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DE4136322A1 - Pektinderivate als adsorptionsmittel fuer gallensaeuren, mit gallensaeuren beladene pektinderivate und verfahren zu deren herstellung sowie deren anwendung als arzneimittel - Google Patents

Pektinderivate als adsorptionsmittel fuer gallensaeuren, mit gallensaeuren beladene pektinderivate und verfahren zu deren herstellung sowie deren anwendung als arzneimittel

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Publication number
DE4136322A1
DE4136322A1 DE4136322A DE4136322A DE4136322A1 DE 4136322 A1 DE4136322 A1 DE 4136322A1 DE 4136322 A DE4136322 A DE 4136322A DE 4136322 A DE4136322 A DE 4136322A DE 4136322 A1 DE4136322 A1 DE 4136322A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
bile acid
alkyl
pectin
bile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4136322A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Dr. 6203 Hochheim De Muellner
Matthias Dr. Wiesner
Michael Dr. 6500 Mainz De Ahlers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE4136322A priority Critical patent/DE4136322A1/de
Publication of DE4136322A1 publication Critical patent/DE4136322A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/0006Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid
    • C08B37/0045Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid alpha-D-Galacturonans, e.g. methyl ester of (alpha-1,4)-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectin, or hydrolysis product of methyl ester of alpha-1,4-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectinic acid; Derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L29/00Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof
    • A23L29/20Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents
    • A23L29/206Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents of vegetable origin
    • A23L29/231Pectin; Derivatives thereof

Landscapes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft wasserlösliche und -unlösliche Pektinderivate, Pektinderivate, die mit Gallensäuren beladen sind, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Anwendung als Arzneimittel.
Gallensäuren haben eine wichtige physiologische Funktion bei der Fettverdauung, z. B. als Cofaktoren der pankreatischen Lipasen. Als Endprodukt des Cholesterinstoffwechsels werden sie in der Leber synthetisiert, in der Gallenblase gespeichert und aus dieser durch Kontraktion in den Dünndarm abgegeben, wo sie ihre physiologische Wirkung entfalten.
Der größte Teil der sezernierten Gallensäuren wird über den enterohepatischen Kreislauf wieder zurückgewonnen, über die Mesenterialvenen des Dünndarms und das Pfortadersystem gelangen sie wieder zur Leber zurück. Bei der Rückresorption im Darm spielen sowohl aktive als auch passive Transportprozesse eine Rolle. Im enterohepatischen Kreislauf treten die Gallensäuren sowohl als freie Säuren, aber auch in Form von Glycin- und Taurinkonjugaten in Erscheinung.
Bisher ist bekannt, Gallensäure an nichtresorbierbare, unlösliche, basische vernetzte Polymere (Ionenaustauscherharze = "Resins") zu binden. Als Therapieobjekt werden alle Erkrankungen, bei denen eine Hemmung der Gallensäurerückresorption im Darm, insbesondere im Dünndarm, wünschenswert erscheint, angesehen. Beispielsweise werden die chologene Diarrhoe nach Ileumresektion, oder auch erhöhte Cholesterin-Blutspiegel auf diese Weise behandelt. Im Falle des erhöhten Cholesterin-Blutspiegels kann durch den Eingriff in den enterohepatischen Kreislauf eine Senkung dieses Spiegels erreicht werden. Durch Senkung des im enterohepatischen Kreislauf befindlichen Gallensäurepools wird die entsprechende Neusynthese von Gallensäuren aus Cholesterin in der Leber erzwungen. Zur Deckung des Cholesterinbedarfs in der Leber, wird auf das im Blutkreislauf befindliche LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) zurückgegriffen, wobei die hepatischen LDL-Rezeptoren in vermehrter Anzahl zur Wirkung kommen. Die so erfolgte Beschleunigung des LDL-Katabolismus wirkt sich durch die Herabsetzung des atherogenen Cholesterinanteils im Blut aus. Bislang stellten diese genannten polymeren, unlöslichen Ionenaustauscher-Harze die einzige Möglichkeit dar, den enterohepatischen Kreislauf hinsichtlich erhöhter Gallensäureausscheidung und daraus folgender Senkung des Cholesterinspiegels zu beeinflussen.
Es zeigte sich nun, daß die Arzneimittel, die auf vernetzten Ionenaustauscherharzen basieren, verschiedene Nachteile aufweisen.
Für die als Arzneimittel in der Verwendung befindlichen "Resins" ist insbesondere eine sehr hohe Tagesdosis einzuhalten. Sie beträgt z. B. für Colestyramin (enthält quartäre Ammoniumgruppen) 12-24 g, Höchstdosis 32 g, für Colestipol (enthält sekundäre bzw. tertiäre Aminogruppen) 15-30 g.
Ein weiterer Nachteil ist, daß Geschmack, Geruch und die genannte hohe Dosierung die Patienten-Compliance erschweren.
Weiterhin ist bekannt, daß herkömmliche "Resins" Nebenwirkungen zeigen. Diese Nebenwirkungen gehen auf mangelnde Selektivität (z. B. Avitaminosen) zurück, die auch bei der Dosierung simultan gegebener Medikamente berücksichtigt werden müssen, aber auch auf Gallensäureverarmung, die verschiedene gastrointestinale Störungen (Obstipation, Steatorrhoe) unterschiedlichen Grades hervorrufen.
Für beide Präparate wurde eine therapeutische Bedeutung durch Kombination mit anderen hypolipidämisch wirkenden Pharmaka wie Fibraten, HMG-CoA-Reduktase- Inhibitoren, Probucol (vgl. z. B. M. N. Cayen, Pharmac. Ther. 29, 187 (1985) und 8th International Symposium on Atherosclerosis, Rome, Oct. 9-13, 1988, Abstracts S. 544, 608, 710) beschrieben, wobei die erzielten Effekte auch die Therapie von schweren Hyperlipidämie ermöglichen. Deshalb erscheint es als bedeutungsvoll, bei dem gegebenen Wirkprinzip geeignete Stoffe ohne die Nachteile der gegenwärtig verwendeten Präparate zu finden. Folgende Merkmale der genannten Präparate und insbesondere von Colestipol sind als verbesserungswürdig anzusehen:
  • 1. Die hohen Tagesdosen, die notwendig sind, weil nur eine relativ geringe Bindungsrate bei neutralem pH in isotonem Medium besteht, sowie die (teilweise) Wiederfreisetzung der adsorbierten Gallensäuren.
  • 2. Die qualitative Verschiebung der Gallensäurezusammensetzung der Galle mit abnehmender Tendenz für Chenodesoxycholsäure und die damit verbundene zunehmende Gefahr für Cholelithiasis.
  • 3. Das Fehlen einer dämpfenden Wirkung auf den Cholesterinstoffwechsel der Darmbakterien.
  • 4. Die zu hohe Bindungsrate von Vitaminen und Pharmaka macht einen Substitutionsbedarf an diesen Stoffen und Blutspiegelkontrollen eventuell notwendig.
  • 5. Die Darreichungsform ist bislang als unzureichend anzusehen.
Aufgabe der Erfindung war es, eine Möglichkeit zu schaffen, Gallensäuren in konzentrationsabhängiger Weise zu binden, wobei die Gallensäuren-bindenden Verbindungen selbst nicht mit resorbiert werden und damit nicht in den enterohepatischen Kreislauf gelangen. Ebenso sollen die Verbindungen eine hohe Bindungsrate für Gallensäuren bei neutralem pH aufweisen und gleichzeitig gewährleisten, daß diese unter physiologischen Bedingungen nicht wieder freigesetzt werden und somit nicht resorbiert werden können.
Darüber hinaus sollen diese Verbindungen die bestehenden Nachteile der bekannten "Resins" nicht bzw. nicht mehr im bekannten Ausmaß aufweisen.
Die Lösung der Aufgabe besteht in der Bereitstellung von Pektinderivaten der allgemeinen Formel I
worin
R¹ OH, eine über ihre Carboxygruppe gebundene gesättigte oder ungesättigte natürliche oder synthetische Fettsäure mit 6-30 C-Atomen, einen über seine Alkoholfunktion gebundenen Alkohol mit 6-30 C-Atomen, eine über ihre Carboxygruppe gebundene natürliche Aminosäure, eine über ihre Carboxygruppe gebundene synthetische Aminosäure, eine über eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 2-12 C-Atomen an Position 3 gebundene Gallensäure und/oder einen Aminoalkylrest der allgemeinen Formel II
-X-A-N(R₃)R₄ (II)
bedeutet, worin
X -O- oder
wobei die Carbonylfunktionen dem Pektinrest benachbart sind,
A ein Alkylen-, Alkenylen- oder Alkinylenrest mit 2 bis 15, vorzugsweise 2 bis 8 C-Atomen, der verzweigt oder geradkettig, vorzugsweise geradkettig ist,
R₃, R₄ gleich oder verschieden und H oder (C₁-C₆)-Alkyl, vorzugsweise (C₁-C₃)-Alkyl, bedeuten,
R₂ eine Carboxygruppe oder eine von ihr abgeleitetes Derivat der allgemeinen Formel III
bedeutet, worin
Y für -O- oder -NH- steht,
A die bereits genannte Bedeutung hat und
B H, NH₂ oder eine mit (C₁-C₆)-Alkyl mono- oder -dialkylierte Aminogruppe oder eine über Position 3 gebundene Gallensäure darstellt, und
n 10-500, vorzugsweise 30 bis 200, insbesondere 40-100, bedeutet.
Die genannten Reste R können nebeneinander in der Polysaccharidkette des Pektins vorliegen.
Bevorzugt ist aber, daß lediglich nur ein Typ eines Substituenten vorzugsweise, z. B. lediglich Aminosäuren, einschließlich der Reste der Formel II oder die Fettsäuren und/oder die Alkohole. Besonders bevorzugt ist, daß auch die Aminosäuren und die Reste der Formel II nicht nebeneinander im Pektinpolymer vorliegen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen weisen im allgemeinen ein Molekulargewicht von 3000 bis 100 000, vorzugsweise von 10 000 bis 70 000 auf.
Der zu erzielende Substitutionsgrad der Reste R, bezogen auf eine Pektineinheit im Pektinpolymer, ist abhängig vom eingesetzten Rest R und von den gewählten Reaktionsbedingungen. Schließlich wird er in der Weise eingestellt, daß eine zu erzielende pharmakologische Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen optimal erreicht wird.
Im allgemeinen liegt der Substitutionsgrad DS zwischen 0,2 und 1,0, vorzugsweise zwischen 0,3 und 1,0.
Die Derivatisierung des Pektin mit natürlichen oder synthetischen Aminosäuren oder die Umsetzung zu Verbindungen mit den Resten der Formel II führt zu einer Kationisierung des polymeren Pektins. Von den Aminosäuren sind hierbei besonders die basischen Aminosäuren bevorzugt.
Sofern mit Fettsäuren oder Alkoholen derivatisiert wird, erreicht man eine Lipophilisierung.
In beiden Fällen führt die Derivatisierung dazu, daß Gallensäuren in erhöhtem Maße und insbesondere bei einem physiologischen pH-Wert fest an das Pektinpolymer adsorptiv gebunden werden. Hierbei handelt es sich um eine Bindung, die aus einer ionischen und einer strukturellen Wechselwirkung zwischen dem Gallensäurenmolekül und dem Pektinderivat besteht.
Gallensäuren liegen bei einem physiologischen pH-Wert ionisiert oder protoniert vor. Insofern ist eine ionische Wechselwirkung gegeben. Die strukturelle Wechselwirkung beruht darauf, daß Gallensäuren vom lipophilierten Pektin räumlich umgeben werden. Es handelt sich daher um Einschlußverbindungen.
Grundsätzlich ist es daher möglich, die Pektine sowohl zu ionisieren (Aminosäuren, Aminoalkoxyreste) wie zu lipophilisieren (Fettsäuren, Alkohole), wodurch sich die adsorptiven Eigenschaften jeweils ergänzen. Ebenso ist es möglich, Gallensäuren als Derivatisierungsreagentien für Pektine einzusetzen, und die Derivate als Adsorber für Gallensäuren zu verwenden.
In diesem Fall ist der Substitutionsgrad für die kovalent gebundenen Gallensäuren 0,01 bis 0,3, bevorzugt 0,05 bis 0,1.
Als natürliche Aminosäuren sind genannt: Glycin, L-Alanin, L-Valin, L-Leucin, L-Serin, L-Threonin, L-Lysin, L-Arginin, L- Asparagin, L-Glutamin, L-Phenylalanin, L-Tyrosin, L-Prolin, L-Tryptophan.
Als synthetische Aminosäuren werden Enantiomerengemische der natürlichen Aminosäuren, Homoaminosäuren, Isoaminosäuren, γ-Aminobuttersäure, α-Aminobuttersäure etc. bevorzugt.
Als Fettsäuren sind geeignet gesättigte und ungesättigte, geradkettige oder verzweigte Carbonsäuren wie etwa Capron-, Heptan-, Octan-, Decan-, Dodecan-, Tetradecan-, Hexadecan-, Octadecansäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure, 2-Methylhexansäure, u. ä.
Auch sind verträgliche aromatische Carbonsäureester, wie z. B. Zimtsäure oder Di-Hydrozimtsäure einsetzbar.
Von den Alkoholen werden folgende zur Lipophilierung eingesetzt: gesättigte und ungesättigte lineare oder verzweigte Alkohole wie Hexanol, Octanol, Decanol, Dodecanol, Tetradecanol, Hexadecanol, Octadecanol, u. a. Ebenso sind auch solche darunter zu verstehen, die weitere OH-Gruppen tragen können, wie etwa 1,2-Hexandiol, 1,2-Dodecandiol oder 1,2-Hexadecandiol.
Folgende Aminoalkylreste der Formel X-A-N (R₃)R₄ werden verwendet: 2-Aminoethanol, 3-Aminopropanol, N,N-Dimethyl- oder -diethyl-2-aminoethanol, N,N-Dimethyl- oder -diethyl-3-aminopropanol, 4-Aminobutanol, 6-Aminohexanol, 4- Aminobuttersäure, 6-Aminocapronsäure, u. a.
Folgende Gallensäuren können an die erfindungsgemäßen Dextrane gebunden werden: Cholsäure, Desoxycholsäure, Lithocholsäure, Ursodesoxycholsäure, Chenodesoxycholsäure, sowie deren entsprechenden Taurin und Glycinkonjugate.
Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Verbindungen können die beschriebenen Mängel der auf dem Markt befindlichen in den enterohepatischen Kreislauf eingreifenden "Resins" vollständig beseitigt werden. Durch Inhibition der Gallensäurerückresorption mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verbindungen im Dünndarm wird auf wesentlich effektiver Weise die im enterohepatischen Kreislauf befindliche Gallensäurekonzentration vermindert, so daß eine Senkung des Cholesterinspiegels im Serum erfolgt. Avitaminosen sind bei Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen danach ebensowenig vorhanden, wie die Beeinflussung der Resorption anderer Arzneimittel oder auch die negative Wirkung auf die Darmflora, da die Gallensäurebindung an die erfindungsgemäßen Verbindungen außerordentlich stabil ist.
Durch Einsatz der erfindungsgemäßen Verbindungen kann die sonst übliche Dosierung der Resins erheblich gesenkt werden, die empfohlene Dosis beträgt 0,5-10 g/kg/Tag. Die bekannten Nebenwirkungen (Obstipation, Steratorrhoe) sind deshalb nicht beobachtet worden, d. h. die Fettverdauung durch die natürliche Herkunft der Pektine einerseits und durch den bekanntermaßen positiven Einfluß von sogenannten Balaststoffen auf die Verdauung andererseits werden nicht negativ beeinflußt.
Wegen der hohen Affinität der erfindungsgemäßen Verbindungen zu Gallensäuren stellt sich, verglichen mit der hohen Tagesdosis der "Resins", das Problem der Dosierung und dadurch auch das der Compliance nicht mehr. Daneben wird die Compliance dadurch verbessert, daß die erfindungsgemäßen Pektine wasserlöslich sind und somit für die Formulierung keine Zuschläge wie z. B. Geschmacksverbesserer, Emulgatoren, Süßstoffe etc. benötigt werden.
Verbindungen der allgemeinen Formel I lassen sich im wesentlichen nach bekannten Methoden herstellen. So etwa gelingt die Veresterung von Polysacchariden mit Fettsäuren oder N-geschützten Aminosäuren nach Aktivierung der Carbonsäure mit Carbonyldiimidazol (C. H. BAMFORD, I. P. MIDDLETON, K. G. AL-LAMEE, Polymer 27, 1981 (1986) ) in guten Ausbeuten unter milden Bedingungen. Zur Alkylierung eignet sich die Umsetzung des Polysaccharids in DMSO-Lösung mit Alkylbromiden und -jodiden unter Wirkung starker Basen wie Natriumhydrid oder Kaliumhydroxid (J. S. BRIMACOMBE Meth. Carbohydr. Chem. Vol. VI, 376 (1972) ). Analog vollzieht sich die Umsetzung der entsprechenden Cholsäuretosylate, bei der die Tosylgruppe über die Position 3 an einem Spacer gebunden als Austrittsgruppe fungiert, zu kovalent verknüpften Cholsäure-Pektin- Konjugaten.
Aminogruppen lassen sich durch Reaktion N-haltiger Alkylhalogenide wie N-2- Chlorethyl-N,N-diethylamin mit Dextranen (R. W. HOLLEY, J. Am. Chem. Soc. 83, 4861 (1961) ), Umsetzung mit Aminoepoxiden wie 1,2-Epoxypropyldiethylamin, Addition von Acrylnitril an Polysaccharide und anschließender Reduktion (J. COMPTON Meth. Carbohydr. Chem. Vol III, 317 (1963) oder nach Abspaltung der N-Schutzgruppe von Aminosäure-veresterten Pektinen freisetzen.
Verbindungen mit folgenden Resten R wurden gemäß der oben genannten Vorschrift hergestellt:
  • 1) natürliche Aminosäuren: L-Serin, L-Alanin, L-Arginin, L-Lysin, L-Valin.
  • 2) synthetische Aminosäuren: D,L-Gemische aller (natürlichen) Aminosäuren, Ornithin, Homo-Serin, Homo-Alanin, Iso-Serin, γ-Aminobuttersäure, α-Aminobuttersäure
  • 3) Fettsäuren: Capronsäure, Caprinsäure, Caprylsäure, Laurinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure
  • 4) Alkohole: Butanol, Hexanol, Octanol, Decanol, Dodecanol, Hexadecanol, 2-Hydroxyhexanol, 2-Hydroxydodecanol
  • 5) Aminoalkylreste der Formel II, bei denen folgendes gilt:
Der Substitutionsgrad beträgt 0,2-1,0, bevorzugt 0,3-1,0.
Das Molekulargewicht des eingesetzten Pektins ist 25 000 bis 70 000 D, ebensogut können aber auch andere Molekulargewichtsfraktionen eingesetzt werden.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Konjugat aus dem erfindungsgemäßen derivatisierten Pektinderivat und mindestens einer Gallensäure, die infolge einer strukturellen Wechselwirkung adsorptiv an dem derivatisierten Pektinderivat gebunden ist.
Weiterhin betrifft die Erfindung die Verwendung der erfindungsgemäßen Konjugate zur Herstellung eines Arzneimittels. Die Verbindungen können gelöst oder suspendiert in pharmakologisch unbedenklichen organischen Lösungsmitteln, wie ein- oder mehrwertigen Alkoholen wie z. B. Ethanol oder Glycerin, in Triacetin, Ölen, wie z. B. Sonnenblumenöl, Lebertran, Ethern, wie z. B. Diethylenglykoldimethylether oder auch Polyethyern wie z. B. Polyethylenglykol, oder auch in Gegenwart anderer pharmakologisch unbedenklicher Polymerträger, wie z. B. Polyvinylpyrrolidon, oder anderen pharmazeutisch annehmbaren Zusatzstoffen wie Stärke, Cyclodextrin oder Polysacchariden. Ferner können die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit anderen Arzneistoffen gegeben werden.
Die erfindungsgemäßen Konjugate werden in verschiedenen Dosierungsformen verabreicht, vorzugsweise oral in Form von Tabletten, Kapseln oder Flüssigkeiten, wie z. B. auch Lebensmitteln oder Fruchtsäften.
Die erfindungsgemäßen Konjugate aus derivatisiertem Pektin und Gallensäuren können verwendet werden als Arzneimittel, insbesondere zur Hemmung der Gallensäurerückresorption im Darm und als Hypolipidämikum.
Die erfindungsgemäßen derivatisierten Pektine können zudem in analytischen Verfahren zur gruppenselektiven Anreicherung von Gallensäuren aus biologischen Flüssigkeiten wie z. B. Plasma, Serum, Urin, Galle etc. angewendet werden.
Bestimmung der Adsorberkapazität
Zur In-vitro-Testung der Absorberkapazität der erfindungsgemäßen Verbindungen werden die folgenden Gallensäuren: 15,1 mg Cholsäure, 13,8 mg Desoxycholsäure, 13,8 mg Chenodesoxycholsäure, 13,2 mg Lithocholsäure, 17,1 mg Glykocholsäure, 15,8 mg Glykodesoxycholsäure, 16,6 mg Glykochenodesoxycholsäure und 16,0 mg Glykolithocholsäure in 700 µl Methanol gelöst, mit 0,92 ml Phosphat-gepufferter Kochsalzlösung (pH 7.2) versetzt und zusammen mit 5 mg der erfindungsgemäßen Verbindungen 24 h bei 37°C im Schüttelwasserbad inkubiert. Danach wird die Mischung in einem Dialyseschlauch vom Typ Visking gefüllt und 72 h bei Raumtemperatur gegen Phosphat-gepufferte Kochsalzlösung (pH 7.2) dialysiert. Die Bestimmung der Gallensäurebindung erfolgt durch Analytik des Außenmediums, z. B. durch die im folgenden beschriebenen Methoden.
1) HPLC mit Fluoreszenzdetektion
Geräte:
HPLC-Anlage der Fa. Kontron, bestehend aus drei Pumpen und Mischkammer, Autosampler, UV-Detektor und Auswerteeinheit mit Software MT2. Fluoreszenzdetektor der Firmen Merck und Hitachi. Da die Proben licht- und temperaturempfindlich sind, wird der Autosampler auf ca. 5°C gekühlt.
Mobile Phase:
Laufmittel A: Millipore-Wasser (eigene Anlage)
Laufmittel B: Acetonitril/Methanol 60 : 30
Säule:
LiChrospher 100 RP-18, 25 mm, 5 µm, Fa. Merck
Vorsäule:
LiChrospher 60 RP-select B, 4 mm, 5 µm, Fa. Merck
Flußrate:
1,3 ml/min
Detektion:
Excitation: 340 nm
Emission: 410 nm
Gradient:
 0,00 min 66% B
 7,50 min 66% B
 8,00 min 76% B
12,50 min 76% B
13,00 min 83% B
25,00 min 83% B
25,50 min 91% B
40,00 min 91% B
2) Enzymatische Bestimmung der Gesamtgallensäure
  • - In Eppendorfgefäße werden je 900 µl des folgenden Gemisches gegeben:
    6 ml Tetra-Natrium-Diphosphat-Puffer 0,1 M, pH 8,9
    2 ml NAD-Lösung (4 mg/ml Wasser)
    20 ml Millipore-Wasser
  • - Dazu werden 30 µl der Probe und 30 µl Enzymlösung pipettiert.
  • - Enzymlösung: 3-alpha-Hydroxysteroiddehydrogenase 0,5 units/ml
  • - Die Ansätze werden gemischt und 2 h bei Raumtemperatur inkubiert.
  • - Anschließend Umfüllen in 1 ml-Einmalküvetten und Messung im Photometer bei 340 nm.
  • - Für Gallensäureproben nur bedingt geeignet, da die grüne Farbe stört.
3) HPLC mit UV-Detektion
Geräte:
HPLC-Anlage der Fa. Kontron, bestehend aus drei Pumpen und Mischkammer, Autosampler, UV-Detektor und Auswerteeinheit mit Software MT2.
Mobile Phase:
Laufmittel A: Ammoniumcarbamatpuffer 0,019 M, mit Phosphorsäure auf pH 4,0 eingestellt.
Laufmittel B: Acetonitril
Säule:
LiChrospher 100 RP-8, 25 mm, 5 µm, Fa. Merck
Vorsäule:
LiChrospher 60 RP-select B, 4 mm, 5 µm, Fa. Merck
Flußrate:
Gradient:
 0,00 min 0,8 ml/min
20,00 min 0,8 ml/min
23,00 min 1,3 ml/min
51,00 min 1,3 ml/min
Detektion:
200 nm (für Präparate zusätzlich bei 254 nm)
Gradient:
 0,00 min 32% B
 8,00 min 35% B
17,00 min 38% B
20,00 min 40% B
24,00 min 40% B
30,00 min 50% B
45,00 min 60% B
Die folgenden Ergebnisse konnten erhalten werden. Sie sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Tabelle 1 zeigt die Adsorptionseigenschaften der erfindungsgemäßen Pektinderivate bezüglich:
GC
Glykocholsäure
GCDC Glykochenodesoxycholsäure
GDC Glykodesoxycholsäure
LC Lithocholsäure
Beispiel 1 (3-Aminopropyl)pektinamid)
5 g (26,3 mMol) Pektin C (Fa. Roth, Karlsruhe) werden mit 10 ml (8,8 g, 119 mMol) 1,3-Diaminopropan in 50 ml DMSO mit 0,1 g Dimethylaminopyridin gelöst und 8 h bei 100°C gerührt. Anschließend wird die Lösung eingeengt, der Rückstand in Wasser aufgenommen, über eine Membran mit der Ausschlußgrenze 3000 D ultrafiltriert und gefriergetrocknet.
Ausbeute: 1,3 g
Elementaranalyse: 42,3% C; 6,5% H; 8,8% N.
Beispiel 2 (3-Dimethylaminopropyl)pektinamid
5 g (26,3 mMol) Pektin C (Fa. Roth, Karlsruhe) in 50 ml (41,1 g, 409 mMol) 3-Dimethylaminopropylamin rührt man mit 0,1 g DMAP 6 h bei 100°C. Nach Einengen, Ultrafiltration über eine 3000 D-Membran und Gefriertrocknung werden 6,0 g des Produktes isoliert.
Elementaranalyse: 43,0% C; 7,0% H; 6,3% N.

Claims (13)

1. Pektinderivate der allgemeinen Formel I worin
R¹ OH, eine über ihre Carboxygruppe gebundene gesättigte oder ungesättigte natürliche oder synthetische Fettsäure mit 6-30 C-Atomen, einen über seine Alkoholfunktion gebundenen Alkohol mit 6-30 C-Atomen, eine über ihre Carboxygruppe gebundene natürliche Aminosäure, eine über ihre Carboxygruppe gebundene synthetische Aminosäure, eine über eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 2-12 C-Atomen an Position 3 gebundene Gallensäure und/oder einen Aminoalkylrest der allgemeinen Formel II-X-A-N(R₃)R₄ (II)bedeutet, worin
X -O- oder wobei die Carbonylfunktion dem Pektinrest benachbart ist,
A ein Alkylen-, Alkenylen- oder Alkinylenrest mit 2 bis 15, vorzugsweise 2 bis 8 C-Atomen, der verzweigt oder geradkettig, vorzugsweise geradkettig ist,
R₃, R₄ gleich oder verschieden und H oder (C₁-C₆)-Alkyl, vorzugsweise (C₁-C₃)-Alkyl, bedeuten,
R₂ eine Carboxygruppe oder eine von ihr abgeleitetes Derivat der allgemeinen Formel III bedeutet, worin
Y für -O- oder -NH- steht,
A die bereits genannte Bedeutung hat und
B H, NH₂ oder eine mit (C₁-C₆)-Alkyl mono- oder -dialkylierte Aminogruppe oder eine über Position 3 gebundene Gallensäure darstellt, und
n 10-500, vorzugsweise 30 bis 200, insbesondere 40-100, bedeutet.
2. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Typ eines Substituenten, zusätzlich die Reste der Formel II und/oder ein Alkohol, enthalten ist.
3. Verbindungen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Typ den Aminosäuren entspricht.
4. Verbindungen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aminosäuren und die Reste der Formel II nicht nebeneinander im Pektin vorliegen.
5. Verbindungen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Molekulargewicht von 3000 bis 10 000 aufweisen.
6. Verbindungen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Substitutionsgrad DS zwischen 0,1 und 1,0, vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,7, aufweisen.
7. Konjugate bestehend aus einer Verbindung gemäß Ansprüchen 1 bis 6 und mindestens einer Gallensäure.
8. Konjugate nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Substitutionsgrad DS 0,01 bis 0,3, bevorzugt 0,05 bis 0,1, beträgt.
9. Arzneimittel, enthaltend ein Konjugat gemäß den Ansprüchen 7 und 8 und einen Träger.
10. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Arzneimittel nach Anspruch 9 in eine geeignete Dosierungsform überführt.
11. Verwendung der Konjugate gemäß Anspruch 7 oder 8 als Hypolipidämikum.
12. Verwendung der Konjugate gemäß Anspruch 7 oder 8 in Lebensmitteln und Fruchtsäften.
13. Verwendung der Verbindungen gemäß Ansprüchen 1 bis 6 zur gruppenselektiven Anreicherung von Gallensäuren aus biologischen Flüssigkeiten.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1998012351A1 (de) * 1996-09-19 1998-03-26 Roth W Kurt Verfahren zur reinigung und gegebenenfalls analyse von nukleinsäuren aus biologischen proben

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