DE4224192A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Konfektionierung von Leitungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Konfektionierung von LeitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konfektionierung
von Leitungen, bei dem aus einem zur Aufnahme unterschied
licher Leitungsarten vorgesehenen Leitungsspeicher mittels
einer Entnahme- und Ablängvorrichtung Leitungsabschnitte
entnommen und mittels einer verfahrbaren Haltevorrichtung
entlang einer Arbeitsrichtung angeordneten Bearbeitungs
stationen zugeführt werden. Ferner betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Aufgabe solcher Verfahren und Vorrichtungen, wie sie z. B.
der DE-A-36 03 888 zu entnehmen sind, ist die Herstellung
von anschlußfertigen Leitungen oder Leitungsbündeln in der
Gestalt-von Kabelbäumen. Dementsprechend werden Vorrich
tungen der genannten Art auch als Kabelkonfektionier
automaten bezeichnet. An solche Automaten werden hohe
Anforderungen gestellt, wenn Leitungsabschnitte unter
schiedlicher Länge und unterschiedlicher Beschaffenheit,
möglicherweise auch mit unterschiedlicher Behandlung der
Leitungsenden innerhalb ein und desselben Bündels, gefer
tigt werden sollen. Eine Möglichkeit zur Herstellung
solcher Leitungsbündel besteht darin, daß die Bearbeitungs
stationen verfahrbar ausgebildet und angeordnet werden,
damit sie an die zu bearbeitenden Enden der Leitungsab
schnitte herangeführt werden können. Der Aufwand für die
verfahrbare Anordnung der oft unterschiedlich großen und
mit Magazinen für Anschlußelemente oder ähnliche Teile
ausgerüsteten Bearbeitungsstationen und die Steuerung ihrer
Bewegung ist beträchtlich. Auch nimmt die Bearbeitungsdauer
in dem Maß zu, wie unterschiedliche Längen von Leitungsab
schnitten vorkommen. Nur im begrenzten Umfang läßt sich die
Bearbeitungsdauer verkürzen, in dem jeweils zwei gleiche
Bearbeitungsstationen vorgesehen werden, um bei Bedarf
beide Enden eines Leitungsabschnittes unabhängig bearbeiten
zu können. Vielfach treten auch Bearbeitungsfehler dadurch
auf, daß die Leitungsenden nicht in der richtigen Lage in
Eingriff mit den Bearbeitungsstationen gelangen.
Die Erfindung behebt diese und weitere Schwierigkeiten bei
einem Verfahren der eingangs genannten Art durch folgende
Schritte:
Aus dem Leitungsspeicher wird eine Leitung etwa geradlinig abgezogen und auf zwei mit gegenseitigen Abstand angeord neten Widerlagern abgestützt,
das Ende der Leitung wird festgehalten,
durch einen rechtwinklig zur Längsachse der Leitung beweg baren Mitnehmer der Entnahme- und Ablängvorrichtung wird entsprechend der gewünschten Länge des Leitungsabschnittes ein weiteres Stück der Leitung aus dem Leitungsspeicher abgezogen,
der Leitungsabschnitt wird abgetrennt, nahe den Enden von Greifern der Haltevorrichtung erfaßt und während der gesam ten Bearbeitung bis zur Fertigstellung von den Greifern festgehalten,
die Haltevorrichtung führt den Leitungsabschnitt in der durch den Mitnehmer bewirkten ausgebogenen Form den Bear beitungsstationen zu und
das Einlegen des Endes bzw. der Enden der Leitungsabschnit te in die Werkzeuge aller vorgesehenen Bearbeitungs stationen erfolgt durch Verfahren wenigstens des zu bearbeitenden Endes der Leitungsabschnitte.
Aus dem Leitungsspeicher wird eine Leitung etwa geradlinig abgezogen und auf zwei mit gegenseitigen Abstand angeord neten Widerlagern abgestützt,
das Ende der Leitung wird festgehalten,
durch einen rechtwinklig zur Längsachse der Leitung beweg baren Mitnehmer der Entnahme- und Ablängvorrichtung wird entsprechend der gewünschten Länge des Leitungsabschnittes ein weiteres Stück der Leitung aus dem Leitungsspeicher abgezogen,
der Leitungsabschnitt wird abgetrennt, nahe den Enden von Greifern der Haltevorrichtung erfaßt und während der gesam ten Bearbeitung bis zur Fertigstellung von den Greifern festgehalten,
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das Einlegen des Endes bzw. der Enden der Leitungsabschnit te in die Werkzeuge aller vorgesehenen Bearbeitungs stationen erfolgt durch Verfahren wenigstens des zu bearbeitenden Endes der Leitungsabschnitte.
Hierdurch wird zunächst erreicht, daß die Enden der
Leitungsabschnitte unabhängig von ihrer Länge stets den
selben Abstand voneinander aufweisen. Damit entfällt das
Erfordernis für eine verfahrbare Anordnung der Bearbei
tungsstationen. Ferner werden Bearbeitungsfehler dadurch
vermieden, daß die Enden der Leitungsabschnitte während der
gesamten Bearbeitung in der Haltevorrichtung lagestabil
verbleiben. Somit wird vermieden, daß bei der Übergabe der
Leitungsabschnitte in zu den Bearbeitungsstationen gehö
rende Halterungen oder Greifer und der anschließenden Rück
führung in die verfahrbare Haltevorrichtung Lagefehler
auf treten.
Das beschriebene Verfahren ist sowohl in der Form aus
führbar, daß die Leitungen aus dem Leitungsspeicher in der
Arbeitsrichtung der Vorrichtung abgezogen werden oder
rechtwinklig hierzu wählt man jedoch den rechtwinkligen
Abzug, so wird die wertvolle Eigenschaft gewonnen, daß die
Länge der Vorrichtung verkürzt werden kann, in dem jeweils
den Enden der Leitungsabschnitte zugeordnete Bearbeitungs
stationen paarweise einander gegenüberliegend angeordnet
werden.
Im folgenden wird auf unterschiedlich gestaltete Vorrich
tungen eingegangen, mit denen das erwähnte Verfahren vor
teilhaft durchführbar ist.
Insbesondere kann die Vorrichtung derart ausgestaltet sein,
daß die Bearbeitungsstationen entlang der Arbeitsrichtung
der Vorrichtung ortsfest angeordnet sind,
die Entnahme- und Ablängvorrichtung einen rechtwinklig zur
Arbeitsrichtung der Vorrichtung bewegbaren Mitnehmer
besitzt und die Haltevorrichtung zur Aufnahme der Leitungs
abschnitte in der durch den Mitnehmer ausgezogenen Form
ausgebildet und wenigstens im Bereich der Leitungsenden
auch rechtwinklig zur Arbeitsrichtung der Vorrichtung
verfahrbar gestaltet ist.
Die erwähnte vorteilhaft kurze Bauform der Vorrichtung läßt
sich dadurch erreichen, daß die Widerlager und der Mitneh
mer der Entnahme- und Ablängvorrichtung in einer quer zur
Arbeitsrichtung liegenden Ebene angeordnet sind. Dabei ist
es im Prinzip gleichgültig, in welcher rechtwinklig zur
Arbeitsrichtung weisenden Richtung der bzw. die Mitnehmer
arbeitet. Es dürfte sich jedoch als zweckmäßig erweisen,
zur Ausnutzung der Schwerkraft einen nach unten gerichteten
Arbeitshub des Mitnehmers vorzusehen, wobei viele Leitungs
arten bereits in eine stabile Stellung gelangen. Sofern der
Einfluß der Schwerkraft nicht ausreicht, kann ein geeigne
tes Element zur Streckung bzw. Belastung des durchhängenden
Leitungsabschnittes vorgesehen sein.
In der Regel sind an beiden Enden eines Leitungsabschnittes
gleiche Bearbeitungsgänge durchzuführen, insbesondere ist
die Isolierung abzusetzen und sind Anschlußelemente
anzubringen. Dies kann zeitsparend durch eine Ausgestaltung
der Vorrichtung erreicht werden, bei der die Bearbeitungs
stationen entlang der Arbeitsrichtung einander gegenüber
liegend angeordnet sind.
Wie bereits erwähnt, besteht ein wesentliches Merkmal der
Erfindung darin, daß die Leitungsenden während sämtlicher
Bearbeitungsschritte in der Haltevorrichtung eingespannt
bleiben und somit jede Übergabe an andere Halterungen oder
Greifer vermieden wird. Dennoch wird ein zuverlässiges
Zuführen der Leitungsenden zu den Werkzeugen der Bearbei
tungsstationen erzielt, wenn die Haltevorrichtung in zwei
quer zur Arbeitsrichtung liegenden Achsen positionierbare
und die Enden der Leitungsabschnitte entlang dem gesamten
Arbeitsweg lagestabil aufnehmende Greifer besitzt.
Für die Steuerung der Haltevorrichtung, d. h. ihre schritt
weise Bewegung von einer Bearbeitungsstation zur nächsten,
erweist es sich als günstig, ein entlang der Arbeitsrich
tung bewegbares endloses Transportelement vorzusehen. Bei
spielsweise sind Ketten oder Zahnriemen hierfür geeignet.
Zur schonenden Behandlung der Leitung bei der Abtrennung
der Leitungsabschnitte kann dadurch beigetragen werden, daß
die Entnahme- und Ablängvorrichtung als Widerlager zwei
relativ ortsfeste Umlenkrollen und als Mitnehmer wenigstens
eine dazwischen angeordnete Längrolle aufweist. Die relativ
ortsfeste Anordnung der Umlenkrollen umfaßt auch
Anordnungen, bei denen die Umlenkrollen begrenzt
verschiebbar sind, beispielsweise um einer Trennvorrichtung
den Zugang zu der Leitung an einer gewünschten Stelle zu
gestatten oder um das Leitungsende an einen Greifer
heranzuführen.
Wie bereits erwähnt kann ein Leitungsbündel bzw. ein
Kabelbaum Leitungen mit unterschiedlichem Querschnitt und
verschiedenen Farben umfassen. Daher ist es erwünscht,
einen Leitungsspeicher mit einer Anzahl unterschiedlicher
Leitungen vorzusehen, und aus diesem in raschen Wechsel die
gewünschten Leitungen abzuziehen. Dies kann in vorteilhaf
ter Weise dadurch geschehen, daß die Leitungen an koordina
tenartig angeordneten Entnahmepositionen verfügbar sind und
daß die Entnahmevorrichtung programmierbar an die Ent
nahmepositionen heranfahrbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Konfektionierung von
Leitungen in einer allgemeinen Draufsicht.
In der Fig. 2 ist eine Vorrichtung zur Bereithaltung
unterschiedlicher Leitungsarten vereinfacht perspektivisch
dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt eine Entnahme- und Ablängvorrichtung als
Bestandteil der Vorrichtung gemäß der Fig. 1.
Die Fig. 4 zeigt schematisch einen Teil einer Haltevor
richtung für Leitungsabschnitte.
Die in der Fig. 1 als Ganzes mit 1 bezeichnete Vorrichtung
dient zur Konfektionierung von Leitungen und weist hierzu
als wesentliche Komponenten einen Leitungsspeicher 2 mit
einer Anzahl von Leitungswickeln 3 sowie eine Anzahl von
Bearbeitungsstationen 4 auf, die entlang einem mit einem
Pfeil 5 bezeichneten Arbeitsweg der Vorrichtung 1 angeord
net sind. Ein strichpunktiert dargestellter Endbereich 6
der Vorrichtung 1 kann beispielsweise so ausgebildet sein,
daß die nacheinander gefertigten Leitungsabschnitte gebün
delt und, falls gewünscht, an den Enden noch mit Steckele
menten versehen werden. Da dieser Arbeitsschritt nicht
Gegenstand der Erfindung ist, sind Einzelheiten fortge
lassen.
Am Beginn des Herstellungsverfahrens steht die Entnahme
eines Leitungsabschnittes aus dem Leitungsspeicher 2. Wie
näher der Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Drahtenden der
einzelnen Leitungswickel 3 durch Durchführungen 7 einer
Führungsplatte 8 geführt. Die Durchführungen 7 sind dabei
in Zeilen und Spalten koordinatenartig angeordnet, so daß
ein Entnahmekopf 10 durch Verfahren entlang den in der
Fig. 2 angedeuteten Bewegungsachsen an jede der Durchfüh
rungen 7 heranführbar ist, um eine gewünschte Leitung zu
entnehmen. In der Fig. 2 sind zur Vereinfachung nur neun
Leitungswickel gezeigt, so daß die Führungsplatte 8 dement
sprechend drei Zeilen und drei Spalten zu je drei Durchfüh
rungen 7 für die Leitungsenden besitzt. Offensichtlich kann
die Anordnung beliebig vergrößert werden, wobei sich stets
eine raumsparende Konfiguration ergibt.
An die Vorrichtung gemäß der Fig. 2 schließt sich eine
Entnahme- und Ablängvorrichtung 11 gemäß der Fig. 3 an.
Durch den Entnahmekopf 10 wird eine Leitung 12 zunächst
geradlinig über zwei als Rollen ausgebildete Widerlager 13
gezogen. Anschließend wird ein mit dieser Längrolle 18
versehener Mitnehmer 14, der entsprechend dem Doppelpfeil
15 rechtwinklig zur Längsrichtung der Leitung 12 bzw.
rechtwinklig zur geradlinigen Verbindung der Widerlager 13
bewegbar ist, entsprechend der gewünschten Länge des
herzustellenden Leitungsabschnittes ausgefahren. Dadurch
erstreckt sich die Leitung 12 entsprechend der strichpunk
tierten Linie 17 zwischen den Widerlagern 13. Da das Lei
tungsende von dem Entnahmekopf 10 weiterhin festgehalten
wird, zieht der Mitnehmer 14 somit durch die Schlaufenbil
dung weitere Leitung aus dem Leitungsspeicher 2 nach. An
schließend wird mittels einer Trennvorrichtung 16 ein
Leitungsabschnitt 17 abgetrennt.
Eine verfahrbare Haltevorrichtung 20 gemäß der Fig. 4
übernimmt nun den Leitungsabschnitt 17, um ihn den Bear
beitungsstationen 4 zuzuführen. Die Haltevorrichtung 20 ist
zu der strichpunktierten Symmetrieachse 21 symmetrisch
ausgebildet und umfaßt somit zwei der gezeigten Teilvor
richtungen. Träger der Haltevorrichtung 20 ist ein endloses
Transportelement 22 z. B. in der Gestalt eines Zahnriemen
oder einer Kette. An diesem Transportelement ist auf einem
Führungsbolzen 23 verschiebbar ein Schlitten 24 derart
geführt, daß er auch rechtwinklig zur Längsachse des Füh
rungsbolzens 23 verschiebbar ist. Eine am unteren Ende des
Schlittens 24 angebrachter Greifer 25 ist somit mittels des
Transportelementes 22 entlang der Arbeitsrichtung 5 der
Vorrichtung 1 (Fig. 1) verfahrbar, während der Greifer 25
rechtwinklig zu der Arbeitsrichtung 5 in zwei wiederum
rechtwinklig zueinanderstehende Richtungen bewegbar ist.
Dies ist in der Fig. 4 durch Doppelpfeile 26 und 27 bezüg
lich eines Werkzeuges 30 einer Bearbeitungsstation 4 ange
deutet.
Das Transportelement 22 erstreckt sich gemäß der Fig. 1
über den gesamten Arbeitsweg der Vorrichtung 1 und ist
doppelt vorgesehen, damit entsprechend der in der Fig. 4
durch die Symmetrieachse 21 angedeuteten Symmetrie jeweils
zwei Greifer 25 für die beiden Enden der Leitungsabschnitte
17 zur Verfügung stehen.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, sind die Bearbeitungs
stationen 4 entlang dem Arbeitsweg 5 ortsfest angebracht.
Es ist lediglich dafür zu sorgen, daß je nach der vorge
sehenen Arbeitsrichtung des Mitnehmers 14 (Fig. 3) ein
ausreichender Abstand zum Boden unterhalb der Vorrichtung 1
bzw. zu benachbarten Maschinen besteht. Auch ist noch zu
erwähnen, daß bei unverändertem Abstand zum Boden der
anderen Begrenzungen die Länge zu verarbeitender Leitungs
abschnitte durch Verwendung von zwei oder mehreren Mitneh
mern zu vergrößern ist.
Die Enden der Leitungsabschnitte 17 verbleiben während der
gesamten Bearbeitung in den Greifern 25. Eine Überführung
in andere, z. B. zu den Bearbeitungsstationen 4 gehörende
Halterungen oder Greifer ist nicht erforderlich, weil die
Bewegbarkeit der Greifer 25 entsprechend den Doppelpfeilen
26 und 27 die Zuführung bzw. das Einlegen in die Werkzeuge
30 der Bearbeitungsstationen 4 gestattet. Fehler aufgrund
einer veränderten Lage der Enden der Leitungsabschnitte 17
werden auf diese Weise weitgehend vermieden.
Bei der Vorrichtung gemäß der Fig. 1 liegen die Leitungs
abschnitte 17 in einer quer zur Arbeitsrichtung 5 liegenden
Ebene. Dadurch können die für gleiche Bearbeitungsgänge an
beiden Enden eines Leitungsabschnittes 17 vorgesehenen
Bearbeitungsstationen 4 entlang dem Arbeitsweg 5 aufein
anderfolgend und einander gegenüberliegend angeordnet
werden. Es ist jedoch auch möglich, die Vorrichtung in
linear gestreckter Form zu gestalten, indem die Leitungen
nicht rechtwinklig zur Bearbeitungsrichtung 5 aus dem
Leitungsspeicher abgezogen werden, sondern in der Arbeits
richtung. Dabei sind die Baugruppen gemäß den Fig. 2, 3
und 4 unverändert verwendbar. Unterschiedlich ist nur die
Lage der Bearbeitungsstationen 4, die nun geradlinig hin
tereinander anzuordnen sind, und zwar derart, daß jeweils
in dem durch die Haltevorrichtung 20 vorgegebenen Abstand
der Enden der Leitungsabschnitte 17 gleiche Bearbeitungs
stationen angebracht sind. In diesem Fall befinden sich
zwei der in der Fig. 4 gezeigten Baugruppen nicht in
symmetrischer Anordnung zu der Symmetrieachse 21 an zwei
parallelen Transportelementen 22, sondern in entsprechendem
Abstand hintereinander an demselben Transportelement 22.
Claims (8)
1. Verfahren zur Konfektionierung von Leitungen, bei dem
aus einem zur Aufnahme unterschiedlicher Leitungsarten
vorgesehenen Leitungsspeicher (2) mittels einer Entnahme-
und Ablängvorrichtung (11) Leitungsabschnitte (17) ent
nommen und mittels einer verfahrbaren Haltevorrichtung
(20) entlang einer Arbeitsrichtung (5) angeordneten
Bearbeitungsstationen (4) zugeführt werden,
gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
- - aus dem Leitungsspeicher (2) wird eine Leitung (12) etwa geradlinig abgezogen und auf zwei mit gegenseitigem Abstand angeordneten Widerlagern (13) abgestützt,
- - das Ende der Leitung (12) wird festgehalten,
- - durch einen rechtwinklig zur Längsachse der Leitung (12) bewegbaren Mitnehmer (14) der Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) wird entsprechend der gewünschten Länge des Leitungsabschnittes (17) ein weiteres Stück der Leitung (12) aus dem Leitungsspeicher (2) abgezogen,
- - der Leitungsabschnitt (17) wird abgetrennt, nahe den Enden von Greifern (25) der Haltevorrichtung (20) erfaßt und während der gesamten Bearbeitung bis zur Fertigstellung von den Greifern festgehalten,
- - die Haltevorrichtung (20) führt den Leitungsabschnitt (17) in der durch den Mitnehmer (14) bewirkten ausgebogenen Form den Bearbeitungsstationen zu, und
- - das Einlegen des Endes bzw. der Enden der Leitungs abschnitte (17) in die Werkzeuge (30) aller vorgesehenen Bearbeitungsstationen (4) erfolgt durch Verfahren wenigstens des zu bearbeitenden Endes der Leitungs abschnitte (17).
2. Vorrichtung (1) zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 mit
- - einem Leitungsspeicher (2) für unterschiedliche Leitungsarten,
- - einer Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) für Leitungs abschnitte (17),
- - Bearbeitungsstationen (4) zum Abisolieren der Enden der Leitungsabschnitte (17) und zum Befestigen von Anschlußelementen,
- - wobei der Leitungsspeicher (2), die Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) sowie die Bearbeitungsstationen (4) nacheinander entlang einer Arbeitsrichtung (5) der Vorrichtung (1) angeordnet sind,
- - ferner mit einer entlang der Arbeitsrichtung (5) der
Vorrichtung (1) verfahrbaren Haltevorrichtung (20) für
einzelne Leitungsabschnitte (17),
dadurch gekennzeichnet, daß - - die Bearbeitungsstationen (4) entlang der Arbeitsrichtung (5) der Vorrichtung (1) ortsfest angeordnet sind,
- - die Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) wenigstens einen rechtwinklig zur Arbeitsrichtung (5) der Vorrichtung (1) bewegbaren Mitnehmer besitzt und
- - die Haltevorrichtung (20) zur Aufnahme der Leitungs abschnitte (17) in der durch den Mitnehmer (14) aus gezogenen Form ausgebildet und wenigstens im Bereich der Leitungsenden auch rechtwinklig zur Arbeitsrichtung (5) der Vorrichtung (1) verfahrbar gestaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß die Widerlager (13) und der Mitnehmer (14) der Entnahme-
und Ablängvorrichtung (11) in einer quer zur
Arbeitsrichtung (5) liegenden Ebene angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bearbeitungsstationen (4) für an beiden Enden der
Leitungsabschnitte (17) vorzunehmende Arbeitsschritte
entlang der Arbeitsrichtung (5) einander gegenüberliegend
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (20) in zwei quer zur Arbeitsrich
tung (5) liegenden Achsen (26, 27) positionierbare und die
Enden der Leitungsabschnitte (17) entlang dem gesamten
Arbeitsweg lagestabil aufnehmende Greifer (25) besitzt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (20) an einem entlang der Arbeits
richtung (5) bewegbaren endlosen Transportelement (22)
befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet
daß die Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) als Widerlager
zwei relativ ortsfeste Umlenkrollen (13) und der Mitnehmer
(14) wenigstens eine dazwischen angeordnete Längrolle (18)
aufweist.
8. Vorrichtung nach eine der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung eines Leitungsspeichers (2) mit mehr als
einem Speicherplatz die Leitungen (12) an koordinatenartig
angeordneten Entnahmepositionen verfügbar sind und daß die
Entnahme- und Ablängvorrichtung (11) programmierbar an die
Entnahmepositionen heranfahrbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924224192 DE4224192A1 (de) | 1992-07-17 | 1992-07-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Konfektionierung von Leitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924224192 DE4224192A1 (de) | 1992-07-17 | 1992-07-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Konfektionierung von Leitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4224192A1 true DE4224192A1 (de) | 1994-01-20 |
Family
ID=6463844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924224192 Withdrawn DE4224192A1 (de) | 1992-07-17 | 1992-07-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Konfektionierung von Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4224192A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19516490A1 (de) * | 1995-05-05 | 1996-11-21 | Mosebach Gmbh | Konfektionierung von Kabelbändern |
-
1992
- 1992-07-17 DE DE19924224192 patent/DE4224192A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19516490A1 (de) * | 1995-05-05 | 1996-11-21 | Mosebach Gmbh | Konfektionierung von Kabelbändern |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |