DE4035960A1 - Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemisches - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemischesInfo
- Publication number
- DE4035960A1 DE4035960A1 DE4035960A DE4035960A DE4035960A1 DE 4035960 A1 DE4035960 A1 DE 4035960A1 DE 4035960 A DE4035960 A DE 4035960A DE 4035960 A DE4035960 A DE 4035960A DE 4035960 A1 DE4035960 A1 DE 4035960A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- endless conveyor
- mixture
- transfer plate
- wire
- wires
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/14—Details or accessories
- B07B13/16—Feed or discharge arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/04—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/04—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
- B07B13/05—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size using material mover cooperating with retainer, deflector or discharger
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Trennen unterschiedlich großer Gemischbestandteile ei
nes Feststoffgemisches, insbesondere von NE-Metalle ent
haltenden Gemischen.
Um die wertvollen NE-Metalle zurückzugewinnen, ist es be
kannt, ein Wechselmagnetfeld zu erzeugen, beispielsweise
mittels eines Induktors oder mittels eines Magnetrotors,
und die sogenannte Wirbelstromscheidung von nichtmagneti
sierbaren, elektrisch gut leitfähigen Metallen auszuführen.
Das Aufgabegut kann dabei über die Pole eines Wechselmagnet
felderzeugers geführt werden, beispielsweise auf einem För
dergurt oder im freien Fall. In den elektrisch leitfähigen
Bestandteilen der zu trennenden Mischung werden Wirbel
ströme induziert, die eigene, dem Erzeugerfeld entgegen
gerichtete Magnetfelder aufbauen und dadurch diese Bestand
teile durch elektromagnetische Kräfte relativ zu den übri
gen Bestandteilen der Mischung beschleunigen. Durch Wirbel
stromscheidung lassen sich nichtferromagnetische, elek
trisch gut leitfähige Stoffe, wie Aluminium und Kupfer, aus
NE-Feststoffgemischen und NE-Metall-/Nichtmetall-Feststoff
gemischen, wie Autoshredderschutt, Elektronikschrott oder
dgl. aussondern. Falls diese Mischungen ferromagnetische
Teile enthalten, kann der Wirbelstromscheidung eine Magnet
scheidung vorgeschaltet werden, um ferromagnetische Teile
vorab zu entfernen. Zweckmäßig werden außerdem der Wirbel
stromscheidung andere Sortier- und Klassierstufen vorge
schaltet, weil sich eine möglichst weitgehende Voranreiche
rung und Fraktionierung der aufgegebenen Feststoffmischung
positiv auf den Trennerfolg und die Durchsatzleistung des
Wirbelstromscheiders auswirken.
Bei der vorbereitenden Siebklassierung eines vorzerkleiner
ten Feststoffgemisches, insbesondere beim Absieben einer
Gemischfraktion kleiner als 20 mm, gelangen vor allem auch
zahlreiche 30 bis 70 mm lange, dünne Drahtstücke aus Kabeln
od. dgl. durch die 20 mm oder kleineren Sieböffnungen. Diese
Drahtstücke bestehen zwar ebenfalls aus wertvollem, zurück
zugewinnenden NE-Metall, in der Regel aus Kupfer, und wer
den bei einem durch die DE-OS 39 09 499 bekanntgewordenen
Wirbelstromscheider, der ein bis in die turbulente Zone des
Magnetfelderzeugers eintauchendes Scheitelblech aufweist,
mit in die NE-Metallfraktion übergeleitet; die Drahtstücke
wirken sich jedoch bei der nachfolgenden Sortierung des
NE-Metall-Gemisches in einer Sink-/Schwimm-Anlage störend
aus. Diese etwa 20 bis 70 mm langen Drahtstücke sind des
halb unerwünscht, weil sie in der Sink-/Schwimm-Anlage die
vorhandenen Siebe und Materialauslässe verstopfen.
Dort, wo im praktischen Betrieb Drähte bei der Weiterbehand
lung der NE(Nichteisen-)Metallfraktion unerwünscht sind,
z. B. um in nachgeschalteten Aufbereitungsanlagen, wie ins
besondere den genannten Sink-/Schwimm-Anlagen, Störungen
aufgrund von Verstopfungen zu vermeiden, werden hinsicht
lich des Trennergebnisses Kompromisse eingegangen, und zwar
derart, daß auf einen Teil der rückgewinnbaren NE-Metalle,
insbesondere Drähte, zugunsten eines gerade noch erträgli
chen Drahtanteils in der NE-Metallfraktion verzichtet wird.
Dies läßt sich bei einem Wirbelstromscheider durch die
Fördergeschwindigkeit des diesem das Materialgemisch zufüh
renden Förderers und/oder die Stellung des Trennsattels
beeinflussen. Dieser Kompromiß führt aber zu den nachfolgen
den, erheblichen Nachteilen: einerseits einem Verlust von
NE-Metallen und andererseits einer entsprechend NE-metall
haltigen Abfallfraktion. Damit sich die in der Abfall
fraktion enthaltenen Drähte und NE-Metalle rückgewinnen las
sen, bedarf es einer Trennung in einer aufwendigen Sink-
Schwimmanlage, um die wertvollen Bestandteile von dem dazu
im Verhältnis sehr viel größeren Abfallanteil abzuscheiden.
Eine Trennung durch nochmaliges Absieben kommt nicht in
Frage, weil z. B. in einer Gemischfraktion von 0 bis 20 mm
enthaltene, 30 bis 70 mm lange, dünne Drähte erfahrungsge
mäß größtenteils erneut durch die kleinen Sieböffnungen
fallen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Abtrennen solcher Drahtstücke aus ei
nem abgesiebten Feststoffgemisch der Korngröße unter 20 mm
oder aus einem bereits von den nichtmetallischen Anteilen
getrennten NE-Metallgemisch dieser Fraktion zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren erfindungsgemäß da
durch gelöst, daß zum Abtrennen von Drahtstücken, Stiften
od. dgl. aus einem mit Sieböffnungen unter 20 mm abgesiebtem
Feststoffgemisch das Feststoffgemisch mit in Förderrichtung
ausgerichteten Drahtstücken auf einem Endlosförderer einer
im Förderweg dem Endlosförderer unmittelbar nachgeordneten
Lücke zum Durchlassen körniger Materialteile zugefördert
wird, deren Mündungsweite kleiner als die kleinste abzu
trennende Drahtstücklänge ist. Wenn somit ein vorsortiertes
Materialgemisch, wie insbesondere als Vorbehandlungs- oder
als Nachbehandlungsstufe zu einer Wirbelstromscheidung, wo
bei unter einer Vorbehandlungsstufe zu verstehen ist, daß
zunächst die Drähte aus einem abgesiebten NE-Me
tall-/Draht-/Abfallgemisch separiert werden und danach das
verbleibende NE-Metall-/Abfallgemisch die Wirbelstromschei
dung durchläuft, in den Bereich der im Förderweg angeordne
ten Lücke gelangt, fallen die in ihren Abmessungen kleine
ren, körnigen Bestandteile (entweder NE-Metalle oder NE-Me
talle und Abfallbestandteile) durch die Lücke nach unten;
hingegen passieren die Drähte die Lücke und lassen sich
somit getrennt von den jeweils anderen Gemisch-Bestandtei
len sammeln.
Die Mündungsweite der Lücke bemißt sich hierbei - bezogen
auf das in aller Regel gekrümmte Kopfende des Endlosförde
rers - in radialer Richtung zum Abwurfbereich; sie braucht
nur geringfügig größer als das durch Absiebung erreichte,
in seiner Abmessung begrenzte, größte Korn zu sein. Zum
Ausrichten der Drähte kann eine dem Endlosförderer vorge
schaltete Vibrationsrinne (Schwingförderer) mit Längsrillen
versehen sein, in die sich die aufgrund der Schwingungen in
Längsrichtung ausrichtenden Drähte legen. Ein Ausrichten
der Drähte ergibt sich auch beim Überleiten des Feststoffge
mischs von dem vorgeschalteten Zuförderer, wie eine Vibra
tionsrinne, auf den Endlosförderer, denn in der Regel tref
fen nicht beide Drahtenden gleichzeitig auf den Endlosförde
rer auf. Das den Endlosförderer zuerst erreichende Drahten
de wird somit schon in Förderrichtung transportiert, ehe
das andere Drahtende den Endlosförderer erreicht; das bedeu
tet, daß die Drähte auf dem Endlosförderer ausgerichtet
werden. Aufgrund der schnelleren Geschwindigkeit des Endlos
förderers wird dieser Effekt noch gesteigert, da die auf
dem Endlosförderer aufliegenden Drahtenden voreilend be
schleunigt werden. Schließlich könnten auch sehr spitze
Richtanschläge von oben in den Materialstrom eintauchen und
die Drähte ausrichten, ohne einen Stau hervorzurufen.
Bei einer Vorrichtung zum Trennen des erwähnten, abgesieb
ten Feststoffgemisches befindet sich die Lücke zwischen
einem Endlosförderer und einem Überleitblech, das vorzugs
weise so angeordnet ist, daß die größten körnigen Bestand
teile der Siebfraktion gerade zwischen Endlosförderer und
Überleitblech hindurchpassen, läßt sich das Trennergebnis
begünstigen. Denn am Ende des Endlosförderers abgeworfene
Drähte werden dann nicht etwa in Materialflußrichtung vor
dem Überleitblech herabfallen, sondern die Lücke vor dem
Überleitblech überbrücken und zur weiter hinten liegenden
Draht-Sammelstelle geleitet.
Es empfiehlt sich, daß das Überleitblech nahe der Material
abwurflinie endet. Hingegen ist die Mündungsweite, d. h. der
von der Krümmung des Kopfendes des Endlosförderers in radi
aler Richtung zur Oberkante des Überleitbleches gemessene
Abstand der Lücke abhängig vom Korngrößenbereich und nur
wenig größer als die größte vorkommende Korngröße. Die
Materialabwurflinie ist dann erreicht, wenn das zugeführte
körnige Materialgemisch auf einer am Abwurfende des Endlos
förderers, d. h. in seinem Umlenkbereich ausgebildeten ge
krümmten Linie schwerkraftbedingt gerade ins Rutschen oder
Fallen kommt und sich von dem Förderer ablöst. Das Überleit
blech ragt somit weit nach oben und verhindert, daß die
NE-Metalle oder NE-Metalle und Abfallmaterial in den Ableit
weg für die Drähte eindringen und sich mit diesen vermi
schen. Je nach Fördergeschwindigkeit fallen die körnigen
Materialanteile im wesentlichen senkrecht nach unten, bevor
sie überhaupt Gelegenheit hatten, in eine Wurfparabel über
zugehen, oder sie treffen auf die ihnen zugewandte Seite
des Überleitblechs auf und prallen von dort ab. Die abzu
trennenden Drähte können hingegen aufgrund ihres längenbe
dingten, späteren Abkippens nicht durch die im Vergleich
zur Drahtlänge sehr viel engere Mündung der Lücke nach
unten durchfallen; sie überbrücken die Mündungsweite der
Lücke zwischen dem Abwurfende des Endlosförderers und der
Oberkante des Überleitbleches und werden über das Überleit
blech als eine Art Rutsche gezielt zu der Draht-Sammel
stelle geleitet.
Bei einem Endlosförderer mit vorzugsweise variablen Ge
schwindigkeiten läßt sich die für die Wurfparabeln mitent
scheidende Fördergeschwindigkeit an die jeweilige Gemisch
zusammensetzung anpassen.
Es empfiehlt sich, daß der Endlosförderer einen angetrie
benen, zumindest am Aufgabe- und am Abwurfende über Umlenk
trommeln geführten Fördergurt aufweist. Wenn die Umlenk
trommel am Abwurfende des Endlosförderers als Bezugspunkt
für die Lage der Oberkante des Überleitbleches herangezogen
wird, kann die Oberkante deutlich oberhalb der Horizon
talachse der Umlenktrommel liegen. So ließe sich bei be
kannten Wirbelstromscheidern, die einen um Trommeln umlau
fenden Fördergurt und einen in der vorderen Trommel angeord
neten Wechselmagnetfelderzeuger besitzen sowie außerdem ei
nen vor der vorderen Umlenktrommel angeordneten, weit nach
oben hochgezogenen Trennsattel aufweisen, unter Berücksich
tigung der der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnisse ei
ne erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abtrennen von Drähten
dadurch ermöglichen, daß ein magnetisch bereits abgeschie
denes Materialgemisch oder ein abgesiebtes, noch sowohl
NE-Metalle und Drahtstücke als auch Abfallmaterial enthal
tendes Materialgemisch in einem separaten Arbeitsgang über
den dann allerdings abgeschalteten, d. h. keine Wirbelströme
erzeugenden Scheider geführt wird, der sich somit als Draht
abscheider verwenden läßt. Außerdem ist es völlig abwei
chend von den bekannten Wirbelstromscheidern mit hochgezo
genem Scheitelblech, bei denen Drahtstücke und NE-Metalle
in dieselbe Gemischfraktion gelangen, was es mit der Erfin
dung gerade zu vermeiden gilt, erforderlich, zwischen dem
Endlosförderer und dem Überleitblech eine so kleine Mün
dungsweite vorzusehen, die nur geringfügig (etwa 2 mm)
größer ist, als das bekannte, größte Korn (20 mm) des
abgesiebten Materialgemischs. Um einen durchlaufenden Be
trieb zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, einem bekann
ten Wirbelstromscheider eine erfindungsgemäße Trennvorrich
tung nachzuschalten oder auch vorzuschalten.
Wenn das - vorteilhaft mehrteilige - Überleitblech verstell
bar ist, z. B. in seiner Neigungs- oder Höhenlage ein
stellbar, und auch horizontal zu verschieben ist, ergeben
sich auf einfache Weise an die jeweilige Betriebssituation
anzupassende Einstellmöglichkeiten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in
der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
näher erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abtrennen
von Drähten aus einem Materialgemisch, in schema
tischer Seitenansicht; und
Fig. 2 das Abwurfende der Trennvorrichtung gemäß Fig. 1,
als Einzelheit vergrößert dargestellt.
Bei einer im Rahmen der Erfindung bevorzugten Vorrichtung
besteht ein Endlosförderer 1 aus einem endlos umlaufenden
Fördergurt 2, der am Aufgabe- und am Abwurfende 3, 4 über
Umlenktrommeln 5, 6 geführt wird. Die am Aufgabeende 3 an
geordnete, hintere Umlenktrommel 5 ist mit einem Antrieb
(Trommelmotor) versehen, über den sich die Fördergeschwin
digkeit des Fördergurtes 2 variabel einstellen läßt.
Dem Endlosförderer 1 schließt sich am Abwurfende 4 ein Über
leitblech 7 an, das mehrstückig ausgebildet ist und aus
einem Tragrahmen 8 und einer damit in Richtung des Doppel
pfeils 9 verschwenkbaren Platte 11 besteht. Die Oberkante
12 des Uberleitbleches 7 bzw. der Platte 11 verläuft weit
oberhalb der horizontalen Mittelachse 13 der vorderen Um
lenktrommel 6; das Überleitblech 7 endet in der Höhe nahe
der - in Fig. 1 schematisch dargestellten - Materialabwurf
linie 14 an der vorderen Umlenktrommel 6. Die - sich je
nach Materialzusammensetzung und Geschwindigkeit des Förder
gurtes 2 in Umfangsrichtung der Trommel 6 verlagernde -
Materialabwurflinie 14 befindet sich etwa dort, wo ein
von dem Fördergurt 2 transportiertes Materialgemisch 15 im
Bereich der Umlenktrommel 6 schwerkraftbedingt gerade ins
Rutschen oder Fallen kommt und sich von dem Fördergurt 2
ablöst. Die Oberkante 12 des Überleitbleches 7 erstreckt
sich mit einem eine Lücke 16 definierenden Abstand vom
Kopf- bzw. Abwurfende 4 des Endlosförderers 1, wobei der
bezogen auf die Krümmung der vorderen Umlenkrolle 6 bzw.
des Fördergurtes 2 in radialer Richtung zur Oberkante 12
der Platte 11 des Überleitbleches 7 gemessene Abstand der
Mündungsweite der Lücke 16 entspricht; die Mündungsweite
der Lücke 16 ist kleiner als in dem Materialgemisch 15
enthaltene Drähte 17 (vgl. Fig. 2) und größer als in dem
vorsortierten Materialgemisch 15 außerdem enthaltene, körni
ge NE-Metalle 18. Das zumindest der Breite des Fördergurtes
2 entsprechende Überleitblech 7 kann - neben der Schwenkver
stellung gemäß Pfeil 9 - außerdem horizontal in Richtung
des Doppelpfeiles 19 und in der Höhe in Richtung des
Doppelpfeils 21 verstellt werden und erlaubt somit variab
le, an die jeweiligen Betriebsbedingungen angepaßte Ein
stellpositionen.
Zum Abtrennen von Drähten 17 aus einem vorsortierten, neben
den Drähten noch NE-Metalle 18 enthaltenden Materialgemisch
15 wird das Materialgemisch 15 auf eine als Zuführförderer
ausgebildete Vibrationsrinne 22 aufgegeben. Während des
Transportes in Förderrichtung 23 wird das Materialgemisch
15 in der Höhe und der Breite auf der Vibrationsrinne 22
vergleichmäßigt, und gleichzeitig werden die Drähte 17 in
Längsrichtung ausgerichtet; damit die Drähte 17 ihre aus
gerichtete Lage beibehalten, kann die Vibrationsrinne 22
mit Längsrillen versehen sein. Die in Förderrichtung 23
geneigte Vibrationsrinne 22 gibt das Materialgemisch 15 aus
geringer Höhe auf den Fördergurt 2 des Endlosförderers 1
ab. Sollten Drähte 17 zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausge
richtet sein, tritt folgendes ein: beim Herabfallen der
Drähte 17 von der Vibrationsrinne 22 auf den Fördergurt 2
treffen nicht beide Enden des Drahtes 17 gleichzeitig auf
den Fördergurt 2 auf. Das den Fördergurt 2 erreichende
Drahtende wird somit schon in Förderrichtung transportiert,
ehe das andere Drahtende den Fördergurt 2 erreicht, so daß
auch auf diese Weise ein Ausrichten der Drähte bewirkt
wird. Die Geschwindigkeit des Fördergurtes 2 ist größer als
die Fördergeschwindigkeit der Vibrationsrinne 22, so daß
sich die Schichthöhe des Materialgemisches 15 durch die
Übergabe auf den Fördergurt 2 bis zur einschichtigen Lage
weiter verringert.
Das Materialgemisch 15 wird mittels des Fördergurtes 2 bis
weit über den Scheitelpunkt (vgl. die Vertikale 25) der
Umlenktrommel 6 hinaustransportiert. Beim Erreichen der Ma
terialabwurflinie 14 gerät das Materialgemisch 15 ins Fal
len bzw. Rutschen und löst sich von dem Fördergurt 2 ab.
Während die kleinstückigen NE-Metalle 18 durch die Lücke 16
zwischen dem Überleitblech 7 und dem Fördergurt 2 auf einer
im wesentlichen vertikalen Wurfparabel 26 (vgl. Fig. 2),
nach unten durchfallen, passieren hingegen die Drähte 17
unbehelligt die Lücke 16 (vgl. Fig. 2). Aufgrund ihrer
Länge überbrücken die Drähte 17 nämlich die Lücke 16 und
werden von der Oberkante 12 der Platte 11 des Überleit
bleches 7 auf die - in Transportrichtung 23 gesehen - hin
tere Seite des Überleitbleches 7 (bzw. der Platte 11) über
gehoben, wo sie im wesentlichen auf der Rückseite 27 der
Platte 11 nach unten rutschen, wie mit dem Pfeil 28 in Fig.
2 verdeutlicht.
Auf jeden Fall wird mittels des mit seiner Oberkante 12 nur
wenig entfernt von der Außenfläche des Fördergurtes 2 in
etwa im Bereich der Materialabwurflinie 14 endenden Über
leitbleches 7 (bzw. Platte 11) eine saubere Trennung der
Drähte 17 von den NE-Metallen 18 erreicht. Denn während die
Drähte 17 die enge Lücke 16 zwischen dem Fördergurt 2 und
der Oberkante 12 des Uberleitbleches 7 unbehelligt pas
sieren und damit in einen in Transportrichtung 23 gesehen
hinter dem Uberleitblech 7 angeordneten Draht-Sammelbehäl
ter 29 gelangen, fallen die NE-Metalle 18 durch die Lücke
16 im wesentlichen vertikal (vgl. die Wurfparabel 26 in
Fig. 2) nach unten und gelangen - in Förderrichtung 23
gesehen - vor dem Überleitblech 7 in einen dort angeord
neten NE-Metall-Sammelbehälter 31.
Claims (8)
1. Verfahren zum Trennen unterschiedlich großer Gemisch
bestandteile eines Feststoffgemisches, insbesondere
von NE-Metalle enthaltenden Gemischen, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Abtrennen von Drahtstücken, Stiften
od. dgl. aus einem mit Sieböffnungen unter 20 mm abge
siebtem Feststoffgemisch das Feststoffgemisch mit in
Förderrichtung ausgerichteten Drahtstücken auf einem
Endlosförderer einer im Förderweg dem Endlosförderer
unmittelbar nachgeordneten Lücke zum Durchlassen körni
ger Materialteile zugeführt wird, deren Mündungsweite
kleiner als die kleinste abzutrennende Drahtstücklänge
ist.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lücke
(16) zwischen dem Endlosförderer (1) und einem Über
leitblech (7) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die größten körnigen Bestandteile der Siebfraktion
gerade zwischen Endlosförderer (1) und Überleitblech
(7) hindurchpassen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Überleitblech (7) nahe der Material
abwurflinie (14) des Endlosförderers (1) endet.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Überleitblech
(7) verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Überleitblech
(7) mehrteilig ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 6, gekennzeichnet durch variable Geschwindigkeiten
des Endlosförderers (1).
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosförderer
(1) einen angetriebenen, zumindest am Aufgabe- und am
Abwurfende (3, 4) über Umlenktrommeln (5, 6) geführten
Fördergurt (2) aufweist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035960A DE4035960A1 (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemisches |
| FR9113732A FR2668961A1 (fr) | 1990-11-12 | 1991-11-07 | Procede et dispositif pour la separation des constituants de grosseurs differents d'un melange de solides. |
| GB9123786A GB2250219A (en) | 1990-11-12 | 1991-11-08 | Separating solids |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035960A DE4035960A1 (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemisches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4035960A1 true DE4035960A1 (de) | 1992-05-14 |
Family
ID=6418110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4035960A Withdrawn DE4035960A1 (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemisches |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4035960A1 (de) |
| FR (1) | FR2668961A1 (de) |
| GB (1) | GB2250219A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4307138A1 (de) * | 1993-03-06 | 1994-09-08 | Seichter Gmbh | Fördereinrichtung für Schüttgut |
| DE19754226A1 (de) * | 1997-12-06 | 1999-06-10 | Volkswagen Ag | Vorrichtung und Verfahren zur Abtrennung von festen Fremdkörpern aus einem flüssigen, pastösen, plastischen oder feinkörnigen Gut |
| DE10260495A1 (de) * | 2002-12-21 | 2004-07-15 | Happle Maschinenfabrik Anlagenbau Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Fraktionierung von langgestreckte Gegenstände enthaltendem Abfall |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998034737A1 (en) * | 1997-02-07 | 1998-08-13 | Industrial Research Limited | Method and apparatus for removing lumps or agglomerates from granular or powdered material |
| NL2001431C2 (nl) | 2008-04-02 | 2009-10-05 | Univ Delft Tech | Werkwijze voor het scheiden van een afvalstroom. |
| GB2465984A (en) * | 2008-12-03 | 2010-06-09 | Buhler Sortex Ltd | Adjustable separator element |
| ES2425338T3 (es) | 2010-07-28 | 2013-10-14 | Inashco R&D B.V. | Aparato de separación |
| NL2006306C2 (en) | 2011-02-28 | 2012-08-29 | Inashco R & D B V | Eddy current seperation apparatus, separation module, separation method and method for adjusting an eddy current separation apparatus. |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD105750A1 (de) * | 1973-06-20 | 1974-05-12 | ||
| GB2055308A (en) * | 1979-07-28 | 1981-03-04 | Driver Southall | Material grading apparatus |
| US4546886A (en) * | 1982-08-10 | 1985-10-15 | Macmillan Bloedel Limited | Method and apparatus for sorting elongate articles |
| GB8321684D0 (en) * | 1983-08-11 | 1983-09-14 | Bicc Plc | Classifying particles |
| GB2163974A (en) * | 1984-06-13 | 1986-03-12 | Mmd Design & Consult | Separation apparatus |
| NL8501251A (nl) * | 1985-05-02 | 1986-12-01 | Backus Sormac | Sorteerinrichting. |
| SU1459741A1 (ru) * | 1987-01-16 | 1989-02-23 | Предприятие "Уралтехэнерго" Производственного Объединения По Наладке,Совершенствованию Технологии И Эксплуатации Электростанций И Сетей "Союзтехэнерго" | Устройство дл перемещени сыпучего материала |
| FR2641207A1 (fr) * | 1989-01-05 | 1990-07-06 | Canas Dominique | Aligneur-trieur de produits oblongs en deux categories |
-
1990
- 1990-11-12 DE DE4035960A patent/DE4035960A1/de not_active Withdrawn
-
1991
- 1991-11-07 FR FR9113732A patent/FR2668961A1/fr active Pending
- 1991-11-08 GB GB9123786A patent/GB2250219A/en not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4307138A1 (de) * | 1993-03-06 | 1994-09-08 | Seichter Gmbh | Fördereinrichtung für Schüttgut |
| DE19754226A1 (de) * | 1997-12-06 | 1999-06-10 | Volkswagen Ag | Vorrichtung und Verfahren zur Abtrennung von festen Fremdkörpern aus einem flüssigen, pastösen, plastischen oder feinkörnigen Gut |
| DE10260495A1 (de) * | 2002-12-21 | 2004-07-15 | Happle Maschinenfabrik Anlagenbau Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Fraktionierung von langgestreckte Gegenstände enthaltendem Abfall |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2668961A1 (fr) | 1992-05-15 |
| GB9123786D0 (en) | 1992-01-02 |
| GB2250219A (en) | 1992-06-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0898496B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur teilchenseparation mit einem rotierenden magnetsystem | |
| DE69308025T2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum trennen von wiederverwertbarem material | |
| DE3407326C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen elektrisch leitfähiger Nichteisenmetalle | |
| DE19945038C1 (de) | Sortieranordnung für Partikel unterschiedlicher Größenausdehnung | |
| DE102009056717A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Trennung von unterschiedlich elektrisch leitfähigen Partikeln | |
| DE4035960A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlich grosser gemischbestandteile eines feststoffgemisches | |
| DE19634802A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Teilchenseparation mit einem rotierenden Magnetsystem | |
| EP0389767B1 (de) | Vorrichtung zum Abtrennen von nichtmagnetisierbaren Metallen aus einem Feststoffgemisch | |
| EP0550867A1 (de) | Vorrichtung zum Abtrennen von nichtmagnetisierbaren Metallen aus einem Feststoffgemisch | |
| DE2611264B2 (de) | Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge | |
| EP0579966A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen nichtmagnetisierbarer Metalle aus einem Gemisch | |
| DE4413288C2 (de) | Vorrichtung zur Selektion von Bauschutt | |
| DE102022104606B3 (de) | Pulverscheideanlage und verfahren zur abscheidung der ferromagnetischen fraktion eines pulvers von dessen nicht-ferromagnetischer fraktion | |
| DE19629110C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von feinteiligen Stoffgemischen mittels eines magnetischen Feldes | |
| DE9204985U1 (de) | Vorrichtung zum Sortieren der wiederverwendbaren Wertstoffe von Kunststoff- und Verbundabfällen im dualen Entsorgungssystem | |
| DE19932480C1 (de) | Trennanlage und Verfahren zur Auftrennung einer NE-Metalle enthaltenden Fraktion aus einer Elektrikschrottaufbereitung | |
| DE4217480C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Sortierung von Gewerbemüll | |
| DE102006021558B4 (de) | Anlage zur kombinierten Siebung und Nichteisenmetallscheidung | |
| DE4238988C2 (de) | Vorrichtung zum Abtrennen von Metallen aus einem durch ein Magnetfeld geführten Gemisch | |
| EP3921084A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen von aufgabegut | |
| DE3324926A1 (de) | Siebvorrichtung | |
| DE2632210A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen von magnetisierbarem und nichtmagnetisierbarem material, insbesondere bei der abfallaufbereitung | |
| DE4344832A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Farbsortierung zum Sortieren und Rückgewinnen von Bruchglas | |
| DE3423866A1 (de) | Vorrichtung zum abtrennen nicht magnetisierbarer metallteile aus einem nicht ferromagnetischen feststoffgemisch | |
| DE4401352A1 (de) | Aufbereitungsanlage für verunreinigten Bauschutt |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |