DE4218912A1 - Klammern zum Befestigen - Google Patents
Klammern zum BefestigenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer aus nebeneinanderliegenden schmalen Paneelen bestehenden
Deckenverkleidung kann man das der Deckenöffnung benachbarte Paneel entfernen und
von oben her über den Stutzen der eingesteckten Lüftungsarmatur einen Gegenstutzen
stülpen, der dann flanschartig über den oberen Rand der Deckenöffnung greift. Die
Deckenverkleidung wird dann vom unteren Flansch der Lüftungsarmatur und vom oberen
Flansch des Gegenstutzens zangenartig eingespannt, womit die Lüftungsarmatur fixiert
ist. Bei der Lüftungsarmatur kann es sich beispielsweise um einen Tellerventileinsatz
handeln. Wenn man in der vorstehend dargelegten Weise nicht Zugang zur
Deckenoberseite hat, geht man bisher so vor, daß man von unten her durch die
Deckenöffnung greift und längs ihres oberen Randes kleine Holzklötze anklebt. Wenn
dann die Lüftungsarmatur eingesetzt ist, schraubt man sie mit mehreren Schrauben fest,
die ihren Flansch und die Deckenverkleidung queren und in den Holzklötzen verankert
werden. Die Holzklötze als Verankerungshilfe sind dann erforderlich, wenn das Material
der Deckenverkleidung zu weich ist, wie im Fall von Rigipsplatten (mit Papier kaschierte
Gipsplatten).
Das Arbeiten mit Holzklötzen ist umständlich und zeitaufwendig. Mitunter kommt es vor,
daß eine Schraube, statt sich in den Holzklotz hinein zu schrauben, diesen hochdrückt,
womit dann die Schraube keine Verankerung hat. Man muß dann alle anderen Schrauben
lösen, die Lüftungsarmatur entfernen und den losen Holzklotz erneut ankleben. Im
Zeitdruck wird aber häufig die lose Schraube einfach als Attrappe belassen. Damit ist die
Qualität der Montage vermindert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art anzugeben, die
es gestattet, eine Lüftungsarmatur nur durch ihre zugehörige Deckenöffnung hindurch in
einer rationellen, zuverlässigen und preiswerten Art zu montieren.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Klammer kann als Massenartikel preiswert hergestellt werden. Sie kann problemlos
von unten her durch die Deckenöffnung längs deren Rand fixiert werden und da sie den
Rand der Deckenverkleidung zangenartig umgreift, bedarf es zu ihrer Fixierung keiner
Klebeprozedur (mit Wartezeit) und ein unerwünschtes Ablösen ist wegen der
Einstückigkeit von erstem, zweitem und drittem Schenkel ausgeschlossen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Befestigung mittels mehrerer
Selbstschneideschrauben, für die jeweils eine Klammer als Verankerungshilfe dient.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der dritte Schenkel der Klammer als den
Flansch der Lüftungsarmatur umgreifende Fassung ausgebildet, so daß die Montage
ohne Schrauben auskommt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine montierte Lüftungsarmatur mit einer Klammer gemäß
einer ersten Ausgestaltung der Erfindung,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Teilschnitt mit einer abgewandelten Klammer,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Teilschnitt mit einer demgegenüber modifizierten
Klammer,
Fig. 4 eine Teilansicht in Pfeilrichtung 4 von Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 hat eine Deckenverkleidung 10 eine Deckenöffnung 11, die von einem
Stutzen 12 einer Lüftungsarmatur (beispielsweise eines Tellerventileinsatzes) durchquert
wird. Auf dem Stutzen 12 steckt ein Schlauch 13, der zu einem Lüftungskanal führt. Am
unteren Rand des Stutzens 12 ist ein über den unteren Rand der Deckenöffnung 11
ragender scheibenförmiger Flansch 14 angeformt, der parallel zur Unterseite 15 der
Deckenverkleidung ausgerichtet ist. Eine etwa U-förmige Klammer 16 hat einen ersten
Schenkel 17, der flach an der Oberseite 18 der Deckenverkleidung 10 aufliegt, einen
senkrecht dazu abstehenden, die Deckenöffnung 11 querenden zweiten Schenkel 19 und
einen daran anschließenden dritten Schenkel 20, der flach an der Unterseite 15 anliegt.
Die Länge des dritten Schenkels 20 ist so bemessen, daß er stets vom Flansch 14
überdeckt bleibt, der einen Überstand von etwa 10 mm hat. Insofern ist die Figur nicht
maßstäblich, sondern schematisch zu verstehen. Die Klammer 16 besteht aus einem
schmalen Streifen, etwa aus Zinkblech, mit einer Materialdicke von 0,3 bis 0,5 mm. Die
Länge des zweiten Schenkels 19 entspricht der Dicke der Deckenverkleidung 10. Zur
Befestigung des Flansches werden drei Klammern 16 am Umfang der Deckenöffnung 11
verteilt angeordnet und dann wird der Flansch mittels Selbstschneideschrauben 21, die
zumindest in jeweils den dritten Schenkel 20 der jeweiligen Klammer 16 eingreifen, fixiert.
Gemäß Fig. 2 ist eine federartige Klammer 22 vorgesehen, deren zweiter Schenkel 23
zumindest gleich lang ist, wie die größte vorkommende Dicke (strichliert angedeutet) einer
Deckenverkleidung 10. Im Fall von Rigipsplatten sind Dicken von 5 bis 14 mm üblich. Der
dritte Schenkel 24 wird nun dadurch an der Unterseite 15 anliegend gehalten, indem der
an der Oberseite 18 anliegende erste Schenkel 25 als Federbügel ausgebildet im
ausgebauten Zustand gegenüber dem zweiten Schenkel 23 in einem spitzen Winkel zum
dritten Schenkel 24 hin geneigt ist.
Bei dieser Ausführungsform geht der dritte Schenkel 24 über einen der Dicke des
Flansches 14 entsprechenden vierten Schenkel 26 in einen fünften Schenkel 27 über, der
mit Abstand parallel zum dritten Schenkel 24 verläuft und mit diesem einen parallel zur
Unterseite 15 der Deckenverkleidung verlaufenden Einsteck-Führungsschlitz 29 für den
Flansch 14 bildet.
Zur Montage der Lüftungsarmatur werden drei Klammern 22 eng nebeneinander über den
Rand der Deckenöffnung 11 geklemmt, so daß deren Führungsschlitze 29 zur gleichen
Seite hin offen sind. Sodann wird der Stutzen 12 in die Deckenöffnung 11 eingeführt und
der Flansch 14 dabei in die nebeneinanderliegenden Führungsschlitze 29 geschoben.
Dann werden zwei der drei Klammern 22 längs des Randes der Deckenöffnung
verschoben, so daß sie gleichmäßig am Umfang des Flansches 14 verteilt sind.
Um dieses Verschieben zu erleichtern sind bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Klammer
30 die an der Oberseite 18 und eventuell an der Innenwand der Deckenöffnung 11
schleifenden Ränder des Federbandes kufenartig hochgebogen. Damit wird verhindert,
daß die Ränder in das relativ weiche Material der Deckenverkleidung einschneiden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Befestigung einer Lüftungsarmatur in einer Deckenöffnung einer
plattenförmigen Deckenverkleidung, welche Lüftungsarmatur einen die Deckenöffnung
querenden Stutzen und einen davon ausgehenden, über den unteren Rand der
Deckenöffnung ragenden scheibenförmigen Flansch aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine etwa U-förmige Klammer (16, 22, 30) vorgesehen ist, die mit einem ersten
Schenkel (17, 25) an der Oberseite (18) der Deckenverkleidung (10) anlegbar ist, mit
einem zweiten Schenkel (19, 23) die Deckenöffnung (11) quert und mit einem
anschließenden dritten Schenkel (20, 24) flach an der Unterseite (15) der
Deckenverkleidung (10) anlegbar ist, wobei der dritte Schenkel als Verankerungsbasis
für den Flansch (14) der Lüftungsarmatur ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (14) und der
dritte Schenkel (20) von einer Selbstschneideschraube (21) durchsetzt miteinander
verbindbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Schenkel einen
Führungsschlitz (29) aufweist, der parallel zur Unterseite (15) der Deckenverkleidung
(10) verläuft und zum Zentrum der Deckenöffnung (11) hin offen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Schenkel (24)
über einen der Dicke des Flansches (14) entsprechenden vierten Schenkel (26) in
einen fünften Schenkel (27) übergeht, der mit Abstand parallel zum dritten Schenkel
(24) verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel (23)
senkrecht zum dritten Schenkel (24) ausgerichtet ist und zumindest gleich lang ist, wie
die größte vorkommende Dicke der Deckenverkleidungen, wobei der erste Schenkel
(25) im ausgebauten Zustand der Klammer (22) gegenüber dem zweiten Schenkel
(23) in einem spitzen Winkel zum dritten Schenkel (24) hin geneigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (30)
aus einem flachen Federband gebildet ist und daß zumindest am freien Endbereich
des ersten Schenkels der Rand des Federbandes vom dritten Schenkel wegweisend
schräg hochgebogen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder
des zweiten Schenkels vom dritten Schenkel weggerichtet schräg umgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924218912 DE4218912C2 (de) | 1992-06-10 | 1992-06-10 | Vorrichtung zur Befestigung einer Lüftungsarmatur in einer Deckenöffnung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924218912 DE4218912C2 (de) | 1992-06-10 | 1992-06-10 | Vorrichtung zur Befestigung einer Lüftungsarmatur in einer Deckenöffnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4218912A1 true DE4218912A1 (de) | 1993-12-16 |
| DE4218912C2 DE4218912C2 (de) | 1995-01-05 |
Family
ID=6460667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924218912 Expired - Fee Related DE4218912C2 (de) | 1992-06-10 | 1992-06-10 | Vorrichtung zur Befestigung einer Lüftungsarmatur in einer Deckenöffnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4218912C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990010169A1 (en) * | 1988-11-04 | 1990-09-07 | Paul Robertson | Concrete slab penetration unit for pipes |
-
1992
- 1992-06-10 DE DE19924218912 patent/DE4218912C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990010169A1 (en) * | 1988-11-04 | 1990-09-07 | Paul Robertson | Concrete slab penetration unit for pipes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4218912C2 (de) | 1995-01-05 |
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