DE4116526A1 - Verfahren zur anfertigung passgenauer modellstuempfe beschliffener zaehne - Google Patents
Verfahren zur anfertigung passgenauer modellstuempfe beschliffener zaehneInfo
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Description
Die Paßgenauigkeit des Kronenrandes bei Einzelkronen und Brückenzahnersatz ist
Hauptgegenstand einer Qualitätsforderung für die zahntechnische Herstellung. Fast alle bisher
bekannten Abformtechniken verwenden reversible und irreversible plastische Abformmassen, die
schon vom Moment des Anmischens an ihr Volumen infolge der Abbindekontraktion verkleinern.
Deswegen ist es praktisch unmöglich, nach Ausgießen der Stumpfabformungen ein Modell zu
erhalten, das mit dem beschliffenen Zahn formidentisch ist. Weil der Kontraktionsbetrag von
Silicon, dem bevorzugten Abformmaterial, prozentual der Werkstofflänge ist, tritt der
Abformfehler immer dann besonders stark auf, sobald die Schichtstärke der Abformmasse sehr
dick und ungleichmäßig ist. Der in der Praxis bekannte, mittlere Kronenrand von 0,3 mm ist in
erster Linie auf diesen Vorgang zurückzuführen. Um die geforderte Zementiergenauigkeit von
0,05 mm zu erreichen, dürfen die Modellstümpfe im zahntechnischen Labor nicht stärker vom
Original abweichen.
Das erfindungsgemäße Verfahren beruht darauf, daß bei linear-prozentualer Kontraktion einer
Abformmassenschicht der effektive Kontraktionsbetrag vernachlässigbar klein ist, sobald die
Schichtstärke des Abformmaterials extrem dünn und über die gesamte Form in konstanter
Schichtstärke gehalten werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren löst diese Forderungen, indem ein vorgefertigtes
Wachskäppchen (1) einer konstanten Mindestschichtstärke oder ein vorgefertigtes, flexibles
Kunststoffkäppchen, bevorzugt 0,3 mm Wandstärke, flexibel auf das Zahnstumpfmodell eines
Kontroll-Vorabdruckes (2) aufgebracht wird. Über diesen definierten Platzhalter (1) wird auf die
Horizontalfläche des Modellstumpfes des Kontrollmodelles (2) eine flexible, aushärtbare Scheibe
(3) aus Kunststoff des Schichtstärkenbereiches 0,5 bis 3 mm Schichtstärke gelegt und durch
leichten Fingerdruck den senkrechten Wänden des Zahnstumpfes angeformt oder ein bereits
vorgefertigtes, flexibles und aushärtbares Kunststoffkäppchen (4) aufgesetzt und adaptiert.
Nach Aushärten wird das Käppchen (3, 4) abgezogen, mit Silikon beschichtet und dem
Zahnstumpf aufgeschoben und das Abformmaterial (5) bis auf die Schichtstärke des Platzhalters
aus Wachs ausgedruckt und der beschliffene Zahnstumpf abgeformt. Infolge der geringen
Schichtstärke des Abformmaterials liegt dessen Schrumpfung nur noch in der Größenordnung von
0,005 mm, wobei die vom Platzhalter vorgegebene gleichförmige Schichtstärke eine
Formverzerrung ausschließt. Nach Ausgießen der erfindungsgemäßen Abformkappen resultiert
eine nahezu formidentische Abformung.
Im Lückengebiß sind stets mehrere solcher Kappenabformungen erforderlich, wobei die
beschliffenen Zahnstümpfe oft weit auseinanderstehen, wodurch paßgenaue Kappenabformungen
zwar ausgeführt werden, die einzelnen, paßgenauen Modellstümpfe aber vom Original
abweichende Positionen einnehmen, da das in einem Überabdruck enthaltene Abformmaterial (5)
durch das große Volumen stark kontrahiert. Um paßgenaue Brückenmodelle zu erhalten, wird im
erfindungsgemäßen Verfahren ein Metallgestänge (6) verwendet, über welches die verschiedenen
Abformkappen untereinander, formidentisch verbunden werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführung besteht das Verbundgestänge aus zwei oder mehreren
Teilen (7), die in unterschiedlichen Größen und Formen, entsprechend eines individuellen
Zahnbogenverlaufes zusammengefügt werden können. Ein zusätzlicher Überabdruck über die
mittels des Gestänges starr verbundenen Abformkappen liefert dann die Gesamtform des Kiefers.
Durch das Voranfertigen der Abformkappe auf dem Kontroll-Vormodell entsteht ein
Abschlußrand der Kappen nach Aushärtung mit zirkulärem Verlauf am Zahnfleischsaum. Um
schließlich die vom Wachs-Platzhalter vorgegebene Mindestschichtstärke auch dann zu
reproduzieren, wenn z. B. die Kappe bei surpagingivalem Kronenrandverlauf in der Höhe nicht
fixierbar ist, wird ein kugel- oder walzenförmiger Stop (8) dadurch zwischen
Gipsstumpfoberflache und ausgehärteter Kappe verbracht, daß eine feste, unverformbare Kugel
(8) oder Walze (9) vor dem Aufbringen der flexiblen Scheibe oder Kappe in der Mitte der
Stumpfoberfläche eingedrückt wird, die sich während des Aushärtevorganges mit der
Abformkappe fest verbindet.
Claims (5)
1. Verfahren zur Anfertigung paßgenauer Modellstümpfe gekennzeichnet durch Aufsetzen
einer dünnen, vorgefertigten Wachskappe (1) oder flexiblen Kunststoffkappe im Schicht
stärkenbereich von 0,1 bis 2,5 mm auf den Gipsstumpf des Vormodelles (2) beschliffener
Zähne und Aufbringen eines plastischen, aushärtbaren Scheibchens (3) aus aushärtbarem
Kunststoff, welches den vertikalen Wänden angedrückt wird, oder eine vorgefertigte,
plastisch aushärtbare Kappe (4) aus Kunststoff, deren Fläche der Gesamtoberfläche des
Zahnstumpfes im wesentlichen entspricht, Beschichten der Innenflächen dieser derart
gefertigten Abformkappen mit einer Silicon- oder Alginat-Abformmasse (5), Aufdrücken
dieser Kappe auf den beschliffenen Zahnstumpf und Auspressen der überschüssigen
Abformmasse und Ausgießen dieser Negativabformung des beschliffenen Zahnes zu einem
Modellstumpf.
2. Verfahren zur Anfertigung paßgenauer Modellstümpfe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Abformung mehrerer beschliffener Zähne die nach Anspruch 1 erzeugten
Abformkappen (1) über ein Metallgestänge (6) starr miteinander verbunden werden.
3. Verfahren zur Anfertigung paßgenauer Modellstümpfe nach Anspruch 1 und 2 dadurch
gekennzeichnet, daß das Metallgestänge (6) zur Verbindung der nach Anspruch 1
erzeugten Abformkappen aus zwei oder mehreren Teilen (7) besteht, die steck- oder ver
schraubbar in ihrer Länge verändert den geometrischen Abmaßen eines Zahnbogens inner
halb eines Umfangquadrates des Grenzmaßes a = 70 mm nachgeführt wird.
4. Verfahren zur Anfertigung paßgenauer Modellstümpfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufbringen der flexiblen Kunststoffscheibe (3) oder
Kappe (4) auf das Wachs des Platzhalters (1) eine nichtverformbare kleine Kugel (8) oder
Walze (9) oder Scheibe mit Stift des Durchmessers oder der Höhe des Platzhalters in das
Wachs bis auf den Gipsmodellstumpf eingedrückt wird, die mit der nach Anspruch 1 bis 3
gefertigten Kappe starr verbunden wird.
5. Verfahren zur Anfertigung paßgenauer Modellstümpfe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Zentralstift (10) oder abgerundeter Stift an dessen Ende
eine nicht verformbare Scheibe sich befindet durch die plastische Kappe vor dem
Aushärten durchgedrückt wird, und der Stift sich mit der Kappe nach Aushärtung ver
bindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914116526 DE4116526A1 (de) | 1991-05-21 | 1991-05-21 | Verfahren zur anfertigung passgenauer modellstuempfe beschliffener zaehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914116526 DE4116526A1 (de) | 1991-05-21 | 1991-05-21 | Verfahren zur anfertigung passgenauer modellstuempfe beschliffener zaehne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4116526A1 true DE4116526A1 (de) | 1992-11-26 |
Family
ID=6432086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914116526 Withdrawn DE4116526A1 (de) | 1991-05-21 | 1991-05-21 | Verfahren zur anfertigung passgenauer modellstuempfe beschliffener zaehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4116526A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998003128A1 (de) * | 1996-07-18 | 1998-01-29 | Heraeus Kulzer Gmbh | Verfahren zur herstellung eines zahnersatzteiles |
-
1991
- 1991-05-21 DE DE19914116526 patent/DE4116526A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1998003128A1 (de) * | 1996-07-18 | 1998-01-29 | Heraeus Kulzer Gmbh | Verfahren zur herstellung eines zahnersatzteiles |
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