DE4111634A1 - Sitzanordnung fuer ein kraftfahrzeug mit herausnehmbarem sitz - Google Patents
Sitzanordnung fuer ein kraftfahrzeug mit herausnehmbarem sitzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sitzanordnung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Eine komplizierte und schwer verständliche
Sitzanordnung dieser Art ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster
88 14 874 bekannt. Dort ruht auf einem Kranz, der an den üblichen
fahrzeugseitigen Sitzvorrichtungen befestigt ist, um 360° dreh-
oder schwenkbar ein Führungsrahmen, der seinerseits einen Ausleger
und an diesem eine Aufnahmegabel für den eigentlichen Sitz trägt.
Dieser ist über U-Schienen abziehbar an der Aufnahmegabel gehalten.
Sinn dieser Sitzanordnung ist es, den eigentlichen Sitz nach Heraus
nehmen aus dem Fahrzeug auf einem zusammenlegbaren Fahrgestell
zur Gewinnung eines Rollstuhls abzusetzen.
Zur Verwendung eines Kraftfahrzeugsitzes als Bestandteil eines
Rollstuhls durch Herausnehmen des Sitzes aus dem Fahrzeug und
Absetzen des Sitzes auf einem zusammenklappbaren Fahrgestell ist
aus der EP 00 07 262 B1 auch bereits eine Teleskopkonstruktion
bekannt, über die der Sitz seitlich aus dem Fahrzeug herausgeschoben
werden kann. Diese Konstruktion bietet aber nur die Möglichkeit
der Durchführung einer linearen Querbewegung des Sitzes, nicht
aber einer Verdrehung desselben.
Ähnliches gilt für die aus der DE-OS 35 40 486 bekannte Schwenk
vorrichtung für einen Fahrzeugsitz, die eine im hinteren außenseit
lichen Bereich der Sitzschale vorgesehene Schwenkachse enthält,
die es ermöglicht, nach Öffnen der benachbarten Fahrzeugtür den
Sitz um 90° in eine Position oberhalb des Schwellers zu schwenken
und ihn dann linear herauszuschieben.
In vielen Fällen ist man jedoch daran interessiert, den Sitz
- selbstverständlich nach Aufheben von Arretierungen, wie sie
auch für andere mögliche Sitzbewegungen vorgesehen sein müssen -
um zumindest 90°, bevorzugt aber 180° drehbar zu lagern. Dies
gilt beispielsweise bei der Gewinnung eines Kindersitzes, bei
dem dann die Rückenlehne des Sitzes nach vorn weist, das Kind
also nach hinten blickt und bei einem Aufprall des Fahrzeugs auf
ein Hindernis durch die Rückenlehne zurückgehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Sitzanordnung so auszubilden, daß mit einfachen, zuverlässigen
Mitteln alle möglichen Sitzbewegungen bzw. Verstellungen möglich
sind, ohne daß die Entfernbarkeit des Sitzes aus dem Fahrzeug
zwecks Gewinnung eines Rollstuhls oder Kinderwagens beeinträchtigt
ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kenn
zeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs, vorteilhafte Ausbildungen
der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
Bei der Erfindung sind die Mittel zur Vornahme der verschiedenen
Bewegungen des Sitzes also gleichsam etagenweise übereinander
angeordnet, und zwar so, daß sich die "Drehetage" oberhalb der
"Schwenketage" befindet, wodurch sichergestellt ist, daß das Ver
drehen des Sitzes - Verdrehbereich bevorzugt zumindest 180° -
nach Herausschwenken des Sitzes aus dem Fahrzeuginnenraum und
damit unbehindert durch den Tunnel oder Bedienungselemente des
Fahrzeugs vorgenommen werden kann.
Zum Abnehmen des Sitzes ist es zweckmäßig, einen zugleich die
Drehachse bildenden Drehzapfen vorzusehen, der verständlicherweise
senkrecht weist, und diese Drehzapfenverbindung aufhebbar zu gestalten,
so daß die Sitzschale durch Anheben von dem Drehgestell getrennt
werden kann.
Besondere Bedeutung kommt der Gewinnung eines Kindersitzes bzw.
- nach Herausnehmen des Sitzes aus dem Kraftfahrzeug - der Gewinnung
eines Kinderwagens zu. Hierzu ist es aus der DE-PS 28 03 574 bekannt,
in das Sitzpolster einen in Draufsicht U-förmigen Bügel einzuarbeiten,
der nach Hochbewegen aus dem Sitzpolster einen Rückhaltebügel
für das Kind darstellt. In Weiterbildung dieses Konstruktionsprinzips
sehen die Ansprüche 5 und 6 vor, zwecks Vermeidung der Notwendigkeit
des Herausnehmens auch der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes und
damit zur Gewichtsersparnis für den Kindersitz in das Sitzpolster
eine Hilfsrückenlehne einzuarbeiten, die aus ihrer Ruhestellung
in eine Betriebsstellung hochschwenkbar ist. Bei Einarbeitung
auch eines in Draufsicht U- oder L-förmigen Rückhaltebügels der
beschriebenen Art in das Sitzpolster kann dieser die in ihrer
Ruhestellung befindliche Hilfsrückenlehne umgeben. Bei einer der
artigen Ausbildung des Sitzes verbleibt die eigentliche Rückenlehne
des Fahrzeugsitzes auch nach der Herausnahme des Sitzes im Fahrzeug.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnung erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 in einem Querschnitt durch ein Kraftfahrzeug
in Höhe eines Vordersitzes den Aufbau der Sitzan
ordnung sowie mit unterbrochenen Linien die
Lage der verschiedenen Bestandteile nach dem
Verschwenken,
Fig. 2 in Draufsicht die Sitzverstellmöglichkeiten,
die Fig. 3 und 4 in einem Querschnitt bzw. in Draufsicht Klapp
mechanismen für das Fahrgestell und
Fig. 5 in einem Längsschnitt eine Sitzausbildung zur
Gewinnung eines Kinderrückhaltebügels und einer
Hilfsrückenlehne.
Betrachtet man zunächst Fig. 1, so ist das eigentliche Fahrzeug
nur durch den Umriß 1 und den Seitenschweller 2 sowie ein Rad 3
angedeutet. Am Seitenschweller 2 sowie am Tunnel 4 ist über an
sich bekannte und daher nicht zu beschreibende Höhenverstellvorrich
tungen 5 die gesamte Sitzanordnung 6 gehalten. Sie enthält außer
der am Sitzgestell 7 in üblicher Weise schwenkbar gelagerten Rücken
lehne 8 die das Sitzkissen 9 tragende Sitzschale 10, die über
schubladenähnliche Teleskopführungen 11 und 12 nach Aufheben einer
nicht dargestellten Verriegelung aus dem Sitzgestell 7 herausziehbar
ist, den Drehrahmen 13, der den eine Drehachse bildenden Dreh
zapfen 14 am Sitzrahmen 12 aufnimmt, und das Schwenkgestell 15,
dessen Schwenkachse 16, wie noch anhand Fig. 2 erläutert wird,
im hinteren außenseitigen Bereich des Schwenkrahmens 15 verläuft
und im Sitzrahmen 17 gelagert ist. Seitlich des Drehrahmens 13
erkennt man ferner übliche Schienenführungen 18 und 19 zur Längs
verschiebung des Sitzes im Fahrzeug.
Die gesamte beschriebene Anordnung vom Sitzpolster 9 bis zum Sitz
rahmen 17 bildet zweckmäßigerweise eine vormontierte Einheit,
die als solche in das Fahrzeug eingesetzt wird.
Betrachtet man nun Fig. 2, in der eine Draufsicht auf das Sitz
polster 9 bzw. die Sitzschale 10 dargestellt ist, so erkennt man,
daß während des Fahrbetriebs (ausgezogene Linien) nur Längsver
schiebungen des Sitzes im Sinne der Pfeile 20 möglich sind(selbst
verständlich auch Höhenverstellungen mittels der Einrichtungen 5).
Nach Öffnen der über dem Schweller 2 verlaufenden Tür kann der
Sitz um 90° um die Schwenkachse 16 herausgeschwenkt und dort bei
spielsweise um 180° um die Drehachse 14 verschwenkt werden. Auch
ist es möglich, entsprechend den Pfeilen 21 unter Ausnutzung der
Führungen 11 und 12 nur die Sitzschale 10 mit dem Sitzpolster 9
aus dem Fahrzeug herauszunehmen, während die Rückenlehne 8 im
Fahrzeug verbleibt. Wie noch anhand Fig. 5 erläutert wird, kann
dies zur Gewinnung eines besonders leichten Kinderwagens geschehen.
Alternativ ist es jedoch möglich, den Verbund zwischen Sitzschale 10
und Rückenlehne 8 beizubehalten, indem man die Trennung im Bereich
des Drehzapfens 14 vornimmt, also nach Lösen einer beispielsweise
von der Seite her zugänglichen Arretierung zwischen Drehzapfen 14
und Drehgestell 13 den oberhalb des Drehgestells 13 befindlichen
Teil des Sitzes abhebt und auf ein Fahrgestell setzt. Man erhält
dann einen bequemen Rollstuhl.
Kehrt man zurück zu Fig. 1, so ist bei 22 ein vorzugsweise zusammen
klappbares und demgemäß ebenfalls im Kraftfahrzeug verstaubares
Fahrgestell angedeutet. Dort ist zunächst eine Zwischenstellung
der Teile im Bereich der Drehachse 14 durch unterbrochene Linien
angedeutet. Durch Anheben des Sitzgestells 12 wird der Drehzapfen 14
aus seiner Aufnahme im Drehrahmen 13 herausgehoben und der nunmehr
freie Sitz auf das Fahrgestell 22 aufgesetzt. Dabei können zusätz
liche Maßnahmen bzw. Einrichtungen vorgesehen sein; beispielsweise
können ausziehbare Fußstützen 23 und/oder ein herausziehbarer
Handgriff 24 vorhanden sein; auch kann an der Lehnenrückseite
bzw. am Handgriff 24 ein Einkaufsnetz 25 vorgesehen sein.
Fig. 3 zeigt den so gewonnenen Rollstuhl in einem Querschnitt:
Bei 22 erkennt man wieder das Fahrgestell, das über Knickstreben 26
flach zusammenlegbar ist. Eine andere Konstruktion für ein zusammen
legbares Fahrgestell 27 zeigt in Draufsicht Fig. 4: Wie durch
unterbrochene Linien angedeutet, sind die Knickstreben 28 und
29 - selbstverständlich nach Aufheben von Arretierungen - in einer
Horizontalebene verschwenkbar, so daß sich die Fahrgestellräder 30,
31 und 32, 33 senkrecht zueinander unter Wahrung ihrer parallelen
Ausrichtung bewegen.
Bisher war angenommen, daß der Sitz durch Aufheben der Schwenkzapfen
verbindung 14 aus dem Fahrzeug herausgenommen wird. Wie bereits
erläutert, kann bei bestimmter Ausgestaltung insbesondere des
Sitzpolsters 9 aber die Rückenlehne im Fahrzeug verbleiben und
die Herausnahme des Sitzes unter Ausnutzung der Teleskopführungen 11
und 12 vorgenommen werden. Eine entsprechende Sitzkonstruktion
zeigt Fig. 5:
Auch hier ist mit 10 die Sitzschale bezeichnet. Das allgemein
mit 34 bezeichnete Sitzpolster besteht im wesentlichen aus zwei
Teilen, nämlich dem in Draufsicht etwa U-förmigen, wie gezeichnet
aus der Polsterebene hochschwenkbaren Rückhaltebügel 35 (mit nach
vorn weisenden Seitenbereichen 36) und dem Lehnenbereich 37, der
bei in Ruhestellung befindlichem Rückhaltebügel 35 von diesem
umgriffen wird. Auch dieser Lehnenbereich kann, wie durch Pfeile
angedeutet, in eine Arbeitsstellung - durch unterbrochene Linien
angedeutet - hochgeschwenkt werden, in der er eine Hilfsrückenlehne
bildet. Obwohl also die eigentliche, in den Figuren mit 8 bezeichne
te Rückenlehne beim Herausnehmen des Sitzes aus dem Fahrzeug in
diesem verbleibt, besteht doch die Möglichkeit, einen vollwertigen
Sitz, und zwar einen Kindersitz, mit einer Rückenlehne herzustellen.
Während ein derartiger Kindersitz im Fahrzeug insbesondere für
etwas größere Kinder zweckmäßig ist, bietet die Erfindung infolge
der Drehbarkeit des Sitzes die Möglichkeit, auch für Kleinstkinder
einen Kindersitz zu schaffen, in dem die Rückenlehne als Rückhalte
element eingesetzt wird.
Mit der Erfindung ist demgemäß eine gattungsgemäße Sitzanordnung
geschaffen, die mit relativ einfachen, zuverlässigen Mitteln außer
der Herausnehmbarkeit des Sitzes aus dem Fahrzeug auch alle wünsch
baren Sitzbewegungen im Fahrzeug vorzunehmen gestattet.
Claims (8)
1. Sitzanordnung für ein Kraftfahrzeug mit einem eine Rückenlehne
und eine ein Sitzpolster tragende Sitzschale, die zum Entfernen
aus dem Kraftfahrzeug und Aufsetzen auf ein Fahrgestell einge
richtet ist, aufweisenden Sitz, wobei die Sitzschale im Fahrzeug
lösbar auf einem Drehgestell ruht, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Drehgestell (13) auf einem Schwenkgestell (15)
abstützt, dessen Schwenkachse (16) im hinteren Bereich des
Schwenkgestells (15) nahe der der benachbarten Fahrzeugseite
zugekehrten Außenseite des Schwenkgestells (16) verläuft, das
im Fahrzeug unverschiebbar gelagert ist, während im Bereich
des Drehgestells (13) Mittel (18, 19) zur Längsverschiebung
des Sitzes vorgesehen sind.
2. Sitzanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schwenkgestell (15) über Mittel (5) zur Sitzhöhenverstellung
im Fahrzeug gelagert ist.
3. Sitzanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Schwenkgestell (15) mit der Schwenkachse (16)
auf einem Sitzrahmen (17) abstützt, der mit Schwenkgestell (15),
Drehgestell (13) und Schienenführung (18, 19) für die Längsver
schiebung eine Vormontageeinheit bildet.
4. Sitzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rückenlehne (8) mit der Sitzschale (10) in
Verbindung steht.
5. Sitzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rückenlehne (8) fahrzeugfest ist und in das
Sitzpolster (34) eine aus ihm hochschwenkbare Hilfsrückenlehne (37)
eingearbeitet ist.
6. Sitzanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Gewinnung eines Kindersitzes bzw. -wagens in das Sitz
polster (34) ein aus ihm hochschwenkbarer, in Draufsicht
U-oder L-förmiger Rückhaltebügel (35) eingearbeitet ist, der
in seiner Ruhestellung die Hilfsrückenlehne (37) umgibt.
7. Sitzanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzschale (10) mit dem Sitzpolster (9) aus Aufnah
men (11, 12) an einem Sitzgestell (7) herausziehbar ist.
8. Sitzanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Drehgestell (17) im Fahrzeug über eine
aufhebbare Drehzapfenverbindung (14) mit der Sitzschale (10)
in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4111634A DE4111634C2 (de) | 1990-04-20 | 1991-04-10 | Sitzanordnung für ein Kraftfahrzeug mit herausnehmbarem Sitz |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE4012647 | 1990-04-20 | ||
| DE4111634A DE4111634C2 (de) | 1990-04-20 | 1991-04-10 | Sitzanordnung für ein Kraftfahrzeug mit herausnehmbarem Sitz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4111634A1 true DE4111634A1 (de) | 1991-10-31 |
| DE4111634C2 DE4111634C2 (de) | 1999-04-08 |
Family
ID=6404758
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4111634C2 (de) |
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- 1991-04-10 DE DE4111634A patent/DE4111634C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
| DE4111634C2 (de) | 1999-04-08 |
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