DE412813C - Verfahren zur Herstellung von Pflasterelementen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PflasterelementenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/22—Pavings made of prefabricated single units made of units composed of a mixture of materials covered by two or more of groups E01C5/008, E01C5/02 - E01C5/20 except embedded reinforcing materials
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Pflasterelementen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Blöcken, Platten, Tafeln u. dgl. Elementen, die insbesondere zum Pflastern, dann aber auch als Mauerbekleidung usw. Verwendung finden können.
- Das Verfahren besteht darin, daß die Elemente aus Beton hergestellt, dessen Zwischenräume mit flüssigem oder sehr plastischem Kautschuk ausgefüllt werden, und zwar derart. daß gleichzeitig die Gehfläche entsteht, worauf das Vulkanisieren dieser Körper vorgenommen wird. Insoweit bisher schon Kautschuk für Pflasterzwecke Verwendung gefunden hat, geschah dies lediglich in solcher Weise, daß der Kautschuk mit Hilfe irgendwelcher Lösungsmittel aufgelöst und dann mit gewissen Stoffen, wie Asphalt, Sand, Kieselsteinen usw., zu einer flüssigen erhärtenden Masse vermischt wurde, die dann als Gehfläche aufgetragen wurde. Demgegenüber unterscheidet sich der Gegentand der Erfindung dadurch, daß die einzelnen Elemente, wie z. B. Blöcke, vollkommen hergestellt, d. h. zuletzt auch vulkanisiert werden, mit denen hernach auch gepflastert wird. Sowohl die Herst; llung dieser Körper als auch ihre Verlegung ist sehr einfach, und bei der Verwendung der Blöcke als Pflasterung für Fußwege, Fußböden usw. entsteht eine dauerhafte Bahn, welche zudem ohne weiteres ein angenehmes, weiches und geräuschloses Begehen gestattet, so daß die Verwendung namentlich in solchen Fällen vorteilhaft ist, in denen auf ein geräuschloses Begehen Wert gelegt werden muß.
- Das Verfahren nach der Erfindung wird in folgender Weise durchgeführt: Es wird in, eine Form, die natürlich von einer dem Block entsprechenden Größe ist, eine Masse eingebracht, «-elche aus Zement und Steinstücken, Kiessand oder anderen Zugaben von unregelmäßiger eckiger Form besteht und einen Block mit beträchtlichen Zwischenräumen zwischen den Stücken bildet. Alsdann «-erden die Zwischenräume der Masse mit flüssigem oder sehr pastischein unvulkanisierten Kautschuk geschmolzen oder durch irgendein passendes Gummilösungsmittel erweicht, ausgefüllt, welcher die Stücke umgibt, sowie ganz oder teilweise, gleichzeitig auch ihre obere Fläche, die z. B. die Gehfläche bilden soll, bedeckt. Der Kautschuk wird dann entweder in der Form oder darnach vulkanisiert.
- In der Praxis wird der Körper aus kleinstückigen Steinen hergestellt, wie z. B. aus Granit, die durchgesiebt werden, um allen Staub abzuscheiden. Diese kleinen Stücke werden dann mit Portlandzement in angemessenen Verhältnissen gemischt. Aber anstatt die Mischung auf gewöhnliche Art zu benetzen, wird nur wenig angefeuchtet, d. h. nur so viel, daß sie -gerade noch feucht ist. Die Mischung wird dann in die Form gebracht, um den Block herzustellen. Der Umstand, daß kein Staub vorhanden ist und nur sehr wenig Feuchtigkeit, verhindert das gewöhnliche Verschmutzen der Masse, und es entsteht ein poröser Block, der, ausgetrocknet und fertig, alles aufsaugt, was zugegossen oder eingepreßt wird.
- Der Block wird dann in eine passende Form gebracht, und obenauf kommt eine Schicht unvulkanisierten Kautschuks von derselben Länge und Breite. Die Form hat die Länge und Breite des Blocks und ist von genügender Tiefe, um ihn samt der Kautschukschicht aufnehmen zu können. Die Form wird dann in eine hydraulische oder andere Vulkanisierpresse gebracht sowie der notwendigen Hitze ausgesetzt, um den Kautschuk zu vulkanisieren. Der angewendete Druck füllt die Zwischenräume der Masse mit Kautschuk aus, bettet die Steinstücke ein und bedeckt die obere Fläche des Blockes ganz oder teilweise mit vulkanisiertem Kautschuk, der die Gehbahn bilden soll.
- Auf diese Weise hergestellte Pflastersteine sind dauerhaft und springen nicht wie gewöhnlicher Asphalt oder wie Kunstpflastersteine, und der Kautschuk bildet gleichzeitig eine weiche Oberfläche der Gehbahn.
- Ein gemäß vorliegender Erfindung hergestellter Block ist schematisch im senkrechten Schnitt auf der Zeichnung erläutert.
- A sind die Stücke der Masse, B die Zwischenräume zwischen denselben, «-elche mehr oder weniger mit Kautschuk gefüllt sind, während C die Kautschukoberfläche des Blockes ist.
- Die Kosten der Blöcke oder Platten hängen hauptsächlich von denen des Kautschuks ab, welcher dabei gebraucht wird. Für billigere Blöcke werden deswegen nicht alle Zwischenräume der Masse mit Kautschuk ausgefüllt, welcher in den oberen Lagen des Blokkes konzentrierter sein kann. Für solche Blöcke kann kleiner gekörntes Material verwendet werden, ausgenommen für den oberen Teil des Blockes.
- Wenn gewünscht, können die Blöcke mit Nut und Feder oder anderen Mitteln versehen sein, um die Steine in Verbindung zu halten, wenn sie verlegt werden.
Claims (1)
- PATE IT-ANspi:1ciIE; i. Verfahren zur Herstellung von Blökken, Platten, Tafeln o. dgl. Elementen zum Pflastern, für Mauerbekleidungs- oder ähnliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elemente aus Beton hergestellt und dessen Zwischenräume mehr oder weniger mit flüssigem oder sehr plastischem Kautschuk ausgefüllt werden, wobei gleichzeitig die Gehfläche entsteht, und daß hiernach das Vulkanisieren vorgenommen wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Beton verwendet wird, welcher beträchtliche Zwischenräume besitzt, in die der flüssige oder sehr plastische Kautschuk eingefüllt oder eingepreßt wird, solange sich die Masse noch in der Form befindet, um die Zwischenräume mehr oder weniger vollständig zu füllen, und wobei auch die obere Fläche bedeckt und eine Gehfläche gebildet wird, worauf der Kautschuk entweder in der Form vulkanisiert wird oder danach.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB412813X | 1921-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412813C true DE412813C (de) | 1925-04-27 |
Family
ID=10418967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP45132D Expired DE412813C (de) | 1921-10-28 | 1922-10-25 | Verfahren zur Herstellung von Pflasterelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412813C (de) |
-
1922
- 1922-10-25 DE DEP45132D patent/DE412813C/de not_active Expired
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