DE4142372A1 - Ultraschall-wandlerarray - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ultraschall-Wandlerarray mit neben
einander angeordneten Elementarwandlern, die eine metallisierte
Vorderseite und eine der Vorderseite gegenüberliegende metalli
sierte Rückseite aufweisen, die mit einem ersten bzw. zweiten
elektrischen Anschluß verbunden sind.
In der medizinischen Ultraschalldiagnostik sind Ultraschall
applikatoren mit elektronischer Abtastung weit verbreitet. Sie
umfassen ein Ultraschall-Wandlerarray mit einer Reihe von
nebeneinander angeordneten Elementarwandlern. Die Reihe der
Elementarwandler kann sowohl in einer Ebene als auch auf einem
Kreisbogen angeordnet sein. Die Abtastung erfolgt durch eine
entsprechende zeitliche Ansteuerung der Elementarwandler.
Ebenso sind Wandlerarrays bekannt, wobei die Elementarwandler
anstatt in einer Reihe in einer Fläche mosaikförmig ange
ordnet sind.
Ein Ultraschall-Wandlerarray der eingangs genannten Art ist in
der EP-OS 00 05 071 offenbart. Die Elementarwandler sind dort
in einer Reihe angeordnet. Bei entsprechender Ansteuerung
kann eine Sektorabtastung oder eine Linearabtastung durchge
führt werden. Um ein derartiges Ultraschall-Wandlerarray her
zustellen, wird eine Platte eines piezokeramischen Materials
auf der Vorder- und Rückseite metallisiert, wobei die Größe
der Platte der Größe des Wandlerarrays entspricht. Dann wird
die Platte mit ihrer Rückseite auf einem Ultraschall absor
bierenden Trägermaterial befestigt, das bei den fertigen
Wandlerarrays das Backing bildet. Die mit dem Trägermaterial
verbundene keramische Platte wird nun einschließlich der Me
tallisierungen durch Sägen oder Trennschleifen in die ge
wünschte Anzahl von Elementarwandlern geteilt. Die unabhängigen
Elementarwandler werden dann mit ersten und zweiten elektri
schen Anschlüssen versehen.
Der Trennvorgang der Elementarwandler aus der piezokeramischen
Platte ist fertigungstechnisch nicht einfach. Da die Elementar
wandler vollständig voneinander getrennt sein müssen, kann
nicht vermieden werden, daß auch der Träger mit einer kleinen
Nut versehen wird. Das Trennwerkzeug muß somit sowohl die harte
Keramik als auch das relativ weiche Trägermaterial, das
größtenteils aus Kunststoff besteht, bearbeiten können. Dabei
muß zum einen vermieden werden, daß der kunststoffhaltige
Träger durch Überhitzung beschädigt wird, so daß die Trenn
geschwindigkeit begrenzt ist. Zum anderen kann das Trennwerk
zeug durch den kunststoffhaltigen Träger beschädigt werden, so
daß der Trennvorgang laufend überwacht werden muß. Die für das
Trennen benötigte Zeit ist entsprechend lang.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Ultraschall-
Wandlerarray anzugeben, das mit hoher Genauigkeit hergestellt
werden kann und dessen Fertigungszeit kurz ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeder Elementarwandler
mit den angrenzenden Elementarwandlern auf der Rückseite mit
jeweils einem piezokeramischen Verbindungselement verbunden
ist. Bei der Herstellung eines derartigen Wandlerarrays kann
von einer piezokeramischen Platte ausgegangen werden, die
jedoch anstatt mit einem dämpfenden Trägermaterial mit einem
piezokeramischen Träger verbunden ist. Beim Unterteilen der
metallisierten piezokeramischen Platte in einzelne Wandler
elemente kann ein speziell für keramische Werkstoffe geeignetes
Trennwerkzeug eingesetzt werden. Damit sind hohe Trennge
schwindigkeiten möglich. Außerdem wird die Lebensdauer des
Trennwerkzeugs nicht durch anhalftende Kunststoffpartikel her
abgesetzt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß
sich auf der Rückseite der Wandlerelemente zwischen den Ver
bindungselementen ein Zwischenraum befindet und daß der zwei
te elektrische Anschluß über den Zwischenraum geführt ist. Es
ist vorteilhaft, den piezokeramischen Träger vor dem Untertei
len in Einzelwandler ebenfalls mit Einschnitten zu versehen.
Damit werden in der piezokeramischen Trägerplatte Zwischen
räume geschaffen, um die zweiten Anschlüsse für die Elementar
wandler herzustellen und um die akustische Verkopplung zwischen
den Elementarwandlern zu verringern. Die akustischen Eigen
schaften lassen sich über die Breite der Einschnitte im piezo
keramischen Träger beeinflussen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch
aus, daß sich der Zwischenraum in einer Ausnehmung im Elemen
tarwandler fortsetzt und daß der Zwischenraum und die Ausneh
mung mit einer Metallisierung versehen sind, die mit dem
zweiten elektrischen Anschluß verbunden ist. Der Zwischenraum
oder Einschnitt durchtrennt den piezokeramischen Träger voll
ständig, so daß einzelne Verbindungselemente gebildet sind.
Die Toleranz der Schnitttiefe für die Einschnitte im piezo
keramischen Träger kann somit relativ hoch sein. Die Metalli
sierung der Rückseite des Elementarwandlers mündet nun seit
lich in den Zwischenraum. Der zweite elektrische Anschluß er
folgt über die Metallisierung des Zwischenraumes und der Aus
nehmung, die dann mit der metallisierten Rückseite in elek
trischem Kontakt steht. Obwohl die elektrische Verbindung der
beiden Metallisierungen nur über eine Stoßstelle, deren Höhe
der Dicke der Metallisierung auf der Rückseite entspricht, er
folgt, kann doch über die Länge des Zwischenraumes eine sichere
elektrische Verbindung erzeugt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch
aus, daß die Metallisierung des Zwischenraums auf der dem
Elementarwandler abgewandten Rückseite der angrenzenden piezo
keramischen Verbindungselemente in einer weiteren Metalli
sierung fortsetzt und daß der zweite elektrische Anschluß mit
der weiteren Metallisierung auf der abgewandten Seite des
Verbindungselementes verbunden ist. Damit können die meist als
Anschlußfahnen ausgebildeten elektrischen Anschlüsse einfach
und sicher elektrisch leitend mit den Elementarwandlern ver
bunden werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die zweiten
elektrischen Anschlüsse einer Gruppe von Elementarwandlern über
eine sich über die Rückseiten mehreren Verbindungselemente er
streckenden Metallisierung mit einem gemeinsamen elektrischen
Anschluß verbunden. Diese Gruppenbildung von Elementarwandlern
ist auch unter dem Namen Feinteilung bekannt. Die feingeteilten
Elementarwandler sind gegenüber einem herkömmlichen Elementar
wandler wesentlich schmaler, so daß die Breite einer Gruppe von
feingeteilten Elementarwandlern etwa der Breite eines her
kömmlichen Elementarwandlers entspricht.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung von zwei
Ausführungsbeispielen anhand von drei Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht mehrere nebeneinander an
geordnete Elementarwandler eines Wandlerarrays,
Fig. 2 in perspektivischer Ansicht eine Gruppe von feinge
teilten Elementarwandlern und
Fig. 3 in perspektivischer Ansicht eine Verbundplatte, aus
der drei Wandlerarrays hergestellt werden.
Das in Fig. 1 im Ausschnitt gezeigte Ultraschall-Wandlerarray
besteht aus einer Reihe nebeneinander angeordneter Elementar
wandler 2, die jeweils eine metallisierte Vorderseite 4 und
eine der Vorderseite gegegenüberliegende metallisierte Rück
seite 6 aufweisen. Die Metallisierungen 4 und 6 bilden die
Elektroden der Elementarwandler 2, über die dem Elementar
wandler 2 ein elektrisches Signal zugeführt oder abgegriffen
werden kann. Dazu sind die Metallisierungen 4 und 6 mit einem
ersten bzw. zweiten elektrischen Anschluß 5 bzw. 7 verbunden.
Der erste elektrische Anschluß 5 ist für alle Elementarwand
ler 2 gemeinsam. Beispielhaft sind hier vier Elementarwandler 2
aus einer Reihe von z. B. 128 gleichartigen Wandlerelementen 2
mit einer Breite W und einer Länge L gezeigt. Benachbarte
Elementarwandler 2 sind auf der metallisierten Rückseite 6 über
jeweils ein piezokeramisches Verbindungselement 8 verbunden.
Hier entspricht die Länge des Verbindungselements 8 der Länge L
der Elementarwandler 2.
In der Mitte der Rückseite der Elementarwandler 2 ist ein Zwi
schenraum 10 zwischen den Verbindungselementen 8 vorgesehen,
um die metallisierte Rückseite 6 der Elementarwandler 2 mit
einem zweiten elektrischen Anschluß 7 zu verbinden. Der Zwi
schenraum 10 hat hier die Form einer rechteckigen Trennfuge
der Breite B und erstreckt sich über die gesamte Länge L eines
Elementarwandlers 2. Der Zwischenraum 10 zwischen den Verbin
dungselementen 8 setzt sich im Elementarwandler 2 in einer Aus
nehmung 12 fort.
Wenn die Breite B und Tiefe T der Ausnehmungen 12 im Ele
mentarwandler 2 kleiner als 50 µm sind, wird die Resonanz
frequenz des Elementarwandlers 2 gegenüger einem Elementar
wandler ohne Ausnehmung 12 nicht verändert. Die Ausnehmung
12 kann jedoch auch vergrößert und so ausgeformt werden, daß
der Elementarwandler 2 z. B. zwei Resonanzfrequenzen aufweist,
die erste Resonanzfrequenz ist durch die Dicke D1 und die
zweite Resonanzfrequenz ist durch die Dicke D2 bestimmt.
Die dem Zwischenraum 10 zugewandten Seitenflächen der Ver
bindungselemente 8 sowie die Ausnehmung 12 sind mit einer Me
tallisierung 14 versehen.
Um auf einfache Weise die Kontaktierung mit dem zweiten elek
trischen Anschluß 7 zu ermöglichen, setzt sich die Metalli
sierung 14 auf der dem Elementarwandler 2 abgewandten Seite des
Verbindungselementes 8 in einer Metallisierung 15 fort. Über
die Metallisierungen 14 und 15 ist die metallisierte Rückseite
6 von jedem Elementarwandler 2 jeweils mit dem zweiten elek
trischen Anschluß 7 elektrisch leitend verbunden. Damit kann
die Kontaktierung mit dem zweiten elektrischen Anschluß un
abhängig von der Breite B des Zwischenraumes 10 oder der
Trennfuge auf der dem Elementarwandler 2 abgewandten Seite des
Verbindungselements 8 erfolgen.
Die Metallisierungen 15 sind in der Mitte der Verbindungsele
mente 8 durch eine Trennfuge 16 unterbrochen, die sich über die
gesamte Länge L des Verbindungselements 8 erstreckt. Die Trenn
fuge 16 ist vorzugsweise nur so tief, daß die Metallisierungen
15 sicher elektrisch getrennt sind. Damit können die Elemen
tarwandler 2 über die zweiten elektrischen Anschlüsse 7 in
dividuell angesteuert werden.
Der Zwischenraum 10 ist mit einem akustischen Dämpfungsmaterial
17 gefüllt, um akustische Kopplungen zwischen den Elementarwand
lern 2 herabzusetzen. Die Metallisierung 15 kann dann auch das
Dämpfungsmaterial 17 abdecken.
Ein Zwischenraum 18 zwischen den Elementarwandlern 2 hat eben
falls die Form einer Trennfuge, die sich in einer Ausnehmung 20
im Verbindungselement 8 fortsetzt. Auch hier ist die Ausnehmung
20 nur so tief, daß die Metallisierungen 6 der Elementarwandler
2 elektrisch voneinander getrennt sind.
Der Zwischenraum 18 ist mit einem elektrischen Isoliermaterial
22 soweit gefüllt, daß die seitlich in den Zwischenraum 18
mündenden Metallisierungen 6 sicher elektrisch getrennt werden
können, wenn die Seitenwände des Zwischenraums 18 einschließ
lich des Isoliermaterials 22 mit einer Metallisierung 24 ab
gedeckt werden, die mit den Metallisierungen 4 elektrisch
leitend verbunden sind. Durch die Metallisierungen 24 zwischen
den Elementarwandlern 2 sind alle Metallisierungen 4 auf der
Vorderseite der Elementarwandler 2 elektrisch miteinander und
mit dem gemeinsamen ersten elektrischen Anschluß 5 verbunden.
Ein Beispiel für ein Wandlerarray mit Feinteilung ist in Fig. 2
dargestellt. Die Breite WF des dort dargestellten Elementarwand
lers 26 ist wesentlich kleiner als die Breite W des in Fig. 1
dargestellten Elementarwandlers 2. Die Breite WF ist hier so
groß, daß eine Gruppe von z. B. vier nebeneinander angeordneten
feingeteilten Elementarwandlern 26 einschließlich der Zwischen
räume 18 die Breite W eines Elementarwandlers 2 nach Fig. 1 er
gibt. Die Elementarwandler 26 einer Gruppe sind elektrisch
parallel geschaltet und werden somit über den jeweiligen zwei
ten Anschluß 7 gleich angesteuert. Dazu sind die Trennfugen 16
in der Metallisierung 15 nicht auf jeden Verbindungselement 8,
wie in Fig. 1, sondern hier nur auf jedem vierten Verbindungsele
ment 8 angeordnet. Außerdem ist dort die Ausnehmung 12 von
jedem Wandlerelement 26 so ausgebildet, daß es drei ausgeprägte
Resonanzfrequenzen aufweist, die durch die Dicken D1, D2 und D3
bestimmt sind. Der übrige Aufbau des Wandlerarrays in Fig. 2
entspricht dem Wandlerarray nach Fig. 1.
Wegen der piezokeramischen Verbindungselemente 8 lassen sich
die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Wandlerarrays besonders
einfach und in kurzer Zeit herstellen. Die früher zeitauf
wendigen Schritte des Unterteilens einer piezokeramischen
Platte in die Elementarwandler 2 oder 26 eines Wandler
arrays können nun schneller ausgeführt werden, weil nur ein
einheitliches Material bearbeitet werden muß.
Bei der Herstellung geht man von einer polarisierten piezo
keramischen Platte 30 aus, deren gegenüberliegende Flachseiten
durchgehend mit der Metallisierung 4 und 6 versehen ist. Die
Länge der Platte entspricht der Anzahl der Elementarwandler in
einem Wandlerarray und ist in Fig. 3 beispielhaft für ein Wand
lerarray für 128 Elementarwandlern 2 dargestellt. Die Breite
der Platte ist in Fig. 3 dreimal so breit wie die Länge L eines
einzigen Elementarwandlers 2. Somit können mehrere Wandler
arrays gleichzeitig hergestellt werden. Im Beispiel nach Fig. 3
ergeben sich drei Wandlerarrays.
An die Metallisierung 6 der polarisierte piezokeramischen
Platte 30 wird nun eine Platte 32 aus unpolarisierter Piezo
keramik befestigt, wobei die Platte 32 ebenfalls metallisiert
sein kann. Die Verbindung zu der Verbundplatte kann durch
Kleben oder, wenn die Platte 32 ebenfalls metallisiert ist,
auch durch Löten erfolgen. Wichtig im ersten Fertigungsschritt
ist, daß die Metallisierung 6 zwischen der polarisierten und
der unpolarisierten Keramikplatte 30 bzw. 32 angeordnet ist.
Die äußeren Metallisierungen können nachträglich aufgebracht
werden.
Im zweiten Fertigungsschritt werden parallel zueinander an
geordnete Trennfugen in die unpolarisierte Keramikplatte 32
eingebracht, die nachher den Zwischenraum 10 zwischen den
Verbindungselementen 8 bilden. Die Trennfugen 10 müssen
ebenfalls die Metallisierung 6 durchtrennen, so daß sich
die Zwischenräume 10 in den Ausnehmungen 12 in der Platte
30 fortsetzen.
Vorzugsweise schließt sich in einem weiteren Bearbeitungs
schritt gleich das Herstellen der Zwischenräume 18 zwischen
den Elementarwandler 2 bzw. 26 an. Auch hier ist durch die
Ausnehmung 20 sichergestellt, daß die Metallisierung 6 auf der
Rückseite der Wandlerelemente unterbrochen ist, um eine in
dividuelle Ansteuerung zu ermöglichen. Die Zwischenräume 18
sind gegenüber den Zwischenräumen 10 versetzt, so daß der
Zwischenraum 10 ungefähr in der Mitte der Elementarwandler 2
bzw. 26 liegt.
Das Trennen der Elementarwandler 2 bzw. 26 und der Verbin
dungselemente 8 erfolgt durch Sägen oder Trennschleifen. Die
Zwischenräume 10 werden vorzugsweise zuerst eingebracht,
weil sie normalerweise breiter sind als die Zwischenräume
18 und weil dadurch die mechanische Beanspruchung beim Be
arbeiten größer ist.
In einem weiteren Schritt werden die an die Zwischenräume
10 angrenzenden Seiten der nun voneinander getrennten Ver
bindungselemente 8 sowie die Ausnehmung 12 metallisiert.
Die metallisierten Zwischenräume 10 werden dann mit dem
akustischen Dämpfungsmaterial ausgefüllt. Ebenfalls werden
die Zwischenräume 18 so weit mit dem Isoliermaterial 22 aus
gefüllt daß die in den Zwischenraum 18 einmündenden Metalli
sierungen 6 abgedeckt sind.
Es folgt eine Metallisierung der Ober- und Unterseite der
Verbundplatte, wobei die Vorderseiten der Elementarwandler 4
elektrisch leitend miteinander verbunden werden. Die Unter
seite wird ebenfalls metallisiert. In einer ersten Alternative
können die Unterbrechungen 16 zwischen den Metallisierungen 15
durch Abdecken beim Metallisieren hergestellt werden. In einer
zweiten Alternative kann zunächst die Unterseite der Platte 32
vollständig metallisiert werden, wobei dann nachträglich die
Ausnehmungen 16 eingebracht werden, die die Metallisierungen 15
voneinander trennen.
In einem letzten Bearbeitungsschritt werden nun die drei
Wandlerarrays aus der Platte getrennt.
In weiteren Herstellschritten werden elektrische Anschlüsse
kontaktiert, Ankoppelschichten auf der metallisierten Vor
derseite 4 und auf der Rückseite des Wandlerarrays das
akustisch dämpfende Backing angebracht. Ergänzend kann die
Vorderseite auch mit einer akustischen Linse versehen werden.
Die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich
auf eine ebene Anordnung von Elementarwandlern. Selbstver
ständlich ist es auch möglich, analog die Elementarwandler
auf einem Kreisbogen anzuordnen. Dann muß bei der Herstel
lung nicht von ebenen, sondern von gebogenen piezokerami
schen Platten ausgegangen werden. Außerdem lassen sich auch
zweidimensionale Wandlerarrays aufbauen, bei dem benachbarte
Elementarwandler mit piezokeramischen Verbindungselementen
verbunden sind. Die zweidimensionalen Wandlerarrays sind
ebenfalls nicht auf ebene Anordnungen beschränkt.
Claims (11)
1. Ultraschall-Wandlerarray mit nebeneinander angeordneten
Elementarwandlern (2, 26), die eine metallisierte Vorderseite
(4) und eine der Vorderseite (4) gegenüberliegende metalli
sierte Rückseite (6) aufweisen, die jeweils mit einem ersten
bzw. zweiten elektrischen Anschluß (5 bzw.7) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß be
nachbarte Elementarwandler (2, 26) auf der Rückseite (6) über
jeweils ein piezokeramisches Verbindungselement (8) verbunden
sind.
2. Wandlerarray nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich auf der Rückseite (6)
der Wandlerelemente (2) zwischen den Verbindungselementen
(8) ein Zwischenraum (10) befindet und daß der zweite elek
trische Anschluß (7) über den Zwischenraum (10) geführt ist.
3. Wandlerarray nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zwischenraum (10) in der
Mitte der Wandlerelemente (2, 26) angeordnet ist.
4. Wandlerarray nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, deß der Zwischenraum (10) die
Form einer rechteckigen Trennfuge aufweist.
5. Wandlerarray nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a
durch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungselement (8) quaderförmig ist.
6. Wandlerarray nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß sich der
Zwischenraum (10) in einer Ausnehmung (12) im Elementarwandler
(2) fortsetzt und daß der Zwischenraum (10) und die Ausnehmung
(12) mit einer Metallisierung versehen sind, die die Metalli
sierung (14) der Rückseite (6) jedes Elementarwandlers (8)
jeweils mit dem zweiten elektrischen Anschluß (7) elektrisch
leitend verbindet.
7. Ultraschall-Array nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Metallisierung (14)
des Zwischenraumes (10) auf der dem Elementarwandler (2) abge
wandten Rückseite der angrenzenden Verbindungselemente (8) in
einer weiteren Metallisierung (15) fortsetzt und daß der zweite
elektrische Anschluß (7) mit der weiteren Metallisierung (15)
auf der abgewandten Seite des Verbindungselements (8) verbunden
ist.
8. Ultraschall-Array nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zweiten elektrischen An
schlüsse (7) einer Gruppe von Elementarwandlern (26) über eine
sich über die Rückseiten mehrerer Verbindungselemente (8) er
streckende Metallisierung (15) mit einem gemeinsamen zweiten
elektrischen Anschluß (7) verbunden sind.
9. Ultraschall-Array nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente (8) aus unpolarisierter Keramik bestehen.
10. Ultraschall-Array nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Zwi
schenräume (18) zwischen den Elementarwandlern so weit mit
einem Isoliermaterial (22) aufgefüllt sind, daß die in die
Zwischenräume (18) einmündende Metallisierung der Rückseite
(6) durch das Isoliermaterial (22) abgedeckt ist, und daß
die Vorderseiten (4) aller Elementarwandler (2) mit einer
gemeinsamen Metallisierung versehen sind, die mit einem für
alle Elementarwandler (2) gemeinsamen ersten elektrischen
Anschluß (5) verbunden ist.
11. Ultraschall-Array nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die gemeinsame Metalli
sierung (4) der Vorderseite der Elementarwandler (2) auch die
Wände der Zwischenräume (18) zwischen den Wandlern (2, 26) und
das Isoliermaterial (22) bedeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914142372 DE4142372A1 (de) | 1991-12-20 | 1991-12-20 | Ultraschall-wandlerarray |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19914142372 DE4142372A1 (de) | 1991-12-20 | 1991-12-20 | Ultraschall-wandlerarray |
Publications (1)
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Family
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|---|---|---|---|
| DE19914142372 Withdrawn DE4142372A1 (de) | 1991-12-20 | 1991-12-20 | Ultraschall-wandlerarray |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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