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DE4114897A1 - Zusammenfaltbares bett - Google Patents

Zusammenfaltbares bett

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DE4114897A1
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Bernd Koehl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/122Folding bedsteads foldable head to foot only
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/70Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

In Hotels werden häufig Betten benötigt, die vorübergehend zusätzlich aufgestellt werden können. Derartige Betten unterliegen besonderen Anforderungen, da sie immer wieder auf- und abgebaut werden müssen und in den Zeiten, in denen sie nicht gebraucht werden, in einem Lagerraum aufbewahrt werden müssen. Solche Betten sollen daher leicht zu trans­ portieren, leicht aufzustellen und abzubauen sein und sie sollen einen möglichst kleinen Abstellraum benötigen. Zur Erfüllung dieser Erfordernisse sind zusammenklappbare Bet­ ten bekannt, die mit Hilfe mehr oder weniger aufwendiger mechanischer Einrichtungen auf ein möglichst kleines Volu­ men zusammenlegbar sind. Derartige Betten bieten jedoch häufig nur einen unzureichenden Schlafkomfort und ihre Handhabung ist so kompliziert, daß zwei Personen benötigt werden, um das Bett zusammenzulegen oder auseinanderzufal­ ten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein zusammenfaltbares Bett zu schaffen, welches von einer Person transportiert, aufgebaut und abgebaut werden kann und welches ohne Einschränkung hohen Ansprüchen hinsichtlich des Schlafkomforts genügt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein rahmenartiges, rechteckiges Bettgestell für das Auflegen einer Matratze aus zwei im wesentlichen symmetrischen Ele­ menten zusammengesetzt ist, die in der zwischen den Schmal­ seiten des Bettgestells liegenden Symmetrieebene durch Scharniere derart miteinander verbunden sind, daß sie mit ihren Unterseiten aufeinanderklappbar sind und daß wenig­ stens ein Element frei und das andere Element mit seinem den Scharnieren entgegengesetzten Ende auf eine Bodenfläche aufstellbar ist. Mit der Erfindung wird ein Bettgestell geschaffen, welches äußerst einfach aufgebaut ist und mühe­ los von einer Person aufgestellt oder zusammengelegt werden kann. Im zusammengefalteten Zustand hat das Bettgestell eine kompakte Abmessung, so daß es leicht zu transportieren ist und wenig Stellfläche benötigt.
Zur Erleichterung des Transports und der Handhabung kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen sein, daß beide Elemente seitlich an einer Längsseite des Bettgestells schwenkbare Rollen aufweisen, auf denen das Bettgestell beim Zusammenfalten und beim Transport bewegbar ist. Ein Aufklappen beim Transport wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß an den die Stirnseiten des Bettge­ stells bildenden Enden der Elemente ein Riegel vorgesehen ist, mit dem die Elemente miteinander verbindbar sind.
Um den Stauraum möglichst klein halten zu können, ohne jedoch das Bett zu niedrig werden zu lassen, können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Elemente Füße haben, die derart versetzt angeordnet sind, daß im zusam­ mengefalteten Zustand die Füße des einen Elements neben den Füßen des anderen Elements liegen. Die Füße tauchen somit in den auf der Unterseite vorhandenen Freiraum des Bettge­ stells ein, wenn dieses zusammengefaltet wird. Für den her­ vorstehenden Teil der Füße wird daher kein Abstellraum benötigt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Elemente aus einem rechteckigen Rahmen, der aus außen­ liegenden, hochstehenden Wangen und einer mit dem Scharnier verbundenen Verbindungsstrebe zusammengesetzt ist. In der Öffnung des Rahmens können im Abstand voneinander Latten angeordnet sein, die eine Matratzenauflage bilden.
Das erfindungsgemäße Bettgestell eignet sich für die Ver­ wendung einteiliger oder mehrteiliger Matratzen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn für jedes Element ein separates Matratzenelement einer zweiteiligen Matratze vorgesehen ist. Die Matratzenelemente können dann auf einfache Weise gemeinsam mit dem Bettgestell transportiert und gelagert werden, indem sie in den Aufnahmemulden des Bettgestells verbleiben und auch dort befestigt werden. Sind die Matrat­ zenelemente nicht mit dem Bettgestell verbunden, so können sie nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung zum Trans­ port mit Gurten an dem Bettgestell gehalten werden.
Um das Bettgestell bei Bedarf tragen zu können, kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung an der Scharnier­ seite und an der entgegengesetzten Seite eines oder beider Elemente ein Tragegriff angebracht sein.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungs­ beispiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf das auseinandergeklappte Gestell eines zusammenfaltbaren Betts,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Bettgestell gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Element des Bettge­ stells gemäß Fig. 1 mit auf liegender Matratze, und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des zusammenge­ falteten Bettes in Transportposition.
Das dargestellte Bettgestell 1 besteht aus zwei in Bezug auf die zu den Schmalseiten parallele Mittelebene im wesentlichen symmetrisch ausgebildeten Elementen 2, 3, die an ihren einander benachbarten Enden durch zwei Scharniere 4 miteinander verbunden sind. Jedes Element 2, 3 hat die Form eines rechteckigen Rahmens, der aus zwei parallelen Längswangen 5, einer Stirnwange 6 und einer zur Stirnwange 6 parallelen Verbindungsstrebe 7 gebildet wird. Die Längs­ wangen 5 und die Stirnwangen 6 sind hochkant zur Aufstell­ ebenen ausgerichtet und an ihren benachbarten Enden in üblicher Weise fest miteinander verleimt. Die Verbindungs­ strebe 7 ist an der Unterkante an den der Stirnwange 6 ent­ gegengesetzten Enden der Längswangen 5 zwischen diesen angeordnet und durch Dübel oder Schrauben fest mit den Längswangen 5 verbunden. Die Scharniere 4 sind jeweils an der Unterseite der nebeneinander liegenden Verbindungsstre­ ben 7 beider Elemente 2, 3 derart befestigt, daß die Ele­ mente 2, 3 mit ihren Unterseiten aufeinandergeklappt werden können.
Auf den einander zugekehrten Innenseiten der Längswangen 5 sind im Abstand voneinander Längsnuten 8, 9 ausgebildet. In die oberen Längsnuten 8 greifen die Enden von parallel zu den Stirnwangen 6 im Abstand voneinander angeordneten Latten 10 ein, die als Auflage für eine Matratze 11 dienen. Die Latten 10 sind zusätzlich auf Eckleisten 12 befestigt, die sich auf der Unterseite der Latten 10 längs der Längsnuten 8 erstrecken und sowohl mit den Längswangen 5 als auch mit den Latten 10 verleimt sind. In den unteren Längsnuten 9 sind zwei Querstreben 13 befestigt, die auf ihrer Unter­ seite jeweils zwei Füße 14 tragen. Zu ihrer Befestigung sind die Füße 14 mit einem Gewindezapfen versehen, der in eine in den Querstreben 13 verankerte Einschlagmutter ein­ geschraubt ist. Die Verbindung zwischen den Querstreben 13 und den Längswangen 5 ist ebenfalls durch kurze Eckleisten 12 verstärkt. Die Querstreben 13 sind in den beiden Elemen­ ten 2, 3 nicht spiegelbildlich zueinander angeordnet, son­ dern derart versetzt, daß beim Aufeinanderklappen der Ele­ mente 2, 3 die Füße 14 des Elements 2 neben die Füße 14 des Elements 3 zu liegen kommen, so daß das Zusammenklappen durch die Füße 14 nicht behindert wird.
An einer Längsseite des Bettgestells 1 sind auf der Außen­ seite der Längswangen 5 beider Elemente 2, 3 jeweils zwei schwenkbar gelagerte Rollen 15 befestigt, auf denen das zusammengeklappte Bettgestell gerollt werden kann.
Das Bettgestell eignet sich für eine einteilige durchgehen­ de Matratze, die jedoch weniger leicht zu transportieren ist. Besonders vorteilhaft ist daher die Verwendung einer zweiteiligen Matratze, wobei jedes Matratzenelement in sei­ ner Größe einem Element 2, 3 des Bettgestells 1 entspricht. Eine solche Ausführungsform des Bettes ist in Fig. 4 in zusammengefaltetem, auf die Rollen 15 aufgestellten Zustand dargestellt. Die beiden Elemente 2, 3 sind mit ihrer Unter­ seite gegeneinander geklappt, wobei die Füße 14 in dem durch die Unterseiten der Elemente 2, 3 gebildeten Hohlraum verschwinden. Auf der Außenseite der Elemente 2, 3 befinden sich die beiden Matratzenelemente 16 einer zweiteiligen Matratze 11, die dort in ihrer Lage durch Gurte 17 gehalten sind. Die Gurte 17 können in Ösen eingehängt sein, die, wie in Fig. 3 gezeigt, mit kurzen Bändern an den Längswangen 5 angebracht sein können. Ein Riegel 18 verbindet die Ele­ mente 2, 3 auf der den Scharnieren 4 entgegengesetzten Seite, so daß ein in sich stabiler, kastenförmiger Körper gegeben ist, der günstige Transportabmessungen hat und auf den Schwenkrollen 15 leicht bewegt werden kann. In dieser Ausgestaltung eignet sich das beschriebene Bett vor allem für eine Verwendung als Zusatzbett in Hotelbetrieben, da es von einer einzigen Person leicht transportiert und aufge­ stellt werden kann.
Zum Aufstellen des Bettes ist es lediglich erforderlich, den Riegel 18 zu lösen und die Elemente 2, 3 auf den Rollen mit ihren Stirnwangen 6 auseinander zu fahren, bis sich ihre Längswangen 5 in einer Linie befinden. Anschließend wird das auf diese Weise aufgeklappte Bett seitlich umgelegt, wobei es sich auf seine Füße 14 aufstellt. Da beide Ele­ mente 2, 3 jeweils mit vier Füßen versehen sind, ergibt sich insgesamt eine stabile Anordnung, die auch starken Beanspruchungen gerecht wird. Die Scharniere 4 bleiben weitgehend unbelastet und sorgen vor allem für eine genaue Ausrichtung und Positionierung der beiden Elemente 2, 3 zueinander. Die Gurte 17 werden nach dem Aufstellen des Bettes gelöst und können unter der Matratze oder in einer auf der Unterseite des Bettes angeordneten Tasche aufbe­ wahrt werden. Das Zusammenlegen des Bettes geschieht in umgekehrter Reihenfolge auf die gleiche einfache Weise.
Neben dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind auch andere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Bettes denk­ bar. So können beispielsweise die Scharniere zum Verbin­ den der beiden Elemente 2, 3 so ausgestaltet sein, daß sie zur Obertragung der von einem Element auf zunehmenden Last auf das andere Element geeignet sind, so daß das eine Element mit Hilfe der Scharniere vom anderen Ele­ ment gehalten werden kann und nur an seinem den Scharnie­ ren abgekehrten Ende Füße benötigt. Ebenso können andere Mittel vorgesehen sein, mit denen sich ein Element im aufgeklappten Zustand auf dem anderen Element abstützt.

Claims (9)

1. Zusammenfaltbares Bett, insbesondere für Hotelbetriebe, mit einem rahmenartigen, rechteckigen Bettgestell und einer darauf angeordneten Matratze, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Bettgestell (1) auf zwei im wesentli­ chen symmetrischen Elementen (2, 3) zusammengesetzt ist, die in der zwischen den Schmalseiten (6) des Bett­ gestells (1) liegenden Symmetrieebene durch Scharniere (4) derart miteinander verbunden sind, daß sie mit ihren Unterseiten aufeinanderklappbar sind und daß wenigstens ein Element (2 bzw. 3) frei und das andere Element (3 bzw. 2) mit seinem den Scharnieren (4) ent­ gegengesetzten Ende (6) auf eine Bodenfläche aufstell­ bar ist.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Elemente (2, 3) seitlich an einer Längsseite (5) des Bettgestells (1) schwenkbare Rollen (15) aufweisen, auf denen das Bettgestell (1) beim Zusammenfalten und beim Transport bewegbar ist.
3. Bett nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an den die Stirnseiten des Bettgestells (1) bildenden Enden (6) der Elemente (2, 3) ein Riegel (18) vorgesehen ist, mit dem die Elemente (2, 3) mit­ einander verbindbar sind.
4. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (2, 3) Füße (14) haben, die derart versetzt angeordnet sind, daß im zusammengefalteten Zustand die Füße (14) des einen Ele­ ments (2 bzw. 3) neben den Füßen (14) des anderen Ele­ ments (3 bzw. 2) liegen.
5. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (2, 3) aus einem rechteckigen Rahmen bestehen, der aus außenliegenden, hochstehenden Wangen (5, 6) und einer mit dem Scharnier (4) verbundenen Verbindungsstrebe (7) zusammengesetzt ist.
6. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Öffnung des Rahmens im Abstand voneinander Latten (10) angeordnet sind, die eine Matratzenauflage bilden.
7. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Element (2, 3) ein sepa­ rates Matratzenelement (16) einer zweiteiligen Matratze (11) vorgesehen ist.
8. Bett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratzenelemente (16) mit Gurten (17) an den Elemente (2, 3) des Bettgestells (1) gehalten werden.
9. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Scharnierseite (4) und an der entgegengesetzten Seite (6) eines oder beider Ele­ mente (2, 3) ein Tragegriff vorgesehen ist.
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