DE4225677A1 - Drosselspule für einen Stromrichter - Google Patents
Drosselspule für einen StromrichterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drosselspule für einen
Stromrichter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Drosselspule für einen Stromrichter ist aus der
DE 40 08 424 A1 bekannt. Dort wird eine Drosselspule für
einen Stromrichter mit einer auf einem zylinderförmigen
Wicklungsträger aufgewickelten Drosselwicklung vorgeschla
gen, bei der der Wicklungsträger aus mindestens zwei je
weils stab- oder rohrförmigen Wicklungsträgerabschnitten
besteht, die jeweils über Verbindungsteile miteinander ver
bunden sind. Die jeweils die Teilwicklungen der Drossel
wicklung tragenden Wicklungsträgerabschnitte sind so ange
ordnet, daß sich die erzeugten Magnetfelder teilweise ge
genseitig aufheben bzw. abschwächen. Diese Drosselspule
eignet sich jedoch nicht zur Flüssigkeitskühlung.
Eine wassergekühlte, in Gießharz (Vergußmasse) eingebettete
Drosselspule für Stromrichteranlagen ist aus der
DE 37 43 222 C2 bekannt. Die Spule ist in einem Kreisring
behälter aus magnetischem Material angeordnet und versie
gelt, wobei an dem Behälterdeckel stoffschlüssig ange
brachte Tüllen zur Durchführung der elektrischen Zuleitun
gen vorhanden sind, und wobei der Raum zwischen Spule und
Behälterwandung zur Stützung und als Wärmebrücke mit der
Vergußmasse ausgefüllt ist. Die Spule ist mit ihrem Behäl
ter in einem von dem Kühlwasser durchströmten Kessel ange
ordnet, wobei in Zwischenräumen zwischen dem Kreisringbe
hälter und Magnetteilen der Drosselspule oder zwischen die
sem, dem Kessel und einem darin angeordneten Füllkörper
Wasserführungen derart angeordnet sind, daß sie eine
schraubenlinienartige Führung des Kühlwassers um den Kreis
ringbehälter erzeugen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drosselspule
für einen Stromrichter der eingangs genannten Art anzuge
ben, die mit Brauchwasser gekühlt werden kann und die nur
ein geringes externes Magnetfeld abgibt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des
Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbe
sondere darin, daß die Drosselspule effizient gekühlt wer
den kann und dabei sehr einfach aufgebaut ist.
Ferner sind keine aufwendigen magnetischen Abschirmeinrich
tungen notwendig, um störende, nach außen wirkende Magnet
felder zu reduzieren. Die gemäß dem Toroid-Prinzip aufge
baute Drosselspule ist rüttelsicher und robust und darüber
hinaus sehr kompakt, wodurch Gewichts- und Raumvorteile er
zielt werden, was insbesondere beim Einbau der Drosselspule
in einem gekapselten, wassergekühlten Stromrichtermodul für
ein Schienenfahrzeug von großer Wichtigkeit ist. Da die von
der Drosselspule nach außen abgegebenen Magnetfelder sehr
gering sind, werden nur relativ geringe Verluste in den me
tallenen Gehäusewandungen des Stromrichtermoduls erzeugt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen seitlichen Schnitt durch eine erste Va
riante einer Drosselspule,
Fig. 2 einen Schnitt in der Nähe einer Anschlußseite
der Drosselspule,
Fig. 3, 4 alternative Wicklungsträgergestaltungen,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Drosselspule mit zu
sätzlicher Außenkühlung,
Fig. 6 einen Schnitt durch einen zwischen Wicklungs
träger und Tauchrohr gebildeten Spalt,
Fig. 7 eine zweite Variante einer Drosselspule.
In Fig. 1 ist ein seitlicher Schnitt durch eine erste Va
riante einer Drosselspule dargestellt. Es sind zwei paral
lel und unmittelbar nebeneinander angeordnete, rohrförmige
Wicklungsträger 1, 2 zu erkennen, die zum einen für das
Aufbringen der Wicklung 3 und zum anderen als Kühlkörper
für die Innenkühlung der Drossel dienen. Die Wicklungsträ
ger 1, 2 bestehen beispielsweise aus einem dünnwandigen
Kunststoffrohr mit einer hohen mechanischen Festigkeit, ei
nem dauerhaft sehr guten Isoliervermögen und einer hinrei
chend guten Wärmeleitfähigkeit. Beispielsweise eignet sich
ein GFK-Rohr mit Gießharz oder ein Polyamidrohr. Varianten
sind in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
Jeder Wicklungsträger 1 bzw. 2 weist an seinem einen Ende
eine Elektroanschlußseite 1a bzw. 2a und an seinem anderen
Ende eine Kühlanschlußseite 1b bzw. 2b auf. Die aus zwei
Teilwicklungen bestehende Wicklung 3 beginnt beispielsweise
an der Elektroanschlußseite 1a, erstreckt sich schrauben
förmig bis zur Kühlanschlußseite 1b, wechselt von dort zur
Kühlanschlußseite 2b und verläuft weiter schraubenförmig
bis zur Elektroanschlußseite 2a. Der sich um die einzelnen
Wicklungsträger windende Wicklungsstrang kann aus einer
Vielzahl elektrisch voneinander isolierter Einzeldrähte be
stehen, was die elektrischen Verluste bei Betrieb der Dros
selspule reduziert. Daneben ist es jedoch auch möglich, die
Wicklung als Aluminium-Gußteil einstückig auszubilden.
Eine Bandage 4 um den Wicklungsstrang hat eine mehrfache
Funktion und stellt zum ersten eine elastische Pufferung
dar, die Spannungs- oder Schockrisse verhindert, dient zum
zweiten zur Abkoppelung der Wicklungserwärmung auf den
nachstehend näher beschriebenen äußeren Umguß 5 und erhöht
zum dritten die mechanische Festigkeit.
Der vorzugsweise aus Gießharz gebildete Umguß 5 umhüllt die
Wicklung 3 an ihren nach außen gerichteten Mantel- und
Stirnflächen und stellt somit die elektrische Isolation der
Wicklung 3 nach außen sicher. Damit die Temperaturen am
nicht gekühlten Wicklungsanfang 3a und Wicklungsende 3b
nicht auf zu hohe Werte ansteigen, sind dort starke
Querschnittsvergrößerungen der Wicklung vorgesehen. Dies
ist durch entsprechende Gestaltung der Endarmaturen 6 und 7
berücksichtigt und konstruktiv gelöst. Bei einer als Alumi
nium-Gußteil ausgebildeten Wicklung können die im Quer
schnitt vergrößerten Endarmaturen 6, 7 gleichzeitig mit dem
Wicklungsstrang gegossen werden. Zur Gewährleistung der
Kurzschlußfestigkeit sind die Endarmaturen 6, 7 über Ver
schraubungen 8, 9 mit den Wicklungsträgern 1, 2 verbunden.
Zusätzlich hält auch der Umguß 5 Wicklung 3 und Endarma
turen 6, 7 fest zusammen. Die "Schrumpfkraft" des Umgusses
5 stellt auch den zur Anpressung der Wicklung auf die Wick
lungsträger notwendigen Druck sicher, wodurch sich ein
guter Wärmeübergang von der Wicklung zum Wicklungsträger
ergibt.
In den sich zwischen beiden Wicklungsträgern 1,2 ausbil
denden externen Zwischenräumen ist jeweils eine Magnetab
schirmkappe 10a, 11a angeordnet. Diese Magnetabschirmkappen
10a, 11a reduzieren die von der Drosselspule nach außen ab
gegebenen, randseitigen Magnetfelder, so daß nur relativ
geringe elektrische Verluste in den die Drossel umgebenden
metallenen Gehäusewandungen eines Stromrichtermoduls er
zeugt werden. Die Magnetabschirmkappen 10a, 11a können bei
spielsweise auf Stegen 12a, 13a montiert (verschraubt)
sein, die Teil des Umgusses 5 sind und zusätzlich zur Kurz
schlußfestigkeit der Drosselspule beitragen.
Wie vorstehend bereits erwähnt, weist die Drosselspule eine
Innenkühlung unter Einsatz von Kühlflüssigkeit - vorzugs
weise Brauchwasser - auf. Hierzu ist die Drosselspule gemäß
erster Variante an der Kühlanschlußseite unter Zwischenlage
von Dichtungen 14 auf einer Kühlschiene 15 montiert. Die
Kühlschiene 15 weist einen Kühlflüssigkeitsvorlauf 16 und
hiervon getrennte Kühlflüssigkeitsrückläufe 17a, 17b auf.
Dabei gelangt die Kühlflüssigkeit über mit dem Kühlflüssig
keitsvorlauf 16 verbundene, tief in den Innenraum des Wick
lungsträgers 1 ragende Tauchrohre 18a, 18b (Wasserleitroh
re) in die Drosselspule und strömt über Rücklauföffnungen
19a, 19b zum Kühlflüssigkeitsrücklauf 17a, 17b. Diese
Tauchrohr/Rücklauföffnung-Anordnung ist bei beiden Wick
lungsträger-Innenräumen vorgesehen. Die weiteren Enden der
Wicklungsträger 1, 2 - die Elektroanschlußenden 1a, 2a -
sind bei der ersten Variante durch Deckel 26 mit Deckel
dichtring 27 hydraulisch verschlossen. Während des Rück
strömens der Kühlflüssigkeit wird die von der Wicklung 3
während des Betriebes produzierte, über die Wicklungsträger
1, 2 geleitete Verlustwärme über die Innenmantelfläche des
Trägers 1, 2 an die Flüssigkeit abgegeben. Dabei kann ein
Temperatursprung von ca. 150°C an der Wicklung 3 auf ca.
70°C an der Innenmantelfläche des Trägers 1, 2 auftreten.
Zur Erzielung hoher Kühlflüssigkeitsgeschwindigkeiten kön
nen die sich zwischen Innenmantelfläche der Wicklungsträger
1, 2 und Außenmantelfläche der Tauchrohre 18a, 18b ergeben
den Spalte 28a, 28b zur Führung der Kühlflüssigkeit eng
ausgebildet sein.
Die Montage der Drosselspule innerhalb eines Stromrichter
moduls gestaltet sich sehr einfach, da lediglich eine
2-Punkt-Lagerung an beiden Stirnflächen notwendig ist. Als
erste Befestigungspunkte dienen die Endarmaturen 6, 7 an
den Elektroanschlußseiten 1a, 2a, die hierzu mit Schrauban
schlüssen versehen sind. Als zweite Befestigungspunkte die
nen die Verschraubungen zwischen Kühlschienen 15 und den
Kühlanschlußseiten 1b, 2b der Wicklungsträger (Schiebe- und
Fixlagerbefestigungen).
In Fig. 2 ist ein Schnitt in der Nähe einer Anschlußseite
der Drosselspule dargestellt. Es sind die Wicklungsträger
1, 2, die Wicklung 3, der Umguß 5 und die Magnetabschirm
kappen 10a, 10b zu erkennen. Die Lage der Tauchrohre 18a,
18b innerhalb der Innenräume der Wicklungsträger 1, 2 und
die Spalte 28a, 28b sind angedeutet.
In Fig. 3 ist eine alternative Wicklungsträgergestaltung
dargestellt. Bei dieser Variante bestehen die Wicklungsträ
ger aus Verbundrohren mit einem inneren Metallrohr 20 mit
aufgebrachter elektrischer Isolation 21. Die elektrische
Isolation 21 besteht beispielsweise aus Gießharz mit Alumi
niumnitrid als Füllstoff. Durch den Zusatz dieses Füllstof
fes wird die Wärmeabfuhr verbessert. Auf die elektrische
Isolation 21 ist die Wicklung 3 aufgebracht. Diese Variante
hat den Vorteil, daß die Kühlflüssigkeit nicht in direkten
Kontakt mit der elektrischen Isolierung gelangt. Ferner ist
das Verbundrohr mechanisch sehr stabil.
In Fig. 4 ist eine weitere alternative Wicklungsträgerge
staltung dargestellt. Bei dieser Variante bestehen die
Wicklungsträger aus Porzellan- oder Keramikrohren 22. Diese
Variante hat ebenfalls den Vorteil, daß die Kühlflüssigkeit
(Brauchwasser) nicht in Kontakt mit einem organischen Iso
liermittel tritt. Aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit von
Porzellan oder Keramik kann die Wandstärke der Rohre 22 re
lativ dick sein, was zu einer mechanisch sehr stabilen Kon
struktion führt. Bei dieser Variante sind Temperaturdiffe
renzen bis zu 90°C möglich.
In Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine Drosselspule mit zu
sätzlicher Außenkühlung dargestellt. Es sind Wicklungs
träger 1, 2 mit Wicklung 3 und Bandage 4 zu erkennen. Eine
Isolierhülle 23 dient zur äußeren elektrischen Isolation
der Wicklung. Mittels einer weiteren äußeren Hülle 24 wird
ein Kühlmantel 25 für die Kühlflüssigkeitsströmung zwischen
Isolierhülle 23 und Hülle 24 gebildet. Die Kühlflüssigkeit
tritt beispielsweise über eine Vorlauföffnung aus dem
Kühlflüssigkeitsvorlauf der Kühlschiene in die Hohlräume 33
der Wicklungsträger 1, 2 ein und fließt über die Spalte
28a, 28b und den Kühlmantel 25 zurück in den Kühlflüssig
keitsrücklauf der Kühlschiene. Die Innenkühlung der Dros
selspule mittels Tauchrohre 18a, 18b und Spalte 28a, 28b
ist ebenfalls zu erkennen. Diese Variante einer Drossel
spule ist bei sehr leistungsstarken Drosselspulen einsetz
bar, bei denen eine Innenkühlung allein zur Verlustwärmeab
fuhr nicht ausreicht.
In Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen zwischen Wicklungs
träger 1 und Tauchrohr 18a gebildeten Spalt dargestellt. Es
ist zu erkennen, daß der Spalt mit Hilfe von drei Trennste
gen 29 in drei Spaltsegmente 28a′, 28a′′, 28a′′′ parallel
zur Hauptachse der Drosselspule unterteilt ist. Diese Maß
nahme verhindert, daß sich ein ringförmiger elektrisch
leitfähiger Wassermantel ausbilden kann und wird selbstver
ständlich auch beim Spalt 28b sowie beim Kühlmantel 25 an
gewendet.
In Fig. 7 ist eine zweite Variante einer Drosselspule dar
gestellt. Es ist eine Drosselspule 30 mit Endarmaturen 6, 7
für den elektrischen Anschluß zu erkennen, bei dem die
Elektroanschlußseite gleichzeitig auch eine Kühlanschluß
seite ist, d. h. die Drosselspule 30 wird von zwei Kühlflüs
sigkeitsleitungen 31, 32 durchdrungen, die an beiden Stirn
flächen aus der Drosselspule austreten, wobei die Wicklung
3 der Drosselspule die beiden Kühlflüssigkeitsleitungen 31,
32 umschließt. Jede der beiden Kühlflüssigkeitsleitungen
31, 32 ist doppelwandig aufgebaut, so daß der äußere Mantel
den Wicklungsträger 1 und der innere Mantel das Tauchrohr,
z. B. 18a, bildet. Der zwischen beiden Mänteln befindliche
Spalt, z. B. 28a, dient wiederum zur Drosselkühlung, während
der Hohlraum 33 im Innenraum des inneren Mantels vorteil
haft zum Kühlflüssigkeitstransport dient.
Claims (13)
1. Drosselspule für einen Stromrichter, mit zwei par
allel und unmittelbar nebeneinander angeordneten, rohrför
migen Wicklungsträgern, die eine aus zwei Teilwicklungen
bestehende Wicklung tragen, wobei Wicklungsanfang und Wick
lungsende an einer Stirnseite angeordnet sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wicklungsträger (1, 2) als Kühlkörper
zur Innenkühlung der Drosselspule mit einer elektrisch
leitfähigen Kühlflüssigkeit dienen und in den Innenraum ei
nes jeden Wicklungsträgers (1, 2) ein Tauchrohr (18a, 18b)
ragt, wodurch zur Kühlflüssigkeitskühlung geeignete Spalte
(28a, 28b) zwischen Tauchrohren (18a, 18b) und Wicklungsträ
gern (1, 2) gebildet werden.
2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Wicklung (3) am Wicklungsanfang (3a) und am
Wicklungsende (3b) jeweils einen vergrößerten Querschnitt
aufweist.
3. Drosselspule nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wicklung (3) mit einer Bandage (4)
umwickelt ist.
4. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umguß (5) die Dros
selspule umhüllt, wobei lediglich die Endarmaturen (6, 7)
der elektrischen Anschlüsse und die Stirnseiten ausgespart
sind.
5. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsträger
(1, 2) aus einem Kunststoffrohr bestehen.
6. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsträger
(1, 2) aus einem GFK-Rohr bestehen.
7. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsträger
(1, 2) aus einem Verbundrohr mit innerem Metallrohr (20) und
äußerer elektrischer Isolation (21) besteht.
8. Drosselspule nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die elektrische Isolation (21) aus einem Gießharz
mit Aluminiumnitrid als Füllstoff besteht.
9. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsträger
(1, 2) aus einem Porzellan- oder Keramikrohr (22) bestehen.
10. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroanschluß
seiten (1a, 2a), an denen sich Wicklungsanfang und Wick
lungsende befinden, hydraulisch abgedichtet sind und ledig
lich die gegenüberliegenden Kühlanschlußseiten (1b, 2b) zum
hydraulisch dichten Anschluß an eine Kühlschiene (15) ge
eignet ausgebildet sind.
11. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsträger
(1, 2) beide Stirnseiten durchstoßen.
12. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 11, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Außenküh
lung über einen Kühlmantel (25) zwischen einer die Wicklung
(3) bedeckenden Isolierhülle (23) und einer äußeren Hülle
(24), wobei der Kühlmantel (25) hydraulisch dicht mit
Kühlflüssigkeitsvorlauf (16) und Kühlflüssigkeitsrücklauf
(17) eines Kühlflüssigkeitssystems verbunden ist.
13. Drosselspule nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Tauch
rohren (18a, 18b) und Wicklungsträgern (1, 2) gebildeten
Spalte (28a, 28b) und/oder der Kühlmantel (25) durch Trenn
stege (29) in Segmente parallel zur Hauptachse der Drossel
spule unterteilt ist.
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