DE4205574C2 - Kanalkörper und Verfahren zum Verlegen eines Kabels in diesem - Google Patents
Kanalkörper und Verfahren zum Verlegen eines Kabels in diesemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß den
unabhängigen Ansprüchen 1 oder 3 sowie auf eine Vorrichtung
gemäß der unabhängigen Ansprüche 4 oder 5.
Ein gattungsbestimmtes Verfahren sowie eine
gattungsbestimmende Vorrichtung sind der Druckschrift
CH 31 47 65 entnehmbar. Aus dieser Druckschrift ist
bekannt, ein Kabel oder dergleichen durch einen Kanal zu
verlegen. Hierzu wird eine in einem Führungskörper des
Kanals verschiebbar gelagerte Führungsseileinrichtung
verwendet. An dieser Führungsseileinrichtung kann das Kabel
angebracht werden. Wie den Figuren entnehmbar ist, kann die
Führungsseileinrichtung zusammen mit dem daran angebrachten
Kabel mit Hilfe eines Zugseils durch den Kanal gezogen
werden.
Bei der herkömmlichen Kabelverlegtechnik beispielsweise in
einen in eine Wand versenkten Kanalkörper wird dieser im
allgemeinen aus Kunstharz gefertigt, wobei seine
Außenoberfläche für ein leichtes Verlegen glatt oder für
ein leichtes Biegen wellenförmig ausgestaltet wird.
In jüngerer Zeit kommt auch ein schützender Kanalkörper, um
in diesem einen flexiblen Schlauch oder Schläuche für ein
Fluid, wie z. B. Heißwasser oder Gas, zu verlegen, in
steigendem Maß zur Anwendung, und zwar in Hinblick darauf,
einen leichten Austausch des Schlauches oder der Schläuche
wie auch einen Schutz für diese zu erzielen.
Um ein Elektrokabel in einem Kanalkörper nach dem Stand der
Technik zu verlegen, wird im allgemeinen zuerst ein
Führungsseil oder -draht in den Kanalkörper von einer
ersten Öffnung von diesem her eingeführt und das
Führungsseil aus der zweiten Öffnung des Kanalkörpers
herausgezogen. Dann wird das Elektrokabel mit dem
Führungsseil an der zweiten Öffnung des Kanalkörpers
verbunden und mittels dieses Seils durch den Kanalkörper
zur ersten Öffnung gezogen, so daß es im Kanalkörper
verlegt ist. Das Führungsseil wird dann vom Elektrokabel
getrennt.
Um einen flexiblen Schlauch in einen schützenden
Kanalkörper gemäß dem Stand der Technik zu verlegen, wie er
z. B. durch die JP-GM-OS Nr. 61-32880/86 und die JP-
Patent-OS- Nr. 63-62990/88 offenbart ist, wird im
allgemeinen ein Schlauch von einer ersten Öffnung des
schützenden Kanalkörpers eingeführt und in diesem durch
Vortreiben des Schlauches Stück für Stück von Hand, was
dadurch ermöglicht wird, daß der Schlauch zwar flexibel,
aber dennoch steif genug für diese Arbeit gemacht wird,
vorwärtsbewegt.
Bei den oben geschilderten Vorgängen zum Verlegen eines
Kabels oder eines Schlauches nach dem Stand der Technik
besteht jedoch ein gewisses Problem, das vor allem darin zu
sehen ist, daß das Kabel und/oder der Schlauch bzw. mehrere
von diesen, die bereits vorher verlegt worden sind und sich
in dem schützenden Kanalkörper befinden, das spätere
Verlegen eines Kabels oder eines Schlauches behindern und
gelegentlich eine solche Arbeit nahezu sogar unmöglich oder
äußerst schwierig machen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Verlegen eines Kabels
durch einen Kanal zu schaffen, mit deren Hilfe das Kabel
oder dergleichen in einfacher Weise - ohne großen Arbeits-
und Zeitaufwand - durch den Kanal verlegbar ist.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gelöst, das die
Kombination von Merkmalen des unabhängigen
Verfahrensanspruchs 1 aufweist, sowie durch das Verfahren,
das die Kombination von Merkmalen des unabhängigen
Verfahrensanspruchs 3 aufweist. Ferner wird die Aufgabe
durch die Vorrichtung gelöst, die die Kombination von
Merkmalen des unabhängigen Vorrichtungsanspruchs 4
aufweist, sowie durch die Vorrichtung, die die Kombination
von Merkmalen des unabhängigen Vorrichtungsanspruchs 5
aufweist. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Gegenstände
der unabhängigen Ansprüche sind in den jeweiligen
Unteransprüchen angegeben.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist die Möglichkeit gegeben,
ein Kabel oder einen Schlauch ohne eine Behinderung durch
bereits in einem Kanalkörper verlegte Kabel oder Schläuche
zu verlegen.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Perspektivansicht eines
Kanalkörpers und einer Führungsseileinrichtung
in einer Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kanalkörper von Fig. 1
mit der Führungsseileinrichtung sowie mit zwei
bereits im Kanalkörper aufgenommenen Kabeln;
Fig. 3 eine teilweise Perspektivansicht eines
Kanalkörpers mit einer wellenförmigen Oberfläche
und einem eingefügten Führungskörper als weitere
Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 4 und 5 Teil-Längsschnitte des Kanalkörpers von
Fig. 1 sowie der Führungsseileinrichtung im
Führungskörper zur Darstellung eines Verfahrens
gemäß der Erfindung;
Fig. 6 bis 8 einen Teil-Längsschnitt des in Fig. 1
gezeigten Kanalkörpers sowie der
Führungsseileinrichtung mit einem Zugseil zur
Erläuterung eines Verfahrens gemäß der Erfindung;
Fig. 9 und 10 einen Teil-Längsschnitt des Kanalkörpers
von Fig. 1 mit der Führungsseileinrichtung sowie
mit einem Zugseil zur Erläuterung des Verfahrens
gemäß der Erfindung;
Fig. 11 eine teilweise Perspektivansicht eines
Kanalkörpers mit einem Führungskörper an dessen
Außenoberfläche;
Fig. 12 einen Querschnitt eines Kanalkörpers mit einer
abgeflachten Bodenfläche.
Die Fig. 1 zeigt einen als Röhre ausgebildeten Kanalkörper
10 mit einem innenseitig angeordneten Führungskörper 12,
der mit einem eine Wand von diesem in Längsrichtung durch
setzenden Schlitz 13 versehen ist. Eine Führungsseileinrich
tung 20 umfaßt einen Schiffchen- oder Schützenkörper 21 und
eine mit diesem verbundene Lasche 21a. Der Kanalkörper 10
grenzt eine Kanaltrasse 11 ab. Der Schiffchenkörper 21 ist
wie ein Gewehrgeschoß gestaltet und in der Lasche 23 ist
ein Anschlußloch ausgebildet. Die Kanaltrasse 11 dient der
Aufnahme von einem oder mehreren Kabeln bzw. einem oder
mehreren Schläuchen. Der Führungskörper 12 nimmt die Füh
rungsseileinrichtung 20 auf, wobei die Lasche 21a in dem
Längsschlitz 13 bewegbar ist. Am Anschlußloch 23 wird ein
Bindedraht oder ein Strick angebracht, der mit einem Kabel
oder einem Schlauch verbunden wird. Das Führungsseil 22
der Führungsseileinrichtung 20 ist flexibel, jedoch steif
genug, damit es von Hand durch den Führungskörper 12 hindurch
vorgetrieben werden kann.
Wie die Fig. 4 zeigt, wird die Führungsseileinrichtung 20
von Hand längs des Führungskörpers 12 bewegt, wobei die
Lasche 21a längs des Schlitzes 13 im Führungskörper 12 ver
lagert wird. Da der Schiffchenkörper 21 der Führungsseil
einrichtung 20, der zum Ziehen eines Kabels C oder eines
Schlauches dient, wie ein Gewehrgeschoß ausgestaltet ist,
kann er glatt zusammen mit dem Führungsseil 22 durch den
röhrenartig ausgebildeten Führungskörper 12 bewegt werden,
wobei dann ein Kabel C an der Lasche 21a des Schiffchenkör
pers 21 angeschlossen werden kann.
Der als Röhre ausgebildete Kanalkörper 10 und der mit dem
Längsschlitz 11 versehene Führungskörper 12 können in einem
einzigen Herstellungsprozeß gefertigt werden. Andererseits
kann der Kanalkörper 10 getrennt vom Führungskörper 12 mit
dem Schlitz 13 ausgebildet werden, wobei der Führungskörper
12 in einen im Kanalkörper 10 ausgestalteten, dem Führungs
körper 12 angepaßten Längsschlitz eingesetzt wird. Ein Ka
nalkörper gemäß der Erfindung wird vorzugsweise aus Kunst
harz gefertigt, er kann jedoch auch aus irgendeinem anderen
Material, wie einem Metall, bestehen.
Der Führungskörper 12 kann im Querschnitt eine andere als
eine runde Gestalt haben, er kann z. B. oval, dreieckig oder,
wie in Fig. 11 gezeigt ist, rechteckig ausgebildet sein.
Die Führungsseileinrichtung 20 umfaßt, wie gesagt, den
Schiffchenkörper 21 mit der Lasche 21a und dem in dieser
ausgebildeten Anschlußloch. Mit dem Schiffchenkörper 21
ist das flexible, jedoch steife Führungsseil 22 verbunden.
Dieses Führungsseil 22 kann in vorteilhafter Weise ein
Stahldraht, ein verdrillter Stahl-Feindraht, ein strang
gepreßtes Kunstharz, ein stark gezwirntes oder überdrehtes
Kunstharzfaserseil oder ein faserverstärktes Kunststoffseil
sein.
Anstelle der Lasche 21a kann der Schiffchenkörper 21 selbst
ein (nicht dargestelltes) Loch oder einen Haken an seinem
vorderen Teil haben, woran ein Kabel C oder ein Schlauch
oder auch ein Zugseil 30 befestigt werden können.
Der Schiffchenkörper muß nicht wie ein Gewehrgeschoß ausge
bildet sein, vielmehr kann er rund, stab- oder ballförmig
sein oder irgendeine Gestalt haben, die durch den Führungs
körper 12 hindurch bewegt werden kann, obwohl die Ausbil
dung nach Art eines Gewehrgeschosses bevorzugt wird, weil
ein derartiger Schiffchenkörper 21 im allgemeinen störungs
freier und glatter durch den Führungskörper 12 hindurch
bewegt werden kann. Die Länge des Schiffchenkörpers
21 soll so bemessen werden, daß durch diesen keine Behin
derung im Durchgang durch den Führungskörper hervorgerufen
wird.
Der Schiffchenkörper 21 kann mit Rollen, wie (nicht darge
stellten) Laufrollen versehen sein, die die glatte und ste
tige Bewegung der Führungsseileinrichtung 20 durch den Füh
rungskörper 12 weiter begünstigen. Der Kanalkörper 10 kann
im Querschnitt eine andere als eine runde Gestalt haben,
wie diese in den Figuren gezeigt ist; so kann dieser Körper
10 oval, dreieckig oder auch rechteckig sein. Die Außen
oberfläche des Kanalkörpers 10 kann, wie in Fig. 3 gezeigt
ist, wellenförmig gestaltet sein, so daß dem Kanalkörper
eine größere Flexibilität und Festigkeit vermittelt wird,
da er gelegentlich auch in einer abgebogenen oder ge
krümmten Art verlegt wird.
Bei dem gewellten Kanalkörper 10 von Fig. 3 ist der Führungs
körper 12 getrennt ausgebildet worden und später in die
im Körper 10 vorhandene Längsöffnung eingesetzt worden.
Ein Kanalkörper mit einer gewellten Röhre 10 und einem
einen Längsschlitz 13 besitzenden Führungskörper 12 können
zusammen in einem einzigen Herstellungsvorgang aus Kunst
harz gefertigt werden.
Wie die Fig. 11 zeigt, kann ein Führungskörper 12 an der
Außenfläche des Kanalkörpers 10 anstatt an der Innenfläche
ausgestaltet sein. Ferner können anstelle von nur einem
Führungskörper 12 mehrere (nicht dargestellte) Führungskör
per vorgesehen sein, so daß mehrere Kabel oder Schläuche
gleichzeitig verlegt werden können.
Ein Kanalkörper gemäß der Erfindung wird üblicherweise in
eine Wand oder den Erdboden eingesenkt oder im Freien verlegt.
Im Fall eines im Erdboden verlegten Kanalkörpers kann ein
Teil der Außenfläche der Röhre 10, welcher zum Führungs
körper 12 entgegengesetzt liegt, im wesentlichen eben ausge
bildet werden, wie die Fig. 12 zeigt, so daß diese ebene
Außenfläche ohne Schwierigkeiten und sicher im Erdboden
nach unten gerichtet verlegt werden kann, wobei der Führungs
körper 12 immer oberhalb des ebenen Teils der Kanaltrasse
11 liegt.
Im folgenden werden erfindungsgemäße Verfahren zum Verlegen
eines Kabels erläutert.
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen Fall, wobei ein Kabel C in
einen Kanalkörper mittels einer Führungsseileinrichtung
20 eingebracht wird. Der Schiffchenkörper 21 der Einrichtung
20 wird an einer ersten Öffnung des Führungskörpers 12 in
diesen eingesetzt, wobei die Lasche 21a im Längsschlitz
13 aufgenommen wird. Durch Verschieben des mit dem Schiff
chenkörper 21 verbundenen Führungsseils 22 in Vorwärtsrich
tung von Hand im Führungskörper 12 wird die Führungsseil
einrichtung 20 vorgetrieben, bis der Schiffchenkörper 21
an einer zweiten Öffnung des Führungskörpers 12 austritt
und damit das Führungsseil 22 gänzlich durch den Führungs
körper 12 gezogen ist.
Dann wird an dieser zweiten Öffnung des Führungskörpers
12 mit dem Anschlußloch 23 der Lasche 21 mittels eines
Drahts oder Stricks ein Kabel C verbunden. Hierauf wird
das Führungsseil 22 von der ersten Öffnung des Führungskör
pers 12 her zurückgezogen, wobei das mit dem Anschlußloch
23 der Lasche 21a verbundene Kabel zusammen mit der Einrich
tung 20 längs der Kanaltrasse 11 des Kanalkörpers 10 gezo
gen wird und damit in diesem Körper verlegt wird. Wenn das
Kabel C aus der Kanaltrasse 11 auf der Seite der ersten
Öffnung des Führungskörpers 12 austritt, dann wird es vom
Anschlußloch 23 der Führungsseileinrichtung 20 getrennt.
Die Fig. 6-8 zeigen ein weiteres Verfahren zum Verlegen
eines Kabels mittels eines Zugseils 30. Zuerst wird, wie
in Fig. 6 gezeigt ist, die Führungsseileinrichtung 20 in
die erste Öffnung des Führungskörpers 12 eingebracht, wobei
die Lasche 21a im Schlitz 13 aufgenommen wird. Das Führungs
seil 22 wird von Hand durch den Führungskörper 12 in dersel
ben Weise, wie oben beschrieben wurde, vorgetrieben. An
der zweiten Öffnung des Führungskörpers 12 wird mit dem
Anschlußloch 23 der Lasche 21a des Schiffchenkörpers 21
ein Zugseil 30 mittels eines Bindedrahts od. dgl. verbun
den. Dann wird die Führungsseileinrichtung 20 durch den
Führungskörper 12 hindurch zurückgezogen, so daß das Zug
seil 30 durch die Kanaltrasse 11 hindurch geführt wird,
wie in Fig. 7 gezeigt ist. Anschließend wird das Zugseil
mit einem Kabel C an einer der beiden Öffnungen der Kanal
trasse 11 verbunden. Hierauf wird das Zugseil 30 von der
Seite aus, die nicht für das Verbinden mit dem Kabel C ge
dient hat, durch die Kanaltrasse 11 des Röhrenkörpers 10
gezogen, bis das Kabel C gänzlich durch die Kanaltrasse
11 hindurch bewegt worden ist, wie in Fig. 8 angedeutet
ist. Wenn das Kabel C in der Kanaltrasse 11 verlegt ist,
dann wird das Zugseil 30 vom Kabel getrennt. Dieses Verfah
ren ist von Vorteil, wenn ein schwereres Kabel in einem
Kanalkörper 10 verlegt werden soll.
Ein weiteres Verfahren zum Verlegen eines Kabels mittels
eines Zugseils 30 ist in den Fig. 9 und 10 gezeigt. Das
Zugseil 30 wird mit dem Anschlußloch an einer ersten Öff
nung des Führungskörpers 12 verbunden und durch die Kanal
trasse 11 in der in Fig. 9 gezeigten Weise verlegt. An einer
zweiten Öffnung des Führungskörpers 12 wird das Zugseil
30 vom Anschlußloch 23 getrennt und dort mit einem Kabel
C verbunden. Anschließend werden das Zugseil 30 und das
Kabel C durch die Kanaltrasse 11 in der in Fig. 10 gezeigten
Weise gezogen. An der ersten Öffnung des Führungskörpers
12 wird das Zugseil vom Kabel C entfernt, womit das Kabel
C dann längs der Trasse 11 abgelegt wird.
Das bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zu verwendende Zug
seil 30 kann irgendein Seil sein, das biegsam und steif
genug ist, um ein Kabel C oder einen Schlauch bei einem
Verlegevorgang ziehen zu können.
Ein Zugseil 30 wird mit Vorteil dann verwendet, wenn ein
Kabel C oder ein Schlauch einen großen Durchmesser haben
bzw. wenn das Kabel oder der Schlauch schwer sind. Ferner
wird ein solches Seil mit Vorteil bei einem Verlegen eines
Kabels oder Schlauches in einem im Erdboden versenkten Ka
nalkörper oder im Fall, da ein Kanalkörper an mehreren Stel
len gebogen ist, verwendet.
Gemäß den Verfahren zum Verlegen eines Kabels und/oder eines
Schlauches nach der Erfindung, wie diese in Verbindung mit
den Fig. 4-10 beschrieben wurden, kann ein Kabel oder
ein Schlauch ohne Schwierigkeiten in einem Kanalkörper zu
sätzlich zu weiteren Kabeln oder Schläuchen, die bereits
in diesem Kanalkörper vorhanden sind, verlegt werden, weil
solche vorhandene Kabel oder Schläuche am Boden der Kanal
trasse liegen, wodurch Raum oberhalb dieser für weitere
Kabel oder Schläuche vorhanden ist. Als Ergebnis dessen
können sowohl das Verlegen eines Kabels wie eines Schlauches,
was im Stand der Technik beschwerlich und zeitaufwendig
nur durchzuführen war, mit weniger körperlicher Anstrengung
und größerer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Verlegen eines Kabels (C), Schlauchs oder
Zugseils (30) durch einen Kanalkörper hindurch, der eine
Röhre (10) sowie einen Führungskörper (12) ausweist, der in
Längsrichtung von einem Längsschlitz (13) durchsetzt wird,
mit den Schritten
im Schritt (a) die Führungsseileinrichtung (20) von der ersten zur zweiten Öffnung des Führungskörpers (12) verschoben wird, indem das Führungsseil (22) die Führungsseileinrichtung (20) vortreibt, und
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) hindurch ausreichend steif ist.
- a) Einführen einer Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist, in eine erste Öffnung des Führungskörpers (12), und Verschieben der Führungsseileinrichtung (20) durch den Führungskörper (12),
- b) Verbinden des Kabels (C), Schlauches oder Zugseils (30) mit der Führungsseileinrichtung (20) an der zweiten Öffnung des Führungskörpers (12), und
- c) Zurückziehen der Führungsseileinrichtung (20), mit der das Kabel (C), der Schlauch oder das Zugseil (30) verbunden ist, durch den Führungskörper (12) hindurch, um das Kabel (C), den Schlauch oder das Zugseil (30) durch eine Kanaltrasse (11) des Kanalkörpers zu ziehen sowie zu verlegen,
im Schritt (a) die Führungsseileinrichtung (20) von der ersten zur zweiten Öffnung des Führungskörpers (12) verschoben wird, indem das Führungsseil (22) die Führungsseileinrichtung (20) vortreibt, und
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) hindurch ausreichend steif ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß,
nachdem das Zugseil (30) durch die Kanaltrasse (11) des
Kanalkörpers verlegt worden ist, an einer der beiden
Öffnungen der Kanaltrasse (11) ein Kabel (C) oder Schlauch
mit dem Zugseil (30) verbunden wird, und das Zugseil (30)
ausgehend von der anderen der beiden Öffnungen der
Kanaltrasse (11) durch die Kanaltrasse (11) gezogen wird,
um das Kabel (C) oder den Schlauch durch die Kanaltrasse
(11) zu ziehen oder zu verlegen.
3. Verfahren zum Verlegen eines Kabels (C) oder Schlauchs
durch einen Kanal hindurch, der eine Röhre (10) sowie einen
Führungskörper (12) ausweist, der in Längsrichtung von
einem Längsschlitz (13) durchsetzt wird, mit den Schritten
im Schritt (b) die Führungsseileinrichtung (20) von der ersten zur zweiten Öffnung des Führungskörpers (12) verschoben wird, indem das Führungsseil (22) die Führungsseileinrichtung (20) vortreibt, und
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) hindurch ausreichend steif ist.
- a) Verbinden eines Zugseils (30) mit einer Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist,
- b) Einführen der Führungsseileinrichtung (20), mit der das Zugseil (30) verbunden ist, in eine erste Öffnung des Führungskörpers (12), und Verschieben der Führungsseileinrichtung (20) durch den Führungskörper (12), so daß das Zugseil (30) durch die Kanaltrasse (11) hindurch von der ersten zur zweiten Öffnung des Führungskörpers (12) verlegt wird,
- c) Entfernen des Zugseils (30) von der Führungsseileinrichtung (20) an der zweiten Öffnung des Führungskörpers (12),
- d) Verbinden eines Kabels (C) oder Schlauches mit dem Zugseil (30) an einer der beiden Öffnungen der Kanaltrasse (11) des Kanalkörpers, und
- e) Ziehen des Zugseils (30) ausgehend von der anderen der beiden Öffnungen der Kanaltrasse (11), um das Kabel (C) oder den Schlauch durch die Kanaltrasse (11) zu ziehen und zu verlegen,
im Schritt (b) die Führungsseileinrichtung (20) von der ersten zur zweiten Öffnung des Führungskörpers (12) verschoben wird, indem das Führungsseil (22) die Führungsseileinrichtung (20) vortreibt, und
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) hindurch ausreichend steif ist.
4. Vorrichtung zur Verlegung eines Kabels (C) und/oder
eines Schlauches oder mehrerer solcher durch eine
Kanaltrasse, die aufweist
einen Kanalkörper mit einer Röhre (10), in der die Kanaltrasse (11) abgegrenzt ist, sowie einem in Längsrichtung der Röhre (10) verlaufenden Führungskörper (12), der in Längsrichtung von einem Längsschlitz (13) durchsetzt ist und an der Innenfläche der Röhre (10) ausgebildet ist, wobei die Kanaltrasse (11) der Aufnahme eines Kabels (C) und/oder eines Schlauches oder mehrerer solcher dient, und
eine in dem Führungskörper (12) verschiebbar aufgenommene Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist und dem Ziehen eine Kabels, Schlauches oder Zugseils (30), welches zum Ziehen eines Kabels oder Schlauches durch die Kanaltrasse (11) verwendet wird, durch die Kanaltrasse (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) ausreichend steif ist, und
die Führungsseileinrichtung (20) durch ein Vortreiben der Führungsseileinrichtung (20) mit Hilfe des Führungsseils (22) verschiebbar ist.
einen Kanalkörper mit einer Röhre (10), in der die Kanaltrasse (11) abgegrenzt ist, sowie einem in Längsrichtung der Röhre (10) verlaufenden Führungskörper (12), der in Längsrichtung von einem Längsschlitz (13) durchsetzt ist und an der Innenfläche der Röhre (10) ausgebildet ist, wobei die Kanaltrasse (11) der Aufnahme eines Kabels (C) und/oder eines Schlauches oder mehrerer solcher dient, und
eine in dem Führungskörper (12) verschiebbar aufgenommene Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist und dem Ziehen eine Kabels, Schlauches oder Zugseils (30), welches zum Ziehen eines Kabels oder Schlauches durch die Kanaltrasse (11) verwendet wird, durch die Kanaltrasse (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) ausreichend steif ist, und
die Führungsseileinrichtung (20) durch ein Vortreiben der Führungsseileinrichtung (20) mit Hilfe des Führungsseils (22) verschiebbar ist.
5. Vorrichtung zur Verlegung eines Kabels (C) und/oder
eines Schlauches oder mehrerer solcher durch eine
Kanaltrasse, die aufweist
einen Kanalkörper mit einer Röhre (10), in der die Kanaltrasse (11) abgegrenzt ist, sowie einem in Längsrichtung des Hohlkörpers verlaufenden Führungskörper (12), der in Längsrichtung von einem Längsschlitz (13) durchsetzt ist, wobei die Kanaltrasse (11) der Aufnahme eines Kabels (C) und/oder eines Schlauches oder mehrerer solcher dient, und
eine in dem Führungskörper (12) verschiebbar aufgenommene Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist und dem Ziehen eine Kabels, Schlauches oder Zugseils (30), welches zum Ziehen eines Kabels oder Schlauches durch die Kanaltrasse (11) verwendet wird, durch die Kanaltrasse (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungskörper (12) an der Außenfläche des Hohlkörpers (10) ausgebildet ist,
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) ausreichend steif ist, und
die Führungsseileinrichtung (20) durch ein Vortreiben der Führungsseileinrichtung (20) mit Hilfe des Führungsseils (22) verschiebbar ist.
einen Kanalkörper mit einer Röhre (10), in der die Kanaltrasse (11) abgegrenzt ist, sowie einem in Längsrichtung des Hohlkörpers verlaufenden Führungskörper (12), der in Längsrichtung von einem Längsschlitz (13) durchsetzt ist, wobei die Kanaltrasse (11) der Aufnahme eines Kabels (C) und/oder eines Schlauches oder mehrerer solcher dient, und
eine in dem Führungskörper (12) verschiebbar aufgenommene Führungsseileinrichtung (20), die ein Führungsseil (22) aufweist und dem Ziehen eine Kabels, Schlauches oder Zugseils (30), welches zum Ziehen eines Kabels oder Schlauches durch die Kanaltrasse (11) verwendet wird, durch die Kanaltrasse (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungskörper (12) an der Außenfläche des Hohlkörpers (10) ausgebildet ist,
das Führungsseil (22) flexibel, jedoch für das Vortreiben durch den Führungskörper (12) ausreichend steif ist, und
die Führungsseileinrichtung (20) durch ein Vortreiben der Führungsseileinrichtung (20) mit Hilfe des Führungsseils (22) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Röhre (10) über ihre
Längserstreckung an der zum Führungskörper (12)
entgegengesetzten Seite im wesentlichen flach ausgebildet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Röhre (10) und der Führungskörper
(12) als eine Einheit in einem einzigen Herstellungsvorgang
ausgebildet sind.
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