DE4215523A1 - Blickpunkt-detektoreinrichtung - Google Patents
Blickpunkt-detektoreinrichtungInfo
- Publication number
- DE4215523A1 DE4215523A1 DE4215523A DE4215523A DE4215523A1 DE 4215523 A1 DE4215523 A1 DE 4215523A1 DE 4215523 A DE4215523 A DE 4215523A DE 4215523 A DE4215523 A DE 4215523A DE 4215523 A1 DE4215523 A1 DE 4215523A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- viewpoint
- area
- movement
- view point
- determined
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
- A61B3/10—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
- A61B3/113—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining or recording eye movement
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/60—Control of cameras or camera modules
- H04N23/67—Focus control based on electronic image sensor signals
- H04N23/675—Focus control based on electronic image sensor signals comprising setting of focusing regions
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B2213/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
- G03B2213/02—Viewfinders
- G03B2213/025—Sightline detection
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Ophthalmology & Optometry (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Surgery (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Automatic Focus Adjustment (AREA)
- Focusing (AREA)
- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blickpunkt-Detektor
einrichtung, die in einer Videokamera, einer Stehbildkamera
oder dergleichen anwendbar ist.
Für das Bestimmen eines Bereichs zum Steuern der Funktionen
einer Kamera wurden bisher verschiedenerlei Verfahren vorge
schlagen, bei denen die Sehachse des Fotografen herangezogen
wird, nämlich eine automatische Nachführung mit der Sehachse
vorgenommen wird. Beispielsweise enthält die JP-OS 63-94 232
die folgende Beschreibung:
Die Fig. 8 zeigt eine Blockdarstellung einer Einrichtung
nach dem Stand der Technik. Bei diesem Beispiel für den
Stand der Technik wird die Bewegung des Augapfels des ein
Aufnahmebild durch einen Sucher oder über einen Monitor
betrachtenden Fotografen überwacht und die automatische
Scharfeinstellung sowie die automatische Belichtung erfolgen
für einen Bereich, der denjenigen Teilbereich des Bildfelds
enthält, welcher von dem Fotografen angesehen wird. Mit 30
ist ein Detektor für die Augenbewegung bezeichnet. Dieser
Detektor 30, dessen Einzelheiten nachstehend beschrieben
werden, erfaßt die Bewegung eines Augapfels 32 des Fotogra
fen und gibt an eine Schaltsteuereinheit 34 ein Lagesignal
für die horizontale und vertikale Lage des Augenblickpunkts
ein, welches die Stelle in dem Bildfeld angibt. Die Schalt
steuereinheit 34 vergleicht ein Horizontalsynchronisiersig
nal Hsync und ein Vertikalsynchronisiersignal Vsync aus
einem Taktgenerator 28 mit dem Lagesignal aus dem Detektor
30 für die Augenbewegung und steuert ein Schaltglied 14
derart, daß dieses nur das Bildsignal für einen entsprechen
den Bereich in dem Bildfeld durchläßt.
Für das Erfassen einer Augenbewegung gibt es verschiedener
lei Verfahren, von denen hier als Beispiel das von Nippon
Hoso Kyokai vorgeschlagene NHK-System beschrieben wird
(siehe Television Society Journal, Band Nr. 2 (1986), Seite
41 usw.). Der optische Teil des Systems des NHK-Systems ist
in Fig. 9 gezeigt und die Fig. 10 zeigt einen bestimmten
Schaltungsaufbau, in dem der Augenbewegungs-Detektor 30
gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 zusammen mit der
Schaltsteuereinheit 34 verwendet ist. Gemäß Fig. 9 wird von
einer Infrarot-Lichtquelle 40 (40X, 40Y), die nahe an dem
Augapfel angeordnet ist, infrarotes Licht abgegeben und das
vom Augapfel reflektierte Licht wird durch fotoelektrische
Wandlerelemente 42 (42R, 42L; 42U, 42D) aufgenommen, durch
die die Rechts- und Linksbewegung bzw. die Aufwärts- und
Abwärtsbewegung der Iris erfaßt wird. Die Wandlerelemente
42R und 42L für das Erfassen der Rechts- und Linksbewegung
der Iris sind derart angeordnet, daß sie jeweils das Refle
xionslicht von der rechten bzw. linken Seite der Iris bei
einem Geradeausblick erfassen, und die Ausgangssignale
dieser Wandlerelemente werden durch einen Subtrahierverstär
ker 44 unter Subtraktion verstärkt. Ferner sind die beiden
Wandlerelemente 42U und 42D für das Erfassen der Aufwärts- und
Abwärtsbewegung der Iris derart angeordnet, daß sie das
Reflexionslicht von dem schrägen unteren Teil der Iris bei dem
Geradeausblick aufnehmen, und ihre Ausgangssignale werden
durch einen Addierverstärker 46 unter Addition verstärkt.
Das Ausgangssignal des Subtrahierverstärkers 44 hat die in
Fig. 11A gezeigte Kennlinie für die Rechts- und Linksbewe
gung der Iris, während das Ausgangssignal des Addierverstär
kers 46 die in Fig. 11B gezeigte Kennlinie für die Aufwärts- und
Abwärtsbewegung der Iris hat. Somit zeigt das Ausgangs
signal des Subtrahierverstärkers 44 die Richtung der Iris in
einer horizontalen Ebene, nämlich deren horizontale Lage auf
dem von dem Betrachter beobachteten Bildfeld, während das
Ausgangssignal des Addierverstärkers 46 die Richtung an
zeigt, in der die Iris in der vertikalen Ebene gerichtet
ist, nämlich die vertikale Lage in dem Betrachtungsbildfeld.
Tatsächlich zeigen jedoch die Ausgangssignale des Subtra
hierverstärkers 44 und des Addierverstärkers 46 eine mehr
oder weniger starke Nichtlinearität, so daß es daher vor
teilhaft ist, zum Verbessern der Erfassungsgenauigkeit
Linearisierschaltungen 48 und 50 einzusetzen. Infolgedessen
gibt das Ausgangssignal der Linearisierschaltung 48 nach
Fig. 10 eine horizontale Lage X in dem Bildfeld an, während
das Ausgangssignal der Linearisierschaltung 50 eine vertika
le Lage Y im Bildfeld angibt.
Ferner wurden für das Erfassen der Sehachse Einrichtungen in
der US-PS 5 036 347, den OS-Patentanmeldungen Seriennr.
4 06 588 (vom 18. September 1989) und 7 46 462 (vom 16. August
1991), und den US-Patentanmeldungen Nr. 6 71 656 (vom 19.
März 1991) und 8 07 621 (vom 13. Dezember 1991) vorgeschla
gen.
Bei den vorstehend beschriebenen Beispielen für den Stand
der Technik kann zwar die Sehachse des Fotografen erfaßt
werden, jedoch wird die Sehachse als versetzt erfaßt, wenn
der Fotograf momentan beispielsweise aus dem Rahmen des
erwünschten Aufnahmebildfelds herausblickt, und es wird
entsprechend der Sehachse eine Änderung des Bereichs zur
automatischen Scharfeinstellung oder dergleichen vorgenom
men, wodurch sich eine Beeinträchtigung durch die Sehachsen
erfassung ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zu schaffen, mit der unter Beachtung einer physiologisch
bedingten Augapfelbewegung wie beispielsweise einer zucken
den oder sehr kleinen Bewegung bei einem Anblicken der
Blickpunkt genauer erfaßt wird.
Ferner soll mit der Erfindung eine Einrichtung geschaffen
werden, mit der außerdem dann, wenn durch eine Erfassungs
einrichtung der Blickpunkt geändert werden soll, die Ände
rung dann zugelassen ist, wenn eine vorbestimmte Bedingung
erfüllt ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Blockdarstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm der Funktion
bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Fig. 3A und 3B zeigen jeweils einen Bereich
für die automatische Scharfeinstellung bzw. einen Bereich
für die automatische Belichtung.
Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm der Funktion
für die Bereichsbestimmung bei dem ersten Ausführungsbei
spiel.
Fig. 5 ist eine Blockdarstellung eines zwei
ten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm der Funktion
des zweiten Ausführungsbeispiels.
Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm einer Funktion
zur Bereichsbestimmung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig. 8 zeigt einen Aufbau nach dem Stand der
Technik gemäß einem Beispiel.
Fig. 9 veranschaulicht das Verfahren gemäß
einem Beispiel nach dem Stand der Technik.
Fig. 10 ist ein Schaltbild des Stands der
Technik gemäß einem Beispiel.
Fig. 11A und 11B veranschaulichen das Bei
spiel für den Stand der Technik.
Fig. 12 bis 15 sind Ablaufdiagramme für die
erfindungsgemäße Sehachsenerfassung.
Die Fig. 1, die eine Blockdarstellung eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels der Erfindung ist, zeigt einen Mikroprozessor
(MPU) 1, einen Speicher 2, eine Schnittstellenschaltung 3
mit Analog/Digital-Wandlerfunktion, eine Sensoreinheit 4 mit
einem Bildsensor für das Beobachten des Augapfels des Foto
grafen und mit einer Ansteuerungsschaltung hierfür und eine
Infrarot-Leuchtdiode 7 für das Beleuchten des Auges des
Betrachters. Ferner zeigt die Figur eine Beleuchtungssteuer
schaltung 5, einen Lagesensor 6 für das Erfassen der verti
kalen und horizontalen Lage einer Kamera, einen Scharfein
stellungsautomatik-Sensor 10 für das Erfassen des Scharfein
stellungszustands eines Aufnahmeobjektivs, eine Objektivein
stelleinheit 11, einen Lichtmeßsensor 12 und eine Blenden
einstelleinheit 13.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird eine Berechnung an einem
Bildsignal aus einem Bildsensor derart vorgenommen, daß
dadurch die Sehachse des Fotografen ermittelt wird, und das
Verfahren hierfür ist folgendes: Wenn durch die Leuchtdiode
7 auf den Augapfel des Fotografen paralleles (oder divergie
rendes) Licht gerichtet wird, wird dieses Licht durch die
Vorderfläche der Hornhaut reflektiert und es entsteht ein
virtuelles Bild der Leuchtdiode. Dieses virtuelle Bild wird
als Purkinje-Bild bezeichnet und die Stelle, an der dieses
Bild erzeugt wird, stimmt mit der Mitte der Pupille überein,
wenn der Schwenkwinkel des Augapfels "0" ist. Sobald der
Augapfel dreht, erweitert sich der Abstand zwischen dem
Purkinje-Bild und der Mitte der Pupille im wesentlichen
proportional zu dem Sinus des Schwenkwinkels. Infolgedessen
werden aus dem Bildsignal des Bildsensors die Lage des
Purkinje-Bilds, die Lage der Mitte der Pupille und weiterhin
der Abstand zwischen diesen berechnet, so daß im weiteren
der Blickpunkt des Fotografen ermittelt werden kann (wobei
durch die optischen Eigenschaften des Suchers der Kamera
auch dann, wenn sich der Kopf in bezug auf die Kamera be
wegt, der Blickpunkt auf einer Mattscheibe unverändert
bleibt, falls der Schwenkwinkel des Augapfels der gleiche
ist).
Die Funktion bei diesem Ausführungsbeispiel, bei dem das
vorstehend beschriebene Verfahren angewandt wird, wird nun
unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm in Fig. 2 beschrie
ben.
Wenn ein (nicht gezeigter) Hauptschalter der Kamera einge
schaltet wird und das Beginnen der Sehachsenerfassung befoh
len wird, schaltet der Mikroprozessor 1 auf die Sehachsener
fassungsroutine um (Schritt 10).
Zu Beginn der Sehachsenerfassungsroutine wird zuerst eine
Anfangseinstellung ausgeführt, bei der alle die Sehachsener
fassung betreffenden Variablen auf Null zurückgesetzt werden
(Schritt 11). Aus dem Lagesensor 6 wird die Information über
die dann bestehende (vertikale oder horizontale) Lage der
Kamera aufgenommen und die Beleuchtungssteuerschaltung 5
bewirkt das Einstellen von Gruppen von Infrarot-Leuchtdioden
für die Lichtabgabe. Zugleich gibt der Mikroprozessor 1 über
die Schnittstellenschaltung 3 ein Integrationssignal an die
Bildsensor-Treiberschaltung der Sensoreinheit 4 sowie ein
mit dem Integrationssignal synchronisiertes Beleuchtungs
steuersignal an die Beleuchtungssteuerschaltung 5 ab. Da
durch wird synchron mit dem Sammeln durch den Bildsensor die
Infrarot-Leuchtdiode zur Lichtabgabe eingeschaltet, welche
der gerade bestehenden Lage der Kamera entspricht (Schritt
12). Dann wird über die Schnittstellenschaltung 3 das Bild
des Vorderteils des Auges eingelesen, in welchem das auf dem
Bildsensor der Sensoreinheit 4 abgebildete Purkinje-Bild
erzeugt wurde (Schritt 13). Durch das Aufbereiten dieses
Bilds werden als Lage P des Purkinje-Bilds Stellen D1, D2
und D3 von mindestens drei Pupillenrändern ermittelt
(Schritt 14). Aus den auf diese Weise erfaßten Größen werden
Schwenkwinkel RH und RV des Augapfels in horizontaler und
vertikaler Richtung berechnet. Wenn die Schwenkwinkel des
Augapfels berechnet sind, erfolgt eine Individual-Differenz
korrektur wie eine Sehachsenkorrektur, um dadurch den Blick
punkt des Fotografen auf der Mattscheibe zu ermitteln, und
der Blickpunkt wird aus der Verweilzeit desselben oder
dergleichen festgestellt (Schritt 15). Im weiteren werden
aus diesem Blickpunkt ein Bereich für die Scharfeinstellung
bei befohlener automatischer Scharfeinstellung, nämlich der
sog. AF-Bereich, und ein AE-Bereich für die automatische
Belichtungssteuerung bestimmt (Schritt 16).
Im allgemeinen sind nun in einer Kamera mit Silbersalzfilm
dann, wenn die Anzahl der Punkte für die automatische
Scharfeinstellung erhöht ist, Entfernungsmeßeinheiten in der
gleichen Anzahl wie die Scharfeinstellungspunkte erforder
lich. Daher ist infolge der Nachteile hinsichtlich der
Kosten und des Raumbedarfs die Anzahl der Scharfeinstel
lungspunkte begrenzt. Infolgedessen besteht die Möglichkeit,
daß kein dem Blickpunkt auf die Mattscheibe entsprechender
Punkt zur automatischen Scharfeinstellung vorhanden ist.
Daher wird eine Korrektur auf folgende Weise vorgenommen:
Ein erstes Verfahren besteht darin, daß dann, wenn kein dem
Blickpunkt auf der Mattscheibe entsprechender AF-Bereich
vorliegt, der zu dem Blickpunkt auf der Mattscheibe am
nächsten liegende Scharfeinstellungspunkt als AF-Punkt für
diesen Blickpunkt bestimmt wird. Wenn beispielsweise der
AF-Punkt gemäß Fig. 3A eingestellt ist, werden die Koordinaten
(x, y) des Blickpunktortes nach der nachstehenden Gleichung
als Abstand Δ zu den Mittelkoordinaten (xA, yA), (xB, yB),
(xC, yC), (xD, yD), (xE, yE), (xF, yF) und (xG, yG) für
sieben AF-Punkte A bis G ermittelt und als AF-Punkt für
diesen Blickpunktort wird derjenige Punkt festgelegt, für
den der Wert dieses Abstandes minimal ist.
(Für den AF-Punkt A).
Ein zweites Verfahren besteht darin, daß ein AF-Punkt und
ein Bereich voreingestellt werden, welcher diesen AF-Punkt
wählt. Beispielsweise werden die AF-Punkte A bis G und die
Bereiche für deren Wahl gemäß der Darstellung in Fig. 3B
eingestellt.
Dies gilt auch für den Bereich zur automatischen Belichtung
bzw. AE-Bereich, jedoch ist der verwendete Lichtmeßsensor
häufig ein solcher mit unterteilter Fläche, so daß daher
hauptsächlich das zweite Verfahren angewandt wird. D.h., es
wird eine Lichtmeßeinrichtung verwendet, die auf aufgeteilte
Weise derart mißt, daß es den sieben Bereichen in Fig. 3B
entspricht.
In der Praxis ist jedoch der Blickpunkt des Fotografen nicht
immer auf ein aufzunehmendes Objekt gerichtet, sondern
wandert in einem gewissen Ausmaß oder der Fotograf richtet
seinen Blick auf eine Anzeige außerhalb des Bildfelds. Wenn
der Blickpunkt außerhalb des Bildfelds liegt, wird es daher
erforderlich, durch ein herkömmliches Verfahren den Blick
punkt als Objekt mit der nachfolgenden Funktion auszuschei
den oder den Blickpunkt des Fotografen herauszugreifen.
Ferner wird bei diesem Ausführungsbeispiel für das wirkungs
volle Nachführen keine Bewegung des AF- und AE-Bereichs
ausgeführt, wenn das Ausmaß der Bewegung des Blickpunktes
einen vorbestimmten Wert übersteigt. Die Prozedur für diesen
Vorgang ist in Fig. 4 gezeigt. Wenn von der Blickfixierlage
ausgehend die AF- und AE-Bereichbestimmungsroutine begonnen
wird, wird zuerst die in dem Speicher gespeicherte Informa
tion über den AF-Bereich und den AE-Bereich bei der letzten
Blickfixierlage ausgelesen (Schritt 21). Falls die Informa
tion ein Anfangseinstellungswert ist, nämlich diese Prozedur
der erste Bereichbestimmungsvorgang ist (Schritt 22), wird
entsprechend der gerade bestehenden Lage des Bildpunkts die
vorangehend beschriebene Korrektur ausgeführt, um dadurch
den Bereich zu bestimmen (Schritt 25), und die Information
darüber in den Speicher eingespeichert (Schritt 26). Im
Falle des zweiten oder folgenden Bereichbestimmungsvorgangs
wird mit der letzten Information über den AF-Bereich und den
AE-Bereich verglichen und ermittelt, ob eine große Bewegung
aufgetreten ist. Wenn als Information über den AF- und
AE-Bereich die während dessen Bestimmung verwendeten Koordina
ten x und y des Blickpunktortes gespeichert sind, wird der
Abstand
zwischen den zu
diesem Zeitpunkt ermittelten Blickpunktortskoordinaten (xi,
yi) und den letzten Blickpunktortskoordinaten (xi-1, yi-1)
ermittelt (Schritt 23); falls dieser Wert gleich einem oder
kleiner als ein vorbestimmter Wert 1CONST ist (Schritt 24),
wird im weiteren unter Anwendung der zu diesem Zeitpunkt
ermittelten Koordinaten für den Blickpunkt die vorstehend
beschriebene Korrektur ausgeführt, um dadurch den Bereich
eines neuen Blickfixierpunktes zu bestimmen, und die Infor
mation darüber wird in den Speicher eingespeichert. Falls
dagegen Δ1 den Wert 1CONST übersteigt, wird die das letzte
Mal ermittelte Bereichsinformation nicht erneuert, sondern
unverändert verwendet.
Der Zweck des Ausführens eines solchen Prozesses ist es,
einen Erfassungsfehler auf ein Mindestmaß herabzusetzen, der
auf die Eigenheiten der Bewegung des menschlichen Augapfels
zurückzuführen ist, und irgendeine störende Funktion wie
eine durch das Wechseln des AF- und AE-Bereichs verursachte
unnötige Objektivverstellung zu vermeiden.
Die hier als Ermittlungsobjekt angesetzte Eigenheit der
Augapfelbewegung ist eine ruckartige unbewußte Bewegung.
Diese unbewußte Bewegung ist eine Augapfelbewegung, die
während des Lesens oder dann auftritt, wenn man den Bildin
halt anstarrt, und die Bewegungsdauer beträgt 1/20 bis 1/100
s bei einer maximalen Geschwindigkeit bis zu 300°/s. Die
Periode ihres Auftretens ist jedoch nicht eine kurze Zeit
spanne von 0,2 s oder dergleichen und weiterhin ist bei dem
Bewegungszustand von 50 ms vor dem Auftreten der Bewegung
bis zum Beenden der Bewegung die Erscheinung festzustellen,
daß eine Sehfunktion außerordentlich verringert ist, was als
"saccadische Unterdrückung" bezeichnet wird.
Bezüglich einer fehlerhaften Funktion, die durch das Erfas
sen eines Punktes bei dem Ablauf der Bewegung bis zu dem
Bewegungsendpunkt bei dem Auftreten der saccadischen Bewe
gung verursacht ist, insbesondere der saccadischen Bewegung,
die bei dem Betrachten der Anzeige außerhalb des Sucherbild
felds auftritt, ist das Auftreten einer großen Störung zu
erwarten, wenn der Blickpunkt im Ablauf der Bewegung erfaßt
wird. Daher wird die Konstante 1CONST entsprechend der
Nachführbewegung, die eine langsame und gleichmäßige Augap
felbewegung bei dem Verfolgen eines sich langsam bewegenden
Objekts ist und für ein sich bewegendes Objekt mit 30 bis
35°/s oder weniger in Erscheinung tritt, und entsprechend
dem Sehachsenerfassungsintervall festgelegt. Somit wird die
Konstante 1CONST als Produkt des Ausmaßes der durch die
Nachführbewegung verursachten Bewegung des Blickpunkts auf
der Mattscheibe der Kamera und dem Sehachsenerfassungsinter
vall (Tsample) festgelegt.
Wenn ein Lichtmeßschalter SW1 eingeschaltet wird (Schritt
17), werden die automatische Scharfeinstellung und die
Lichtmessung ausgeführt (Schritte 18 und 19). Bei der auto
matischen Scharfeinstellung wird von dem Mikroprozessor
zuerst ein Unschärfesignal aus dem AF-Sensor in dem dem
Blickpunkt entsprechenden Bereich eingelesen und dieses
Signal zum Ermitteln des Ausmaßes der Objektivverstellung
ausgewertet. Danach steuert der Mikroprozessor die Objektiv
einstelleinheit und führt damit die Scharfeinstellung aus.
Ferner wird von dem Mikroprozessor der dem Blickpunkt ent
sprechende Bereich gewichtet und der Lichtmeßwert aus den
Signalen der Teil-Fotosensoren für alle Bereiche ermittelt,
wonach entsprechend einer gewählten Aufnahmebetriebsart die
Belichtungskonstanten (Verschlußzeit, Blendenwert usw.)
bestimmt werden.
Wenn der Auslöseknopf bis zum zweiten Anschlag betätigt wird
und damit das Auslösen befohlen wird (Schritt 20), wird eine
Reihe von Betriebsvorgängen für das Auslösen wie das Ein
stellen der Blende auf den berechneten Blendenwert, das
Ausschwenken des Spiegels, das Öffnen und Schließen des
Verschlusses und der Filmtransport ausgeführt.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung werden die Vorgänge zur
automatischen Scharfeinstellung (Signaleinlesen, Berechnung,
Objektivverstellung) und die Lichtmessung im wesentlichen
gleichzeitig ausgeführt, jedoch werden sie tatsächlich
entsprechend einer an der Kamera eingestellten Betriebsart
ausgeführt. D.h., gemäß der an der Kamera eingestellten
Betriebsart kann die Lichtmessung unmittelbar vor dem Auslö
sen ausgeführt werden und der Belichtungswert entsprechend
diesem Lichtmeßwert bestimmt werden. Ferner kann von den
Betriebsvorgängen für die automatische Scharfeinstellung
allein die Objektivverstellung nach dem Befehlen des Auslö
sens ausgeführt werden.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel die sog. automatische Objektnachführung ausge
führt, bei der die Bewegung der Sehachse des Fotografen
erfaßt wird und die Scharfeinstellung und Belichtung automa
tisch für einen Bereich ausgeführt werden, in welchem die
Sehachse liegt.
Die Fig. 5 ist eine Blockdarstellung eines zweiten Ausfüh
rungsbeispiels.
Die Figur zeigt einen Mikroprozessor 1, einen Speicher 2,
eine Schnittstellenschaltung 3, eine Infrarot-Leuchtdiode 7,
eine Objektiveinstelleinheit 9, eine Blendeneinstelleinheit
11, ein Bildaufnahmeelement 15 für das Fotografieren, ein
Aufnahmeobjektiv 16, eine Blendeneinheit 17 und ein Schalt
glied 14.
Das erste Ausführungsbeispiel ist ein System für eine Steh
bildkamera mit einem Silbersalzfilm, wogegen das zweite
Ausführungsbeispiel ein System ist, das für eine Videoband
aufnahme-Kamera (einen Camcorder) oder dergleichen geeignet
ist. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird bei dem Ver
fahren zur Sehachsenerfassung wie bei dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel ein Purkinje-Bild verwendet und die Mitte der
Pupille ermittelt. Der Funktionsablauf bei diesem zweiten
Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 dargestellt.
Wenn an der Kamera ein Schalter SW3 zum Einleiten der Seh
achsenerfassung, beispielsweise zur automatischen Objekt
nachführung eingeschaltet wird, um damit das Beginnen der
Sehachsenerfassung zu befehlen, wird die Steuerung des
Mikroprozessors 1 auf die Sehachsenerfassungsroutine umge
schaltet.
Wenn diese Routine begonnen wird, wird zuerst eine Anfangs
einstellung vorgenommen, bei der alle die Sehachsenerfassung
betreffenden Variablen auf "0" eingestellt werden (Schritt
31). Danach gibt der Mikroprozessor 1 über die Schnittstel
lenschaltung 3 jeweils an die Bildsensor-Steuerschaltung 4
und die Beleuchtungssteuerschaltung 5 ein Integrationssignal
und ein hiermit synchronisiertes Beleuchtungssteuersignal
ab. Dadurch wird synchron mit dem Sammeln in dem Bildsensor
4 die Infrarot-Leuchtdiode 7 eingeschaltet (Schritt 32).
Dann wird über die Schnittstellenschaltung 3 das an dem
Bildsensor 4 ausgebildete Bild des Vorderteils des Augapfels
gelesen, in welchem ein Purkinje-Bild erzeugt ist (Schritt
33). Durch Verarbeiten dieses Bilds werden die Schwenkwinkel
des Augapfels in horizontaler und vertikaler Richtung ermit
telt und es wird ferner unter Korrektur von individuellen
Differenzen der Blickpunkt des Fotografen auf dem Bildfeld
ermittelt (Schritt 35). Gemäß diesem Blickpunkt wird der
Bereich bestimmt, in welchem die automatische Scharfeinstel
lung und die automatische Belichtung auszuführen sind und
der ungefähr demjenigen nach Fig. 3B entspricht (Schritt
36), wonach die automatische Scharfeinstellung, die automa
tische Belichtung usw. entsprechend der Information über
diesen Bereich ausgeführt werden (Schritt 37). Die Betriebs
vorgänge der Schritte 32 bis 37 werden wiederholt, solange
fortgesetzt die Sehachsenerfassung angefordert ist (Schritt
38). Wenn der Blickpunkt außerhalb des Bildfelds liegt, wird
es auch in diesem Fall aus dem gleichen Grund wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel erforderlich, nach einem herkömm
lichen Verfahren (beispielsweise mittels der Verweilzeit)
oder dem in der US-Patentanmeldung Seriennr. 7 46 462 (vom
16. August 1991) den Blickpunkt auf das Objekt des Nachführ
vorgangs zu bringen oder den Blickpunkt des Fotografen
herauszugreifen oder auszuscheiden.
Zum wirkungsvollen Ausführen des Nachführvorgangs ist auch
dieses Ausführungsbeispiel derart ausgelegt, daß wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel der AF- und AE-Bereich nicht
geändert wird, wenn das Ausmaß der Bewegung des Blickpunkts
ein vorbestimmtes Ausmaß übersteigt. Der Betriebsablauf
hierfür ist in Fig. 7 dargestellt. Wenn von der Blickpunkt
lage ausgehend die Routine zur Bestimmung des AF- und
AE-Bereichs begonnen wird, wird die in dem Speicher gespeicher
te, für die letzte AF- und AE-Bereichsbestimmung verwendete
Blickpunktlageinformation eingelesen (Schritt 40). Falls
diese Information ein Anfangswert ist (Schritt 41), wird in
den Speicher der dann bestehende Blickpunktort als Blick
punktort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung eingespeichert,
wonach das Programm zu der Bereichseinstellroutine fort
schreitet (Schritt 44). Im Falle der zweiten oder einer
nachfolgenden Bereichsbestimmung wird der vorgenannte Blick
punktort mit dem Blickpunktort für die letzte Bereichsbe
stimmung verglichen. D.h., es wird der Abstand
zwischen dem gegenwärtigen Blickpunkt
ort (xi, yi) und dem letzten Blickpunktort (xi-1, yi-1)
ermittelt (Schritt 42). Falls dieser Wert gleich einem oder
kleiner als ein vorbestimmter Wert 1CONST ist, wird der
gegenwärtige Blickpunktort (xi, yi) als Blickpunktort (x0,
y0) für die Bereichsbestimmung in den Speicher eingespei
chert, wonach das Programm zu der nächsten Routine fort
schreitet. Falls dagegen Δ1 größer als 1CONST ist, wird der
Blickpunktort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung nicht
erneuert, sondern zur nächsten Routine fortgeschritten
(Schritt 43).
Unter Ansetzen des Blickpunktorts (x0, y0) für die Bereichs
bestimmung erfolgt das Bestimmen des AF- und AE-Bereichs auf
folgende Weise: Zuerst wird aus der Brennweite und dem
Blendenwert des Aufnahmeobjektivs die Schärfentiefe ermit
telt (Schritt 45) und entsprechend dem Wert derselben die
Größe des Bereichs eingestellt (Schritt 46). Diese Bereichs
größe wird derart eingestellt, daß sie bei geringer Schär
fentiefe klein ist und bei großer Schärfentiefe groß ist. Um
den bei dem vorangehenden Schritt ermittelten Blickpunktort
(x0, y0) für die Bereichsbestimmung herum wird ein Bereich
mit einer der Schärfentiefe entsprechenden Größe bestimmt
und dieser Bereich als AF-AE-Bereich festgelegt.
Solange der Nachführvorgang ausgeführt wird, wird auf die
vorstehend beschriebene Weise der AF- und AE-Bereich be
stimmt und entsprechend der Bewegung des Objekts, nämlich
der Bewegung des Blickpunkts des Fotografen auf dem Bildfeld
versetzt, wobei der Mikroprozessor 1 während des Nachführ
vorgangs die auf die vorstehend beschriebene Weise ermittel
te AF- und AE-Bereichsinformation an das Schaltglied 14
abgibt. Dadurch wird der Abschnitt des von dem Schaltglied
14 an die Schnittstellenschaltung 3 mit der Analog/Digital-Wand
lerfunktion abgegebenen Bildsignals und damit der Be
reich eingestellt, in welchem die automatische Scharfein
stellung und die automatische Belichtung ausgeführt werden.
Durch die Schnittstellenschaltung 3 wird das über das
Schaltglied 14 abgegebene Signal für den Bereich des Bild
aufnahmeelements 15 in ein digitales Signal umgesetzt,
welches danach in den Mikroprozessor 1 eingelesen wird.
Unter Anwendung dieses Signals führt der Mikroprozessor 1
die Berechnungen für die automatische Scharfeinstellung und
die automatische Belichtung aus, um dadurch das Ausmaß der
Objektivverstellung und das Ausmaß der Blendenverstellung zu
berechnen, wobei die Werte hierfür jeweils an die Objektiv
einstelleinheit 9 bzw. die Blendeneinstelleinheit 11 abgege
ben werden. Durch die beiden Einstelleinheiten werden das
Objektiv und die Blende diesen Werten entsprechend ver
stellt. Danach wird wieder die Sehachsenerfassungsroutine
begonnen und es wird unter Ansetzen des berechneten Blick
punkts des Fotografen auf dem Bildfeld und der Schärfentiefe
ein neuer AF- und AE-Bereich eingestellt, wobei unter Ver
wendung des Signals aus diesem Bereich die automatische
Scharfeinstellung, die automatische Belichtung usw. ausge
führt werden.
Die vorstehend beschriebenen Betriebsvorgänge werden wieder
holt, wodurch die automatische Nachführung erreicht wird.
In dem Video-Kamerarecorder erfolgen die Berechnungen für
die automatische Scharfeinstellung und die automatische
Belichtung unter Anwendung eines von dem Bildaufnahmeelement
abgegebenen Bildsignals, so daß daher grundlegend in jegli
chem Bereich des ganzen Bildfelds die Entfernungsmessung und
die Lichtmessung möglich sind und in der Regel eine Korrek
tur für den Scharfeinstellungspunkt und den Belichtungsein
stellpunkt wie bei der Silbersalzfilm-Kamera unnötig ist.
Die Ausführungsbeispiele der Erfindung sind derart ausge
legt, daß dann, wenn das Ausmaß der Bewegung der Sehachse
des Fotografen ein vorbestimmtes Ausmaß übersteigt, die
Bewegung des Blickpunkts nicht bewertet wird, wodurch die
Störung bzw. der Fehler durch Einwirkung einer saccadischen
bzw. unbewußten sporadischen Bewegung oder dergleichen
vermieden ist.
Ferner ist bei den Ausführungsbeispielen eine Sehachsener
fassungseinrichtung vorgesehen, bei der das Prinzip zur
Erfassung unter Auswertung eines Purkinje-Bildes und der
Pupillenmitte angewandt ist, wodurch auf richtige Weise die
Sehachse des Fotografen erfaßt werden kann, der in den
Sucher blickt, in welchem wie in einer Kamera die Kopfbewe
gung des Fotografen und die Schwenkbewegung des Augapfels
des Fotografen auf zusammengesetzte Weise auftreten. Dadurch
ist es ermöglicht, aus der Bewegung der Sehachse in bezug
auf ein bewegtes Objekt das Hauptobjekt zu ermitteln und die
automatische Nachführung zu bewerkstelligen.
Ferner kann bei den Ausführungsbeispielen die Nachführung,
nämlich die Versetzung des AF- und AE-Bereichs auch in
folgenden Fällen vorgenommen werden, bei denen die Nachfüh
rung mit einem Nachführautomatiksystem für das Ändern des
AF- und AE-Bereichs durch Bildverarbeitung nicht gut ausge
führt werden kann: Falls im Hintergrund ein Objekt mit
höchster Helligkeit vorliegt, falls die Szene allgemein
dunkel ist, falls sich eine Vielzahl von Objekten gleicher
Helligkeit unregelmäßig bewegt, falls der Kontrast des
Objekts gering ist und falls sich ein Nachführungsobjekt in
einem ähnlichen oder gleichen Abstand mit einem anderen
Objekt überschneidet (wobei die Helligkeit des anderen
Objekts höher ist).
Es wird nun ein Ausführungsbeispiel beschrieben, das weiter
verbessert ist. Wenn bei den vorangehend beschriebenen
Ausführungsbeispielen die Strecke, auf der sich der Blick
punkt gemäß der Erfassung von dem ersten Punkt zu dem zwei
ten Punkt verschiebt, eine vorbestimmte Strecke übersteigt,
wird von der Erfassungseinrichtung als Blickpunkt ein Punkt
auf dem Weg der verhältnismäßig schnellen saccadischen bzw.
sporadischen Bewegung des Augapfels erfaßt oder es wird dies
dahingehend bewertet, daß der Fotograf auf einen Punkt
außerhalb des Aufnahmebildfelds blickt, und zunächst keine
Änderung des Blickpunkts auf den zweiten Punkt herbeige
führt. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrie
ben, bei dem eine Zeitmeßeinrichtung vorgesehen ist und
dann, wenn der Fotograf für eine vorbestimmte Zeit oder
länger auf den zweiten Punkt in einem vorbestimmten Abstand
blickt, dieser Punkt als Blickpunkt bewertet wird und als
neuer Blickpunkt behandelt wird.
Die Funktion dieses Ausführungsbeispiels ist in Fig. 12
dargestellt, obgleich eine gewisse Überlappung mit der
vorangehenden Beschreibung besteht. Wenn von dem Blickpunkt
ort ausgehend die AF- und AE-Bereichbestimmungsroutine
begonnen wird, wird zuerst die in dem Speicher gespeicherte
Information über den AF- und AE-Bereich bei dem letzten
Blickpunktort eingelesen (Schritt 121). Falls die Informa
tion ein Anfangseinstellungswert ist, nämlich diese Prozedur
der erste Bereichbestimmungsvorgang ist (Schritt 122), wird
der vorangehend beschriebene Prozeß gemäß dem gerade bestehenden
Blickpunktort ausgeführt, um dadurch den Bereich zu bestim
men (Schritt 132), und die Information darüber wird in den
Speicher eingespeichert (Schritt 133). Im Falle des zweiten
oder eines nachfolgenden Vorgangs wird mit der Information
über den dem letzten Blickpunktort entsprechenden AF-Bereich
und den AE-Bereich verglichen (Schritt 123) und ermittelt,
ob eine große Bewegung aufgetreten ist. Wenn als Information
über den AF- und AE-Bereich die Koordinaten x und y des für
die Bereichsbestimmung herangezogenen Blickpunktortes ge
speichert sind, wird der Abstand
zwischen den zu diesem Zeitpunkt ermittelten
Blickpunktortskoordinaten (xi, yi) und den letzten Blick
punktortskoordinaten (xi-1, yi-1) ermittelt (Schritt 123).
Falls dieser Wert gleich einem oder kleiner als ein vorbe
stimmter Wert 1CONST ist (Schritt 124), werden die zu diesem
Zeitpunkt ermittelten Blickpunktortskoordinaten eingesetzt
und es wird im weiteren der vorstehend beschriebene Korrek
turprozeß ausgeführt, um dadurch den Bereich eines neuen
Blickpunktorts zu bestimmen, wobei die Information über
diesen in den Speicher eingespeichert wird. Falls dagegen Δ1
den Wert 1CONST übersteigt, wird ermittelt, ob die Sehachse
nach der Bewegung über eine vorbestimmte Zeit T CONST in
einer Stellung verbleibt. Falls Δ1 < 1CONST ermittelt wird
(Schritt 124), wird zuerst der zu diesem Zeitpunkt berechne
te Blickpunktort als (x′, y′) in den Speicher eingespeichert
(Schritt 125) und ferner der Wert des Zählers für die Zeit
messung auf Null rückgesetzt (t = 0) (Schritt 126). Danach
zählt der Zähler hoch (Schritt 127) und es wird der Blick
punkt des Fotografen bei dem nächsten Sehachsenerfassungs
zeitpunkt berechnet, wobei die Koordinaten dieses Punktes zu
(xi, yi) bestimmt werden (Schritt 128). Die Berechnung
dieses Blickpunkts erfolgt auf die vorangehend beschriebene
Weise dadurch, daß synchron mit der Integration in dem
Bildsensor die Infrarot-Leuchtdiode eingeschaltet wird, das
Bild des vorderen Augapfelteils eingelesen wird, in welchem
ein Purkinje-Bild erzeugt ist, die Mitte der Purkinje-Bild-Pupille
erfaßt wird und danach eine Berechnung wie die
Korrektur der individuellen Differenz ausgeführt wird. Dann
wird eine Differenz
zwischen
den Ortskoordinaten (xi, yi) für den auf diese Weise
berechneten Blickpunkt und den unmittelbar nach der Bewegung
in den Speicher eingespeicherten Blickpunktortskoordinaten
(x′, y′) berechnet (Schritt 129). Falls dieser Wert größer
als ein konstanter Wert 1′CONST ist, welcher unter Berück
sichtigung der sehr kleinen Bewegung für die Blickfixierung
bestimmt ist, wird der AF- und AE-Bereich nicht verändert,
sondern der Prozeß dieser Routine abgeschlossen (Schritt
130). Falls t ≧ T CONST ermittelt wird (Schritt 131), ist
die Sehachse nach der Bewegung für die vorbestimmte Zeit T
CONST oder länger in der gleichen Stellung verblieben, so
daß die zu diesem Zeitpunkt ermittelten Ortskoordinaten (x′,
y′) für den Blickpunkt eingesetzt werden und im weiteren der
vorangehend beschriebene Korrekturprozeß ausgeführt wird, um
dadurch den Bereich zu bestimmen (Schritt 132), wobei die
Information über den Bereich in den Speicher eingespeichert
wird (Schritt 133). Wenn dagegen t < T CONST ermittelt wird,
wird der Zähler aufgestuft (Schritt 127), wonach der gleiche
Prozeß wiederholt wird und dann, wenn Δ1′ ≧ 1′CONST ermit
telt wird, der Inhalt des Zählers mit T CONST verglichen
wird. Der gleiche Prozeß wird danach während des Hochzählens
des Zählers wiederholt ausgeführt. D.h., falls nach der
Bewegung der Sehachse diese über die Zeit T CONST oder
länger innerhalb eines Radius Δ1′ um den Ort (x′, y′) ver
bleibt, wird diese Sehachse als effektive Sehachse angesehen
und unter Einsetzen der Ortskoordinaten (x′, y′) des Blick
punkts nach der Bewegung der Korrekturprozeß oder derglei
chen für das Bestimmen und Ändern des Bereichs ausgeführt.
Gemäß der vorangehenden Beschreibung ist die saccadische
Bewegung eine Augapfelbewegung, die während des Lesens
auftritt oder dann, wenn man auf die Darstellung eines Bilds
starrt, wobei die Bewegungszeit 1/20 bis 1/100 s beträgt und
die maximale Bewegungsgeschwindigkeit bis zu 300°/s ist. Die
Periodik des Auftretens der Bewegung wird jedoch nicht zu
einer kurzer Zeitspanne von weniger als 0,2 s und es ist
ferner bei dem Bewegungszustand von 50 ms vor dem Auftreten
der Bewegung bis zur Beendigung der Bewegung die Erscheinung
festzustellen, daß die als saccadische Unterdrückung be
zeichnete Sehfunktion außerordentlich herabgesetzt ist.
Infolgedessen ist hinsichtlich einer Fehlfunktion, die durch
Erfassen eines Punktes auf dem Weg bis zu dem Bewegungsend
punkt verursacht wird, wenn die saccadische Bewegung aufge
treten ist, insbesondere die saccadische Bewegung, die zum
Betrachten der Anzeige außerhalb des Sucherbildfelds aufge
treten ist, eine starke Störung bzw. ein großer Fehler zu
erwarten, falls der Punkt auf dem Bewegungsweg erfaßt wird.
Infolgedessen wird die Konstante 1CONST durch die Nachführ
bewegung, die eine langsame und gleichmäßige Augapfelbewe
gung ist, welche auftritt, wenn man ein bewegtes Objekt
verfolgt, und die für ein bewegtes Objekt mit einer Ge
schwindigkeit von 30 bis 35°/s oder weniger abläuft, und
durch den Zeitabstand der Sehachsenerfassungen bestimmt.
Daher wird die Konstante 1CONST in Form des Produkts aus
einem Ausmaß 1smooth der durch die Flachführbewegung verur
sachten Bewegung des Blickpunkts auf der Mattscheibe der
Kamera und dem Intervall Tsample der Sehachsenerfassungen
bestimmt. Ferner wird die Konstante 1′CONST derart ange
setzt, daß der Bewegungsbereich bei der sehr kleinen Bewe
gung für das Fixieren abgedeckt ist (welche eine unregel
mäßige, sehr kleine Bewegung ist, die unwillkürlich zum Ein
fangen und Festhalten des Objektbilds in dem mittigen Rand
bzw. Sehzellenbereich des Augapfels auftritt und die die
Rolle spielt, den Lichtstimulus auf die Sehzelle des mitti
gen Bereichs ständig zu verändern und nicht die Signalerzeu
gungswirksamkeit zu verringern). Die Zeit T CONST ist durch
die Periodik des Auftretens der saccadischen Bewegung be
stimmt.
Wenn gemäß Fig. 2 der Lichtmeßschalter SW1 eingeschaltet
wird (Schritt 17), werden die automatische Scharfeinstellung
und die Lichtmessung ausgeführt (Schritte 18 und 19). Bei
der automatischen Scharfeinstellung wird von dem Mikropro
zessor 1 zuerst das Signal für einen dem Scharfeinstellungs
bereich auf der von dem Sensor weg festgelegten Sichtlinie
entsprechenden Teil eingelesen und aus diesem Signal das
Ausmaß der Objektivverstellung berechnet. Danach wird von
dem Mikroprozessor 1 die Objektiveinstelleinheit gesteuert
und damit die Scharfeinstellung vorgenommen. Ferner werden
von dem Mikroprozessor 1 gemäß einer gewählten Aufnahmebe
triebsart aus einem Signal aus dem Lichtmeßsensor die Be
lichtungskonstanten (die Verschlußzeit, der Blendenwert
usw.) ermittelt.
Wenn eine Aufnahme erwünscht ist, wird eine Reihe von Vor
gängen für das Auslösen wie das Einstellen der Blende auf
den berechneten Blendenwert, das Öffnen und Schließen des
Verschlusses, die Spiegelbetätigung und der Filmtransport
ausgeführt.
Vorstehend wurde beschrieben, daß die automatische Scharf
einstellung (Signalaufnahme, Berechnung, Objektiveinstel
lung) und die Lichtmessung im wesentlichen gleichzeitig
ausgeführt werden, jedoch werden in der Kamera die automati
sche Scharfeinstellung und die Lichtmessung entsprechend
einer in der Kamera eingestellten Betriebsart ausgeführt.
D.h., auf das Einstellen der Betriebsart der Kamera hin kann
die Lichtmessung unmittelbar vor dem Auslösen ausgeführt
werden und der Belichtungswert entsprechend dem Lichtmeßwert
festgelegt werden.
Es wird nun ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem die
erfindungsgemäße Blickpunkterfassungseinrichtung gemäß Fig.
5 und 6 in der Videokamera verwendet wird. Der Funktionsab
lauf bei diesem Ausführungsbeispiel ist in Fig. 13 darge
stellt. Wenn die Routine für das Bestimmen des AF- und
AE-Bereichs aus dem Blickpunktort begonnen wird, wird zuerst
die in dem Speicher gespeicherte Information über den letz
ten AF- und AE-Bereich eingelesen (Schritt 150). Falls die
Information ein Anfangseinstellungswert ist (Schritt 151),
wird der gerade bestehende Blickpunktort als ein Blickpunkt
ort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung in den Speicher
eingespeichert (Schritt 161), wonach das Programm zu der
Bereichseinstellroutine fortschreitet. Im Falle des zweiten
oder eines nachfolgenden Vorgangs wird mit dem letzten
Blickpunktort für die Bereichsbestimmung verglichen. D.h.,
es wird der Abstand
zwischen dem gegenwärtigen Blickpunktort (xi, yi) und dem
letzten Blickpunktort (xi-1, yi-1) ermittelt (Schritt 152).
Falls dieser Abstandswert gleich einem oder kleiner als ein
vorbestimmter Wert 1CONST ist (Schritt 153), wird in den
Speicher der gegenwärtige Blickpunktort (xi, yi) als Blick
punktort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung eingespeichert
(Schritt 161), wonach das Programm zu der Bereichseinstell
routine fortschreitet. Falls dagegen Δ1 größer als 1CONST
ist, wird ermittelt, ob die Sehachse nach der Bewegung über
eine vorbestimmte Zeit T CONST in der gleichen Stellung
verbleibt. Zuerst wird der Blickpunktort nach der Bewegung
als (x′, y′) gespeichert (Schritt 154), wonach der Zähler
rückgesetzt wird und die Zeitzählung begonnen wird (Schritte
155 und 156). Wenn das Ausmaß
eines neu berechneten Blickpunktorts (xi, yi) (Schritt
157) von dem Ort (x′, y′) weg gleich oder kleiner als ein
konstanter Wert 1′CONST ist (Schritte 158 und 159), der
durch die Eigenheiten der sehr kleinen Blickfixierbewegung
bestimmt ist, zählt der Zähler weiter (Schritt 156). Falls
der Zählwert t des Zählers gleich oder größer als T CONST
wird (Schritt 160), wird in den Speicher ein Blickpunktort
(x0, y0) für die Bereichsbestimmung eingespeichert (Schritt
161), wonach das Programm zu der Bereichseinstellroutine
fortschreitet. Falls dagegen eine den Wert 1′CONST überstei
gende Bewegung auftritt, bevor der Zählwert t des Zählers
den Wert T CONST erreicht, wird der Blickpunktort (x0, y0)
für die Bereichsbestimmung nicht erneuert, sondern zu der
nächsten Routine fortgeschritten.
Die Bestimmung des AF- und AE-Bereichs aus dem Blickpunktort
(x0, y0) für die Bereichsbestimmung wird folgendermaßen
bewerkstelligt: Zuerst wird aus der gerade bestehenden
Brennweite und dem Blendenwert des Aufnahmeobjektivs die
Schärfentiefe ermittelt und entsprechend dem Wert derselben
die Größe des Bereichs bestimmt. Diese Größe wird klein
angesetzt, wenn die Schärfentiefe gering ist, und groß, wenn
die Schärfentiefe groß ist. Dann wird um den Blickpunktort
(x0, y0) für die Bereichsbestimmung herum ein Bereich mit
der bei dem vorangehenden Schritt (Schritt 163) ermittelten,
der Schärfentiefe entsprechenden Größe festgelegt und dieser
Bereich als AF- und AE-Bereich bestimmt (Schritt 164).
Solange der Nachführvorgang auf die vorstehend beschriebene
Weise ausgeführt wird, wird der AF- und AE-Bereich bestimmt
und entsprechend der Objektbewegung, nämlich der Bewegung
des Blickpunkts des Fotografen auf dem Bildfeld versetzt.
Während des Nachführvorgangs gibt der Mikroprozessor 1 an
das Schaltglied 14 die Information über den AF- und
AE-Bereich ab, der dem auf die vorstehend beschriebene Weise
bestimmten Blickpunktort entspricht. Dadurch wird der Ab
schnitt des von dem Schaltglied 14 an die Schnittstellen
schaltung 3 mit der A/D-Wandlerfunktion abgegebenen Bildsig
nals eingestellt (nämlich der Bereich, in dem die automati
sche Scharfeinstellung und die automatische Belichtung
ausgeführt werden).
Das durch das Schaltglied abgegebene Signal für den Bereich
des Bildaufnahmeelements 15 wird durch die Schnittstellen
schaltung 3 in ein digitales Signal umgesetzt, welches
danach in den Mikroprozessor 1 eingelesen wird. Gemäß diesem
Signal werden von dem Mikroprozessor 1 die AF-Berechnung und
die AE-Berechnung für das Berechnen der Objektivstellgröße
und der Blendenstellgröße ausgeführt und die Werte derselben
jeweils an die Objektiveinstelleinheit 11 bzw. die Blenden
einstelleinheit 13 ausgegeben. In den beiden Einstelleinhei
ten werden das Objektiv und die Blende entsprechend diesen
Werten eingestellt. Danach wird wieder die Sehachsenerfas
sungsroutine begonnen und unter Ansetzen des berechneten
Blickpunkts des Fotografen auf dem Bildfeld und der Schär
fentiefe ein neuer AF- und AE-Bereich eingestellt, wonach
unter Einsetzen eines Signals aus diesem Bereich die automa
tische Scharfeinstellung und die automatische Belichtung
ausgeführt werden. Durch Wiederholung der vorstehend be
schriebenen Vorgänge wird das Nachführen bewerkstelligt.
In dem Videokamerarecorder werden die Berechnungen für die
automatische Scharfeinstellung und die automatische Belich
tung unter Ansetzen eines Bildsignals aus dem Bildaufnahme
element vorgenommen, so daß daher grundlegend in einem
jeglichen Bereich des ganzen Bildfelds die Entfernungsmes
sung und die Lichtmessung möglich sind und in der Regel
nicht wie bei der Silbersalzfilm-Kamera eine Korrektur für
die Punkte zur automatischen Scharfeinstellung und Belich
tung erforderlich ist.
Die vorstehenden Ausführungsbeispiele wurden hauptsächlich
in bezug auf eine Einrichtung beschrieben, in welcher der
durch die saccadische Augapfelbewegung verursachte Erfas
sungsfehler verringert bzw. ausgeschaltet ist. Im folgenden
wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem der durch
die sehr kleine Bewegung des Augapfels für die Blickfixie
rung verursachte Erfassungsfehler unterdrückt ist. Die sehr
kleine Blickfixierbewegung, die nachfolgend ausführlich
erläutert wird, ist eine Bewegung, bei der sich selbst bei
einem Anstarren der Blickpunkt zwangsweise ständig schnell
bewegt. Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel beschrie
ben, bei dem ein Schwanken des Meßbereichs während einer
jeden derartigen kleinsten Bewegung verhindert ist.
Dieses Ausführungsbeispiel ist derart gestaltet, daß für das
wirkungsvolle Ausführen des Nachführvorgangs der AF- und
AE-Bereich nicht versetzt wird, wenn das Ausmaß der Bewegung
des Blickpunkts kleiner als ein vorbestimmtes Ausmaß ist.
Der Betriebsablauf hierfür ist in Fig. 14 gezeigt. Wenn von
dem Blickpunkt ausgehend die Routine für das Bestimmen des
AF- und AE-Bereichs begonnen wird, wird zuerst die in dem
Speicher gespeicherte Information über diesen Bereich bei
dem letzten Blickpunkt ausgelesen (Schritt 221). Falls die
Information ein Anfangseinstellungswert ist, d. h., falls der
Vorgang der erste Bereichbestimmungsvorgang ist (Schritt
222), wird der vorangehend beschriebene Korrekturprozeß
gemäß dem dann ermittelten Ort des Blickpunkts ausgeführt,
um dadurch den Bereich zu bestimmen (Schritt 225), wonach
die Information über diesen Bereich in den Speicher einge
speichert wird (Schritt 226). Im Falle des zweiten oder
eines nachfolgenden Vorgangs wird mit der Information über
den letzten AF- und AE-Bereich verglichen und ermittelt, ob
zwischen dem gegenwärtigen und dem letzten Bereich ein
ausreichender Abstand besteht. Wenn als Information über den
AF- und AE-Bereich die Koordinaten des für die Bestimmung
des Bereichs herangezogenen Blickpunkts gespeichert sind,
wird der Abstand
zwischen den Koordinaten (xi, yi) des zu diesem Zeitpunkt
erfaßten Blickpunkts und den Koordinaten (xi-1, yi-1) für
den letzten Blickpunktort ermittelt (Schritt 223). Wenn
dieser Wert gleich einem vorbestimmten Wert 1CONST oder
größer ist (Schritt 224), werden für das weitere Ausführen
des vorangehend beschriebenen Korrekturprozesses zum Bestim
men des Bereichs eines neuen Blickpunkts die Koordinaten
(xi, yi) des zu diesem Zeitpunkt erfaßten Blickpunkts einge
setzt und es wird in den Speicher die Information hierüber
eingespeichert. Wenn dagegen Δ1 kleiner als 1CONST ist, wird
die zuletzt ermittelte Bereichsinformation nicht erneuert,
sondern unverändert eingesetzt.
Der Zweck eines solchen Prozesses ist es, einen Erfassungs
fehler auf ein Mindestmaß herabzusetzen, der den Eigenheiten
der menschlichen Augapfelbewegung zuzuschreiben ist, und
eine fehlerhafte Funktion oder eine durch ein lästiges
Umschalten des AF- und AE-Bereichs verursachte Störung zu
vermeiden (z. B. daß gerade dann, wenn sich der Blickpunkt
geringfügig zwischen zwei AF-Bereichen bewegt, das Objektiv
zwischen den beiden Bereichen hin und her verstellt wird,
wenn einer der beiden Bereiche ein Hauptobjekt enthält und
der andere der Hintergrund ist).
Die hier als Kriterium herangezogene Eigenheit der Augapfel
bewegung ist die sehr kleine Bildfixierbewegung. Die kleine
Bildfixierbewegung ist eine unregelmäßige kleinste Bewegung,
die unwillkürlich für das Einfangen und Festhalten des
Objektbilds im mittigen Rand bzw. Sehzellenbereich des
Augapfels auftritt. Diese kleinste Bewegung dient dazu, den
Lichtstimulus auf die Sehzellen in dem mittigen Bereich
ständig zu verändern und dadurch den Signalerzeugungswir
kungsgrad nicht zu verringern.
Infolgedessen tritt diese kleinste Bildfixierbewegung dann
auf, wenn der Fotograf auf ein bestimmtes Objekt starrt. Die
Konstante 1CONST wird derart eingestellt, daß der Bereich
der kleinen Bildfixierbewegung (von gewöhnlich 0,5 mm oder
weniger auf der Mattscheibe) abgedeckt ist, so daß durch die
kleine Bildfixierbewegung bei deren Auftreten der AF- und
AE-Bereich nicht verändert wird.
Es folgt dann die Rückkehr der Routine zu dem in Fig. 2
gezeigten Schritt 17, dessen Beschreibung hier weggelassen
ist.
Das vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel ist ein
System, das für eine Silbersalzfilm-Stehbildkamera geeignet
ist, wogegen ein in Fig. 15 veranschaulichtes nächstes
Ausführungsbeispiel ein System ist, das gemäß Fig. 5 für
einen Videokamera-Recorder (Camcorder) oder dergleichen
geeignet ist. Gleichermaßen wie bei dem vorangehend be
schriebenen Ausführungsbeispiel wird bei der Sehachsenerfas
sung ein Purkinje-Bild und die Pupillenmitte benutzt.
Der grundlegende Funktionsablauf bei diesem Ausführungsbei
spiel ist der gleiche wie der in Fig. 6 gezeigte.
Zum wirkungsvollen Ausführen des Nachführvorgangs ist auch
dieses Ausführungsbeispiel derart ausgelegt, daß wie bei dem
vorangehenden Ausführungsbeispiel der AF- und AE-Bereich
nicht versetzt wird, wenn das Ausmaß der Bewegung des Blick
punkts kleiner als ein vorbestimmtes Ausmaß ist. Die Be
triebsprozedur hierfür ist in Fig. 15 dargestellt. Wenn von
dem Blickpunktort ausgehend die Routine zum Bestimmen des
AF- und AE-Bereichs beginnt, wird die im Speicher gespei
cherte Blickpunktortsinformation eingelesen, die bei der
letzten Bereichsbestimmung eingesetzt wurde (Schritt 240).
Falls die Information ein Anfangswert ist (Schritt 241),
wird in den Speicher der gerade ermittelte Blickpunktort als
Blickpunktort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung eingespei
chert, wonach das Programm zu der Bereicheinstellroutine
fortschreitet (Schritt 244). Im Falle des zweiten oder eines
nachfolgenden Vorgangs wird mit dem letzten Blickpunktort
für die Bereichsbestimmung verglichen und der Blickpunkt-Zwischenabstand
zwischen dem gegenwärtigen Blickpunktort (xi, yi) und dem
letzten Blickpunktort (xi-1, yi-1) ermittelt (Schritt 242).
Falls dieser Abstandswert gleich einem vorbestimmten Wert
1CONST oder größer ist, wird in den Speicher als Blickpunkt
ort (x0, y0) für die Bereichsbestimmung der gegenwärtige
Blickpunktort (xi, yi) eingespeichert, wonach das Programm
zu der nächsten Routine fortschreitet (Schritt 243).
Unter Einsetzen des Blickpunktorts (x0, y0) für die Be
reichsbestimmung wird der AF- und AE-Bereich folgendermaßen
bestimmt: Aus der gegenwärtigen Brennweite und dem gegenwär
tigen Blendenwert des Aufnahmeobjektivs wird die Schärfen
tiefe ermittelt (Schritt 245) und dem Wert derselben ent
sprechend die Größe des Bereichs festgelegt (Schritt 246).
Die Größe des Bereichs wird klein angesetzt, wenn die Schär
fentiefe gering ist, und groß, wenn die Schärfentiefe groß
ist. Dann wird um den Blickpunktort (x0, y0) für die Be
reichsbestimmung herum ein Bereich mit der bei dem vorange
henden Schritt ermittelten, der Schärfentiefe entsprechenden
Größe festgelegt und dieser Bereich als AF- und AE-Bereich
bestimmt (Schritt 247).
Solange der Nachführvorgang gemäß der vorstehenden Beschrei
bung ausgeführt wird, wird der AF- und AE-Bereich bestimmt
und entsprechend der Bewegung des Objekts versetzt (entspre
chend der Bewegung des Blickpunkts des Fotografen auf dem
Bildfeld). Während des Nachführvorgangs gibt der Mikropro
zessor 1 an das Schaltglied 14 die Information über den auf
die vorstehend beschriebene Weise bestimmten AF- und
AE-Bereich ab. Dadurch wird der Abschnitt des von dem Schalt
glied 14 an die Schnittstellenschaltung 3 mit der A/D-Wandler
funktion abgegebenen Bildsignals und damit derjenige
Bereich eingestellt, in welchem die automatische Scharfein
stellung und die automatische Belichtung ausgeführt werden.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel ist derart
ausgelegt, daß im Falle eines kleinen Ausmaßes der Bewegung
der Sehachse wie bei der sehr kleinen Bildfixierbewegung der
Bereich nicht verändert wird, jedoch kann eine gleichartige
Wirkung auch dann erzielt werden, wenn keine Änderung des
Bereichs vorgenommen wird, wenn der Blick des Fotografen aus
dem Sucherbildfeld herausschwenkt. In diesem Fall kann dies
dadurch bewerkstelligt werden, daß nach dem Schritt 223 nach
Fig. 14 und dem Schritt 243 nach Fig. 15 ein Schritt "Δ1 ≦ 1max"
eingefügt wird und "1max" auf einen großen Wert
eingestellt wird.
Erfindungsgemäß ist die Gestaltung derart getroffen, daß
dann, wenn das Ausmaß der Bewegung der Sehachse (des Blick
punkts) des Fotografen kleiner als ein vorbestimmtes Ausmaß
ist, die Bewegung des Blickpunkts nicht ausgewertet wird,
wodurch die Störungen bzw. Fehler wie die Einwirkung der
sehr kleinen Blickfixierbewegung oder dergleichen ausge
schaltet werden.
Ferner wird bei den Ausführungsbeispielen der Bereich für
das Erhalten der Informationen zur automatischen Scharfein
stellung, zur automatischen Belichtung usw. von dem Aus
gangssignal der Sehachsenerfassungseinrichtung (für das
Erfassen des Blickpunkts des Fotografen auf dem Bildfeld)
ausgehend bestimmt und dieser Bereich entsprechend dem
Ausgangssignal der Sehachsenerfassungseinrichtung versetzt,
wodurch der Nachführvorgang mit höherer Genauigkeit ermög
licht ist, so daß die dem Stand der Technik anhaftenden
Mängel ausgeschaltet sind.
Für das Erfassen des Blickpunkts eines Betrachters wird eine
Einrichtung beschrieben, in welcher ein durch eine verhält
nismäßig schnelle (saccadische) Bewegung oder eine sehr
kleine Blickfixierbewegung des Augapfels verursachter Fehler
bei der Blickpunkterfassung vermindert bzw. ausgeschaltet
ist. Im einzelnen sind Ausführungsbeispiele beschrieben, bei
denen dann, wenn der von dem Betrachter fixierte Punkt sich
von einem ersten zu einem zweiten Punkt bewegt und der Ab
stand zwischen diesen Punkten ein vorbestimmter Abstand oder
größer ist, keine Änderung des Blickpunkts vorgenommen wird,
während dann, wenn der Abstand zwischen den beiden Punkten
der vorbestimmte Abstand oder größer ist und eine vom phy
siologischen Standpunkt ausgehend vorbestimmte Zeitspanne
oder eine längere Zeitspanne abgelaufen ist, der zweite
Punkt als Blickpunkt oder Blickbereich behandelt wird.
Claims (6)
1. Blickpunkterfassungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine Lageerfassungseinrichtung (4 bis 7) zum Ermitteln
der Lage des Blickpunkts eines Betrachters und eine
Bestimmungseinrichtung (1 bis 3), die dann, wenn die
Abweichung zwischen einer ersten und einer zweiten, durch
die Lageerfassungseinrichtung erfaßten Blickpunktin
formation einen vorbestimmten Normalwert übersteigt, die
erste Blickpunktinformation als effektive
Blickpunktinformation bestimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Scharfstelleinrichtung (8, 9) zur Scharfeinstellung eines
Aufnahmeobjektivs gemäß der ersten Blickpunktinformation.
3. Blickpunkterfassungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine Lageerfassungseinrichtung (4 bis 7) zum Ermitteln
der Lage des Blickpunkts eines Betrachters und eine
Wechseleinrichtung (1 bis 3), die von einer ersten auf
eine zweite Blickpunktinformation wechselt, wenn nach
dem Erfassen der ersten Blickpunktinformation durch die
Lageerfassungseinrichtung erfaßte zweite Blick
punktinformation in bezug auf die erste
Blickpunktinformation um mehr als einen vorbestimmten
Normalwert abweicht und die Zeitspanne zwischen dem
Erfassen der ersten und dem Erfassen der zweiten
Blickpunktinformation eine vorbestimmte Zeitdauer
überschreitet.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch
eine Scharfstelleinrichtung (8, 9) zur Scharfeinstellung
eines Aufnahmeobjektivs gemäß der zweiten Blick
punktinformation.
5. Blickpunkterfassungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine Lageerfassungseinrichtung (4 bis 7) zum Ermitteln
der Lage des Blickpunkts eines Betrachters und eine
Bestimmungseinrichtung (1 bis 3), die dann, wenn die
Abweichung zwischen einer ersten und einer zweiten, durch
die Lageerfassungseinrichtung erfaßten Blickpunkt
information unterhalb eines vorbestimmten Normalwerts
liegt, die zweite Blickpunktinformation als effektive
Blickpunktinformation bestimmt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine
Scharfstelleinrichtung (8, 9) zur Scharfeinstellung eines
Aufnahmeobjektivs gemäß der zweiten Blickpunkt
information.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3107311A JP2952070B2 (ja) | 1991-05-13 | 1991-05-13 | 視線検出装置および視線検出手段を備えた光学機器 |
| JP3107316A JP2952071B2 (ja) | 1991-05-13 | 1991-05-13 | 視線検出装置および視線検出手段を備えた光学機器 |
| JP10731791A JP2952072B2 (ja) | 1991-05-13 | 1991-05-13 | 視線検出装置および視線検出手段を備えた光学機器 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4215523A1 true DE4215523A1 (de) | 1993-01-21 |
| DE4215523C2 DE4215523C2 (de) | 2002-12-05 |
Family
ID=27310951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4215523A Expired - Fee Related DE4215523C2 (de) | 1991-05-13 | 1992-05-12 | Blickpunkterfassungseinrichtung für eine Kamera |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5546158A (de) |
| DE (1) | DE4215523C2 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5644324A (en) * | 1993-03-03 | 1997-07-01 | Maguire, Jr.; Francis J. | Apparatus and method for presenting successive images |
| US5734421A (en) * | 1995-05-30 | 1998-03-31 | Maguire, Jr.; Francis J. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
| US5748382A (en) * | 1993-01-07 | 1998-05-05 | Maguire, Jr.; Francis J. | System for stretching a solid flexible lens |
| US6181371B1 (en) | 1995-05-30 | 2001-01-30 | Francis J Maguire, Jr. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
| US6778150B1 (en) | 1993-09-14 | 2004-08-17 | Francis J. Maguire, Jr. | Method and apparatus for eye tracking |
| US6798443B1 (en) | 1995-05-30 | 2004-09-28 | Francis J. Maguire, Jr. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5758201A (en) * | 1991-06-28 | 1998-05-26 | Nikon Corporation | Camera having line of sight detecting device |
| JPH06313842A (ja) * | 1993-04-28 | 1994-11-08 | Canon Inc | 自動焦点カメラ |
| US6388707B1 (en) * | 1994-04-12 | 2002-05-14 | Canon Kabushiki Kaisha | Image pickup apparatus having means for appointing an arbitrary position on the display frame and performing a predetermined signal process thereon |
| US6538697B1 (en) * | 1995-04-26 | 2003-03-25 | Canon Kabushiki Kaisha | Man-machine interface apparatus and method |
| US7724278B2 (en) | 1995-05-30 | 2010-05-25 | Maguire Francis J Jr | Apparatus with moveable headrest for viewing images from a changing direction-of-view |
| US6028949A (en) * | 1997-12-02 | 2000-02-22 | Mckendall; Raymond A. | Method of verifying the presence of an eye in a close-up image |
| KR101309176B1 (ko) * | 2006-01-18 | 2013-09-23 | 삼성전자주식회사 | 증강 현실 장치 및 방법 |
| KR101502419B1 (ko) * | 2008-07-11 | 2015-03-13 | 삼성디스플레이 주식회사 | 다시점 영상 표시방법, 이를 수행하기 위한 표시장치 |
| JP5828070B2 (ja) | 2010-08-20 | 2015-12-02 | パナソニックIpマネジメント株式会社 | 撮像装置および撮像方法 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987001571A1 (fr) * | 1985-09-19 | 1987-03-26 | Institut National De La Sante Et De La Recherche M | Procede et dispositif de mesure de la direction du regard |
| DE4034958A1 (de) * | 1989-11-02 | 1991-05-08 | Asahi Optical Co Ltd | Blickrichtungsdetektor |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4574314A (en) * | 1982-05-28 | 1986-03-04 | Weinblatt Lee S | Camera autofocus technique |
| JP2522260B2 (ja) * | 1986-10-08 | 1996-08-07 | キヤノン株式会社 | カメラ制御装置 |
| US4973149A (en) * | 1987-08-19 | 1990-11-27 | Center For Innovative Technology | Eye movement detector |
| US4836670A (en) * | 1987-08-19 | 1989-06-06 | Center For Innovative Technology | Eye movement detector |
| JPH01154011A (ja) * | 1987-12-10 | 1989-06-16 | Canon Inc | 焦点検出装置 |
| JP2950546B2 (ja) * | 1988-08-31 | 1999-09-20 | キヤノン株式会社 | 視線検出装置及び視線検出装置を有するカメラ |
| US4950069A (en) * | 1988-11-04 | 1990-08-21 | University Of Virginia | Eye movement detector with improved calibration and speed |
| US5225862A (en) * | 1989-02-08 | 1993-07-06 | Canon Kabushiki Kaisha | Visual axis detector using plural reflected image of a light source |
| US4974010A (en) * | 1989-06-09 | 1990-11-27 | Lc Technologies, Inc. | Focus control system |
| US5253008A (en) * | 1989-09-22 | 1993-10-12 | Canon Kabushiki Kaisha | Camera |
| JP3193369B2 (ja) * | 1989-11-02 | 2001-07-30 | 旭光学工業株式会社 | 視線検出装置 |
| US5214466A (en) * | 1990-04-11 | 1993-05-25 | Canon Kabushiki Kaisha | Camera having visual axis detecting apparatus |
| US5333029A (en) * | 1990-10-12 | 1994-07-26 | Nikon Corporation | Camera capable of detecting eye-gaze |
-
1992
- 1992-05-12 DE DE4215523A patent/DE4215523C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-05-22 US US08/445,718 patent/US5546158A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987001571A1 (fr) * | 1985-09-19 | 1987-03-26 | Institut National De La Sante Et De La Recherche M | Procede et dispositif de mesure de la direction du regard |
| DE4034958A1 (de) * | 1989-11-02 | 1991-05-08 | Asahi Optical Co Ltd | Blickrichtungsdetektor |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5748382A (en) * | 1993-01-07 | 1998-05-05 | Maguire, Jr.; Francis J. | System for stretching a solid flexible lens |
| US5644324A (en) * | 1993-03-03 | 1997-07-01 | Maguire, Jr.; Francis J. | Apparatus and method for presenting successive images |
| US6094182A (en) * | 1993-03-03 | 2000-07-25 | Maguire, Jr.; Francis J. | Apparatus and method for providing images for viewing at various distances |
| US6778150B1 (en) | 1993-09-14 | 2004-08-17 | Francis J. Maguire, Jr. | Method and apparatus for eye tracking |
| US5734421A (en) * | 1995-05-30 | 1998-03-31 | Maguire, Jr.; Francis J. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
| US6181371B1 (en) | 1995-05-30 | 2001-01-30 | Francis J Maguire, Jr. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
| US6798443B1 (en) | 1995-05-30 | 2004-09-28 | Francis J. Maguire, Jr. | Apparatus for inducing attitudinal head movements for passive virtual reality |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4215523C2 (de) | 2002-12-05 |
| US5546158A (en) | 1996-08-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4215523C2 (de) | Blickpunkterfassungseinrichtung für eine Kamera | |
| DE69033646T2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Steuerung der Belichtungsänderungen einer Videokamera | |
| DE69333674T2 (de) | Optisches Gerät zur Rotationsdetektion eines Augapfels eines Beobachters | |
| DE3913803C2 (de) | ||
| DE4330265B4 (de) | Vorrichtung zum Erfassen der Sehachse eines Auges einer ein optisches Gerät bedienenden Person | |
| DE3631927C2 (de) | ||
| DE2738804C2 (de) | Einrichtung zum Erkennen der Relativbewegung zwischen einem Objekt und dieser Vorrichtung | |
| DE4034958C2 (de) | Kamerasucher mit einer Blickrichtungserfassungseinrichtung | |
| DE69520529T2 (de) | Blickpunktdetektion verwendende Einrichtung und Verfahren zum Justieren. | |
| DE3907664C2 (de) | ||
| DE4037907A1 (de) | Blickrichtungs-erfassungsgeraet | |
| DE69414669T2 (de) | Belichtungs- und Fokussierungssystem für eine Kamera mit Zoomobjektiv | |
| EP2732334B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur erfassung biometrischer merkmale | |
| DE19731303B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontaktlosen, helmfreien Messen der Blickrichtung von Augen bei Kopf- und Augenbewegungen | |
| DE1950398A1 (de) | Blitzbelichtungssteuereinrichtung fuer photographische Apparate | |
| DE102004042325B4 (de) | Einrichtung und Verfahren zur Rauschunterdrückung in einer digitalen Kamera | |
| DE3800530A1 (de) | Scharfeinstellungs-ermittlungseinrichtung fuer kameras | |
| DE69628492T2 (de) | Anordnung mit Vorrichtung zum Bestimmen der Blichrichtung | |
| DE4113765C2 (de) | Kamerasucher mit Strahlenteiler | |
| DE69736885T2 (de) | Kamera mit einer Scharfeinstellungsvorrichtung | |
| DE69019717T2 (de) | Vorrichtung zur selbsttätigen Fokussierung. | |
| DE4032836C2 (de) | Aufnahmelichtmengensteuerung fuer endoskope | |
| WO2017059993A1 (de) | Verfahren zur aufnahme eines bildes mit einem mobilgerät | |
| DE69312100T2 (de) | Kamera mit Blickrichtungsdetektor und ein hiermit durchgeführtes Fotografieverfahren | |
| DE69532181T2 (de) | Kamera ausgerüstet mit einer Vorrichtung zum Bestimmen der Blickrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20111201 |