DE4209309A1 - Verfahren und vorrichtung zum bestimmen des durchmessers von stabfoermigen artikeln - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum bestimmen des durchmessers von stabfoermigen artikelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen des Durch
messers stabförmiger Artikel der tabakverarbeitenden Industrie,
bei dem die Artikel auf einer in Förderrichtung bewegten Unter
lage liegend durch eine Meßposition gefördert werden und mittels
optischer Strahlung der Artikeldurchmesser bestimmt wird.
Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zum Bestimmen
des Durchmessers stabförmiger Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie mit einer Meßstation, einem Förderer zum Fördern der
Artikel in die Meßstation und einer der Meßstation zugeordneten
optischen Meßanordnung zum Bestimmen des Artikeldurchmessers
mit Hilfe optischer Strahlung.
Unter stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie
sind im hier vorliegenden Zusammenhang in erster Linie Filter
zigaretten, Plainzigaretten, Zigarillos und dergleichen rauch
bare Artikel, Filterstäbe usw. zu verstehen. Soweit im folgenden
allein von Filterstäben die Rede ist, sollen andere stabförmige
Artikel nicht ausgeschlossen sein.
Wichtige Qualitätsmerkmale von stabförmigen Artikeln der tabak
verarbeitenden Industrie sind u. a. ihr Durchmesser und ihre
Form. Aus diesem Grund werden bei der Herstellung dieser Artikel
Maßnahmen getroffen, um diese Qualitätsmerkmale zu überwachen.
Zur Bestimmung des Durchmessers bewegter zylindrischer Artikel
ist es bekannt, die Dauer der Unterbrechung einer Lichtschranke
in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des bewegten Artikels
zu messen. Die Dauer der Unterbrechung des Lichtstrahls ist ein
Maß für den Artikeldurchmesser. Treten Abweichungen von der
zylindrischen Form der Artikel auf, kann die Durchmessermessung
mit einer Lichtschranke zu Fehlmessungen führen. Es ist daher
bekannt, den Durchmesser von Zigaretten mit zwei oder mehr sich
kreuzenden Lichtschranken zu messen, die zwei unterschiedlich
verlaufende Durchmesser eines Artikels erfassen. Die Differenz
der Durchmessermeßwerte gibt dann Aufschluß über die zylindri
sche Form bzw. über Verformungen der Artikel (US-PS 40 11 950)
Aus technischen Gründen ist es jedoch in der Praxis nicht ohne
weiteres möglich, sich kreuzende Lichtschranken so anzuordnen,
daß sie exakt senkrecht aufeinanderstehende Durchmesser der zu
prüfenden Artikel mit genügender Genauigkeit erfassen können.
So sind die Lichtschranken in der Praxis unter einem kleineren
Winkel als 90° zueinander angeordnet, was aber zu einem zusätz
lichen Fehler in der Auswertung der Durchmessermessungen führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschrie
bene Verfahren und die Vorrichtung weiter zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch, daß in der Meßposition
der Abstand der Oberfläche des Artikels zu einem Bezugspunkt
bestimmt und ein entsprechender Abstandsmeßwert gebildet wird
und daß aus diesem Abstandsmeßwert der Durchmesser des Artikels
bestimmt und ein entsprechendes Durchmessersignal erzeugt wird.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird ein
Abstandsbezugswert vorgegeben und gespeichert, und es werden
dieser Bezugswert und der Abstandsmeßwert zu einem den Durch
messer des Artikels repräsentierenden Durchmessersignal verar
beitet. Als Bezugswert wird vorzugsweise ein Wert vorgegeben
und gespeichert, welcher die Distanz zwischen der den Artikel
tragenden Unterlage und dem Bezugspunkt repräsentiert. Es
handelt sich hier also um ein völlig neues Verfahren zum Bestim
men des Durchmessers von stabförmigen Artikeln der tabakverar
beitenden Industrie. Es hat sich gezeigt, daß die vorgeschlagene
Abstandsmessung zu einer sehr genauen Aussage über den Durch
messer der Artikel führt. Dabei werden die Artikel gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung zur Durchmesserbestimmung queraxial
durch die Meßposition gefördert. Das macht es möglich, den Durch
messer der Artikel auf einer Maschine zu bestimmen, auf welcher
die Artikel nach ihrer Herstellung zur Weiterverarbeitung quer
axial gefördert werden. Zur Bestimmung des Durchmessers wird
dabei gemäß einer Weiterbildung der Erfindung so vorgegangen,
daß beim Durchgang eines Artikels durch die Meßposition nachein
ander mehrere Abstandsmessungen durchgeführt und mehrere Ab
standsmeßwerte gebildet werden, daß die Abstandsmeßwerte zu
einem Abstandsprofil verarbeitet werden und daß ein Extremwert,
z. B. ein Miminum des Abstandsprofils als Abstandsmeßwert zu
dem den Durchmesser des Artikels repräsentierenden Durchmesser
signal verarbeitet wird. Dabei kann das Abstandsprofil durch
eine Folge aufeinanderfolgender Abstandsmessungen oder durch
einen kontinuierlich gewonnenen Kurvenverlauf erzeugt werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung mit eigenständig erfinderi
scher Bedeutung besteht darin, daß die Artikel einer zweiten
Durchmessermessung unterworfen werden, um zusätzlich einen zwei
ten, quer zum ersten verlaufenden Artikeldurchmesser zu erfas
sen. Dazu wird gemäß der Erfindung in bevorzugter Weise so vor
gegangen, daß die Intensität der reflektierten Meßstrahlung
erfaßt und fortlaufend entsprechende Intensitätssignale gebildet
werden und daß die Intensitätssignale zu einem einen zweiten
Artikeldurchmesser repräsentierenden zweiten Durchmessersignal
verarbeitet werden. Gemäß der Erfindung wird also ein einziger
Meßkopf zum Bestimmen zweier quer zueinander verlaufender Durch
messer der Artikel benutzt, indem außer dem Abstand der Artikel
oberfläche auch die Intensität der reflektierten Strahlung er
faßt und aus den Intensitätsmeßwerten der zweite Artikeldurch
messer bestimmt wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Dauer des Durchgangs eines Artikels durch den Meßstrahl ermit
telt und ein entsprechendes Meßsignal erzeugt wird und daß die
ses Meßsignal zu dem einen zweiten Artikeldurchmesser repräsen
tierenden zweiten Durchmessersignal verarbeitet wird. Gemäß
einer Fortführung der Erfindung wird aus aufeinanderfolgenden
Meßwerten der Intensität der reflektierten Strahlung ein Inten
sitätsprofil gebildet. Aus diesem Intensitätsprofil wird die
Dauer des Durchgangs eines Artikels durch den Meßstrahl bestimmt,
indem die zeitliche Aufeinanderfolge bestimmter Charakteristika
des Intensitätsprofils beim Ein- und Austritt des Artikels in
den bzw. aus dem Meßstrahl erfaßt wird. Da sich die Reflexion
des Meßstrahls an der Fördereroberfläche von der an der Artikel
oberfläche deutlich unterscheidet, ergeben sich beim Ein- und
Austritt des Artikels in den bzw. aus dem Meßstrahl Intensitäts
sprünge der reflektierten Strahlung, aus deren zeitlichem Ab
stand auf die Dauer des Durchgangs des Artikels durch den Meß
strahl und damit bei bekannter Geschwindigkeit auf den Artikel
durchmesser geschlossen werden kann.
Gemäß einer weiteren Fortbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Artikel in eine zweite Meßposition gefördert werden und
daß in der zweiten Meßposition eine zweite Durchmessermessung
durchgeführt und zweite Durchmessersignale erzeugt werden. Nach
einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung passieren die
Artikel in der zweiten Meßposition einen zum Förderweg der
Artikel hin gerichteten Lichtstrahl. Die Dauer des Durchgangs
der Artikel durch den Lichtstrahl wird erfaßt, und es wird ein
dieser Dauer entsprechendes Meßsignal gebildet, das zu einem
den Artikeldurchmesser repräsentierenden zweiten Durchmesser
signal verarbeitet wird. Um das Meßergebnis von Zufallsschwan
kungen unabhängig zu machen, ist vorgesehen, daß aus mehreren
aufeinanderfolgenden Durchmessersignalen durch Mittelwertbildung
ein korrigiertes Durchmessersignal gebildet wird. Dieses korri
gierte Durchmessersignal gibt zuverlässigen Aufschluß über den
Durchmesser der gemessenen Artikel. Das zweite jedem Artikel
zugeordnete Durchmessersignal wird gemäß einer Fortführung der
Erfindung mit dem ersten zu einem korrigierten Durchmessersignal
verarbeitet. Mit den beiden Durchmessermessungen ist die Erfas
sung von exakt im rechten Winkel aufeinanderstehenden Durchmes
sern der Artikel möglich. Damit können besonders exakte Durch
messerwerte erzielt werden, bei denen der Einfluß von Artikel
verformungen sicher kompensiert ist. Eine besonders bevorzugte
Kompensationsmethode besteht darin, daß das erste Durchmesser
signal D1 jedes Artikels mit dem zugehörigen zweiten Durchmes
sersignal D2 nach der Gleichung D = (D1×D2)1/2 zu einem korri
gierten Durchmessersignal D verarbeitet wird.
Bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art wird die
der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dadurch gelöst, daß als
Meßanordnung ein den Abstand der Artikeloberfläche in der Meß
station von einem Bezugspunkt erfassendes und ein entsprechendes
Abstandsmeßsignal erzeugendes Abstandsmeßmittel vorgesehen ist
und daß das Abstandsmeßmittel mit einer Auswertanordnung verbun
den ist, welche das Abstandsmeßsignal zu einem den Durchmesser
des Artikels repräsentierenden Durchmessersignal verarbeitend aus
gebildet ist.
Weiterbildungen der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung
sowie vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
15 bis 26 enthalten.
Die Erfindung bietet den Vorteil einer weiteren, neuen Methode
der Durchmesserbestimmung bei stabförmigen Artikeln der tabak
verarbeitenden Industrie. Ein weiterer Vorteil der Erfindung
besteht in der großen Genauigkeit der Durchmesserbestimmung
aufgrund der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Abstandsmessung.
Diese Durchmesserbestimmung durch Abstandsmessung kann genügen,
wenn sichergestellt ist, daß bei aufeinanderfolgenden Messungen
bezüglich der Artikelachse statistisch unterschiedlich verteilte
Durchmesser der Artikel erfaßt werden. Dies ist in sehr vor
teilhafter Weise der Fall, wenn, wie gemäß der Erfindung vorge
schlagen, der Durchmesser der aus einem Filterstabmagazin ent
nommenen Filterstäbe auf einer Filteransetzmaschine vor ihrer
Vereinigung mit Tabakstäben gemessen wird. Bei der Entnahme der
Filterstäbe aus dem Magazin ergeben sich statistisch unter
schiedliche Winkellagen bezüglich ihrer Längsachsen, so daß die
Bestimmung des Artikeldurchmessers durch die Abstandsmessung
zugleich auch Aufschluß über ggf. vorliegende Abweichungen von
der zylindrischen Form der Artikel gibt. Die Durchmesserbestim
mung der Filterstäbe nach der Magazinentnahme auf der Filter
ansetzmaschine erlaubt in sehr vorteilhafter Weise die Anpassung
des Durchmessers des Zigarettenstrangs und damit der mit den
Filterstäben zu vereinigenden Tabakstäbe. Das führt zu einer
Qualitätsverbesserung der hergestellten Artikel. Die zweite
Durchmessermessung gemäß der Erfindung erlaubt auf einfache
Weise eine Kompensation des Einflusses von Formfehlern auf das
Durchmessermeßergebnis, was insbesondere dann von vorteilhafter
Bedeutung ist, wenn die Artikel bis zur Messung ununterbrochen
gefesselt gefördert werden. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Kombination der Durchmesserbestimmung durch Abstandsmessung und
der Durchmesserbestimmung mittels einer Lichtschranke erlaubt
die Erfassung von zwei exakt senkrecht zueinander orientierten
Durchmessern der Artikel, wodurch sich ein optimales Meßergeb
nis ergibt. Dabei kann zur Gewinnung eines korrigierten Durch
messersignals die Ellipsenformel verwendet werden, was den Auf
wand für die Auswertanordnung in Grenzen hält. Von besonderem
Vorteil ist auch, daß mit einem einzigen optischen Meßkopf zwei
zueinander senkrechte Durchmesser der stabförmigen Artikel be
stimmt werden können. Das vereinfacht die Meßanordnung erheblich
und führt zu präzisen Aussagen über die Durchmesser der Artikel.
Insgesamt bietet die Erfindung den Vorteil der Gewinnung sehr
genauer Durchmessermeßwerte bei relativ geringem Aufwand für
die Messung und die Auswertung der Meßsignale.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Filteransetzmaschine mit einer
Durchmessermeßeinrichtung nach der Erfindung
in einer schematischen Darstellung,
Fig. 2 eine Durchmessermeßvorrichtung nach der Erfindung
mit einer Auswertanordnung in einer schematischen
Darstellung,
Fig. 3 eine Darstellung der zweiten Meßposition mit
einer Lichtschranke und
Fig. 4 eine Ansicht einer Fördereinrichtung für
Filterstäbe mit einer Durchmessermeßvorrichtung
nach der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Ansicht einer Filteransetzmaschine des Typs
MAX der Anmelderin mit einer Durchmessermeßvorrichtung gemäß
der Erfindung schematisch dargestellt. Diese Filteransetzma
schine weist folgende Einzelheiten auf: Eine Einlauftrommel 1
übergibt die auf einer nicht dargestellten Zigarettenherstell
maschine produzierten Zigaretten an zwei Staffeltrommeln 2,
welche die gestaffelt zugeführten Zigaretten entstaffeln und in
Reihen zu je zwei Stück mit einem Zwischenraum zwischen den
Zigaretten an eine Zusammenstelltrommel 3 abgeben. Die Filter
stäbe gelangen aus einem Magazin 4 auf eine Schneidtrommel 6,
werden von zwei Kreismessern 7 zu Filterstopfen doppelter
Gebrauchslänge geschnitten, auf einer Staffeltrommel 8 gestaf
felt, von einer Schiebetrommel 9 zu einer Reihe hintereinander
liegender Stopfen ausgerichtet und von einer Beschleunigertrom
mel 11 in die Zwischenräume der Zigarettenreihen auf der Zusam
menstelltrommel 3 abgelegt.
Die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen werden zusammengeschoben,
so daß sie axial dicht an dicht liegen. Anschließend werden sie
von einer Übergabetrommel 12 übernommen.
Ein Belagpapierstreifen 13 wird von einer Belagpapierbobine 14
mittels Abzugswalze 16 abgezogen. Der Belagpapierstreifen 13
wird von einer Beleimvorrichtung 17 beleimt und auf einer Belag
walze 18 von einer Messertrommel 19 geschnitten. Die geschnitte
nen Belagblättchen werden an die Zigarette-Filter-Gruppen auf
der Übergabetrommel 12 angeheftet und auf einer Rolltrommel 21
mittels einer Rollhand 22 um die Zigaretten-Filter-Gruppen herum
gerollt. Die fertigen Doppelfilterzigaretten werden über eine
Trockentrommel 23 einer Schneidtrommel 24 zugeführt und auf
dieser durch mittiges Schneiden durch die Filterstopfen hindurch
zu Einzelfilterzigaretten konfektioniert. Eine mit einer Überga
betrommel 26 und einer Sammeltrommel 27 zusammenwirkende Wende
einrichtung 28 wendet eine Filterzigarettenreihe und überführt
sie gleichzeitig in die über die Übergabetrommel 26 und die
Sammeltrommel 27 durchlaufende ungewendete Filterzigarettenreihe.
Über eine Prüftrommel 29 gelangen die Filterzigaretten zu einer
Auswerftrommel 31, auf welcher vor dem Auswerfvorgang außerdem
die Kopfabtastung der Filterzigaretten erfolgt. Eine mit einer
Bremstrommel 32 zusammenwirkende Ablegertrommel 33 legt die
Filterzigaretten auf ein Ablegerband 34.
Der Filteransetzmaschine ist ein Laserkopf 36 im Bereich eines
Querförderers, im vorliegenden Fall der als Laser-Rolltrommel
ausgebildeten Trockentrommel 23, zugeordnet.
Mit 37 ist ein Abstandsmeßkopf einer Vorrichtung gemäß der Er
findung zum Bestimmen des Durchmessers stabförmiger Artikel der
tabakverarbeitenden Industrie bezeichnet.
Die Durchmessermeßvorrichtung nach der Erfindung ist in Fig. 2
mit mehr Einzelheiten dargestellt. Sie ist einem Förderer 38
zugeordnet, der an seinem Umfang achsparallele Aufnahmen in
Form von Mulden 39 aufweist, in denen er zu prüfende stabförmige
Artikel 41 nacheinander in eine Meßstation 42 fördert. Der Meß
station 42 ist der Abstandsmeßkopf 37 zugeordnet, der einen
Meßstrahl 43 einer optischen Strahlung auf die Oberfläche der
zu messenden Artikel 41 ausrichtet. Bei dem Abstandsmeßkopf 37
kann es sich um einen handelsüblichen Meßkopf handeln, wie er
beispielsweise unter der Typenbezeichnung LC-ML-AT 30/3/10K von
der Firma Laser Components, D-8038 Gröbenzell, vertrieben wird.
Dieser Abstandsmeßkopf 37 mißt den Abstand AM zur Oberfläche
der zu prüfenden Artikel 41 nach dem Triangulationsprinzip. Die
zu prüfenden Artikel 41 liegen während der Messung fest in den
Mulden 39 des Förderers 38. Der Abstand AR zum Muldengrund ist
bekannt. Er wird als Abstandsbezugswert genutzt.
Der Abstandsmeßkopf 37 ist ausgangsseitig an eine Auswertanord
nung 44 angeschlossen. Diese Auswertanordnung 44 weist ein Aus
wertmittel 46 auf, welches aus den gemessenen Abstandsmeßwerten
den Durchmesser D1 der Artikel 41 bestimmt. Dabei handelt es
sich um einen radial zur Achse 47 der Trommel 38 orientierten
Artikeldurchmesser. Das Auswertmittel 46 kann gleichzeitig den
Mittelwert mehrerer aufeinanderfolgender Durchmessermeßwerte
bestimmen und als korrigierten Durchmessermeßwert ausgeben.
Dieser kann in einer Anzeigeeinheit 48 angezeigt oder zur Steu
erung eines Betätigungsmittels 49 genutzt werden.
Der Abstandsmeßkopf 37 erfaßt mit der reflektierten Meßstrah
lung 43 außer dem Abstand AM auch die Intensität I der reflek
tierten Meßstrahlung 43, deren Verlauf beim Durchgang aufeinan
derfolgender Artikel durch die Meßstation als Kurvenzug im Dia
grammfenster 73 dargestellt ist. Die Reflexion der Meßstrahlung
an der Fördereroberfläche 74 zwischen aufeinanderfolgenden Arti
keln unterscheidet sich deutlich von der an der Artikeloberflä
che. Das kann dadurch unterstützt werden, daß die Fördererober
fläche 74 reflexionshemmend ausgebildet oder beschichtet wird,
so daß diese Oberfläche den ausgesandten Meßstrahl nur in gerin
gem Umfang reflektiert. Die in der Regel weiße Artikeloberfläche
dagegen reflektiert die Meßstrahlung sehr stark, so daß das
Intensitätsprofil beim Eintritt eines Artikels in den Meßstrahl
eine charakteristische Intensitätszunahme und beim Austritt des
Artikels aus der Meßstrahlung eine charakteristische Intensitäts
abnahme erkennen läßt. Das ist mit den steilen Flanken 76 und
77 im Intensitätsdiagramm 73 angedeutet. Der zeitliche Abstand
dieser beiden Flanken 76 und 77, der mit einer an den Meßkopf
37 angeschlossenen Recheneinheit 78 einer Auswertanordnung 44a
bestimmt wird, ist ein Maß für den Durchmesser D2 des gemessenen
Artikels 41. Dieser Durchmesser verläuft tangential zur Förder
oberfläche und liegt senkrecht zu dem mit der Abstandsmessung
bestimmten Durchmesser D1 des Artikels. Eine Recheneinheit 79
bestimmt den Durchmesser D2 aus dem zeitlichen Abstand der Flan
ken 76 und 77 der Intensitätsmaxima.
Ist es aus irgendwelchen Gründen nicht möglich oder nicht er
wünscht, die Meßstrahlung 43 des Abstandsmeßkopfs 37 für die
zweite Durchmessermessung zu nutzen, so kann dafür, wie in Fig. 2
mit gestrichelten Linien angedeutet, eine zweite Meßsta
tion 51 vorgesehen sein. Dieser ist gemäß dem in Fig. 2 gezeig
ten Ausführungsbeispiel ein Durchmessermeßkopf 52 zugeordnet
der als Lichtschranke mit einer Lichtquelle 53 und einem Licht
empfänger 54 ausgebildet ist. Fig. 3 zeigt den Aufbau dieses
Durchmessermeßkopfes 52 in einer Seitenansicht, die deutlich
macht, daß der Durchmessermeßkopf 52 als Gabellichtschranke
ausgebildet ist. Während des Durchgangs eines zu prüfenden Ar
tikels 41 ist der von der Lichtquelle 53 ausgehende Lichtstrahl
unterbrochen, so daß die Dauer dieser Strahlunterbrechung ein
Maß für den Durchmesser des zu prüfenden Artikels 41 ist. Der
Lichtempfänger 54 ist an ein Auswertmittel 56 der Auswertanord
nung 44 angeschlossen, welches die Dauer der Unterbrechung des
Lichtstrahls durch den zu prüfenden Artikel 41 zu einem dem
Durchmesser des Artikels entsprechenden Signal verarbeitet. Wie
Fig. 2 erkennen läßt, erfaßt der Durchmessermeßkopf 52 einen
tangential zur Fördertrommel 38 orientierten Durchmesser der
Artikel 41. Dieser Durchmesser steht exakt senkrecht auf dem
vom Abstandsmeßkopf 37 bestimmten radialen Durchmesser der Arti
kel.
Die Auswertmittel 46 und 79 bzw. 46 und 56 sind ausgangsseitig
an eine Rechenanordnung 55 der Auswertanordnung 44 angeschlos
sen, mit welcher ein korrigiertes Durchmessersignal erzeugt
wird. In diesem korrigierten Durchmessersignal sind Formabwei
chungen der geprüften Artikel 41 kompensiert, die jeden von den
beiden Meßköpfen 37 und 52 für sich aufgenommenen Durchmesser
meßwert verfälschen können. Die korrigierten Durchmessersignale
können mit der Anzeigeeinheit 48 angezeigt und/oder zur Steue
rung des Betätigungsmittels 49 genutzt werden.
Fig. 4 zeigt den Einsatz der Durchmessermeßvorrichtung nach der
Erfindung in einer Fördereinrichtung für Filterstäbe. Diese
Fördereinrichtung 57 verbindet eine Filterstrangmaschine 58 zum
Herstellen der Filterstäbe mit einem Speicher 59. Bei der Fil
terstrangmaschine handelt es sich beispielsweise um eine Maschi
ne vom Typ KDF der Anmelderin. Bei dem Speicher 59 kann es sich
um eine Einrichtung vom Typ RESY der Anmelderin handeln.
Auf der Strangmaschine 58 von einem in der Zeichnung nicht ge
zeigten Filterstrang abgetrennte und längsaxial geförderte Fil
terstäbe werden in die Aufnahmen einer Einstoßtrommel 61 einge
stoßen, auf dieser in bekannter Weise queraxial weitergefördert
und auf eine Zwischentrommel 62 übergeben. Von der Zwischentrom
mel 62 gelangen die Filterstäbe zu einer Übergabetrommel 63 und
weiter zu einer Ausrichttrommel 64, auf welcher sie in bekannter
Weise mittels Schrägscheiben in axialer Richtung ausgerichtet
werden. Die Ausrichttrommel 64 übergibt die Filterstäbe dann
auf eine Ablegertrommel 66, von wo sie in eine von Förderbändern
67 gebildete Speicherstrecke des Speichers 59 gelangen. Der
Zwischentrommel 62 ist eine Entnahmetrommel 68 zugeordnet, mit
der von der Zwischentrommel 62 Filterstäbe entnommen und in
Auffangbehälter 69 abgegeben werden können.
Zur Durchmesserbestimmung der geförderten Artikel ist der Über
gabetrommel 63 ein Abstandsmeßkopf 37 und der Ablegertrommel 66
ein Durchmessermeßkopf 52 zugeordnet. Auch in diesem Fall wer
den mit den beiden Meßköpfen zwei exakt senkrecht aufeinander
stehende Durchmesser der zu prüfenden Artikel bestimmt bzw.
erfaßt, weil die Artikel auf den Trommeln gefesselt gefördert
und von Trommel zu Trommel gefesselt übergeben werden. Eine
Änderung der Orientierung der Artikel bezüglich ihrer Längs
achsen ist dabei weitgehend ausgeschlossen.
Zur Funktion der beschriebenen Vorrichtung: Mit dem Meßstrahl
43 des Abstandsmeßkopfes 37 wird zunächst auf einer leer umlau
fenden Trommel 38 der Abstand AR der Unterlage der zu prüfenden
Artikel 41, also des Grundes der Mulden 39, von dem Abstands
meßkopf 37 gemessen. Dieser Abstand AR wird als Abstandsbezugs
wert in der Auswertanordnung 44 gespeichert. Zur Durchmesser
bestimmung der Artikel 41 wird dann der Abstand AM der Artikel
oberfläche von dem Meßkopf 37 gemessen. Dazu wird beim Durch
gang eines Artikels 41 durch die Meßstation 42 durch Aufnahme
einer Reihe von Meßwerten ein Abstandsprofil 71 erzeugt, wie es
im Diagrammfenster 72 in Fig. 2 dargestellt ist. Die Lage des
Extremwertes dieses Kurvenverlaufs 71 gibt mit großer Genauig
keit den Abstand AM der Oberfläche der Artikel 41 von dem Meß
kopf 37 an. Dieser Wert AM wird im Auswertmittel 46 der Auswert
anordnung 44 zusammen mit dem Abstandswert AR zu dem Durchmes
serwert D1 verarbeitet. Das kann z. B. durch Bildung der Diffe
renz von AR und AM geschehen. Sind die Artikel 41 in den Mulden
39 des Förderers 38 bezüglich ihrer Längsachse statistisch ori
entiert, unterliegen sie also nicht einer Vorzugsorientierung,
so genügt der Mittelwert aus mehreren aufeinander-folgenden
Abstandswerten D1 als zuverlässige Aussage über den Durchmesser
der Artikel. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der
Abstandsmeßkopf 37 am Auslaß des Magazins 4 einer Filteransetz
maschine angeordnet, ist, wie das in Fig. 1 gezeigt ist. Werden
die Artikel 41 dagegen dauernd gefesselt gefördert, so behalten
sie eine Vorzugsorientierung bei, die bei auftretenden Verfor
mungen der Artikel zu Verfälschungen der Durchmesserwerte führen
kann. Aus diesem Grunde ist gemäß Fig. 2 die zweite Durchmesser
messung vorgesehen, welche einen quer, vorzugsweise senkrecht
zum durch die Abstandsmessung erfaßten Durchmesser verlaufenden
zweiten Durchmesser bestimmt. Diese zweite Durchmessermessung
wird vorzugsweise ebenfalls mit dem Abstandsmeßkopf durchgeführt,
wie oben beschrieben. Wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht
möglich ist, kann für die zweite Durchmessermessung auch die
zweite Meßstation 51 vorgesehen sein, wie sie in Fig. 2 in
einem gestrichelten Kasten dargestellt ist, in der die Artikel
41 einen Meßstrahl eines als Lichtschranke ausgebildeten Meß
kopfes 52 durchlaufen. Dabei wird der Meßstrahl von dem Artikel
41 abgeblendet. Die Dauer der Unterbrechung des Meßstrahles ist
ein Maß für den Durchmesser des Artikels. Das Auswertmittel 56
erzeugt aufgrund der Dauer der Unterbrechung des Meßstrahles
ein Durchmessersignal, das dem tangential zur Trommelachse 47
orientierten Durchmesser D2 der Artikel entspricht.
Die Durchmessersignale D1 und D2 gelangen zur Rechenanordnung
55 und werden dort zu einem korrigierten Durchmessersignal ver
arbeitet. Dies kann vorzugsweise nach der Gleichung D = (D1×
D2)1/2 erfolgen. Diese einfache Verrechnung der beiden Durchmes
serwerte D1 und D2 mit der Ellipsengleichung ist hier deswegen
möglich, weil die Durchmesser D1 und D2 sehr exakt aufeinander
senkrecht stehen. So ergibt sich eine sehr einfache und schnel
le Auswertung der gemessenen Werte, die zu einem zuverlässigen,
korrigierten Durchmessersignal führt.
In der Zeichnung ist die Auswertanordnung als Blockschaltbild
dargestellt. Diese Darstellung wurde gewählt, weil sie eine ver
ständliche Erläuterung der Funktion der Signalauswertung erleich
tert. Tatsächlich ist diese Signalauswertung in modernen Maschi
nen in integrierten Schaltungen bzw. einem Computer realisiert,
die die in der Blockdarstellung gezeigten Einzelbauteile in die
ser Form und Anordnung nicht enthalten, aber dieselben Operatio
nen mit denselben Ergebnissen ausführen.
Claims (26)
1. Verfahren zum Bestimmen des Durchmessers stabförmiger
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie, bei dem die Artikel
auf einer in Förderrichtung bewegten Unterlage liegend durch
eine Meßposition gefördert werden und mittels optischer Strah
lung der Artikeldurchmesser bestimmt wird, dadurch gekennzeich
net, daß in der Meßposition der Abstand der Oberfläche des
Artikels zu einem Bezugspunkt erfaßt und ein entsprechender
Abstandsmeßwert gebildet wird und daß aus diesem Abstand der
Durchmesser des Artikels bestimmt und ein entsprechendes Durch
messersignal erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Abstandsbezugswert vorgegeben und gespeichert wird und daß
dieser Bezugswert und der Abstandsmeßwert zu einem den Durch
messer des Artikels repräsentierenden Durchmessersignal
verarbeitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Bezugswert vorgegeben und gespeichert wird, welcher die Distanz
zwischen der den Artikel tragenden Unterlage und dem Bezugs
punkt repräsentiert.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Artikel zur Durchmesserbestimmung queraxial
durch die Meßposition gefördert werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß beim Durchgang eines Artikels durch die Meßposi
tion nacheinander mehrere Abstandsmessungen durchgeführt und
mehrere Abstandsmeßwerte gebildet werden, daß die Abstandsmeß
werte zu einem Abstandsprofil verarbeitet werden und daß ein
Extremwert des Abstandsprofils als Abstandsmeßwert zu dem den
Durchmesser des Artikels repräsentierenden Durchmessersignal
verarbeitet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Intensität der reflektierten Meßstrahlung
erfaßt und fortlaufend entsprechend der Intensität Signale ge
bildet werden und daß die Intensitätssignale zu einem einen
zweiten Artikeldurchmesser repräsentierenden zweiten Durchmes
sersignal verarbeitet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dauer des Durchgangs eines Artikels durch den Meßstrahl ermit
telt und ein entsprechendes Meßsignal erzeugt wird und daß die
ses Meßsignal zu dem einen zweiten Artikeldurchmesser repräsen
tierenden zweiten Durchmessersignal verarbeitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
aufeinanderfolgende Meßwerte der Intensität der reflektierten
Strahlung ein Intensitätsprofil bilden und daß die Dauer des
Durchgangs eines Artikels durch den Meßstrahl durch Erfassen
der zeitlichen Aufeinanderfolge bestimmter Charakteristika des
Intensitätsprofils beim Ein- und Austritt des Artikels in den
bzw. aus dem Meßstrahl ermittelt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Artikel in eine zweite Meßposition gefördert
werden und daß in der zweiten Meßposition eine zweite Durchmes
sermessung durchgeführt und zweite Durchmessersignale erzeugt
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Artikel in der zweiten Meßposition einen zum Förderweg der
Artikel hin gerichteten Lichtstrahl passieren, daß die Dauer
des Durchgangs der Artikel durch den Lichtstrahl erfaßt und ein
dieser Dauer entsprechendes Meßsignal gebildet wird und daß
dieses Meßsignal zu einem den Artikeldurchmesser repräsentie
renden zweiten Durchmessersignal verarbeitet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß aus mehreren aufeinanderfolgenden Durchmesser
signalen durch Mittelwertbildung ein korrigiertes Durchmesser
signal gebildet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das zweite, jedem Artikel zugeordnete Durch
messersignal mit dem ersten zu einem korrigierten Durchmesser
signal verarbeitet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Durchmessersignal D1 jedes Artikels mit dem zugehöri
gen zweiten Durchmessersignal D2 nach der Gleichung D = (D1×
D2)1/2 zu einem korrigierten Durchmessersignal D verarbeitet wird.
14. Vorrichtung zum Bestimmen des Durchmessers stabförmiger
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie mit einer Meßstation,
einem Förderer zum Fördern der Artikel in die Meßstation und
einer der Meßstation zugeordneten optischen Meßanordnung zum
Bestimmen des Artikeldurchmessers mit Hilfe optischer Strahlung,
dadurch gekennzeichnet, daß als Meßanordnung ein den Abstand AM
der Artikeloberfläche (41) in der Meßstation (42) von einem
Bezugspunkt erfassendes und ein entsprechendes Abstandsmeßsignal
erzeugendes Abstandsmittel (37) vorgesehen ist, und daß das
Abstandsmittel mit einer Auswertanordnung (44) verbunden ist,
welche das Abstandsmeßsignal zu einem den Durchmesser (D1) des
Artikels (41) repräsentierenden Durchmessersignal verarbeitend
ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Meßanordnung einen einen optischen Meßstrahl (43) aussen
denden und empfangenden Abstandsmeßkopf (37) aufweist, daß der
Meßkopf in der Meßstation (42) in einem vorgegebenen Abstand
(AR) von der die Artikel (41) tragenden Fördereroberfläche (39)
angebracht ist und daß die Auswertanordnung (44) ein diesem
vorgegebenen Abstand entsprechendes Referenzwertsignal spei
chernd und aus der Differenz zwischen dem Referenzwertsignal
und dem dem Abstand der Artikeloberfläche vom Meßkopf (37) ent
sprechenden Abstandsmeßsignal den Artikeldurchmesser (D1) ermit
telnd ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeich
net, daß als Abstandsmeßmittel ein nach dem Triangulations
prinzip arbeitender Abstandsmeßkopf (37) vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abstandsmeßmittel (37) auch als Inten
sitätsmeßmittel zum Erfassen der Intensität (I) der reflektier
ten Meßstrahlung (43) und zum Erzeugen entsprechender Intensi
tätssignale ausgebildet und vorgesehen ist und daß die Auswert
anordnung (44a) die Intensitätssignale zu einen zweiten Artikel
durchmesser (D2) repräsentierenden zweiten Durchmessersignalen
verarbeitend ausgebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswertanordnung (44a) eine Recheneinheit (78) zum Er
mitteln der Dauer des Durchgangs eines Artikels (41) durch
den Meßstrahl (43) sind zum Erzeugen eines entsprechenden
Meßsignals aufweist und daß Mittel (79) zum Verarbeiten die
ses Meßsignals zu dem einen zweiten Artikeldurchmesser (D2)
repräsentierenden zweiten Durchmessersignal vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Auswertanordnung (44a) aus aufeinanderfolgenden
Meßwerten der Intensität der reflektierten Meßstrahlung (43)
ein Intensitätsprofil (73) bildend und die Dauer des Durch
gangs eines Artikels (41) durch den Meßstrahl (43) durch
Erfassen der zeitlichen Aufeinanderfolge bestimmter Charak
teristika (76, 77) des Intensitätsprofils beim Ein- und Aus
tritt des Artikels in den bzw. aus dem Meßstrahl ermittelnd
ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereroberfläche (74) reflexions
hemmend ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß im Förderweg der Artikel (41) eine zweite
Meßstation (51) vorgesehen ist und daß die zweite Meßstation
ein Durchmessermeßmittel (52) aufweist, welches einen quer zu
dem in der ersten Meßstation (42) bestimmten Durchmesser (D1)
verlaufenden Artikeldurchmesser (D2) erfaßt und ein entspre
chendes zweites Durchmessersignal erzeugt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Meßstation (51) einen als Lichtschranke (53, 54) mit
einem den Förderweg der Artikel (41) kreuzenden Lichtstrahl
ausgebildeten Durchmessermeßkopf (52) aufweist, daß der Durch
messermeßkopf an die Auswertanordnung (44) angeschlossen ist
und daß die Auswertanordnung Mittel (56) aufweist, welche die
Dauer der Unterbrechung des Lichtstrahls durch einen passieren
den Artikel (41) erfassen und zu einem einen zweiten Artikel
durchmesser (D2) repräsentierenden Durchmessersignal verarbei
ten.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auswertanordnung (44) durch Mittelwert
bildung aus einer Reihe aufeinanderfolgender Durchmessersignale
(D1) ein korrigiertes Durchmessersignal erzeugend ausgebildet
ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 17 bis 23, dadurch gekennzeich
net, daß die Auswertanordnung (44) eine die ersten und zweiten
Durchmessersignale zu korrigierten Durchmessersignalen ver
arbeitende Recheneinheit (55) aufweist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß
die Recheneinheit (55) die ersten und zweiten Durchmessersi
gnale (D1 bzw. D2) nach der Gleichung
D = (D1×D2)1/2,miteinander verknüpfend und zu einem korrigierten Durchmesser
signal (D) verarbeitend ausgebildet ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß die Meßstation (42, 51) auf einer Filter
ansetzmaschine (Fig. 1) angebracht ist und daß sie dort einem
Förderer (6) zugeordnet ist, welcher aus einem Filterstabmaga
zin (4) entnommene Filterstäbe vor ihrer Vereinigung mit Tabak
stäben zu Filter-Zigarette-Gruppen queraxial fördert.
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