DE4221104A1 - Ball fuer psychomotorische uebungen und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Ball fuer psychomotorische uebungen und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Bälle größerer Dimensionen, insbeson
dere für psychomotorische Übungen, sowie ein Herstellungs
verfahren für diese Bälle.
Derartige Bälle für psychomotorische Übungen werden für die
Ausführung von Übungen verwendet, die bestimmte Muskeln
stärken und/oder entwickeln, wie z. B. Bauch-, Brust-, Schul
termuskeln usw.
Durch die besondere Eigenschaft des erfindungsgemäßen Balles
kann der Benutzer selbständig und auf einfache und schnelle
Weise kontrollieren, ob die Übung korrekt ausgeführt wird,
da er beobachten kann, wie die Bällchen, die sich im Inneren
des Balles befinden, auf die außen angewendete mechanische
Bewegung reagieren.
Der erfindungsgemäße Ball für psychomotorische Übungen kann
auch vorteilhaft in Übungen angewendet werden, die die Koor
dinierung der Muskelbewegungen von Kindern betreffen und die
ihre Kontrollfähigkeiten sowie die räumliche Koordinierung
der Bewegungen verbessern.
Der erfindungsgemäße Ball kann auch in bestimmten Fällen an
gewendet werden, um die Bewegung und die Koordinierung der
Augen zu verbessern.
Aus dem Stand der Technik bekannte Bälle für psychomotori
sche Übungen werden aus weichem und durchsichtigem Kunst
stoff hergestellt und haben einen äußeren Durchmesser von
etwa 40 bis 80 cm.
Im Inneren dieser Bälle befinden sich mehrere, üblicherweise
verschiedenfarbige Bällchen, die einen äußeren Durchmesser
von etwa 2 bis 4 cm haben und die sich im Inneren des großen
Balles frei bewegen können.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Bälle werden auf
folgende Art und Weise hergestellt: mehrere fächerförmige
oder segmentförmige Teile oder entsprechend zugeschnittene
Platten werden zusammengefügt und zusammengeschweißt, vor
zugsweise durch Wärme.
In einem ersten Verfahrensschritt werden alle Teile des Bal
les außer dem letzten Teil zusammengeschweißt.
Mehrere kleinere Bällchen werden dann in das Innere des so
geformten Balles durch die von dem letzten noch nicht ver
schweißten Teil offen gelassene Öffnung eingeführt.
Befinden sich alle Bällchen im Inneren des Balles, wird auch
der letzte Teil mit den anderen Teilen verschweißt und es
entsteht ein bekannter Ball.
Ist der Ball fertiggestellt, wird an einem der zwei Pole, wo
die Enden der fächerförmigen Teile aufeinandertreffen, ein
kleiner Ring angeschweißt. Im Ring wird ein kleines Ventil
von etwa 5 mm Durchmesser angebracht, durch das man den Ball
aufblasen oder die Luft wieder herauslassen kann.
Die so erhaltenen Bälle werden in unaufgeblasenem Zustand
verkauft und werden dann vom Käufer vor Verwendung mit dem
Mund aufgeblasen.
Die nach dem bekannten Stand der Technik hergestellten Bälle
für psychomotorische Übungen weisen eine Reihe von Nachtei
len auf. Diese Nachteile zu beseitigen ist Aufgabe dieser
Erfindung.
Einige beim Zusammenbau des bekannten Balles auftretende
Nachteile, die durch diese Erfindung gelöst werden, sind
folgende:
Die nach dem bekannten Verfahren hergestellten Bälle weisen eine dünne Folie oder Membran auf, die leicht perforiert werden kann. Die Schweißlinien längs der einzelnen Teile des Balles sind häufig Ursache des schnellen Kaputtgehens des Balles. Befinden sich die kleineren Bällchen einmal im Inne ren des Balles und ist auch der letzte Teil des Balles an die anderen fächerförmigen Teile geschweißt worden, können die Bällchen, die sich im Inneren des Balles befinden, nicht mehr geändert werden, d. h. sie können nicht mehr ausge tauscht werden oder man kann sie nicht mehr einfügen oder entnehmen.
Die nach dem bekannten Verfahren hergestellten Bälle weisen eine dünne Folie oder Membran auf, die leicht perforiert werden kann. Die Schweißlinien längs der einzelnen Teile des Balles sind häufig Ursache des schnellen Kaputtgehens des Balles. Befinden sich die kleineren Bällchen einmal im Inne ren des Balles und ist auch der letzte Teil des Balles an die anderen fächerförmigen Teile geschweißt worden, können die Bällchen, die sich im Inneren des Balles befinden, nicht mehr geändert werden, d. h. sie können nicht mehr ausge tauscht werden oder man kann sie nicht mehr einfügen oder entnehmen.
Auch was die Benutzung der nach dem bekannten Stand der
Technik hergestellten Bälle betrifft, haben sich einige
Nachteile gezeigt, die durch die vorliegende Erfindung be
seitigt werden:
Die bekannten Bälle können nur mit dem Mund aufgeblasen wer den, da das Ventil, durch das man den Ball aufbläst und das die Luft herausläßt, sehr klein ist (etwa 5 mm Durchmesser). Die bekannten Bälle halten nur etwa einige zehn Kilo Gewicht aus. Wenn z. B. der Ball einem höheren Gewicht ausgesetzt wird oder sich z. B. ein Erwachsener auf den Ball setzt, kann der Ball platzen.
Die bekannten Bälle können nur mit dem Mund aufgeblasen wer den, da das Ventil, durch das man den Ball aufbläst und das die Luft herausläßt, sehr klein ist (etwa 5 mm Durchmesser). Die bekannten Bälle halten nur etwa einige zehn Kilo Gewicht aus. Wenn z. B. der Ball einem höheren Gewicht ausgesetzt wird oder sich z. B. ein Erwachsener auf den Ball setzt, kann der Ball platzen.
Der Preis dieser Bälle ist wegen des komplizierten Herstel
lungsverfahrens sehr hoch.
Dabei ist vor allem auf die Kosten der Arbeitskräfte hinzu
weisen, die man für die Zuschneidung der einzelnen fächer
förmigen Teile, für die Zusammensetzung und für das Zusam
menschweißen der Teile selbst braucht, um den Ball zu bauen.
Aufgabe dieser Erfindung ist, die bekannten Nachteile zu be
seitigen und die Eigenschaften der Bälle weiter zu verbes
sern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche
gelöst.
Die Erfindung betrifft einen Ball, insbesondere für psycho
motorische Übungen, der aus einer vorzugsweise einstückigen
Kugel, vorzugsweise aus durchsichtigem Polyvinylchlorid be
steht, mit einem Durchmesser von vorzugsweise etwa 40 bis 80
cm, und die im Inneren eine Vielzahl von einzelnen Bällchen
aufweist, die vorzugsweise bunt sein können und die einen
Durchmesser von vorzugsweise etwa 2 bis 4 cm haben.
Zur Herstellung dieser Kugel wird zunächst durch ein
Rotationsverfahren, Schleuder- oder Wirbelverfahren eine
kleinere Kugel hergestellt. Nach dem Ausstoßen wird die Ku
gel in geeigneter Weise mit Luft aufgeblasen, bis sie die
oben erwähnten Abmessungen erreicht. Auf diese Weise wird
die Endabmessung des Balles festgelegt.
Diese Kugel kann eine im wesentlichen halbkreis- oder halb
kugelförmige Ausbuchtung mit stärkerer Dicke aufweisen, die
im oberen Teil in geeigneter Weise gelocht ist und entlang
der Verbindungslinie zwischen der Ausbuchtung und der Kugel
eine interne Verstärkung aufweisen kann.
Die halbkugelförmige Ausbuchtung, die sich auf der Kugel be
findet, kann sich je nach Ausführungsform zum Inneren oder
zum Äußeren des Balles hin ausdehnen.
Während der Herstellung wird das erwähnte polare Loch, das
einen Durchmesser von etwa 2 bis 6 cm besitzt, dazu verwen
det, eine Aufblasvorrichtung anzubringen, mit der die Kugel
mit dem kleineren Durchmesser aufgeblasen wird, um ihr somit
die endgültige Dimension bzw. Abmessung zu verleihen.
Der erfindungsgemäße Ball wird mit einer elektrischen oder
durch Fuß betätigten Pumpe oder Aufblasvorrichtung aufgebla
sen, da man mit dem Mund nicht den erforderlichen Druck er
reicht, um den Ball aufzublasen.
Ist der erfindungsgemäße Ball aufgeblasen, kann er Gewichte
über 150 kg (etwa 1500 N) aushalten. Im Gegensatz zu den
Bällen, die sich momentan auf dem Markt befinden, ist er da
her auch sicher, wenn sich ein Erwachsener auf ihn setzt.
Läßt man aus dem Ball die Luft heraus, wird das polare Loch
dazu benutzt, die Bällchen in das Innere des Balles selbst
einzubringen oder zu entnehmen.
An dem polaren Loch wird, sobald die Kugel die erwünschten
Dimensionen erlangt hat und die Bällchen sich im Inneren des
Balles befinden, ein Zwischenstöpsel angebracht, der eine
axiale Durchlaßöffnung zum Aufblasen und Entleeren der Kugel
besitzt, die durch einen Verschlußstöpsel verschließbar ist.
Das polare Loch ist derart ausgebildet, daß es exakt mit der
Form des Stöpsels mit Durchlaßöffnung übereinstimmt, wenn
der Ball auf seine endgültige Dimension aufgeblasen ist.
Der Zwischenstöpsel kann entweder als Hohlkörper oder als
voller Körper ausgebildet sein.
Der Zwischenstöpsel weist vorzugsweise Verankerungs- und
Halterungsmittel für die Montage und für die Haftung an die
im wesentlichen halbkugelförmige Ausbuchtung oder Ausneh
mung, die sich auf der Kugel selbst befindet, auf.
Wenn sich die im wesentlichen halbkugelförmige Ausbuchtung
des Balles nach außen erstreckt, kann diese, sobald der
Stöpsel in das polare Loch eingeführt worden ist, in das In
nere der Kugel geschoben werden, so daß die äußere Oberflä
che der Kugel im wesentlichen gleichförmig ist.
Wenn sich die Ausbuchtung ins Innere des Balles erstreckt,
muß dieser Schritt nicht ausgeführt werden.
Während der psychomotorischen Übungen wird der erfindungsge
mäße Ball fest zwischen den Händen oder zwischen den Füßen,
die sich diametral gegenüber auf der äußeren Oberfläche des
Balles befinden, gehalten.
Wird der Ball auf diese Weise festgehalten, kann er durch
bestimmte Bewegungen bewegt werden, so daß die Bällchen, die
sich in seinem Inneren befinden, Rotationsbewegungen auf der
inneren Fläche des Balles beschreiben.
Auf diese Weise kann der Benutzer, indem er die mehr oder
weniger gleichmäßigen Bewegungen der Bällchen im Inneren des
Balles beobachtet, selbständig und auf einfache Weise die
Bewegungen kontrollieren, die er ausübt, und sie sofort ver
bessern, falls er merkt, daß er sie nicht richtig ausgeführt
hat.
Beim erfindungsgemäßen Ball erfolgt das Ersetzen und/oder
die Veränderung der inneren Bällchen durch Entnahme des
Stöpsels, wodurch die Luft aus dem Ball herausgelassen wird.
Die Bällchen können dann eingefügt oder entnommen werden.
Sobald der Zwischenstöpsel wieder an entsprechender Stelle
montiert ist, kann der Ball wieder nach Entfernen des Ver
schlußstöpsels für den Zwischenstöpsel aufgeblasen werden.
Erfindungsgemäß können auch Bälle hergestellt werden, die
einen Durchmesser bis zu etwa 2 Metern aufweisen. Diese
Bälle werden derzeit aus zusammengeschweißten fächerförmigen
Teilen hergestellt.
Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung,
die nur als Beispiel dienen soll, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht der verschiedenen Teile ei
nes erfindungsgemäßen Balles vor dem Zusammenbau,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung eines Teils von Fig. 1
in vergrößertem Maßstab, und
Fig. 3 die Teile, die in Fig. 2 gezeigt werden, nach der
Montage.
In den Figuren stellt das Bezugszeichen 10 allgemein einen
erfindungsgemäßen Ball für psychomotorische Übungen dar.
Erfindungsgemäß besteht der Ball 10 aus einer Folie oder
Membran 11 aus Polyvinylchlorid, die vorzugsweise durchsich
tig ist. Auf dieser Membran befindet sich eine halbkugelför
mige Ausbuchtung 12, die dicker als der Rest der Membran 11
ist und die ein polares Loch 13 aufweist.
Im gezeigten Beispiel erstreckt sich die Ausbuchtung 12 von
der Oberfläche des Balles 10 nach außen.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann sich die Ausbuchtung
12 zum Inneren des Balles 10 hin erstrecken.
Die halbkugelförmige Ausbuchtung 12 weist längs der Verbin
dungslinie zwischen der halbkugelförmigen Ausbuchtung 12 und
der Membran 11 eine interne Verstärkung 14 auf, die den zu
sätzlichen Druck aufnimmt, der entsteht, wenn die Ausbuch
tung 12 in den Ball 10 geschoben wird.
Die interne Verstärkung 14 begünstigt eine gleichförmige
Ausbildung der Kugeloberfläche an der Stelle der Ausbuchtung
12, wenn diese in das Innere des Balles 10 geschoben wird.
Während der Montage, nachdem der Ball 10 soweit aufgeblasen
worden ist, daß er seine Enddimension erreicht hat, und
nachdem gegebenenfalls die Luft herausgelassen worden ist,
werden durch das polare Loch 13 mehrere Bällchen 15, die
einen dafür geeigneten Durchmesser besitzen, in das Innere
des Balles 10 eingebracht.
Während der Benutzung des Balles 10 zeigen die Rotationsbe
wegungen dieser Bällchen 15 im Inneren des Balles 10 an, ob
der Benutzer die Bewegungen korrekt ausführt.
Befinden sich die Bällchen 15 einmal im Inneren des Balles
10, wird der Ball 10 durch einen Stöpsel 16 verschlossen,
der in das polare Loch 13 gesteckt wird und mit ihm ausge
richtet ist und das Loch 13 abdichtet.
Das polare Loch 13 muß die richtigen Dimensionen besitzen,
um sich dem Stöpsel 16 anzupassen, sobald der Ball 10 aufge
blasen worden ist und seine Enddimension erreicht hat.
Im gezeigten Beispiel ist der Stöpsel 16 als Hohlkörper aus
gebildet. Er kann aber auch im Rahmen der Erfindung als vol
ler Körper ausgebildet sein.
Im gezeigten Beispiel besitzt der Stöpsel 16 eine mittige
axiale Durchlaßöffnung 17 und eine Verankerungskehle 18.
Die axiale Durchlaßöffnung 17 wird zur Einführung des Ver
schlußstöpsels 19 benutzt, der dem Aufblasen und Herauslas
sen der Luft des Balles 10 dient. Das Aufblasen kann durch
eine elektrische oder mit Fuß betätigte Pumpe oder Aufblas
vorrichtung durchgeführt werden, die nicht dargestellt und
an sich bekannt ist.
Das Aufblasen erfolgt durch die axiale Durchlaßöffnung 17
des Stöpsels 16. Sobald die Enddimension des Balles 10 er
reicht worden ist, wird diese axiale Durchlaßöffnung 17 mit
tels des Verschlußstöpsels 19 verschlossen.
Im gezeigten Beispiel weist der Verschlußstöpsel 19 kreis
förmige Wülste 20 auf, die im Zusammenwirken mit der inneren
Wand 21 der axialen Durchlaßöffnung 17 die Haftung und den
Halt des Verschlußstöpsels 19 erhöhen und dadurch den Aus
tritt von Luft verhindern.
Der Stöpsel 16 weist eine interne Dichtlippe 22 auf, die auf
der unteren Seite längs der Verankerungskehle 18 angebracht
ist. Dadurch wird der Halt des Stöpsels 16 auf der Membran
11, die in diese Verankerungskehle 18 eingefügt ist, erhöht,
und der Hall abgedichtet.
Claims (9)
1. Ball mit großem Durchmesser bis zu etwa 2 Metern für psy
chomotorische Übungen, welcher gegebenenfalls mehrere Hilfs
bällchen mit kleinem Durchmesser enthält, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ball aus einem einstückigen, aufgeblasenen
und stabilisierten Körper hergestellt wird und an einem Pol
ein Loch (13) aufweist, das den Dimensionen der Hilfsbäll
chen (15) entspricht, wobei das polare Loch (13) mittels ei
nes beweglichen und in seiner Axialrichtung gegebenenfalls
eine Durchführung zum Aufblasen des Balles aufweisenden
Stöpsels (16) verschließbar ist, der einen abnehmbaren Ver
schlußstöpsel (19) aufweist.
2. Ball nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stöpsel (16) ein voller Körper ist.
3. Ball nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stöpsel (16) ein Hohlkörper ist.
4. Ball nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stöpsel (16) eine Halte- und Blockie
rungskehle (18) mit Dichtlippen (22) zum Zusammenwirken mit
dem polaren Loch (13) des Balles (10) aufweist.
5. Ball nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß er aus durchsichtigem Polyvinylchlorid be
steht.
6. Ball nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß um das polare Loch (13) herum eine posi
tive oder negative Ausbuchtung (12) ausgebildet ist.
7. Ball nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das polare Loch (13) einen Durchmesser
zwischen zwei und sechs Zentimetern hat.
8. Verfahren zur Herstellung eines Balles nach einem der
vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch
ein Schleuder- oder Rotationsverfahren ein Ball mit kleinem
Durchmesser hergestellt wird, der bis zur erwünschten Größe
aufgeblasen und stabilisiert wird, wobei das Aufblasen durch
ein polares Loch (13) erfolgt, das von einem Stöpsel (16)
verschließbar ist, der in Axialrichtung durchlocht ist und
der einen Verschlußstöpsel (19) aufweist, der für das Auf
blasen entfernt werden kann.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bällchen (15) durch das polare Loch (13) eingeführt wer
den, bevor dieses mit dem Stöpsel (16) verschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ITUD910105A IT1248183B (it) | 1991-06-27 | 1991-06-27 | Palla per esercizi psicomotori e procedimento per ottenerla |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4221104A1 true DE4221104A1 (de) | 1993-01-07 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4221104A1 (de) |
| ES (1) | ES2035804B1 (de) |
| IT (1) | IT1248183B (de) |
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| WO2006117813A1 (en) * | 2005-05-03 | 2006-11-09 | Franco Mariani | Ball-shaped means for sport-publicity purposes and for games |
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| US7478878B2 (en) | 2005-11-22 | 2009-01-20 | Oettinger Marc P | Multi-directional, self-righting chair |
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|---|---|---|---|---|
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-
1991
- 1991-06-27 IT ITUD910105A patent/IT1248183B/it active IP Right Grant
-
1992
- 1992-06-02 ES ES9201126A patent/ES2035804B1/es not_active Expired - Fee Related
- 1992-06-26 DE DE4221104A patent/DE4221104A1/de not_active Ceased
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| ES2035804B1 (es) | 1994-02-16 |
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| ITUD910105A0 (it) | 1991-06-27 |
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| ES2035804A1 (es) | 1993-04-16 |
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