DE4118662C2 - Gleitelement für verschiebbare Teile, vorzugsweise Fahrzeugteile - Google Patents
Gleitelement für verschiebbare Teile, vorzugsweise FahrzeugteileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gleitelement für verschiebbare Teile,
insbesondere für Kraftfahrzeugteile, nach dem Oberbegriff des An
spruches 1.
Bei einem bekannten Gleitelement dieser Art (DE-PS 32 14 478)
ist das Führungsteil ein aufwendig und kompliziert ausgebil
detes Teil mit einem in die Führungsschiene eingreifenden Füh
rungsabschnitt, an dem rechts und links verschieden gestaltete
Randabschnitte zur Lagerung auf der Führungsschiene und zur
Aufnahme des Gleitstückes vorgesehen sind.
Das Gleitelement hat ein als Blechteil ausgebildetes Halte
teil, das mit dem Führungsteil durch Vernieten verbunden
ist. Das Gleitstück ist ein gesondertes Teil, das in einem
Übergangsbereich zwischen dem Führungsabschnitt und dem einen
Randabschnitt des Führungsteiles vorgesehen ist. Dadurch sind
das Führungsteil und auch die Führungsschiene unsymmetrisch
ausgebildet. Das Gleitstück ist ein kompliziert geformtes Teil
mit elliptischem Querschnitt, in dem das als Gummizylinder
ausgebildete Federteil angeordnet ist.
Zur Lagerung des Gleitstückes im Führungsteil muß das Gleitstück
in dieses eingelegt werden. Danach kann es mit dem Halteteil gegen
Herausfallen gesichert werden, indem man das Halteteil unter Hal
tenasen des Führungsteiles schiebt und dann auf der den Haltenasen
gegenüberliegenden Seite mittels eines Nietes befestigt. Außerdem
erfolgt der Kraftfluß vom Seilzug über den aus Kunststoff be
stehenden Führungsabschnitt auf das Fenster, wobei Spiel durch
Erweichen oder Deformation des Kunststoffes entstehen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleitelement die
ser Art so auszubilden, daß es aus wenigen einfachen Bauteilen
konstruktiv einfach hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Gleitelement der gattungsbildenden
Art erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Ansprüchen.
Infolge der erfindungsgemäßen einstückigen Ausbildung des
Gleitstückes mit dem Führungsteil und des zwischen diesen
Teilen angeordneten Federteiles kann das erfindungsgemäße
Gleitelement aus wenigen Bauteilen einfach hergestellt werden.
Beim erfindungsgemäßen Gleitelement ist es möglich, die Bauteile,
wie das Führungsteil, das Gleitstück und das Halteteil, symme
trisch auszubilden, so daß auch die Führung symmetrisch ausge
bildet sein kann. Diese Teile sind nicht nur einfach herzustellen,
sondern können auch einfach montiert werden, da sie sowohl links
als auch rechts verwendbar sind. Durch die wenigen einfachen Bau
teile und das mittig zwischen dem Gleitstück und dem Führungsteil
angeordnete Federteil ist sichergestellt, daß das Gleitelement
leichtgängig und geräuscharm in der Führung verschoben werden
kann. Bei diesem Gleitelement kann der Kraftfluß von einem Seil
über ein Halteteil direkt auf ein Fenster erfolgen, wenn das
erfindungsgemäße Gleitelement für einen Fensterheber vorgesehen
ist.
Das zwischen dem Führungsteil und dem Gleitstück eingelegte
Federteil kann vorteilhaft gleichzeitig als Anschlag für die
untere Endlage eines Fensters ausgebildet sein, so daß ein
gesondert zu montierender Gummipuffer oder Endanschlag unten
an der Führungsschiene entfallen kann.
Das Gleitelement ist nicht nur für Fensterheber geeignet,
sondern auch für alle anderen verschiebbaren Fahrzeugteile,
wie z. B. die Fensterscheibe, das Schiebedach und dgl. In
diesen Fällen ist ein Kraftübertragungsteil nicht erforderlich.
Das Gleitelement wird vielmehr über das Halteteil 4 mit dem
verschiebbaren Fahrzeugteil verbunden. Das Gleitelement wird
beim Verschieben des Fahrzeugteiles in einer entsprechenden
Führung verschoben und gewährleistet dadurch eine spiel- und
klapperfreie Führung.
Möglich ist ein Einsatz des Gleitelementes auch bei anderen
verschiebbaren Teilen, beispielsweise für Laufwagen an Plottern,
für Transporteinrichtungen an Maschinen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 ein in einer Führungsschiene angeordnetes
Gleitelement eines Kraftfahrzeugfensterhebers im
Schnitt gemäß der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 das Gleitelement nach Fig. 1 in einem Schnitt
längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 das Gleitelement nach Fig. 1 in Unteransicht gemäß
Pfeil III in Fig. 1,
Fig. 4 das Gleitelement nach Fig. 1 in Seitenansicht ge
mäß Pfeil IV in Fig. 1,
Fig. 5 ein Halteteil des Gleitelementes nach Fig. 1 zum
Verbinden mit einer Hebeschiene für eine Fenster
scheibe in Stirnansicht gemäß Pfeil V in Fig. 6,
Fig. 6 das Halteteil nach Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 7 ein Führungsteil des Gleitelementes nach Fig. 1 im
Längsschnitt,
Fig. 8 ein Federteil des Gleitelementes nach Fig. 1 in
Seitenansicht,
Fig. 9 das Führungsteil nach Fig. 7 in Stirnansicht
gemäß Pfeil IX in Fig. 10,
Fig. 10 das Führungsteil nach Fig. 7 in Draufsicht gemäß
Pfeil X in Fig. 7,
Fig. 11 das Federteil nach Fig. 8 in Draufsicht gemäß Pfeil
XI in Fig. 8.
Das in den Fig. 1 bis 11 dargestellte Gleitelement 1 ist Teil
eines (nicht dargestellten) Fensterhebers eines Kraftfahrzeuges.
Das Gleitelement 1 ist in einer nur teilweise dargestellten Füh
rungsschiene 2 mit einem Führungsteil 3 längsverschiebbar geführt.
An einem Halteteil 4 des Gleitelementes 1 ist ein Tragstück 5 be
festigt, auf dem eine Hebeschiene 6 angeordnet ist, die am unteren
Rand einer durch strichpunktierte Linien angedeuteten Fenster
scheibe 7 vorgesehen ist.
Das Gleitelement 1 ist über ein Kraftübertragungsteil, vorzugsweise
ein Seil 8, in der Führungsschiene 2 verfahrbar. Das Seil 8
ist mit seinen beiden Enden in einer Aufnahme 9 des Führungs
teiles 3 befestigt. An den beiden Seilenden sind jeweils Seil
nippel 10, 11 mit einem endseitigen Bund 12, 13 vorgesehen. Die
Seilnippel 10, 11 sind von Schraubendruckfedern 14, 15 umgeben,
die sich an den Endbünden 12, 13 und an einander gegenüberlie
genden Haltelaschen 16, 17 des Halteteiles 4 abstützen.
Das Seil 8 verläuft vom Gleitelement 1 aus längs der Führungs
schiene 2 bis zu einer (nicht dargestellten) Seilumlenkung
und zu einer (ebenfalls nicht dargestellten) Seiltrommel und
von ihr zu einer weiteren Umlenkung am anderen Ende der Füh
rungsschiene 2 und von dort wieder zum Gleitelement 1 zurück.
Die Führungsschiene 2 ist symmetrisch zu ihrer Längsmittel
ebene ausgebildet. Sie hat im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
mit in entgegengesetzte Richtungen nach außen abgewinkelten
Schenkelrändern 18, 19 (Fig. 4).
Auf der Führungsschiene 2 ist das vorzugsweise aus Kunststoff
bestehende Führungsteil 3 verschiebbar angeordnet. Wie insbe
sondere die Fig. 7, 9 und 10 zeigen, enthält das Führungsteil
3 die Aufnahme 9, die durch eine in Draufsicht nach Fig. 10
rechteckige Vertiefung im Führungsteil 3 gebildet ist. Die
Aufnahme 9 ist von Seitenwänden 20, 21 und Stirnwänden 22,
23 begrenzt. In den Stirnwänden 22, 23 sind in Ansicht gemäß
Fig. 9 U-förmig randoffene Ausnehmungen 24, 25 vorgesehen,
die miteinander fluchten und symmetrisch zur Längsmittelebene
des Führungsteiles 3 liegen. Über die Seitenwände 20, 21 ragen
jeweils senkrecht nach außen Querstege 26, 27, deren Oberseite
mit dem oberen Rand der Wände 20 bis 23 in einer Ebene liegt.
Die Querstege 26, 27 haben jeweils eine mittig liegende Aus
sparung 28, 29 (Fig. 10). Die Längsränder 30, 31 der Querstege
26, 27 sind abgeschrägt. Die Querstege gehen in senkrecht nach
unten ragende Vertikalstege 32, 33 über, die in halber Länge
jeweils einen senkrecht nach innen in Richtung auf die Seitenwände
20, 21 gerichteten Haltesteg 34, 35 (Fig. 3 und 9) haben. Sie
untergreifen bei montiertem Gleitelement 1 die nach außen ragenden
Schenkelränder 18, 19 der Führungsschiene 2 (Fig. 3, 4). Die
Haltestege 34, 35 enden mit einem solchen Abstand von den Seiten
wänden 20, 21, daß sie bei montiertem Gleitelement 1 die Schenkel
18a, 19a der Führungsschiene 2 nicht berühren (Fig. 4). Dadurch
läßt sich das Gleitelement 1 problemlos längs der Führungsschiene
verschieben. Andererseits ist der Abstand zwischen den Haltestegen
34, 35 und den zu ihnen parallelen Querstegen 26, 27 geringfügig
größer als die Dicke der Schenkelränder 18, 19 der Führungsschiene
2, so daß das Gleitelement 1 mit leichtem Spiel auf der Führungs
schiene gleiten kann. Das Gleitelement 1 kann auf diese Weise
zuverlässig längs der Führungsschiene 2 verschoben werden.
Die Haltestege 34, 35 sind geringfügig schmaler als die Ausspa
rungen 28, 29. Wie die Fig. 9 und 10 zeigen, liegen die Haltestege
im Bereich unterhalb der Aussparungen 28, 29 und erstrecken sich
über mehr als deren halbe Tiefe. Die Aussparungen 28, 29 erstrecken
sich von den Seitenwänden 20, 21 aus bis zu den abgeschrägten
Längsrändern 30, 31 (Fig. 9, 10).
An der von den Querstegen 26, 27 abgewandten Unterseite des
Führungsteiles 3 ist eine kreuzförmige Vertiefung 36 vorge
sehen, in der bei montiertem Gleitelement 1 ein Federteil 37,
liegt, das vorzugsweise aus Gummi besteht. Die Vertiefung 36
erstreckt sich von der einen Stirnwand 22 aus bis geringfügig
über die Aussparungen 28, 29 hinaus. Ihr Längsabschnitt 38 ist
schmaler als die Aufnahme 9 und liegt symmetrisch zu ihr. Der
Querabschnitt 39 liegt mit Abstand von der Stirnwand 22 und
erstreckt sich bis in Höhe der der Stirnwand 22 zugewandten
Ränder 40, 41 der Aussparungen 28, 29. Die Länge des Querab
schnittes 39 ist etwa doppelt so groß wie die Breite des Längs
abschnittes 38 und etwas breiter als die Breite der Aufnahme 9.
Etwa in halber Länge des Führungsteiles 3 und der Aufnahme 9
verlaufen senkrecht zur Längsmittelebene des Führungsteiles 3
zwei miteinander fluchtende Quernuten 42, 43, die in den Längs
abschnitt 38 der Vertiefung 36 münden. Die Quernuten 42,
43 dienen zur Aufnahme der Querrippen 44, 45 einer Gleit
platte 46. Sie ist vorzugsweise einteilig mit dem Führungsteil 3
ausgebildet; vorzugsweise ist sie an dieses angespritzt. Bei der
Montage des Führungsteiles 3 wird die Gleitplatte 46 aus der
in den Fig. 7 und 10 dargestellten ausgeklappten Außergebrauchs
lage um 180° in Richtung des Pfeiles P in Fig. 7 in die in
Fig. 1 dargestellte Gebrauchslage verschwenkt. In dieser Lage
greifen die Querrippen 44, 45 formschlüssig in die Quernuten 42,
43 des Führungsteiles 3 ein. Gleichzeitig wird mit der Gleitplatte
36 das Federteil 37 in der in Fig. 1, 2 und 4 dargestellten
Betriebslage in der Vertiefung 36 formschlüssig gehalten.
Die Gleitplatte 46 ist rechteckig mit abgeschrägten Rändern
ausgebildet. Über ihre Unterseite 47, die in der Außerge
brauchslage gemäß Fig. 7 in einer Ebene mit der Unterseite
48 des Führungsteiles 3 liegt, ragen die Querrippen 44, 45.
Das Federteil 37 (Fig. 8, 11) hat einen kreuzförmigen Längsteil
49 und einen Kopfteil 50. Der Längsteil 49 hat eine der Ver
tiefung 36 angepaßte Umrißform, so daß das Federteil in montierter
Lage formschlüssig in der Vertiefung 36 liegt und in ihr sowohl
in axialer als auch in Querrichtung im Führungsteil 3 sicher
gehalten ist. Außerdem läßt sich dadurch das Federteil 37 sehr
einfach montieren. Der Kopfteil 50 des Federteiles 37 verläuft
senkrecht zum Längsteil 49 und parallel zu seinem Quersteg 49′.
Der Kopfteil 50 hat im gezeigten Beispiel einen im wesentlichen
rechteckigen Umriß mit zwei abgeschrägten äußeren Rändern 51,
52 (Fig. 11). Der Kopfteil 50 kann aber auch jede andere ge
eignete Querschnittsform haben, insbesondere teilkreisförmigen
Querschnitt. Mit dem Kopfteil 50 kommt das Federteil 37 in
Endstellung des Gleitelementes 1 am unteren Schienenende zur
Anlage. Wie Fig. 4 zeigt, ist die Breite des Kopfteiles 50, in
Längsrichtung der Führungsschiene 2 gesehen, kleiner als der
Abstand zwischen den beiden Schenkeln 18a, 19a der Führungsschiene.
Das Federteil 37 behindert dadurch nicht das Verschieben des
Führungsteiles 3 längs der Führungsschiene 2. Die Gleitplatte
46 liegt mit ihrer Unterseite 50a auf dem Quersteg 2a der Füh
rungsschiene 2 auf (Fig. 7). Das elastisch nachgiebige Federteil
37 ragt nach dem Einlegen vorteilhaft aus der Vertiefung 36.
Beim Einrasten der Gleitplatte 46 wird das Federteil 37 elastisch
zusammengedrückt und übt dadurch einen Druck auf die dünne Gleit
platte aus, wobei ein Druckteil 46′ zwischen den Querrippen
44, 45, der im Querschnitt etwas dicker ist als die übrige
Gleitplatte 46, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, örtlich eine
etwas höhere Anpreßkraft durch elastische Verformung des Feder
teiles 37 erzeugt. Die Gleitplatte 46 wird dadurch mit ihrer
Unterseite 50a gegen den Quersteg 2a der Führungsschiene 2
gedrückt. Auf diese Weise lassen sich auch Toleranzen sehr einfach
ausgleichen, so daß sichergestellt ist, daß die Gleitplatte 46
zuverlässig an der Führungsschiene 2 anliegt.
Die Gleitplatte 46 ist an einen vorstehenden Randabschnitt 53
des Führungsteiles 3 angespritzt (Fig. 7 und 10). In Draufsicht
gemäß Fig. 10 hat der Randabschnitt 53 trapezförmigen Umriß mit
einer zur Stirnseite 22 des Führungsteiles 3 parallelen Stirn
seite 54, die über von ihr aus divergierend zueinander verlau
fende Schrägflächen 55 und 56 an eine der Stirnseite 22 gegen
überliegende Stirnseite 22a des Führungsteiles 3 anschließt.
Diese Stirnseite 22a schließt senkrecht an die Stege 32 und
33 an.
Auf das Führungsteil 3 wird das Halteteil 4 aufgesetzt und
an ihm verstemmt, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Halteteiles
zu verhindern. Das Halteteil 4 besteht vorzugsweise aus Blech
material und hat eine Grundplatte 58, die an ihren Längsseiten
abgewinkelte Schenkel 59, 60 hat (Fig. 5 und 6). Sie haben schräge
Übergangsabschnitte 61, 62, die stumpfwinklig in die Grundplatte
58 und zueinander parallele Schenkelabschnitte 63, 64 übergehen.
Sie sind höher als die Übergangsabschnitte 61, 62 und weisen
Längsschlitze 65, 66 auf, die sich über mehr als die halbe Länge
der Schenkelabschnitte 63, 64 erstrecken (Fig. 6). Durch die
Verstemmung des Halteteiles 4 auf dem Führungsteil 3 kann das
Halteteil einfach und schnell befestigt werden, so daß eine
Nietmontage und die dazu erforderlichen Teile oder eine ähnliche
aufwendige Befestigung entfallen kann.
Benachbart zu den Längsschlitzen 65, 66 sind auf der von der
Grundplatte 58 abgewandten Seite Randabschnitte 67, 68 gebildet.
Sie werden zum Festklemmen des Halteteiles 4 auf dem Führungs
teil 3 in Richtung zueinander plastisch gebogen, so daß bei
montiertem Gleitelement 1 die Haltestege 34, 35 des Führungsteiles
3 von diesen Randabschnitten 67, 68 hintergriffen sind (Fig. 3,
4). Dadurch ist das Halteteil 4 auf dem Führungsteil 3 verstemmt
und unverlierbar in seiner Lage gehalten.
Die Grundplatte 58 des Halteteiles 4 weist ferner die senk
recht nach unten ragenden Haltelaschen 16, 17 auf, die aus der
Grundplatte herausgebogen sind. Die Haltelaschen 16, 17 ragen
bei montiertem Halteteil 4 in die Aufnahme 9 des Führungsteiles
3. Sie liegen hierbei an den schmalen Seitenwänden 69, 70 (Fig.
10) der Aufnahme 9 an. Die Breite und Höhe der Haltelaschen 16,
17 ist nur geringfügig kleiner als die lichte Weite bzw. die
Höhe der Aufnahme 9. Die freien Enden der Haltelaschen 16, 17
sind abgerundet, so daß sie leicht von oben in die Aufnahme 9
gesteckt werden können. In montierter Lage reichen die Halte
laschen 16, 17 bis fast an den Boden 71 der Aufnahme 9 (Fig. 1).
Die Haltelaschen 16, 17 haben in halber Breite jeweils eine
randoffene Ausnehmung 72, 73 mit abgerundeten Enden 74 (Fig. 5
und 6). Die Ausnehmungen sind in Richtung auf die etwa halb
kreisförmig abgerundeten freien Enden der Haltelaschen 16, 17
offen. Durch die Ausnehmungen 72, 73, die bei montiertem Halteteil
4 in Höhe der Ausnehmungen 24, 25 des Führungsteiles 3 liegen,
ragen die Enden des Seiles 8 (Fig. 1). Die Grundplatte 58 liegt
mit an die Haltelaschen 16, 17 angrenzenden Abschnitten 75, 76
(Fig. 1) auf den Stirnwänden 22, 23 des Führungsteiles 3 auf.
Der Abschnitt 76 geht abgekröpft in einen Befestigungssteg 77
mit einer Öffnung 78 für ein Befestigungsteil 79 über, mit dem
das Tragstück 5 am Halteteil 4 befestigt wird. Die Grundplatte
58 bzw. ihr Abschnitt 76 geht in einen senkrecht abgebogenen
Wandabschnitt 80 über, der in den Befestigungssteg 77 übergeht.
An den Wandabschnitt 80 und den Befestigungssteg 77 schließen
seitliche Wände 81, 82 (Fig. 3 und 6) an, die durch Verlängerungen
der Übergangsabschnitte der Schenkel 59, 60 des Halteteiles 4
gebildet sind. Die Wände 81, 82 bilden mit dem Wandabschnitt 80
und dem Befestigungssteg 77 einen dachförmigen Vorsprung 83.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist der Randabschnitt 75 der Grund
platte 58 in Draufsicht etwa dreieckförmig ausgebildet und weist
eine abgerundete Spitze 84 auf.
Sämtliche Teile des Gleitelementes 1, das Führungsteil 3, das
Halteteil 4, die Gleitplatte 46 und das Federteil 37, sind
symmetrisch ausgebildete einfache Teile, die kostengünstig
hergestellt werden können. Außerdem ist die Führungsschiene 2
als symmetrisches Teil ausgebildet, wodurch eine gleichmäßige
Anlage und Führung des Gleitelementes 1 gewährleistet ist. Die
mittig an der Führungsschiene 2 gelagerte Gleitplatte 46 übt
über das Federteil 37 einen gleichmäßigen mittigen Druck auf die
Führungsschiene 2 aus. Dadurch ist ein spielfreies Gleiten ge
geben und ein Klappern des Gleitelementes 1 in der Führungsschiene
2 wird vermieden. Die symmetrische Ausbildung der Bauteile des
Gleitelementes 1 und der Führungsschiene 2 gewährleistet, daß
diese sowohl rechts als auch links im Fahrzeug verwendet werden
können, wodurch die Anzahl der benötigten Teile verringert ist
und auch die Montage einfacher wird.
Zur Montage des Gleitelementes 1 wird zunächst das Federteil 37
von unten in die Vertiefung 36 des Führungsteiles 3 eingelegt,
wobei die Gleitplatte 46 in die in den Fig. 7 und 10 dargestellte
Außergebrauchslage nach außen geklappt ist. Der Kopfteil 50 des
Federteiles 37 ragt bei montiertem Federteil in der in Fig.
1 und 2 dargestellten Gebrauchslage nach außen über die Stirnwand
22 des Führungsteiles 3. Danach wird die Gleitplatte 46 in Rich
tung des Pfeiles P in Fig. 7 in die in den Fig. 1 bis 4 darge
stellte Gebrauchslage geklappt, wobei ihre Querrippen 44, 45 form
schlüssig in die Quernuten 42, 43 des Führungsteiles 3 eingedrückt
werden. Dadurch wird das Federteil 37 in seiner Lage im Füh
rungsteil 3 gesichert. Nun wird das Führungsteil 3 mit dem
Federteil 37 auf der Führungsschiene 2 befestigt. Hierzu wird das
Führungsteil 3 von einer Seite auf die Führungsschiene aufgescho
ben, so daß die Schenkelränder 18, 19 der Führungsschiene 2 in
die zwischen den Haltestegen 34, 35 und den benachbarten Quer
stegen 26, 27 gebildeten Aufnahmen 85, 86 (Fig. 4) eingreifen.
Danach können die Seilnippel 10, 11 des Seiles 8 mit den sie
umgebenden Federn 14, 15 in die Haltelaschen 16 und 17 des Halte
teils 4 eingehängt werden. Danach wird das Halteteil 4 von oben
mit seinen Haltelaschen 16, 17 in die Aufnahme 9 des Führungs
teiles 3 eingesetzt, wobei die Seilenden durch die Ausnehmungen
72, 73 der Haltelaschen 16, 17 ragen. Das Halteteil 4 wird so
weit in die Aufnahme 9 eingesetzt, bis es mit seiner Grundplatte
58 auf den Stirnwänden 22, 23 des Führungsteiles 3 aufliegt (Fig.
1). Bei der Montage des Halteteiles 4 sind dessen Randabschnitte
69, 70 noch, wie in Fig. 6 dargestellt, unverformt. Das Halteteil
4 übergreift nun mit seinem einen Randabschnitt 75 bzw. dessen
Spitze 84 das Kopfteil 50 des Federteiles 37 und ragt mit seinem
Vorsprung 83 über die Stirnwand 23 des Führungsteiles 3. Zur
Befestigung des Halteteiles 4 am Führungsteil 3 werden die
Randabschnitte 68, 69 des Halteteiles 4 nach innen gebogen, so
daß sie die Haltestege 35, 36 des Führungsteiles untergreifen
und dadurch ein unbeabsichtigtes Abheben des Halteteiles 4 vom
Führungsteil 3 sicher verhindern.
Claims (23)
1. Gleitelement für verschiebbare Teile,
insbesondere für Fensterheber von Kraftfahrzeugen,
mit einem in einer Führung verschiebbaren Führungs
teil, mit einem Federteil sowie mit einem Gleit
stück,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (3)
und das Gleitstück (46) einteilig ausgebildet
sind, daß das Führungsteil (3) eine Aufnahme (36)
für das Federteil (37) aufweist, das durch das
Gleitstück (46) in der Aufnahme (36) gehalten ist,
und daß das Federteil (37) in Verschieberichtung
des Gleitelementes über das Führungsteil (3) ragt.
2. Gleitelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (46) an
das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Füh
rungsteil (3) angespritzt ist.
3. Gleitelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (46)
eine Platte ist, die schwenkbar am Führungsteil
(3) befestigt ist.
4. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (46) an
seiner einen Plattenseite mindestens eine, vor
zugsweise zwei auf gleicher Höhe einander gegen
überliegende Querrippen (44, 45) hat, die in Quer
nuten (42, 43) des Führungsteiles (3) einrastbar
sind.
5. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (46)
mindestens einen das Federteil (37) elastisch ver
formenden Druckteil (46′) aufweist.
6. Gleitelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Druckteil (46′)
ein die beiden Querrippen (44, 45) verbindender
Steg ist.
7. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (36) eine
Vertiefung im Führungsteil (3) ist.
8. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federteil (37)
formschlüssig in der Aufnahme (36) liegt.
9. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federteil (37) ei
nen Längs- und einen Querabschnitt (38 und 39) so
wie einen über die Aufnahme (36) und das Führungs
teil (3) ragenden Kopfteil (50) hat.
10. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (3)
mindestens einen, vorzugsweise zwei einander ge
genüberliegende Haltestege (34, 35) aufweist, die
nach außen abgewinkelte Ränder (18, 19) der Füh
rung (2) untergreifen.
11. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (3)
und/oder die Führung (2) symmetrisch zu ihrer
Längsmittelebene ausgebildet sind.
12. Gleitelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (3)
eine Aufnahme (9) für das Kraftübertragungsteil
(8), vorzugsweise zwei an den Enden eines Seiles
(7) angeordnete Seilnippel (10, 11) hat.
13. Gleitelement nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Halteteil (4) für
das verschiebbare Teil (7) mit Haltelaschen (16,
17) in der Aufnahme (9) des Führungsteiles (3) un
verschieblich gehalten ist.
14. Gleitelement nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (4) auf
dem Führungsteil (3) verklemmt ist.
15. Gleitelement nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (4) eine
Grundplatte (58) mit seitlichen Schenkeln (59, 60)
hat, die zur Bildung von Klemmstegen (67, 68) mit
seitlichen Schlitzen (65, 66) versehen sind.
16. Gleitelement nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstege (67,
68) zum Verklemmen des Halteteiles (4) auf dem
Führungsteil (3) derart plastisch verformbar sind,
daß sie in montierter Lage die Haltestege (34, 35)
des Führungsteiles (3) untergreifen.
17. Gleitelement nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (4) ei
nen Befestigungssteg (77) aufweist, an dem eine
Hebeschiene (6) für ein Fenster (7) mit einem Befe
stigungsteil (79) gehalten ist.
18. Gleitelement nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg
(77) Teil eines etwa dachförmigen, über eine Grund
platte (58) ragenden Vorsprunges (83) des Halte
teiles (4) ist.
19. Gleitelement nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (22,
23) der Aufnahme (9) des Führungsteiles (3) rand
offene Ausnehmungen (24, 25) zur Durchführung der
Enden des Kraftübertragungsteiles (8) aufweisen.
20. Gleitelement nach einem der Ansprüche 13 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (4) das
Führungsteil (3) kappenartig übergreift.
21. Gleitelement nach einem der Ansprüche 13 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelaschen (16,
17) des Halteteiles (4) aus der Grundplatte (58)
herausgebogen sind.
22. Gleitelement nach einem der Ansprüche 10 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestege (34,
35) des Führungsteiles (3) deckungsgleich zu Aus
sparungen (28, 29) des Führungsteiles (3) liegen,
die in Querstegen (26, 27) benachbart zur Aufnahme
(9) vorgesehen sind.
23. Gleitelement nach einem der Ansprüche 13 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelaschen (16,
17) des Halteteiles (4) randoffene Aussparungen
(73, 74) zur Durchführung der Enden des Kraftüber
tragungsteiles (8) aufweisen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914118662 DE4118662C2 (de) | 1991-06-07 | 1991-06-07 | Gleitelement für verschiebbare Teile, vorzugsweise Fahrzeugteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914118662 DE4118662C2 (de) | 1991-06-07 | 1991-06-07 | Gleitelement für verschiebbare Teile, vorzugsweise Fahrzeugteile |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4118662A1 DE4118662A1 (de) | 1992-12-10 |
| DE4118662C2 true DE4118662C2 (de) | 1995-08-24 |
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ID=6433359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914118662 Expired - Fee Related DE4118662C2 (de) | 1991-06-07 | 1991-06-07 | Gleitelement für verschiebbare Teile, vorzugsweise Fahrzeugteile |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1991
- 1991-06-07 DE DE19914118662 patent/DE4118662C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE4118662A1 (de) | 1992-12-10 |
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