DE4034277A1 - Rotor fuer miniaturmotoren - Google Patents
Rotor fuer miniaturmotorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein Rotoren für
Miniaturmotoren oder Rotorkernminiaturmotoren, bei
denen Vorsprünge oder Warzen, die aus einem isolie
renden Material wie beispielsweise Kunstharz herge
stellt sind, auf dem Konstruktionsteil des Kommu
tators, an dem die Kommutatorsegmente oder -lamellen
angebracht sind, vorgesehen sind, wobei der Kommutator
oder Stromwender durch Preßpassung der Positionierungs
vorsprünge in entsprechende auf der Seitenfläche des
Rotorkerns ausgebildete Positionierungsnuten oder
-schlitze fest eingepaßt sind.
Ein aus dem Stand der Technik bekannter Kommu
tator (Fig. 5) ist aus isolierendem Material, bei
spielsweise aus Kunstharz, hergestellt und umfaßt eine
Öffnung oder ein Loch 2 zur Einführung der Motorwelle.
Kommutatorlamellen oder -stege 3 sind auf einer Seite
des dem Kommutator eigenen Tragkörpers oder Konstruk
tionsteil 1 angebracht, d. h. direkt am Kommutator,
und es sind mehrere Positionierungsvorsprünge oder
-stifte 4 auf der anderen Seite des Kommutatorkörpers 1
derart ausgebildet, daß sie vom Körper 1 weg nach außen
vorstehen. Die Fig. 5(A) zeigt eine Vorderansicht
eines solchen Kommutators und die Fig. 5(B) zeigt den
Kommutator von unten. Die Bezugszahl 5 zeigt die Vor
sprungbasis- oder -bodenfläche an und 6 bezeichnet
jeweils einen Kommutatoranschluß.
Der zugehörige Rotor des bekannten Miniaturmotors
umfaßt einen Rotorkern 8, der durch Preßsitzpassung
(eine Kerbfügung von genuteten Kerbblechen) von Blech
paketkernen in eine Welle 7 ausgebildet ist, wie aus
den Fig. 6(A) und 6(B) hervorgeht. Die Fig. 6(A)
zeigt eine Vorderansicht des Rotorkerns oder Läufer
kerns aus der Richtung der Welle 7 gesehen, und die
Fig. 6(B) zeigt eine teilweise seitliche Ansicht vom
Rotorkern. Wie aus Fig. 6(A) hervorgeht, sind mehrere
Positionierungsnuten 9, in die mehrere Positionierungs
vorsprünge 4 durch eine Preßsitzpassung eingefügt sind,
auf der Seitenfläche des Rotorkerns 8 ausgebildet.
Der Kommutator wird fest an die Welle 7 angepaßt,
indem die Welle 7 in die Welleneinführungsöffnung 2
eingeführt wird und die Positionierungsvorsprünge durch
Preßsitzpassung und Verkörnen, Verstemmen, Verkerben
oder Vernieten (staking) in die Positionierungsnuten 9
eingefügt werden. Dieser Zustand ist in Fig. 7 und 8
dargestellt. Dabei ist in Fig. 7 ein Beispiel aus dem
Stand der Technik dargestellt, bei dem der Rotor für
den Miniaturmotor mit einer Harzbeschichtung oder einem
Harzüberzug 12 versehen ist, der unter Ausnahme der
Umfangsfläche des Rotorkerns auf dessen Oberflächen
bereich ausgebildet ist. Dabei ist der Kommutator in
einer solchen Stellung und Lage fest angepaßt, bei der
die Vorsprungbasis 5 in Kontakt mit der Seitenfläche
des Rotorkerns 8 gebracht ist. Demgegenüber zeigt
Fig. 8 einen Rotor für Miniaturmotoren, bei dem ein
isolierender Kern 10 auf die Seitenfläche des Rotorkerns
8 gepaßt ist, und der Kommutator ist in diesem Fall in
einer solchen Stellung fest angepaßt, bei der die Vor
sprungbasis 5 in Kontakt mit dem isolierenden Kern 10
gebracht ist. Der isolierende Kern besteht aus einer
Platte oder Scheibe, die so ausgebildet ist, daß sie
die Stirnfläche des Rotorkerns 8 bedeckt.
Darüber hinaus besteht der Rotor für Miniaturmoto
ren in bekannter Weise aus Rotorwicklungen (nicht dar
gestellt), die auf der Harzbeschichtung 12 (Fig. 7)
oder dem Rotorkern 8 und dem isolierenden Kern 10
(Fig. 8) gewickelt sind, wobei die Enden der Rotorwick
lungen mit den Kommutatoranschlüssen 6 verbunden sind.
In den Rotoren gemäß dem Stand der Technik der in
den Fig. 5 bis 8 gezeigten Art, unterscheidet sich der
Abstand vom linken Ende (in den Fig. 7 und 8) der
Welle 7 bis zur seitlichen Oberfläche des Rotorkerns 8
(dieser Abstand wird im folgenden als Positionierungs
länge bezeichnet) beim Rotor der Fig. 7, bei dem die
Harzbeschichtung 12 vorgesehen ist, und beim Rotor der
Fig. 8, bei dem der isolierende Kern 10 angebracht ist,
wobei dies durch A1 und A2 in den Zeichnungen angezeigt
ist. Der Unterschied in der Positionierungslänge ruft
eine Verschiebung der Position oder Lage der Kommutator
lemellen 3 hervor. Um eine solche Verschiebung oder
Versetzung der Position der Kommutatorlamellen 3 zu
verhindern, müssen zwei unterschiedliche Arten von
Rotorkernen 8 vorgesehen werden, die jeweils unterschied
liche Dicken der Blechpaketkerne aufweisen.
Beim Stand der Technik gemäß Fig. 7 ist der
Kommutator in einer solchen Stellung fest angepaßt, daß
die Vorsprungbasisfläche 5 die seitliche Oberfläche
des Rotorkerns 8 kontaktiert.
Andererseits ist der Kommutator in Fig. 8 in einer
solchen Stellung fest angepaßt, daß die Vorsprungbasis
fläche 5 den isolierenden Kern 10 kontaktiert.
Um dafür zu sorgen, daß die Position der Kommu
tators gemäß dem Stand der Technik aus Fig. 7 und dem
aus Fig. 8 übereinstimmt, muß die Beziehung zwischen
der Positionierungslänge A1 gemäß Fig. 7 und der Posi
tionierungslänge A2 gemäß Fig. 8 so beschaffen sein,
daß gilt: A2 = A1 + P, wobei P die Dicke des isolieren
den Kerns 10 ist.
Wie oben bereits erwähnt, müssen bei der Herstellung
des Rotors dieser beiden bekannten Miniaturmotoren zwei
Arten von Rotorkernen hergestellt und bereitgehalten
werden, je nachdem, ob eine Harzbeschichtung auf den
Rotorkern aufgebracht wird oder ein isolierender Kern
angepaßt wird. Hierdurch ergaben sich Schwierigkeiten
bei der Verbesserung der Produktivität.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, einen Rotor für Miniaturmotoren anzugeben,
bei dem diese Probleme beseitigt sind. Dabei soll es
erfindungsgemäß möglich sein, einen Rotorkern mit
Blechpaketkernen der gleichen Dicke und demselben
Kommutatorkonstruktionsteil oder -tragkörper sowohl
für den Fall einer Harzbeschichtung der seitlichen
Oberfläche des Rotorkerns als auch der Anbringung eines
isolierenden Kerns zu verwenden.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Darüber hinaus wird beim erfindungsgemäßen
Rotor für Miniaturmotoren gewährleistet, daß die
gegenseitige winkelmäßige Positionierung zwischen
Rotorkern und Kommutatorkörper sich auch dann nicht
ändert, wenn derselbe Rotorkern und derselbe
Kommutatorkörper in beiden Fällen verwendet werden.
Diese und andere Vorteile der Erfindung gehen
aus der folgenden Beschreibung von Figuren hervor,
an Hand derer die Erfindung näher erläutert wird.
Es zeigt
Fig. 1A eine Ansicht von vorn auf einen
Kommutator gemäß der Erfindung,
Fig. 1B eine Ansicht von unten auf diesen
Kommutator,
Fig. 2A eine Ansicht von vorn auf einen
Rotorkern gemäß der Erfindung, welcher nur aus
einem Rotorkern besteht,
Fig. 2B eine Ansicht von vorn auf einen Rotor,
auf dem ein isolierender Kern mit erfindungsgemäßen
Merkmalen befestigt ist,
Fig. 3 eine seitliche Ansicht des wesentlichen
Teils eines Rotorkerns mit erfindungsgemäßen Merk
malen, der nur einem Rotorkern besteht,
Fig. 4 eine seitliche Ansicht des wesentlichen
Teils eines erfindungsgemäßen Rotorkerns, an dem ein
isolierender Kern befestigt ist,
Fig. 5A eine Ansicht von vorn auf einen Kommu
tator aus dem Stand der Technik,
Fig. 5B eine Ansicht von unten auf diesen
Kommutator,
Fig. 6A eine Ansicht von vorn auf einen Rotor
kern gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 6B eine teilweise seitliche Ansicht
dieses Rotorkerns, und
Fig. 7 und 8 zwei Beispiele aus dem Stand
der Technik, bei denen der Kommutator der Miniatur
motoren fest angepaßt ist.
In den Fig. 1 bis 4 bezeichnet die Bezugszahl 1
ein dem Kommutator eigenes Konstruktionsteil bzw.
dessen Tragkörper, der aus isolierendem Material her
gestellt ist. 2 bezeichnet eine Welleneinführungs
öffnung 3 eine Kommutatorlamelle, 4-1 einen langen
Positionierungsvorsprung oder -stift, 4-2 und 4-3
kurze Positionierungsvorsprünge, 5 eine Vorsprung
basis, 6 ein Kommutatorsegment bzw. einen Kommutator
anschluß, 7 eine Welle, 8 einen Rotorkern, 9 eine
Positionierungsnut, die am Rotorkern 8 vorgesehen ist,
10 einen isolierenden Kern, der auf die seitliche
Oberfläche des Rotorkerns 8 angepaßt ist, um die
nicht dargestellten Rotorwicklungen zu schützen, 11-1
bis 11-3 Positionierungsnuten, die am isolierenden
Kern 10 vorgesehen sind, und 12 eine Harzbeschichtung
(beispielsweise eine Kunstharzbeschichtung).
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist der Kommutator
gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung im
wesentlichen denselben Aufbau wie der aus dem Stand der
Technik gemäß Fig. 5 auf, wobei lediglich die Positio
nierungsvorsprünge sich konstruktionsmäßig unterscheiden.
Der erfindungsgemäße Kommutator weist einen Positionie
rungsvorsprung 4-1 auf, der eine größere Länge als die
beiden übrigen Positionierungsvorsprünge 4-2 und 4-3
aufweist, die dieselbe Länge aufweisen, welche der
Dicke P des isolierenden Kerns 10 entspricht.
Auf dem Rotorkern 8 der Erfindung ist eine Posi
tionierungsnut 9 nur an einer einzigen Stelle vorge
sehen, wie aus Fig. 2A hervorgeht, wobei diese Nut
dem langen Positionierungsvorsprung 4-1 entspricht.
Das Ausführungsbeispiel in Fig. 3 ist ein Rotor
für Miniaturmotoren, auf den eine Harzbeschichtung 12
oder ein Harzüberzug 12 aufgebracht ist, wobei die
äußere Umfangsfläche des Rotorkerns ausgespart ist.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist derart be
schaffen, daß der Kommutator fest angepaßt und ange
bracht wird, indem die Welle 7 in die Welleneinfüh
rungsöffnung 2 des Kommutators auf Fig. 1 eingeführt
wird und der lange Positionierungsvorsprung 4-1 so
weit durch eine Preßsitzpassung in die Positionie
rungsnut 9 eingefügt wird, bis die Spitzen der kurzen
Positionierungsvorsprünge 4-2 und 4-3 die seitliche
Oberfläche des Rotorkerns 8 erreichen.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 zeigt
einen Rotor für Miniaturmotoren gemäß der Erfindung,
bei dem ein isolierender Kern 10 auf die seitliche
Oberfläche des Rotorkerns 8 gepaßt ist. Auf dem iso
lierenden Kern 10 sind Positionierungsnuten 11-1 bis
11-3 (Fig. 2B) vorgesehen, die einmal dem langen
Positionierungsvorsprung 4-1 und zum anderen den
kurzen Positionierungsvorsprüngen 4-1 und 4-3 ent
sprechen. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4
wird der Kommutator fest angepaßt, indem die Welle
in die Welleneinführungsöffnung des Kommutators aus
Fig. 1 eingeführt wird, der lange Positionierungs
vorsprung 4-1 und die kurzen Positionierungsvor
sprünge 4-2 und 4-3 durch die Positionierungsnuten
11-1 bis 11-3 geführt werden und der lange Positio
nierungsstift 4-1 so weit in die Positionierungs
nut 9 mit Preßsitz hineingedrückt wird, bis die
Spitze der kurzen Positionierungsvorsprünge 4-2 und
4-3 die seitliche Oberfläche des Rotorkerns 8 er
reichen. Da der isolierende Kern 10 gemäß dem Aus
führungsbeispiel der Fig. 4 die Positionierungs
nuten 11-1 bis 11-3 umfaßt, die dem langen Positio
nierungsvorsprung 4-1 und den kurzen Positionie
rungsvorsprüngen 4-2 und 4-3 entsprechen, sind nicht
nur der lange Positionierungsvorsprung, sondern
darüber hinaus auch die kurzen Positionierungsvor
sprünge in Eingriff mit Positionierungsnuten. Dies
trägt dazu bei, daß die Stellung des Kommutators in
Drehrichtung stabilisiert wird.
Wie oben erläutert wurde, wird der Kommutator
dadurch fest angepaßt, daß die Spitzen der kurzen
Positionierungsvorsprünge 4-2 und 4-3 in Berührung
mit der seitlichen Oberfläche des erfindungsgemäßen
Rotorkerns 8 gebracht werden. Hierdurch wird gewähr
leistet, daß die Positionierungslänge A im Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 4 genau so groß ist wie die
Positionierungslänge A im Ausführungsbeispiel der
Fig. 3, bei dem der Rotorkern 8 mit einer Harzbe
schichtung 12 versehen ist. Infolgedessen ermöglicht
die Erfindung, einen Rotorkern derselben Dimensionie
rungen unabhängig davon zu verwenden, ob auf dem Rotor
kern eine Harzbeschichtung angebracht wird oder ob an
die seitliche Oberfläche des Rotorkerns 8 ein isolie
render Kern angepaßt wird.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Länge
der kurzen Positionierungsvorsprünge 4-2 und 4-3
gleich der Dicke P des isolierenden Kerns 10. Jedoch
ist die Erfindung nicht auf eine solche Auslegung
beschränkt. Die längs der kurzen Positionierungsvor
sprünge 4-2 und 4-3 kann darüber hinaus geringfügig
länger als die Dicke P des isolierenden Kerns 10 sein.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, er
möglicht die Erfindung, die Produktivität bei der
Herstellung von Rotoren für Miniaturmotoren zu
verbessern, weil Rotorkerne derselben Größenauslegung
für Miniaturmotoren unterschiedlicher Spezifikationen,
d. h. für Miniaturmotoren, die mit Harzbeschichtung
versehene Rotorkerne aufweisen, oder für Miniatur
motoren mit einem am Rotorkern angepaßten isolierenden
Kern verwendet werden können.
Die Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungs
beispiele beschränkt, sondern läßt zahlreiche Änderungen
zu, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen
oder von der Erfindungsidee abzuweichen. So sind andere
Ausführungsbeispiele mit im Rotorkern 8 ausgebildeten
Positionierungsnuten 9 denkbar, deren Anzahl geringer
als die Anzahl der Positionierungsvorsprünge auf der
Stirnseite des Kommutators ist, welche der Kommutator
stirnseite entgegengesetzt ist, auf denen die Kommutator
lamellen oder -stege angebracht sind.
Claims (4)
1. Rotor für Miniaturmotoren mit einer als rotierender
Welle dienenden Welle, einem Kommutator, der Kommutator
lamellen aufweist, die an einem Kommutatorkörper ange
bracht sind, welcher fest an die Welle angepaßt ist,
einem Rotorkern, der fest an die Welle angepaßt ist und
mit Rotorwicklungen versehen ist, mit mehreren Positio
nierungsvorsprüngen, die so ausgebildet sind, daß sie
vom Kommutatorkörper zur Rotorkernseite hin vorstehen,
und mit auf der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns
ausgebildeten Positionierungsnuten, in die die Positio
nierungsvorsprünge einführbar sind, wobei der Kommutator
durch Preßsitzpassung der Positionierungsvorsprünge in
die Positionierungsnuten fest angepaßt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionierungsnuten (9), die auf der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns (8) ausgebildet sind, von geringerer Anzahl sind als die Anzahl der Positionierungsvorsprünge (4-1, 4-2, 4-3),
daß ein langer Positionierungsvorsprung (4-1) von mehreren dieser Positionierungsvorsprünge eine ausrei chende Länge zur Preßsitzpassung in die Positionierungs nuten aufweist,
daß weitere kürzere Positionierungsvorsprünge (4-2, 4-3) vorgesehen sind, die eine Länge aufweisen, die zu mindest der Dicke (P) eines isolierenden Kerns (10) entspricht, der auf die seitliche Oberfläche des Rotor kerns (8) anpaßbar ist, und
daß der lange Positionierungsvorsprung durch Preß sitzpassung in die Positionierungsnut (9) eingefügt wird und der Kommutator in einer Stellung, in der die Spitzen der kurzen Positionierungsvorsprünge in Kontakt mit der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns (8) angebracht sind, fest an die Welle (7) angepaßt ist.
daß die Positionierungsnuten (9), die auf der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns (8) ausgebildet sind, von geringerer Anzahl sind als die Anzahl der Positionierungsvorsprünge (4-1, 4-2, 4-3),
daß ein langer Positionierungsvorsprung (4-1) von mehreren dieser Positionierungsvorsprünge eine ausrei chende Länge zur Preßsitzpassung in die Positionierungs nuten aufweist,
daß weitere kürzere Positionierungsvorsprünge (4-2, 4-3) vorgesehen sind, die eine Länge aufweisen, die zu mindest der Dicke (P) eines isolierenden Kerns (10) entspricht, der auf die seitliche Oberfläche des Rotor kerns (8) anpaßbar ist, und
daß der lange Positionierungsvorsprung durch Preß sitzpassung in die Positionierungsnut (9) eingefügt wird und der Kommutator in einer Stellung, in der die Spitzen der kurzen Positionierungsvorsprünge in Kontakt mit der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns (8) angebracht sind, fest an die Welle (7) angepaßt ist.
2. Rotor für Miniaturmotoren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kommutator ein hohles zylindrisches Teil, das
aus isolierenden Materialien hergestellt ist, mehrere
Kommutatorsegmente (3), die auf der Oberfläche des hohlen
zylindrischen Teils angeordnet sind, und Kommutatoran
schlüsse (6) umfaßt, die sich von den Kommutatorlamellen
erstrecken, daß der lange Positionierungsvorsprung (4-1)
und die kurzen Positionierungsvorsprünge (4-2, 4-3) auf
einer Stirnfläche des hohlen zylindrischen Teils, die
dem Ende, an dem die Kommutatorlamellen (3) angeordnet
sind, gegenüberliegt, in einer solchen Weise vorgesehen
sind, daß sie von einer dieser Stirnfläche entsprechenden
Vorsprungbasis (5) aus vorstehen.
3. Rotor für Miniaturmotoren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der seitlichen Oberfläche des Rotorkerns (8) ein
isolierender Kern (10) in einer solchen Weise vorgesehen
ist, daß er die seitliche Oberfläche bedeckt, daß die
Rotorwicklungen so gewickelt sind, daß sie sowohl den
isolierenden Kern (10) als auch den Rotorkern (8) um
wickeln, und daß am isolierenden Kern (10) Positionie
rungsnuten (11-1, 11-2, 11-3) vorgesehen sind, durch die
der lange Positionierungsvorsprung (4-1) und die kurzen
Positionierungsvorsprünge (4-2, 4-3) geführt werden,
wobei die kurzen Positionierungsvorsprünge durch die
Positionierungsnuten des isolierenden Kerns (10) geführt
werden, bis sie die seitliche Oberfläche des Rotorkerns
(8) erreichen.
4. Rotor für Miniaturmotoren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf die seitliche Oberfläche des Rotorkerns (8) eine
Harzbeschichtung (12) aufgebracht ist, die diese seitliche
Oberfläche bedeckt, wobei die Rotorwicklungen auf den Ro
torkern gewickelt sind, der mit dieser Harzbeschichtung
versehen ist, und daß die Spitzen der kurzen Positionie
rungsvorsprünge (4-2, 4-3) an einer Stelle, an der die
Harzbeschichtung nicht vorliegt, in Kontakt mit der seit
lichen Oberfläche des Rotorkerns geraten.
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