[go: up one dir, main page]

DE4293178B4 - Vorrichtung und Verfahren zur Nachbehandlung der Zitzen eines gemolkenen Tieres - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Nachbehandlung der Zitzen eines gemolkenen Tieres Download PDF

Info

Publication number
DE4293178B4
DE4293178B4 DE4293178A DE4293178A DE4293178B4 DE 4293178 B4 DE4293178 B4 DE 4293178B4 DE 4293178 A DE4293178 A DE 4293178A DE 4293178 A DE4293178 A DE 4293178A DE 4293178 B4 DE4293178 B4 DE 4293178B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milking
robot arm
animal
udder
teats
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4293178A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4293178C5 (de
DE4293178T1 (de
Inventor
Karel Van Den Berg
René Fransen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lely Enterprises AG
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=26646886&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE4293178(B4) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Priority claimed from NL9200258A external-priority patent/NL9200258A/nl
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Application granted granted Critical
Publication of DE4293178B4 publication Critical patent/DE4293178B4/de
Publication of DE4293178C5 publication Critical patent/DE4293178C5/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/003Devices for applying insecticides or medication
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/017Automatic attaching or detaching of clusters
    • A01J5/0175Attaching of clusters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/02Accessories for milking machines or devices for cleaning or sanitising milking machines or devices
    • A01J7/025Teat cup cleaning, e.g. by rinse jetters or nozzles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/04Accessories for milking machines or devices for treatment of udders or teats, e.g. for cleaning

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren, wie z. B. von Kühen, in einem Melkstand (1),
mit einem Melkroboter (8),
der einen Roboterarm (45) aufweist,
wobei der Roboterarm (45) unter ein sich im Melkstand aufhaltendes Tier bewegbar ist, um zum Melken Zitzenbecher (53,54) an die Zitzen des Tieres anzuschließen, und mit einer Nachbehandlungseinrichtung (105),
die zum automatischen Nachbehandeln des Euters und/oder der Zitzen des Tieres nach dem Melken vorgesehen ist, wobei die Nachbehandlungseinrichtung (105) eine Sprüh-' düse (108) aufweist,
wobei die Sprühdüse (108) nahe dem Ende des Roboterarms (45) in dem Roboterarm (45) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren, wie z. B. von Kühen, in einem Melkstand, mit einem Melkroboter, der einen Roboterarm aufweist, der unter ein sich im Melkstand aufhaltendes Tier bewegbar ist, um zum Melken Zitzenbecher an die Zitzen des Tieres anzuschließen nach Anspruch 1, sowie ein Verfahren zum Nachbehandeln der Zitzen eines Tieres nach dem Melken mit einer Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren nach Anspruch 10.
  • Vorrichtungen zum automatischen Melken von Tieren sind bekannt. So offenbart die EP 0 360 354 A1 eine Vorrichtung, bei der die Zitzenbecher des Melkzeugs gemeinsam an einem Roboterarm gehalten sind. Zum Melken wird die Lage der einzelnen Zitze mit einer Zitzenerkennungseinrichtung festgestellt und mit dem Roboterarm jeweils einzeln ein Zitzenbecher an die jeweilige Zitze angesetzt, um nach Abschluß des Melkens einzeln abgezogen zu werden.
  • Aus der EP 0 323 444 A2 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Maschinenarm sowohl das Melkzeug als auch ein schalenförmiges Becken trägt, das zum Waschen und Reinigen des Euters des Tieres vor dem Melken dient. Das Melkzeug und das Reinigungsbecken sind zur Benutzung wechselweise in eine Arbeitsstellung zu schwenken. Die zu melkende Kuh wird zunächst positionsgerecht im Melkstand fixiert, das Reinigungsbecken in Arbeitslage geschwenkt und durch Auf wärtsfahren des Maschinenarms die Zitzen und das Euter in das Reinigungsbecken getaucht. Nach der Reinigung des Euters wird der Maschinenarm abgesenkt, das Reinigungsbecken in eine Außerbetriebslage verschwenkt und das Melkzeug eingeschwenkt. Durch Hochfahren des Maschinenarms mit eingeschwenktem Melkzeug sollen alle vier Zitzenbecher gleichzeitig an die Zitzen des Tieres angesetzt werden, um den Melkvorgang auszuführen.
  • Aus Gründen der Hygiene und im Hinblick auf die für Milch geltenden Qualitätsnormen ist es wichtig, die Zitzen nicht nur vor, sondern auch nach dem Melken zu reinigen.
  • In der GB 2 192 351 A ist hierzu vorgeschlagen, mittels einer Sprühlanze eine Nachbehandlungsflüssigkeit auf die Zitzen und das Euter des Tieres aufzubringen. Eine derartige Sprühlanze kann auch Teil einer Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren sein und ist zum Aufbringen der Nachbehandlungsflüssigkeit in eine Sprühstellung zu verschwenken.
  • Die DE 39 15 653 A1 offenbart ein Melkverfahren, bei dem die Zitzenbecher von einem Roboterarm gegriffen und gemeinsam an die Zitzen angesetzt werden. Vor dem Melken kann das Euter gereinigt und nach dem Melken ein Desinfektionsmittel aufgebracht werden.
  • Gemäß der Erfindung weist die Vorrichtung eine automatisch zu betätigende Nachbehandlungseinrichtung mit einer Sprüh- düse zum Nachbehandeln des Euters und/oder der Zitzen des Tieres nach dem Melken auf, wobei die Sprühdüse nahe dem Ende des Roboterarms in dem Roboterarm angeordnet ist. Mittels der Sprühdüse dieser Nachbehandlungseinrichtung kann eine Nachbehandlungsflüssigkeit auf das Euter des Tieres gesprüht werden, die ein Desinfektionsmittel ent halten kann. Das Desinfizieren des Euters und/oder der Zitzen des gemolkenen Tieres trägt dazu bei, daß bei dem Tier weniger Infektionen auftreten. Vorzugsweise ist die Sprühdüse am Ende des Roboterarms angeordnet.
  • Die Nachbehandlungseinrichtung weist vorteilhaft eine Zufuhrleitung mit einem darin eingebautem Ventil auf. Wird das Ventil nahe der Sprühdüse angeordnet, werden beim Öffnen und Schließen des Ventils in der Anlaufphase und in der Endphase auftretende Probleme bei der Flüssigkeitszufuhr zu der Sprühdüse vermieden, so daß die Sprühdüse nahezu sofort nach dem Öffnen des Ventils einen vorzugsweise fächerförmigen Sprühstrahl erzeugt.
  • Die Sprühdüse ist derart an oder nahe dem Ende des Roboterarms zum automatischen Melken von Tieren angeordnet, daß ein relativ zu diesem Ende nach vorn und oben gerichteter fächerförmiger Sprühstrahl erzielt wird, der vorteilhaft einen Spitzenwinkel von etwa 45° hat. Die Sprühdüse kann dabei zwischen zwei Zitzenbechern liegen, die am Ende des Roboterarms gehalten sind.
  • Vorteilhaft bildet dieser fächerförmige Sprühstrahl relativ zu einer sich durch die vorderen Zitzenbecher erstreckenden vertikalen Ebene einen Winkel, der zwischen 10 und 50° liegt.
  • Durch die Ausrichtung des fächerförmigen Sprühstrahls nach vorn und oben wird vermieden, daß beim Besprühen des Euters und/oder der Zitzen Nachbehandlungsflüssigkeit in die Zitzenbecher eindringt.
  • Nach dem Verfahren zum Nachbehandeln der Zitzen eines gemolkenen Tieres nach dem Melken in einer Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren in einem Melkstand, die einen Melkroboter mit einem Roboterarm aufweist, der zum Anschließen von Zitzenbechern unter ein sich im Melkstand aufhaltendes Tier bewegbar ist, wobei eine Sprühdüse einer Nachbehandlungseinrichtung nahe dem Ende des Roboterarms in dem Roboterarm angeordnet ist, wobei nach dem Melken des Tieres zunächst die Zitzenbecher von den Tierzitzen abgenommen werden und vor dem Besprühen des Euters und/oder der Zitzen mit einer Nachbehandlungsflüssigkeit der Roboterarm zunächst in eine Position gebracht wird, in der ein von dem Roboterarm nach vorne und aufwärts zum Euter gerichteter Sprühstrahl der Sprühdüse exakt auf das Euter trifft oder geringfügig außerhalb desselben liegt und dann die Nachbehandlungsflüssigkeit automatisch von dem Roboterarm auf das Euter und/oder die Zitzen gesprüht wird. Dadurch wird nach jedem Melkvorgang das Euter und/oder die Zitzen des gemolkenen Tieres ohne manuellen Arbeitsgang automatisch desinfiziert, was für die Hygiene und die Gesundheit des Tieres von Vorteil ist.
  • Bevorzugt wird die Nachbehandlungsflüssigkeit in einem fächerförmigen Sprühstrahl gesprüht, wobei der Roboterarm während des Sprühens vorzugsweise in einer horizontalen Ebene bewegt wird. Dabei ist es zweckmäßig, das Besprühen des Euters von hinten in Richtung auf die Vorderseite des Euters auszuführen.
  • Wird der Sprühstrahl während des Sprühens unter dem Euter entlang in eine Richtung bewegt, die der Richtung entspricht, die sich von der Ebene des fächerförmigen Strahles zu den Zitzenbechern erstreckt, kann vermieden werden, daß Nachbehandlungsflüssigkeit von dem fächerförmigen Strahl und/oder dem Euter und/oder den Zitzen in die Zitzenbecher tropft, da sich die Zitzenbecher während des Sprühens von der besprühten Fläche wegbewegen.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und ihrer Merkmale ist nachfolgend ein Ausführungsbeispiel beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
  • 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren;
  • 2 eine Draufsicht eines Ausschnittes der in 1 gezeigten Vorrichtung;
  • 3 eine Seitenansicht einer Reinigungseinheit zum Reinigen der Zitzen des Euters eines zu melkenden Tieres;
  • 4 die in 3 gezeigte Reinigungseinheit, die an dem Roboterarm der in 1 gezeigten Vorrichtung angeordnet ist, sowie eine Waschvorrichtung zum Reinigen der in 3 gezeigten Reinigungseinheit;
  • 5 eine Draufsicht der Vorrichtung nach 4;
  • 6 ein Blockschaltbild einer Nachbehandlungseinrichtung zum Nachbehandeln des Euters und/oder der Zitzen eines Tieres nach dem Melken mit schematischer Darstellung des Aufbaus der Vorrichtung;
  • 7 eine in einer Vorrichtung nach 5 angeordnete Nachbehandlungseinrichtung nach 6, vergrößert dargestellt nach der Linie XVII-XVII in 5.
  • Die in den 1 und 2 gezeigte Vorrichtung hat einen Melkstand 1, der von einer Einfassung 2 umgeben ist, die dem Tier eine begrenzte Bewegungsfreiheit erlaubt. Das Tier kann den Melkstand am hinteren Ende von der Seite betreten und auf dieser Seite am vorderen Ende verlassen. Da das vordere Ende des Melkstandes mit einem Futterbehälter versehen ist, wird die Kuh weit genug nach vorn treten und in eine Position gelangen, in der sie in einfacher Weise gemolken werden kann.
  • An der anderen Längsseite des Melkstandes, die derjenigen gegenüberliegt, an der sich der Eingang und der Ausgang befinden, ist ein fester Rahmen 3 angeordnet, der Bestandteil der Einfassung 2 ist und einen ersten Rahmenteil 4 und einen zweiten Rahmenteil 5 aufweist. Der erste Rahmenteil 4 erstreckt sich parallel zu und überwiegend oberhalb des zweiten Rahmenteiles 5. Dabei ist der erste Rahmenteil 4 mit der Außenseite von zwei vertikalen Pfosten 6 und 7 starr verbunden, die Bestandteil der Einfassung 2 sind, während der zweite Rahmenteil 5 zwischen diesen beiden Pfosten 6 und 7 starr befestigt ist.
  • Mit dem ersten Rahmenteil 4 ist ein Melkroboter 8 zum automatischen Melken von Tieren beweglich verbunden, der an dem zweiten Rahmenteil 5 abgestützt ist, welcher im übrigen in einer solchen Höhe angeordnet ist, daß Arme des Melkroboters 8 an seiner Unterseite entlang unter die sich im Melkstand aufhaltende Kuh bewegt werden können.
  • Der Melkroboter 8 hat ein Traggestell 9 für die weiteren Teile des Melkroboters. Durch Ausbildung des oberen Rahmenteiles 4 als Holm können das Traggestell 9 und folglich der gesamte Melkroboter 8 in einfacher Weise an diesem Rahmenteil entlangbewegt werden.
  • Das Traggestell 9 hat einen Balken 10, der überwiegend parallel zu dem ersten Rahmenteil 4 ausgerichtet ist, eine Stütze 11, die sich senkrecht zu diesem und vertikal nach unten erstreckt und starr an ihm befestigt ist, und zwei Streben 12. Nahe den Enden des Balkens 10 sind Halterungselemente 13 paarweise angeordnet. Mit je zwei Halterungselementen 13 sind in einem Winkel von etwa 45° mittels starr an ihnen befestigter Lagerplatten zwei Rollen 16 verbunden, die ein Rollenpaar 15 bilden, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das Traggestell 9 an dem oberen Rahmenteil 4 derart aufgehängt ist, daß es in einfacher Weise an ihm entlangbewegt werden kann. Der Balken 10 des Traggestelles 9 ist beiderseits mit zwei Trägern 17 versehen. An diesen Trägern ist ein Motor 19 derart befestigt, daß er um eine Schwenkachse 18 schwenkbar ist. Der Motor 19 treibt eine Rolle 20 an, die vorzugsweise eine Gummi-Oberfläche hat und mittels einer Feder 21 an den oberen Rahmenteil 4 gedrückt wird. Da die Feder 21 zwischen dem Motor 19 und dem Traggestell 9 wirksam ist, bleibt die von dem Motor 19 anzutreibende Rolle 20 an den oberen Rahmenteil 4 gedrückt, so daß sie, wenn der Motor angetrieben wird, in Längsrichtung an dem oberen Rahmenteil 4 und folglich auch an dem gesamten Traggestell 9 entlangbewegt wird.
  • Mit dem Halterungselement 13, das vom Melkstand aus gesehen das hintere Halterungselement ist, ist ein Sensor 22 verbunden, der beispielsweise einen Laser aufweist. Mittels dieses Sensors 22 kann der Melkroboter aus einer Ruhelage in Längsrichtung des Melkstandes in eine Arbeitslage gebracht werden, in der die Arme des Melkroboters unter das sich in dem Melkstand aufhaltende Tier bewegt werden und den Bewegungen des Tieres in Längsrichtung des Melkstandes folgen. Zu diesem Zweck wirkt der Sensor 22 mit einem Stützelement 23 zusammen, das an die Rückseite des Tieres bewegt werden kann. Mittels eines Gestänges, das bei dieser Ausführungsform durch ein Viergelenk und insbesondere durch eine Parallelogramm-Konstruktion 24 gebildet ist, wird das Stützelement 23 derart zur Anlage gebracht, daß es relativ zu dem Boden des Melkstandes schwenkbar ist. Mittels zweier Stangen 25 ist an dem Stützelement 23 eine Platte 26 angeordnet, die seitlich außerhalb der Rahmenteile 4 und 5 positioniert und derart angeordnet ist, daß sie ein von dem Sensor 22 gegebenes Signal reflektieren kann. Wenn der Sensor 22 das reflektierte Signal empfangen hat, gibt er ein Kontrollsignal, das die tatsächliche, d. h. die gemessene Entfernung zwischen der Platte 26 und dem Sensor 22 anzeigt, und aufgrund dessen der Motor 19 angetrieben werden kann, worauf der Melkroboter 8 in Längsrichtung des Melkstandes derart bewegt wird, daß die Entfernung zwischen der Platte 26 und dem Sensor 22 einen vorgegebenen Wert erreicht bzw. beibehält.
  • In der Ruhelage befindet sich der Melkroboter 8 in einer Position, in der er relativ zu den Rahmenteilen 4 und 5 so weit wie möglich nach hinten gedrückt ist; in dieser Position tritt der Melkroboter 8 über ein Kontaktelement 27 mit der Platte 26 in Eingriff und hält das Stützelement 23 in einer Position fest, in der es so weit wie möglich nach hinten gedrückt ist. Anders ausgedrückt wird das Stützelement 23 von dem Melkroboter 8 in seiner Position verriegelt, wenn sich der Roboter in der Ruhelage befindet. Wird der Melkroboter aus dieser Ruhelage in Längsrichtung des Melkstandes in die Arbeitslage gebracht, in der die Arme des Melkroboters unter das sich in dem Melkstand aufhaltende Tier bewegt werden, so wird das Stützelement 23 entriegelt und unter der Wirkung einer zwischen der Parallelogramm-Konstruktion 24 und der Einfassung 2 angeordneten Feder gegen die Rückseite der sich dann in dem Melkstand aufhaltenden Kuh gedrückt. Bewegt sich die Kuh nach vorn oder hinten, so bleibt das Stützelement 23 durch den Druck der Feder 28 gegen die Hinterseite des Tieres gedrückt, so daß die Position der Platte 26 entscheidend ist für die Position des Tieres in dem Melkstand in Längsrichtung und der Melkroboter mittels des Sensors 22 unter Konstanthaltung der Entfernung in der Längsrichtung zwischen der Platte 26 und dem Sensor 22 den Bewegungen der Kuh in Längsrichtung des Melkstandes folgen kann.
  • Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Stütze 11 des Traggestelles 9 vertikal nach unten bis kurz unter den zweiten Rahmenteil 5. An der Unterseite der Stütze 11 befindet sich ein horizontales, nach hinten gerichtetes Flachteil 29, an dem eine frei drehbare Rolle 30 angeordnet ist. Der untere Rahmenteil 5 ist durch einen Holm und insbesondere durch einen Holm in Form eines U-förmigen Balkens gebildet, und die frei drehbare Rolle 30 ist derart angeordnet, daß sie zwischen den beiden aufrechten Schenkeln des U-förmigen Balkens bewegbar ist. Auf diese Weise ist der Melkroboter 8 an dem unteren Rahmenteil 5 abgestützt und kann sich in dieser Lage in einfacher Weise an dem zweiten Rahmenteil 5 entlangbewegen, wenn er durch den Motor an dem ersten Rahmenteil 4 entlangbewegt wird.
  • Zusätzlich zu dem Traggestell 9 hat der Melkroboter einen Roboter-Tragarm 31, der überwiegend in vertikaler Richtung relativ zu dem Traggestell 9 mittels eines Arbeitszylinders 32 bewegbar ist. Der Roboter-Tragarm 31 ist mittels einer Viergelenk-Konstruktion 33 mit dem Traggestell 9 beweglich verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat der obere Lenker 34 der Viergelenk-Konstruktion 33 eine feste Länge, während ihr unterer Lenker 35 längenverstellbar ist. Da durch kann die Ausrichtung des Roboter-Tragarmes 31 in begrenztem Maße eingestellt werden.
  • Der Roboter-Tragarm 31 hat einen überwiegend vertikalen Roboterarm 36 sowie Roboterarme 37, die in einer überwiegend horizontalen Ebene bewegbar sind. Der Roboterarm 36 ist durch die Viergelenk-Konstruktion 33 mit der Stütze 11 des Traggestelles 9 verbunden. Der Arbeitszylinder 32 ist zwischen dem Traggestell 9 und dem Roboterarm 36 wirksam. Da die Ausrichtung des Roboterarmes 36 mittels des unteren Lenkers 35 der Viergelenk-Konstruktion 33 geringfügig verstellbar ist, ist die Position des Anlenkpunktes des Arbeitszylinders 32 an den Roboterarm 36 bezüglich der Abstandsverhältnisse nicht genau definiert. Aus diesem Grunde ist der Zylinderkörper des Arbeitszylinders 32 zumindest begrenzt schwenkbar an einer Stützplatte 38 angeordnet, die mit dem Balken 10 des Traggestelles 9 verbunden ist. An der Stützplatte 38 sind Abstützträger 39 befestigt, zwischen denen der Zylinderkörper des Arbeitszylinders 32 um einen Schwenkbolzen 40 schwenken kann.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Arbeitszylinder als servopneumatischer Stellzylinder ausgeführt. Das heißt, daß an dem unteren Ende der Kolbenstange 41 eine Positionier-Koppelstange 43 mittels einer starr mit ihr verbundenen Platte 42 angeordnet ist, mittels der in dem Teil 57 des Arbeitszylinders durch ein Potentiometer ein Signal erzeugt wird, das die Position der Kolbenstange relativ zu dem Zylinderkörper anzeigt, wobei mittels dieses von dem Potentiometer gelieferten Signals die Kolbenstange 41 relativ zu dem Zylinderkörper in eine vorgegebene Position eingestellt werden kann.
  • Der Arbeitszylinder 32 ist weiterhin mit einem Überlastungsschutz versehen, wodurch der Roboter-Tragarm 31 in seine tiefste Position bewegt werden kann, sobald das in dem Melkstand befindliche Tier Druck auf den Roboter-Tragarm 31 ausübt, indem es ihm beispielsweise einen Stoß mit dem Bein versetzt. In 2 ist der Melkroboter 8 in der Ruhelage gezeigt, in der er sich relativ zu den Rahmenteilen 4 und 5 so weit hinten wie möglich befindet, und in der sich der Roboter-Tragarm 31 in der tiefstmöglichen Position nahe dem Boden befindet. Wenn sich die Kuh in dem Melkstand aufhält und der Melkvorgang beginnen soll, wird der Melkroboter 8 aus der Ruhelage in die Arbeitslage gebracht, d. h. er wird in die Position eingestellt, in der die Arme des Melkroboters 8 unter die Kuh bewegt werden können.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Roboterarm mit Armen 44, 45 und 46 versehen. Die Arme 44 und 45 sind in einem festen Winkel von 90° zueinander angeordnet. Die Arme 44 und 45 werden daher gemeinsam bewegt, insbesondere durch einen Arbeitszylinder 47, der zwischen einer an dem Roboterarm 36 befestigten Stützplatte 48 und einem zwischen den beiden Armen 44 und 45 vorgesehenen Verbindungselement 49 angeordnet ist. Die beiden Arme 44 und 45 sind um eine überwiegend vertikale Schwenkachse 50 schwenkbar, die sich zwischen der Stützplatte 48 und einer Stützplatte erstreckt, die auch mit dem Roboterarm 36, insbesondere an seiner Unterseite, starr verbunden ist. In bezug auf den Arm 45 ist der Arm 46 um eine überwiegend vertikale Schwenkachse 51 schwenkbar und wird relativ zu dieser Achse 51 mittels eines Arbeitszylinders 52 geschwenkt, der zwischen dem Arm 46 und dem Ende des Armes 45 angeordnet ist, das sich nahe dem Verbindungselement 49 befindet. Nahe dem Ende des Armes 46 sind Zitzenbecher 53 und 54 angeordnet, die an die Zitzen der Kuh anschließbar sind.
  • Zwischen den beiden Zitzenbechern 54 ist ein Gleitstück angeordnet, das an dem Arm 46 entlang bewegbar ist und an dem ein Sensor 55 angeordnet ist, der durch eine Sektoren-Folgeabtastung die Position der Zitzen exakt bestimmen kann, so daß die Arbeitszylinder 32, 47 und 52 in der Weise durch den Computer gesteuert werden können, daß die Zitzenbecher ordnungsgemäß an die Zitzen angeschlossen werden können. Wenn die Roboterarme 44 bis 46 unter die Kuh bewegt worden sind, befinden sie sich in einer relativ niedrigen Position, in der der Sensor 55 noch keine Zitzen erfaßt. Mittels des Arbeitszylinders 32 werden die Roboterarme 44 bis 46 nun stufenweise angehoben, bis der Sensor 55 eine oder mehrere Zitzen des Tieres erfaßt. Sind bei dieser Aufwärtsbewegung die Roboterarme 44 bis 46 soweit nach oben bewegt worden, daß die Oberseite des Sensors 55 an dem Bauch der Kuh anstößt, so können mittels eines an der Oberseite des Sensors 55 vorgesehenen Schalters 56 die Roboterarme wieder nach unten bewegt werden, worauf die Bestimmung der Zitzenpositionen mittels des Sensors 55 durch stufenweises Anheben der Roboterarme wiederholt werden kann.
  • Die beschriebene Vorrichtung hat weiterhin eine Reinigungsvorrichtung 57 mit Sprühdüsen 58 für die Zitzenbecher 53 und 54.
  • Nach 3 weist die Reinigungsvorrichtung 57 eine Reinigungseinheit 84 zum Reinigen der Zitzen eines milchgebenden Tieres auf. Die Reinigungseinheit 84 hat zwei nebeneinanderliegende Reinigungselemente in Form von profilierten Walzen 85, deren Achsen in einem Getriebegehäuse 86 drehbar gelagert sind. Die profilierten Walzen 85 werden von einem Elektromotor 87 angetrieben, der an einer Seite des Getriebegehäuses 86 befestigt ist. Die Reinigungseinheit 84 ist mit dem Getriebegehäuse 86 auf der Trägerplatine 69 mittels zweier Bolzen 83 verbunden. Zwischen dem Getriebegehäuse 86 und der Trägerplatine 69 sind Distanzringe 88 angeordnet.
  • Sollen die Zitzen des zu melkenden Tieres gereinigt werden, so wird die Trägerplatine 69 über die an dem Arm 45 des Melkroboters 8 angeordneten Zitzenbecher 54 angesaugt (4). Sodann wird mittels des Sensors 55 die Position der Zitzen des milchgebenden Tieres bestimmt, damit die Walzen 85 an eine oder mehrere Zitzen herangeführt werden können. Nach dem Positionieren der Walzen 85 werden die Zitzen zwischen die gegensinnig rotierenden, profilierten Walzen genommen, so daß die Reibung zwischen den Walzen 85 und den Zitzen bewirkt, daß Schmutz von den Zitzen entfernt wird.
  • Nach dem Reinigen der Zitzen und einem etwaigen Spülen der Zitzenbecher 54 wird die Trägerplatine 69 von dem Roboterarm 45 abgekoppelt. Danach wird die Trägerplatine 69 in einem sonstigen, nicht gezeigten Träger aufbewahrt.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung kann ferner mit einer Waschvorrichtung 89 zum Reinigen der Reinigungseinheit 84 versehen sein. Die Waschvorrichtung 89 hat ein kastenförmiges Gehäuse 90, das mittels eines L-förmigen Hohlprofiles 93 an der Stütze 11 des Traggestelles 9 befestigt ist (4). In dem kastenförmigen Gehäuse 90 ist in zwei aneinander angrenzenden Seiten ein Schlitz 91 vorgesehen. Der Schlitz 91 wird von einer Borstenreihe 92 abgedeckt. Die Breite des Schlitzes 91 ist so gewählt, daß er sich über den Durchmesser der profilierten Walzen 85 erstreckt.
  • Auf diese Weise können die profilierten Walzen 85 mittels des Roboterarmes 37 in dem kastenförmigen Gehäuse 90 plaziert werden. Um die Walzen 85 in dem kastenförmigen Gehäuse 90 zu plazieren, müssen sie mittels des Armes 45 bis in die Höhe des Schlitzes 91 und vor diesen befördert werden. Anschließend werden die Walzen 85 durch Bewegen des Armes 45 in einer horizontalen Ebene in Richtung auf den Schlitz 91 in das kastenförmige Gehäuse 90 befördert. Das Getriebegehäuse 86 und die Trägerplatine 69 bleiben dabei außerhalb des kastenförmigen Gehäuses 90.
  • Gemäß der Erfindung hat der Roboterarm 45 eine Nachbehandlungseinrichtung 105 zum Desinfizieren des Euters und/oder der Zitzen des Tieres nach dem Melken. Die Nachbehandlungseinrichtung 105 ist mit einem Druckgefäß 106 versehen, das die Reinigungs-/Desinfektionsflüssigkeit enthält, sowie mit einer Leitung 107, über die die Flüssigkeit einer Sprühdüse 108 zugeführt wird (6). An das Druckgefäß 106 ist eine weitere Leitung 109 angeschlossen, über die in dem Druckgefäß 106 ein Überdruck erzeugt wird. Der in dem Druckgefäß 106 anstehende Überdruck beträgt vorzugsweise drei Atmosphären. In der Zufuhrleitung 107 zu der Sprühdüse 108 ist ein Ventil 110 angeordnet, mittels dessen die Flüssigkeitszufuhr zu der Sprühdüse 108 geschlossen bzw. geöffnet werden kann. Das Ventil 110 kann als elektromagnetisches Ventil ausgeführt sein.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Ventil in der Nähe der Sprühdüse 108 angeordnet, so daß das Leitungsstück zwischen dem Ventil 110 und der Sprühdüse 108 relativ kurz ist. Nach dem Öffnen des Ventils 110 muß daher die druckbelastete Flüssigkeit in der Leitung 107 nur einen relativ kurzen Weg zu der Sprühdüse 108 zurücklegen. Dieser relativ kurze Weg, den die Flüssigkeit zurückzulegen hat, bietet den Vorteil, daß die Flüssigkeit nach dem Öffnen des Ventils fast ohne Verzögerung von der Sprühdüse 108 fächerförmig versprüht wird. Demzufolge werden beim Öffnen und Schließen des Ventils 110 die Probleme in der Anlaufphase und der Endphase der Erzeugung des fächerförmigen Sprühstrahles durch die Sprühdüse 108 vermieden.
  • Wie in 5 gezeigt ist, ist die Sprühdüse 108 am Ende des Roboterarmes 45 zwischen den beiden vorderen Zitzenbechern 53 angeordnet. Aus 7 ist ersichtlich, wie die Sprühdüse 108 in dem Ende des Roboterarmes 45 angeordnet ist. Die Sprühdüse 108 ist unterhalb der Trägerfläche 111 angeordnet, auf der die Zitzenbecher 53 abgestützt sind. Die Sprühdüse 108 ist in einem Halter 112 positioniert, der mit einer Platte 113 verbunden ist, die sich senkrecht zu der Trägerfläche 111 erstreckt. Die Sprühdüse 108 ist in dem Halter 112 derart positioniert, daß der fächerförmige Sprühstrahl relativ zu dem Ende des Roboterarmes 45 nach vorn und oben gerichtet ist. Der fächerförmige Sprühstrahl bildet dabei mit der Platte 113 einen Winkel von ca. 20°. In der Trägerfläche 111 ist eine Öffnung 114 angeordnet, durch welche die Sprühflüssigkeit der Sprühdüse gesprüht wird.
  • Die Arbeitsweise der Nachbehandlungseinrichtung 105 ist folgende:
    Nach Abschluß des Melkvorganges werden die Zitzenbecher 53 von den Zitzen abgenommen und an den Roboterarm 45 zurückgezogen, wo sie auf der Trägerfläche 111 abgestützt sind. Danach wird der Roboterarm 45 derart positioniert, daß der von der Sprühdüse 108 kommende, fächerförmige Sprühstrahl genau auf die Rückseite des Euters des gemolkenen Tieres trifft. Das Positionieren des Roboterarmes 45 kann mittels des Sensors 55 und/oder mittels tierspezifischer Koordinaten erfolgen, die zuvor in einen Steuercomputer des Roboterarmes 45 eingegeben worden sind. Nachdem der Roboterarm 45 positioniert wurde, wird das Ventil 110 geöffnet und der Roboterarm gleichzeitig in einer horizontalen Ebene in Richtung auf die Vorderseite des Tieres bewegt. Auf diese Weise wird das gesamte Euter von dem fächerförmigen Sprühstrahl besprüht. Da der fächerförmige Sprühstrahl relativ zu dem Ende des Roboterarmes 45 nach vorn und oben gerichtet ist und das Besprühen des Euters von hinten in Richtung auf die Vorderseite des Euters erfolgt, wird verhindert, daß Sprühflüssigkeit von dem Euter und/oder dem fächerförmigen Sprühstrahl in die Zitzenbecher 53 gelangt. Der von dem Roboterarm 45 in der horizontalen Ebene zurückzulegende Weg sowie die Höhe der Sprühdüse 108 zu dem Tiereuter können zuvor für jedes Tier in einen Steuercomputer des Roboterarmes 45 eingegeben werden. Die Höhe und die Entfernung können auch von dem Sensor 55 ermittelt werden.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren, wie z. B. von Kühen, in einem Melkstand (1), mit einem Melkroboter (8), der einen Roboterarm (45) aufweist, wobei der Roboterarm (45) unter ein sich im Melkstand aufhaltendes Tier bewegbar ist, um zum Melken Zitzenbecher (53,54) an die Zitzen des Tieres anzuschließen, und mit einer Nachbehandlungseinrichtung (105), die zum automatischen Nachbehandeln des Euters und/oder der Zitzen des Tieres nach dem Melken vorgesehen ist, wobei die Nachbehandlungseinrichtung (105) eine Sprüh-' düse (108) aufweist, wobei die Sprühdüse (108) nahe dem Ende des Roboterarms (45) in dem Roboterarm (45) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüse (108) am Ende des Roboterarms (45) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlungseinrichtung (105) eine Zufuhrleitung (107) mit einem darin eingebauten Ventil (110) hat.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (110) nahe der Sprühdüse (108) angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüse (108) derart angeordnet ist, daß der fächerförmige Sprühstrahl relativ zum Ende des Roboterarms (45) nach vorn und oben gerichtet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwinkel des fächerförmigen Sprühstrahls etwa 45° beträgt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüse (108) zwischen zwei Zitzenbechern (53) liegt, die am Ende des Roboterarms (45) getragen sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der fächerförmige Sprühstrahl relativ zu einer sich durch die vorderen Zitzenbecher (53) erstreckenden, vertikalen Ebene einen Winkel bildet, der zwischen 10° und 50° liegt.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlungsflüssigkeit ein Desinfektionsmittel enthält.
  10. Verfahren zum Nachbehandeln der Zitzen eines Tieres nach dem Melken mit einer Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren in einem Melkstand, die einen Melkroboter (8) mit einem Roboterarm (45) aufweist, der zum Anschließen von Zitzenbechern (53; 54) unter ein sich im Melkstand aufhaltendes Tier bewegbar ist, wobei eine Sprüh- düse (108) einer Nachbehandlungseinrichtung (105) nahe dem Ende des Roboterarms (45) in dem Roboterarm (45) angeordnet ist, wobei nach dem Melken des Tieres zunächst die Zitzenbecher (53; 54) von den Tierzitzen abgenommen werden und vor dem Besprühen des Euters und/oder der Zitzen mit einer Nachbehandlungsflüssigkeit der Roboterarm (45) zunächst in eine Position gebracht wird, in der ein von dem Roboterarm (45) nach vorne und aufwärts zum Euter gerichteter Sprühstrahl der Sprühdüse (108) exakt auf das Euter trifft oder geringfügig außerhalb desselben liegt, und dann die Nachbehandlungsflüssigkeit automatisch von dem Roboterarm (45) auf das Euter und/oder die Zitzen gesprüht wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlungsflüssigkeit in einem fächerförmigen Sprühstrahl gesprüht wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Roboterarm (45) während des Sprühens in einer horizontalen Ebene bewegt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß, das Besprühen des Euters von hinten in Richtung auf die Vorderseite des Euters erfolgt.
  14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühstrahl während des Sprühens unter dem Euter entlang in eine Richtung bewegt wird, die der Richtung entspricht, die sich von der Ebene des fächerförmigen Sprühstrahles zu den Zitzenbechern (53; 54) erstreckt.
DE4293178A 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung und Verfahren zur Nachbehandlung der Zitzen eines gemolkenen Tieres Expired - Fee Related DE4293178C5 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL9101676 1991-10-04
NL9101676 1991-10-04
NL9200258A NL9200258A (nl) 1991-10-04 1992-02-13 Werkwijze voor het reinigen van melkbekers en/of het nabehandelen van de spenen van een gemolken dier, inrichting voor het melken van dieren voor het toepassen van deze werkwijze(n), en spoelwerktuig toegepast in een dergelijke inrichting.
NL9200258 1992-02-13
PCT/NL1992/000171 WO1993006716A2 (en) 1991-10-04 1992-10-01 A method of cleaning teat cups and/or after-treating the teats of a milked animal, an implement for milking animals applying said method(s), and a cleaning device applied in such an implement

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4293178B4 true DE4293178B4 (de) 2004-09-16
DE4293178C5 DE4293178C5 (de) 2009-04-30

Family

ID=26646886

Family Applications (6)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69232505T Expired - Fee Related DE69232505T2 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69223894T Expired - Lifetime DE69223894T3 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Verfahren zum Reinigen von Melkbechern und Gerät zum Melken von Tieren unter Anwendung dieses Verfahrens
DE69221696T Expired - Fee Related DE69221696T3 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Gerät zum Melken von Tieren
DE4293178A Expired - Fee Related DE4293178C5 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung und Verfahren zur Nachbehandlung der Zitzen eines gemolkenen Tieres
DE9219132U Expired - Lifetime DE9219132U1 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69221243T Expired - Lifetime DE69221243C5 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Gerät zum Melken von Tieren und Verfahren zur Zitzennachbehandlung eines gemolkenen Tieres

Family Applications Before (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69232505T Expired - Fee Related DE69232505T2 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69223894T Expired - Lifetime DE69223894T3 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Verfahren zum Reinigen von Melkbechern und Gerät zum Melken von Tieren unter Anwendung dieses Verfahrens
DE69221696T Expired - Fee Related DE69221696T3 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Gerät zum Melken von Tieren

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9219132U Expired - Lifetime DE9219132U1 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69221243T Expired - Lifetime DE69221243C5 (de) 1991-10-04 1992-10-01 Gerät zum Melken von Tieren und Verfahren zur Zitzennachbehandlung eines gemolkenen Tieres

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0800763B1 (de)
AT (4) ATE214540T1 (de)
DE (6) DE69232505T2 (de)
DK (3) DK0536837T4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005020324A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-02 Westfaliasurge Gmbh Haltevorrichtung für wenigstens ein Melkzeug
DE102012215751A1 (de) * 2012-09-05 2014-03-06 Jakob Maier Automatische Reinigungsanlage und Verfahren zur Reinigung/Behandlung von Zitzen eines Milchtieres
DE202016106333U1 (de) 2016-11-11 2016-11-22 Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmbH Eutersprühvorrichtung für einen Melkstand
DE102016121676A1 (de) 2016-11-11 2018-05-30 Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmbH Eutersprühvorrichtung für einen Melkstand

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NZ336294A (en) * 1999-06-15 2002-05-31 Waikato Milking Systems Nz Ltd Milking cluster washer, unitary moulding with two alternative fluid inlets, and one-way valve in each nipple socket
SE0202112D0 (sv) 2002-07-05 2002-07-05 Delaval Holding Ab Method and device at a dairy farm
DE102006038484A1 (de) * 2006-08-16 2008-02-21 Westfaliasurge Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Desinfizieren von Melkzeug
CA2764052A1 (en) * 2009-06-09 2010-12-16 Delaval Holding Ab A washing system for washing a teat cleaning apparatus

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1840690U (de) * 1961-08-23 1961-11-02 Siegfried Hansen Reinigungsgeraet fuer melkzeuge.
DE2419809A1 (de) * 1973-05-14 1974-12-12 Alfa Laval Ab Waschvorrichtung fuer zitzenbecher von melkmaschinen
DE3419495C1 (de) * 1984-05-25 1985-08-01 Westfalia Separator Ag, 4740 Oelde Waschvorrichtung zum Durchspülen einer Melkeinrichtung
GB2192351A (en) * 1986-07-07 1988-01-13 Nat Res Dev Electrostatic sprayer
EP0319523A2 (de) * 1985-01-16 1989-06-07 C. van der Lely N.V. Gerät zum automatischen Melken von Tieren
EP0323444A2 (de) * 1985-01-28 1989-07-05 C. van der Lely N.V. Gerät zum Melken von Tieren, wie z.B. Kühen
DE3916653A1 (de) * 1988-05-23 1989-12-14 George Edward Hanauer Melkverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung desselben
EP0360354A1 (de) * 1988-09-21 1990-03-28 C. van der Lely N.V. Vorrichtung zum Melken eines Tieres sowie zum Ansetzen der Melkbecher
DD289689A5 (de) * 1989-12-08 1991-05-08 Forschungszentrum Fuer Mechanisierung Und Energieanwendung In Der Landwirtschaft,De Verfahren und vorrichtung zur selbsttaetigen melkbecherzwischendesinfektion, insbesondere in automatisierten melkanlagen

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2559351B1 (fr) * 1984-02-09 1986-10-24 Marquaire Pierre Dispositif pour laver et desinfecter les trayons avant la traite
NL8700249A (nl) * 1987-02-02 1988-09-01 Multinorm Bv Werkwijze voor het reinigen van een tepel van een vrouwelijk dier, melkwerkwijze en beker ten gebruike bij bovengenoemde werkwijzen.
NL8702285A (nl) * 1987-09-24 1989-04-17 Gascoigne Melotte Bv Melkinrichting.
NL9002047A (nl) * 1990-09-18 1992-04-16 Lely Nv C Van Der Reinigingsinstallatie.

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1840690U (de) * 1961-08-23 1961-11-02 Siegfried Hansen Reinigungsgeraet fuer melkzeuge.
DE2419809A1 (de) * 1973-05-14 1974-12-12 Alfa Laval Ab Waschvorrichtung fuer zitzenbecher von melkmaschinen
DE3419495C1 (de) * 1984-05-25 1985-08-01 Westfalia Separator Ag, 4740 Oelde Waschvorrichtung zum Durchspülen einer Melkeinrichtung
EP0319523A2 (de) * 1985-01-16 1989-06-07 C. van der Lely N.V. Gerät zum automatischen Melken von Tieren
EP0323444A2 (de) * 1985-01-28 1989-07-05 C. van der Lely N.V. Gerät zum Melken von Tieren, wie z.B. Kühen
GB2192351A (en) * 1986-07-07 1988-01-13 Nat Res Dev Electrostatic sprayer
DE3916653A1 (de) * 1988-05-23 1989-12-14 George Edward Hanauer Melkverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung desselben
EP0360354A1 (de) * 1988-09-21 1990-03-28 C. van der Lely N.V. Vorrichtung zum Melken eines Tieres sowie zum Ansetzen der Melkbecher
DD289689A5 (de) * 1989-12-08 1991-05-08 Forschungszentrum Fuer Mechanisierung Und Energieanwendung In Der Landwirtschaft,De Verfahren und vorrichtung zur selbsttaetigen melkbecherzwischendesinfektion, insbesondere in automatisierten melkanlagen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
VDI/MEG Kolloquium Landtechnik, Heft 9, Roboter- einsatz in der Landwirtschaft am Beispiel des Melkens, Tagung Braunschweig-Völkenrode, 5/6.Dez. 1990 *

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005020324A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-02 Westfaliasurge Gmbh Haltevorrichtung für wenigstens ein Melkzeug
DE102012215751A1 (de) * 2012-09-05 2014-03-06 Jakob Maier Automatische Reinigungsanlage und Verfahren zur Reinigung/Behandlung von Zitzen eines Milchtieres
US9795111B2 (en) 2012-09-05 2017-10-24 Jakob Maier Automatic cleaning system and method for cleaning/treating teats of a dairy animal
DE202016106333U1 (de) 2016-11-11 2016-11-22 Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmbH Eutersprühvorrichtung für einen Melkstand
DE102016121676A1 (de) 2016-11-11 2018-05-30 Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmbH Eutersprühvorrichtung für einen Melkstand

Also Published As

Publication number Publication date
DE4293178C5 (de) 2009-04-30
ATE161680T1 (de) 1998-01-15
DK0535754T3 (da) 1998-03-09
DK0536836T3 (da) 1998-09-07
ATE155955T1 (de) 1997-08-15
DE9219132U1 (de) 1998-04-09
DE69221696T3 (de) 2003-02-20
DK0536836T4 (da) 2004-10-04
DE69223894T2 (de) 1998-06-25
DE69221243T2 (de) 1998-01-29
DE69221243C5 (de) 2009-10-22
ATE214540T1 (de) 2002-04-15
EP0800763B1 (de) 2002-03-20
ATE156967T1 (de) 1997-09-15
DE69223894T3 (de) 2005-01-20
DE69221696T2 (de) 1998-02-26
DK0536837T3 (da) 1998-04-06
EP0800763A2 (de) 1997-10-15
DE69232505T2 (de) 2002-10-31
DE69232505D1 (de) 2002-04-25
DE69223894D1 (de) 1998-02-12
DE69221696D1 (de) 1997-09-25
DK0536837T4 (da) 2002-05-27
DE69221243D1 (de) 1997-09-04
EP0800763A3 (de) 1997-11-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3650089T2 (de) Gerät zum Melken von Tieren, wie z.B. Kühen.
DE69717693T2 (de) Gerät zum automatischen Melken von Tieren
DE3687989T2 (de) Gerät zum automatischen Melken von Tieren.
DE3856456T2 (de) Gerät zum Melken von Tieren
DE69433633T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE69815967T2 (de) Verfahren zum melken von tieren
DE69330356T2 (de) Melkmaschine zum automatischen Melken von Tieren
DE69422664T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE69426379T2 (de) Konstruktion zum automatischen Melken von Tieren
DE4293178B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Nachbehandlung der Zitzen eines gemolkenen Tieres
DE69519557T2 (de) Vorrichtung mit einem gerät zum automatischen melken von tieren
DE69333988T2 (de) Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69624152T2 (de) Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69232315T2 (de) Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69313328T2 (de) Melkmaschine zum automatischen Melken von Tieren
DE69426852T2 (de) Konstruktion zum automatischen Melken von Tieren
DE69313552T2 (de) Melkbox mit einem Melkrobot und einer Reinigungsvorrichtung
DE69520137T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren, wie zum Beispiel Kühen
DE69319527T2 (de) Einrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE69527859T2 (de) Verfahren zum Melken von Tieren
DE69425593T3 (de) Konstruktion zum automatischen Melken von Tieren.
DE69534335T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren, wie z.B. Kühen, die einen Druckbehälter umfaßt
DE202016106333U1 (de) Eutersprühvorrichtung für einen Melkstand
DE9321496U1 (de) Einrichtung zum automatischen Melken von Tieren

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8607 Notification of search results after publication
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: C. VAN DER LELY N.V., MAASSLUIS, NL

8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LELY ENTERPRISES AG, ZUG, CH

8310 Action for declaration of annulment
8312 Partial invalidation
8394 Patent changed during the nullification procedure (changed patent specification reprinted)
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20120501