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DE4210134C2 - Aktivdynamische Sitzvorrichtung - Google Patents

Aktivdynamische Sitzvorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine aktivdynamische Sitzvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Herkömmliche Sitzmöbel sind in den meisten Fällen so konzi­ piert, daß der Körper, insbesondere der Rücken, durch entspre­ chend gestaltete Sitzflächen und Lehnen in einer anatomisch möglichst günstigen Lage unterstützt wird. Obwohl derartige Sitzmöbel häufig als bequem empfunden werden, weisen diese den entscheidenden Nachteil auf, daß der Körper auf derartigen Sitzmöbeln lediglich passiv sitzt, d. h. die Rückenmuskeln wer­ den kaum beansprucht und die Bandscheiben werden lediglich statisch "auf Druck" belastet. Dadurch führt der längere Ge­ brauch derartiger Sitzvorrichtungen zu einer Degeneration der Rückenmuskeln und zu einer Abnutzung der Bandscheiben. Gesund­ heitliche Schäden und Schmerzen im Rücken- und Hüftbereich (z. B. Ischias) sind die häufige Folge derartig statischen und passiven Sitzens.
Aus diesem Grund wurden Sitzvorrichtungen entwickelt, die ein sogenanntes aktives dynamisches Sitzen ermöglichen, bei dem die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben stets leicht in Aktion sind. Diese aktive dynamische Sitzhaltung wird in praktisch allen Fällen dadurch erreicht, daß der eigentliche Sitz der Sitzvorrichtung in einer labilen Lage gehalten ist und ggf. zusätzlich in vertikaler Richtung federt.
Eine derartige aktivdynamische Sitzvorrichtung ist beispiels­ weise in der DE-GM 73 11 140 beschrieben. Diese Sitzvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Sitzteil, welches über ein erstes Kippgelenk mit einem Stützschaft verbunden ist, welcher seinerseits mittels eines zweiten Kippgelenkes am Fußteil der Sitzvorrichtung angelenkt ist. Dabei besteht jedes Kippgelenk vorzugsweise aus einer jeweils am Ende des Stützschaftes ausge­ bildeten Kalotte, welche in einem Hohlzylinder geführt und von einer in dem Hohlzylinder angeordneten Schraubenfeder beauf­ schlagt ist.
Durch die ebene Ausbildung der Unterseite der Kalotte liegt diese im unbelasteten Zustand am Boden bzw. am Deckel des Hohl­ zylinders an, so daß ohne Belastung eine einwandfreie Ausrich­ tung von Fußteil, Stützschaft und Sitz gegeben ist. Bei Bela­ stung dieser Sitzvorrichtung erfolgt ein Zusammendrücken der beiden Schraubenfedern der Kippgelenke, wobei die beiden Kalot­ ten in die beiden Hohlzylinder hineingedrückt werden. Die Kipp­ bewegung dieser beiden Gelenke wird dadurch erreicht, daß die Bohrung im Deckel des unteren bzw. im Boden des oberen Hohl­ zylinders geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Stützschaftes.
Hierdurch ergibt sich jedoch der Nachteil, daß der maximal mögliche Kippwinkel jedes Kippgelenks im belasteten Zustand vom Abstand der ebenen Seite der Kalotte vom Boden bzw. Deckel des Hohlzylinders und damit vom Gewicht der Person abhängig ist, die diese Sitzvorrichtung gerade benutzt. Darüber hinaus ist es extrem schwierig, das Gleichgewicht auf dieser Sitzvorrichtung zu halten, so daß zumindest für ungeübte Benutzer die Möglich­ keit gegeben sein muß, zumindest eines der Kippgelenke zu bloc­ kieren. Dies resultiert aus der Tatsache, daß bei Auslenkung des Kippgelenks am Fußteil der Sitzvorrichtung in eine bestimm­ te Richtung in bevorzugter Weise eine Auslenkung des oberen Kippgelenks in der gleichen Richtung erfolgt.
Aus dem DE 90 14 489 U1 ist eine Steh­ hilfe mit einem Gestell bekannt, auf dem zur Bildung des Sitzes zwei Sitzschalen befestigt sind, wobei die Sitzscha­ len mittels eines beweglichen Verbindungsstückes mit Rohrarmen des Gestells verbunden sind.
Die Stehhilfe nach dem Gebrauchsmuster DE 90 14 489 U1 hat jedoch den Nachteil, daß die Sitzhälften über bewegli­ che Verbindungsstücke, meist aus Gummi direkt auf die stirnseitigen Enden des Rohrgestells gesetzt sind. Bei die­ ser Ausbildung ist nur eine sehr geringe Federung in verti­ kaler Richtung und nahezu keine Translationsbewegung in ho­ rizontaler Richtung möglich. Durch das stirnseitige Aufset­ zen der Sitzflächen auf die Rohrenden ist eine gefahrlose Benutzung für Ungeübte sicher nicht gegeben. Insbesondere birgt diese Ausführung die Gefahr des Umkippens nach hinten, wenn das Körpergewicht zu sehr auf die Sitzflächen verlagert wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine aktivdynamische Sitzvorrichtung zu schaffen, die einerseits eine in ausreichendem Maße aktive Sitzposition gewährleistet und andererseits die gefahrlose Benutzung der Sitzvorrichtung auch ohne längere Trainingsphase bzw. Gewöhnungsphase ermöglicht, wobei sich eine aktive Sitzposition ohne größere Transversalbewegungen des Sitzteils ergeben soll und die aktivdynamische Sitzvorrichtung auf einfache Weise und kostengünstig herstellbar sein soll.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch das Teilen des Sitzteils in zwei Sitzhälften, deren Tragteile unabhängig voneinander vertikal federnd über jeweils eine Parallel-Doppelschwinge mit dem Zwischenstück der Sitzvorrichtung verbunden sind, wird ein labiles Gleichgewicht für die sitzende Person sichergestellt. Es ergibt sich somit eine akti­ ve Sitzposition ohne größere Transversalbewegungen des Sitz­ teils, so daß die erfindungsgemäße Sitzvorrichtung ohne lange Trainings- oder Eingewöhnungsphase auch von ungeübten Benutzern verwendet werden kann.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung darge­ stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines schematisch dargestellten Aus­ führungsbeispiels der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung und
Fig. 2 eine Teilaufsicht der Sitzvorrichtung in Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungs­ gemäßen aktivdynamischen Sitzvorrichtung besteht aus einem Fußteil 1, einem damit verbundenen Zwischenstück 2 und einem Sitzteil 3.
Das Fußteil 1 weist in bekannter Weise mehrere sternförmig angeordnete Füße auf, welche an ihren inneren Enden einstückig verbunden sind.
Mit dem auf diese Weise gebildeten zentralen Bereich des Fußteils 1 ist das untere Ende des Zwischenstücks 2 verbunden, an dessen oberen Ende das Sitzteil 3 befestigt ist. Das Sitzteil 3 muß sich dabei aus Sicherheitsgründen im wesentlichen in einer Position über dem zentralen Bereich des Fußteils 1 befinden. Wird das Sitzteil 3, wie in Fig. 1 darge­ stellt, lediglich an seiner Rückseite am Zwischenstück 2 befe­ stigt, so ist das Zwischenstück 2 in geeigneter Weise auszubil­ den.
Wie aus der in Fig. 2 dargestellten schematischen Draufsicht auf die erfindungsgemäße Sitzvorrichtung gemaß Fig. 1 ersicht­ lich, ist das Sitzteil 3 zweiteilig, aus zwei Sitzteilhälften 4 bestehend ausgebildet. Die Sitzteilhälften 4 weisen jeweils ein Trägerteil 5 auf, auf welchem eine Sitzhälfte 6 um eine Achse A nach vorne und hinten kippbar angeordnet ist.
Hierzu kann beispielsweise, wie in Fig. 1 dargestellt, jede Platte 7 einer Sitzhälfte 6 an der Unterseite ein erstes Lager­ teil 8 aufweisen, welches mittels einer in entsprechende Boh­ rungen eingreifenden Achse mit einem auf dem Trägerteil 5 an­ geordneten zweiten Lagerteil 9 kippbar verbunden ist. Um die Rückstellung des unbelasteten Sitzteils bzw. der unbelasteten Sitzhälften in die neutrale Lage zu gewährleisten, müssen an den Sitzhälften 6 angreifende Rückstellvorrichtungen vorgesehen sein. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind diese Rückstellvorrichtungen als Zug- bzw. Druckfedern 10 ausgebildet, welche jeweils vor bzw. hinter der Achse A zwischen den Trägerteilen 5 und den Platten 7 der Sitz­ hälften 6 angeordnet sind. Selbstverständlich sind die Federn 10 mittels nicht näher dargestellten Haltevorrichtungen in ihrer Position fixiert und können darüber hinaus mit den Plat­ ten 7 und/oder den Trägerteilen 5 verbunden sein.
Auf den Platten 7 ist jeweils ein Sitzkissen 11 angeordnet. Das Sitzkissen 11 kann beispielsweise aus mit Stoff bezogenem Schaumstoffmaterial bestehen und ggf. fest oder lösbar mit der Platte 12 verbunden sein. Zur Förderung einer anatomisch gün­ stigen Sitzhaltung kann das Sitzkissen 11 konvex, konkav, eben oder keilförmig ausgebildet sein. Bei einer keilförmigen Aus­ bildung sollte sich dabei das höhere Ende des Keils im Rücken der sitzenden Person befinden.
Darüber hinaus können die Sitzkissen 11 und/oder die Platten 7 der Sitzhälften 6 flexibel miteinander verbunden sein, wobei insbesondere ein entsprechend flexibles einteiliges Sitzkissen 11 verwendet werden kann.
Die Befestigung der Sitzteilhälften 4 am Zwischenstück 2 er­ folgt bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung mittels jeweils einer Parallel-Doppelschwinge 12. Die Parallel-Doppelschwingen 12 bestehen aus jeweils zwei in einem vorbestimmten Abstand voneinander im oberen Ende des Zwischen­ stücks 2 drehbar gelagerten Schwingen 13, deren dem Sitzteil 3 zugewandten Enden jeweils im gleichen Abstand voneinander dreh­ bar mit den Trägerteilen 5 verbunden sind. Zu diesem Zweck sind die dem Zwischenstück 2 zugewandten Enden der Trägerteile 5 rechtwinklig abgewinkelt, so daß diese parallel zum oberen Ende des Zwischenstücks 2 verlaufen.
Für das Funktionieren dieser jeweils an einer Seite des Zwi­ schenstücks 2 angeordneten Parallel-Doppelschwingen 12 ist jedoch lediglich die Anordnung der jeweils 4 Drehpunkte in der Form eines Parallelogramms erforderlich.
Die anderen Enden der beiden Schwingen 13 jeder Parallel-Dop­ pelschwinge 12 sind mit jeweils einer Zugfeder 14 verbunden, deren untere Enden im Bereich eines zu diesem Zweck ausgebil­ deten Knies 15 mit dem Zwischenstück 2 verbunden sind. Die Sitzteilhälften 4 sind somit durch das System, bestehend aus den Parallel-Doppelschwingen 12 und den Zugfedern 14, voneinander unabhängig im wesentlichen in vertikaler Richtung federnd gelagert. Zusammen mit dem ebenfalls unabhängig voneinander möglichen Schwenken der Sitzhälften 6 um die Achse A ergibt sich für die sitzende Person ein labiles Gleichgewicht, dessen Charakteristik durch die Dimensionierung der Zugfedern 14 bzw. der Druck- oder Zugfedern 10 bestimmt ist.
Selbstverständlich läßt sich die erfindungsgemäße Lehre, das Sitzteil 3 zweiteilig auszubilden und jede Sitzteilhälfte im wesentlichen in vertikaler Richtung federnd sowie die Sitz­ hälften um eine Achse schwenkbar zu gestalten, auch in anderer Weise verwirklichen: Beispielsweise können die Trägerteile 5 der Sitzteilhälften 4 jeweils mit pneumatisch federnden Zylin­ dern verbunden sein, welche auf einem im wesentlichen vertikal verlaufenden Zwischenstück 2 gehalten sind.
Darüber hinaus kann das Fußteil 1 jede beliebige andere Form annehmen, welche die Standfestigkeit und somit Sicherheit der Sitzvorrichtung gewährleistet. Zudem können am Fußteil 1 in bekannter Weise mehrere Rollen angeordnet sein, um das leichte Verschieben der Sitzvorrichtung zu ermöglichen.
Weiterhin kann das Fußteil 1 eine leicht konvex nach unten gewölbte Auflagefläche aufweisen, welche ebenfalls das Ver­ schieben der Sitzvorrichtung durch die geringere Auflagefläche erleichtert. Zudem hat sich gezeigt, daß sich eine derartige, sehr geringe Wölbung der Auflagefläche - bei einem Durchmesser des Fußteils von ca. 50 cm bis 60 cm sollte der Randbereich einen Abstand von ca. 0,5 cm bis 1 cm von einer ebenen Auf­ lagefläche aufweisen - positiv auf das gewünschte aktivdynami­ sche Sitzverhalten auswirkt.
Schließlich kann jede Sitzhälfte 6 in Vor- und Rückwärtsrichtung verschiebbar auf dem Trägerteil 5 angeordnet sein, wodurch eine weitere Bewegungsmöglichkeit in einer transversalen Richtung hinzugefügt wird. Dabei kann die Auslenkung in Vor- und Rückwärtsrichtung aus der neutralen Lage gegen eine rückstellende Kraft erfolgen.

Claims (3)

1. Aktivdynamische Sitzvorrichtung, bestehend aus einem Fuß­ teil, einem mit dem Fußteil verbundenen Zwischenstück und ei­ nem mit dem Zwischenstück verbundenen Sitzteil, welches zweiteilig ausgebildet ist, wobei jede Sitzhälfte nach vorne und hinten kippbar auf dem Zwischenstück angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sitzhälfte (6) auf einem Trägerteil (5) angeordnet ist, und daß die Trägerteile (5) voneinander unabhängig über jeweils eine Parallel-Doppel-Schwinge (12) mit dem Zwischenstück (2) vertikal federnd verbunden sind.
2. Aktivdynamische Sitzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzhälften (6) flexibel miteinander verbunden sind oder auf diesen ein flexibles einteiliges Sitzkissen (11) angeordnet ist.
3. Aktivdynamische Sitzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sitzhälfte (6) in Vor- und Rückwärts­ richtung verschiebbar auf dem Trägerteil (5) angeordnet ist und daß die Auslenkung in Vor- und Rückwärtsrichtung aus der neutralen Lage gegen eine rückstellende Kraft erfolgt.
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