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DE4114812A1 - Minenraeumgeraet fuer lockere sandboeden, sandstraende und sandwuesten - Google Patents

Minenraeumgeraet fuer lockere sandboeden, sandstraende und sandwuesten

Info

Publication number
DE4114812A1
DE4114812A1 DE19914114812 DE4114812A DE4114812A1 DE 4114812 A1 DE4114812 A1 DE 4114812A1 DE 19914114812 DE19914114812 DE 19914114812 DE 4114812 A DE4114812 A DE 4114812A DE 4114812 A1 DE4114812 A1 DE 4114812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mines
mine
clearance
sand
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914114812
Other languages
English (en)
Inventor
Nico Rogozenski
Aribert Skowronek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19914114812 priority Critical patent/DE4114812A1/de
Publication of DE4114812A1 publication Critical patent/DE4114812A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/12Means for clearing land minefields; Systems specially adapted for detection of landmines
    • F41H11/16Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles
    • F41H11/28Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles using brushing or sweeping means or dozers to push mines lying on a surface aside; using means for removing mines intact from a surface
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/12Means for clearing land minefields; Systems specially adapted for detection of landmines
    • F41H11/16Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles
    • F41H11/20Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles with ground-penetrating elements, e.g. with means for removing buried landmines from the soil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

Die Erfindung ermöglicht das schnelle und für Menschen gefahrlose Aufnehmen von Panzer- und Schützenminen.
Außerdem bietet die Erfindung erhebliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Minenräumung, die meist durch Soldaten in Handarbeit erfolgt.
  • - Am Minenräumvorgang sind Menschen nicht mehr unmittelbar beteiligt.
  • - Die Minen werden mit der Erfindung mechanisch aus dem Sandboden geborgen, links oder rechts von der Räumvorrichtung auf den Sandboden befördert und/oder in einem Transportkorb gesammelt.
  • - Ein Suchen und Orten vor der Räumung ist nicht mehr notwendig.
  • - Mit der Erfindung kann in einem Räumvorgang eine minenfreie Gasse in Fahrzeugbreite geschaffen werden.
  • - Die Schaffung einer ca. 3,50 m minenfreien Gasse kann im Schrittempo oder schneller erfolgen.
Damit sind die Verwendungsmöglichkeiten genannt, die der Erfindung zugrunde liegen.
Diese Aufgaben sind erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine kammähnliche Gitterkonstruktion in einem schrägen Winkel und gleichbleibender Tiefe durch den Sandboden geschoben oder gezogen wird.
In Räumrichtung befindliche Minen werden durch die Schrägung der Gitterkonstruktion aus dem Sandboden in den Transportkorb befördert. Dies geschieht durch Hochdrücken des Sandbodens, der sich durch die Zwischenräume der Gitterstreben des Transportkorbes wieder verliert. Die im Transportkorb gesammelten Minen können durch nach hinten herausziehen des Korbbodens an geeigneter Stelle abgelegt werden.
Schützenminen, die auf geringen Druck ansprechen, können bei einer Detonation dem Räumgerät aufgrund seiner stabilen Konstruktion nichts anhaben. Panzerminen ohne Aufnahmesicherung, die erst auf erheblich stärkeren Druck ansprechen, können mit diesem Räumgerät verhältnismäßig sicher aus dem Sandboden geborgen werden.
Die Minenräumvorrichtung kann:
  • - von einer Seilwinde über einen verminten Sandboden gezogen werden und somit eine gradlinige minenfreie Gasse schaffen.
  • - vor einen Panzer montiert und somit gelenkt durch das Gelände geschoben werden. Somit läßt sich eine von Minen befreite Gasse um Hindernisse herum schaffen.
Das Minenräumgerät kann ohne aufwendige Konstruktionsteile sehr einfach gebaut werden, welches eine sehr kostengünstige Herstellung ermöglicht.
Die Gitterkonstruktion zum Aufnehmen der Minen ist am Räumgerät auswechselbar montiert und kann schnell ersetzt werden, so daß bei eventuellen Beschädigungen nicht das gesamte Räumgerät unbrauchbar wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der anliegenden Zeichnungen (Bild 1-3) erläutert.
Bild 1
Minenräumgerät von oben mit Gitterkonstruktion (2) zum Aufnehmen der Minen, die im Transportkorb (12) gesammelt werden. Die Vorrichtung kann mit einem Stahlseil (3), welches an den Ösen (1) befestigt ist, gezogen oder mit Anschlußelement (5) von einem Panzerfahrzeug geschoben werden.
Bild 2
Minenräumgerät von der Seite. Der aus dem Sandboden herausragende Teil der Gitterkonstruktion hat links und rechts einen seitlichen Führungsteil (7), der die Minen in den Transportkorb leitet. Der Transportkorb besteht aus einem Boden (12) und drei Seitenwänden (9 und 10) aus starken Rundeisen, die genügend Zwischenraum bieten, daß der Sand durchfällt. Der Transportkorb ist oben offen und mit Transportösen (6) versehen. Das Räumgerät steht auf Kufen (4), die das tiefere Eindringen in den Sandboden während des Räumvorganges verhindern. Durch einen sehr starken Rahmen (11) bekommt das Räumgerät außerordentliche Stabilität. Das Räumgerät kann entleert werden, indem der Boden (12) mit der Öse (8) nach hinten herausgezogen wird.
Bild 3
Minenräumgerät von vorne. Die Räumbreite mit 3,5 m gewährleistet, daß die 3,0 m auseinanderliegenden Kufen nur geräumten Sandboden berühren. Die Bodenfreiheit des Transportkorbes von 0,5 m gewährleistet, daß mit den Minen in den Korb gelangter Sand problemlos ablaufen kann.

Claims (1)

  1. Minenräumgerät für lockere Sandböden, Sandstrände und Sandwüsten gekennzeichnet dadurch daß,
    • a) das schnelle und für Menschen gefahrlose Aufnehmen von Panzer- und Schützenminen ermöglicht,
    • b) Menschen am Minenräumvorgang nicht unmittelbar mehr beteiligt sind,
    • c) die Minen mit diesem Gerät mechanisch geborgen, links oder rechts von der Räumvorrichtung auf den Sandboden befördert und/oder in einem Transportkorb gesammelt werden,
    • d) gegenüber der herkömmlichen Räumung durch Soldaten in Handarbeit auch andere Personen mit diesem Gerät Minen räumen können,
    • e) ein Suchen und Orten vor der Räumung nicht mehr not­ wendig ist,
    • f) mit diesem Gerät in einem Räumvorgang eine minenfreie Gasse in Fahrzeugbreite geschaffen werden kann,
    • g) eine ca. 3,50 m minenfreie Gasse im Schrittempo oder schneller minenfrei geräumt werden kann,
    • h) dieses Gerät ohne aufwendige Konstruktionsteile und -kenntnisse einfach gebaut werden kann, welches eine kostengünstige und vor allem aus vorhandenem Material zurückgreifende Fertigung ermöglicht,
    • i) die Gitterkonstruktion in den einzelnen Teilen aus­ wechselbar zusammengebaut ist, so daß bei Beschädi­ gungen nicht das gesamte Gerät unbrauchbar wird.
DE19914114812 1991-05-07 1991-05-07 Minenraeumgeraet fuer lockere sandboeden, sandstraende und sandwuesten Withdrawn DE4114812A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4114812A1 true DE4114812A1 (de) 1992-11-12

Family

ID=6431115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19914114812 Withdrawn DE4114812A1 (de) 1991-05-07 1991-05-07 Minenraeumgeraet fuer lockere sandboeden, sandstraende und sandwuesten

Country Status (1)

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DE (1) DE4114812A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9216409U1 (de) * 1992-11-27 1993-06-03 Gesellschaft zum Abbau und zur Verwertung von Altanlagen und Altlasten mbH (AVA), O-1601 Pätz Vorrichtung zum Räumen von im Boden verstreuten explosiven Gegenständen
DE4240530A1 (de) * 1992-11-27 1994-07-14 Zum Abbau Und Zur Verwertung V Verfahren und Vorrichtung zum Räumen von im Boden verstreuten explosiven Gegenständen
DE4439617C1 (de) * 1994-11-05 1996-02-15 Lobbe Xenex Gmbh Vorrichtung zur Bergung von im Erdreich befindlichen explosiven Gegenständen
DE29608320U1 (de) * 1996-05-08 1997-06-12 Schelowsky, Michael, 33102 Paderborn Kombinierendes Minenräum- und Bodenkultivier-Gerät
JP2012251743A (ja) * 2011-06-03 2012-12-20 Komatsu Ltd 爆弾処理機

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