DE4116983A1 - Elektrische sicherung zum einbau in stromversorgungskabel in kraftfahrzeugen - Google Patents
Elektrische sicherung zum einbau in stromversorgungskabel in kraftfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE4116983A1 DE4116983A1 DE4116983A DE4116983A DE4116983A1 DE 4116983 A1 DE4116983 A1 DE 4116983A1 DE 4116983 A DE4116983 A DE 4116983A DE 4116983 A DE4116983 A DE 4116983A DE 4116983 A1 DE4116983 A1 DE 4116983A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- fuse according
- terminals
- fuse
- openings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 7
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 7
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 abstract description 3
- 239000000155 melt Substances 0.000 abstract description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 6
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 2
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 2
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 description 1
- 238000002788 crimping Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- -1 polybutylene terephthalate Polymers 0.000 description 1
- 229920001707 polybutylene terephthalate Polymers 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/20—Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof
- H01H85/201—Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof for connecting a fuse in a lead and adapted to be supported by the lead alone
Landscapes
- Fuses (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer elektrischen
Sicherung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmalen. Eine solche Sicherung ist in der älteren, aber
nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 39 13 712.0
beschrieben. Es handelt sich dabei nicht um eine von
den Sicherungen, die in Automobilen üblicherweise in Siche
rungskästen zusammengefaßt angeordnet werden und die meisten
elektrischen Stromkreise des Fahrzeugs absichern (Licht, An
lasser, Scheibenwischer, Radio etc.), sondern um eine Siche
rung für einen Stromkreis, der für die Funktion des Kraft
fahrzeuges unabdingbar ist, z. B. für die Zündanlage, für eine
Servolenkung, eine Servobremse o. dgl. und deshalb nur in
extremen Situationen ansprechen darf, z. B. wenn infolge
eines Unfalls oder während Montage- oder Reparaturarbeiten
am Kraftfahrzeug der isolierende Kabelmantel des Strom
versorgungskabels des entsprechenden Stromkreises beschädigt
wird und die Kabelseele in elektrischen Kontakt mit der
Fahrzeugkarosserie kommt. In diesem Falle entlädt sich die
Batterie über diese Verbindungsstelle, wobei ein sehr hoher
Strom (Kurzschlußstrom) fließen kann, der zu einem Kabel
brand und damit zu einem Brand des gesamten Fahrzeugs führen
kann. Das muß natürlich verhindert werden. Andererseits
soll die Sicherung erst bei einer möglichst hohen Strombe
lastung durchbrennen, damit die lebenswichtigen Funktionen
des Fahrzeuges wie Brems- und Lenkfähigkeit möglichst lange
erhalten bleiben. Das hat zu der Forderung seitens eines
Automobilherstellers geführt, daß die Sicherung bei einer
Belastung mit 80 A nach 3 Minuten durchgebrannt sein soll.
Bei der Sicherung gemäß dem älteren Vorschlag P 39 13 712.0
ist das abzusichernde Stromversorgungskabel lediglich kraft
schlüssig mit dem Gehäuse der Sicherung verbunden, indem
der Kabelmantel in den Öffnungen des Gehäuses geklemmt oder
mit dem Gehäuse verklebt wird. Insbesondere dann, wenn sich
die Fahrzeugbatterie nicht im Motorraum befindet, muß das
Stromversorgungskabel in engen, schwer zugänglichen und
nicht glatten Kanälen verlegt werden und dabei durch die
Kanäle hindurchgezogen werden. Bei der elektrischen Sicherung
gemäß dem älteren Vorschlag P 39 13 712.0 wird die dabei auf
tretende Zugkraft insbesondere bei größeren Kräften vor allem
über den Unterbrecher und damit über dessen Sollschmelzstelle
übertragen, bei welcher es sich üblicherweise um eine Taille
des Unterbrechers handelt. Es kann deshalb zu Verformungen und
Lageänderungen des Unterbrechers kommen, die eine gravierende,
unerwünschte Änderung der Ansprechschwelle des Unterbrechers
nach sich ziehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Sicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche Zug
kräfte von 500 N unbeschadet übersteht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Sicherung mit den im An
spruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der neuen Sicherung besteht ein in Längsrichtung des Unter
brechers und des Stromversorgungskabels wirksamer Formschluß
zwischen dem Unterbrecher und dem Gehäuse, wobei die Lage der
Anschläge so gewählt ist, daß die von der Seele des Strom
versorgungskabels übertragene Zugkraft von der Kabelseele auf
die Anschlußklemme und von der Anschlußklemme über den zuge
hörigen Anschlag auf das Gehäuse übertragen wird, für die Über
tragung mithin der kräftigste Teil des Unterbrechers, nämlich
die Anschlußklemme, zur Verfügung steht, wohingegen die
zwischen den Anschlußklemmen liegende, verjüngte Sollschmelz
stelle unbelastet bleibt, sobald die mit der Zugkraft beauf
schlagte Anschlußklemme an ihrem benachbarten Anschlag an
schlägt. Zwischen den im Gehäuse ausgebildeten Anschlägen wird
man im allgemeinen einen gewissen Bewegungsspielraum in Längs
richtung benötigen, um den Unterbrecher zwischen die Anschläge
einfügen zu können. Innerhalb dieses Bewegungsspielraumes kann
eine Zugbelastung auf die Sollschmelzstelle des Unterbrechers
übertragen werden, es bereitet jedoch keinerlei Schwierigkeiten,
den Bewegungsspielraum des Unterbrechers in engen Grenzen zu
halten, zweckmäßigerweise nicht mehr als 1 mm, vorzugsweise
nicht mehr als 0,5 mm, so daß durch Zug auftretende Ver
formungen am Unterbrecher klein und in ihrer Auswirkung auf
das Ansprechverhalten des Unterbrechers vernachlässigbar sind,
insbesondere dann, wenn der Unterbrecher zwischen seinen An
schlußklemmen Biegestellen aufweist, die bei Zug etwas nach
geben können, ohne den wirksamen Querschnitt der Sollschmelz
stelle zu verändern.
Vorzugsweise sind die Anschläge jeweils durch einen ringförmigen
Bund gebildet, so daß auftretende Zugkräfte möglichst groß
flächig in das Gehäuse eingeleitet werden können. Aus demselben
Grunde sollte die lichte Weite des Bundes vorzugsweise kleiner
sein als die lichte Weite der Öffnungen des Gehäuses, durch die
das Stromversorgungskabel mit seinem Mantel hindurchgeführt wird;
vorzugsweise wird die lichte Weite des Bundes so gewählt,
daß die abisolierte Seele des Stromversorgungskabels gerade
hindurchpaßt. Die Montage der Sicherung am Stromversorgungs
kabel gestaltet sich am einfachsten, wenn das Gehäuse längs
in zwei Hälften geteilt ist. Die Enden des Stromversorgungs
kabels kann man durch Crimpen und/oder Löten und/oder durch
Verschweißen mit Ultraschall mit den Anschlußklemmen des
Unterbrechers verbinden. Anschließend legt man den Unter
brecher in das Gehäuse ein und verschweißt dessen beiden
Hälften miteinander oder verklebt sie miteinander und
mit dem Kabelmantel, wodurch der Innenraum des Gehäuses zu
gleich gasdicht abgeschlossen wird. Die dabei auftretende
kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Kabelmantel und dem
Gehäuse kann einen Teil der auftretenden Zugkräfte unmittel
bar vom Kabel in das Gehäuse einleiten. Dabei ist es günstig,
den Eingriff zwischen dem Gehäuse und dem Kabelmantel zu ver
stärken, insbesondere dadurch, daß die Öffnungen des Ge
häuses manschettenförmig ausgebildet sind und dadurch den
Kabelmantel über eine gewisse Länge eng umschließen, wobei
vorzugsweise zusätzlich radial einwärts vorspringende Rippen
vorgesehen sind, welche sich in den Kabelmantel eindrücken
und dadurch einerseits den Kraftschluß und andererseits die
Gasdichtigkeit des Gehäuses verbessern. Die Rippen können
sich über den gesamten Umfang der Öffnung erstrecken, vor
zugsweise erstrecken sie sich nur über den halben Umfang,
damit man sie einerseits hoch genug ausbilden kann, um wirksam
zu sein, sie sich andererseits aber nicht zu stark in den
Kabelmantel eindrücken. Die Rippen sichern zugleich den
gasdichten Abschluß des Gehäuses bei fertigungsbedingten
Durchmessertoleranzen des Kabelmantels. Anstelle von Rippen
könnte man in den Öffnungen auch Gewindegänge vorsehen.
Es erweist sich als vorteilhaft, die Anschlußklemmen aus
schließlich mit Hilfe einer Quetschverbindung durch Crimpen
mit den Enden des Stromversorgungskabels zu verbinden und
somit auf die Verwendung von Lot zu verzichten. Dadurch kann
auf die Verwendung von zusätzlichen und meistens unedlen
Metallen im Inneren der Sicherungseinrichtung verzichtet
werden, wodurch die Ausbildung eines lokalen galvanischen
Elementes, welches die Korrosion erheblich fördert, weit
gehend ausgeschlossen wird. Somit kann die Auslösesicher
heit der Sicherungseinrichtung aufgrund ihrer Korrosionsun
abhängigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg gewährleistet
werden.
Ist das Gehäuse längs in zwei Gehäusehälften geteilt, so er
weist es sich als vorteilhaft, die Stoßflächen der beiden Ge
häusehälften mit mindestens einer längsverlaufenden Rippe
zu versehen, welche sich beim Ultraschallschweißen in die
gegenüberliegende Stoßfläche der jeweils anderen Gehäuse
hälfte eingräbt, so daß eine gasdichte Verbindung erreicht
wird. Als besonders geeignet haben sich längsverlaufende
Rippen mit keilförmigem Querschnitt erwiesen. Eine besonders
kostengünstige Fertigung des Gehäuses wird dadurch erreicht,
daß beide Gehäusehälften identisch aufgebaut sind und so
mit mit einem Werkzeug hergestellt werden können. Eine solche
besonders geeignete Ausbildung wird dadurch erreicht, daß
eine längsverlaufende Rippe an einer der Stoßflächen ange
ordnet ist, so daß die Vorteile der kostengünstigen Produktion
mit den Vorteilen der gasdichten Gehäuseausbildung verbunden
werden können. Eine besonders einfache Montage der beiden Ge
häusehälften ergibt sich, wenn die eine Gehäusehälfte mit je
einer längsverlaufenden Rippe an ihren beiden Stoßflächen ver
sehen ist und die andere Gehäusehälfte keine längsverlaufende
Rippe aufweist. Bei einer solchen Ausbildung der Gehäusehälften
lassen sich die beiden Gehäusehälften besonders einfach exakt
zueinander ausrichten und miteinander ultraschallverschweißen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beige
fügten Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Sicherung in isometrischer perspektivi
scher Darstellung mit angeschlossenem Stromver
sorgungskabel,
Fig. 2 zeigt die eine Gehäusehälfte der Sicherung aus
Fig. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 3 zeigt die beiden Gehäusehälften aus Fig. 1 in
einer Endansicht,
Fig. 4 zeigt die andere Gehäusehälfte aus Fig. 1 in
einer Seitenansicht und
Fig. 5 zeigt die beiden Gehäusehälften eines anderen Aus
führungsbeispieles in einer Endansicht.
Die Sicherung hat ein Gehäuse 1 aus einem Kunststoff mit hoher
mechanischer Festigkeit, der obendrein schwer entflammbar
sein sollte. Ein geeigneter Kunststoff ist Polybutylen
terephthalat. Das Gehäuse 1 ist längs in zwei Hälften 10 und
11 unterteilt, von denen die eine Hälfte 10 in Fig. 2 und
die andere Hälfte 11 in Fig. 4 dargestellt ist. Das Gehäuse
ist verhältnismäßig dickwandig ausgeführt und hat einen
überwiegend zylindrischen Durchgang 18, in welchem ein Unter
brecher 2 angeordnet ist. Bei dem Unterbrecher 2 handelt es
sich um ein metallisches Formteil mit zwei Anschlußklemmen 3
und 4 und einer zwischen den Anschlußklemmen liegenden Taille
19, welche eine Sollschmelzstelle darstellt, an welcher der
Unterbrecher bei Überschreiten einer vorgegebenen Strombe
lastung schmilzt und den Stromfluß unterbricht. Der Unter
brecher 2 könnte aus Zink oder einer Zinkbasislegierung be
stehen.
Die Sicherung ist spiegelsymmetrisch in bezug auf ihre Mittel
ebene M (Fig. 4) aufgebaut, weshalb von den beiden Anschluß
klemmen 3 nur eine dargestellt ist.
Die Enden 5 und 6 des Stromversorgungskabels sind vom Kabel
mantel 9 befreit; ihre dadurch freigelegte Seele 8 wird durch
Crimpen und anschließendes Verlöten oder Verschweißen mit den
Anschlußklemmen 3 des Unterbrechers verbunden.
Nach dem Verbinden mit dem Kabel wird der Unterbrecher 2
zwischen die beiden Gehäusehälften 10 und 11 eingefügt und
die beiden Gehäusehälften werden gasdicht miteinander ver
bunden, vorzugsweise durch Ultraschallschweißen. Zu diesem
Zweck haben die beiden Gehäusehälften 10 und 11 an den Stoß
flächen ihrer Umfangswandung jeweils eine längsverlaufende,
im Querschnitt keilförmige Rippe 20, welche sich beim Ultra
schallschweißen in die gegenüberliegende Stoßfläche der je
weils anderen Gehäusehälfte eingräbt.
Die beiden miteinander fluchtenden Öffnungen 12 und 13 des
Gehäuses sind als Manschetten ausgebildet. In einer der Ge
häusehälften 11 (Fig. 4) sind die Öffnungen 12 und 13 durch
eine glatte, im wesentlichen halbzylindrische Wandung be
grenzt; in der anderen Gehäusehälfte 10 weisen die halb
zylindrischen Wandungen der Öffnungen 12 und 13 im Abstand
von einigen Millimetern je zwei zueinander parallele, radial
einwärts vorspringende Rippen 14 und 15 auf, welche beim Ver
schweißen des Gehäuses 1 in den Kabelmantel 9 gedrückt werden,
wodurch der Kabelmantel eingeklemmt und der Gehäuseinnenraum
auch an dieser Stelle nach außen hin gasdicht abgeschlossen
wird.
Im Anschluß an die manschettenförmig ausgebildeten Öffnungen
12 und 13 sind im Gehäuse zwei radial einwärts vorspringende
Ringe ausgebildet, deren einander zugewandten Bundflächen 16
und 17 Anschläge für die dazwischenliegenden Anschlußklemmen
3 des Unterbrechers 2 sind. Die Längsbeweglichkeit des Unter
brechers 2 zwischen den Anschlägen 16 und 17 beträgt nicht
mehr als 0,5 mm. Eine Zugbelastung der Sollschmelzstelle 19
kann deshalb allenfalls zu einer 0,5 mm großen Längenänderung
des Unterbrechers 2 führen, welche unkritisch ist, zumal in
dem Unterbrecher zweckmäßigerweise zwischen den beiden An
schlußklemmen 3 und der Taille 19 mehrere Biegestellen 21, 22
vorgesehen sind, welche eine Längenänderung ohne Querschnitts
verminderung der Sollschmelzstelle 19 erlauben.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführung des Gehäuses 1 dar
gestellt, welches längs in zwei Hälften 10 und 11 unter
teilt ist. Die Verbindungsflächen der beiden Hälften 10 und
11 werden Stoßflächen genannt. Die Stoßflächen der Gehäuse
hälfte 10 sind mit je einer längsverlaufenden, im Quer
schnitt keilförmigen Rippe 20 versehen, während die Gehäuse
hälfte 11 an ihren beiden Stoßflächen keine Rippe 20 auf
weist. Beim Verbinden der beiden Gehäusehälften mit Hilfe
von Ultraschallschweißen graben sich die längsverlaufenden
Rippen 20 der Gehäusehälfte 11 in die gegenüberliegenden
Stoßflächen der Gehäusehälfte 10 ein, so daß eine gas
dichte Verbindung der beiden Gehäusehälften 10 und 11 ent
steht.
Claims (15)
1. Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungs
kabel (6) in Kraftfahrzeugen,
mit einem schlanken, bei übermäßiger Strombelastung anspre chenden Unterbrecher (2) mit zwei Anschlußklemmen (3) zum Anschließen von zwei vom Kabelmantel (9) befreiten Enden (5) des Stromversorgungskabels (7) und mit einer zwischen ihnen liegenden Sollschmelzstelle (19),
wobei ein den Unterbrecher (2) samt seinen Anschlußklemmen (3) aufnehmendes, isolierendes Gehäuse (1) vorgesehen ist, welches zum Einführen der zwei Enden (5, 6) des Stromver sorgungskabels zwei einander gegenüberliegende Öffnungen (12, 13) hat,
dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) zwischen den Anschlußklemmen (3) und den ihnen benachbarten Öffnungen (12, 13) Anschläge (16, 17) vorgesehen sind, welche die Längs beweglichkeit der Anschlußklemmen (3) begrenzen.
mit einem schlanken, bei übermäßiger Strombelastung anspre chenden Unterbrecher (2) mit zwei Anschlußklemmen (3) zum Anschließen von zwei vom Kabelmantel (9) befreiten Enden (5) des Stromversorgungskabels (7) und mit einer zwischen ihnen liegenden Sollschmelzstelle (19),
wobei ein den Unterbrecher (2) samt seinen Anschlußklemmen (3) aufnehmendes, isolierendes Gehäuse (1) vorgesehen ist, welches zum Einführen der zwei Enden (5, 6) des Stromver sorgungskabels zwei einander gegenüberliegende Öffnungen (12, 13) hat,
dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) zwischen den Anschlußklemmen (3) und den ihnen benachbarten Öffnungen (12, 13) Anschläge (16, 17) vorgesehen sind, welche die Längs beweglichkeit der Anschlußklemmen (3) begrenzen.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der durch die Anschläge (16, 17) begrenzte Bewegungs
spielraum der Anschlußklemmen (3) nicht mehr als 1 mm, vor
zugsweise nicht mehr als 0,5 mm beträgt.
3. Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbrecher (2) zwischen seinen Anschlußklemmen
(3) wenigstens zwei Biegestellen (21, 22) aufweist.
4. Sicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschläge (16, 17) jeweils durch
einen ringförmigen Bund gebildet sind.
5. Sicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die lichte Weite des Bundes (16, 17) kleiner ist als die
lichte Weite der Öffnungen (12, 13).
6. Sicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) längs in zwei Hälften
(10, 11) geteilt ist, die beim Einfügen der Sicherung in das
Stromversorgungskabel (5, 6) miteinander verschweißt oder verklebt
werden.
7. Sicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungen (12, 13) des Gehäuses
(1) manschettenförmig ausgebildet sind.
8. Sicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnungen (12, 13) des Gehäuses (1) wenigstens eine
radial einwärts vorspringende Rippe haben.
9. Sicherung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Rippen (14, 15) in jeder Öffnung (12, 13)
vorgesehen sind, die in Richtung der Längsachse des Gehäuses (1)
einen Abstand voneinander haben.
10. Sicherung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Rippen (14, 15) nur über den halben Umfang
der Öffnung (12, 13) erstrecken.
11. Sicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die manschettenförmig ausgebildeten Öffnungen (12, 13) mit
einem Innengewinde versehen sind.
12. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschlußklemmen (3) ausschließlich durch Quetschver
bindungen mit den Enden (5) des Stromversorgungskabels (7) ver
bunden sind.
13. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (1) aus zwei Gehäusehälften (10, 11) besteht
und sich an jeder ihrer gegenseitigen Stoßflächen mindestens
eine längsverlaufende Rippe (20) befindet.
14. Sicherung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Gehäusehälfte (10, 11) genau eine längsverlaufende
Rippe (20) aufweist.
15. Sicherung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Gehäusehälfte (10) je eine längsverlaufende Rippe
(20) an ihren beiden Stoßflächen aufweist und die andere Ge
häusehälfte (11) keine längs verlaufende Rippe (20) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4116983A DE4116983C2 (de) | 1990-05-25 | 1991-05-24 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9005916U DE9005916U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
| DE4116983A DE4116983C2 (de) | 1990-05-25 | 1991-05-24 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4116983A1 true DE4116983A1 (de) | 1991-11-28 |
| DE4116983C2 DE4116983C2 (de) | 1994-04-21 |
Family
ID=6854099
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9005916U Expired - Lifetime DE9005916U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
| DE4116983A Expired - Fee Related DE4116983C2 (de) | 1990-05-25 | 1991-05-24 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9005916U Expired - Lifetime DE9005916U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9005916U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2715247A1 (fr) * | 1994-01-14 | 1995-07-21 | Sylea | Boîtier de protection d'un conducteur auto-protégé. |
| EP0740319A1 (de) * | 1993-12-23 | 1996-10-30 | Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH | Einrichtung zur Begrenzung von Störlichtbogen auf Geräteeinschüben in Motorschaltschranken |
| WO1998037566A1 (en) * | 1997-02-21 | 1998-08-27 | Littelfuse, Inc. | Improved fusible link |
| CN113130273A (zh) * | 2020-01-15 | 2021-07-16 | 比亚迪股份有限公司 | 多功能熔断器 |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19541141A1 (de) * | 1995-10-27 | 1997-04-30 | Siemens Ag | Abgesicherte elektrische Verbindung zwischen der Lichtmaschine und der Batterie eines Kraftfahrzeuges |
| DE19835975A1 (de) * | 1998-08-08 | 2000-02-10 | Pudenz Wilhelm Gmbh | Halter für einen Sicherungseinsatz |
| DE102011089688B4 (de) | 2011-12-22 | 2021-10-07 | Schunk Bahn- Und Industrietechnik Gmbh | Stromabnehmersystem mit elektrischer Leitungsvorrichtung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514556A1 (fr) * | 1981-10-12 | 1983-04-15 | Rah | Fusible perfectionne |
| EP0144854A2 (de) * | 1983-11-23 | 1985-06-19 | Wickmann-Werke GmbH | Verfahren zur Herstellung einer Kleinstsicherung sowie Kleinstsicherung |
| DE3913712A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Elmar Holderer | Elektrische sicherungseinrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge, sowie verfahren zu dessen herstellung |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2560138A (en) * | 1948-01-29 | 1951-07-10 | Chase Shawmut Co | Renewable fuse |
| US2658125A (en) * | 1952-12-31 | 1953-11-03 | Edward C Whitfield | Cable safety fuse |
| FR1350134A (fr) * | 1962-12-14 | 1964-01-24 | Comp Generale Electricite | Coupe-circuit à cartouches fusibles |
-
1990
- 1990-05-25 DE DE9005916U patent/DE9005916U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1991
- 1991-05-24 DE DE4116983A patent/DE4116983C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514556A1 (fr) * | 1981-10-12 | 1983-04-15 | Rah | Fusible perfectionne |
| EP0144854A2 (de) * | 1983-11-23 | 1985-06-19 | Wickmann-Werke GmbH | Verfahren zur Herstellung einer Kleinstsicherung sowie Kleinstsicherung |
| DE3913712A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Elmar Holderer | Elektrische sicherungseinrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge, sowie verfahren zu dessen herstellung |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0740319A1 (de) * | 1993-12-23 | 1996-10-30 | Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH | Einrichtung zur Begrenzung von Störlichtbogen auf Geräteeinschüben in Motorschaltschranken |
| FR2715247A1 (fr) * | 1994-01-14 | 1995-07-21 | Sylea | Boîtier de protection d'un conducteur auto-protégé. |
| WO1998037566A1 (en) * | 1997-02-21 | 1998-08-27 | Littelfuse, Inc. | Improved fusible link |
| CN113130273A (zh) * | 2020-01-15 | 2021-07-16 | 比亚迪股份有限公司 | 多功能熔断器 |
| CN113130273B (zh) * | 2020-01-15 | 2022-07-15 | 比亚迪股份有限公司 | 多功能熔断器 |
| US11798768B2 (en) | 2020-01-15 | 2023-10-24 | Byd Company Limited | Fusing device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4116983C2 (de) | 1994-04-21 |
| DE9005916U1 (de) | 1991-09-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69710139T2 (de) | Anlasser-Schütz mit eingebauter elektronischer Schaltung, und Kraftfahrzeuganlasser mit solchem Schütz versehen | |
| EP1862377A2 (de) | Kraftfahrzeugkarosserie für ein Kraftfahrzeug | |
| EP0894328A1 (de) | Sicherungsbox für kraftfahrzeuge | |
| DE102017131352B4 (de) | Leitungsverbinder sowie Herstellverfahren für eine elektrische Verbindung | |
| WO2015058887A1 (de) | Elektrische anschlusskonsole für kfz bordnetzleitung | |
| EP0882317B1 (de) | Batterie-kabelklemme für fahrzeuge | |
| WO1997037873A1 (de) | Vorrichtung zur unterbrechung des stromflusses in einem kabel | |
| EP0688699A2 (de) | Vorrichtung zum Unterbrechen des Stromflusses in dem Masse- oder Pluskabel einer Kraftfahrzeugbatterie | |
| DE102006050708B4 (de) | Elektrischer Flachbandleiter | |
| DE4116983C2 (de) | Elektrische Sicherung zum Einbau in Stromversorgungskabel in Kraftfahrzeugen | |
| DE3913712C2 (de) | ||
| DE19601811C2 (de) | Gehäuse für eine Drehkupplung | |
| DE102006035872B4 (de) | Leitungsverbindungsvorrichtung | |
| EP1010584B1 (de) | Leitungsdurchführung durch eine Wand | |
| DE102018205628A1 (de) | Hochvoltbatterie für ein Kraftfahrzeug | |
| DE3229020C2 (de) | Einrichtung zur Anzeige einer Übertemperatur eines elektrischen Leiters | |
| DE19711376B4 (de) | Elektrische Steckverbindung | |
| DE19804669A1 (de) | Elektrisches Kontaktelement | |
| DE4313831C1 (de) | Anschluß für ein Strom-Wasser- oder Strom-Gas-Kabel einer Lichtbogenschweiß- oder -schneidvorrichtung | |
| DE102006050709B3 (de) | Kraftfahrzeugbatterieleitung | |
| DE102005052309B4 (de) | Anschlußbolzen, Anschlußelement und elektrisch leitende Kupplungsvorrichtung | |
| EP0858128B1 (de) | Verbindungssystem für hohe Ströme führende elektrische Leiter und Verfahren zur Herstellung eines solchen Verbindungssystems | |
| DE102019112390A1 (de) | Elektrische Steckverbindungsvorrichtung | |
| DE3731647C2 (de) | ||
| DE19961854C1 (de) | Sprengverschraubung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |