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DE4217519A1 - Fachbildevorrichtung für Rundwebmaschinen - Google Patents

Fachbildevorrichtung für Rundwebmaschinen

Info

Publication number
DE4217519A1
DE4217519A1 DE19924217519 DE4217519A DE4217519A1 DE 4217519 A1 DE4217519 A1 DE 4217519A1 DE 19924217519 DE19924217519 DE 19924217519 DE 4217519 A DE4217519 A DE 4217519A DE 4217519 A1 DE4217519 A1 DE 4217519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shedding
traction means
fixed
healds
warp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924217519
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Mzyk
Klaus Hering
Bernd Oehme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STRICKMASCHINENBAU GmbH
Original Assignee
STRICKMASCHINENBAU GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STRICKMASCHINENBAU GmbH filed Critical STRICKMASCHINENBAU GmbH
Priority to DE19924217519 priority Critical patent/DE4217519A1/de
Publication of DE4217519A1 publication Critical patent/DE4217519A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C13/00Shedding mechanisms not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Fachbildung in Rundwebmaschinen mittels endloser oder endlicher Zugmittel, die von Steuerkurven über Mitnehmerelemente ihre wechselnden Längsbewegungen erhalten zur Erzeugung eines einen Webschützen aufnehmenden und mit ihm in der Webzone umlaufenden Kettfadenfaches, sind bekannt.
So wird z. B. in der DE-PS 6 71 444 eine Rundwebmaschine gezeigt und beschrieben, deren Hauptwelle einen Exzenter mit Nut als Steuerkurve trägt, in die Rollen von Gleitschiebern eingreifen. Die Gleitschieber sind auf Führungsstangen verschiebbar gelagert und mit parallel zu diesen über zwei Umlenkrollen geführten Riemenzügen verbunden. Diese endlosen Riemen schließen jeweils zwei sich gegenüberstehende Litzen zur Führung von Kettfäden ein. Beim Drehen des Exzenters werden die Gleitschieber mittels ihrer in der Exzenternut geführten Rollen auf den ortsfesten Führungsstangen verschoben und ziehen dabei die Riemen mit, so daß zwangsläufig ein Litzenauge mit seinem Kettfaden sich in die eine Endlage bewegt und als Gegenzug das andere Litzenauge mit seinem Kettfaden in die andere Endlage. Auf diese Weise erfolgt, wie mit der Steuerkurve vorgegeben, die fortlaufende Webfachbildung.
Die AT-PS 3 71 846 beinhaltet eine ähnliche Rundwebmaschine (ebenso die AT-PS 3 89 528) und zeigt zusätzlich einen über eine gestellfeste Rolle geführten, nicht endlos ausgebildeten Riemenzug, der mit einem Ende am Gleitschieber und dessen anderes Ende zur Erzeugung des Gegenzuges mit einer Zugfeder am Maschinengestell befestigt ist.
Der Vorteil dieser Webmaschinen, zur Leistungssteigerung zusätzlich zu einer Drehzahlerhöhung bei der Gewebebildung mit mehreren Webschützen gleichtzeitig zu arbeiten, stößt an Grenzen. Für jeden Webschützen wird auf der Steuerkurve ein Kurvenabschnitt benötigt, der gleichzeitig ein Webfach verkörpert. Die Höhe des Webfaches wird durch den Abstand der Umkehrpunkte des jeweiligen Kurvenabschnittes realisiert und ist durch die Schützenabmessungen vorgegeben. Bei gleichbleibendem Durchmesser des Steuerkurventrägers werden mit jedem Webschützenpaar die Steuerkurven steiler. Der Verschleiß zwischen Steuerkurve und Führungsmittel nimmt zu, auf Grund zunehmender Selbsthemmung kommt es zur Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit. Daraus folgt, daß nachteilierweise die Drehzahl der Rundwebmaschine begrenzt wird, insbesondere jedoch die Anzahl der Webschützen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fachbildevorrichtung zu schaffen, mit deren Steuerkurve auch bei einer erhöhten Webschützenanzahl ein verschleißarmer Antrieb der Führungsmittel und der angekoppelten Fachbildungselemente ohne zusätzliche Übersetzungsgetriebe erfolgt, so daß mit hohen Drehzahlen gearbeitet werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Mitnehmerelemente zur Übertragung des von der Steuerkurve vorgegebenen Bewegungsablaufes auf endliche Zugmittel mindestens eine Umlenkrolle tragen, mit der sie zwischen einem gestellfesten Ende des Zugmittels und dessen gestellfester Umlenkrolle auf das Zugmittel wirken.
Durch diese Lösung wird erreicht, daß das von der Steuerkurve bewegte Mitnehmerelement die zweifache Länge seiner Hubbewegung am endlichen Zugmittel bewirkt. Das heißt, daß zur Bildung des Webfaches die Abschnitte der Steuerkurve flacher verlaufen, damit eine Verschleißminderung erreicht wird, bzw. die Drehzahl oder die Anzahl der Webschützen erhöht werden kann oder auch durch eine Optimierung dieser Möglichkeiten eine weitere Leistungssteigerung der Rundwebmaschine erreichbar ist.
In den Ansprüchen 2 bis 7 sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung vorgestellt.
So können die Zugmittel über zwei gestellfeste Umlenkrollen geführt sein und die Mitnehmerelemente zwei Umlenkrollen besitzen, mit denen sie jeweils zwischen einer gestellfesten Umlenkrolle und dem gestellfesten Ende des Zugmittels angeordnet sind und auf dieses wirken.
Es ist auch möglich, daß zwischen Steuerkurve und Mitnehmerelement ein zweiarmiger Hebel angeordnet ist, der einerseits an der Steuerkurve anliegt und andererseits an das Mitnehmerelement angelenkt ist.
Die Führungsösen für die Kettfäden können sowohl in den Zugmitteln dierekt ausgebildet sein als auch in Weblitzen oder Webschäften, wobei dann diese mit den Zugmitteln verbunden sind.
Weiterhin sind den Zugmitteln vor und nach ihren gestellfesten Umlenkrollen mindestens eine Führungsöse zugeordnet.
Anhand nachfolgenden Ausführungsbeipsieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht der Fachbildevorrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Lösungsvariante nach Fig. 1 mit zweiarmigem Hebel.
Die an sich bekannte Rundwebmaschine besitzt einen rotationssymmetrischen Steuerkurventräger 1, der von der senkrecht gelagerten Hauptwelle angetrieben wird und der an seinem Außendurchmesser eine Nut 2 aufweist. Diese umlaufende Nut 2 bildet die Steuerkurve für die Bildung der Webfächer 3 und nimmt formschlüssig eine Rolle 4 eines Mitnehmerelementes 5 auf. Die Mitnehmerelemente 5 sind vertikal geführt. An ihren oberen und unteren Enden sind Umlenkrollen 6; 7 drehbar gelagert. Über diese Umlenkrollen 6; 7 ist ein Zugmittel 8 jeweils nahe seiner beiden gestellfesten Enden 9; 10 geführt und umgelenkt. Oberhalb und unterhalb des Webfaches 3 sind Umlenkrollen 11; 12 gestellfest angeordnet, über die die Zugmittel 8 geführt werden. Die Zugmittel 8 nehmen auf ihrer inneren und äußeren Seite je eine Weblitze 13; 14 mit Führungsöse 15; 16 zur Führung der Kettfäden 17 auf. Die Vielzahl der radial zugeführten Kettfäden 17 ist mit dieser Aufnahme jeweils paarweise einem Zugmittel 8 zugeordnet. Am Übergang von Webfach zum Gewebe 19 ist ein Webring 18 angeordnet, über dessen innere Kante das Gewebe 19 abgezogen wird.
Der umlaufende Steuerkurventräger 1 bewegt entsprechend des Kurvenverlaufes der Nut 2 über die sich abwälzende Rolle 4 die vertikal geführten Mitnehmerelemente 5 auf und ab. Wird das Mitnehmerelement 5 aus der in Fig. 1 gezeigten oberen Lage in die untere Lage bewegt, so wird über die am oberen Ende des Mitnehmerelementes 5 angeordnete Umlenkrolle 6 an der inneren Seite des Zugmittels 8 in Richtung der oberhalb des Webfaches 3 gestellfest gelagerten Umlenkrolle 11 gezogen. Die Folge ist, daß sich die innere Seite des Zugmittels 8 mit ihrer Weblitze 13 nach unten bewegt und die Führungsöse 15 mit dem Kettfaden 17 die Höhenlage erreicht, in der sich vorher die Führungsöse 16 der äußeren Seite des Zugmittels 8 mit ihrem Kettfaden 17 befand, die auf Grund des Gegenzugprinzipes jetzt die Höhenlage erreicht hat, in der sich vorher die Führungsöse 15 befand. Der weitere Kurvenverlauf der Nut 2 bewegt das Mitnehmerelement 5 wieder aufwärts, so daß über die Umlenkrolle 7 das Zugmittel 8 mit seinen Weblitzen 13; 14 in die Gegenrichtung beeinflußt wird und der nächste Fachwechsel erfolgt.
Die maximale Webfachhöhe ist mit dem Abstand zwischen oberen und unteren Scheitelpunkt der Nut 2 im Steuerkurventräger 1 vorgegeben und beträgt erfindungsgemäß das Doppelte dieses Abstandes.
Die Zugmittel 8 können auch die Führungsösen 15; 16 direkt tragen, dann entfallen die Weblitzen 13; 14 oder ihnen werden statt der einzelnen Weblitzen 13; 14 Webkräfte zugeordnet, wodurch die Anzahl der Zugmittel 8 und Mitnehmerelemente 5 in der Rundwebmaschine reduziert wird.
Entsprechend einer weiteren Ausbildung des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 kann zwischen Steuerkurventräger 1 und Mitnehmerelement 5 ein zweiarmiger Hebel 20 angeordnet werden. Mit einem Arm 21 ist er am Mitnehmerelement 5 angelenkt, auf einem Zapfen 22 verschwenkbar gelagert und greift in Verlängerung seines zweiten Armes 22 mit einer Rolle 4 in die Nut 2 ein. Alle anderen Elemente und Funktionen entsprechen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.

Claims (7)

1. Fachbildevorrichtung für Rundwebmaschinen mit mindestens einer mit der Hauptwelle umlaufenden Steuerkurve, der eine Vielzahl von Mitnehmerelementen und diesen über mindestens eine gestellfeste Umlenkrolle geführte endliche Zugmittel mit Gegenzug zugeordnet sind zur Übertragung eines von der Steuerkurve vorgegebenen Bewegungsablaufes auf einzelne oder Gruppen von Führungsösen für Kettfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerelemente (5) mindestens eine Umlenkrolle (6; 7) tragen, mit der sie zwischen einem gestellfestem Ende (9; 10) des Zugmittels (8) und dessen gestellfester Umlenkrolle (11; 12) angeordnet sind.
2. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerelemente (5) zwei Umlenkrollen (6; 7) tragen, mit denen sie jeweils zwischen einem gestellfestem Ende (9; 10) des Zugmittels (8) und zwei beabstandeten gestellfesten Umlenkrollen (11; 12) angeordnet sind.
3. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Mitnehmerelementen (5) mit einem Arm (21) ein zweiarmiger Hebel (20) angelenkt ist, dessen zweiter Arm (22) in die Nut (2) der Steuerkurve eingreift.
4. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichent, daß die Zugmittel (8) die Führungsösen (15; 16) aufweisen.
5. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zugmitteln (8) Weblitzen (13, 14) angeordnet sind.
6. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zugmitteln (8) Webschäfte angeordnet sind.
7. Fachbildevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Zugmitteln (8) vor und nach ihren gestellfesten Umlenkrollen (11; 12) mindestens eine Führungsöse (15; 16) zugeordnet ist.
DE19924217519 1992-05-27 1992-05-27 Fachbildevorrichtung für Rundwebmaschinen Withdrawn DE4217519A1 (de)

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DE4217519A1 true DE4217519A1 (de) 1993-12-02

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DE (1) DE4217519A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102677367A (zh) * 2012-04-26 2012-09-19 雁峰集团有限公司 小凸轮圆织机的综带连接机构
CN101570912B (zh) * 2009-06-02 2013-07-10 黄美昌 一种平面凸轮塑料圆织机
CN110997996A (zh) * 2017-07-21 2020-04-10 史太林格有限责任公司 圆织机

Cited By (4)

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CN110997996B (zh) * 2017-07-21 2021-07-27 史太林格有限责任公司 圆织机

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