DE4208081A1 - Buschige spiel- und dekorationspuppe - Google Patents
Buschige spiel- und dekorationspuppeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H3/00—Dolls
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63H9/00—Special methods or compositions for the manufacture of dolls, toy animals, toy figures, or parts thereof
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Description
Die Erfindung betrifft eine buschige Spiel- und Dekorati
onspuppe.
Es ist eine buschige Spiel- und Dekorationspuppe bekannt,
die einen inneren Kern aus einer Papphülse aufweist. Außen
ist die Papphülse mit Kunststoffasern besetzt, die sich
nach allen Seiten flammenförmig - und buschig erstrecken.
Die Herstellung einer derartigen bekannten buschigen Spiel-
und Dekorationspuppe ist relativ aufwendig.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, eine buschige Spiel-
und Dekorationspuppe zu schaffen, die in einfacher Weise
herstellbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht die Puppe aus einem Bündel parallel
zueinander angeordneter Fasern, die in etwa im Bereich der
halben Bündellänge durch Verbindungsmittel garbenförmig zu
sammengefaßt sind. Weiter bestimmt erfindungsgemäß die Bün
dellänge bzw. die Fasern die Höhe der Puppe und die Fasern
bestehen aus einem eigensteifen Material, so daß sich die
so hergestellte Puppe selbst tragen kann. Die Fasern des
Bündels sind an den freien Enden buschig auseinandergezo
gen.
Als Fasern lassen sich auch alle Abfallmaterialien verwen
den, die beispielsweise aus Papier, Kunststoff, Leder oder
Draht bestehen. Nach dem festen Bündeln der Fasern und Aus
einanderziehen an den freien Enden ist die Spiel- und Deko
rationspuppe im wesentlichen fertig. Weitere Arbeitsgänge
sind nicht erforderlich. Es hat sich gezeigt, daß von der
buschigen Spiel- und Dekorationspuppe nach der Erfindung
eine hohe optisch ansprechende Wirkung ausgeht, wenn die
Puppe mit Augen versehen ist.
Werden Abfallmaterialien beispielsweise wie Zeitungen ver
wendet, werden mehrere Vorteile erzielt. Zum einen wird das
Altpapier einem Zusatznutzen zugeführt und zum anderen kann
die Puppe z. B. in einem Schaufenster als Blickfang einge
setzt werden. Zusätzlich besteht der Vorteil, daß auch bei
Papierfasern aufgrund der garbenförmigen Bündelung eine
hohe Eigensteifigkeit erzielt werden kann und die Puppe
nach der Erfindung kein inneres Traggerüst benötigt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau der buschigen Spiel- und
Dekorationspuppe nach der Erfindung, und
Fig. 2 eine Ausführungsform der buschigen Spiel- und Deko
rationspuppe nach der Erfindung;
Fig. 1 zeigt ein Bündel 1 aus Fasern, die beispielsweise
aus Papier, Kunststoff, Leder oder Draht bestehen und auch
aus Abfallmaterialien herstellbar sind. Die Fasern des Bün
dels 1 weisen eine im wesentlichen gleiche Länge auf und
sind durch Verbindungsmittel 4 im Bereich der halben Bün
dellänge garbenförmig miteinander verbunden. Bei den Ver
bindungsmitteln 4 kann es sich um Schnüre, Drähte, Klammern
oder sonstige Binder handeln.
Gemäß diesem prinzipiellen Aufbau, bei dem sich die Fasern
des Bündels 1 ausgehend von der Verbindungsstelle strahlen
förmig erstrecken, bilden die freien Enden 2, 3 der Fasern
die Enden des Bündels 1. Die freien Enden 2, 3 liegen im
wesentlichen auf einer gedachten Linie, wobei es auf eine
exakte Anordnung und einheitliche Länge nicht ankommt.
Ebenso kommt es auf eine exakte mittige Bündelung durch die
Verbindungsmittel 4 nicht an, weshalb der soweit beschrie
bene Aufbau leicht zu erzielen ist.
Um die Puppe nach der Erfindung vollständig herzustellen,
ist es abschließend nur noch erforderlich, die Fasern an
den freien Enden buschig auseinanderzuziehen, was bevorzugt
so weit geschieht, daß die Verbindungsmittel 4 nicht mehr
erkennbar sind. Hierbei bilden die oberen freien Enden 2
das Kopf- bzw. Haarteil der Puppe und die unteren freien
Enden 2, 3 eine Vielzahl von Standfüßen. Durch das buschige
Auseinanderziehen der Fasern und teilweise wirres Anordnen
nehmen eine Vielzahl von Fasern der freien Enden 3 auch die
Funktionen von Haaren ein und dienen nicht ausschließlich
alle als Standfüße. Infolge der garbenförmigen Bündelung
und das Auseinanderziehen der freien Enden läßt sich eine
mehr oder weniger buschige Kugel schaffen. Da die Fasern in
der Verbindungsstelle im Mittenbereich des Bündels zusam
menlaufen, ergibt sich erfindungsgemäß ein stabiler Stütz
stamm, zu dem jede Faser beiträgt und die Puppe insgesamt
eine hohe Eigensteifigkeit aufweist, obwohl die freien En
den der Fasern, wenn sie beispielsweise aus Papierstreifen
gefertigt sind, nur eine geringe Steifigkeit aufweisen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Puppe nach der Erfin
dung, die zusätzlich Augen 5 und einen Haltefaden 6 auf
weist. Die Augen 5 sind bevorzugt gleichfalls im Bereich
der Verbindungsmittel 4 angeordnet. Die Augen 5 können bei
spielsweise eingeklebt werden oder Bestandteil einer Brille
sein, die mit eingesetzt wird. Anstelle des Haltefadens 6,
an dem die Puppe frei schwingend aufgehängt werden kann,
können auch rückwärtige Klebeflächen vorgesehen sein, die
ein Ankleben an der Wand usw. zulassen. Ebenso ist es mög
lich, ein inneres Traggestell, beispielsweise aus Draht
vorzusehen, um zusätzlich Füße und Arme auszubilden.
Beispielsweise läßt sich die Puppe aus einem Bündel Altpa
pier fertigen, das ein Bündelgewicht von 10 bis 30 g auf
weist. Die Länge des Bündels von den freien Enden 2 bis zu
den freien Enden 3 beträgt beispielsweise 15 bis 25 cm. Be
vorzugt ist das Altpapier in Fasern mit einer Breite von
1 mm zerschnitten, wie dies beispielsweise in Reißwölfen
geschieht. Die bevorzugten Maße sind Bestandteil der Erfin
dung. Anstelle der Papierfasern lassen sich Kunststoffab
fälle und sonstige Materialien verwenden. Entsprechend dem
Grad des Auseinanderbiegens der Fasern lassen sich Puppen
fertigen, die stehen, sitzen, eine rundliche Gestalt auf
weisen oder flach sind. Weiter haben die Fasern erfindungs
gemäß als Einzelfasern eine im wesentlichen einheitliche
Gestalt, Form, Länge, Dicke, Breite und Eigensteifigkeit.
Claims (12)
1. Buschige Spiel- und Dekorationspuppe, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Puppe aus einem Bündel (1) parallel zu
einander angeordneter Fasern besteht, die in ihrer Länge
die Höhe der Puppe bestimmen,
daß das Bündel (1) im Bereich der halben Bündellänge gar benförmig durch Verbindungsmittel (4) miteinander verbunden sind, und
daß die Fasern an den freien Enden (2, 3) buschig auseinan dergebogen sind.
daß das Bündel (1) im Bereich der halben Bündellänge gar benförmig durch Verbindungsmittel (4) miteinander verbunden sind, und
daß die Fasern an den freien Enden (2, 3) buschig auseinan dergebogen sind.
2. Puppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fasern aus Papier, Kunststoff, Leder oder Draht bestehen.
3. Puppe nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich bei den Fasern um Abfallmaterial handelt.
4. Puppe nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bündel ein Bündelgewicht von 10 bis 30 g aufweist.
5. Puppe nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich um Fasern der Länge von 15 bis 25 cm handelt.
6. Puppe nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fasern eine Breite von 1 mm aufweisen.
7. Puppe nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die
das Bündel (1) zusammenhaltenden Verbindungsmittel (4) aus
Draht, Schnüren oder Kunststoffbindern bestehen.
8. Puppe nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Puppe ein inneres Drahtgerüst, insbesondere aus Draht auf
weist.
9. Puppe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Puppe Arme und/oder Standfüße aufweist, die mit dem Draht
gerüst verbunden sind.
10. Puppe nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Puppe eingesetzte Augen (5), die insbesondere Bestand
teil einer Brille sind, aufweist.
11. Puppe nach Anspruch 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Puppe eine Aufhängevorrichtung, insbesondere einen Fa
den (6) oder eine Klebestelle aufweist.
12. Puppe nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Traggerüst, die Augen (5) und die Aufhängevorrichtung
an den Verbindungsmitteln (4) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924208081 DE4208081A1 (de) | 1992-03-13 | 1992-03-13 | Buschige spiel- und dekorationspuppe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924208081 DE4208081A1 (de) | 1992-03-13 | 1992-03-13 | Buschige spiel- und dekorationspuppe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4208081A1 true DE4208081A1 (de) | 1993-09-16 |
Family
ID=6454014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924208081 Withdrawn DE4208081A1 (de) | 1992-03-13 | 1992-03-13 | Buschige spiel- und dekorationspuppe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4208081A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20021320U1 (de) | 2000-12-16 | 2001-03-08 | Johlitz, Jürgen, Dr., 58762 Altena | Drahtelementanordnung |
| US6800016B2 (en) | 2002-05-31 | 2004-10-05 | Mattel, Inc. | Flexible dolls and posable action figures |
-
1992
- 1992-03-13 DE DE19924208081 patent/DE4208081A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20021320U1 (de) | 2000-12-16 | 2001-03-08 | Johlitz, Jürgen, Dr., 58762 Altena | Drahtelementanordnung |
| US6800016B2 (en) | 2002-05-31 | 2004-10-05 | Mattel, Inc. | Flexible dolls and posable action figures |
| US7479054B2 (en) | 2002-05-31 | 2009-01-20 | Mattel, Inc. | Flexible dolls and posable action figures |
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Legal Events
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