[go: up one dir, main page]

DE4131565C2 - Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren - Google Patents

Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren

Info

Publication number
DE4131565C2
DE4131565C2 DE19914131565 DE4131565A DE4131565C2 DE 4131565 C2 DE4131565 C2 DE 4131565C2 DE 19914131565 DE19914131565 DE 19914131565 DE 4131565 A DE4131565 A DE 4131565A DE 4131565 C2 DE4131565 C2 DE 4131565C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding process
welding
valleys
recorded
bonding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19914131565
Other languages
English (en)
Other versions
DE4131565A1 (de
Inventor
Karl-Heinz Bleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BLEICH KARL HEINZ
Original Assignee
BLEICH KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BLEICH KARL HEINZ filed Critical BLEICH KARL HEINZ
Priority to DE19914131565 priority Critical patent/DE4131565C2/de
Priority to PCT/EP1992/002165 priority patent/WO1993005917A1/de
Priority to EP19920920124 priority patent/EP0575566A1/de
Publication of DE4131565A1 publication Critical patent/DE4131565A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4131565C2 publication Critical patent/DE4131565C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/04Analysing solids
    • G01N29/07Analysing solids by measuring propagation velocity or propagation time of acoustic waves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/10Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating making use of vibrations, e.g. ultrasonic welding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for soldered or welded connections
    • H01R43/0207Ultrasonic-, H.F.-, cold- or impact welding

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren zur Erzielung von Bondungen, wie beispielsweise Keil-, Ball-, Ösen-, Rillen-, Single-Point-Bondungen o. ä. mit hoher und gleichbleibender Güte und findet Anwendung insbesondere in der Mikroelektronik bei der Herstellung elektronischer Bauelemente, insbesondere mittels des Ultraschallbondens, Thermosonic-Bondens oder Thermokompressions-Bondens auf Thermosonic-Bondmaschinen sowie des Single-Point TAB-Bondens (SPTAB).
Es ist bekannt, zur Erhöhung der Zuverlässigkeit von Draht- und Bändchenbondungen o. ä. bei der Herstellung elektronischer Bauelemente die Einflussfaktoren, welche sich auf die Güte der Schweißverbindung auswirken, zu überwachen und konstant zu halten.
Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass sie aufgrund der Vielzahl der möglichen objektiven und subjektiven Einflussfaktoren sehr aufwendig und fertigungstechnisch nur sehr schwer umsetzbar ist.
In der Patentschrift DD 45 217 wird ein programmgesteuerter zeitlicher Verlauf des Ultraschallenergieeintrages in der Form vorgeschlagen, dass die mechanische Schwingungsamplitude des Bondwerkzeugs während des gesamten Schweißprozesses nicht auf einem vorwählbaren konstanten Wert stabil gehalten wird, sondern durch einen vorwählbaren zeitlichen Verlauf gezielt variabel, vorzugsweise mit abfallender Charakteristik, gesteuert wird.
Trotz einer zu erwartenden Erhöhung der Verfahrenszuverlässigkeit, vor allem bei empfindlichen Schweißkomponenten, macht sich nachteilig bemerkbar, dass die Schwingamplitudensteuerung relativ starr ist und die Schweißzeit konstant vorgegeben werden muss.
Es ist weiter bekannt, dass eine Verbesserung des Draht-, Folie-, Bändchens- und Leiter- Bondens o. ä., nachfolgend kurz Bonden genannt, durch mehr oder weniger gesicherte Korrelationen während des Schweißprozesses zwischen messtechnisch erfassbaren Größen und der Schweißstellengüte genutzt werden kann. Am längsten vorbekannt ist hier, einen möglichen Abfall der HF-Generatorausgangsspannung zu erfassen und zur Abschaltung der Schweißenergie zu benutzen. Als eine weitere Möglichkeit wird in der Patentschrift DD 83 289 beschrieben, dass über einen piezoelektrischen Sensor der Abfall der mechanischen Schwingungsamplitude des Schwingkopfes überwacht und ein Abschaltsignal zur Beendigung des Schweißprozesses gewonnen wird.
Bekannt ist auch aus der US 4558596, eine Frequenzverwerfung der Ultraschallarbeitsfrequenz auszunutzen, welche sich durch geringfügige Verlagerung der Eigenresonanzfrequenz des Schwingkopfes ergeben kann.
Weiter ist bekannt, den sinkenden elektrischen Übergangswiderstand zwischen oberer und unterer Schweißkomponente und den Deformationsgrad der oberen Schweißkomponente als Ersatzmessgröße zur Signalisierung der Schweißgüte zu bewerten.
Der sich durch die Korrelation zwischen den vorgeschlagenen Ersatzmessgrößen und der Schweißgüte ergebene Nachteil besteht darin, dass bei vielen Schweißaufgaben und Bondmaschinen der beschriebene Zusammenhang durch eine Vielzahl störender Einflussgrößen so stark vermindert wird, dass er zur Erfüllung der Gütesicherung praktisch nicht verwendbar ist.
Eine Anzahl weiterer Methoden zur Lösung des Problems der Verfahrenszulässigkeit und der Schweißgüte befasst sich mit einmalig aus dem Schweißprozess ableitbaren Signalen als Maß für die Güte der Schweißverbindung. So wird in der Patentschrift DE 23 16 598 vorgeschlagen, eine auftretende Einkerbung während des zeitlichen Verlaufes der HF- Generatorausgangsspannung oder den plötzlich ansteigenden elektrischen Übergangswiderstand zwischen Bondwerkzeug und oberer Schweißkomponente als Zeichen für die Fertigstellung der Schweißstelle zu werten und den Energieeintrag zu beenden.
Aus der Patentschrift DE 32 33 629 geht hervor, dass die Haftkraft bestimmt wird, mit der das Bondwerkzeug während des Schweißprozesses mit der oberen Schweißkomponente als Prozessnebenwirkung verbunden ist. Die Haftkraft lässt sich nach Beendigung des Energieeintrages während des Anhebens des Bondwerkzeuges als notwendige Ablösekraft am Bondwerkzeug messen. Der bekannte Nachteil dieses Haftens oder Klebens des Bondwerkzeugs, der gewöhnlich durch die Wahl eines zur Schweißaufgabe passenden Sonotrodenwerkstoffs oder das Auslösen eines sogenannten Nachimpulses minimiert wird, lässt keinen eindeutigen Schluss auf die erreichte Schweißstellengüte zu.
Auch ist aus der DD 219 338 ein Verfahren bekannt, bei welchem die übliche Ultraschallenergie durch eine intermittierende Arbeitsweise des Ultraschallschwingkopfes erreicht wird. Durch die Auswertung zeitlich aufeinanderfolgender Ausschwingzeiten dieses Schwingkopfes lässt sich der Einfluss aufeinanderfolgender Energiepulse auf den Aufbau der jeweiligen bearbeitenden Schweißstelle erfassen, so dass mit dieser Messinformation der laufende Schweißvorgang gesteuert werden kann.
Diese technische Lösung hat den Nachteil, dass technische Veränderungen an den zur Zeit eingesetzten Bondern vorgenommen werden müssen.
Im Patent DE 37 01 652 C2 werden 2 Lösungen gezeigt. Erstens erfasst ein piezoelektrischer Sensor am Horn die mechanische Schwingungsamplitude am Messort Horn. Über eine Frequenzanalyse des Messsignals werden die Oberschwingungen der Arbeitsfrequenz am Horn ermittelt. Es zeigte sich, dass der gewählte Messort zu unempfindlich ist. Zweitens werden nach diesem Patent die Bondparameter über einen Regelvorgang nachgeregelt und somit lediglich konstant gehalten. Dadurch wird jedoch eine gleichbleibende Qualität der Bondverbindung nur sichergestellt, wenn konstante Schweißeignung der Komponenten vorliegt, einschließlich der kritischen Oberflächenbelegungen wie Oxide oder Schmutzfilme aller Art. Diese Bedingung ist leider in der Praxis der Serienproduktion mit Chargencharakter nicht ständig gewährleistet.
Aus den Patenten US 3784079 und US 4479386 ist bekannt, die Hüllenkurve des Amplitudenverlaufes während des Schweißprozesses so messtechnisch aufzulösen, dass eine einzige Einkerbung eindeutig zu erkennen ist und nutzbar gemacht wird zur Beendigung des Bondvorganges. Diese einzelne Einkerbung konnte aber trotz umfangreicher Bemühungen bei Mikrobondautomaten der Elektronik nicht zur hinreichend produzierbaren Signalisierung der Energiedosierung und/oder Gütesicherung über die Fast Fouriertransformation benutzt werden.
Ausgehend von den Nachteilen der bekannten technischen Lösungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses zur Erzielung von Bondungen mit hoher und gleichbleibender Güte zu schaffen, welches ohne größere technische Änderungen an den Bondmaschinen und ohne aufwendige softwaremäßige Maßnahmen anwendbar ist und eine effektive Steuerung der Prozessparameter ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 im Zusammenwirken mit den ausgestaltenden Merkmalen der Unteransprüche 2 bis 5 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren basiert hierbei darauf, dass zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren zur Erzielung von Bondungen mit hoher und gleichbleibender Güte das Ultraschall-Schwingungsverhalten im Schweißprozess erfasst und einer Auswertung unterzogen wird.
Die Auswerteergebnisse werden zur optimierenden Steuerung der Schweißparameter der Bondungen verwendet.
Umfangreiche experimentelle Prozessanalysen über das Mikro-Ultraschallschweißen brachten durch verbesserte zeitliche Schwingungs-Sensorauflösung zutage, dass die Ultraschall-Verschweißung nicht stetig, sondern oszillierend erfolgt in Form vieler Höhen und Täler der Amplitudenhüllkurve als Rückwirkungseffekt von der sich oszillierend aufbauenden Schweißfläche. Die Anzahl der Höhen und Täler spiegelt die bisher unbekannte festkörperphysikalische Verbindungskinetik auf der Ebene der Mikrostruktur wider.
Aus der gefundenen Korrelation zwischen dem Verlauf der Verbindungskinetik und der resultierenden Schweißgüte der Bondstelle wurde eine neuartige technische Lösung abgeleitet, die im Patenanspruch 1 formuliert ist.
Während des Schweißprozesses treten an der Hüllkurve des mechanischen Amplitudenverlaufes Täler und Höhen in unterschiedlicher Zahl und mit unterschiedlichem zeitlichen Abstand auf. Die Anzahl dieser Täler und Höhen sowie ihr zeitlicher Abstand ist korreliert mit der Güte der fertigen Bondung, d. h. mit der Schweißfestigkeit.
Das instationäre Schwingverhalten nach dosierten Schallenergiesprüngen wird als zweckmäßige Ersatzmessgröße zur automatischen Schweißprozessführung zur Erzielung optimaler Bondresultate benutzt.
Andererseits dienen die gegebenenfalls auftretenden Verzerrungen der Kurvenform der Ultraschallschwingungen am Bondwerkzeug der Erkennung von Störungen der Verbindungsbildung.
Nach Auswertung der erfassten Werte erfolgt über die Steuerung der Prozessparameter mechanische Schwingungsamplitude und/oder statischer Anpressdruck und/oder Zeitdauer des Schweißprozesses die Optimierung des Schweißprozesses bzw. die Fehlermeldung bei schlechter Verbindungskinetik.
Die Optimierung erfolgt stets im verfahrenstechnischen Ablauf der Herstellung der Schweißverbindungen, allerdings nicht immer für die Schweißverbindung, welche die Werte zur Optimierung liefert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird an einem üblichen Ultraschall- oder Thermosonic- Bonder, bestehend aus Ultraschallschwingkopf mit Bondwerkzeug, Ultraschallgenerator und Schwingungssensor sowie Heizeinheit beim Thermosonic-Bonden angewandt.
Mittels eines Speicheroszillographen wird der vollständige Ultraschall- Schwingungsverlauf im Schweißprozess während der kontinuierlichen Energieeintragung erfasst.
Im mechanischen Amplitudenverlauf zeigt sich eine Anzahl von Tälern, die beispielsweise bei einer bestimmten Bondcharge zwischen zwei und zwölf Tälern schwankt.
Die Form der Täler hat einen sägezahnähnlichen Verlauf.
Selbstverständlich können alternativ oder zusätzlich auch die Höhen erfasst werden.
Gleichzeitig oder zusätzlich zur Erfassung der Anzahl von Tälern oder Höhen wird der Abstand zwischen zwei Tälern und/oder zwischen zwei Höhen erfasst.
Die Korrelation zwischen der Anzahl der sichtbaren Täler und der erzielten Schweißfestigkeit wurde experimentell ermittelt.
Zwischen zwei und sechs auftretenden Tälern können gleiche und hohe Festigkeiten erzielt werden, während bei einer größeren Anzahl der Täler als sechs die Schweißfestigkeit vermindert ist.
Wird eine größere Anzahl der Täler oder Höhen als sechs festgestellt, werden die Prozessparameter mechanische Schwingungsamplitude und/oder statischer Anpressdruck des Schwingkopfes und/oder Zeitdauer des Schweißprozesses derart verändert, dass eine Anzahl von Tälern und Höhen nicht größer als sechs sich einstellt.
Analog wird mit dem zeitlichen Abstand zwischen zwei Tälern und Höhen verfahren.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde die Aufzeichnung der Oszillogramme mittels Zeitrafferfilmen vorgenommen.
Es ist selbstverständlich ebenfalls möglich, die Erfassung des Ultraschallschwingungsverlaufes im Schweißprozess durch elektronische oder durch optische Aufzeichnungsträger vorzunehmen.
Die Auswertung des erfassten Schwingungsverhaltens kann visuell oder elektronisch erfolgen, wobei die elektronische Auswertung zweckmäßigerweise durch einen Mikrorechner erfolgt.
Die optimierende Steuerung für den Schweißprozess bei Bondverfahren kann manuell oder vorzugsweise automatisch erfolgen.
Ein anderes Ausführungsbeispiel betrifft die Ausnutzung und Auswertung von instationären Schwingungszuständen nach dosierten Schallenergiesprüngen. Bei instationären Schwingungszuständen können beispielsweise die Quantität und Form der variablen An-, Aus- und/oder Einschwingvorgänge messtechnisch erfasst und über Mikrorechner ausgewertet werden mit dem Ziel, eine individuelle Schallenergiedosierung für jede Bondstelle durch eine automatische adaptive Prozessführung zu realisieren. Die Prozessführungsgröße korrelliert mit dem Verbindungszuwachs der Bondstelle.
Dadurch wird der allgemeine Mangel eines starr vorprogrammierten Schallenergieeintrages überwunden, der in der Bondpraxis zu erheblichen Streuungen der Bondgüte führen kann. Der Bondprozess wird zum optimalen Zeitpunkt beendet.
Zusätzlich hat es sich als sinnvoll erwiesen, während des Schweißprozesses die Kurvenform der Ultraschallschwingungen direkt am Bondwerkzeug zu charakterisieren, um daraus ein Signal zur Gütekontrolle der sich aufbauenden Bondstelle abzuleiten.
Oberhalb eines bestimmten Oberwellengehaltes als Maß der Verzerrungen der harmonischen Schwingungen gilt die Verbindungskinetik der sich bildenden Bondstelle als irreparabel gestört, so dass eine Fehlermeldung ausgegeben werden muss.

Claims (5)

1. Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren zur Erzielung von Bondungen mit hoher und gleichbleibender Güte, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Ultraschall-Schwingungsverlauf einschließlich der instationären Zustände und der Kurvenform, d. h. die Anzahl der Täler und/oder Höhen und der zeitliche Abstand zwischen den Tälern und/oder Höhen der Hüllkurve des mechanischen Amplitudenverlaufs während des Schweißprozesses erfasst wird und einer Auswertung unterzogen wird und die Auswertungsergebnisse zur optimierenden Steuerung der Schweißparameter des Prozesses und zur zerstörungsfreien fortlaufenden Gütekontrolle der Bondungen verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass instationäres Schwingungsverhalten, beispielsweise Quantität und Form der An-, Aus- und/oder Einschwingvorgänge bei dosierten Schallenergiesprüngen jeglicher Größe und Form, im Schweißprozess erfasst und zur Prozessführung ausgewertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenform der Ultraschallschwingungen am Bondwerkzeug zum Zwecke der Überwachung auf Kurvenverzerrungen im Schweißprozess erfasst wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenform der Ultraschallschwingungen am Bondwerkzeug durch eine Echtzeit-Frequenzanalyse während des Schweißprozesses ausgewertet und daraus ein Gut/Schlecht-Signal abgeleitet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Auswerteergebnissen die Prozessparameter mechanische Schwingungsamplitude und/oder statischer Anpressdruck des Schwingkopfes und/oder Zeitdauer des Schweißprozesses gesteuert werden.
DE19914131565 1991-09-18 1991-09-18 Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren Expired - Fee Related DE4131565C2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19914131565 DE4131565C2 (de) 1991-09-18 1991-09-18 Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren
PCT/EP1992/002165 WO1993005917A1 (de) 1991-09-18 1992-09-17 Verfahren zur optimierung des schweissprozesses bei ultraschallbondverfahren
EP19920920124 EP0575566A1 (de) 1991-09-18 1992-09-17 Verfahren zur optimierung des schweissprozesses bei ultraschallbondverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19914131565 DE4131565C2 (de) 1991-09-18 1991-09-18 Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4131565A1 DE4131565A1 (de) 1993-03-25
DE4131565C2 true DE4131565C2 (de) 2002-04-25

Family

ID=6441227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19914131565 Expired - Fee Related DE4131565C2 (de) 1991-09-18 1991-09-18 Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0575566A1 (de)
DE (1) DE4131565C2 (de)
WO (1) WO1993005917A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10314499A1 (de) * 2003-03-27 2004-10-14 Gesellschaft für angewandte Physik mbH Vorrichtung zum Drahtbonden und Verfahren zum Steuern des Bondprozesses
DE102005044048B4 (de) * 2004-09-30 2007-05-03 Unaxis International Trading Ltd. Wire Bonder

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4447073C1 (de) * 1994-12-29 1996-07-18 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum Prüfen von durch Ultraschalldrahtbonden hergestellten Verbindungen
KR20030066344A (ko) 2002-02-01 2003-08-09 에섹 트레이딩 에스에이 와이어본더로 접합시에 최적의 접합 파라미터들을결정하기 위한 방법
DE10324094B3 (de) 2003-04-30 2004-09-09 Schunk Ultraschalltechnik Gmbh Verfahren zum Verschweißen von Teilen
EP1897648B1 (de) 2006-09-05 2010-06-30 Technische Universität Berlin Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Herstellung von Drahtbondverbindungen
US11904417B2 (en) 2019-10-15 2024-02-20 International Business Machines Corporation Automated material welding

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD83289A (de) *
DE2316598A1 (de) * 1972-04-03 1973-10-11 Motorola Inc Verfahren und einrichtung zur feststellung einer erfolgten schweissverbindung zwischen mit einem ultraschallgeraet verbundenen werkstuecken
DE3233629A1 (de) * 1981-09-10 1983-03-17 Raytheon Co., 02173 Lexington, Mass. Verfahren und einrichtung zur herstellung von verbindungen mittels ultraschall
US4479386A (en) * 1983-02-10 1984-10-30 The United States Of America As Represented By The Administrator Of The National Aeronautics And Space Administration Insulation bonding test system
DD219338A1 (de) * 1983-11-15 1985-02-27 Fz Elektronik Teltow Veb Verfahren zum ultraschallschweissen
US4558596A (en) * 1983-10-24 1985-12-17 Kulicke And Soffa Industries Inc. Apparatus for detecting missing wires
DE3701652C2 (de) * 1987-01-21 1992-06-17 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen, De

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3794236A (en) * 1973-05-07 1974-02-26 Raytheon Co Monitoring and control means for evaluating the performance of vibratory-type devices
US4696425A (en) * 1984-07-17 1987-09-29 Texas Instruments Incorporated Programmable ultrasonic power supply

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD83289A (de) *
DE2316598A1 (de) * 1972-04-03 1973-10-11 Motorola Inc Verfahren und einrichtung zur feststellung einer erfolgten schweissverbindung zwischen mit einem ultraschallgeraet verbundenen werkstuecken
US3784079A (en) * 1972-04-03 1974-01-08 Motorola Inc Ultrasonic bond control apparatus
DE3233629A1 (de) * 1981-09-10 1983-03-17 Raytheon Co., 02173 Lexington, Mass. Verfahren und einrichtung zur herstellung von verbindungen mittels ultraschall
US4479386A (en) * 1983-02-10 1984-10-30 The United States Of America As Represented By The Administrator Of The National Aeronautics And Space Administration Insulation bonding test system
US4558596A (en) * 1983-10-24 1985-12-17 Kulicke And Soffa Industries Inc. Apparatus for detecting missing wires
DD219338A1 (de) * 1983-11-15 1985-02-27 Fz Elektronik Teltow Veb Verfahren zum ultraschallschweissen
DE3701652C2 (de) * 1987-01-21 1992-06-17 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen, De

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10314499A1 (de) * 2003-03-27 2004-10-14 Gesellschaft für angewandte Physik mbH Vorrichtung zum Drahtbonden und Verfahren zum Steuern des Bondprozesses
DE10314499B4 (de) * 2003-03-27 2005-03-10 Angewandte Physik Mbh Ges Vorrichtung zum Drahtbonden
DE102005044048B4 (de) * 2004-09-30 2007-05-03 Unaxis International Trading Ltd. Wire Bonder

Also Published As

Publication number Publication date
EP0575566A1 (de) 1993-12-29
WO1993005917A1 (de) 1993-04-01
DE4131565A1 (de) 1993-03-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0275877B1 (de) Überwachung von Bondparametern während des Bondvorganges
DE69930433T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur "Flip-Chip" Montage eines elektronischen Bauteils
DE102004026826B4 (de) Ultraschallschweißvorrichtung und Konverter einer Ultraschallschweißvorrichtung
EP2064020B1 (de) Verfahren zur qualitätsüberwachung beim ultraschallschweissen
DE3429776C2 (de)
DE68902904T2 (de) Qualitaetskontrolle beim drahtbinden.
DE3233629C2 (de)
EP0208310B1 (de) Verfahren zum Regeln des Prozessverlaufes und zur Qualitätskontrolle beim Ultraschallschweissen von Werkstücken
DE2636856A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur zerstoerungsfreien bewertung von klebverbindungen in realzeit
DE4131565C2 (de) Verfahren zur Optimierung des Schweißprozesses bei Bondverfahren
EP1310319B1 (de) Prüfverfahren für Bondverbindungen und Drahtbonder
EP1392494B1 (de) Verfahren zum bearbeiten wie verschweissen oder verformen eines werkstücks
CH682597A5 (de) Kontaktierungsqualitäts-Analysator.
EP1343201A1 (de) "Verfahren und Anordnung zur Herstellung und Qualitätsprüfung einer Drahtbondverbindung"
EP0800433B1 (de) Verfahren zum prüfen von durch ultraschalldrahtbonden hergestellten verbindungen
EP1789226A1 (de) Ultraschalltransducer mit einem in der lagerung angeordneten sensor
DE102005012992B4 (de) Verfahren, Bondeinrichtung und System zum Bonden eines Halbleiterelementes
EP3355343A1 (de) Verfahren zur herstellung von drahtbondverbindungen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
EP1811264B1 (de) Verfahren zur Erkennung von dentalen Oberflächenstrukturen
DD219338A1 (de) Verfahren zum ultraschallschweissen
DE3641688C2 (de)
DE4124511C1 (en) Monitoring automated stud welding uniformly - by measuring weld tool formed by arc and compared with target value and differences signalled
DE2142675C3 (de) Vorrichtung zur elektronischen Aufnahme des augenblicklichen Ortes einer Sonde auf der Oberfläche einer Platte
EP0178565A1 (de) Überwachung von Bondvorgängen durch Schallemissionsanalyse
DE10314499A1 (de) Vorrichtung zum Drahtbonden und Verfahren zum Steuern des Bondprozesses

Legal Events

Date Code Title Description
8120 Willingness to grant licenses paragraph 23
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee