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DE4141364A1 - Tauchermaske - Google Patents

Tauchermaske

Info

Publication number
DE4141364A1
DE4141364A1 DE19914141364 DE4141364A DE4141364A1 DE 4141364 A1 DE4141364 A1 DE 4141364A1 DE 19914141364 DE19914141364 DE 19914141364 DE 4141364 A DE4141364 A DE 4141364A DE 4141364 A1 DE4141364 A1 DE 4141364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
lens
correction lens
diving mask
plano
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914141364
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Vieweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19914141364 priority Critical patent/DE4141364A1/de
Publication of DE4141364A1 publication Critical patent/DE4141364A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/12Diving masks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Tauchermaske mit planem Sichtfenster, an dem zur Korrektur von Weitsichtigkeit des Trägers eine plankonvexe Linse durch Kleben befestigt ist.
Tauchermasken dieser Art sind bekannt. Die entsprechenden Linsen, die der Korrektur der Fehlsichtigkeit, speziell der Weitsichtigkeit des Trägers dienen, müssen zuverlässig und sicher sein, um den Taucher insbesondere beim Tauchen in großen Tiefen nicht zu gefährden.
Derzeit werden optische Korrektionsgläser innen auf die Frontscheibe der Tauchermaske aufgeklebt. Dies setzt voraus, daß die verwendeten Gläser plankonkave oder plankonvexe Form haben. Die Planseite der Linse wird durch Kleben dauerhaft mit der Frontscheibe der Maske verbunden.
Eine weitere Möglichkeit, die ebenfalls in großem Umfang angewendet wird, besteht darin, die Frontscheibe der Maske zu entfernen und an ihrer Stelle industriell vorgefertigte Linsen einzusetzen, die ebenfalls auf der dem Auge abgewandten Seite plan sind. Die Grenzfläche zwischen Glas und Wasser muß hierbei immer plan sein, weil andernfalls die Brechkraft des Glases unter Wasser und in Luft unterschiedlich wäre. Da der Taucher jedoch nicht nur unter Wasser sondern auch nach dem Auftauchen in Luft gut sehen muß, beispiels­ weise um ein Tauchboot zu erkennen, ist bisher stets an der planen Außenseite der Sichtscheiben festgehalten worden.
Zur Korrektur der Kurzsichtigkeit werden die obengenannten Plankonkav- Linsen verwendet, die in ihrer Form einem punktuell abbildendem Brillenglas relativ ähnlich sind und deshalb auch gute Abbildungseigenschaften haben.
Im Bereich der Weitsichtigkeit verhält es sich genau umgekehrt. Das Plankonvex-Glas hat, wenn es mit der Konvexseite dem Auge zugewandt angeordnet ist, ausgesprochen schlechte Abbildungseigenschaften. Dies hat zur Folge, daß je nach Stärke der Linse nur eine mehr oder weniger kleine zentrale Zone scharf abgebildet wird, während im peripheren Bereich erhebliche Abbildungsfehler auftreten.
In der Praxis bedeutet dies, daß die periphere Sehschärfe des Tauchers schon bei geringen Stärken merklich gemindert wird, was nicht zuletzt wegen der oft sehr großen Sichtscheiben von Tauchmasken von Bedeutung ist.
Ab ca. +3 bis +4 Dioptrien wird dieser Effekt so stark, daß eine Benutzung dieser Korrektionsmöglichkeit nicht mehr vertretbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine praktikable Möglichkeit vorzuschlagen, mit der im Bereich mittlerer und stärkerer Weitsichtigkeit des Tauchers dieser Sehfehler korrigiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die plankonvexe Korrekturlinse mit ihrer planen Fläche auf der Außenseite des Sichtfensters festgeklebt ist. Durch diese neuartige Anordnung wird bereits erreicht, daß zumindest unter Wasser auch stärkere Weitsichtigkeitsfehler korrigiert werden können.
Um zu erreichen, daß der Taucher sowohl unter Wasser wie auch über Wasser gut sieht, wird eine Tauchermaske vorgeschlagen, bei der vor der konvexen Fläche der Korrekturlinse mit geringem Abstand eine transparente Planglas­ scheibe angeordnet ist, die zusammen mit der konvexen Oberfläche, einem Boden und seitlichen Randleisten einen Trog bildet, der bei Gebrauch mit Wasser gefüllt ist. Es entsteht auf diese Weise ein Gefäß, das fest an der Außenseite der Maske befestigt ist und durch eine Öffnung mit Wasser gefüllt werden kann. Unter Wasser hat diese Vorrichtung keine optische Funktion. Beim Auftauchen hingegen sorgt sie dafür, daß die Linse weiterhin die gleiche Brechkraft wie unter Wasser behält.
Um eine bestimmte Weitsichtigkeit zu korrigieren, ist es notwendig, die Brechkraft der verwendeten Linse nicht, wie in der Augenoptik üblich, gegen das Medium Luft, sondern gegen Wasser zu berechnen. Der Berechnungsgang ist allgemein bekannt und wird deshalb hier nicht näher erläutert.
Die angegebene Aufgabenlösung wird erst durch Verwendung von Linsen mit hohen Brechungsindizes von ungefähr 1,6... 1,7 praktikabel. So hat beispielsweise eine Linse aus Schwerflint mit dem Brechungsindex n=1706 in Wasser nur noch ca. 52,5% des Brechwertes in Luft.
Um also einen Brechwert von (+) 5,25 Dioptrien (in Wasser) zu erzielen, muß eine Linse von (+) 10 Dioptrien (in Luft) verwendet werden.
Für eine weitere Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß der Trog mit entgastem Wasser gefüllt und allseits hermetisch verschlossen ist. Die konvexe Oberfläche der Außenlinse ist dann stets von Wasser bedeckt, so daß in jedem Fall die gewünschten Verhältnisse vorliegen. Die Stärke der Wasserschicht ist unkritisch; wenige Millimeter genügen.
Zur Korrektion des Astigmatismus im weitsichtigen Bereich wird zusätzlich eine Linse in der Form eines Plankonkav-Zylinders innen aufgeklebt. Es wird dabei der stärker weitsichtige Hauptschnitt des Auges von der Plankonvex-Linse (außen) korrigiert, der schwächere Hauptschnitt durch die innen angebrachte Zylinderlinse (Minuszylinder). Dieselbe Anordnung kann auch beim Astigmatismus mixtus angewendet werden, was die Verwendung des bisher üblichen kostenaufwendigen Sattelzylinders überflüssig macht und erheblich bessere Abbildungsqualitäten bewirkt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Anordnung nach dem Stande der Technik zur Korrektur der Kurzsichtigkeit;
Fig. 2 eine Anordnung nach dem Stande der Technik zur Korrektur der Weitsichtigkeit;
Fig. 3 die erfindungsgemäße Anordnung mit außen aufgeklebter Plankonvex-Linse und oben offenem Trog;
Fig. 4 eine Anordnung wie Fig. 3, jedoch mit zusätzlich angeordneter Zylinderlinse zur Korrektur des Astigmatismus.
In den Fig. 1 und 2 sind Anordnungen nach dem Stande der Technik wiedergegeben. Zur Korrektur der Kurzsichtigkeit ist gemäß Fig. 1 das Sichtfenster 1 einer nicht weiter wiedergegebenen Tauchermaske auf der Innenseite 2 mit einer plankonkaven Linse 3 ausgerüstet. Die Linse ist mit ihrer Planfläche 4 mit dem Sichtfenster 1 verklebt. Die Konkavseite ist dem Auge 5 zugewandt.
In Fig. 2 ist eine vergleichbare Anordnung wiedergegeben, bei der das Sichtfenster 1 auf der Innenseite 2 eine plankonvexe Linse 6 trägt. Auch in diesem Fall ist die Planfläche 4 mit dem Sichtfenster 1 verklebt; die Konvexseite ist dem Auge 5 zugewandt.
Bei der in den Fig. 3 und 4 wiedergegebenen erfindungsgemäßen Anordnung wurde von der bisherigen Aufbauweise abgegangen. In diesem Fall ist das Sichtfenster 1 auf der Außenseite 7 mit einer plankonvexen Linse 8 ausgerüstet, indem deren Planseite 9 mit der Außenseite des Sichtfensters 1 verbunden, nämlich verklebt ist.
Um die optische Leistung des so entstandenen Systems vom Tauchzustand unabhängig zu machen, ist vor der konvexen Fläche 10 der Korrekturlinse 8 mit geringem Abstand eine transparente Planglasscheibe 11 angeordnet, die zusammen mit der konvexen Oberfläche 10, einem Boden 12 sowie nicht dargestellten seitlichen Randstreifen einen Trog 13 bildet, der bei Gebrauch mit Wasser 14 gefüllt ist. Die Linse 8 grenzt somit unabhängig vom Tauchzustand stets gegen das Medium Wasser, so daß sie in jedem Falle dasselbe optische Verhalten zeigt.
Wie bereits gesagt, kann der Trog, wie dargestellt, oben eine Öffnung 15 aufweisen, durch welche beim Tauchen selbsttätig Wasser eindringt. Es ist aber auch möglich, den Trog mit entgastem Wasser zu füllen und ihn allseits hermetisch zu verschließen.
In Fig. 4 ist der Fall dargestellt, daß zusätzlich zur Korrektur von Astigmatismus auf der Innenseite 16 des Sichtfensters 1 eine Linse 17 in Form eines Plankonkav-Zylinders aufgeklebt ist.
Bezugszeichenliste
 1 Sichtfenster
 2 Innenseite
 3 plankonkave Linse
 4 Planfläche
 5 Auge
 6 plankonvexe Linse
 7 Außenseite
 8 plankonvexe Linse
 9 Planseite
10 konvexe Fläche von 8
11 Planglasscheibe
12 Boden
13 Trog
14 Wasser
15 Öffnung
16 Innenseite
17 Plankonkav-Zylinder

Claims (4)

1. Tauchermaske mit planem Sichtfenster, an dem zur Korrektur von Weitsichtigkeit des Trägers eine plankonvexe Linse durch Kleben befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturlinse (8) mit ihrer planen Fläche (9) auf der Außenseite (7) des Sichtfensters (1) festgeklebt ist.
2. Tauchermaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der konvexen Fläche (10) der Korrekturlinse (8) mit geringem Abstand eine transparente Planglasscheibe (11) angeordnet ist, die zusammen mit der konvexen Oberfläche (10), einem Boden (12) und seitlichen Randleisten einen Trog (13) bildet, der bei Gebrauch mit Wasser (14) gefüllt ist.
3. Tauchermaske nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (13) mit entgastem Wasser gefüllt und allseits hermetisch verschlossen ist.
4. Tauchermaske nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen Korrektur von Astigmatismus zusätzlich auf der Innenseite (16) des Sichtfensters (1) eine Linse (17) in Form eines Plankonkav-Zylinders (17) aufgeklebt ist.
DE19914141364 1991-12-14 1991-12-14 Tauchermaske Withdrawn DE4141364A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0958522A4 (de) * 1995-06-07 2000-03-01 Jon Kranhouse Tauchermaske mit brillengläsern und verfahren zu ihrer herstellung
USRE37816E1 (en) 1991-08-28 2002-08-13 Jon Kranhouse Diving mask with lenses and method of fabricating the same
WO2009138959A1 (en) * 2008-05-13 2009-11-19 Consiglio Nazionale Delle Ricerche - Istituto Nazionale Ottica Applicata Diving mask for underwater and air vision
DE202011002776U1 (de) 2011-02-16 2011-05-26 Roth, Andreas, Dr., 04159 Vollständig in Flüssigkeit getauchte druckstabile und hermetisch abgeschlossene flache Fresnel-Linsen-Anordnung mit optischen Eigenschaften ähnlich wie in gasförmiger Umgebung

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EP0958522A4 (de) * 1995-06-07 2000-03-01 Jon Kranhouse Tauchermaske mit brillengläsern und verfahren zu ihrer herstellung
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DE202011002776U1 (de) 2011-02-16 2011-05-26 Roth, Andreas, Dr., 04159 Vollständig in Flüssigkeit getauchte druckstabile und hermetisch abgeschlossene flache Fresnel-Linsen-Anordnung mit optischen Eigenschaften ähnlich wie in gasförmiger Umgebung

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