DE4112294C2 - Fensterschachtabdeckung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Fensterschachtabdeckung für ein KraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fensterschachtabdeckung für
ein Kraftfahrzeug, insbesondere eine solche, die
entlang einer Konturlinie einer Kraftfahrzeugtür ange
ordnet werden kann, um Wasser von einer Außenfläche einer
Türfensterscheibe zu entfernen.
In Fig. 15 ist ein Beispiel eines herkömmlichen, mit einer
Türkonturlinie 11 verbindbaren Dichtungsstreifens 4 darge
stellt. Der bekannte Dichtungsstreifen (Fensterschachtabdeckung) 4 weist eine Lippe
43 auf, die sich schräg nach oben zu einer Außenfläche ei
ner Türfensterscheibe 2 erstreckt. Eine untere Fläche der
Lippe 43 wird gegen die Außenfläche der Türfensterscheibe 2
gepreßt. Durch den Dichtungsstreifen 4 wird eine Dichtung
zwischen einem äußeren Türpaneel 1 und der Außenfläche der
Türfensterscheibe 2 gebildet, und es erfolgt weiterhin ein
Wischen der äußeren Fläche der Türfensterscheibe 2 während
eines Hebens bzw. Senkens der Türfensterscheibe 2. Mit 41,
42 bzw. 44 sind ein Grundabschnitt, ein als Formstück aus
gebildeter Abschnitt und eine Unterlippe bezeichnet.
Der Dichtungsstreifen 4 ist mit dem Türaußenpaneel 1 über
einen Befestigungsclip 5 verbunden. Die Seitenflächen der
Lippe 43 und eine obere Fläche der Unterlippe 44, die je
weils der Türfensterscheibe 2 gegenüberliegen, sind mit ei
ner Schmierung versehen, indem eine Beflockung 45 darauf
ausgebildet ist oder indem sie mit einem Schmiermittel be
schichtet sind (US-PS 37 42 649).
Bei diesem herkömmlichen Dichtungsstreifen 4 wird ein Ende
der Lippe 43 in Kontakt mit der äußeren Fläche der Türfen
sterscheibe 2 gebracht. Es kontaktiert dabei jedoch das
Ende der Lippe 43 die Außenfläche der Türfensterscheibe 2
mit ihrer unteren Fläche. Wasser kann deshalb nicht voll
ständig von der äußeren Fläche der Türfensterscheibe 2 ab
gewischt werden; so daß es wahrscheinlich ist, daß Wasser
daran zurückbleibt. Es ist insbesondere wahrscheinlich, daß
Wasser zwischen Fasern der Beflockung 45 der Lippe 43 ver
bleibt, und daß das verbleibende Wasser an der Türfenster
scheibe 2 anhaftet.
Aus der JP 61-220915 A (Patent Abstract of Japan, Section M., Vol. 11 (1987), Nr. 64
(M-565), ist eine Dichtung für zwei relativ zueinander gleitverschiebliche Fensterscheiben
offenbart. Die Dichtung weist einen Dichtungsblock, der mit einer der beiden Fensterscheiben
in dichtendem Eingriff steht, und einen verformbaren, hohlen Dichtungsstreifen
auf, der in dem Dichtungsblock gehalten ist und mit drei Dichtlippen auf die andere
Fensterscheibe drückt. Zur Begrenzung der seitlichen Verformung des Dichtungsstreifens
ist an dem Dichtungsblock eine als Anschlag dienende Schulter vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fensterschacht
abdeckung zu schaffen, mit der an einer Fensterscheibe
haftendes Wasser und haftender Staub bei einem Heben der
Fensterscheibe vollständig abgewischt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Fensterschachtabdeckung
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 oder 9 gelöst.
Bei der Fensterschachtabdeckung gemäß Anspruch 1 kontaktiert, wenn die
Fensterscheibe angehoben wird, das Ende der Lippe die Fen
sterscheibe nicht. Es steht lediglich das Ende des Blattes
mit der Fensterscheibe in Berührung, wodurch Wasser
vollständig von der Fensterscheibe abgewischt bzw. abge
strichen wird.
Bei der Ausgestaltung gemäß Anspruch 9 kann vermieden
werden, daß wenn die Fen
sterscheibe angehoben wird, die an der oberen Fläche des
Blattes ausgebildete Beflockung die Fensterscheibe kontaktiert.
Es kommt dann nur eine untere Kante des Endes des Blattes
mit der Fensterscheibe in Berührung, um von dieser Was
ser vollständig abzuwischen.
Neben dem beschriebenen Einsatz bei Türfenstern ist die er
findungsgemäße Fensterschachtabdeckung auch bei anderen Fenstern
eines Kraftfahrzeuges, die gleichfalls geschlossen und ge
öffnet werden können, einsetzbar.
Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Fenster
schachtabdeckung werden mit weiteren Einzelheiten anhand der
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Kraftfahrzeugtür, mit der
eine Fensterschachtabdeckung gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel verbunden ist,
Fig. 2 einen Querschnitt der Fensterschachtabdeckung entlang
der Linie II-II nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Fig. 2 entsprechenden Querschnitt der Fensterschachtabdeckung
während eines Anhebens der Türfen
sterscheibe,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Kraftfahrzeugtüre, mit der
eine Fensterschachtabdeckung gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel verbunden ist,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Fensterschachtabdeckung gemäß
der Linie V-V nach Fig. 4,
Fig. 6 einen Fig. 5 entsprechenden Querschnitt während ei
nes Anhebens der Türfensterscheibe,
Fig. 7 einen Querschnitt eines bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der Fensterschachtabdeckung angeordneten
Blattes,
Fig. 8 einen Querschnitt eines dritten Ausführungsbei
spiels der erfindungsgemäßen Fensterschachtabdeckung,
Fig. 9 einen Querschnitt des dritten Ausführungsbeispiels
der Fensterschachtabdeckung während eines Absenkens der
Türfensterscheibe,
Fig. 10 einen Querschnitt des dritten Ausführungsbeispiels
während eines Anhebens der Türfensterscheibe,
Fig. 11 einen Querschnitt eines vierten Ausführungsbei
spiels der erfindungsgemäßen Fensterschachtabdeckung,
Fig. 12 einen Querschnitt der Fensterschachtabdeckung während
eines Absenkens der Türfensterscheibe,
Fig. 13 einen Querschnitt des vierten Ausführungsbeispiels
der Fensterschachtabdeckung während eines Absenkens der
Türfensterscheibe,
Fig. 14 einen Querschnitt eines modifizierten Ausführungs
beispiels der Fensterschachtabdeckung nach Fig. 11, und
Fig. 15 einen Querschnitt einer herkömmlichen Fensterschachtabdeckung.
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten, ersten Aus
führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Fensterschachtabdeckung
4A besteht diese aus einem extrudierten Gummikör
per mit einem Grundabschnitt 41, einem als Formstück herge
stellten Formstückabschnitt 42, einer Lippe 43 und einer
Unterlippe 44. An den Lippen 43, 44 ist eine Beflockung 45
ausgebildet. Ein Metalleinsatz 47 ist in der Fensterschachtabdeckung
4A ausgehend von dem Grundabschnitt 41 hin zu dem
Formstückabschnitt 42 eingebettet. Die Fensterschachtabdeckung 4A
ist mit einem Türaußenpaneel 1 entlang einer Türkonturlinie
11 über einen Befestigungsclip 5 verbindbar.
Bei der Fensterschachtabdeckung 4A gemäß dem vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel ist eine Nut in der unteren Fläche eines
Fußes 431 der Lippe 43 so ausgebildet, daß die Lippe 43 in
einfacher Weise um den dünnen Fuß 431 drehen kann. Ein
Blatt 48 erstreckt sich von dem Grundabschnitt 42 unmittel
bar von der Lippe 43 in einer Richtung nahezu senkrecht zu
der Türfensterscheibe 2. Das Blatt 48 ist von einer flach
stückähnlichen Form und es weist eine Endfläche 481 auf,
die nahezu parallel zu der Türfensterscheibe 2 verläuft. An
einer oberen Fläche in halber Länge des Blattes 48 ist ein
vorstehender Abschnitt 483 ausgebildet, der in Richtung zu
der unteren Fläche der Lippe 43 vorsteht.
Der restliche Aufbau der Fensterschachtabdeckung gemäß dem vor
liegenden Ausführungsbeispiel ist demjenigen der in Fig. 15
dargestellten herkömmlichen Fensterschachtabdeckung identisch.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel mit dem oben beschriebe
nen Aufbau wird, wenn die Türfensterscheibe 2, an der Re
genwasser oder dergleichen anhaftet, abgesenkt wird, der
Hauptanteil des Wassers über die Beflockung 45 an der unte
ren Fläche der Lippe 43 abgewischt. Wenn die Türfenster
scheibe 2 abgesenkt wird, dann dreht sich das Blatt 48 nach
unten und die obere Kante von dessen Endfläche 481 wischt
Wasser von der äußeren Fläche der Türfensterscheibe 2 na
hezu vollständig ab.
Wenn die Türfensterscheibe 2 angehoben wird, dann dreht
sich das Blatt 48 nach oben, wie in Fig. 3 dargestellt, und
eine untere Kante von dessen Endfläche 481 wischt über die
Außenfläche der Türfensterscheibe 2, so daß von der Außen
fläche der Türfensterscheibe 2 Wasser vollständig entfernt
wird. Dabei drückt der vorstehende Abschnitt 483 des nach
oben gedrehten Blattes 48 die Lippe 43 nach oben, wodurch
die Lippe 43 um den dünnen Fußabschnitt 431 gedreht wird.
Dies führt dazu, daß die Endfläche der Lippe 43 von der
Außenfläche der Türfensterscheibe 2 getrennt bzw. abgehoben
wird.
Es ist zwar wahrscheinlich, daß ein Teil des von der Tür
fensterscheibe 2 abgewischten Wassers zwischen den Fasern
der Beflockung 45 der Lippe 43 verbleibt. Da jedoch diese
Fasern der Beflockung 45 nicht mit der äußeren Fläche der
Türfensterscheibe 2 in Verbindung stehen, wenn diese ange
hoben wird, wird die Türfensterscheibe 2 in einem vollstän
dig sauberen Zustand in ihre Schließposition gebracht. Da
durch ergibt sich für die Fahrzeuginsassen des Kraftfahr
zeuges eine gute Sicht.
In den Fig. 4 bis 6 ist ein zweites
Ausführungsbeispiel 4B dargestellt, bei dem das Blatt 48 ein
extrudierter Gummikörper ist, der getrennt von dem Grundab
schnitt 41 ausgebildet ist.
Der Grundabschnitt 482 des Blattes 48 ist in eine an dem
Grundabschnitt 41 ausgebildete Nut 46 eingesetzt. Eine End
fläche 481 des Blattes 48, die mit der Außenfläche der Tür
fensterscheibe 2 in Berührung kommen kann, verläuft nahezu
parallel zu der Außenfläche der Türfensterscheibe 2. Ein
rohrförmiger Abschnitt 483a mit kreisförmigem Querschnitt
ist zwischen der Endfläche 481 und dem Grundabschnitt 482
ausgebildet. Ein oberer Teil des rohrförmigen Abschnitts
483a befindet sich nahe der unteren Fläche der Lippe 43.
Das Blatt 48 mit der oben genannten Ge
stalt hat eine Länge, die, wie in Fig. 4 dargestellt, unge
fähr halb so lang ist wie diejenige der Fensterschachtabdeckung
4B. Der Grundabschnitt 482 des Blattes 48 wird in die Nut
46 von einem vorderen Ende der Fensterschachtabdeckung 4B bis zu
dessen halber Länge eingeführt.
Eine derart vorbereitete Fensterschachtabdeckung 4B wird an einem
Türaußenpaneel 1 befestigt. Der restliche Aufbau der Fensterschachtabdeckung
4B gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ent
spricht im wesentlichen demjenigen des in Zusammenhang mit
den Fig. 2 und 3 beschriebenen ersten Ausführungsbei
spiels.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel mit dem oben beschrie
benen Aufbau wird, wenn die Türfensterscheibe 2 mit anhaf
tendem Wasser, wie beispielsweise Regenwasser, abgesenkt
wird, der Hauptanteil des Wassers durch die Beflockung 45,
die an der unteren Fläche der Lippe 43 ausgebildet ist, ab
gewischt. Dabei wird das Blatt 48 nach unten gedreht und
die obere Kante der Endfläche 481 des Blattes 48 wischt das
Wasser an einer vorderen Hälfte der Türfensterscheibe 2
(Fig. 4) nahezu vollständig ab.
Wenn die Türfensterscheibe 2 angehoben wird, dann wird das
Blatt 48, wie in Fig. 6 dargestellt, nach oben gedreht und
die untere Kante der Endfläche 481 des Blattes 48 wischt
den gleichen Abschnitt der Türfensterscheibe 2, wodurch von
diesem Abschnitt Wasser vollständig entfernt wird.
Wenn das Blatt 48 nach oben dreht, dann stößt der rohrför
mige Abschnitt 483a des Blattes 48 gegen die untere Fläche
der Lippe 43, wodurch diese nach oben gestoßen wird. Dies
führt dazu, daß die Lippe 43 um den dünnen Fußabschnitt 431
gedreht wird, und daß folglich das Ende der Lippe 43 von
der Außenfläche der Türfensterscheibe 2 getrennt wird. Dem
zufolge wird verhindert, daß in der Beflockung 45 der Lippe
43 verbliebenes Wasser an der Außenfläche der Türfenster
scheibe 2 anhaften kann, wenn diese in ihre Schließstellung
angehoben wird.
Weiterhin wird durch den rohrförmigen Abschnitt 483a des
Blattes 48 das Drehen des Blattes 48 beim Heben und Senken
der Türfensterscheibe 2 erleichtert und folglich nimmt der
Widerstand gegen die aufwärts bzw. abwärts gerichtete Bewegung der
Türfensterscheibe 2 ab.
Bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel kann Wasser von dem sich über die vordere
Hälfte der Türfensterscheibe 2 erstreckenden Abschnitt
vollständig entfernt werden; dadurch wird die Sicht nach
hinten durch den in Fig. 4 dargestellten Rückspiegel 3 ver
bessert.
In Fig. 7 ist eine Modifikation des Blattes 48 gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt. Ein Vorsprung 484
ist dabei an einer oberen Fläche des rohrförmigen Ab
schnitts 483a des Blattes 48 ausgebildet, um mit der Lippe
43 in Berührung zu kommen. Dieser Vorsprung 484 dient dazu
sicherzustellen, daß das Blatt 48 die Lippe 43 nach oben
stößt, ohne daß dadurch ein Drehen des Blattes 48 nach oben
bzw. unten behindert wird.
In den Fig. 8 bis 10 ist ein drittes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Fensterschachtabdeckung 4C dargestellt. Da
bei ist eine Beflockung 45 an der oberen Fläche des Blattes
48 ausgebildet, mit Ausnahme eines
Bereiches um eine obere Kante der Endfläche 481 des Blat
tes 48. Eine Beflockung 45 ist weiterhin an der unteren
Fläche des rohrförmigen Abschnitts 483a ausgebildet. Der
verbleibende Aufbau des dritten Ausführungsbeispiels ist im
wesentlichen mit demjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels
identisch.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird, wenn die Türfensterscheibe
2 abgesenkt wird, der Hauptanteil von an der Außenfläche
der Türfensterscheibe 2 anhaftendem Wasser und Staub über
die Beflockung 45 an der oberen Fläche der Lippe 43
abgewischt. Es wird dann an der Außenfläche der Türfenster
scheibe 2 verbleibendes Wasser und verbleibender Staub na
hezu vollständig über die an der oberen Fläche des Blattes
48 ausgebildete Beflockung 45 und eine obere Kante der End
fläche 481 des Blattes 48 abgewischt. Dementsprechend wird
verhindert, daß die Außenfläche der Türfensterscheibe durch
zwischen der Außenfläche der Türfensterscheibe 2 und der
Endfläche 481 des Blattes 48 eingefangenen Staub verunrei
nigt bzw. beschädigt wird.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, wird wenn die Türfenster
scheibe 2 angehoben wird, Wasser an der Außenfläche der
Türfensterscheibe 2 vollständig durch die untere Kante der
Endfläche 481 des Blattes 48 entfernt. Dabei wird die Lippe
43 über den rohrförmigen Abschnitt 483a des Blattes 48 nach
oben geschoben und dementsprechend von der Außenfläche der
Türfensterscheibe 2 entfernt. Dadurch wird verhindert, daß
die Außenfläche der Türfensterscheibe 2 wieder durch Wasser
und Staub verschmutzt wird, die an der Beflockung 45 der
Lippe 43 vorhanden geblieben sind.
Es muß nicht notwendigerweise eine Beflockung 45 an der un
teren Fläche des Blattes 48 ausgebildet werden. Indem eine
Beflockung 45 daran ausgebildet wird, werden die folgenden
Vorteile erreicht.
Wenn die Türfensterscheibe 2 in einer in bezug auf das
Kraftfahrzeug nach außen versetzten Stellung eingebaut
wird, dann drückt der rohrförmige Abschnitt 483a unter ei
ner Krafteinwirkung gegen die Türfensterscheibe 2, wenn
diese in Richtung zu ihrer Schließstellung angehoben wird,
wodurch der Gleitwiderstand des Dichtungsstreifens gegen
die Türfensterscheibe 2 erhöht wird. Durch die Ausbildung
der Beflockung an der unteren Fläche des Blattes 48 kann
dieser Gleitwiderstand reduziert werden.
In den Fig. 11 bis 14 ist ein viertes erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel 4D dargestellt. Bei diesem erstreckt sich
eine Lippe 43a von einem oberen Ende des Grundabschnittes
41 der Fensterschachtabdeckung 4D in Richtung zu der Türfenster
scheibe 2. Ein Ende der Lippe 43a kommt mit der Außenfläche
der Türfensterscheibe 2 nicht in Kontakt. Das Blatt 48 ist
integral mit dem Grundabschnitt 41 ausgebildet und er
streckt sich von dem Grundabschnitt 41 unter der Lippe 43a
zu der Türfensterscheibe 2 in einer Richtung nahezu senk
recht zu der Außenfläche der Türfensterscheibe 2. Das Blatt
48 weist ähnlich dem dritten Ausführungsbeispiel einen
rohrförmigen Abschnitt 483 an dessen halber Länge auf. Die
Beflockung 45 ist an der oberen Fläche und der unteren Flä
che des rohrförmigen Abschnitts 483 mit Ausnahme eines Be
reichs um die Endfläche 481 des Blattes 48 ausgebildet. Das
Blatt 48 weist eine derartige Höhe auf, daß ein oberer Teil
des rohrförmigen Abschnitts 483 mit der Lippe 43a nicht in
Kontakt kommt, wenn das Blatt 48 nach oben gedreht wird.
Der verbleibende Aufbau gemäß dem vierten Ausführungsbei
spiel ist im wesentlichen identisch mit demjenigen des dritten
Ausführungsbeispiels.
Wenn die Türfensterscheibe 2 nach unten in eine Öffnungs
stellung abgesenkt wird, wie dies in Fig. 12 dargestellt
ist, dann wird das Blatt 48 nach unten gedreht, wobei über die
Beflockung 45 an der oberen Fläche des Blattes 48 der
Hauptanteil des an der Außenfläche der Türfensterscheibe 2
anhaftenden Wassers und Staubes abgewischt wird. Durch die obere
Kante der Endfläche 481 des Blattes 48 werden dann Wasser
und Staub nahezu vollständig entfernt.
Wenn die Türfensterscheibe 2 in die Schließstellung ange
hoben wird, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, wird
das Blatt 48 nach oben gedreht und es werden durch die Be
flockung 45 an der unteren Fläche des Blattes 48 und die
untere Kante der Endfläche 481 des Blattes 48 Wasser und
Staub vollständig von der Außenfläche der Türfensterscheibe
2 entfernt.
Die Lippe 43a, die sich über das Blatt 48 erstreckt, deckt
dieses ab, wodurch ein guter äußerer Eindruck in der Umge
bung der Türkonturlinie 11 entsteht.
In Fig. 14 ist eine Modifikation des
vierten Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei ist
das Blatt 48 getrennt von dem Grundabschnitt 41 ausgebildet
und mit dem Grundabschnitt 41 durch Einpassen oder durch
ein Verkleben mit Klebstoff verbunden. Der Grundabschnitt
41 und die Lippe 43a sind integral, beispielsweise aus
EPDM, geformt. Das Blatt 48 ist aus Diengummi hergestellt.
Die Endfläche 481 des Blattes 48 enthält durch eine Chlor
behandlung Schmiereigenschaften. Indem die Oberfläche 481
des Blattes 48 mit Schmiereigenschaften versehen wird, kann
der Widerstand des Blattes 48 gegenüber der Türfenster
scheibe 2 reduziert werden.
Während in den Ausführungsbeispielen ausschließlich auf
einen Einsatz der erfindungsgemäßen Fensterschachtabdeckung 4A,
4B, 4C und 4D bei Kraftfahrzeugtürfenstern bezug genommen
wurde, ist erfindungsgemäß deren Einsatz auch bei anderen
Fenstern eines Kraftfahrzeuges möglich, die geöffnet und
geschlossen werden können.
Claims (9)
1. Fensterschachtabdeckung für eine höhenverschiebbare Fensterscheibe (2) eine Kraftfahrzeugtür,
die von der Außenseite der Fensterscheibe (2) anhaftendes Wasser und/oder
Schmutz abstreift, umfassend:
einen mit einem Fensterschachtrand (11) einer Türaußenwandung (1) verbind baren Grundabschnitt (41),
eine sich von dem Grundabschnitt (41) schräg nach oben zur Fensterscheibe erstreckende, mit einem Ende an der Außenseite der Fensterscheibe (2) anliegende Lippe (43),
einem Blatt (48), das am Grundabschnitt (41) unter der Lippe (43) nahezu senkrecht in Richtung Außenseite der Fensterscheibe (2) absteht und dort mit seinem Ende anliegt, wobei das Blatt (48) durch das Verschieben der Fensterscheibe (2) und der dabei auftretende Reibung in Öffnungs- und Schließrichtung verschwenkt wird, und
ein am Blatt (48) zur Lippe (43) hin abstehendes Teil (483, rohrförmiger Abschnitt 483a, Vorsprung 484), das durch das Verschwenken des Blattes (48) in Schließrichtung die Lippe (43) von der Außenseite der Fensterscheibe (2) abhebt.
einen mit einem Fensterschachtrand (11) einer Türaußenwandung (1) verbind baren Grundabschnitt (41),
eine sich von dem Grundabschnitt (41) schräg nach oben zur Fensterscheibe erstreckende, mit einem Ende an der Außenseite der Fensterscheibe (2) anliegende Lippe (43),
einem Blatt (48), das am Grundabschnitt (41) unter der Lippe (43) nahezu senkrecht in Richtung Außenseite der Fensterscheibe (2) absteht und dort mit seinem Ende anliegt, wobei das Blatt (48) durch das Verschieben der Fensterscheibe (2) und der dabei auftretende Reibung in Öffnungs- und Schließrichtung verschwenkt wird, und
ein am Blatt (48) zur Lippe (43) hin abstehendes Teil (483, rohrförmiger Abschnitt 483a, Vorsprung 484), das durch das Verschwenken des Blattes (48) in Schließrichtung die Lippe (43) von der Außenseite der Fensterscheibe (2) abhebt.
2. Fensterschachtabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippe (43) an einem Fuß der Lippe einen dünnen Abschnitt (431) so auf
weist, daß die Lippe (43) um den dünnen Abschnitt (431) drehbar ist.
3. Fensterschachtabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an einer unteren Fläche der Lippe (43) eine Beflockung (45) ausgebildet
ist.
4. Fensterschachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Blatt (48) eine flachstückähnliche Form aufweist, und daß
das Ende des Blattes (48), das an die Außenfläche der Fensterscheibe (2) anlegbar ist, an
beiden Seiten der Endfläche winklige Kanten aufweist.
5. Fensterschachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in halber Länge des Blattes (48) ein rohrförmiger Abschnitt
(483a) mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist, daß der
rohrförmige Abschnitt (483a) einen Durchmesser hat, der größer ist als die Dicke des
verbleibenden Teils des Blattes (48) und daß der vorstehende Abschnitt (481) durch die
obere Hälfte des rohrförmigen Abschnitts (483a) gebildet wird.
6. Fensterschachtabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an der oberen Fläche des Blattes (48) für eine Anlage an der Außenfläche der
Fensterscheibe (2) während eines Absenkens der Fensterscheibe (2) eine Beflockung (45)
ausgebildet ist.
7. Fensterschachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippe (43), das Blatt (48) und der Grundabschnitt (41) aus
einem integral extrudierten Körper gebildet sind.
8. Fensterschachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Blatt (48) und der Grundkörper (41) unabhängig voneinander
extrudierte Körper sind, und daß ein Grundbereich (482) des Blattes (48) mit dem
Grundabschnitt (41) verbunden ist.
9. Fensterschachtabdeckung für eine höhenverschiebbare Fensterscheibe (2)
einer Kraftfahrzeugtür, die von der Außenseite der Fensterscheibe (2) anhaftende Wasser
unf/oder Schmutz abstreift, umfassend:
einen mit dem Fensterschachtrand (11) einer Türaußenwandung (1) verbindbaren Grundabschnitt (41),
eine sich von einem oberen Ende des Grundabschnittes (41) in Richtung zu der Fensterscheibe (2) so erstreckende Lippe (401, 401a), daß ein Ende der Lippe (401, 401a) mit der Außenfläche der Fensterscheibe (2) nicht in Berührung kommt, und
ein sich von dem Grundabschnitt (41) unter der Lippe (401, 401a) in Richtung Blattes (40) mit der Außenfläche der Fensterscheibe (2) in Kontakt steht, wobei das Blatt an dessen halber Länge einen rohrförmigen Abschnitt (40) aufweist und ein Endabschnitt des Blattes (40) flachstückartig ausgebildet ist und winklige Kanten an beiden Seiten der Endfläche aufweist, wobei eine Beflockung (45) wenigstens an einer oberen Fläche des Blattes (40) ausgebildet ist, wobei, wenn die Fensterscheibe (2) gesenkt wird, das Blatt (40) nach unten gedreht wird und die Beflockung (45) und die winklige Kante der Oberseite des Blattes (40) die Außenfläche der Fensterscheibe (2) wischt und, wenn die Fensterscheibe (2) angehoben wird, das Blatt (40) nach oben gedreht wird und die winklige Kante der Unterseite die Außenfläche der Fensterscheibe (2) wischt.
einen mit dem Fensterschachtrand (11) einer Türaußenwandung (1) verbindbaren Grundabschnitt (41),
eine sich von einem oberen Ende des Grundabschnittes (41) in Richtung zu der Fensterscheibe (2) so erstreckende Lippe (401, 401a), daß ein Ende der Lippe (401, 401a) mit der Außenfläche der Fensterscheibe (2) nicht in Berührung kommt, und
ein sich von dem Grundabschnitt (41) unter der Lippe (401, 401a) in Richtung Blattes (40) mit der Außenfläche der Fensterscheibe (2) in Kontakt steht, wobei das Blatt an dessen halber Länge einen rohrförmigen Abschnitt (40) aufweist und ein Endabschnitt des Blattes (40) flachstückartig ausgebildet ist und winklige Kanten an beiden Seiten der Endfläche aufweist, wobei eine Beflockung (45) wenigstens an einer oberen Fläche des Blattes (40) ausgebildet ist, wobei, wenn die Fensterscheibe (2) gesenkt wird, das Blatt (40) nach unten gedreht wird und die Beflockung (45) und die winklige Kante der Oberseite des Blattes (40) die Außenfläche der Fensterscheibe (2) wischt und, wenn die Fensterscheibe (2) angehoben wird, das Blatt (40) nach oben gedreht wird und die winklige Kante der Unterseite die Außenfläche der Fensterscheibe (2) wischt.
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