DE4111389A1 - Verwendung von imidacloprid als laufkaefer-repellent in molluskizid-formulierungen - Google Patents
Verwendung von imidacloprid als laufkaefer-repellent in molluskizid-formulierungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von
Imidacloprid als Laufkäfer-Repellent in Molluskizid-
Formulierungen, insbesondere zur Herstellung von
Schneckenködern.
Es ist bereits bekannt geworden, Bodenschädlinge wie
Schnecken mit Hilfe von Materialgemischen zu bekämpfen,
die im wesentlichen aus Wirkstoff, Trägermaterial,
Bindemittel und Fraßstoff bestehen und nach unterschiedlichen
Methoden, wie z. B. Pelletierung, hergestellt
werden können (siehe dazu z. B. DE-A 25 12 163,
DE-A 25 12 164, DE-A 36 12 161).
In den auf dem Markt befindlichen Präparationen wird als
molluskizider Wirkstoff häufig Mercaptodimethur eingesetzt.
Bei Mercaptodimethur handelt es sich um 3,5-Dimethyl-
4-methylthiophenyl-N-methylcarbonat der Formel
welches aus DE-AS 11 62 352 (siehe dortiges Beispiel 26)
bekannt ist. Neben dem Mercaptodimethur gibt es noch
eine Reihe weiterer auf dem Markt befindlicher Molluskizide,
als wichtige Vertreter seien Metaldehyd und Thiocarb
genannt.
Derartige Molluskizid-Präparationen können bei ungünstigen
Verhältnissen im Boden lebende Laufkäfer (Carabiden)
gegebenenfalls kurzfristig beeinträchtigen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß sich der
obengenannte Nebeneffekt auf Laufkäfer vermeiden läßt,
wenn man den Molluskizid-Formulierungen als weitere
Komponente den insektiziden Wirkstoff Imidacloprid (1-
(2-Chlor-5-pyridinyl-methyl)-2-nitroiminoimidazolidin
der Formel
zusetzt. Der Wirkstoff Imidacloprid wird dabei vorzugsweise
in Form einer Beize auf die Molluskizid-Formulierungen
aufgebracht.
Die Verbindung Imidacloprid ist bekannt aus EP-A
192 060, siehe dortige Verbindung Nr. 11.
Als Molluskizid-Formulierungen kommen vorzugsweise
Schneckenköder in Frage.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun vorzugsweise
Schneckenköder auf Basis Mercaptodimethur welche neben
dem Wirkstoff die üblichen Trägermaterialien, Bindemittel
und Fraßstoffe enthalten können und welche als
Zusatzstoffe die Verbindung Imidacloprid sowie gegebenenfalls
weitere Zusatzstoffe enthalten.
Die erfindungsgemäßen Schneckenköder besitzen bei gleich
guter Wirksamkeit gegen Schnecken wie der Standard einen
Repellenteffekt gegenüber Laufkäfern, die als Nützlinge
im Boden geschont werden.
Vorzugsweise werden Schneckenköder in Granulatform als
sogenanntes Schneckenkorn eingesetzt.
Der zugesetzte Wirkstoff Imidacloprid wird dabei vorzugsweise
als Beize auf das Schneckenkorn aufgebracht.
Die Schneckenköder enthalten im allgemeinen folgende
Komponenten:
Trägermaterial, molluskizider Wirkstoff Fraßstoff, Bindemittel, die Wirksubstanz Imidacloprid sowie gegebenenfalls weitere Zusatzstoffe.
Trägermaterial, molluskizider Wirkstoff Fraßstoff, Bindemittel, die Wirksubstanz Imidacloprid sowie gegebenenfalls weitere Zusatzstoffe.
Als Trägermaterial kommt vorzugsweise in Frage:
Kleie, Vermiculit, Perlit, Maiskolbenschrot, Kokosschalenbruch, Tabakstengel, Korkschrot, Sägespäne, Rindenspäne.
Kleie, Vermiculit, Perlit, Maiskolbenschrot, Kokosschalenbruch, Tabakstengel, Korkschrot, Sägespäne, Rindenspäne.
Als Fraßstoff kommt vorzugsweise in Frage:
gemahlenes Getreide, Reisstärke, Melasse, Gerstenschrot, Gerstenmehl, Weizenschrot, Weizenmehl, Roggenmehl, Fleischmehl, Fischmehl, Rapsschrot.
gemahlenes Getreide, Reisstärke, Melasse, Gerstenschrot, Gerstenmehl, Weizenschrot, Weizenmehl, Roggenmehl, Fleischmehl, Fischmehl, Rapsschrot.
Als Bindemittel kommen vorzugsweise in Frage:
Stärke, insbesondere Weizenstärke, Maisstärke, Alginate, Alkyl-, Hydroxyalkyl- und Carboxymethylcellulose, Johannisbrotmehl, Gummi Arabicum, Fragantgummi, Melasse, organische Kleber wie z. B. Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylether, Polyethylenglykole, Polyacrylate, Polyethylenoxide, natürliche Wachse, chemisch veränderte Wachse und synthetische Wachse, Polymethacrylate, Polypropylenglykole, Dextrin, Ligninsulfonate, veredelte Produkte aus Kolophonium und Ölen, Nitrolacke, Kunstharzlacke, Epoxidharze, Harnstoff- Formaldehyd-Harze.
Stärke, insbesondere Weizenstärke, Maisstärke, Alginate, Alkyl-, Hydroxyalkyl- und Carboxymethylcellulose, Johannisbrotmehl, Gummi Arabicum, Fragantgummi, Melasse, organische Kleber wie z. B. Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylether, Polyethylenglykole, Polyacrylate, Polyethylenoxide, natürliche Wachse, chemisch veränderte Wachse und synthetische Wachse, Polymethacrylate, Polypropylenglykole, Dextrin, Ligninsulfonate, veredelte Produkte aus Kolophonium und Ölen, Nitrolacke, Kunstharzlacke, Epoxidharze, Harnstoff- Formaldehyd-Harze.
Als weitere Zusatzstoffe, die in den erfindungsgemäßen
Ködern enthalten sein können, kommen vorzugsweise
Konservierungsmittel, Farbstoffe, Schneckenlockstoffe,
Mahlhilfsmittel, Warmblütler-Repellents, Wasser und
organische Solventien in Frage.
Die erfindungsgemäßen Schneckenköder enthalten im allgemeinen
zwischen 0 und 90 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis
70 Gew.-% Trägermaterial, 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise
1 bis 5 Gew.-% des molluskiziden Wirkstoffs (vorzugsweise
Mercaptodimethur), 10 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise
25 bis 90 Gew.-% Fraßstoff, 0,5 bis 25 Gew.-%,
vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-% Bindemittel und 0,01 bis
5 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 3 Gew.-% Imidacloprid
sowie gegebenenfalls 0 bis 15 Gew.-% weitere Zusatzstoffe.
Die erfindungsgemäßen Schneckenköder werden hergestellt
durch Vermischen der einzelnen Komponenten Trägermaterial,
Molluskizid-Wirkstoff (vorzugsweise in fein verteilter
Form), Fraßstoff, Bindemittel in den oben angegebenen
Konzentrationen, gegebenenfalls unter Zugabe
weiterer Zusatzstoffe, wobei man dann den insektiziden
Stoff Imidacloprid entweder der herzustellenden
Schneckenködermasse zumischt oder vorzugsweise den zunächst
ohne Imidacloprid-Zusatz erhaltenen Schneckenköder
mit Imidacloprid beizt.
Der Beizprozeß wird in üblichen Beizgeräten durchgeführt
und kann als Trocken- und vorzugsweise als Naßbeize
realisiert werden.
Bei dem Naßbeizen können sowohl Wasser als auch organische
Lösungsmittel als Solventien eingesetzt werden.
Vorzugsweise arbeitet man mit wäßrigen Beizen.
Nach dem Beizvorgang wird in ausreichendem Maß getrocknet,
anschließend wird der so erhaltene gebeizte
Schneckenköder portionsweise abgefüllt.
Es ist als äußerst überraschend zu bezeichnen, daß der
in den erfindungsgemäßen Formulierungen enthaltene Wirkstoff
Imidacloprid einen stark ausgeprägten Repellenteffekt
auf Laufkäfer ausübt, was zu einer nützlingsschonenden
Wirkung des Schneckenköders führt. Imidacloprid
besitzt als Wirkstoff nur eine relativ schwach ausgeprägte
molluskizide Wirksamkeit.
Die erfindungsgemäßen Schneckenköder lassen sich, wie
oben bereits erwähnt, sehr gut zur Bekämpfung von Schadschnecken
verwenden. Zu den Schnecken gehören alle landlebenden
Nackt- und Gehäuseschnecken, welche in der
Mehrzahl als polyphage Schädlinge landwirtschaftlicher
und gärtnerischer Kulturen auftreten. Wichtige derartige
Schädlinge sind Nacktschnecken wie Arion rufus (große
Wegschnecke), Arion ater und andere Arionidae, Limax-
Arten, ferner Ackerschnecken, wie Deroceras reticulatum
und agreste aus der Familie Limacidae, sowie Arten aus
der Familie Milacidae, und außerdem Gehäuseschnecken,
wie solche der Gattungen Bradybaena, Cepaea, Cochlodina,
Discus, Euomphalia, Galba, Helicigona, Helix, Helicella,
Helicodiscus, Lymnaea, Opeas, Vallonia und Zanitoides.
Bei der Bekämpfung von Bodenschädlingen kann die
Aufwandmenge an erfindungsgemäßen Ködertypen innerhalb
eines größeren Bereichs variiert werden. Im allgemeinen
verwendet man zwischen 3 und 15 kg Schneckenköder pro
Hektar, vorzugsweise zwischen 5 und 10 kg pro Hektar.
Die erfindungsgemäßen Schneckenköder können nach üblichen
Methoden, wie z. B. durch Streuen, ausgebracht
werden.
Die Herstellung und die Verwendung der erfindungsgemäßen
Schneckenköder geht aus folgenden Beispielen hervor:
In einem Mischer werden nacheinander 38,95 kg Rapsschrot
(Verhältnis entölter : nicht entölter Rapsschrot = 65 : 35),
2,62 kg fein gemahlene Vormischung, die 2,1 kg N-Methyl-
O-(3,5-dimethyl-4-methylthio-phenyl)-carbamat(Mercaptodimethur)
der Formel
neben 0,52 kg hochdisperser Kieselsäure enthält,
4,65 kg kalt vernetzende Maisstärke,
0,54 kg Harnstoff-Formaldehyd-Harz,
0,10 kg Isopropanol,
3,00 kg Zuckerrübenmelasse und
0,14 kg blauer Farbstoff (1,4-Diisobutylamino- anthrachinon)
gegeben und innig vermischt. Anschließend wird über eine Matrizenpresse verpreßt. Man läßt abkühlen, trocknen und siebt Feinteile über ein 0,5 mm Sieb ab.
4,65 kg kalt vernetzende Maisstärke,
0,54 kg Harnstoff-Formaldehyd-Harz,
0,10 kg Isopropanol,
3,00 kg Zuckerrübenmelasse und
0,14 kg blauer Farbstoff (1,4-Diisobutylamino- anthrachinon)
gegeben und innig vermischt. Anschließend wird über eine Matrizenpresse verpreßt. Man läßt abkühlen, trocknen und siebt Feinteile über ein 0,5 mm Sieb ab.
Man erhält eine gebrauchsfertige Schneckenköder-
Formulierung.
An Stelle der vorgenannten Verpressung über eine
Matrizenpresse kann auch eine andere übliche Kompaktierung
zum Erhalt der Schneckenköder-Formulierung
durchgeführt werden.
Teilchendurchmesser: 2:2,5 mm
Wirkstoffgehalt: 4,2 Gew.-% Mercaptodimethur
Wirkstoffgehalt: 4,2 Gew.-% Mercaptodimethur
Als weitere Ausgangsmaterialien für die Herstellung der
erfindungsgemäß gebeizten Schneckenköder kommen beispielsweise
auch solche gemäß DE-A 35 03 608 (siehe dort
Beispiele 1, 2, 3) oder gemäß DE-A 36 12 161 (siehe dort
ebenfalls Beispiele 1, 2, 3) in Frage.
Das Gemäß Beispiel 1 hergestellte Schneckenkorn wurde
in Teilmengen von 500 g gebeizt. Hierbei wurden jeweils
500 g Schneckenkorn in das Beizgerät eingewogen. Zugegeben
wurden 1,0 ml eines Präparats bestehend aus einer
mit Flüssigbeize zur Saatgutbehandlung mit einem Wirkstoffanteil
von 350 g Imidacloprid pro 1 Liter Suspension.
Hierbei wurde das Präparat in 50 ml Leitungswasser
aufgenommen und dem Schneckenkorn zugefügt.
Der Mischvorgang dauerte 3 Minuten bei einer Beizkesselumdrehung
von 35 U/min. Die 24stündige Rücktrocknung
des Schneckenkorns erfolgte bei Zimmertemperatur in
einer Schichtdicke von 1 cm.
Es wurde ein dem vorgehenden Beispiel 2 entsprechender
Beizvorgang durchgeführt, mit dem Unterschied, daß an
Stelle von 1,0 ml des dort beschriebenen Präparats
1,5 ml (2a), 3,57 ml (2b) bzw. 7,14 ml (2c) eingesetzt
wurden.
Die Prüfung der Wirksamkeit von Schneckenkorn gegen
kleine Schneckenarten, z. B. Deroceras-Arten, erfolgt in
Kästen aus Polycarbonat mit einer Grundfläche von
17 cm × 22 cm. Der Boden des Kastens wird mit mehreren
Lagen Zellstoffpapier ausgelegt, das ausreichend
angefeuchtet wird. Auf die eine Hälfte der Versuchsfläche
wird das Schneckenkorn mit einer Aufwandmenge von
20 Partikeln gleichmäßig ausgestreut; die andere Hälfte
bleibt unbehandelt. Zur Vermeidung einer Zwangssituation
erhalten die Schnecken zusätzlich unbehandeltes Beifutter:
zwei Kartoffelhälften in diagonal gegenüberliegende
Ecken des Kastens. Pro Kasten werden 10 adulte
genetzte Ackerschnecken (Derocers reticulatum) auf die
unbehandelte Fläche gesetzt. Jede Prüfung erfolgt mit
3 Wiederholungen. Temperatur und Luftfeuchte werden
während der gesamten Versuchsdauer annähernd konstant
gehalten: 19° und 90 bis 95% relative Luftfeuchte. Täglich,
an sieben aufeinanderfolgenden Tagen, wird der
Zustand der Schnecken überprüft und bonitiert. Neben der
Mortalitätsrate wird auch die Anzahl der Tiere mit
Schadsymptomen bei der Beurteilung der Wirksamkeit
berücksichtigt.
Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Schneckenkörner
im Vergleich zum Standard geht aus der folgenden Tabelle 1
hervor.
Die Wirksamkeit von Schneckenkörnern gegen größere
Schneckenarten wird in drahtbespannten Versuchskästen
aus Kunststoff geprüft. Jeder Kasten hat eine
quadratische Grundfläche von 0,25 m². Den Boden des
Kastens bedeckt eine 2 bis 3 cm hohe Schicht Blumenerde.
Diese wird vor Versuchsbeginn ausreichend angefeuchtet.
Auf die linke Hälfte der Versuchsfläche wird das
Schneckenkorn mit einer Aufwandmenge von 3,1 g
gleichmäßig ausgestreut; die rechte Hälfte bleibt unbehandelt.
Zur Vermeidung einer Zwangssituation erhalten
die Schnecken zusätzlich unbehandeltes Beifutter: zwei
Kartoffelhälften in diagonal gegenüberliegende Ecken des
Kastens. Pro Kasten werden 10 adulte rote Wegschnecken
(A. rufus) auf die unbehandelte Fläche gesetzt. Jede
Prüfung erfolgt mit 4 Wiederholungen. Temperatur und
Luftfeuchte werden während der gesamten Versuchsdauer
annähernd konstant gehalten: 19° und 90 bis 95%
relative Luftfeuchte. Täglich, an sieben aufeinanderfolgenden
Tagen, wird der Zustand der Schnecken überprüft
und bonitiert. Neben der Mortalitätsrate wird auch
die Anzahl der Tiere mit Schadsymptomen bei der Beurteilung
der Wirksamkeit berücksichtigt.
Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Schneckenkörner
im Vergleich zum Standard geht aus der folgenden Tabelle 1
hervor.
Zwei graue Kunststoffwannen (56×78 cm = 0,43 m²)
wurden jeweils ca. 2 cm hoch mit feuchtem Torf gefüllt.
In jede Wanne wurden 5 weibliche und 5 männliche Käfer
(Poecilus cupreus) eingesetzt. Die Wannen wurden in
einer Klimakammer bei 20°C +1, 80% Luftfeuchte und
einem Licht-Dunkelzyklus von 16 : 8 Stunden exponiert.
In der einen Wanne wurden 9 Körner des Schneckenkorns
gemäß Beispiel 1 und in der anderen Wanne 9 Körner gemäß
Beispiel 2 (mit dem Beizmittel Imidacloprid) gleichmäßig
verteilt. Dies entspricht einem Verteilungsgrad von 20
Körnern pro m².
Außerdem wurde ein halber Mehlwurm pro lebendem Käfer
als Futter hinzugegeben. Hierbei zeigte sich, daß bei
der Anwendung des Vergleichsschneckenkorns nach Beispiel 1
eine teilweise Beeinträchtigung der Laufkäfer festgestellt
werden kann, während durch das erfindungsgemäße
Schneckenkorn nach Beispiel 2 keinerlei Beeinträchtigungen
auftraten.
Claims (9)
1. Verwendung von Imidacloprid der Formel
als Laufkäfer-Repellent in Molluskizid-Formulierungen.
2. Schneckenköder, dadurch gekennzeichnet, daß sie
als Zusatzstoff die Verbindung Imidacloprid
enthalten.
3. Schneckenköder gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als molluskiziden Wirkstoff
Mercaptodimethur enthalten.
4. Schneckenköder gemäß Anspruch 2 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sie folgende Komponenten enthalten:
Trägermaterialien, Bindemittel, Fraßstoffe,
den molluskiziden Wirkstoff Mercaptodimethur, die
Verbindung Imidacloprid sowie gegebenenfalls
weitere Zusatzstoffe.
5. Schneckenköder gemäß Anspruch 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Menge des Zusatzstoffs
Imidacloprid 0,05 bis 3% des Gewichtes des
Schneckenkorns beträgt.
6. Schneckenköder gemäß Anspruch 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zusatzstoff Imidacloprid
mit Hilfe des Beizverfahrens auf die Schneckenköder
aufgebracht worden ist.
7. Schneckenköder gemäß Anspruch 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zusatzstoff Imidacloprid
mit Hilfe einer Naßbeize aufgebracht worden ist.
8. Verfahren zur Herstellung von Schneckenködern gemäß
Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man
die Verbindung Imidacloprid mit Hilfe eines Beizverfahrens
auf die Oberfläche des Schneckenköders
aufbringt.
9. Verfahren zur Bekämpfung von Schnecken unter
gleichzeitiger Schonung von Laufkäfern, dadurch
gekennzeichnet, daß man einen Schneckenköder gemäß
Ansprüchen 2 bis 7 auf Schnecken oder deren Lebensraum
einwirken läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111389 DE4111389A1 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Verwendung von imidacloprid als laufkaefer-repellent in molluskizid-formulierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111389 DE4111389A1 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Verwendung von imidacloprid als laufkaefer-repellent in molluskizid-formulierungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4111389A1 true DE4111389A1 (de) | 1992-10-15 |
Family
ID=6429100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914111389 Withdrawn DE4111389A1 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Verwendung von imidacloprid als laufkaefer-repellent in molluskizid-formulierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4111389A1 (de) |
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-
1991
- 1991-04-09 DE DE19914111389 patent/DE4111389A1/de not_active Withdrawn
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