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DE4136575A1 - Prallmuehle - Google Patents

Prallmuehle

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Publication number
DE4136575A1
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DE
Germany
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impact
sensor
impact body
mill according
wear
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Withdrawn
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DE4136575A
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English (en)
Inventor
Stefan Dipl Ing Liebing
Helmut Dr Zapf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler GmbH
Original Assignee
Buehler GmbH
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Publication date
Application filed by Buehler GmbH filed Critical Buehler GmbH
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Priority to EP92117691A priority patent/EP0540920B1/de
Priority to AT92117691T priority patent/ATE150669T1/de
Priority to DE59208266T priority patent/DE59208266D1/de
Publication of DE4136575A1 publication Critical patent/DE4136575A1/de
Priority to US08/129,792 priority patent/US5407141A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/0018Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface
    • B02C19/0025Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface by means of a rotor with radially extending channels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming

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  • Crushing And Grinding (AREA)
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  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Prallmühle mit einem Ge­ häuse, in dem ein um eine Rotationsachse drehbarer, antreib­ barer Schleuderrotor und ein diesen Schleuderrotor umgebender Prallkörper angeordnet sind.
Derartige Prallmühlen sind in zahlreichen Ausführungsformen und für die verschiedensten Zwecke bekannt. Ein Beispiel mit einem geschlossenen, ringförmigen Prallkörper zeigt die US-A-23 52 327, einen aus mehreren Segmenten bestehenden Prall­ körper veranschaulicht die DE-C-30 11 112. Während die erstge­ nannte Prallmühle zum Schälen von Schalenfrüchten, insbesondere Körnerfrüchten mit einer die Körner umgebenden Schale, dient, wird die letztere zum Zermahlen von Gestein eingesetzt.
In allen Fallen stellt aber die Abnützung der Prallkörper bzw. Prallringe ein Problem dar. Zwar zeigt die US-A-23 52 327 einen auf- und abbewegbaren Prallring, so daß die Abnützung über dessen Fläche vergleichsmäßigt wird. Damit verlängert sich zwar die Standzeit eines solchen Ringes, wann aber der endgültige Zeitpunkt für eine Auswechselung gekommen ist, kann nur während des Stillstandes der Mühle festgestellt werden.
Auch die DE-A-41 03 468 befaßt sich mit dem Problem der gleichmäßigen Abnützung, wobei sie einen anderen Weg als die genannte US-A- beschreitet. Aber auch hier bleibt das Problem ungelöst, den rechten Zeitpunkt zur Auswechselung des Prall­ ringes zu erkennen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Prallmühle der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Abschalten der Mühle zum Zwecke der Überprüfung des Prallringes solange als möglich seine Funktion beibehalten kann, um die Auswechselungshäufig­ keit zu vermindern.
Die Lösung dieses Problemes erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß dem Prallkörper mindestens ein Sensor zugeordnet ist, der während des Betriebes der Mühle in Funktion ist und zur Detekt­ ion zumindest der Funktionstüchtigkeit, vorzugsweise auch zur Feststellung des Ausmaßes der Abnützung des Prallkörpers vor gesehen ist. Hierdurch kann jederzeit festgestellt werden, ob die Mühle ordnungsgemäß ausgerüstet ist. Unerwartete Unter­ brechungen des Mahlbetriebes können vorteilhaft vermieden werden.
Bei mehrteiliger, insbesondere ringsegmentförmiger Ausbildung des Prallkörpers wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung jedem Segmentteil, vorzugsweise deren Prallflächenbereichen mindestens ein Sensor zugeordnet. Dies ist auch bei Ausführung als geschlossener Ring von Vorteil, weil zuweilen die Abnützung einseitig bzw. unterschiedlich erfolgen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß der Sensor den Prallkörper durch eine Öffnung in seiner ringförmigen bzw. zylinderförmigen Fassung des Prall­ körpers abtastend angeordnet ist. Diese Anordnung gestattet eine besonders einfache Konstruktion des Sensors und ermöglicht darüber hinaus auch eine nachträgliche Ausrüstung von bereits in Verwendung befindlichen Prallmühlen mit einem oder - falls zweckdienlich - mit mehreren Sensoren.
Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß als Sensor ein am Prallkörper unter der Wirkung einer Belastungseinrichtung anliegender Finger vorgesehen ist, der beim Durchschleißen des Prallkörpers in das Innere von dessen ringförmiger Anordnung und Ausbildung eintritt, wobei aus dieser Position des Fingers ein Schaltsignal für eine Anzeigeeinrichtung und/oder für eine Abschalteinrichtung des Prallmühlenantriebes ableitbar ist. Eine derartige Ausführung des Sensors gestattet einen stets störungslosen Betrieb des Sensors auch bei starker Verschmut­ zung, beispielsweise bei starker Staubentwicklung durch das Mahlgut.
Hierzu wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschla­ gen, daß die Öffnung in der Fassung für den Prallkörper als Schlitzöffnung ausgebildet ist, und daß der Finger einstückig mit einem Federarm verbunden ist, der sich an einer Anschlag­ fläche eines Fingerträgers, vorzugsweise unter der Kraftwirkung einer Schenkelfeder, abstützt. Diese erfindungsgemäße Ausge­ staltung stellt vorteilhaft eine Konstruktion dar, die bei allen Arten von Prallmühlen in einfachster Weise Verwendung finden kann. Sie weist geringen Raumbedarf auf und bedarf nur geringer Herstellkosten.
Sieht man weiterhin erfindungsgemäß vor, daß zur Feststellung der Position des Fingers ein optischer oder induktiver, oder kapazitiver, oder vorzugsweise ein, einen mechanischen elektri­ schen Kontakt aktivierender Fühler eingesetzt wird, erhält man eine äußerst robuste und betriebssichere Prallmühle.
Die verschiedenen genannten erfindungsgemäßen Ausbildungsva­ rianten erbringen vorteilhafte Maßnahmen, die die Zuverlässig­ keit und Wirtschaftlichkeit von Prallmühlen enorm steigern.
Es sind jedoch auch zahlreiche andere Lösungen denkbar, die nachstehend bei der Beschreibung von in der Zeichnung schema­ tisch dargestellten Ausführungsbeispielen erkennbar werden. Im wesentlichen betreffen diese Ausführungsbeispiele unterschied­ liche Ausbildungen des Sensors als elektronische Einrichtung, die elektrooptisch, induktiv oder kapazitiv in Wirkverbindung mit dem Prallkörper der Mühle steht.
Durch die Ausbildung des Sensors als elektronische Einrichtung kann, falls erforderlich, eine günstigere Anpassung an die Kon­ struktion der Mühle erreicht werden. Darüber hinaus kann je nach Ausbildung des elektronischen Sensors auch die Form und Gestalt des Prallkörpers bei seiner Überwachung berücksichtigt werden.
Fig. 1 zeigt den Oberteil einer erfindungsgemäß ausgebil­ deten Prallmühle der in der DE-A-41 03 468 beschriebe­ nen und für die Erfindung bevorzugt zur Anwendung kom­ menden Prallmühle in einem Axialschnitt, zu dem die
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 veranschaulicht; und die
Fig. 3 bis 7 weitere Möglichkeiten der Ausbildung eines erfindungsgemäß vorgesehenen Sensors.
Eine Prallmühle gemäß Fig. 1 weist ein Gehäuse 1 mit einem Deckel 2 auf. In dem Gehäuse befindet sich ein Schleuderrotor 3, der mit Hilfe eines Motors 4 zu einer Rotation antreibbar ist. Oberhalb des Schleuderrotors 3, der als Scheibe ausgebil­ det sein kann oder, wie ersichtlich, mit geschlossenen, min­ destens annähernd radial verlaufenden Kanälen 5, befindet sich ein Zufuhrrohr 6, über welches die Schalenfrüchte bzw. Körner der Mitte des Rotors 3 zuführbar sind. Die Körner werden dann durch die Kanäle 5 infolge der Rotation um eine Drehachse 8 und der dadurch erzeugten Fliehkraft gegen einen Prallring 7 ge­ schleudert. Daher ist dieser Prallring 7 einer zunehmenden Abnützung unterworfen. Diese Abnützung kann, wie es bevorzugt ist, durch Schräglage der Achse 10 dieses Prallringes 7 gegen­ über der Achse 8 um einen Winkel Alpha vergleichmäßigt werden, wenn der Prallring 7 über einen Motor 9 zu einer Drehung ange­ trieben ist. Die Einzelheiten dieser Konstruktion, die bevor­ zugt im Rahmen der Erfindung eingesetzt wird, da dann der Ort der Anbringung eines Sensors relativ unkritisch ist, können der bereits erwähnten DE-A-41 03 468 entnommen werden.
Der erfindungsgemäß vorgesehene, oben erwähnte Sensor besteht im einfachsten Fall aus einem, besonders aus Fig. 2 ersichtli­ chen Abtastfinger 11, der durch eine Schlitzöffnung 12 einer den Prallring 7 aufnehmenden Fassung 13 an der Außenseite des Prallringes 7 unter der Wirkung einer Belastungseinrichtung anliegt. Diese Belastungseinrichtung ist im einfachsten Falle von einem mit dem Finger 11 einstückig verbundenen Federarm 14 gebildet, der sich an einer Anschlagfläche 15 eines Fingerträ­ gers 16 abstützt.
Falls daher der Prallring 7 völlig abgenützt ist, so daß im Bereiche des Fingers 11 von dem Prallring 7 keine Materialstär­ ke mehr übrigbleibt, so wird der Finger 11 unter der Wirkung des Federarmes 14 oder einer mit den Armen 11 und 14 verbunde­ nen, nicht dargestellten Schenkelfeder in das Innere des Schlitzes 12 und durch diesen hindurch gedrückt. Man wird dann an der Position des Armes 14 diesen Zustand des Prallringes 7 erkennen bzw. mit Hilfe eines die Position des Armes 14 ab­ fühlenden Fühlers (optisch, mit Kontaktzungen elektrisch, induktiv oder kapazitiv) abfühlen können. Ist der Arm 14 selbst als Belastungseinrichtung ausgebildet, so wird seine Position bei Abnützung des Prallringes 7 unbestimmt sein, ist eine zusätzliche Belastungseinrichtung (Magnet, Feder, Gasfeder od. dgl.) vorgesehen, so wird sich der Arm 14 im Gegensinne des Uhrzeigers um einen ihn haltenden Bolzen 17 drehen.
Wenn man es, wie im oben geschilderten Falle, darauf ankommen lassen will, daß der Prallring 7 völlig abgenutzt wird (wobei die Fassung 13 vorteilhaft ein Auseinanderfallen des Ringes verhindern wird und diese Fassung wohl wenigstens einen Teil der Außenfläche des Prallkörpers 7 überdecken soll), so kann dies selbstverständlich auch mit anderen Sensoren anstelle des gezeigten mechanischen Sensors 11 unternommen werden.
Fig. 3 zeigt beispielsweise einen Ultraschallsensor 111, der der Außenwand des Prallringes 7 gegenüberliegend angeordnet ist. Der Ultraschallsensor 111 arbeitet vorzugsweise abwech­ selnd im Sendebetrieb und im Empfangsbetrieb, um so eine Ent­ fernungsmessung durchführen zu können. Ist die Außenwand des Prallringes 7 unversehrt - wie dies mit vollen Linien darge­ stellt ist - so wird der Sensor 111 nur eine relativ kurze Entfernung erfassen. Sollte jedoch der Ring 7 in seinem mitt­ leren, dem Sensor 111 gegenüberliegenden Bereich durchbrechen, weil er bereits zu stark abgenützt ist, so werden die Ultra­ schallwellen erst von der gegenüberliegenden Innenwand des Rin­ ges 7 reflektiert werden, d. h. die Entfernung hat sich entspre­ chend vergrößert. Es braucht dann an den Sensor 111 lediglich eine Entfernungs-Auswerteschaltung 18 und eine daran anschließende Diskriminierstufe 19, insbesondere ein einfacher Schwell­ wertschalter, angeschlossen zu sein, um festzustellen, ob die empfangenen Signale der kurzen oder langen Entfernung entspre­ chen, was durch eine Anzeigeeinrichtung 20 (optisch und/oder akustisch) gemeldet werden kann.
Es versteht sich, daß ein solches Entfernungsmeßsystem in be­ liebiger, an sich bekannter Weise ausgebildet sein kann, bei­ spielsweise auch als Basisentfernungsmeßsystem. Ebenso wäre es denkbar, an der Innenseite des Prallringes 7 einen Empfänger vorzusehen, um den Sensor 111 gewissermaßen als "Schranke", beispielsweise als Lichtschranke (wenn der Sensor 111 als Lichtsender ausgebildet ist) zu betreiben. Natürlich kann auch die Anordnung von Sender und Empfänger dann umgekehrt und der Sender innen, der Empfänger außen, angeordnet werden. Die Vor­ teile einer solchen Anordnung bestehen nicht zuletzt darin, daß sich ein deutliches Signal auch dann ergibt, wenn der Prallring 7 drehbar angeordnet ist, wie dies aus Fig. 1 ersehen werden kann. Es ergeben sich dann beim Vorüberlaufen des durch Abnützung entstandenen Schlitzes bzw. der Schlitzöffnung 12 intermittierende Signale. Es versteht sich aber auch, daß über die Höhe des Prallringes mehrere Sensoren vorgesehen sein kön­ nen, und daß auch mehrere solcher Schlitzöffnungen (und gege­ benenfalls Sensoren) verteilt sein können.
Es mag nun erwünscht sein, eine starke Abnützung eines Prall­ ringes 7 früher feststellen zu können, noch bevor der gesamte Prallring an einer Stelle unter Bildung einer Öffnung völlig abgenützt ist. Eine derartige Kontrolle kann beispielsweise in der Art der Fig. 4 durchgeführt werden. Wenn nämlich der Ultra­ schallgeber 111′ unmittelbar an die Außenseite des Prallringes 7 angelegt wird, so daß er den letzteren zu Schwingungen an­ regt (die auch geringere Frequenz als Ultraschallfrequenz haben können), so ergibt sich ein schwingendes Massesystem, dessen Resonanzfrequenz von der Größe der Masse abhängig ist. Mit zu­ nehmender Abnützung des Prallringes 7 wird sich aber dessen Masse verringern, was auf die Resonanzfrequenz einen entspre­ chenden Einfluß hat und mit Hilfe eines Sensors 211 abgefühlt werden kann, der an eine Frequenzanalyseschaltung 21 (z. B. zur Durchführung einer Fourrier-Analyse ausgebildet sein kann) an­ geschlossen ist. Am Ausgange dieser Frequenzanalyseschaltung 21 findet sich dann wieder eine Alarm-Anzeigeeinrichtung 20.
Es sei erwähnt, daß bei einer solchen Anordnung gegebenenfalls auf einen Schwingungserzeuger 111′ verzichtet werden kann, wenn man davon ausgeht, daß die gegen die Innenwand des Prallringes prallenden Körner selbst Schwingungen erzeugen, die - bei rela­ tiv konstanter Zufuhr der Körner - auch verhältnismäßig regel­ mäßig sein wird. Es ist aber ebenso möglich, innerhalb des Schallspektrums zu arbeiten, wobei sich je nach dem Abnützungs­ grad des Prallringes 7 der Schallpegel und die Schallfrequenz verändern wird, so daß wenigstens eine dieser beiden Größen zur Analyse herangezogen werden kann. Hierzu ist es dann nicht unbedingt erforderlich, den Empfänger 211 unmittelbar an die Außenwand des Prallringes 7 zu legen, wenn dies auch in den meisten Fällen bevorzugt sein wird, da sich so Störfrequenzen am besten eliminieren lassen.
Gerade wenn das in Fig. 1 gezeigte Vergleichmäßigungssystem mit dem durch den Motor 9 antreibbaren Prallring 7 nicht ver­ wendet wird, so daß sich an einem "Aufpralläquator" des Prall­ ringes 7 die aus Fig. 5 ersichtliche Vertiefung infolge Ab­ nützung bilden wird, läßt sich das mit Reflexion arbeitende System gemäß Fig. 5 besonders gut einsetzen. Eine von einem in den Prallring 7 hineinragenden Halter 23 getragene Lichtquelle 22 sendet Licht gegen die Innenfläche des Prallringes 7 aus. Solange diese Innenfläche noch unversehrt ist, wird das Licht gegen einen lichtelektrischen Wandler 311 reflektiert (strich­ lierter Strahl). Je tiefer aber die Materialstärke des Prall­ ringes 7 in der Mitte einsinkt, desto mehr wandert der reflek­ tierte Lichtstrahl abwärts, bis der lichtelektrische Wandler 311 überhaupt kein Licht mehr erhält, was das Zeichen dafür ist, daß der Prallring 7 ausgewechselt werden sollte. Es wird daher zweckmäßig sein, den Wandler 311 der Höhe nach justier­ bar am Halter 23 anzuordnen.
Eine besonders einfache Variante ist aus Fig. 6 ersichtlich. Dabei ist am Gehäusedeckel 2 eine Zylinderhülse 24 befestigt, in der eine Innenhülse 25 teleskopisch geführt ist. Diese In­ nenhülse 25 ist am Ender einer Zugfeder 26 befestigt, die mit einem Kraftaufnehmer 411 verbunden ist. Je leichter daher der Prallring 7 infolge seiner Abnützung wird, umso geringer wird auch die Belastung des Kraftaufnehmers 411, dessen Gewichts­ signal unmittelbar einer Auswerteschaltung bzw., beispielsweise über einen Schwellwertschalter (vgl. 19) einer Anzeigeeinrich­ tung zuführbar ist.
Die Fig. 6 zeigt übrigens eine Rotorscheibe 103 ohne innere Kanäle (gegebenenfalls mit radialen Schleuderwänden), in deren Mitte das zu prallende Gut über eine Schüttrinne 106 aufgegeben wird.
Fig. 7 veranschaulicht eine indirekte Bestimmung des Abnüt­ zungsgrades des Prallringes 7, in dem das geprallte Gut anschließend in einer Analyseneinrichtung 27 einer Untersuchung über den Wirkungsgrad des Prallvorganges unterworfen wird. Hierzu werden innerhalb der Analyseneinrichtung 27 beispiels­ weise Proben entnommen, die etwa den Schälgrad oder den Zer­ kleinerungsgrad des Gutes ermitteln helfen sollen. Hierzu mag die Einrichtung 27 eine Bildanalyseneinrichtung umfassen, wie sie an sich bekannt und beispielsweise in der DE-A-40 29 202 beschrieben ist. Dabei werden die Körner, vorzugsweise in ge­ ordneter Lage und mit vorbestimmter Geschwindigkeit, einer Videokamera vorgeführt, die an einen Bildanalysator zur Be­ stimmung von Farbe und/oder Größe angeschlossen ist. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Analysiereinrichtung 27 mit einer Trenneinrichtung auszubilden, insbesondere mit einem Windsichter, durch den die Schalen von den Kernen trennbar sind. Anschließend wird die Menge der Schalen der Menge der Kerne gegenübergestellt, wodurch das Schälergebnis überprüft werden kann. Aus diesem Schälergebnis lassen sich dann Rück­ schlüsse auf den Abnützungsgrad des Prallringes 7 ziehen.

Claims (14)

1. Prallmühle mit einem Gehäuse, indem ein um eine Rotationsachse drehbarer, antreibbarer Schleuderrotor und ein diesen Schleuderrotor umgebender Prallkörper angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem Prallkörper (7) minde­ stens ein Sensor (11, 111, 211, 311, 411) zugeordnet ist, der während des Betriebes der Mühle in Funktion ist und zur Detek­ tion zumindest der Funktionstüchtigkeit, vorzugsweise auch zur Feststellung des Ausmaßes der Abnützung des Prallkörpers (7) vorgesehen ist.
2. Prallmühle nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei mehrteiliger, insbesondere ringsegmentför­ miger Ausbildung des Prallkörpers (7) jedem Segmenteil, vor­ zugsweise deren Prallflächenbereichen, mindestens ein Sensor (11, 111, 211, 311, 411) zugeordnet ist.
3. Prallmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (11) den Prallkörper (7) durch eine Öffnung (12) in einer ringförmigen bzw. zylinderförmigen Fassung (13) des Prallkörpers (7) abtastend angeordnet ist.
4. Prallmühle nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Sensor ein am Prallkörper unter der Wirkung einer Belastungseinrichtung (14) anliegender Finger (11) vor­ gesehen ist, der beim Durchschleißen des Prallkörpers (7) in das Innere von dessen ringförmiger Anordnung und Ausbildung eintritt, wobei aus dieser Position des Fingers (11) ein Schaltsignal für eine Anzeigeeinrichtung und/oder für eine Ab­ schalteinrichtung des Prallmühlenantriebes ableitbar ist.
5. Prallmühle nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Öffnung (12) in der Fassung (13) für den Prallkörper (7) als Schlitzöffnung ausgebildet ist, und daß der Finger (11) einstückig mit einem Federarm (14) verbunden ist, der sich an einer Anschlagfläche eines Fingerträgers (16, 17), vorzugsweise unter der Kraftwirkung einer Schenkelfeder, abstützt.
6. Prallmühle nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Position des Fingers (11) ein optischer oder induktiver, oder kapazitiver, oder vorzugsweise ein einen mechanischen elektrischen Kontakt aktivierender Fühler vorgesehen ist.
7. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sensor ein Entfernungsmesser (111) vorgesehen ist, der mittels Laufzeitmessung von Ultra­ schallsignalen, vorzugsweise von Ultraschallimpulsen, das Vorhandensein der Prallfläche des Prallkörpers (7) erfaßt, wobei das mit aus der Laufzeit der Ultraschallsignale abgelei­ tete Signal in einer Diskriminatorstufe (19) bewertet und ge­ gebenenfalls als Schaltsignal einer Anzeigeeinrichtung (2) und/oder einer Abschalteinrichtung des Prallmühlenantriebes zuführbar ist.
8. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor als akustische oder elektrooptische Schranke (111) ausgebildet ist, wobei der Prallkörper (7) mit seiner Prallfläche den Abstrahlungsgang der Schranke (111) durchbrechend angeordnet ist, und Durchschleißungen des Prallkörpers (7) die Abstrahlung ungehindert passie­ ren lassen, und das Ausgangssignal der Schranke (111) als Schaltsignal vorgesehen ist.
9. Prallmühle nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß dem Prallkörper (7) mehrere Schranken (111) als Sensoren zugeordnet sind, die in ihrer Höhe zur Basis des Prallkörpers versetzt angeordnet sind.
10. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallkörper (7) selbst funk­ tioneller Teil des oder der Sensoren (111, 211) ist, wobei die durch den Mahlvorgang hervorgerufene Materialverringerung die Resonanzfrequenz eines aktiven Schwingkreises signifikant verändert, dessen eine frequenzbestimmende mechanische oder induktive Komponente der Prallkörper ist und das Ausgangssignal des Sensors über eine Frequenzanalyseschaltung (21) zur Steue­ rung des Mahlbetriebes der Prallmühle vorgesehen ist.
11. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sensor dem Prallkörper (7) ein Schallempfänger zugeordnet ist, der die in funktionellem Zu­ sammenhang mit dem Ausmaß der Abnützung stehenden Parameter der Geräuschemission beim Aufprall des Mahlgutes am Prallkörper erfaßt und über eine elektronische, vorzugsweise Frequenzana­ lyseschaltung das Ausmaß der Abnützung ermittelt.
12. Prallmühle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Mahlgut zugewandte Fläche des Prallkörpers (7) im Strahlengang einer elektrooptischen Reflexschranke (22, 311) angeordnet ist, wobei eine geometri­ sche Veränderung des Prallkörpers (7) durch Abnützung den Strahl des elektrooptischen Senders (22) vom elektrooptischen Empfänger (311) der Reflexschranke ablenkt und ein signifi­ kantes Ausgangssignal der Schranke verfügbar macht.
13. Prallmühle nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Prallkörper (7) zumindest mittelbar mit einem Kraftaufnehmer (411) in Wirkverbindung steht und aus dem durch Verschleißung entstehenden Gewichtsverlust des Ausmaß der Abnützung des Prallkörpers (7) ableitbar ist.
14. Prallmühle nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Prallkörper (7) mit seiner Fassung (13) von einer Federwaage (24, 25, 26) als Sensor gehalten ist.
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