorgang gebildete Block aus Schüttgut mit dem Druckstempel ei
ner einachsigen Belastung bis zum Bruch unterworfen wird, und
daß die für den Druck erforderliche Kraft gemessen und mit der
für die Verdichtung aufgewandten Kraft in Beziehung gesetzt
wird. Vorzugsweise werden mehrere Meßwerte für unterschied
liche Verdichtungskräfte auf diese Weise ermittelt.
Besonders zweckmäßig kann eine Kombination der Merkmale der
genannten Verfahren sein.
Die Erfindung, bevorzugte Ausführungsformen und erzielbare
Vorteile werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine schematische Seitenansicht mit einem Teil
schnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 2 Einen horizontalen Schnitt durch die Meßkammer
gemäß Fig. 1.
Fig. 3 Eine Meßkurve für die Schüttgutdichte in Abhän
gigkeit von der aufgewandten Verfestigungsspan
nung.
Fig. 4 Meßproben für die Partikelgrößenverteilung ver
schiedener Schüttgutproben.
Fig. 5 Eine schematische Darstellung eines einachsigen
Druckversuches im Anschluß an eine mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgenommenen Ver
festigung des Schüttgutes.
Fig. 6a Eine typische Meßkurve für die bei einem Druck
versuch aufgewandte Spannung über dem Weg des
Druckstempels.
Fig. 6b Eine schematische Darstellung des Druckversuchs
mit den Meßparametern für die Meßkurve gemäß
Fig. 6a.
Fig. 7 Eine Fließfunktion, die das Verhältnis der Druck
festigkeit des verfestigten Schüttgutes in Abhän
gigkeit von der aufgewandten Verfestigungsspan
nung wiedergibt.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung, die an eine (nicht
dargestellte) Probenentnahmevorrichtung angeschlossen ist. Das
mit der Probenentnahmevorrichtung entnommene Schüttgut gelangt
in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 in einen trichterförmigen
Einlauf 1. Unterhalb des Einlaufs 1 befindet sich eine quader
förmige Meßkammer 2 wie Fig. 2 verdeutlicht.
Die Meßkammer 2 ist auf ihrer Oberseite und Unterseite mit je
weils einem Schieber 3, 4 verschließbar. Eine komplette Wand
der Meßkammer ist als ein verschiebbarer Druckstempel 5 ausge
bildet, der an seiner zur Meßkammer zeigenden Oberfläche mit
einem Kraftaufnehmer 6 versehen ist. Fig. 1 zeigt eine sche
matische Lagerung einer Kolbenstange 8 des Druckstempels 5, in
der die Kolbenstange 8 bzw. der Druckstempel 5 horizontal hin-
und herverschiebbar ist. Die Verschiebung des Druckstempels 5
im Sinne einer Volumenverkleinerung der Meßkammer erfolgt mit
einer Verschiebungsrichtung senkrecht zu einer während der
Verdichtung ortsfesten Gegenwand 9 und parallel zu den Schie
bern 3, 4 sowie zwei Seitenwänden 10, 11 (Fig. 2). Unterhalb
der Verdichtungskammer 2 ist eine Wiegeeinrichtung 12 ange
ordnet, die eine V-förmige Aufnahme für das Schüttgut auf
weist, von der ein Schenkel 13 ortsfest und der andere Schen
kel 14 in eine (gestrichelt dargestellte) Entleerungsstellung
verschwenkbar ist. Die Steuerung der Entleerung erfolgt mit
einem Steuerzylinder 15, der hydraulisch oder pneumatisch be
dienbar ist.
An der während der Verdichtung ortsfesten Gegenwand 9 befindet
sich eine Austraghilfe 16, die beispielsweise als Vibrator
ausgebildet sein kann und das Austragen des ggfs. verdichteten
Schüttgutes aus der Meßkammer 2 in die Wiegevorrichtung 12 un
terstützen soll.
Fig. 2 verdeutlicht, daß die Seitenwände 10, 11 senkrecht zu
ihren Oberflächen verfahrbar gelagert sind, so daß ein in der
Meßkammer 2 verdichteter Block 17 aus Schüttgut ohne seitliche
Unterstützung mit dem Druckstempel 5 belastet werden kann, wie
dies anhand der Fig. 5 ff. noch erläutert werden wird.
Die Fig. 1 und 2 verdeutlichen, daß die wirksame Fläche des
Druckstempels 5 genau mit dem vertikalen Querschnitt der Meß
kammer 2 übereinstimmt, so daß die gesamte Wand durch den
Druckstempel 5 gebildet wird. Neben dem Kraftaufnehmer 6 an
der Oberfläche des Druckstempels 5 ist mit dem Druckstempel 5
ein (nicht dargestellter) Wegaufnehmer verbunden. Die aus
Kraftaufnehmer 6 und Wegaufnehmer bestehende Meßeinrichtung
erlaubt die Aufnahme einer Meßkurve, wie sie beispielhaft in
Fig. 3 dargestellt ist. Da das Volumen der Meßkammer bekannt
ist und der Weg des Druckkolbens 5 während der Verfestigung
gemessen wird, kann hieraus der Verlauf der relativen Dichte
des Schüttgutes beim Verdichtungsvorgang festgestellt werden.
Durch den anschließenden Wiegevorgang in der Wiegevorrichtung
12 kann die relative Dichte in eine absolute Dichte umgerech
net werden. Da gleichzeitig die vom Druckstempel 5 auf das
Schüttgut übertragene Kraft mit dem Kraftaufnehmer 6 gemessen
wird und diese Kraft mit einer definierten Fläche aufgebracht
wird, steht auch der Verlauf der Verfestigungsspannung (Kraft
pro Fläche) zur Verfügung. Die Meßeinrichtung erlaubt daher
die Feststellung der Abhängigkeit der Schüttgutdichte ρb von
der Verfestigungsspannung σ.
Die Auswertung einer derartigen Meßkurve erfolgt mit Hilfe so
genannter Regressionsgleichungen, die an die Meßkurven ange
paßt werden. In der Literatur sind zahlreiche Regressionsan
sätze bekannt. Beispielhaft soll nur auf einen Regressions
ansatz verwiesen werden, der eine physikalische Deutung der
einzelnen Konstanten zuläßt. Der allgemeine Ansatz lautet:
ρb = c10 + c11σ-c12e-c₁₃ σ.
Dieser Ansatz läßt sich in folgende Form bringen:
ρb = ρmin + Δρ · + (ρmax - ρmin) · (1 - e-( σ / σ ₀)).
Dabei ergibt sich die Schüttgutdichte ρmin für die Spannung
"0′′. Die Zunahme der Schüttgutdichte wird mit einem linearen
Anteil mit der Steigung Δρ/σ0 und mit einem exponentiellen An
teil beschrieben, der die nichtlineare Zunahme der Schüttgut
dichte von ρmin (Spannung "0") auf ρmax (Spannung σ→∞) dar
stellt. Der lineare Anteil ist physikalisch an sich nicht
sinnvoll und wurde eingeführt, um im Bereich kleiner Spannun
gen mit Hilfe des linearen Terms eine bessere Anpassung an die
gemessenen Kurvenverläufe zu erzielen.
Für die Beurteilung von Schüttgütern ist die Partikelvertei
lung in dem Schüttgut von eminenter Bedeutung. Fig. 4 zeigt
einige Kurven, die für verschiedene Proben die Partikelver
teilung charakterisieren. Die Kurvenverläufe geben jeweils an,
wieviel Prozent der Probe durch ein Sieb mit der Maschenweite,
die auf der Abszisse angegeben ist, hindurchfällt. Dabei gibt
der Wert 0,5 für den Durchgang die mittlere Partikelgröße an.
Die noch interessierende Partikelverteilung ergibt sich aus
dem Maß der Steilheit der Kurven. Eine sehr steil verlaufende
Kurve ist ein Indikator für eine enge Verteilung der Partikel
größen, während eine stark schräg verlaufende Kurve für eine
breite Verteilung der Partikelgrößen charakteristisch ist.
Die Verdichtbarkeit eines Schüttgutes nimmt mit der Feinheit
der Partikel zu. Je kleiner der Wert für die mittlere Parti
kelgröße ist, um so stärker läßt sich ein Schüttgut verdich
ten. Für die Regressionsgleichung bedeutet dies, daß ρmax -
ρmin um so größer ist, je kleiner der Wert für die mittlere
Partikelgröße ist. Der Einfluß der Steilheit der Partikel
größenverteilung auf die Verdichtbarkeit hängt vom jeweiligen
Schüttgut ab und muß durch Vorversuche mit unterschiedlichen
Proben des Schüttgutes ermittelt werden. Nach dieser Ermitt
lung können die aus den Anpassungsgleichungen für die Ver
dichtungskurven zu entnehmenden Parameter oder Kombinationen
dieser Parameter (z. B. der Term (ρmax - ρmin)) in Versuchs
reihen mit Partikelgrößenverteilungen korreliert werden, so
daß anschließend die direkte Berechnung der Parameter der Par
tikelgrößenverteiligungen aus den Parametern der Verdichtungs
kurven möglich ist.
Fig. 5 verdeutlicht schematisch eine Messung der Schüttgut
festigkeit. Dabei wird - wie bereits beschrieben - das Schütt
gut in der Meßkammer mit Hilfe des Druckstempels 5 unter Auf
bringung einer Druckspannung σ1 (Kraft S1=σ1·A) verfestigt. An
schließend werden die bewegbaren Seitenwände 10, 11 entfernt,
so daß der verfestigte Schüttgutblock 17 ohne seitliche Unter
stützung verbleibt. Auf diesen Schüttgutblock 17 wird nun mit
Hilfe des Druckstempels 5 eine solche Spannung σc (Sc=σc·A)
aufgebracht, daß der Schüttgutblock 17 bricht.
Fig. 6a und 6b verdeutlichen die dabei entstehende Meßkurve
für σc. Der Druckstempel 5 legt bei der Druckbeaufschlagung
einen Weg x zurück, wobei die Spannung im wesentlichen linear
zunimmt. Kommt es zum Bruch des Schüttgutblocks 17, fällt die
Spannung von dem maximal aufgebrachten Wert σc wieder ab und
der Kolben kann theoretisch über einen weiteren Weg x mit ge
ringerer Spannung σ weiterbewegt werden.
Das Auftragen der gemessenen Werte σc in Abhängigkeit von un
terschiedlichen Verfestigungsspannungen σ₁ führt zu der in Fi
gur 7 dargestellten Fließfunktion. Diese Fließfunktion charak
terisiert das Fließvermögen des Schüttgutes. Bei einer hohen
Schüttgutfestigkeit für bereits relativ geringe Verfestigungs
spannungen bildet das Schüttgut beispielsweise stabile
Brücken, die die Entleerbarkeit des Schüttgutes aus einem Silo
beeinträchtigen können. Darüber hinaus kann in Form einer
Qualitätskontrolle festgestellt werden, ob ein produziertes
(beispielsweise gemischtes) Produkt nicht zu schlechte Fließ
eigenschaften (entsprechend einer zu hohen Schüttgutfestig
keit) für eine bestimmte Anwendung hat.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich die be
schriebenen Verfahren zur Bestimmung von Schüttgutparametern
voll automatisch durchführen und in einem Prozeßrechner aus
werten. Die Auswertungen können zur Anzeige gebracht werden
oder direkt als Steuergrößen für Prozeßparameter Verwendung
finden.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Messung wenigstens eines Parameters eines
Schüttgutes mit einer Probenentnahmevorrichtung, einem Ein
lauf (1) für den entnommenen Proben-Schüttgutstrom und ei
ner unter dem Einlauf (1) angeordneten Meßkammer (2), in
der das Schüttgut verdichtet werden kann, dadurch gekenn
zeichnet, daß die allseitig verschließbare Meßkammer (2)
mit einer als Druckstempel (5) ausgebildeten Wand versehen
ist und daß mit dem Druckstempel (5) eine Meßeinrichtung
(6) zur Kraft- und/oder Wegmessung verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine un
terhalb der Kammer (2) angeordnete Wiegeeinrichtung (12)
für das die Meßkammer (2) verlassende Schüttgut.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßkammer (2) auf der Einlaufseite und auf der Aus
laufseite mit jeweils einem Schieber (3, 4) verschließbar
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die senkrecht zum Druckstempel (5) ste
henden Wände (10, 11) der Meßkammer (2) entfernbar sind.
5. Verfahren zur Messung von Schüttgutparametern, bei dem aus
einem kontinuierlichen Prozeß eine Probe des Schüttgutes
entnommen, in eine verschließbare Meßkammer (2) gefüllt und
in der Meßkammer (2) verdichtet wird, dadurch gekennzeich
net, daß die Verdichtung in der Meßkammer (2) mit Hilfe
einer als Druckstempel (5) ausgebildeten Wand erfolgt, daß
bei Verdichtungsvorgang eine Kraft- und/oder Wegkurve ge
messen wird und daß der gemessene Verlauf der Meßwerte wäh
rend der Verdichtung mit Schüttgutparametern, wie bei
spielsweise mittlere Partikelgröße und Partikelgrößenver
teilung, in Beziehung gesetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
in der Meßkammer (2) befindliche Schüttgutmenge gewogen
wird.
7. Verfahren zur Messung von Schüttgutparametern, bei dem aus
einem kontinuierlichen Prozeß eine Probe des Schüttguts
entnommen, in eine Meßkammer (2) gefüllt und in der Meßkam
mer (2) verdichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verdichtung in der Meßkammer (2) mit Hilfe einer als Druck
stempel (5) ausgebildeten Wand erfolgt, daß die für die
Verdichtung mit dem Druckstempel (5) aufgewandte Kraft ge
messen wird, daß der durch den Verdichtungsvorgang gebilde
te Block (17) aus Schüttgut nach Entfernen von Wänden (10
und/oder 11) mit dem Druckstempel (5) einer einachsigen
Belastung bis zum Bruch unterworfen wird und daß die für
den Bruch erforderliche Kraft (Sc) gemessen und mit der für
die Verdichtung aufgewandten Kraft (S1) in Beziehung gesetzt
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Aufnah
me mehrerer Meßwerte für unterschiedliche Verdichtungskräf
te (S1).
9. Die Kombination der Verfahrensmerkmale der Ansprüche 5 oder
6 mit denen der Ansprüche 7 oder 8.
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|---|---|---|---|
| DE19924227376 DE4227376C2 (de) | 1992-08-19 | 1992-08-19 | Verfahren zur Bestimmung der mittleren Partikelgröße und Partikelgrößenverteilung eines Schüttguts und Verwendung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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|---|---|
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