DE4226592A1 - Papiermaschinenfilze und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents
Papiermaschinenfilze und verfahren zur herstellung derselbenInfo
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Classifications
-
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- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft den in den Patentansprüchen angegebenen
Gegenstand.
Die Erfindung betrifft insbesondere verbesserte Papiermaschinenfilze,
die wenigstens ein auf ein textiles Flächengebilde
aufgenadeltes Vlies enthalten, das ganz oder teilweise
aus dreidimensional gekräuselten synthetischen Fasern
besteht, sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben und
die Verwendung solcher Vliese für Papiermaschinenfilze.
Derartige Filze besitzen eine verbesserte Abriebbeständigkeit
und ermöglichen die Herstellung von Papier mit glatter
Oberfläche.
Papiermaschinenfilze werden normalerweise aus einem Grundgewebe
durch Aufnadeln von gekräuselten Fasern zu Vliesen
hergestellt. Solche Papiermaschinenfilze werden in der
Preßzone von Papiermaschinen eingesetzt, um die Papierbahn
zu entwässern. Sie müssen dazu gemeinsam mit der
Papiermasse durch eine Anordnung von Preßwalzen geführt
werden. Dabei werden Filz und Papier sehr hohen
mechanischen, aber auch chemischen und gegebenenfalls
thermischen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere die Fasern
werden durch die hohen Geschwindigkeiten und Preßdrücke
in kurzer Taktfolge sehr stark verformt.
Nach dem Stand der Technik können derartige Fasern mit
Stabilisatoren zusätzlich gegen thermische und chemische
Schädigungen geschützt werden.
Zur Verbesserung der Oberflächenqualität des Papiers ist es
Stand der Technik, die oberste Deckschicht des Filzes aus
möglichst feintitrigen Fasern herzustellen. Diesem Wunsch
steht aber die geringe Abriebbeständigkeit von feintitrigen
Fasern entgegen.
Die Abriebbeständigkeit, eine der wichtigsten Eigenschaften
der Fasern, die für Papiermaschinenfilze eingesetzt werden,
kann an Einzelfasern verhältnismäßig leicht durch den
sogenannten Drahtscheuertest ermittelt werden.
In diesem Test werden die klimatisierten Fasern mit einem
Vorspanngewicht von 0,44 cN/dtex (0,5 g/den) belastet und
in einem vorgeschriebenen Winkel über einen genau
definierten Draht gehängt.
Die Fasern werden dann eine bestimmte Strecke entlang der
Faserachse hin- und herbewegt, so daß sie an dem Draht
gescheuert werden. Als Maß für die Abriebbeständigkeit
wird die Zahl der Scheuerbewegung am Draht
(Drahtscheuertouren "DST") angegeben, die notwendig sind,
bis die Faser bricht.
Für diese Prüfung nach Grünewald, K. H., Lenzinger Berichte
26 (1968), S. 90-109, werden mindestens 44 Einzelwere zur
Mittelwertbildung verwendet.
In der Praxis verwendete Papierfilze werden heute hauptsächlich
aus Polyamid-6- oder Polyamid-6.6-Fasern hergestellt.
In der Literatur werden aber auch andere Fasertypen
für diesen Einsatzzweck beschrieben. So beansprucht EP-A
02 87 297 Fasern aus Polyamid 12 und EP-A 3 72 769 Fasern
aus Polyamid 11 in analoger Weise.
Die DE-OS 17 61 531 beschreibt Papiermaschinenfilze, die
durch Verwendung von Vliesen aus Mischungen walk- oder
schrumpffähiger Garne und Fasern mit unterschiedlicher
Faserdicke (denier), Kräuselung und Polymerbeschaffenheit
eine besonders verdichtete Oberfläche aufweisen.
Die nach dem derzeitigen Stand der Technik für Papiermaschinenfilze
eingesetzten Fasern werden industriell nach
dem Stauchkammerverfahren zweidimensional gekräuselt. Diese
harte mechanische Knickbeanspruchung führt jedoch zur
Schädigung der Faserstruktur, welche sich in deutlich verschlechterten
mechanischen Eigenschaften, insbesondere der
Abriebbeständigkeit gegenüber den ungekräuselten, aber so
unbrauchbaren Fasern äußert.
Untersuchungen haben gezeigt, daß das Molekulargewicht der
Faserpolymere bei der Stauchkräuselung an den Knickstellen
infolge mechanischer Schädigung herabgesetzt wird.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
stellt sich aus der noch immer ungenügenden Standzeit der
Papiermaschinenfilze im industriellen Einsatz infolge der
noch immer ungenügenden Abriebbeständigkeit. Weiterhin soll
ein Verfahren zur Herstellung derartiger Filze angegeben
werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden Papiermaschinenfilze aus
Faservliesen aus dreidimensional gekräuselten synthetischen
Fasern gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1
bzw. ein Verfahren zur Herstellung der Papiermaschinenfilze
gemäß kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 10
sowie die Verwendung der Faservliese vorgeschlagen.
Die Unteransprüche bilden die Erfindung weiter aus.
Vor allem in der Filamentherstellung sind einige Verfahren
bekannt, mit denen eine dreidimensionale Kräuselung erzeugt
werden kann. Diese Methoden sind aber prinzipiell auch zur
Stapelfaserherstellung geeignet.
Beispielhaft seien hier folgende Methoden erwähnt:
- 1. Herstellung von Bikomponentenfasern mit nichtkonzentrischer
Verteilung der Komponenten - z. B. Seite an
Seite. Aufgrund der unterschiedlichen physikalischen
Eigenschaften (Ausdehnungskoeffizienten, Schrumpfverhalten,
Wasseraufnahme) der beiden Komponenten wird
den Fasern eine dreidimensionale Kräuselung aufgezwungen.
Die Herstellung derartiger Fasern ist schon
lange Zeit Stand der Technik (z. B. Koch, P. A.; Chemiefasern/
Textilind. [1979], 431-438).
Vorteilhaft ist, wenn die beiden Polymerkomponenten in ihrem chemischen Aufbau möglichst ähnlich und damit miteinander verträglich sind, da sonst die Gefahr des Spleißens besteht. Besonders bevorzugt ist die Verwendung verschiedener Viskositäten ein und desselben Polymers oder die Verwendung des gleichen Polymers für beide Komponenten, wobei eine Komponente durch Additive modifiziert ist. - 2. Asymmetrische Abkühlung von Fäden beim Schmelzspinnen.
Dies kann durch eine Flüssigkeit, einen
scharfen Luftstrom oder auch feste gekühlte Teile
erreicht werden, die einseitig mit den heißen Fäden
in Kontakt kommen.
Durch die asymmetrische Abkühlung wird die Struktur des Polymers beeinflußt. Dies führt dazu, daß die physikalischen Eigenschaften des Polymers innerhalb enes Filamentes, ähnlich wie bei Bikomponentenfasern, verschieden sind. - 3. Air-Jet- oder Steam-Jet-Texturierung.
Nach H. Schellenberg; 3. Reutlinger Texturier- Kolloquium (1984), läßt sich die Erzeugung der Kräuselung beim Air-(Steam-)Jet-Verfahren folgendermaßen beschreiben:
Das Garn tritt nach dem Verstrecken mit einer Temperatur nahe dem Erweichungspunkt in die Texturierdüse ein. Dort wird es durch einen unter Druck stehenden Heißgasstrahl zusätzlich aufgeheizt und in den Stauteil gefördert. In diesem baut sich der vorhandene Druck durch Entlastungsöffnungen mehr oder weniger schlagartig ab, so daß der Fibrillenverband geöffnet und zu einem Pfropfen angestaut wird. Da sich der Druck jedoch nicht vollkommen abbauen kann, wird der Pfropfen nach und nach durch den Stauteil ausgestoßen. Die Intensität des Staus und der Pfropfenförderung sind durch die Art der Druckentlastung steuerbar.
Überraschenderweise zeigte sich, daß die dreidimensional
gekräuselten synthetischen Fasern eine bei weitem bessere Abrriebbeständigkeit
besitzen als nach dem Stauchkammerverfahren
zweidimensional gekräuselte Fasern aus dem gleichen Ausgangsmaterial. Die
Kräuselung ist für die Verarbeitung der Fasern zu Vliesen
notwendig und gibt dem Filz ein für den Wassertransport
vorteilhaftes Volumen.
Die Vorteile von Papiermaschinenfilzen, die ganz oder teilweise
aus dreidimensional gekräuselten synthetischen Fasern
hergestellt wurden, liegen in der längeren Lebensdauer und
der Möglichkeit, feinere Fasertiter, d. h., von unter 10 dtex,
bevorzugt von 4,5 bis 7,5 dtex, als bei herkömmlichen verwendeten,
zweidimensional stauchkammergekräuselten Fasern einzusetzen.
Die erfindungsgemäßen Papiermaschinenfilze werden ganz
oder teilweise durch Aufnadeln von dreidimensional gekräuselten
synthetischen Fasern gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren in an sich bekannter Weise hergestellt.
Prinzipiell ist die Erfindung nicht auf Fasern eines
bestimmten Polymertyps oder einer bestimmten Polymerkombination
beschränkt, sondern sie kann vorteilhaft die Fasereigenschaften
jedes Polymertyps beeinflussen, der für
Papiermaschinenbespannungen eingesetzt werden soll.
Bevorzugt sind dreidimensional gekräuselte synthetische
Fasern aus Polyamiden, Dabei sind PA 6, PA 11, PA 12, PA
4,6, PA 6,6, PA 6,10, PA 6,12, PA 10,T, PA 12,T, PA 12,12
oder Copolyamide aus aliphatischen Monomeren mit 4 bis 12
C-Atomen und/oder aromatischen Monomeren mit 6 bis 12 C-
Atomen besonders bevorzugt. Bevorzugte Monomere für solche
Copolyamide sind Caprolactam, Laurinlactam, Terephthalsäure
und lineare α,Ω-Diamine mit 4 bis 12 C-Atomen.
Die erfindungsgemäßen, dreidimensional gekräuselten
synthetischen Fasern können hervorragend zur Herstellung
von genadelten Faservliesen verwendet werden, die als
Papiermaschinenfilze einsetzbar sind, da diese eine im
Vergleich zum Stand der Technik deutlich verbesserte
Abriebbeständigkeit aufweisen.
Air-jet-texturierte Fasern wurden mit einer geeigneten
Spinnvorrichtung unter Verwendung von getrocknetem PA-6-
Granulat hergestellt, das mit 0,7% Irganox 1098 angerollt
wurde. Das Granulat hatte eine relative Viskosität
(gemessen in 96%iger Schwefelsäure [23°C], 1 g/100 ml)
ηrel.=3,65.
Das Granulat wurde in einem Extruder aufgeschmolzen und
anschließend versponnen.
Die Spinndüse hatte 48 Löcher mit 0,6 mm Durchmesser. Der
Gesamtdurchsatz betrug 154 g/min bei einer Spinngeschwindigkeit
von 600 m/min. Das Fadenbündel wurde nach
dem Verlassen der Spinndüse durch Anblasen mit Luft abgekühlt,
anschließend präpariert und dann aufgespult.
Das Spinngut wurde an einer Air-Jet-Texturiermaschine J
0/10 der Firma Rieter verstreckt, texturiert und dann mit
Geschwindigkeiten von 1670 m/min aufgewickelt.
Anschließend wurden die Filamente abgespult, spannungslos
bei 165°C fixiert und geschnitten.
Die Fasern besitzen eine mindestens um 100% höhere Abriebbeständigkeit
(DST-Werte) als stauchkammergekräuselte
Fasern aus einem entsprechenden Polymer.
Aus den Fasern wurde ein Vlies mit einem Flächengewicht von
500 g/m² hergestellt, welches auf ein Grundgewebe aufgenadelt
wurde. Derartige Testfilze zeigten eine mindestens
30% höhere Lebensdauer, verglichen mit entsprechenden
Filzen, die mit stauchkammergekräuselten Fasern
(Vergleichsbeispiel 1) hergestellt wurden, wenn sie einem
den Verhältnissen in der Papiermaschine nachempfundenen
Test unterzogen wurden.
Analog Beispiel 1 wurden Fasern hergestellt und zu Filzen
verarbeitet, jedoch wurden die Fasern spinngestreckt.
Diese Fasern besitzen ebenfalls sehr gute Abriebbeständigkeit
(DST-Werte).
Die Lebensdauer der Filze war ca. 30% höher als bei den in
Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen stauchkammergekräuselten
Fasern.
Analog Beispiel 1 wurden Fasern aus PA 12 hergestellt und
zu Filzen verarbeitet. Die Abriebbeständigkeit und die
Filzlebensdauer waren wesentlich besser als bei den entsprechenden
stauchkammergekräuselten Vergleichsfasern
(Vergleichsbeispiel 2).
Analog Beispiel 1 wurden Fasern aus PA 6,6 (ηrel.-
Granulat 3,4) hergestellt und geprüft.
Bikomponentenfasern wurden mit einer geeigneten Spinnvorrichtung
unter Verwendung von getrocknetem PA-6-Granulat
hergestellt, das mit 0,7% Irganox 1098 angerollt wurde. Die
Granulate unterschieden sich in der relativen Viskosität
(gemessen in 96%iger Schwefelsäure [23°C], 1 g/ml).
Granulat A: ηrel.=3,4 und Granulat B: ηrel.=3,65.
Die Granulate wurden in zwei verschiedenen Extrudern aufgeschmolzen
und anschließend mit einem Spinnpaket
versponnen, in dem die beiden Schmelzeströme erst kurz vor
dem Verlassen der Spinndüse so vereinigt wurden, daß eine
Seite-an-Seite-Anordnung der beiden Komponenten resultiert.
Die Spinndüse hatte 200 Löcher mit 0,4 mm Durchmesser. Der
Gesamtdurchsatz betrug 550 g/min bei einer Spinngeschwindigkeit
von 770 m/min. Das Fadenbündel wurde nach dem
Verlassen der Spinndüse durch Anblasen mit Luft abgekühlt,
anschließend präpariert und dann mit einer Haspel in
Kannen abgelegt.
Das Spinngut wurde mit einer Streckstraße üblicher Bauweise
bei Galettentemperaturen von 60 bis 65°C verstreckt,
aviviert, getrocknet und geschnitten. Die Eigenschaften der
Fasern sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Die Fasern besitzen eine mindestens um 100% höhere Abriebbeständigkeit
(DST-Werte) als stauchkammergekräuselte
Fasern aus einem entsprechenden Polymer.
Aus den Fasern wurde ein Vlies mit einem Flächengewicht von
500 g/m² hergestellt, welches auf ein Grundgewebe aufgenadelt
wurde. Derartige Testfilze zeigten eine mindestens
30% höhere Lebensdauer, verglichen mit entsprechenden Filzen
(Vergleichsbeispiel 1), die mit stauchkammergekräuselten Fasern
hergestellt wurden, wenn sie einem den Verhältnissen in der
Papiermaschine nachempfundenen Test unterzogen wurden.
Analog Beispiel 5 wurden Fasern aus PA-12-Granulat unterschiedlicher
Viskosität (ηrel.=2,0 und 2,2, gemessen in m-
Kresol, 25°C, 0,5 g/100 ml) hergestellt und zu Filzen verarbeitet.
Diese Fasern besitzen ebenfalls sehr gute Abriebbeständigkeiten
(DST-Werte).
Die Lebensdauer der Filze war um 25% höher als bei den
unter 2 beschriebenen Vergleichsfasern.
Analog Beispiel 1 wurden Fasern aus PA 6 und Copolyamid auf
Basis von Caprolactam/Laurinlactam hergestellt und zu
Filzen verarbeitet.
Analog Beispiel 1 wurden Fasern aus PA-6-Granulat (ηrel.=3,4)
und PA-66-Granulat (ηrel.=3,4) hergestellt und zu
Filzen verarbeitet.
Stauchkammergekräuselte Polyamid-6-Fasern wurden als Vergleichsvariante
geprüft. Die Testergebnisse sind in Tabelle
1 dargestellt.
Stauchkammergekräuselte Polyamid-12-Fasern wurden als Vergleichsvariante
geprüft.
Die an den Fasern der Beispiele gemessenen Kenndaten sind
in Tabelle 1 zusammengestellt.
Tabelle 1 zeigt deutlich, daß dreidimensional gekräuselte
synthetische Fasern, verglichen mit entsprechenden zweidimensional
gekräuselten Fasern, wesentlich abriebbeständiger sind.
Zu Beispiel 4 sei darauf hingewiesen, daß aus dem
technischen Merkblatt "Grilon" für Papiermaschinen bekannt
ist, daß PA 6,6 nur etwa 60 bis 70% der Abriebbeständigkeit
von PA 6 hat.
Claims (22)
1. Papiermaschinenfilze aus
- - einem Grundgewebe und
- - wenigstens einer Schicht aus Faservlies aus thermoplastischen, schmelzgesponnenen Polymerfasern, die auf das Grundgewebe aufgenadelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Faservlies ganz oder
teilweise aus dreidimensional gekräuselten Fasern
besteht.
2. Papiermaschinenfilz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern Bikomponentenfasern sind.
3. Papiermaschinenfilz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern asymmetrisch abgekühlte Polymerfasern sind.
4. Papiermaschinenfilze gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern nach dem Air-Jet-Verfahren gekräuselt sind.
5. Papiermaschinenfilz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern nach dem Steam-Jet-Verfahren gekräuselt sind.
6. Papiermaschinenfilz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern aus mindestens einer Polyamidkomponente
bestehen.
7. Papiermaschinenfilz gemäß den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern aus mindestens zwei Polyamidkomponenten
mit unterschiedlichen Eigenschaften
bestehen.
8. Papiermaschinenfilz gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polyamidkomponente ein
Polyamid ist, ausgewählt aus der Gruppe Polyamid 6,
Polyamid 11, Polyamid 12, Polyamid 4,6, Polyamid 6,6,
Polyamid 6,10, Polyamid 6,12, Polyamid 10,T, Polyamid
12,T, Polyamid 12,12 und Copolyamid aus aliphatischen
Monomeren mit 4 bis 12 C-Atomen und/oder aromatischen
Monomeren mit 6 bis 12 C-Atomen.
9. Papiermaschinenfilz gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Polyamidkomponenten
ein Polyamid ist, ausgewählt aus der Gruppe
Polyamid 6, Polyamid 11, Polyamid 12, Polyamid 4,6,
Polyamid 6,6, Polyamid 6,10, Polyamid 6,12, Polyamid
10,T, Polyamid 12,T, Polyamid 12,12, und Copolyamid aus
aliphatischen Monomeren mit 4 bis 12 C-Atomen und/oder
aromatischen Monomeren mit 6 bis 12 C-Atomen.
10. Papiermaschinenfilz gemäß den Ansprüchen 8 und 9,
wobei das Copolyamid aus Monomeren, ausgewählt aus der
Gruppe Caprolactam, Laurinlactam, Terephthalsäure, und
linearen α,Ω-Diaminen mit 4 bis 12 C-Atomen aufgebaut
ist.
11. Verfahren zur Herstellung eines genadelten Papiermaschinenfilzes
in an sich bekannter Weise aus einem
Grundgewebe und wenigstens einer Schicht eines Faservlieses
aus thermoplastischen, schmelzgesponnenen Polymerfasern,
die auf das Grundgewebe aufgenadelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß man die Filze ganz oder
teilweise durch Aufnadeln von dreidimensional gekräuselten
Fasern herstellt.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man als dreidimensional gekräuselte Fasern Bikomponentenfasern
einsetzt.
13. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man als dreidimensional gekräuselte Fasern asymmetrisch
abgekühlte Polymerfasern einsetzt.
14. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man als dreidimensional gekräuselte Fasern nach dem
Air-Jet-Verfahren gekräuselte Fasern einsetzt.
15. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man als dreidimensional gekräuselte Fasern nach dem
Steam-Jet-Verfahren gekräuselte Fasern einsetzt.
16. Verfahren gemäß den Ansprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern aus einer Polyamidkomponente bestehen.
17. Verfahren gemäß den Ansprüchen 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die dreidimensional gekräuselten
Fasern aus mehreren Polyamidkomponenten mit unterschiedlichen
Eigenschaften bestehen.
18. Verfahren gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polyamidkomponente ein Polyamid ist, ausgewählt
aus der Gruppe Polyamid 6, Polyamid 11, Polyamid 12,
Polyamid 4,6, Polyamid 6,6, Polyamid 6,10, Polyamid
6,12, Polyamid 10,T, Polyamid 12,T, Polyamid 12,12 und
Copolyamid aus aliphatischen Monomeren mit 4 bis 12 C-
Atomen und/oder aromatischen Monomeren mit 6 bis 12 C-
Atomen.
19. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Polyamidkomponenten ein
Polyamid ist, ausgewählt aus der Gruppe Polyamid 6, Polyamid
11, Polyamid 12, Polyamid 4,6, Polyamid 6,6,
Polyamid 6,10, Polyamid 6,12, Polyamid 10,T, Polyamid
12,T, Polyamid 12,12 und Copolyamid aus aliphatischen
Monomeren mit 4 bis 12 C-Atomen und/oder aromatischen
Monomeren mit 6 bis 12 C-Atomen.
20. Verfahren gemäß den Ansprüchen 18 oder 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das Copolyamid aus Monomeren, ausgewählt
aus der Gruppe Caprolactam, Laurinlactam,
Terephthalsäure, und linearen α,Ω-Diaminen mit 4 bis 12
C-Atomen aufgebaut ist.
21. Verwendung von Faservliesen, die zumindest teilweise
aus thermoplastischen, schmelzgesponnenen, dreidimensional
gekräuselten Polymerfasern aus der Gruppe der Bikomponentenfasern,
asymmetrisch abgekühlten Fasern, Air-jet-
gekräuselten Fasern und Steam-jet-gekräuselten Fasern
bestehen, zur Herstellung von Papiermaschnenfilzen.
Priority Applications (11)
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