DE4037798A1 - Verfahren zur analyse von oberflaechenformen, insbesondere von nicht-starren oberflaechen, wie der hornhaut des menschlichen auges - Google Patents
Verfahren zur analyse von oberflaechenformen, insbesondere von nicht-starren oberflaechen, wie der hornhaut des menschlichen augesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Analyse von
Oberflächenformen, insbesondere von nicht-starren Ober
flächen, wie der Hornhaut des menschlichen Auges.
Aus der DE 31 34 574 C2 ist eine Anordnung zur Registrie
rung und Messung des zeitlichen Verlaufes der Dilatation
des Auges bekannt, wobei unter Dilatation eine Abstands
änderung zwischen Hornhautvorderfläche und Augenhinter
grund verstanden wird. Die Anordnung besteht aus einer
Laserlichtquelle zur Beleuchtung des Auges über einen Um
lenkspiegel, einer Spaltblende, die in einer Ebene ange
ordnet ist, in welcher das von der Hornhaut und das vom
Hintergrund des Auges reflektierte Laserlicht ein Inter
ferogramm erzeugen, und einer Einrichtung zur ortsabhän
gigen Darstellung von zeitlichen Veränderungen des von
der Spaltblende erfaßten Querschnitts aus dem Interfero
gramm, bestehend aus einem Aufzeichnungsmedium und einer
Optik zur Abbildung der Spaltblende auf dieses Medium.
Mit einer derartigen Anordnung ist zwar eine genaue Mes
sung der Dilatation des Auges möglich, es ist jedoch nur
eine punktuelle Erfassung dieser Abstandsänderungen mög
lich. Zwar könnte theoretisch mittels Durchführung mehre
rer aufeinanderfolgender Messungen auch eine Analyse der
Dilatation in Form eines Rasters entlang einer Meßlinie
oder sogar auf einer Meßfläche erreicht werden; in der
Praxis ist dies jedoch äußerst aufwendig, wobei die zu
sätzlich gewonnene Information kaum den zusätzlichen Auf
wand rechtfertigt. Außerdem liefert diese Anordnung
keine Informationen über die äußere Oberflächenform des
Auges sowie deren zeitliche Formveränderungen.
Es stellt sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zu schaf
fen, mit welchem eine Analyse von Oberflächenformen, ins
besondere von nicht-starren Oberflächen, wie der Horn
haut des menschlichen Auges, ermöglicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit
einem Verfahren gemaß dem Patentanspruch 1.
Das Verfahren gemäß Erfindung erlaubt bei einer einzel
nen Messung schon eine Aussage über die Form der Ober
fläche nicht nur an einem Punkt oder entlang einer Linie
sondern auf einer Fläche, deren Größe nur durch den
Durchmesser des auf die Oberfläche fallenden Licht
strahles bestimmt wird. Hierdurch können umfangreiche In
formationen gewonnen werden, z. B. über Art und Lage von
Formabweichungen im Vergleich zu der vorgegebenen Refe
renzfläche. Für die Auswertung des erfaßten Interferenz
musters können an sich bekannte mathematische Auswerte
verfahren verwendet werden.
Um feststellen zu können, wie sich die zu analysierende
Oberfläche bei sich zeitlich verändernden Einflüssen
verhält, ist weiter vorgesehen, daß wenigstens zwei In
terferenzmuster zeitlich nacheinander erfaßt werden und
daß deren zeitabhängige Veränderung ausgewertet wird.
Wenn absolute Aussagen über Form und Abmessungen der zu
analysierenden Oberfläche benötigt werden, ist das Ver
fahren zu erweitern, wobei hier zwei bevorzugte Verfah
rensausgestaltungen zu nennen sind: Die erste Variante
sieht vor, daß parallel zur Erfassung des Interferenz
musters der Abstand zwischen der Fokussiereinrichtung
und der zu analysierenden Oberfläche gemessen und erfaßt
wird. Alternativ hierzu sieht die Erfindung vor, daß
nacheinander Interferenzmuster mit wenigstens zwei unter
schiedlichen Abständen zwischen der zu analysierenden
Oberfläche und der Fokussiereinrichtung erfaßt und ausge
wertet werden und daß parallel zur Erfassung der Interfe
renzmuster dieser Abstandsunterschied gemessen und er
faßt wird. Beide Verfahrensausgestaltungen erfassen als
zusätzliche Meßgröße die Länge einer Strecke, womit er
reicht wird, daß durch entsprechende mathematische Aus
wertung der Interferenzmuster auch exakte absolute Aus
sagen über die Dimensionen der auf der untersuchten Ober
fläche beobachteten Formen und Strukturen sowie deren
Veränderungen gemacht werden können.
Um auch eine nachträgliche Auswertung, z. B. mittels digi
taler Analyseprogrammeß, zu ermöglichen, ist vorgesehen,
daß das Interferenzmuster mittels opto-elektronischer
Wandlung in elektrische Signale umgesetzt und als Signal
folge wieder abrufbar gespeichert wird.
Um bei nicht-starren, sich zeitlich verändernden Ober
flächen nicht nur unterschiedliche Zustände vergleichen,
sondern detaillierte Aussagen über die Art und den Ver
lauf solcher Veränderungen machen zu können, ist vorge
sehen, daß das Interferenzmuster, gegebenenfalls mit
seinen zeitabhängigen Veränderungen, über einen vorgeb
baren Beobachtungszeitraum stetig erfaßt und aufgezeich
net wird. Für die weitere Analyse ist dann bevorzugt vor
gesehen, daß aus der stetigen Interferenzmuster-Aufzeich
nung einzelne Interferenzmuster nach vorgebbaren Auswahl
kriterien ausgewählt und für die weitere Auswertung ver
wendet werden. Hierdurch können z. B. Fehler eliminiert
werden, die durch Störungen oder Verfälschungen ent
stehen, welche z. B. bei der Analyse der Hornhautober
fläche durch unwillkürliche, ruckartige Augenbewegungen
des Patienten verursacht werden.
Weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Verfah
rens gemäß Erfindung sind in den Unteransprüchen 8 bis
17 angegeben.
Ein Anwendungsgebiet, auf dem sich das neue Verfahren
sinnvoll einsetzen läßt, ist die Augenmedizin. Das Ver
fahren ermöglicht hier z. B. eine exakte Darstellung der
Oberflächen-Topographie der Hornhaut, eine exakte Dar
stellung des Hornhaut-Astigmatismus, eine Messung der
Veränderung der Oberfläche der Hornhaut bei verschiede
nen Prozessen, wie z. B. Augenbewegungen oder Akkommoda
tion, eine Bestimmung der Augenbewegungen, eine Bestim
mung der Bewegung der Hornhaut während des Herzschlages,
eine Bestimmung der Veränderungen der Hornhaut nach horn
hautchirurgischen Eingriffen oder eine Messung des intra
okularen Augendruckes.
Im folgenden wird ein Ablaufbeispiel des Verfahrens an
hand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich
nung zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung zur Durchführung des Verfah
rens in einer schematischen Darstellung und
Fig. 2 ein Beispiel für ein mit dem Verfahren aufge
nommenes, aufbereitetes Interferenzmuster.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, wird in
einem Laser 11 ein Laserstrahl 10′ erzeugt, der aus dem
Laser 11 in der Zeichnung nach rechts hin austritt. Nach
Austritt aus dem Laser 11 durchläuft der Laserstrahl 10′
zunächst eine Verschlußblende 12, die zwischen einer Öff
nungsstellung und einer Schließstellung umstellbar ist,
um wahlweise den Laserstrahl 10′ durchgehen zu lassen
oder zu unterbrechen. Im weiteren Verlauf des Laser
strahls 10′ ist als nächstes ein Zerhacker oder Chopper
13 angeordnet, mittels welchem der Laserstrahl 10′ zer
hackt wird, wodurch eine stroboskopische Beleuchtung er
zeugt und damit die Möglichkeit geschaffen wird, ein
mit dem Verfahren erfaßtes Interferenzmuster "einzufrie
ren". Außerdem wird durch den Zerhacker 13 eine vermin
derte mittlere Leistung bei hoher Kurzzeit- bzw. Impuls
leistung ermöglicht. Mittels eines im Laserstrahl 10′
weiterhin angeordneten Graufilters 14 kann die Intensi
tät des Laserstrahls 10′ in gewünschter Weise abge
schwächt werden, um Schäden an der zu untersuchenden
Oberfläche zu vermeiden bzw. gesetzliche Sicherheitsvor
schriften einzuhalten. In einem Raumfilter bzw. Diver
genzfilter 15 wird der bis dahin gebündelte Laserstrahl
10′ zu einem divergierendem Lichtstrahl mit sphärischen
Wellenfronten aufgeweitet. Mittels einer daran anschließend
angeordneten Kollimatorlinse 16 wird der Laser
strahl 10′ zu einem als Eingangslichtstrahl 10 dienenden
Parallellichtstrahl mit ebenen Wellenfronten umgeformt.
Dieser Eingangslichtstrahl 10 fällt anschließend auf
einen Strahlteiler 21, mittels welchem der Eingangslicht
strahl 10 aufgeteilt wird in einen unter 90° zum Ein
gangslichtstrahl 10 verlaufenden Meßlichtstrahl 20 und
einen in der gleichen Richtung wie der Eingangslicht
strahl 10 verlaufenden Referenzlichtstrahl 30.
Der Meßlichtstrahl 20 läuft durch eine Fokussiereinrich
tung 22, hier eine Sammellinse, und gelangt schließlich
auf die zu untersuchende Oberfläche, hier die Hornhaut
oberfläche 23 eines menschlichen Auges 2. Außer einer
einfachen Sammellinse können für die Fokussiereinrich
tung 22 auch Optiken mit mehreren Linsen oder auch holo
graphische Linsen verwendet werden, wobei letztere spezi
ell für Untersuchungen von Oberflächen mit extremen Ab
weichungen von einer sphärischen Form geeignet sind. Die
Brennweite der Fokussiereinrichtung 22 ist dabei so ge
wählt, daß der einfallende Meßlichtstrahl 20 von der
Hornhautoberfläche 23 annähernd und im wesentlichen in
sich selbst reflektiert wird. Der reflektierte Meßlicht
strahl 20′ durchläuft die Fokussiereinrichtung 22 in um
gekehrter Richtung und gelangt wieder zum Strahlteiler
21 und durchläuft diesen. Da die zu analysierende Ober
fläche, hier die Hornhautoberfläche 23, im allgemeinen
keine ideale Fläche ist, besitzt der reflektierte Meß
lichtstrahl 20′ nach dem umgekehrten Durchlaufen der
Fokussiereinrichtung 22 keine ebenen Wellenfronten mehr,
sondern Wellenfronten, die mehr oder weniger stark, ent
sprechend der Oberflächenform der Hornhautoberfläche 23,
von einem ebenen Verlauf abweichen. Durch Verschiebung
der Fokussiereinrichtung 22 ist die Dichte der Interfe
renzlinien des erfaßten Interferenzmusters insbesondere
zur Analyse pathologischer Oberflächenformen gezielt ver
änderbar, wobei dieses Analyseverfahren mit dem Begriff
"Fringe Control" bezeichnet wird.
Der einfallende Referenzlichtstrahl 30 wird an einer Re
ferenzfläche 31, hier ein Planspiegel, reflektiert und
gelangt ebenfalls zurück zum Strahlteiler 21, um von
diesem reflektiert und dadurch mit dem ausfallenden Meß
lichtstrahl 20′ zu einem Überlagerungslichtstrahl 40
überlagert zu werden. Da der reflektierte Referenzlicht
strahl 30′ weiterhin ebene Wellenfronten aufweist, kommt
es im Überlagerungslichtstrahl 40 infolge der Überlage
rung mit den nicht mehr ebenen Wellenfronten des reflek
tierten Meßlichtstrahls 20′ zu Interferenzerscheinungen,
die eine Aussage über die Form der den Meßlichtstrahl 20
reflektierenden Oberfläche 23 der Hornhaut des Auges 2
erlauben. Die entstehenden Interferenzmuster werden hier
mittels einer Videokamera 42 aufgenommen, innerhalb
derer beispielsweise ein mit einer Vielzahl von lichtem
pfindlichen Punkten ausgestatteter sogenannter CCD-Chip
angeordnet ist. Zur Anpassung des Durchmessers bzw. der
Fläche des Überlagerungslichtstrahls 40 an die Fläche
des lichtempfindlichen Elementes in der Videokamera 42
ist dieser eine Anpassungslinse 41 vorgeschaltet, die
hier eine langbrennweitige Sammellinse ist, welche den
Überlagerungslichtstrahl 40 von einem relativ großen
Durchmesser auf einen kleineren Durchmesser verengt.
Die von der Videokamera 42 aufgenommenen Interferenz
muster können auf einem nachgeschalteten Monitor 43 mit
einem Bildschirm 43′ sichtbar gemacht werden. Ein dem
Monitor nachgeschalteter Videorecorder 44 erlaubt eine
stetige Aufzeichnung und spätere Wiedergabe der erfaßten
Interferenzmuster. Weiterhin kann die Einrichtung gemäß
der Zeichnung noch mit einer Datenverarbeitungseinrich
tung koppelbar sein, um mit dieser eine automatisierte
Auswertung der erfaßten Interferenzmuster durchzuführen,
was hier aber nicht besonders dargestellt ist.
Um möglichst störungs- und fehlerfreie Analysen und Un
tersuchungen der Oberfläche 23 vornehmen zu können, ist
es wichtig, daß der Patient eine möglichst konstante
Blickrichtung seines zu untersuchenden Auges 2 beibe
hält. Um dies zu erleichtern, ist vorgesehen, daß der
Bildschirm 43′ des Monitors 43 in einer solchen Blick
richtung zum zweiten, nicht zu untersuchenden Auge 2′
des Patienten liegt, daß bei Betrachtung des Interferenz
musters auf dem Bildschirm 43′ der Patient die gewünsch
te Blickrichtung der Augen 2, 2′ und damit auch des zu
untersuchenden Auges 2 einstellt.
Für bestimmte Anwendungen des Verfahrens ist die Erfas
sung entweder des Abstandes zwischen der Fokussierein
richtung 22 und der Hornhautoberfläche 23 oder der Ver
änderung der Stellung der Fokussiereinrichtung in Längs
richtung des Meßlichtstrahls 20 bzw. 20′ erforderlich.
Hierzu kann die Anordnung mit geeigneten Längen- bzw.
Entfernungs-Meßeinrichtungen zusätzlich ausgestattet
sein, die aus anderen technischen Bereichen bekannt sind
und hier verwendet werden können.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt ein Beispiel für ein mit dem
Verfahren aufgezeichnetes Interferenzmuster nach einer
Aufbereitung, hier einer Kontrastverstärkung. Es wird
deutlich sichtbar, daß sich das Interferenzmuster aus
Interferenzringen zusammensetzt, die im wesentlichen kon
zentrisch zueinander mit nach außen hin abnehmendem Ab
stand verlaufen. Durch Ermittlung, Auswertung und Inter
pretation von Anzahl, Größe, Abstand, Form und Kontur
der Interferenzringe sowie deren Veränderungen, z. B. in
Abhängigkeit von der Zeit und/oder vom Meßabstand, kön
nen die gewünschten, im vorangehenden genannten Informa
tionen über die zu untersuchende Oberfläche gewonnen wer
den. Die einzelnen Auswerteverfahren sollen hier nicht
näher erläutert werden, da sie nicht Gegenstand dieser
Anmeldung sind.
Claims (17)
1. Verfahren zur Analyse von Oberflächenformen, insbe
sondere von nicht-starren Oberflächen, wie der Horn
haut des menschlichen Auges,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein als Eingangslichtstrahl dienender monochro matischer kohärenter Lichtstrahl erzeugt und auf einen Parallellichtstrahl gewünschten Durchmessers mit ebenen Wellenfronten aufgeweitet wird,
- - daß der Eingangslichtstrahl mittels Strahlteilung in einen Meßlichtstrahl und einen Referenzlicht strahl mit jeweils ebenen Wellenfronten geteilt wird,
- - daß der Meßlichtstrahl durch eine Fokussiereinrich tung geführt und flächig auf die zu analysierende Oberfläche geleitet wird, wobei die Oberfläche ei nen Abstand von der Fokussiereinrichtung aufweist, der kleiner als die Brennweite dieser Fokussierein richtung ist,
- - daß der Referenzlichtstrahl zu einer Referenz fläche geführt und an dieser reflektiert wird,
- - daß der von der zu analysierenden Oberfläche re flektierte Meßlichtstrahl in umgekehrter Richtung durch die Fokussiereinrichtung geführt und mit dem reflektierten Referenzlichtstrahl überlagert wird und
- - daß ein hierbei entstehendes flächiges Interferenz muster erfaßt und ausgewertet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Interferenzmuster zeitlich nach
einander erfaßt werden und daß deren zeitabhängige
Veränderung ausgewertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß parallel zur Erfassung des Interferenz
musters der Abstand zwischen der Fokussiereinrich
tung und der zu analysierenden Oberfläche gemessen
und erfaßt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß nacheinander Interferenzmuster mit we
nigstens zwei unterschiedlichen Abständen zwischen
der zu analysierenden Oberfläche und der Fokussier
einrichtung erfaßt und ausgewertet werden und daß
parallel zur Erfassung der Interferenzmuster dieser
Abstandsunterschied gemessen und erfaßt wird.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Interferenzmuster
mittels opto-elektronischer Wandlung in elektrische
Signale umgesetzt und als Signalfolge wieder abruf
bar gespeichert wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das Interferenz
muster, gegebenenfalls mit seinen zeitabhängigen
Veränderungen, über einen vorgebbaren Beobachtungs
zeitraum stetig erfaßt und aufgezeichnet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß aus der stetigen Interferenzmuster-Aufzeichnung
einzelne Interferenzmuster nach vorgebbaren Auswahl
kriterien ausgewählt und für die weitere Auswertung
verwendet werden.
8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß als Eingangslicht
strahl ein Laserstrahl verwendet wird.
9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangslicht
strahl zerhackt wird.
10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangslicht
strahl mittels Graufilterung geschwächt wird.
11. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangslicht
strahl durch Raumfilterung zu einem divergierenden
Lichtstrahl mit sphärischen Wellenfronten aufgewei
tet und mittels Durchleitens durch wenigstens eine
Kollimatorlinse in den Parallellichtstrahl überführt
wird.
12. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß als Fokussiereinrich
tung wenigstens eine Sammellinse verwendet wird.
13. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennweite der
Fokussiereinrichtung in Abhängigkeit vom Krümmungs
radius der zu analysierenden Oberfläche so gewählt
wird, daß im Mittel über die Oberfläche der Meßlicht
strahl im wesentlichen in sich selbst reflektiert
wird.
14. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß als den Referenz
lichtstrahl reflektierende Referenzfläche ein Plan
spiegel verwendet wird.
15. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erfassung,
Darstellung und Aufzeichnung der Interferenzmuster
eine Videokamera mit zugeordnetem Monitor und Video
recorder verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Videokamera ohne Objektiv betrieben wird und
daß der zur Kamera geführte Lichtstrahl zur Anpas
sung der Lichtstrahlfläche an die Videokamera-Auf
nahmefläche durch wenigstens eine vorgeschaltete, in
Lichtstrahllängsrichtung verschiebbare Linse gelei
tet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, wobei dieses auf
das menschliche Auge angewendet wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Monitorbild des gerade er
faßten Interferenzmusters dem zu dem untersuchten
Auge gehörenden zweiten Auge des Augenpaares in ei
ner zu dem Meßlichtstrahl im wesentlichen parallelen
Blickrichtung zugeführt bzw. dargeboten wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904037798 DE4037798A1 (de) | 1990-11-28 | 1990-11-28 | Verfahren zur analyse von oberflaechenformen, insbesondere von nicht-starren oberflaechen, wie der hornhaut des menschlichen auges |
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|---|---|---|---|
| DE19904037798 DE4037798A1 (de) | 1990-11-28 | 1990-11-28 | Verfahren zur analyse von oberflaechenformen, insbesondere von nicht-starren oberflaechen, wie der hornhaut des menschlichen auges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037798A1 true DE4037798A1 (de) | 1992-06-11 |
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ID=6419057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904037798 Ceased DE4037798A1 (de) | 1990-11-28 | 1990-11-28 | Verfahren zur analyse von oberflaechenformen, insbesondere von nicht-starren oberflaechen, wie der hornhaut des menschlichen auges |
Country Status (1)
| Country | Link |
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