DE4117469C2 - Einrichtung zum Einstellen des Zündzeitpunkts eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen des Zündzeitpunkts eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen des
Zündzeitpunkts eines Verbrennungsmotors mit den Merkmalen a)
bis e) des Patentanspruchs 1. Eine derartige Einrichtung zum
Einstellen des Zündzeitpunkts ist aus der DE 39 34 488 A1
bekannt. Aufgrund des erfaßten Saugdrucks und der Drehzahl
des Motors wird hier zunächst ein Bezugszündzeitpunkt aus
einer Zündzeitpunkt-Map bestimmt. Aus einer gespeicherten
Verbrennungsdruckspitzenwert-Map wird außerdem ein Maß eines
bestimmten Kurbelwinkels bestimmt, der einem optimalen
Verbrennungsdruckspitzenwert entspricht, und zwar auf der
Basis des erfaßten Saugdrucks und der berechneten Drehzahl
des Motors. Ein Korrekturwert für den Zündzeitpunkt wird dann
aufgrund der zeitlichen Differenz zwischen dem
Bezugszündzeitpunkt und dem auf Grundlage der
Verbrennungsdruckspitzenwert-Map ermittelten bestimmten
Kurbelwinkelmaß berechnet. Hier wird aber lediglich ein
Kurbelwinkel erfaßt, bei dem der Verbrennungsdruck maximal
ist, um die Zündzeitpunktsteuerung vorzunehmen. Eine
Einstellung des Zündzeitpunkts für eine maximale
Ausgangsleistung des Verbrennungsmotors wird hier nicht
vorgenommen.
Die DE 39 32 073 A1 beschreibt eine Einrichtung zum
Einstellen des Zündzeitpunkts, wobei bei einem Ausfall oder
einer Funktionsstörung eines Kurbelwinkelsensors anhand des
im Motorzylinder herrschenden Innendrucks eine
Zündzeitpunkteinstellung vorgenommen wird. Zur
Zündzeitpunkteinstellung wird auch hier ein Spitzenwert im
Ausgangssignal eines Zylinderinnendrucksensors verwertet.
Auch hier wird keine Maximierung der Ausgangsleistung des
Motors unter Bezugnahme auf den maximalen Zylinderdruck
durchgeführt.
Die DE 35 27 856 A1 beschreibt eine Einrichtung zum Steuern
einer Brennkraftmaschine, bei der ein mit der
Ausgangsleistung der Brennkraftmaschine korrelierter Wert
abgetastet wird, ein Sollwert für den mit der
Ausgangsleistung korrelierten Wert auf der Grundlage der
Winkelstellung eines Gashebels und der Maschinendrehzahl
berechnet wird, der abgetastete Wert mit dem Sollwert
verglichen wird und der Öffnungswinkel einer Drosselklappe
zur Steuerung der Ansaugluftmenge der Brennkraftmaschine auf
der Grundlage des Vergleichsergebnisses berechnet und
eingestellt wird, so daß der mit der Ausgangsleistung
korrelierte Wert auf den Sollwert eingerichtet wird.
Die DE 36 35 963 A1 beschreibt eine Einrichtung zum
Einstellen des Zündzeitpunkts einer Brennkraftmaschine, bei
der mit einem Verzögerungswinkelkorrekturwert, der als ein
Lernwert entsprechend einem Maschinenbetriebszustand
gespeichert ist, ein neu eingelernter Lernwert als
Verzögerungswinkelkorrekturwert verwendet wird, so daß ein
optimaler Verzögerungswinkelkorrekturwert zur Verfügung
gestellt werden kann, und zwar ohne Rücksicht auf
individuelle Unterschiede in der Maschinenleistung und der
Maschinenbetriebsumgebung. Durch den Lernwert wird dabei eine
wirksame Unterdrückung von Klopfen bei gleichzeitiger
Steigerung der Maschinenleistung und Verringerung des
Kraftstoffverbrauchs erzielt. Die Aktualisierung des
Lernwerts wird nur dann unterbunden, wenn die
Maschinendrehzahl sich erhöht und somit kann der Lernwert
stets auf einem Optimum gehalten werden.
Eine Zündzeitpunkt-Einstelleinrichtung für einen Motor, die
einen Pegel eines Klopfens erfassen kann und einen
Zündzeitpunkt entsprechend einem Ergebnis der Erfassung
regelt ist ferner aus der japanischen ungeprüften
Patentveröffentlichung Nr. 58055/1987 bekannt. Sie umfaßt
einen Kurbelwinkel Θpmax, bei dem ein Verbrennungsdruck aus
einem Zylinderinnendruck des Motors maximiert wird und sie
erfaßt das Klopfen durch Vergleich zwischen Θpmax und einem
Klopfgrenzwert Θk,einer Grenze für die Ausbildung eines
Klopfvorgangs, der einem Last- bzw. Laufzustand des Motors
entspricht, der durch eine Drehzahl und eine Motorlast
vorgegeben ist. Für Θpmax = Θk erfolgt eine Entscheidung,
wonach ein Klopfen nicht erzeugt wird und der Zündzeitpunkt
wird vorverlegt. Für Θpmax < Θk erfolgt eine Entscheidung,
wonach ein Klopfen nicht erzeugt wird und der Zündzeitpunkt
wird zur Regelung des Klopfens verzögert.
Da die bekannte Zündzeitpunktregelvorrichtung eines Motors in
der vorstehend aufgeführten Weise aufgebaut ist, wird ein
Kurbelwinkel erfaßt, bei dem der Verbrennungsdruck maximiert
wird. Jedoch könnte, selbst wenn der Motor mit einem durch
diesen Wert bestimmten Zündzeitpunkt geregelt wird, die
maximale Ausgangsleistung des Motors nicht erreicht werden.
Darüberhinaus kann der vorgegebene Klopfgrenzwert Θk von der
Grenze für die Entstehung eines Klopfens aus dem optimalen
Wert abgeleitet werden, der durch eine Variation des Motors
oder einer zeitweisen Änderung des Motors bedingt ist. Dies
verursacht eine Absenkung der Erfassungsgenauigkeit des
Klopfens oder der Verzögerung des Ansprechens der Regelung.
In einem derartigen Fall könnte das Klopfen nicht geregelt
werden, oder das Ansprechen der Regelung könnte verzögert
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Einrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart
weiterzubilden, damit neben einem Unterbinden des Klopfens in
jedem Betriebszustand auch eine maximale Ausgangsleistung des
Motors erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung zum Einstellen des
Zündzeitpunkts eines Verbrennungsmotors mit den Merkmalen a)
bis k) des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei der
erfindungsgemäßen Einrichtung zum Einstellen des
Zündzeitpunkts wird der mittlere effektive Druck des
Zylinders in Verbindung mit einem Kurbelwinkelsensor ständig
maximiert, was durch eine entsprechende Einstellung des
Zündzeitpunkts erfolgt. Der Bereich, in dem der mittlere
effektive Druck durch Einstellung des Zündzeitpunkts
maximiert wird, wird entsprechend eingeschränkt, wenn ein
Klopfen des Motors erfaßt wird.
Nachstehend wird
die Erfindung anhand ihrer vorteilhaften Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Darstellung einer Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Zündzeitpunktregelvorrichtung,
Fig. 2A eine Vorderansicht eines Drucksensors,
Fig. 2B eine Schnittansicht des Drucksensors längs einer
Linie X-X,
Fig. 3 eine teilweise weggebrochene Darstellung, die
die Befestigung des Drucksensors angibt,
Fig. 4 ein Blockschaltbild des inneren Aufbaus der
Regelvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 5 ein Blockschaltbild der Funktion von wichtigen
Teilen der Erfindung,
Fig. 6 eine Kurve, die die Kennlinie des induzierten
mittleren effektiven Drucks, aufgetragen über
den Zündzeitpunkt angibt, für den der
Maximalwert erhalten werden soll,
Fig. 7 eine Ablaufdarstellung des Betriebs der
Regelvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 8 eine Ablaufdarstellung, die eine detaillierte
Behandlung der Stufe 111 nach Fig. 7 angibt,
Fig. 9 eine Ablaufdarstellung, die eine detaillierte
Behandlung der Stufe 117 der Fig. 7 angibt, und
Fig. 10 eine erläuternde Kurve, die die Kennlinie des
induzierten mittleren effektiven Drucks
aufgetragen über den Zündzeitpunkt angibt und
das Regelverfahren des Zündzeitpunkts im Falle
einer Erzeugung eines Klopfens.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen bevorzugter
Ausführungsformen wird eine Ausführungsform der
Zündzeitpunkteinstelleinrichtung
erläutert. Fig. 1 ist eine Darstellung einer
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Zündzeitpunkteinstelleinrichtung für einen Verbrennungsmotor. In Fig. 1 tritt
Luft durch den Luftfilter 8, wird vom Luftströmungsmesser
9 gemessen, dessen Strömungsmenge durch die Drosselklappe
10 reguliert wird, tritt durch den Ansaugluftverteiler 11,
gemischt mit Brennstoff mittels des
Brennstoffeinspritzventils 6 (Luft-Brennstoff-Gemisch) und
wird dem Zylinder 12 des Motors E zugeführt (dessen
Bezeichnung anschließend weggelassen wird).
Das Gemisch wird im Zylinder 12 verdichtet und durch die
Zündkerze 13 bei einem zugehörigen Zündzeitpunkt gezündet.
Das Abgas tritt durch den Verteiler 14 und einem nicht
dargestellten Abgasreiniger zur Umgebungsluft aus.
Ein Bezugszeichen 16 bezeichnet einen Kurbelwinkelsensor
zur Erfassung eines Drehwinkels eines Kurbelwinkels des
Motors, der in einem Verteiler vorgesehen ist, ein
Bezugszeichen 17 eine Zündeinrichtung, und ein
Bezugszeichen 21 eine Regeleinrichtung zur Regelung des
Zündzeitpunkts des Motors.
Der Kurbelwinkelsensor 16 gibt bei jeder Bezugsposition
des Kurbelwinkels (alle 180 Grad für einen
Vierzylindermotor, alle 120 Grad für einen
Sechszylindermotor) einen Bezugspositionsimpuls ab, und
ferner zu gegebenen Winkelinkrementen (beispielsweise alle 2
Grad) einen Einheitswinkelimpuls. Durch Zählen der Anzahl
der Einheitswinkelimpulse, nachdem der
Bezugspositionsimpuls in die Regeleinrichtung 21
eingegeben wurde, kann der laufende Kurbelwinkel
festgestellt werden.
Das Bezugszeichen 19 bezeichnet einen Drucksensor, der
einen Zylinderinnendruck erfaßt. Als Drucksensor 19 ist
ein elektrisches Spannungselement in Form einer
Beilagscheibe gemäß Fig. 2A ausgebildet, die eine
Vorderansicht darstellt und gemäß Fig. 2B (einem Schnitt
längs einer Linie X-X der Fig. 2A). Der Drucksensor 19
besteht aus einem ringförmigen piezoelastischen Element
19A, der ringförmigen Minuselektrode 19B und der
Pluselektrode 19C.
Der Drucksensor 19 ist am Zylinderkopf 22 gemäß Fig. 3
befestigt. Der Drucksensor 19 ist am Zylinderkopf 22 durch
Einklemmen mittels der Zündkerze 13 als Beilagscheibe
befestigt. Der Drucksensor 19 gibt die Änderung des Drucks
im Zylinder 12 als elektrisches Signal aus.
Die Regeleinrichtung 21 erhält ein
Luftmengeerfassungssignal X1 aus dem Luftströmungsmesser
9, das Kurbelwinkelsignal X3 aus dem Kurbelwinkelsensor
16, und das Drucksignal X4 aus dem Drucksensor 19, führt
eine vorgegebene Berechnung durch, und gibt das Zündsignal
X6 aus, mittels welchem die Zündeinrichtung 17 geregelt
wird.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild, das den Innenaufbau der
Regeleinrichtung 21 angibt. Gemäß Fig. 4 werden das
Ansaugluftmengesignal X1 aus dem Luftströmungsmesser 9 und
das Drucksignal X4 aus dem Drucksensor 19 in den
Multiplexer 21a (der eine Eingangsschnittstelle darstellt)
der Regeleinrichtung 21 eingegeben.
Das Kurbelwinkelsignal X3 aus dem Kurbelwinkelsensor 16
wird der Signalspeicherschaltung 21b und der
Eingabeschaltung 21c eingegeben.
Durch Eingabe des Kurbelwinkelsignals X3 in die
Signalspeicherschaltung 21b gibt diese Signale an den
Multiplexer 21a aus. Der Multiplexer 21a gibt durch
Umschaltung der Eingänge des Ansaugluftmengesignals X1 und
des Drucksignals X4 selektiv jedes Signal an den A/D-
(Analog/Dignal-)Umsetzer 21d aus.
Das jeweilige Signal, das vom A/D-Umsetzer 21d in ein
digitales Signal umgesetzt wird und das Kurbelwinkelsignal
X3 werden der Zentraleinheit (CPU) 21e über die
Eingabeschaltung 21c zugeführt und durch eine Berechnung
verarbeitet, die in einer später aufgeführten
Ablaufdarstellung angegeben ist. Das berechnete
Zündzeitpunktregelsignal wird der Zündeinrichtung 17
zugeführt, nachdem es durch die Ausgabeschaltung 21f in
ein Zündsignal X6 umgewandelt wurde.
21g ist ein Speicher, der aus einem RAM (Speicher mit
wahlfreiem Zugriff) besteht, und kurzzeitig die Daten und
dgl. für die Berechnung der Zentraleinheit 21e speichert,
und einem ROM (Lesespeicher), der vorab das
Berechnungsverfahren und dgl. speichert.
Fig. 5 ist ein Blockschaltbild, das die Funktion wichtiger
Teile der Erfindung angibt. In Fig. 5 bezeichnet ein
Bezugszeichen 23 einen zu regelnden Motor, und ein
Bezugszeichen 24 eine Lasterfassungsvorrichtung zur
Erfassung der Last des Motors 23.
Die Lasterfassungsvorrichtung 24 besteht beispielsweise
aus dem Luftströmungsmesser 9 nach Fig. 1 oder einem
Saugrohrsensor, der einen Saugrohrdruck an der der
Drosselklappe 10 nachgeschalteten Seite erfaßt, oder aus
einem (nicht dargestellten) Sensor zur Erfassung eines
Drosselklappenöffnungsgrads der in Fig. 1 gezeigten
Drosselklappe 10.
Ein Bezugszeichen 25 bezeichnet eine
Kurbelwinkelfassungsvorrichtung zum Erfassen des Kurbelwellenwinkels zu
gegebenen Winkelinkrementen, die
beispielsweise dem Kurbelwinkelsensor nach
Fig. 1 entspricht.
Ein Bezugszeichen 26 bezeichnet eine
Druckerfassungsvorrichtung zur Erfassung des Innendrucks
des Zylinders 12, die beispielsweise dem Drucksensor 19
oder dergl. entspricht.
Ein Bezugszeichen 27 bezeichnet eine Vorrichtung zum Bestimmen der
Drehzahl des Motors E, die die Drehzahl des
Motors aus der Zeit erfaßt, die zwischen den vorbestimmten
Kurbelwinkeln des Ausgangssignals der
Kurbelwinkelerfassungsvorrichtung 25 erforderlich ist.
Ein Bezugszeichen 28 bezeichnet eine Berechnungsvorrichtung
für den induzierten mittleren effektiven Druck, der durch
jedes Ausgangssignal der Kurbelwinkelerfassungsvorrichtung
25 und des Ausgangssignals der Druckerfassungsvorrichtung
26 erhalten wird. Wird angenommen, daß der
Zylinderinnendruck bei jedem Kurbelwinkel gleich Pn ist, so
ist die Änderung des Hubvolumens als Folge der Änderung
des Kurbelwinkels um einen vorgegebenen Winkel
(beispielsweise 2°) gleich ΔV, und das Hubvolumen ist V,
wobei der induzierte mittlere effektive Druck Pi = erhalten
werden durch Pi = Σ(Pn × ΔV)/V.
Da in dieser Berechnung V konstant ist, kann Pi durch die
Gleichung Pi = Pi + ΔV·Pn angenähert werden.
Ein Bezugszeichen 29 bezeichnet eine
Durchschnittswertbildungsvorrichtung für den mittleren
effektiven Druck, wobei ein Mittelwert des induzierten
mittleren effektiven Drucks durch das arithmetische Mittel
einer vorgegebenen Anzahl von Ausgangssignalen der
Erfassungsvorrichtung 28 für den induzierten mittleren
effektiven Druck erhalten wird.
Die Laufzustanderfassungsvorrichtung 30 bestimmt, ob der
jeweilige Laufzustand des Motors 23 einer vorgegebenen
Bedingung genügt, ausgehend von einem Ausgangssignal der
Lasterfassungsvorrichtung 24 und einem Ausgangssignal der
Umlaufzahlerfassungsvorrichtung 27.
Ein Bezugszeichen 31 erfaßt eine Klopfen-
Erfassungsvorrichtung zur Erfassung der Erzeugung eines
Klopfens, der den Pegel des Klopfens abhängig vom
Ausgangssignal der Druckerfassungsvorrichtung 26
ermittelt.
Die Regeleinrichtung 32 entscheidet, ausgehend von den
Ausgangssignalen der Laufzustandbeurteilungsvorrichtung 30
und der Durchschnittswertbildungsvorrichtung 29 für den
induzierten mittleren effektiven Druck, daß sich der Motor
in einem vorgegebenen Laufzustand befindet. Die
Regeleinrichtung 32 erhält den Zündzeitpunkt, wenn der
Durchschnittswert des induzierten mittleren effektiven
Drucks seinen Maximalwert hat. Die Regeleinrichtung 32
empfängt die Ausgangssignale der Klopfen-
Erfassungsvorrichtung 31, die den laufenden Zündzeitpunkt
für den in der später beschriebenen Regelgröße-
Speichervorrichtung 33 gespeicherten Zündzeitpunkt
substituiert, falls ein Klopfen erzeugt wird, und die,
falls kein Klopfen erzeugt wird, den erforderlichen
Zündzeitpunkt festlegt.
Die Regelgröße-Speichervorrichtung 33 speichert den
Zündzeitpunkt, wenn der Durchschnittswert des induzierten
mittleren effektiven Drucks bei Ausbleiben eines Klopfens
maximiert wird, sowie bei einem vorbestimmten Laufzustand,
der durch die Regeleinrichtung 32 bestimmt wird, und
desgleichen den Maximalwert des induzierten mittleren
effektiven Drucks.
Ein Bezugszeichen 34 bezeichnet eine Zündvorrichtung, die
die Zündung zu einem Zündzeitpunkt durchführt, der einem
Zündzeitpunktregelsignal entspricht, das durch die
Regeleinrichtung 32 abgegeben wird. Diese Zündvorrichtung
34 kann beispielsweise eine volltransistorierte
Zündeinrichtung verwenden (die aus einem
Leistungstransistorschaltkreis und einer Zündspule
besteht) sowie die Zündspule 13.
Die durch obige Bezugszeichen 27 bis 33 angegebenen
Elemente sind in der Regeleinrichtung 21 nach Fig. 1
enthalten.
Zunächst wird ein bekanntes Erfassungsverfahren für das
Klopfen beschrieben. Allgemein gesprochen, zeigt die
Erscheinung eines Klopfens eine anormale Verbrennung als
Folge einer frühen Zündung eines unverbrannten Gemisches
im Zylinder an, wodurch eine anormale Druckschwingung im
Zylinder des Motors 23 erzeugt wird. Diese Druckschwingung
wird durch die Druckerfassungsvorrichtung 26 erfaßt und
der Klopfen-Erfassungsvorrichtung 31 zugeführt. Die
Klopfen-Erfassungsvorrichtung 31 behandelt beispielsweise
das erfaßte Signal durch ein Bandfilter od. dgl. und erfaßt
den Pegel des Klopfens aus der Größe des Signals. Das
Ergebnis der Erfassung seitens der Klopfen-
Erfassungsvorrichtung 31 im Hinblick darauf, ob die
Intensität des Klopfens oberhalb oder unterhalb eines
vorgegebenen Werts liegt, wird der Regeleinrichtung 32 als
Unterbrechungssignal zugeführt. Liegt die Intensität
oberhalb des vorgegebenen Werts, setzt die
Regeleinrichtung 32 den Klopfen-Merker FnK für die
Erzeugung eines Klopfens. Ist die Intensität unterhalb des
vorgegebenen Werts, so setzt die Regeleinrichtung 32 den
Klopfen-Merker FnK für die fehlende Erzeugung eines
Klopfens rück. Das vorstehende Verfahren der Behandlung
des Klopfens wird durch ein nicht dargestelltes
Unterbrechungsverarbeitungsprogramm verarbeitet.
Als nächstes wird der Grundgedanke der Einstellung des
Zündzeitpunkts, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck maximiert wird, bei einem vorgegebenen Laufzustand
gemäß Fig. 6 erläutert, wenn der Zündzeitpunkt in
Beziehung zur Kennlinie des induzierten mittleren
effektiven Drucks steht. (Tatsächlich ist der induzierte
mittlere effektive Druck in Fig. 6 ein Durchschnittswert
desselben. Jedoch wird der induzierte mittlere effektive
Druck als Maß für dessen Mittelwert verwendet.) Zunächst
erfolgt eine Erläuterung bezüglich des gemessenen
induzierten mittleren effektiven Drucks. Die jeweilige
Verbrennung im Motor ändert sich mit dem Zyklus. Der
gemessene induzierte mittlere effektive Druck ändert sich,
selbst wenn der Zündzeitpunkt der gleiche bleibt.
Entsprechend sollte eine Entscheidung erfolgen, indem ein
induzierter mittlerer effektiver Druck verwendet wird, der
für mehrere Verbrennungszyklen gemittelt ist.
Jedoch schwankt in der Praxis selbst der Durchschnittswert
des induzierten mittleren effektiven Drucks Pi. Daher
sollte der induzierte mittlere effektive Druck Pi, der am
eingestellten Zündzeitpunkt gemessen wird, in einem
gewissen Umfang in eine Schwankungsbreite fallend
betrachtet werden.
Zunächst wird zur Ermittlung, daß der induzierte mittlere
effektive Druck sich bei einem eingestellten Zündzeitpunkt
auf seinem Maximalwert befindet, falls die Beziehung
zwischen Zündzeitpunkt und mittlerem effektiven Druck
gemäß Fig. 6 verläuft, der Zündzeitpunkt geändert, und es
wird der Anstieg oder Abfall des induzierten mittleren
effektiven Drucks ΔPi untersucht.
Entsprechend wird zur Bestimmung, daß der induzierte
mittlere effektive Druck beim eingestellten Zündzeitpunkt
seinen Maximalwert hat, der eingestellte Zündzeitpunkt
geändert, und das Ergebnis der Änderung wird untersucht,
bei welcher die Änderung des induzierten mittleren
effektiven Drucks ΔPi verringert oder erhöht ist.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung bezüglich der
Verfahrensweise zur Feststellung, ob der induzierte
mittlere effektive Druck maximiert ist.
Wird gemäß Fig. 6 der eingestellte Zündzeitpunkt von (1)
bis (8) (die die Zündzeitpunkte darstellen) geändert, so
wird der Absolutwert des Unterschieds des induzierten
mittleren effektiven Drucks |ΔPi| entsprechend (a) bis (g)
erhalten (die die Absolutwerte des Unterschieds des
induzierten mittleren effektiven Drucks darstellen).
In Fig. 6 ist (a) der Unterschied des induzierten
mittleren effektiven Drucks ΔPi, wenn der Zündzeitpunkt vom
Zündzeitpunkt (1) zum Zündzeitpunkt (2) geändert wird. Die
Absolutwerte der Unterschiede des induzierten mittleren
effektiven Drucks (b) bis (g) werden in ähnlicher Weise
erhalten.
Da wie vorstehend erwähnt wurde, der induzierte mittlere
effektive Druck Pi, der durch eine Durchschnittsberechnung
erhalten wird, schwankt, wird eine tote Zone |ΔPip|
verwendet, eine Variationsbreite, in der der induzierte
mittlere effektive Druck als nicht ansteigend oder
abfallend betrachtet wird.
Gilt daher |ΔPi| ≦ |ΔPip|, so wird der genannte mittlere
effektive Druckunterschied ΔPi als nicht ansteigend oder
abfallend betrachtet. Durch Verwendung dieser toten Zone
|ΔPip| beispielsweise, wird folgende Beziehung erhalten:
(a), (g) < |ΔPip| < (b) (c) (d) (e) (f) (2).
Diese Beziehung bedeutet gemäß Fig. 6, daß der Maximumwert
des induzierten mittleren effektiven Drucks zwischen den
eingestellten Zündzeitpunkten (2) und (7) vorliegt.
In diesem Falle bietet sich die Annahme an, daß das
Brennstoffverhältnis, das den induzierten mittleren
effektiven Druck maximiert, in die Mitte zwischen den
Zündzeitpunkten (2) und (7) fällt. Bei dieser
Betrachtungsweise ist die Verfahrensweise zur Bestimmung
des Zündzeitpunkts, der in der Mitte der Zündzeitpunkte
(2) bis (7) liegt, wie folgt.
Wird der Zündzeitpunkt beispielsweise von (1) um ΔS/A
geändert und dabei der Absolutwert des Unterschieds des
induzierten mittleren effektiven Drucks |ΔPi| kleiner als
|ΔPip|, (was beispielsweise dem Zündzeitpunkt (2) nach Fig.
6 entspricht), so wird die Zählung um jeweils eins
fortgesetzt bis der Absolutwert des Unterschieds des
induzierten mittleren effektiven Drucks |ΔPi| erneut größer
als die tote Zone |ΔPip| wird. Die Anzahl der Zählungen
wird mit C bestimmt.
Bei dieser Berechnung ist ΔS/A die Größe der Änderung des
eingestellten Zündzeitpunkts.
Durch ein Zählen in vorstehender Weise ist der
Zündzeitpunkt in der Mitte zwischen den eingestellten
Zündzeitpunkten (2) und (7) der Wert des Zündzeitpunkts
(8), subtrahiert um C/2 × ΔS/A.
Das Verfahren der Subtraktion des Zündzeitpunkts ist wie
folgt. Schreitet die Richtung der Änderung des
Zündzeitpunkts entgegengerichtet von dem eingestellten
Zündzeitpunkt (1) bis zum eingestellten Zündzeitpunkt (8)
fort, d. h. in der Richtung zum Vorverlegen des
Zündzeitpunkts, so wird der Zündzeitpunkt verzögert.
Ist die Richtung der Änderung des Zündzeitpunkts
entgegengesetzt vom eingestellten Zündzeitpunkt (1) zum
eingestellten Zündzeitpunkt (8) zurückgehend, so wird der
Zündzeitpunkt vorverlegt.
Auf diese Weise kann durch Änderung des Zündzeitpunkts der
Zündzeitpunkt, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck maximiert wird, ermittelt werden.
Durch die vorstehende Vorgehensweise kann der
Zündzeitpunkt auf den Punkt eingestellt werden, an dem der
induzierte mittlere effektive Druck einen Maximalwert hat.
Als nächstes wird der Anteil der Berechnung der Erfindung
erläutert.
Zunächst soll das Berechnungsverfahren für den induzierten
mittleren effektiven Druck erläutert werden. Dieser
induzierte mittlere effektive Druck Pi ist ein Wert der
Arbeit, die auf einem Kolben durch die Verbrennung während
eines Zyklus (zwei Motorumdrehungen) ausgeübt wird,
geteilt durch das Hubvolumen, der näherungsweise durch
Verwendung der Gleichung Pi = Pi + ΔV·Pn erhalten wird,
wobei Pn der Zylinderinnendruck bei jedem Kurbelwinkel ist,
erzeugt vom Drucksensor 19, und ΔV ist die Änderung des
Hubvolumens durch die Änderung um jeden Einheitswinkel
(beispielsweise 2 Grad) des Kurbelwinkels.
Entsprechend werden in der laufenden Berechnung der
Zylinderinnendruck Pn und die Änderung des Hubvolumens ΔV
multipliziert, das Multiplikationsergebnis wird dem
induzierten mittleren effektiven Druck Pi in der
vorausgehenden Berechnung (beispielsweise für 2 Grad vor
dem Doppelwinkel) hinzugefügt. Der Additionswert wird als
laufender induzierter mittlerer effektiver Druck Pi
betrachtet. Das Ergebnis der Berechnung gemäß obiger
Gleichung während eines Zyklus (2 Motordrehungen) ist der
induzierte mittlere effektive Druck Pi.
Als nächstes wird eine Logik erläutert, mittels welcher
der Zündzeitpunkt eingestellt wird, bei dem der induzierte
mittlere effektive Druck einen Maximalwert hat.
In der folgenden Erläuterung gibt die Bezeichnung "i" die
Berechnungsfolge an. Entsprechend stellt "i" den laufenden
Verarbeitungswert dar, während die Bezeichnung "i-1" den
vorausgehenden Verarbeitungswert angibt.
Zunächst erfolgt die Erläuterung bezüglich des Merkers F1.
Wie vorstehend aufgeführt wurde, sollte, damit der
induzierte mittlere effektive Druck durch Änderung des
Zündzeitpunkts ein Maximumwert wird, der Vorgang der
Änderung des Zündzeitpunkts erfaßt werden.
Es wird deshalb ein Merker verwendet, der angibt, wie der
vorausgehende Zündzeitpunkt bei jeder Verarbeitung der
Ablaufdarstellung nach Fig. 7 gesetzt wird. Dieser Merker
ist der Merker F1, der grob entsprechend den drei
Zuständen entsprechend der nachfolgenden Tabelle 1
unterteilt ist.
| Merker F1 | |
| Verarbeitung | |
| S0 | |
| Stellt einen Ausgangszustand dar, bei dem die Verarbeitung der Maximierung des induzierten mittleren effektiven Drucks nicht begonnen wird | |
| S10-S1A | Stellt einen Zustand dar, bei welchem der Zündzeitpunkt zur Maximierung des induzierten mittleren effektiven Drucks durch Änderung des Zündzeitpunkts entsprechend Tabelle 2 gesucht wird |
| S2 | Stellt einen Zustand dar, bei dem die Einstellung des Zündzeitpunkts beendet ist, für den der induzierte mittlere effektive Druck ein Maximum wird |
Wird gemäß dieser Tabelle 1 der Merker F1 zu S0, so zeigt
F1 einen Ausgangszustand, bei dem die Verarbeitung zur
Maximierung des induzierten mittleren effektiven Drucks
nicht begonnen hat.
Eine Erläuterung erfolgt im einzelnen in der Tabelle 2 für
den Fall, daß der Merker F1 für S10 bis S1A steht. Kurz
gesagt, zeigt F1 einen Zustand, bei dem der Betrieb den
Zündzeitpunkt bestimmt, für den der induzierte mittlere
effektive Druck einen Maximalwert hat, indem die Erhöhung
oder Verringerung der Änderung ΔPi des induzierten
mittleren effektiven Drucks nach dem Vorverlegen oder
Verzögern des Zündzeitpunkts beurteilt wird.
Ist der Merker F1 gleich S2, wie F1 angibt, und in Tabelle
1 beschrieben ist, so ist ein Zustand eines Zündzeitpunkts
eingestellt, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck maximiert wird.
Auf diese Weise zeigt der Merker F1 jede abgelaufenen
Vorgänge zur Bestimmung des Zündzeitpunkts an.
Als nächstes wird der Zustand erläutert, bei dem der
Zündzeitpunkt beurteilt wird, der den induzierten
mittleren effektiven Druck maximiert und in der Tabelle 2
unterteilt ist.
In der Tabelle 2 ist der Wert des Merkers F1 gesetzt, im
Einklang mit dem Fall, bei dem der Verlauf des
Zündzeitpunkts und des induzierten mittleren effektiven
Drucks nach Fig. 6 vorhanden ist, indem die Richtung der
Änderung des Zündzeitpunkts, und der Anstieg und Abfall
der Änderung ΔPi des induzierten mittleren effektiven
Drucks als Folge der Änderung beurteilt werden, womit der
Verlauf der Beurteilung ausgedrückt wird.
| Merker F1 | |
| Verarbeitung | |
| S10 | |
| GEHE NACH S11, ΔS/A = RE | |
| S11 | falls ΔPi ≦ ΔPip, S11 BLEIBT, ΔS/A = RE |
| falls ΔPi ANSTEIGT (INC), GEHE NACH S13, ΔS/A = RE | |
| falls ΔPi ABFÄLLT (DEC), GEHE NACH S12, ΔS/A = ADV | |
| S12 | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S14, ΔS/A = ADV, BEGINNE DAS ZÄHLEN DER NO. DER VORVERLEGUNG |
| falls ΔPi ANSTEIGT, GEHE NACH S15, ΔS/A = ADV | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S16, ΔS/A = RE | |
| (Schwingen um Pi-Scheitelwert) | |
| S13 | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S17, ΔS/A = RE, BEGINN DES ZÄHLENS DER NO. DER VERZÖGERUNG |
| falls ΔPi ANSTEIGT, S13 BLEIBT, ΔS/A = RE | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S18, ΔS/A = ADV | |
| (Schwingen um den Pi-Scheitelwert) | |
| S14 | falls ΔPi ≦ ΔPip, S14 BLEIBT, ΔS/A = ADV, BEGINN DES ZÄHLENS DER NO. DER VOREILUNG |
| falls ΔPi ANSTEIGT, GEHE NACH S15, ΔS/A = ADV | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S19, S/A IST VERZÖGERT UM ((NO. DER VOREILUNG + 1)/2) × ΔS/A | |
| S15 | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S14, ΔS/A = ADV, BEGINN DES ZÄHLENS DER NUMMER DER VOREILUNG |
| falls ΔPi ANSTEIGT, S15 BLEIBT, ΔS/A = ADV | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S16, ΔS/A = RE | |
| (Schwingen um den Pi-Scheitelwert) | |
| S16 | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S19, ΔS/A BLEIBT |
| falls ΔPi ANSTEIGT, GEHE NACH S13, ΔS/A = RE | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S18, S/A WIRD VORVERLEGT UM DAS VORAUSGEHENDE ΔS/A × 1/2, falls jedoch ΔS/A KLEINER ALS ΔS/Amin ist, GEHE NACH S19. | |
| S17 | falls ΔPi ≦ ΔPip, S17 BLEIBT, ΔS/A = RE, BEGINN DES ZÄHLENS DER NO. DER VERZÖGERUNG |
| falls ΔPi ANSTEIGT, GEHE NACH S13, ΔS/A = RE | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S19, ΔS/A WIRD VORVERLEGT UM ((NO. DER VERZÖGERUNG + 1)/2) × ΔS/A | |
| S18 | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S19, ΔS/A BLEIBT |
| falls ΔPi ANSTEIGT, GEHE NACH S15, ΔS/A = ADV | |
| falls ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S16, S/A WIRD VERZÖGERT UM DAS VORAUSGEHENDE ΔS/A × 1/2, falls jedoch ΔS/A KLEINER ALS ΔS/Amin IST, GEHE NACH S19 | |
| S19 | SPEICHERE Pi-WERT, GEHE NACH S1A, ΔS/A BLEIBT |
| S1A | falls ΔPi ≦ ΔPip, GEHE NACH S2, ΔS/A BLEIBT |
| falls ΔPi ANSTEIGT oder ΔPi ABFÄLLT, GEHE NACH S0, ΔS/A BLEIBT |
Die Fälle für jeweilige Werte des Merkers F1 nach Tabelle
2 werden erläutert. Anschließend werden die Merker S10 bis
S1A lediglich als S10 bis S1A beschrieben. Das Kriterium
basiert, wie vorstehend erwähnt wurde, auf der Grundlage
des Falls der Fig. 6. Zunächst ist es beim Zündzeitpunkt
S/A (der anschließend einfach als S/A bezeichnet wird)
unbestimmt, in welchem Zustand der induzierte mittlere
effektive Druck Pi ist, der vom Laufzustand des Motors
abhängt, im Vergleich zum Zündzeitpunkt für den eingangs
gesetzten Wert S/A₀. Dieser eingangs gesetzte Wert S/A₀
wird bei einem verspäteten Zündzeitpunkt gesetzt, der in
einem Bereich ohne Klopfen für alle Laufzustände des
Motors liegt.
Dies wird durch Fig. 6 erläutert. Es ist unbestimmt, ob
ein eingangs gesetzter Zündzeitpunkt auf der Seite von (1)
oder auf der Seite von (8) liegt, da der Scheitelwert des
induzierten mittleren effektiven Drucks Pi sich zur Seite
der Vorverlegung oder der Verspätung hin bewegt, abhängig
vom Laufzustand des Motors. Entsprechend wird der
induzierte mittlere effektive Druck Pi(i) gemessen, der die
Norm des Zustand des Merkers F1 = S0 ist (das heißt des
Zustands, bei dem der Zündzeitpunkt und der induzierte
mittlere effektive Druck nicht bestimmt sind).
Dies ist der Zustand des Merkers F1 = S10·S/A wird auf
einen verspäteten Kurbelwinkel mittels einer vorgegebenen
Zündzeitpunktänderungsgröße ΔS/A (anschließend einfach
ΔS/A) korrigiert.
Das heißt, S/A(i) = S/A(i-1) + ΔS/A (anschließend wird der
Ausdruck ΔS/A = RE für die Verspätung des Kurbelwinkels für
obigen Vorgang verwendet. S/A(i) ist der laufende Wert von
S/A, und S/A(i-1) ist der vorausgehende Wert von S/A). Und
Merker F1 wird auf S11 gesetzt.
Als nächstes wird die Verarbeitung für den Fall erläutert,
daß F1 nicht gleich S10 ist. Wie in Tabelle 2 angegeben,
wird für den Fall, daß Merker F1 nicht gleich S10 ist,
S/A(i-1) gespeichert. Der Wert von Merker F1 wird durch die
vorausgehende Entscheidung bestimmt.
Wie in der Ablaufdarstellung der Fig. 7 angegeben ist,
erfolgt ein Vergleich zwischen dem Unterschied des
induzierten mittleren effektiven Drucks ΔPi (anschließend
einfach als ΔPi angegeben), der gegeben ist durch den Wert
des laufenden induzierten mittleren effektiven Drucks Pi
minus des vorausgehenden induzierten mittleren effektiven
Drucks P(i-1) und der erwähnten toten Zone |ΔPip|
(anschließend einfach als |ΔPip| bezeichnet). Für ΔP₁ < 0
und ΔPi < |ΔPip|, wird ΔPi als ansteigend beurteilt oder ΔP₁
INC. Für Pi < 0 und |ΔPi| < |ΔPip| wird ΔP₁ als abfallend
beurteilt oder ΔPi DEC.
Abhängig vom Ergebnis der Entscheidung wird S/A
korrigiert. Es wird der Fall des Merkers F1 = S11
erläutert. Wie in Tabelle 2 beschrieben ist, wird für
|ΔPi| ≦ |ΔPip|, ΔS/A gleich ΔS/A = RE, und der Merker F1
bleibt als S12 oder S12 bleibt.
Steigt ΔPi an, so soll ΔS/A verzögert werden, oder ΔS/A =
RE und der Merker F1 wird als S13 gesetzt, oder GEHE NACH
S13.
Fällt ΔPi, so wird S/A um ΔS/A auf die Voreilungsseite hin
korrigiert. Dieser Vorgang ist S/A(i) = S/A(i-1) - ΔS/A
(anschließend wird dieser Vorgang durch den Ausdruck ΔS/A
vorverlegt, oder ΔS/A = ADV angegeben).
Ist der Merker F1 = S12, und für |ΔPi| ≦ |ΔPip| wird ΔS/A
vorverlegt, oder ΔS/A = ADV, und der Merker F1 wird als
S14 gesetzt, oder GEHE NACH S14.
Dieser Fall, wie in der erwähnten Fig. 6 gezeigt wird,
entspricht dem Zustand, bei dem |ΔPi| kleiner als |ΔPip|
ist, als der gesetzte Zündzeitpunkt, und gibt an, daß der
induzierte mittlere effektive Druck im Bereich seines
Maximums liegt.
Dies entspricht gerade dein Fall eines Zündzeitpunkts (2)
nach Fig. 6. Ausgehend von diesem Punkt beginnt die
Zählung der Anzahl von Malen für ΔS/A zur Vorverlegung,
oder ΔS/A = ADV.
Der Zählwert ist als CAD(i) angegeben. Zunächst wird CAD auf
1 gesetzt.
Steigt ΔPi an, oder ΔPi INC, so wird ΔS/A vorverlegt, oder
ΔS/A = ADV, und der Merker F1 wird als S15 gesetzt, oder
GEHE NACH S15.
Fällt ΔPi ab, oder ΔPi = DEC, so ist ΔS/A verspätet, oder
ΔS/A = RE, und der Merker F1 wird als S16 gesetzt, oder
GEHE NACH S16.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall, bei
dem der Merker F1 = S13.
Für |ΔPi| ≦ |ΔPip|, ist ΔS/A verspätet, oder ΔS/A = RE, und
der Merker F1 wird als S17 gesetzt, oder GEHE NACH S17.
Dieser Fall entspricht einem Zustand, bei dem ΔPi kleiner
als |ΔPip| ist, wie beispielsweise für den eingestellten
Zündzeitpunkt gemäß Fig. 6, und der induzierte mittlere
effektive Druck liegt im Bereich seines Maximalwerts.
Dieser Fall entspricht dem Zündzeitpunkt (7) der Fig. 6.
In diesem Falle wird ΔS/A als verspätet gesetzt, und es
muß eine Entscheidung, gemacht werden, ob der laufende
induzierte mittlere effektive Druck einen Maximalwert hat.
Ausgehend von diesem Zustand beginnt die Zählung bezüglich
der Anzahl von Malen von ΔS/A = RE. Der Zählwert wird als
CRE(i) angegeben. Zunächst wird CRE als 1 gesetzt.
Steigt ΔPi an oder ΔPi INC, so wird ΔS/A als verspätet
bemessen, oder ΔS/A = RE, und der Merker F1 bleibt als
S13, oder S13 BLEIBT.
Fällt ΔPi ab, wird ΔS/A vorverlegend gemacht oder S/A =
ADV, und der Merker F1 wird als S18 gesetzt, oder GEHE
NACH S18.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall des
Merkers F1 = S14. Wie in der Tabelle 2 beschrieben ist,
wird für |ΔPi| ≦ |ΔPipp|, ΔS/A vorverlegend gemacht, oder
ΔS/A = ADV, der Merker F1 BLEIBT als S14 oder S14 BLEIBT,
und die Anzahl der Male der Vorverlegung wird zu
CAD(i) = CAD(i-1) + 1.
Steigt ΔPi an oder ΔPi INC, so wird ΔS/A vorverlegend
gemacht, oder ΔS/A = ADV, und der Merker F1 wird als S15
gesetzt oder GEHE NACH S15.
Fällt ΔPi ab, so geht der induzierte mittlere effektive
Druck Pi gemäß Fig. 6 durch den Bereich seines
Maximalwerts.
Entsprechend wird die Anzahl von Malen für eine
Vorverlegung von CAD(i) gesetzt als CAD(i) = CAD(i-1) + 1,
S/A wird um (ΔS/A × CAD(i) × 1/2) verspätet.
Das heißt, S/A(i) wird zu S/A(i) = S/A(i) + (ΔS/A ×
CAD(i) × 1/2). Der Merker F1 wird als S19 gesetzt, oder
GEHE NACH S19.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall des
Merkers F1 = S15. Wie in der Tabelle 2 beschrieben wird,
wenn |ΔPi| ≦ |ΔPip| gilt, erfolgt ΔS/A als Vorverlegung,
oder ΔS/A = ADV, der Merker F1 wird als S14 gesetzt, oder
GEHE NACH S14. Die Anzahl von Malen für Vorverlegung CAD(i)
wird gesetzt als CAD(i) = 1.
Steigt ΔPi an oder ΔPi INC, erfolgt ΔS/A als Vorverlegung
oder ΔS/A = ADV, und der Merker F1 bleibt als S15, oder
S15 BLEIBT.
Fällt ΔPi ab, so erfolgt ΔS/A als Verspätung, oder ΔS/A =
RE, und der Merker F1 wird als S16 gesetzt, oder GEHE NACH
S16.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall eines
Merkers F1 = S16. Fällt ΔPi ab oder ΔPi DEC, so fällt es
ständig ab, ungeachtet davon, ob S/A durch ΔS/A verspätet
oder vorverlegt wird.
In diesem Fall springt der Zündzeitpunkt durch Änderung
desselben um ΔS/A über den Bereich, in dem der induzierte
mittlere effektive Druck gemäß Fig. 6 maximiert ist.
In diesem Fall kann der Bereich, in dem der induzierte
mittlere effektive Druck den Maximalwert hat, niemals
erfaßt werden.
Entsprechend sollte S/A abwechselnd und wiederholt auf die
Seite der Vorverlegung oder die Seite der Verspätung
gesetzt werden, indem ΔS/A halbiert wird.
Auf diese Weise erreicht der Wert von ΔS/A schließlich
nahezu Null. Der Wert von S/A(i), der mittels dieses
Verfahrens bestimmt wird, wird als der Zündzeitpunkt
betrachtet, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck einen Maximalwert hat.
Im Falle des Merkers F1 = S16 und des Merkers F1 = S18
wird die Richtung einer Änderung des Zündzeitpunkts
abwechselnd zwischen Vorverlegung und Verspätung geändert,
und wie vorstehend gezeigt wurde, wird im Falle einer
Verringerung von ΔPi die Größe von ΔS/A aufeinanderfolgend
klein gemacht.
Entsprechend gilt: ΔS/A(i) = ΔS/A(i-1) × 1/2. Wird ΔS/A(i)
kleiner als ein vorbestimmter Wert von ΔS/Amin, so wird der
Wert von ΔS/A nahezu als Null betrachtet. In diesem Falle
wird der Merker F1 als S19 gesetzt, oder GEHE NACH S19,
und S/A(i) = S/Ai-1 - ΔS/A(i).
Ist ΔS/A(i) größer als ΔS/Amin, so wird der Merker F1 als
S18 gesetzt, oder GEHE NACH S18. Der gesetzte Wert des
Zündzeitpunkts ist S/A(i) = S/A(i-1) - ΔS/A(i).
Gilt ferner |ΔPi| ≦ |ΔPip|, so wird der Zündzeitpunkt
bestimmt als S/A(i) = S/A(i-1), und der Merker F1 wird als
S19 gesetzt, oder GEHE NACH S19.
Steigt ΔPi an, oder ΔPi INC, so erfolgt ΔS/A als
Verspätung, oder ΔS/A = RE, und der Merker F1 wird als S13
gesetzt, oder GEHE NACH S13.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall, bei
dem der Merker F1 = S17. Ist gemäß der Tabelle 2
|ΔPi| ≦ |ΔPip|, so erfolgt ΔS/A als Verspätung, oder ΔS/A =
RE, der Merker F1 bleibt als S17, oder S17 BLEIBT, und
CRE(i) =CRE(i-1) + 1.
Steigt ΔPi an, oder ΔPi INC, so erfolgt ΔS/A als
Verspätung, oder ΔS/A = RE, und der Merker F1 wird gesetzt
als S13, oder GEHE NACH S13.
Fällt ΔPi ab, oder ΔPi DEC, so geht S/A durch den Bereich,
in dem der induzierte mittlere effektive Druck Pi einen
Maximalwert hat, wie in Fig. 7 gezeigt ist.
Entsprechend wird die Anzahl der Male zur Verzögerung des
Zündzeitpunkts als CRE(i) = CRE(i-1) + 1 bestimmt, und S/A
wird vorverlegt um (ΔS/A × CRE(i) × 1/2).
Entsprechend wird der Zündzeitpunkt bestimmt als S/A(i)
S/A(i-1) - (ΔS/A × CRE(i) × 1/2), und Merker F1 wird gesetzt
als S19, oder GEHE NACH S19.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall des
Merkers F1 = S18.
Wie in der Tabelle 2 beschrieben wird, ist bei einem
Abfall von ΔPi dieser Fall weitgehend ähnlich dem Fall des
Merkers F1 = S16. Im Falle des Merkers F1 = S16 ist die
Richtung des Betriebs der vorausgehenden
Zündpunktsteuerung auf der Seite der Verspätung, während
in dem Fall, in dem der Merker F1 = S18 vorliegt, die
Richtung des Betriebs der vorausgehenden
Zündzeitpunktsteuerung auf der Seite der Vorverlegung ist.
Fällt daher ΔPi ab, oder ΔPi DEC, so wird ΔS/A(i) bestimmt
zu ΔS/A(i) = ΔS/A(i-1) × 1/2, und ist ΔS/A(i) kleiner als
ΔS/Amin, so wird S/A(i) bestimmt zu S/A(i) = S/A(i-1) +
ΔS/A(i), und der Merker F1 wird auf S19 gesetzt, oder gehe
nach S19.
Ist ΔS/A(i) größer als der vorgegebene Wert von ΔS/Amin, so
wird S/A(i) bestimmt als S/A(i) = S/A(i-1) als ΔS/A, und der
Merker F1 wird als S16 gesetzt, oder GEHE NACH S16.
Gilt |ΔPi| ≦ |ΔPip|, wird S/Ai bestimmt als S/A(i) =
S/A(i-1), und der Merker F1 wird gesetzt als S19, oder GEHE
NACH S19.
Steigt ΔPi an, oder ΔPi INC, erfolgt ΔS/A als Vorverlegung,
oder ΔS/A = ADV, und der Merker F1 wird auf S15 gesetzt,
oder GEHE NACH S15.
Mittels Ausführung der vorstehenden Vorgänge wird der
Merker F1 schließlich als S19 gesetzt. Ist der Merker F1 =
S19, so wird der induzierte mittlere effektive Druck bei
der vorausgehenden Einstellung des Zündzeitpunkts als
Maximalwert beurteilt.
Entsprechend wird der Zündzeitpunkt in diesem Fall mit
seinem gleichen Wert gesetzt, und es erfolgt eine Prüfung,
ob |ΔPi| im Bereich von |ΔPip| liegt.
Ungeachtet einer Änderung von ΔPi, d. h. wenn der Merker F1
= S19, wird S/A(i) bestimmt als S/A(i) = S/A(i-1), und der
Merker F1 wird gesetzt als S1A.
Als nächstes erfolgt eine Erläuterung für den Fall des
Merkers F1 = S1A. In diesem Falle, wenn der Zündzeitpunkt
gesetzt wird, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck maximiert wird, beim Merker F1 = S19, und wenn |P₁|
kleiner ist als |ΔPip| d. h. der Absolutwert von ΔPi kleiner
ist als die Schwankungsbreite eines vorgegebenen
induzierten mittleren effektiven Drucks, erfolgt die
Entscheidung, daß der induzierte mittlere effektive Druck
Pi bei dem gesetzten Wert des Zündzeitpunkts maximiert ist.
Steigt ΔPi an oder fällt es ab, ΔS/A bleibt gleich, und der
Merker F1 wird als S0 gesetzt.
Als nächstes wird die Logik zur Erzielung des
Zündzeitpunkts, bei dem der induzierte mittlere effektive
Druck Pi maximiert wird, unter Bezugnahme auf die
Ablaufdarstellung der Fig. 7 erläutert. Die Verarbeitung
gemäß der Ablaufdarstellung nach Fig. 7 wird, wie bereits
erwähnt, durchgeführt nach den Berechnungen für 720°
Kurbelwinkel bis die Programmunterbrechungsverarbeitung
er folgt ist, die bei jedem vorgegebenen Kurbelwinkel
erzeugt wird, und der Wert von Pi wird erneuert. In der
Fig. 7 zeigen 101, 102, 103 etc. die Verarbeitungsstufen.
In der Stufe 101 werden als Zustandsmengen zur Beurteilung
des Laufzustands des Motors die aus dem Signal X3 des
Kurbelwinkelsensors 16 erhaltene Drehzahl N(i) des Motors
und die aus dem Signal X1 des Luftströmungsmessers 9
erhaltene Ansaugluftmenge Q(i) von der Steuereinrichtung
gelesen. Ferner wird der induzierte mittlere effektive
Druck Pi(i) an der Steuereinrichtung gelesen, der bei der
vorstehend aufgeführten Unterbrechung aus dem
Zylinderinnendrucksignal X4 des Drucksensors 19 und dem
Signal X3 des Kurbelwinkelsensors 16 erhalten wird.
Als nächstes wird in der Stufe 102 der vorstehend erwähnte
Wert des Merkers F1 überprüft. Gilt Merker F1 = S0
(Ausgangszustand), so geht der Betrieb zur Stufe 106. Ist
der Merker F1 NICHT GLEICH S0, so geht der Betrieb zur
Stufe 103. In der Stufe 103 erfolgt eine Überprüfung, ob
die Umdrehungszahl N(i) des Motors die gleiche ist als die
Umdrehungszahl Ns des Motors, die den Wert bei der
vorausgehenden Verarbeitung darstellt, und ob die
Luftansaugmenge Q(i) die gleiche ist wie die vorausgehende
Ansaugluftmenge Qs. In diesem Fall, obgleich nicht in der
Ablaufdarstellung dargestellt, kann die Entscheidung, ob Ns
= N(i) und Qs = Q(i) ,gilt, mit einer gewissen Breite einer
toten Zone durchgeführt werden. Beispielsweise sei
angenommen, daß |ΔN|; die Breite der toten Zone ist, und
folgende Gleichung gilt: Ns = N(i).
|(Ns - N(i))| ≦ |ΔN|.
Wie vorausgehend im Falle von Qs = Q(i), wird durch
Verwendung einer toten Zone von |ΔQs|, wenn folgende
Gleichung Qs = S(i) gilt:
|(Qs - Q(i)| ≦ |ΔQs|.
Erfolgt in der Stufe 103 eine Entscheidung, daß Ns = N(i)
ODER = Qs = Q(i) nicht gilt, so läuft der Motor nicht in
einem stabilen Zustand, und der Betrieb geht zur Stufe
104. Wird der Motor als in einem stabilen Zustand laufend
beurteilt, und gilt Ns = N(i) und = Qs = Q(i), so geht der
Betrieb zur Stufe 109.
In der Stufe 109 wird die Durchschnittsbildung des Werts
von Pi durchgeführt, unter Verwendung des zu diesem
Zeitpunkt gemessenen Werts von Pi. Die
Durchschnittswertbildung des induzierten mittleren
effektiven Drucks erfolgt um eine Schwankung des
gemessenen Werts zu absorbieren, die wie vorausgehend
erwähnt wurde, auf einer zyklusabhängigen Änderung der
Verbrennung des Motors beruht.
Obgleich in der Ablaufdarstellung nicht angegeben, wird
das Verfahren zur Durchschnittsverarbeitung des
induzierten mittleren effektiven Drucks Pi wie folgt
durchgeführt. (Die Summierung des induzierten mittleren
effektiven Drucks Pi, der bis zum vorausgehenden Zeitpunkt
gemessen wurde, liefert SPi). SP1i(i) wird erhalten als
SPi(i) = SPi(i-1) + Pi(i), d. h. die Summenbildung SPi(i-1)
bis zum gemessenen Wert von Pi. In diesem Ausdruck
bezeichnet (i) einen laufend gemessenen Wert und den
Verarbeitungswert, (i-1) bezeichnet den vorausgehend
gemessenen Wert oder den vorausgehenden Verarbeitungswert.
Nach Beendigung der Verarbeitung wird der Zähler für die
Durchschnittsbestimmungsanzahl Cpi (anschließend Cpi)
inkrementiert. Für Cpi = NCpi (ein vorgegebener Wert) ist
die Durchschnittswertbildung beendet, und Cpi = 0. Für Cpi
≠ NCpi ist die Durchschnittswertbildung nicht beendet.
Dieses NCpi ist eine Anzahl für die
Durchschnittswertbildung, die wie vorstehend aufgeführt
wurde, die Schwankung des Werts Pi absorbieren kann. Für
Cpi = NCpi wird der gemittelte induzierte mittlere
effektive Druck PiAVE entsprechend der folgenden Gleichung
berechnet:
PiAVE = SPi(i;NCpi)/NCpi.
Mittels des vorausgehend aufgeführten Verfahrens wird die
Durchschnittsverarbeitung des induzierten mittleren
effektiven Drucks vorgenommen.
Als nächstes geht der Betrieb zur Stufe 105. In der Stufe
105 gilt wie vorstehend erwähnt, wenn die
Durchschnittsverarbeitung beendet ist, Cpi = 0. Es erfolgt
eine Entscheidung, ob die Durchschnittsverarbeitung
beendet ist im Einklang mit dem Wert von Cpi. Erfolgt eine
Entscheidung, wonach die Durchschnittswertverarbeitung
beendet ist, so geht der Betrieb zur Stufe 108. Erfolgt
eine Entscheidung, wonach die
Durchschnittswertverarbeitung nicht beendet ist, so geht
der Betrieb zur Stufe 117.
In der Stufe 108 erfolgt mittels der nachfolgenden
Gleichung eine Berechnung bezüglich des Unterschieds
zwischen dem vorausgehend gemessenen durchschnittlichen
induzierten mittleren effektiven Druck PiAVE(i-1) und dem
laufenden PiAVE(i), der der Unterschied ΔPi des induzierten
mittleren effektiven Drucks ist.
ΔPi = PiAVE(i) - PiAVE(i-1).
Der vorausgehende Wert PiAVE(i-1) wird auf den laufenden Wert
PiAVE(i) erneuert. Für den Merker F1 = S10 ist der Wert
entsprechend dem vorausgehenden PiAVE(i-1) nicht vorhanden,
weil für den Merker F1 = S10 der Wert von Pi gemessen
werden soll und anschließend PiAVE(i) zum ersten Mal
berechnet werden soll. Entsprechend wird für den Merker F1
= S10 in der vorstehenden Berechnungsgleichung für ΔPi eine
Berechnung durchgeführt, bei welcher ein vorgegebener Wert
für PiAVE(i-1) verwendet wird, oder ΔPi wird nicht
berechnet, weil bei der nachfolgenden Verarbeitung für den
Merker F1 = S10 der Wert von ΔPi für die Verarbeitung nicht
verwendet wird. Nachdem der Wert von ΔPi und der Wert von
PiAVE erneuert sind, geht der Betrieb zur Stufe 111.
In der Stufe 111 wird eine in Fig. 8 angegebene
Verarbeitung durchgeführt. Es erfolgt eine Verarbeitung,
bei der der Maximalwert Pimax des Werts von Pi in der
klopffreien Zeit und eine S/A-Regelgröße entsprechend dem
Maximalwert gespeichert werden. Nach der Verarbeitung geht
der Betrieb zur nächsten Stufe 115.
In der Stufe 115 wird der Merker F1 überprüft. Für den
Merker F1 = S2 wird der Zündzeitpunkt auf einen Wert
gesetzt, bei dem der induzierte mittlere effektive Druck
maximiert wird, und der Betrieb geht zur Stufe 118. Ist
NICHT F1 = S2, so ist F1 gleich S10 bis S1A, und der
Betrieb geht zur Stufe 116, um eine Verarbeitung
durchzuführen, um den Zündzeitpunkt zu bestimmen, bei dem
der induzierte mittlere effektive Druck maximiert wird.
In Stufe 116 erfolgt eine Verarbeitung entsprechend dem
Merker F1 und dem Inhalt des Merkers F1. Diese
Verarbeitung ist zur Bestimmung des Zündzeitpunkts, bei
dem der induzierte mittlere effektive Druck maximiert
wird, wie durch die Tabellen 1 und 2 erläutert wird.
Anschließend ist in der Stufe 116 die Verarbeitung
entsprechend dem Inhalt des Merkers F1 beendet, und der
Betrieb geht zur Stufe 117.
In der Stufe 117 erfolgt die Verarbeitung gemäß Fig. 9. In
einer klopffreien Zeit wird das in der Stufe 116 bestimmte
S/A oder das vorausgehend gesetzte S/A oder das
initialisierte S/A = S/A₀ verwendet. In einer Zeit mit
Klopfen wird S/A durch ein in der Stufe 111 gespeichertes
S/A ersetzt, und die Regelung erfolgt mittels des
gewünschten Zündzeitpunkts S/A. Darauf ist die laufende
Verarbeitung beendet.
In der Stufe 104 wird der Zündzeitpunkt S/A initialisiert.
Das heißt, S/A = S/A₀, und der Betrieb geht zur Stufe 106.
Die Stufe 106 ist für den Fall, daß der Laufzustand des
Motors geändert wird, oder für einen Ausgangszustand. Die
Umdrehungszahl Ns des Motors, die den Normwert zur
Bestimmung eines stabilen Zustand darstellt, und die
Ansaugluftmenge Qs, die ebenfalls den Normwert zur
Bestimmung des stabilen Zustands darstellt, werden
rückgesetzt. Die Durchschnittsverarbeitung des Werts Pi
wird begonnen. Zur Initialisierung der
Durchschnittswertverarbeitung des Werts von Pi gilt SPi =
0. Der Merker F1 wird gesetzt als F1 = S10, und der
Betrieb geht zur Stufe 117.
In der Stufe 118 wird, nachdem eine Einstellung des
Zündzeitpunkts erfolgte, bei dem Pi mittels der Berechnung
S10 bis S1A maximiert wird, eine Prüfung durchgeführt, um
zu erfassen, daß der gesetzte Zündzeitpunkt aus
irgendeinem Grund vom gesetzten Wert abweicht. In der
Stufe 118 erfolgt eine Entscheidung, ob |ΔPi| ≦ |ΔPip| gilt,
und wenn obige Gleichung gilt, geht der Betrieb weiter zur
Stufe 117.
In der Stufe 120 wird der Merker F1 als S0 gesetzt, und
der Betrieb geht zur Stufe 117. Die Stufe 120 ist für
einen Fall, bei dem, nachdem der Konvergenzzustand S2
erhalten wurde, und selbst am gleichen Punkt der
Zündpunktregelung, der Wert von Pi aus irgendeinem Grund
beträchtlich schwankt. In diesem Falle wird der
Zündzeitpunkt auf einen Wert rückgesetzt, bei dem der
induzierte mittlere effektive Druck Pi maximiert wird. In
diesem Falle wird S/A nicht initialisiert, und es werden
die vorausgehend gesetzten Werte verwendet.
Wie vorstehend aufgeführt wurde, wird eine Logik
erläutert, um den Zündzeitpunkt zu bestimmen, bei dem der
Wert von Pi maximiert wird. Obgleich in der
Ablaufdarstellung nach Fig. 7 nicht erläutert, wenn die
Verarbeitung zur Bestimmung des Zündzeitpunkts, für den
der Wert von Pi maximiert wird, gemäß der Ablaufdarstellung
nach Fig. 7 nicht erfolgt, S/A als S/A = S/A₀
initialisiert.
Eine detaillierte Erläuterung wird bezüglich der Stufen
111 und 117 nach Fig. 7 unter Verwendung der
Ablaufdarstellungen nach Fig. 8 und 9 gegeben.
Zunächst wird unter Bezugnahme auf die Ablaufdarstellung
der Fig. 8 die Verarbeitung gemäß Stufe 111 erklärt. In
der Stufe 111a erfolgt, wie vorausgehend erwähnt, eine
Entscheidung, ob der Klopfen-Merker FnK gesetzt ist, der
mittels eines nicht dargestellten
Unterbrechungsverarbeitungsprogramms gesetzt oder
rückgesetzt wird, oder ob ein Klopfen erzeugt wird. Wird
ein Klopfen erzeugt, so springt der Betrieb zur Stufe 115.
Wird kein Klopfen erzeugt, so geht die Verarbeitung zur
Stufe 111b.
In der Stufe 111b wird der laufende Wert von Pi mit dem
Maximalwert von Pi, Pimax verglichen, der in der
Regelgröße-Speichereinrichtung 32 gemäß Fig. 5 gespeichert
ist. Ist der laufende Wert von Pi kleiner als Pimax, so
springt der Betrieb zur Stufe 115. Ist der laufende Wert
von Pi größer als Pimax, so geht der Betrieb zur Stufe
111c, und die Regelgröße S/A, die dem laufenden Wert von Pi
entspricht, wird in der Regelgröße-Speichereinrichtung 33
gespeichert.
In der Stufe 111d wird der laufende Wert von Pi in der
Regelgröße-Speichereinrichtung 33 als der Maximalwert von
Pi, Pimax für die Erneuerung des Werts von Pimax gespeichert
und der Betrieb geht zur nächsten Stufe 115.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die
Ablaufdarstellung nach Fig. 9 die Verarbeitung in der
Stufe 117 erklärt. Zunächst erfolgt in der Stufe 117a eine
Entscheidung darüber, ob der Klopfen-Merker FnK gesetzt
ist oder ob ein Klopfen erzeugt wird.
Wird kein Klopfen erzeugt, so springt der Betrieb zur
Stufe 117d. Wird ein Klopfen erzeugt, so geht der Betrieb
zur Stufe 117b, und der Merker F1 wird als S0 gesetzt.
In der Stufe 117c wird die in der Regelgröße-
Speichereinrichtung 33 gespeicherte Regelgröße ausgelesen
und durch die laufende Regelgröße S/A ersetzt, und der
Betrieb geht zur nächsten Stufe 117d.
In der Stufe 117d wird die Regelgröße S/A, die durch die
Erzeugung eines Klopfens ersetzt wird, oder die durch die
fehlende Erzeugung eines Klopfens nicht ersetzt wird,
gesetzt und der Betrieb ist beendet.
Fig. 10 zeigt die Beziehung zwischen S/A und Pi und dem
Bereich, in dem das Klopfen erzeugt wird. S/A des Motors
sollte durch den Motorzustand derart bestimmt werden, daß
der Motor in einem optimalen Zustand betrieben wird. Die
Kurve in Fig. 10 zeigt eine Kennlinie von Pi entsprechend
S/A vor dem oberen Totpunkt bei der Verdichtung. Im
allgemeinen steigt Pi an, wenn S/A vorverlegt wird. Wird
S/A weiter vorverlegt, so fällt Pi ab. Am Punkt A wird die
Ausgangsleistung des Motors maximiert. Jedoch kann bei
einem bestimmten Laufzustand des Motors der Punkt A in dem
Bereich liegen, in dem ein Klopfen erzeugt wird. In diesem
Falle wird bei einer Vorverlegung von S/A aus dem eingangs
gesetzten Wert von S/A₀ in dem Bereich, in dem kein Klopfen
erzeugt wird, um Inkremente von ΔS/A schließlich ein
Klopfen erzeugt, was zu einer Schwierigkeit beim Motorlauf
führt. Deshalb wird S/A an einer Stelle B, die dem
laufenden Maximalwert von Pi außerhalb des Bereichs für
Klopfen entspricht, der durch Schraffieren angegeben ist,
als die Regelgröße von S/A gespeichert, und die Zündung
erfolgt durch die Regelgröße S/A am Punkt B.
Bei der vorstehenden Ausführungsform wird der eingangs
gesetzte Wert des Zündzeitpunkts als ein Wert entsprechend
einem Laufzustand des Motors in dem Bereich erhalten, in
dem kein Klopfen erzeugt wird, und der in eine
Datentabelle entsprechend dem Laufzustand des Motors
umgewandelt werden kann, mittels welcher S/A durch
Aufsuchen der Tabelle gesetzt werden kann.
Wie vorausgehend aufgeführt wurde, wird erfindungsgemäß
ein Zylinderinnendruck erfaßt, aus dem ein induzierter
mittlerer effektiver Druck erhalten wird. Der
Zündzeitpunkt wird mittels einer Rückkopplungsregelung
geregelt, so daß der Mittelwert des induzierten mittleren
effektiven Drucks, der unmittelbar die Ausgangsleistung
des Motors angibt, maximiert wird. Das Klopfen wird
mittels des Zylinderinnendrucks erfaßt. Die Zündzeitpunkt-
Regelgröße für eine klopffreie Zeit, die den
Durchschnittswert des induzierten mittleren effektiven
Drucks maximiert, wird gespeichert. Wird ein Klopfen
erzeugt, so wird der Zündzeitpunkt auf den gespeicherten
Wert gesetzt. Daher kann der Motor bei einem optimalen
Zündzeitpunkt betrieben werden, ungeachtet einer Änderung
von Maschinenteilen oder ihrer zeitweisen Veränderung oder
einem Wechsel der Umgebungsbedingungen, was die
Ausgangsleistung des Motors verbessert. Ferner wird
selbst, wenn ein Klopfen erzeugt wird, dieses geregelt,
und die Motorleistung wird auf den Maximalwert geregelt.
Claims (1)
- Einrichtung zum Einstellen des Zündzeitpunkts eines Verbrennungsmotors (E), umfassend:
- a) eine Vorrichtung (19, 26) zum Erfassen des Druckes (Pn) in einem Zylinder (12) des Motors (E);
- b) eine Vorrichtung (31) zum Erfassen des Klopfpegels in dem Motor (E) in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal der Vorrichtung (19, 26) zum Erfassen des Druckes (Pn);
- c) eine Vorrichtung (9, 24) zum Erfassen der Last des Motors (E);
- d) eine Vorrichtung (27) zum Bestimmen der Drehzahl (Ni) des Motors (E); und
- e) eine Vorrichtung (30) zum Beurteilen des
Lastzustands des Motors (E) aus einem
Ausgangssignal der Vorrichtung (24) zum Erfassen
der Last des Motors (E) und einem Ausgangssignal
aus der Vorrichtung (27) zum Erfassen der Drehzahl
(Ni);
gekennzeichnet durch: - f) eine Vorrichtung (16, 25) zum Erfassen des Kurbelwellenwinkels zu gegebenen Winkelinkrementen;
- g) eine Berechnungsvorrichtung (28) zum Berechnen des induzierten mittleren effektiven Druckes (Pi) aus dem Ausgangssignal der Vorrichtung (26) zum Erfassen des Druckes (Pn) und der Vorrichtung (25) zum Erfassen des Kurbelwellenwinkels auf Grundlage des jeweiligen Hubvolumens (AV) verursacht durch eine Änderung des Kurbelwinkels um ein vorgegebenes Winkelinkrement und dem dabei erfaßten Druck (Pn);
- h) eine Vorrichtung (29) zum Bilden eines Durchschnittswertes (PiAVE) eines Ausgangssignals der Berechnungsvorrichtung (28);
- i) eine Regeleinrichtung (32) zur Einstellung eines Zündzeitpunktes, so daß ein Durchschnittswert (PiAVE) des induzierten mittleren effektiven Druckes (Pi) in einem vorgegebenen Lastzustand des Motors (E) maximiert wird, der von der Vorrichtung (30) zur Beurteilung des Lastzustandes bestimmt wird; und
- j) eine Regelgrößen-Speichereinrichtung (33), die eine Zündzeitpunktregelgröße (S/A; S/A₀) speichert, wenn ein Klopfen des Motors (E) nicht auftritt, und die den von der Regeleinrichtung (32) zur Einstellung des Zündzeitpunktes ausgegebenen Durchschnittswert (PiAVE) des induzierten mittleren effektiven Druckes (Pi) maximiert;
- k) wobei die Regeleinrichtung (32) zur Einstellung des Zündzeitpunktes den Zündzeitpunkt in einem Bereich eingestellt, in dem kein Klopfen auftritt, auf der Grundlage eines gespeicherten Wertes der Regelgrößen-Speichereinrichtung (33), wenn die Vorrichtung (31) zum Erfassen des Klopfpegels ein Klopfen feststellt (117a, 111a).
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