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DE4215987A1 - Medizinisches Instrument - Google Patents

Medizinisches Instrument

Info

Publication number
DE4215987A1
DE4215987A1 DE19924215987 DE4215987A DE4215987A1 DE 4215987 A1 DE4215987 A1 DE 4215987A1 DE 19924215987 DE19924215987 DE 19924215987 DE 4215987 A DE4215987 A DE 4215987A DE 4215987 A1 DE4215987 A1 DE 4215987A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument according
legs
openings
slot
shells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19924215987
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Heiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEISS JOSEF MEDIZINTECH
Original Assignee
HEISS JOSEF MEDIZINTECH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEISS JOSEF MEDIZINTECH filed Critical HEISS JOSEF MEDIZINTECH
Priority to DE19924215987 priority Critical patent/DE4215987A1/de
Publication of DE4215987A1 publication Critical patent/DE4215987A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/3201Scissors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/062Needle manipulators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/30Surgical pincettes, i.e. surgical tweezers without pivotal connections

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein medizinisches Instrument mit zwei an einem Ende miteinander verbundenen, gegen eine definierte Federkraft gegeneinander beweglichen Schenkeln, an deren anderen Enden ein durch die aufeinander zu bewegten Schenkel betätigbares Schneid- oder Klemmwerkzeug, wie eine Schere, ein Pinzettenschenkelpaar oder ein Nadelhalter angebracht ist.
Bei derartigen medizinischen Instrumenten kann es sich z. B. um Pinzetten handeln, deren flache Schenkel insbesondere im Bereich des Verbindungsendes selbst derartige federnde Eigenschaften aufweisen, daß nach dem Zusammendrücken der Schenkel die gewünschte federnde Rückstellkraft vorliegt. Weiter sind bereits als Schere ausgebildete medizinische Instrumente bekannt, wobei die Betätigungsschenkel der Schere in geeigneter Weise durch Federn, beispielsweise Blattfedern gespreizt werden können.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein medizinisches Instrument der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches besonders handlich und gut greifbar ist, eine möglichst glatte und kantenfreie Oberfläche aufweist und dennoch ohne die Anordnung besonderer Federn die erforderlichen federnden Rückstellkräfte bereitstellt. Der Aufwand für die Herstellung soll dabei gering sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Schenkel zwei an dem einen Ende starr miteinander verbundene, aus starrem elastischem Material wie Titan bestehende Halbschalen sind, deren federwirksame Breite nahe dem Verbindungsende durch Durchbrechungen auf einen der definierten Federkraft entsprechenden Wert reduziert ist.
Aufgrund der Ausbildung der beiden Schenkel als Halbschalen ist das erfindungsgemäße medizinische Instrument besonders handlich und gut greifbar, da es im zusammengedrückten Zustand etwa die Form eines Bleistiftes oder Kugelschreibers hat. Die Schenkel können in beliebiger Länge hergestellt werden, und es kann nachträglich an die beiden Schenkel das gewünschte Werkzeug angebaut werden. Das erfindungsgemäße medizinische Instrument ist auch besonders leicht. Da es nur über ein nicht-scharnierartiges Gelenk verfügt, ist es wenig anfällig gegen Störungen beispielsweise durch Korrosion oder Verschmutzung.
Um die gewünschte Federwirkung besonders genau dosieren zu können und über einen bestimmten definierten Längenbereich der Schenkel zu verteilen, sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß die Durchbrechungen in Längsrichtung der Schenkel verlaufende Federstege belassen. Die Ausbildung ist dabei insbesondere so , daß an jedem Seitenrand der Schenkel ein Federsteg belassen ist.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß die Federstege durch eine querverlaufende, sich über einen beträchtlichen Teil der Breite der Halbschale erstreckende, schlitzartige Durchbrechung und daran in Längsrichtung beidseitig anschließende schlitzartige Durchbrechungen gebildet sind. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, daß die in Längsrichtung verlaufenden schlitzartigen Durchbrechungen an dem von der querverlaufenden schlitzartigen Durchbrechung abgewandten Ende in kurze aufeinander zu verlaufende schlitzartige Durchbrechungen übergehen. Die querverlaufende schlitzartige Durchbrechung ist dabei zweckmäßigerweise dem Verbindungsende zugewandt.
Bei dieser Ausführungsform liegt die gesamte Durchbrechung lediglich in Form eines schmalen länglichen Schlitzes vor, so daß eine weitgehend durchgehende, fast ununterbrochene Oberfläche auch im Endbereich der Schenkel vorliegt. In abgewickeltem Zustand der Halbschalen hat die schmale schlitzartige Durchbrechung etwa die Form eines C. Beim Zusammendrücken der beiden Schenkel führt das innerhalb der schlitzartigen Durchbrechung stehengebliebene Material relativ zu dem umgebenden Material außerhalb der schlitzartigen Durchbrechung eine kiemenartige Bewegung durch.
Das Abbiegen der Durchbrechungen in die beiden kurzen aufeinander zu verlaufenden schlitzartigen Durchbrechungen hat den Sinn, einen Materialbruch am Ende der Schlitze durch Kerbwirkung zu vermeiden.
Der Herabsetzung einer Gefahr von Materialbruch durch Kerbwirkung dient es auch, daß die in einem Winkel von etwa 90° zueinander angeordneten schlitzartigen Durchbrechungen durch abgerundete schlitzartige Durchbrechungen miteinander verbunden sind.
Eine besonders sichere und innige Verbindung der beiden Schenkel wird nach einer weiteren Ausführungsform dadurch gewährleistet, daß die beiden Halbschalen an dem Verbindungsende durch eine auf sie aufgesetzte zylindrische Hülse miteinander verbunden sind.
Eine sichere Bedienung des erfindungsgemäßen Instrumentes wird dadurch gefördert, daß die Halbschale nahe dem vom Verbindungsende abgewandten Ende mit einer äußeren Oberflächenriffelung versehen sind.
Um mit den beiden Halbschalen des erfindungsgemäßen Instrumentes verschiedene Werkzeuge verbinden zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Halbschalen an dem vom Verbindungsende abgewandten Endbereich Befestigungsmittel für das Werkzeug aufweisen.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen medizinischen Instrumentes, welches hier als Nadelhalter ausgebildet ist,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 aus einer um 90° um die Instrumentenachse gedrehten Richtung,
Fig. 3 den vergrößerten Ausschnitt III in Fig. 2 im in eine Ebene abgewickelten Zustand der Halbschale 11,
Fig. 4 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Instrumentes in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine zu Fig. 1 analoge teilgeschnittene Seitenansicht, wobei jedoch an den vorderen Enden der Halbschalen 11, 12 Pinzettenschenkel befestigt sind.
Nach der Zeichnung besteht das erfindungsgemäße medizinische Instrument aus zwei länglichen Halbschalen 11, 12 aus Titan mit einander zugekehrten offenen Längsseiten, die an ihrem Ende 14 durch eine aufgesteckte und mit ihnen fest verbundene Hülse 17 zu einem pinzettenartigen Gebilde verbunden sind und am Verbindungsende 14 durch unmittelbare Berührung gemeinsam einen kreisförmigen Hohlzylinder bilden (Fig. 1). Nahe dem Verbindungsende 14 sind die beiden Halbschalen 11, 12 mit einer in der Ansicht der Fig. 2 und 3 spiegelbildlich C-förmigen schlitzartigen Durchbrechung 15 versehen, welche aus einem querverlaufenden Teil 15′, zwei anschließenden längsverlaufenden Teilen 15′′ und zwei sich geringfügig aufeinander zu erstreckenden Teilen 15′′′ besteht, wobei die im Winkel von 90° zueinander angeordneten Teile durch abgerundete Teile 15′′′′ miteinander verbunden sind. Aufgrund dieser Ausbildung liegen zwischen den in Längsrichtung verlaufenden Durchbrechungen 15′′ und den zugeordneten Rändern 20 der Halbschalen 11, 12 in Längsrichtung verlaufende Stege 16 vor, welche Federschenkel darstellen und die federnde Rückstellkraft der zusammengedrückten Schenkel 11, 12 in diesem Bereich so reduzieren, daß die federnde Rückstellkraft einer normalen Pinzette erzielt wird.
Das innerhalb der linien- und schlitzartigen Durchbrechung 15 befindliche Material hat außer einer Abdeckfunktion für das Innere keine Funktion.
In dem vom Verbindungsende 14 abgewandten Endbereich weisen die Halbschalen 11, 12 auf ihrer Außenfläche eine das Ergreifen und Bedienen erleichternde Riffelung 18 auf.
In das Innere der beiden Schenkel 11, 12 erstrecken sich von dem vom Verbindungsende 14 abgewandten Ende her die beiden federnden Befestigungsschenkel 21 eines Nadelhalters 13. Diese federnden Schenkel 21 können beispielsweise durch von außen in die Schenkel eingedrehte Schrauben 19 befestigt werden.
Die Funktion des erfindungsgemäßen medizinischen Instrumentes ist wie folgt:
Nachdem der Nadelhalter 13 durch die Befestigungsmittel 19 mit den Schenkeln 11, 12 verbunden ist, kann er durch Zusammendrücken der beiden Schenkel in Richtung der Pfeile in Fig. 1 betätigt werden. Hierbei verbiegen sich die Schenkel 16 im Endbereich der Schenkel 11, 12 federnd und stellen dadurch die für das Auseinanderbewegen der Schenkel 11, 12 nach einer Betätigung erforderliche Rückstellfederkraft zur Verfügung.
Die schlitzartige Durchbrechung 15 kann durch Materialerosion hergestellt werden. Sie soll so schmal wie möglich ausgebildet sein; es dürfen sich lediglich die beiden gegenüberliegenden Ränder der Durchbrechung 15 nicht berühren.
Fig. 5 zeigt das medizinische Intrument gemäß der Erfindung in Ausbildung als Pinzette. Zu diesem Zweck sind statt des Nadelhalters 13 mit den federnden Befestigungsschenkeln 21 nach Fig. 1 zwei Pinzettenschenkel 22, 23 an den vorderen Enden der Halbschalen 11, 12 mittels Schrauben 19 befestigt.
Hieraus läßt sich entnehmen, daß mittels der Erfindung eine sehr rationelle Fertigung unterschiedlicher medizinischer Instrumente wie Scheren, Nadelhaltern oder Pinzetten möglich ist, indem der aus den Halbschalen 11, 12 bestehende Grundbauteil stets der gleiche ist und lediglich am vorderen Ende die für einen bestimmten Zweck gewünschten Werkzeuge eingesetzt und mittels der Schrauben 19 befestigt werden.
Es ist sogar denkbar, daß für ein und dasselbe Halbschalenpaar 11, 12 unterschiedliche Werkzeuge bereitgehalten werden, die je nach Bedarf durch Lösen der Schrauben 19 entfernt und durch andere Werkzeuge ersetzt werden können.
Während bei einem Nadelhalter (13 in Fig. 1, 2) die beiden vorn über das Gelenk 26 vorstehenden Schenkel 24, 25 zangenartige Klemmschenkel sind, könnte es sich auch um die beiden Schneidschenkel einer Schere handeln.

Claims (11)

1. Medizinisches Instrument mit zwei an einem Ende (14) miteinander verbundenen, gegen eine definierte Federkraft gegeneinander beweglichen Schenkeln (11, 12), an deren anderen Enden ein durch die aufeinander zu bewegten Schenkel (11, 12) betätigbares Schneid- oder Klemmwerkzeug, wie eine Schere, ein Pinzettenschenkelpaar oder ein Nadelhalter (13) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel zwei an dem einen Ende (14) starr miteinander verbundene, aus starrem elastischem Material wie Titan bestehende, zylindrische Halbschalen (11, 12) sind, deren offene Längsseiten einander gegenüberliegen und deren federwirksame Breite nahe dem Verbindungsende (14) durch Durchbrechungen (15) auf einen der definierten Federkraft entsprechenden Wert reduziert ist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (15) in Längsrichtung der Schenkel (11, 12) verlaufende Federstege (16) belassen.
3. Instrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Seitenrand der Schenkel (11, 12) ein ein Gelenk bildender Federsteg (16) belassen ist.
4. Instrument nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstege (16) durch eine querverlaufende, sich über einen beträchtlichen Teil der Breite der Halbschale erstreckende, schlitzartige Durchbrechung (15′) und daran in Längsrichtung beidseitig anschließende schlitzartige Durchbrechungen (15′′) gebildet sind.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrichtung verlaufenden schlitzartigen Durchbrechungen (15′′) an dem von der querverlaufenden schlitzartigen Durchbrechung (15′) abgewandten Ende in kurze aufeinander zu verlaufende schlitzartige Durchbrechungen (15′′) übergehen.
6. Instrument nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Winkel von etwa 90° zueinander angeordneten schlitzartigen Durchbrechungen (15′, 15′′, 15′′′) durch abgerundete schlitzartige Durchbrechungen (15′′′′) miteinander verbunden sind.
7. Instrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen (11, 12) an dem Verbindungsende (14) durch eine auf sie aufgesetzte zylindrische Hülse (17) miteinander verbunden sind.
8. Instrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (11, 12) nahe dem vom Verbindungsende (14) abgewandten Ende mit einer äußeren Oberflächenriffelung (18) versehen sind.
9. Instrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (11, 12) an dem vom Verbindungsende (14) abgewandten Endbereich Befestigungsmittel (19) für das Werkzeug (13) aufweisen.
10. Instrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halbschale (11, 12) im wesentlichen die Form eines hohlen, kreisförmigen Halbzylinders hat.
11. Instrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Halbschalen (11, 12) gleich ausgebildet sind.
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WO2008046981A3 (fr) * 2006-10-13 2008-06-26 Wam Sarl Pince pour la prehension et le transport de menus objets, utilisable, en particulier, en chirurgie dentaire
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