DE4113315A1 - Rohrduebelpatrone - Google Patents
RohrduebelpatroneInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B23/06—Apparatus for displacing, setting, locking, releasing or removing tools, packers or the like in boreholes or wells for setting packers
- E21B23/065—Apparatus for displacing, setting, locking, releasing or removing tools, packers or the like in boreholes or wells for setting packers setting tool actuated by explosion or gas generating means
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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-
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Description
Die Rohrdübelpatrone besteht nach dem Zusammenbau aus einem hermetisch
abgeschlossenen Rohr mit einer kegelförmigen Spitze (2). Das Material ist aus
dehnbarem Stahl. Das obere Rohrteil hat eine Länge von 10/10. Der Umfang entspricht
dem zu schließenden Rohr. Im Dehnungsbereich können zusätzliche Messingringe
aufgebracht werden, damit eine absolute Gas- und Flüssigkeitsabdichtung gewährleistet
ist.
Am oberen Ende befinden sich die Halterungen als Punkthalter (1) für den Greifarm
des Baggers oder des Roboters zur individuellen Handhabung und Steuerung. Diese
Halterungen können verschieden sein und der entsprechenden Maschine oder dem
Roboter angepaßt werden. Es kann auch eine handelsübliche Halterung an der
Rohrdübelpatrone angebracht werden.
Bei großen, langen Rohrdübelpatronen kann zusätzlich zu der Dreipunkthalterung auch
noch eine Zweibackenhalterung, etwa im mittleren Bereich, notwendig werden.
Am unteren Ende der Rohrdübelpatrone befindet sich die Führungsspitze mit einer
Länge von ca. 7/10 des Gesamtzylinders, die am Schraubenansatz den gleichen
Durchmesser hat, wie die Rohrdübelpatrone.
Der nach unten zeigende Kegel (3) hat einen Winkel von ca. 15° oder schlanker. Er
besteht aus Vollstahl hochfester Qualität.
Die Spitze ist entweder abgerundet oder es befindet sich in der Spitze eine Stahlkugel,
die leicht drehbar ist (Prinzip Kugelschreiber), damit die Rohrdübelpatrone ohne
Behinderung eingeführt werden kann.
Der Kegel soll deshalb so schlank sein, damit er bei verbogenen und geborstenen
Druckrohren zum Aufweiten genutzt werden kann.
Das Außenrohr (2) muß immer etwas kleiner sein als das zu verschließende Rohr und
zwar um so viel kleiner, daß es mindestens 5 bis 10 mm Spielraum in dem zu
verschließenden Rohr hat.
An der Dehnungszone sind bei Bedarf zusätzliche Messingringe möglich, die die Gas
flüssigkeitsabdichtung gewährleisten sollen.
Diese Figur zeigt einen Schnitt durch die gesamte Rohrdübelpatrone.
(1) zeigt den Schnitt des Zylinders mit seinem gewölbten Deckel und der dickeren
Wandung im Bereich des Kolbens. Der Zylinder muß eine dickere Wandung im inneren
Bereich aufweisen, damit die Explosionskräfte nur auf den Kolben (4) wirken können
und nicht den Zylinderraum verbiegen. Außerdem dient die Verdickung (oder
Verstärkung) als Anschlag für den Ringdübel.
Im unteren Bereich des Ringdübels ist die Außenwandung dünner, damit der Dübel
diesen Bereich leichter zur Aufdehnung bekommt. Dennoch muß das Rohrmaterial so
stark sein, daß es beim Dehnen nicht reißt.
Die Innenwandung des Zylinders sollte gewalzt oder geschliffen sein, damit der Kolben
(4) mit seinen Ringen (5) diesen Bereich abdichtet. Außerdem befindet sich über dem
Kolben ein Abstandhalter (4a), der den Kolben in seiner Ruhestellung hält.
Am unteren Ende des Zylinders befindet sich ein Feininnengewinde (7) von ca. 2/10
Länge des gesamten Zylinders zur Aufnahme der Kegelspitze. Dieses Innengewinde
muß deshalb so lang sein, weil die Kolbenstange bei der Funktion der
Rohrdübelpatrone auf den Anschlag der Kegelspitze schlägt und das Innengewinde die
Kegelspitze weiterhin halten muß.
(2) zeigt die Brennkammer über dem Kolben, in dem die Explosion stattfindet. In dieser
Brennkammer wird der über Funk gesteuerte Zünder (3) mit der dazugehörigen, genau
berechneten und dosierten Sprengladung untergebracht. Die dazugehörige Funkantenne
kann über eine feine Bohrung nach außen geführt werden oder es kann auch das
Gehäuse als Antenne dienen. Die notwendige Stromquelle befindet sich ebenfalls in
dem Paket = funkgesteuerter Zünder; dosierte Sprengladung; Stromquelle.
(4) Der Kolbenkegel ist ein Gebilde, das aus zwei verschiedenen Körperteilen besteht.
Der obere Kolben hat die Aufgabe, den Druck der Explosion aufzufangen und in
Bewegungsenergie umzuwandeln.
Damit an den Seiten der Druck nicht verlorengeht, muß der Kolben zwei im Ansatz
versetzte Kolbenringe (5) erhalten.
Unter dem Kolben ist die kegelförmige, mit der Spitze vom Kolben wegweisende
Kolbenstange angebracht, die die Druckbelastung des Kolbens in Kraft zur Seite
ablenken muß. Die Kolbenstange hat beispielsweise einen Kegelwinkel von unter 5°,
damit sie nach dem Hineintreiben nicht wieder zurückrutschen kann.
Die Kolbenstange sitzt bereits beim Zusammenbau zur besseren Führung und
gleichmäßigen Druckverteilung mit der Spitze im Dübel und füllt diesen aus.
Der Kolbenkegel muß aus hochfestem, oberflächengehärtetem Material gefertigt sein.
Der Dübel (6) besteht ebenfalls aus Stahl der gleichen Güte wie der Kolbenkegel. Er
besteht aus verschiedenen Einzelsegmenten, die durch Stahlfederringe gehalten werden.
Die mittlere Bohrung im Dübel ist ebenfalls kegelförmig und im gleichen Winkel wie
der Kolbenkegel. Die Menge der Einzelsegmente richtet sich nach dem Umfang der
jeweiligen Rohrdübelpatrone. Die innere konische Bohrung muß verhältnismäßig glatt
sein, damit der Kolbenkegel ohne Hemmnis in den Dübel getrieben werden kann. Der
Außendurchmesser kann eine rauhe, gedrehte Oberfläche haben.
Die Kegelspitze (8) hat über dem Gewinde eine Planfläche zum Abstützten des
Ringdübels. In der Mitte der Planfläche befindet sich eine konische Bohrung, um den
Kolbenkegel bei eingetriebenem Zustand genau wie gewünscht abzufangen (Anschlag)
(9). Diese Bohrung muß genau berechnet sein und darf nur so tief sein, wie die
Kolbenstange schlagen soll.
Der Kolbenkegel ist durch die Druckwelle der Explosion in den Dübel eingefahren.
Der Segmentdübel wurde auseinandergepreßt. Gleichzeitig hat der Dübel das
Außengehäuse genau bis auf den erforderlichen Rohrdurchmesser aufgedehnt. Durch
die erfolgte Aufdehnung wurde die Rohrdübelpatrone zum dauerhaften Stopfen eines
brennenden Bohrloches bzw. eines anderen Druckrohres.
Aufzählungen
Fig. 1
1 Halterung
2 Rohrdübelpatrone
3 Kegelspitze
4 Messingringe
1 Halterung
2 Rohrdübelpatrone
3 Kegelspitze
4 Messingringe
Fig. 2
1 Gewalztes Außenrohr
2 Brennkammer
3 Sprengladung mit elektrischem Funkzünder
4 Kolbenkegel
4a Abstandhalter am Kolbenkegel
5 Kolbenringe am Kolbenkegel
6 Segementdübel
6a Stahlfederringe des Segmentdübels
7 Feingewinde
8 Kegelspitze
1 Gewalztes Außenrohr
2 Brennkammer
3 Sprengladung mit elektrischem Funkzünder
4 Kolbenkegel
4a Abstandhalter am Kolbenkegel
5 Kolbenringe am Kolbenkegel
6 Segementdübel
6a Stahlfederringe des Segmentdübels
7 Feingewinde
8 Kegelspitze
Fig. 3
1 Kolbenkegel
2 Gespreizter Segmentdübel
3 Aufgedehntes gewalztes Außenrohr
1 Kolbenkegel
2 Gespreizter Segmentdübel
3 Aufgedehntes gewalztes Außenrohr
Claims (3)
1. Rohrdübelpatrone, mit der es möglich ist, außer Kontrolle geratene Rohrleitungen (z. B.
Ölbohrleitungen) für immer zu verschließen, sie dient insbesondere zum Abdichten
unter Druck befindlicher Rohre oder Bohrungen, es handelt sich um eine hermetisch
geschlossene Rohrdübelpatrone, die durch Funkexplosion in Verbindung mit ihrer
Innentechnik ihren Umfang dauerhaft erweitert und sie ist dadurch gekennzeichnet, daß
durch ein Funksignal in der Brennkammer (2) eine genau berechnete Explosion
stattfindet und die Druckwelle den Kolbenkegel (4) in den aus Einzelsegmenten
bestehenden Stahldübel (6) treibt und diesen mit der Stahlaußenhaut aufweitet.
2. Rohrdübelpatrone nach Anspruch 1, sie ist dadurch gekennzeichnet, daß sie im
Dehnungsbereich (4) zusätzliche Messingringe erhält, die vorhandene Unebenheiten
ausfüllen, um gasdichte Aufweitung zu gewährleisten, der in Anspruch 2 angegebenen
Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein in Brand stehendes Bohrloch aus sicherer
Entfernung dauerhaft zu verschließen und das Feuer zu ersticken, ebenfalls können alle
abgerissenen Druckrohre (Pipelines, Druckrohre in Atomkraftwerken u.ä.) mit
brennbaren und nicht brennbaren Inhalten aus sicherer Entfernung dauerhaft
geschlossen werden.
Mit der Erfindung wird im angegebenen Anwendungsbereich erreicht, daß die
Rohrdübelpatrone mit einem Bagger, einem hydraulischen Kran oder einem speziell
gefertigten Fahrzeug oder Roboter in das Rohr verbracht werden kann. Das geschieht
ohne die Gefährdung von Menschen. Es kann auf hochexplosive Verfahren verzichtet
werden. Außerdem ist eine absolut vollständige und schnelle Schließung möglich. Auch
ist der direkte Sichtkontakt nicht notwendig, da die Sicht über Kamera mit Zoom und
Monitor erfolgen kann. Durch die einfache Anwendung ist z. B. ein schnelles Schließen
der Bohrlöcher in Kuweit möglich. Dadurch könnte die Umweltkatastrophe gestoppt
werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113315 DE4113315A1 (de) | 1991-04-24 | 1991-04-24 | Rohrduebelpatrone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914113315 DE4113315A1 (de) | 1991-04-24 | 1991-04-24 | Rohrduebelpatrone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4113315A1 true DE4113315A1 (de) | 1992-10-29 |
Family
ID=6430227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914113315 Ceased DE4113315A1 (de) | 1991-04-24 | 1991-04-24 | Rohrduebelpatrone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4113315A1 (de) |
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1991
- 1991-04-24 DE DE19914113315 patent/DE4113315A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |