DE4217195C2 - Filterkörper - Google Patents
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- B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
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- B01D46/52—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Filterkörper
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Filterkörper sind bekannt. Ihre Anwendungsge
biete sind beispielsweise Luftfilter für Brennkraftma
schinen, Innenraumfilter für Kraftfahrzeuge, Industrie
entstaubungsvorrichtungen oder Staubsauger, z. B. in der
Asbestentsorgung, wobei der Filter meist die Form eines
Plattenfilters hat.
Üblicherweise werden derartige Filterkörper durch den
Auftrag einer Klebstoffraupe an den Längsseiten auf die
zunächst noch langgestreckte Filterstoffbahn und an
schließendes Zusammenfalten hergestellt, wobei nach Aus
härten der Klebstoffraupe an den Stirnenden der Filter
stoffalten ein dichter Verschluß hergestellt ist.
Ein gattungsgemäßer Filterkörper ist aus der
DE 30 43 232 A1 bekannt. Mit einem dort beschriebenen
Verfahren werden Filterblätter durch zwei gegensinnig
drehende Walzen geführt, die in Umfangsrichtung Vorsprün
ge und Vertiefungen aufweisen, die in Zusammenwirkung
alternierend beabstandete Vorsprünge und Vertiefungen
auf jede Lage des Filterkörpers senkrecht zu dessen Falt
kanten erzeugen. Die Länge der Vorsprünge und Vertiefun
gen ist untereinander gleich und kleiner als die Breite
einer Lage, wodurch unverformte Bereiche auch zwischen
den Enden der Vertiefungen und Vorsprünge und den Falt
kanten verbleiben.
Nachteilig verlaufen die Vorsprünge und Vertiefungen
gekrümmt an der Oberfläche der Walzen und sind schwierig
anzubringen.
Aus der DE-PS 33 00 293 ist ein Filterkörper bekannt aus
einer relativ dünnen, zwischen Faltkanten in zick-zack-
förmigen Lagen gefalteten Bahn aus Filtermaterial, wel
che zwischen den Lagen annähernd senkrecht zu den Falt
kanten verlaufende, beidseitig abstandhaltende Sicken
aufweist, wobei jeweils in der Fläche der Bahn eine kon
vexe und eine konkave Sicke parallel nebeneinander ein
Sickenpaar bilden und wobei zwischen den in Abstand pa
rallel zueinander verlaufenden Sickenpaaren unverformte
Flächenbereiche verbleiben, wobei in Richtung annähernd
senkrecht zu jeweils zwei Faltkanten in der Breite einer
Lage eine Anzahl von Sickenpaaren in Reihe fluchtend
angeordnet ist, wobei jeweils zwei Sickenpaare einer
Reihe durch unverformte Flächenbereiche getrennt sind,
deren Breite der ein- bis zweifachen Breite einer Sicke
entspricht, und wobei die Breite des unverformten
Flächenbereiches zwischen zwei parallel zueinander ver
laufenden Sickenpaaren annähernd gleich der Breite eines
Sickenpaares ist.
Der vorstehend beschriebene Filterkörper hat sich im
praktischen Betrieb im allgemeinen bewährt, wobei die
Aufgabe gelöst wird, einen Filterkörper zu schaffen, bei
welchem die Anordnung abstandhaltender Sicken so gestal
tet ist, daß die durch gegenseitige Anlage von Sicken un
wirksamen Flächenanteile im Verhältnis zur aktiven Fil
terfläche möglichst klein bleiben, daß eine ungehinderte
Selbstabreinigung der Anströmseite von abgefilterten
Schwergutteilchen ermöglicht wird und daß die unverform
ten Flächenbereiche so zwischen den verformten Flächen
bereichen angeordnet sind, daß die Gefahr einer Durch
biegung vermindert wird.
Allerdings hat sich bei dem bekannten Filterkörper als
nachteilig herausgestellt, daß die Sickenausprägung bei
einigen Filterstoffmaterialien, inbesondere solchen mit
unterschiedlicher Verformbarkeit in Längs- und Querrich
tung und bei mehrlagigen Filterstoffbahnen zu Schäden,
insbesondere zur Rißbildung im Filterstoff führt. Risse
im Filterstoff ermöglichen ein ungehindertes Durchströ
men des ungereinigten Fluids und sind deswegen nicht hin
nehmbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen gattungsgemäßen Filterkörper derart weiterzuent
wickeln, daß die durch gegenseitige Anlage von Sicken
unwirksamen Flächenanteile im Verhältnis zur aktiven
Filterfläche möglichst klein werden, daß die unverform
ten Flächenbereiche so zwischen den verformten Flächen
bereichen angeordnet sind, daß die Gefahr einer Durchbie
gung vermindert wird und daß zur Herstellung der Sicken
einfachere Vorrichtungen erforderlich sind.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem gattungsgemäßen
Filterkörper mit den kennzeichnenden Merkmalen des Pa
tentanspruchs 1.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der konkaven und
konvexen Sicken liegen keine konkaven und konvexen
Sicken mit ihrer längeren Seite unmittelbar aneinander,
wie dies im Stand der Technik bei einem sogenannten
Sickenpaar der Fall ist. Die Grenzlinie zwischen einer
konkaven und einer konvexen Sicke ist besonders rißge
fährdet, weil hier die Verformung des Filterstoffmateri
als besonders groß ist. Eine Rißbildung tritt bei einem
erfinderischen Filterkörper nicht mehr auf. Andererseits
bleiben die Vorteile der Abstandshaltung zwischen zwei
Lagen mit einem möglichst kleinen unwirksamen Filterflä
chenanteil und einer guten Biegefestigkeit erhalten.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, daß in einer
Reihe der Abstand zwischen einer konkaven Sicke und
einer konvexen Sicke größer ist als die sich in Richtung
der Reihe erstreckende Länge der konvexen Sicke.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß mindestens zwei Rei
hen von konvexen und konkaven Sicken je Lage ausgeformt
sind, deren Abstand von den Faltkanten der Lage annä
hernd gleich ist, wobei vorteilhaft der Abstand von der
jeweiligen Faltkante kleiner ist als der Abstand der
zwei Reihen untereinander. Um die Filterwirkung zu ver
stärken, ist es zweckmäßig, daß die Bahn aus Filtermate
rial mehrlagig ist, wobei vorteilhaft die Bahn eine Lage
Papier und eine darauf angeordnete Lage Vlies aufweist.
Die Vlieslage ist dem einströmenden Fluid zugekehrt und
trägt wesentlich zur Filterleistung bei.
In einem in der Erprobung bewährten Ausführungsbeispiel
eines erfinderischen Filterkörpers hat eine Filterlage
eine Breite von etwa 50 mm und eine Faltkantenlänge von
etwa 140 mm. Über die Filterlage verlaufen zwei Reihen
von abwechselnd konkaven und konvexen Sicken, wobei die
Sicken eine Länge von etwa 4 mm und eine Breite von etwa
3 mm bei einer Tiefe von etwa 1 mm aufweisen und mit
etwa 8 mm von der Faltkante beabstandet sind. Der Ab
stand zwischen zwei Sicken beträgt etwa 7 mm bei einer
Dicke der Filterstoffbahn von etwa 1 mm.
Eine bevorzugte Ausgestaltung des erfinderischen Filter
körpers wird nunmehr anhand einer Zeichnung näher erläu
tert. Sie zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf einen Teil
eines Filterkörpers mit nur angedeuteten Sicken
reihen, und in
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A auf die
Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Mit Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 weist ein Filter
körper 10 Faltkanten 11, 11′ auf, zwischen denen sich
jeweils eine allgemein rechteckige Lage 12 Filterstoff
erstreckt. Die Lage 12 hat eine Breite B. Beabstandet um
jeweils die Länge D von den Faltkanten 11, 11′ erstreckt
sich dazu parallel jeweils eine Reihe 15 von fluchtend
angeordneten, abwechselnd konvexen Sicken 13 und konka
ven Sicken 14, zwischen denen sich jeweils ein unverform
ter Flächenbereich 16 erstreckt, der eine Länge C in
Richtung der Reihe 15 aufweist. Die Sicken 13, 14 haben
eine Länge L in Richtung der Reihe 15 und quer dazu eine
Breite b. Die beiden Reihen 15 sind mit dem Abstand E
voneinander entfernt angeordnet.
Die Tiefe der Sicken 13, 14 entspricht etwa der Dicke
der Fiterstofflage.
Der Filterkörper 10 ist in an sich bekannter Weise an
den Seitenrändern mit einer Klebstoffraupe verklebt
(nicht gezeigt) und wird in einem bekannten Filterrah
men, z. B. aus Schaumstoff, befestigt.
Claims (5)
1. Filterkörper (10) für ein Fluid, insbesondere Luft,
aus einer relativ dünnen, zwischen Faltkanten in
zick-zack-förmigen Lagen gefalteten Bahn aus Filter
material, welche zwischen den Lagen beidseitig ab
standhaltende, fluchtend angeordnete, konvexe und
konkave Sicken aufweist, wobei jeweils eine konvexe
Sicke (13) und eine konkave Sicke (14) durch unver
formte Flächenbereiche (16) beabstandet ist, wobei
die Breite b und die Länge L der konvexen (13) und
konkaven (14) Sicke etwa gleich sind und die Breite b
jeweils kleiner ist als die Länge L,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Richtung annähernd parallel zu jeweils zwei
Faltkanten (11, 11′) in der Breite B je Lage (12) ei
ne Anzahl von konvexen (13) und konkaven (14) Sicken
abwechselnd in mindestens zwei Reihen (15) mit ihren
Längen L fluchtend angeformt sind, die von den Falt
kanten (11, 11′) der Lage (12) einen etwa gleichen
Abstand D aufweisen.
2. Filterkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Reihe (15) der Abstand C zwischen einer
konkaven Sicke (14) und einer konvexen Sicke (13)
größer ist als die Länge L.
3. Filterkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand von der jeweiligen Faltkan
te kleiner ist als der Abstand E der zwei Reihen (15)
voneinander.
4. Filterkörper nach einem der vorangegangenen Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn aus Filter
material mehrlagig ist.
5. Filterkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahn aus Filtermaterial eine Lage Papier und
eine darauf angeordnete Lage Vlies aufweist.
Priority Applications (1)
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1992
- 1992-05-23 DE DE19924217195 patent/DE4217195C2/de not_active Expired - Fee Related
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