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DE4033234A1 - Sicherheitslichtgitter - Google Patents

Sicherheitslichtgitter

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Publication number
DE4033234A1
DE4033234A1 DE19904033234 DE4033234A DE4033234A1 DE 4033234 A1 DE4033234 A1 DE 4033234A1 DE 19904033234 DE19904033234 DE 19904033234 DE 4033234 A DE4033234 A DE 4033234A DE 4033234 A1 DE4033234 A1 DE 4033234A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
decoder
outputs
components
circuit arrangement
photoelectric
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19904033234
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dipl Ing Scherzinger
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DATALOGIC OPTIC ELECTRONICS PR
Original Assignee
DATALOGIC OPTIC ELECTRONICS PR
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Publication date
Application filed by DATALOGIC OPTIC ELECTRONICS PR filed Critical DATALOGIC OPTIC ELECTRONICS PR
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V8/00Prospecting or detecting by optical means
    • G01V8/10Detecting, e.g. by using light barriers
    • G01V8/20Detecting, e.g. by using light barriers using multiple transmitters or receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von photoelektrischen Bauelementen ei­ ner Lichtschranke oder dergleichen, welche Bauele­ mente nacheinander mittels einer Umschalteinrich­ tung im Multiplexverfahren angesteuert werden, so­ wie mit einer Funktionsfehler aufspürenden Kon­ trolleinrichtung.
Derartige Schaltungsanordnungen sind bekannt. Sie dienen dazu, zum Beispiel die Bedienperson einer Maschine vor der Berührung gefährlicher, bewegli­ cher Maschinenteile zu schützen. Mit Hilfe der pho­ toelektrischen Bauelemente wird ein Sicherheits­ lichtgitter aufgebaut, das bei seiner "Zerstörung" (was zum Beispiel durch die Abdeckung mindestens eines der Bauelemente durch die Hand der Bedienper­ son erfolgen kann) die Maschine aus Sicherheits­ gründen augenblicklich stillsetzt.
Aus der DE-PS 25 52 314 ist eine Lichtschranke mit mehreren mittels eines einzigen Impulsgebers peri­ odisch und innerhalb einer Periode nacheinander über einen Schalter erregbaren Lumineszenzdioden bekannt. Diese Lichtschranke weist somit eine Mul­ tiplexschaltung auf, deren Eingänge mit einem Deco­ der verbunden sind, wobei die Multiplexschaltung durch einen Hilfszähler und der Decoder mittels ei­ nes Hauptzählers angesteuert wird. Das Multiplex­ verfahren läuft nur dann ab, wenn eine Übereinstim­ mung zwischen den Informationen des Hilfszählers und den Informationen aus dem Decoder vorhanden ist. Jedem Ausgang des Decoders ist eine Lumines­ zenzdiode zugeordnet, so daß ein sehr großer Ver­ drahtungsaufwand betrieben werden muß. Ein dement­ sprechender Aufwand ist ebenfalls bei der Elektro­ nik zu betreiben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei hoher Sicherheit einen einfa­ chen Aufbau aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die photoelektrischen Bauelemente matrixförmig an den Ausgängen von Decodern angeschlossen sind, die mit voneinander unabhängigen, die Kontrollein­ richtung bildenden Prozessoren zusammenwirken. Da­ durch, daß erfindungsgemäß mehrere Decoder verwen­ det werden, wobei vorzugsweise ein Decoder minde­ stens den einen Anschluß eines der photoelektri­ schen Bauelemente und ein anderer Decoder den ande­ ren Anschluß des photoelektrischen Bauelements an­ steuert, läßt sich eine Lichtschranke beziehungs­ weise ein Lichtgitter (insbesondere Sicherheits­ lichtgitter) mit nur geringem Verdrahtungs- und Elektronikaufwand erstellen. Der Einsatz von Pro­ zessoren, insbesondere Mikroprozessoren, ist trotz der hohen Sicherheitsanforderungen, die beispiels­ weise von TÜV und von der Berufsgenossenschaft gefordert werden, möglich, da diese voneinander un­ abhängig eine Kontrollfunktion übernehmen. Insbe­ sondere ist vorgesehen, daß sich die Mikroprozesso­ ren gegenseitig laufend überwachen, so daß auftre­ tende Fehler sofort erkannt werden und dazu führen, daß die mittels der Schaltungsanordnung überwachte Vorrichtung einen für die Bedienperson unkritischen Zustand annimmt. Aufgrund der voneinander unabhän­ gig arbeitenden und sich gegenseitig überwachenden Prozessoren ist es nunmehr zulässig, auch Rechner für Lichtschranken und Sicherheitslichtgitter ein­ zusetzen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist minde­ stens ein erster Decoder mit n Ausgängen vorgese­ hen, an denen jeweils eine Matrixgruppe, bestehend aus jeweils m photoelektrischen Bauelementen, mit einem ihrer Anschlüsse jedes photoelektrischen Bau­ elements der zugehörigen Matrixgruppe angeschlossen sind. Ferner wird mindestens ein zweiter Decoder mit m Ausgängen verwendet, an denen die anderen An­ schlüsse der m photoelektrischen Bauelemente jeder Matrixgruppe angeschlossen sind. Die photoelektri­ schen Bauelemente sind also zu Matrixgruppen zusam­ mengefaßt, wobei eine der Anzahl der Ausgänge des ersten Decoders entsprechende Anzahl von Matrix­ gruppen vorgesehen ist. Jede Matrixgruppe wiederum besteht aus m photoelektrischen Bauelementen. Diese Anzahl m entspricht der Anzahl der Ausgänge des zweiten Decoders. Die Ansteuerung eines Ausgang des ersten Decoders führt somit zur Ansteuerung sämtli­ cher m photoelektrischen Bauelemente einer Matrix­ gruppe, wobei jedoch nur das photoelektrische Bau­ element aktiviert wird, dessen weiterer, zweiter Anschluß von dem zugehörigen Ausgang des zweiten Decoders angesteuert wird. Diese spezielle Matrix­ gruppenansteuerung ermöglicht einen besonders ein­ fachen Schaltungsaufbau, wobei durch periodisch nacheinander erfolgende Ansteuerung der Gesamtan­ zahl der photoelektrischen Bauelemente eine beson­ ders einfache Multiplexschaltung mit äußerst gerin­ gem Verdrahtungsaufwand geschaffen ist. Die einzel­ nen photoelektrischen Bauelemente können beispiels­ weise als Lichtsender oder als Lichtempfänger aus­ gebildet sein, wobei die Sender und Empfänger das bereits erwähnte Sicherheitslichtgitter bilden.
Beispielsweise sei die Länge eines Schutzfeldes 2 Meter, die Höhe des Schutzfeldes sei mit 1 Meter angenommen und es wird eine Auflösung von 2 cm gefordert. Hieraus ergibt sich das Erfordernis von 50 Lichtschranken, also 50 Sendern und 50 Empfän­ gern. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es ausreichend, wenn die beiden Decoder jeweils nur wenige Ausgänge aufweisen, da sich hieraus eine Vielzahl von Kanälen ergibt, also eine entspre­ chende Anzahl von photoelektrischen Bauelementen betrieben werden können.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird der er­ ste Decoder von einem ersten Prozessor und der zweite Decoder von einem zweiten Prozessor ange­ steuert, wobei die Ansteuersignale für den ersten Decoder auch dem zweiten Prozessor und die Ansteu­ ersignale für den zweiten Decoder auch dem ersten Prozessor zur Ermittlung der Ansteuerung zugeleitet werden. Jedem der Prozessoren, insbesondere Mikro­ prozessoren, sind somit die Ansteuersignale der beiden Decoder bekannt; sie sind also in der Lage, die jeweils vorliegende Ansteuerung zu ermitteln. Da die Ausgänge des ersten und des zweiten Decoders an die Prozessoren zur der Ansteuerung entsprechen­ den Zustandskontrolle angeschlossen sind, ist stets die Prüfung möglich, ob der sich einstellende Zu­ stand der jeweils vorliegenden Ansteuerung ent­ spricht. Ist dies der Fall, so arbeitet die Schal­ tungsanordnung einwandfrei. Weicht der sich bei der Zustandskontrolle ermittelte Zustand gegenüber der Ansteuerung ab, so liegt ein Fehler vor. Dieser wird also sofort erkannt, so daß entsprechende Maß­ nahmen, zum Beispiel zur Stillsetzung einer für eine Bedienperson in bestimmten Betriebszuständen gefährlichen Einrichtung, ergriffen werden können.
Ferner ist - wie erwähnt - mit Vorzug vorgesehen, daß die n Ausgänge des ersten Decoders vorzugsweise über einen ersten Impedanzwandler, an die Prozesso­ ren und die m Ausgänge des zweiten Decoders, vor­ zugsweise über einen zweiten Impedanzwandler, an die Prozessoren angeschlossen sind. Hierdurch er­ halten die beiden Prozessoren Kenntnis über den je­ weiligen Zustand der Ausgänge der beiden Decoder.
Dies ermöglicht die bereits erwähnte Zustandskon­ trolle.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß eine die Ansteuerung mindestens eines elektri­ schen Bauelements vornehmende photoelektrische Größe aus dem ersten Decoder und eine entsprechende elektrische Größe aus dem zweiten Decoder ausgekop­ pelt wird und daß die ausgekoppelten Größen mitein­ ander verglichen werden. Bei den ausgekoppelten elektrischen Größen kann es sich beispielsweise um elektrische Spannungen oder Ströme handeln. Ein Vergleich der den Decodern zugeordneten elektri­ schen Größen untereinander dient ebenfalls der Feh­ lererkennung. Dies sei an einem Beispiel erläutert. Hierzu sei angenommen, daß die photoelektrischen Bauelemente als Lichtempfänger ausgebildet sind. Es soll beispielhaft einer der Lichtempfänger betrach­ tet werden, der von getaktetem Licht, zum Beispiel mit 5 kHz, angesteuert wird. Dies hat eine entspre­ chende Taktung der elektrischen Größe zur Folge. Diese Taktung muß identisch an beiden Decodern vor­ liegen. Nur dann arbeitet die Schaltung einwand­ frei. Liegt zum Beispiel an einer Stelle eine Un­ terbrechung oder ein Kurzschluß vor, so werden die beiden ausgekoppelten elektrischen Größen nicht identisch sein. Dies weist auf einen Fehler hin.
Schließlich können - wie bereits erwähnt - die photo­ elektrischen Bauelemente als Lichtsender, insbeson­ dere LED′ s (light emitted diodes), oder Lichtemp­ fänger, insbesondere Photodioden oder Phototransi­ storen, ausgebildet sein.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Si­ cherheitslichtgitters, das mit einer er­ findungsgemäßen Schaltungsanordnung ange­ steuert wird und
Fig. 2 die Schaltungsanordnung gemäß einem be­ vorzugten Ausführungsbeispiel der Erfin­ dung.
Die Fig. 1 zeigt ein Sicherheitslichtgitter 1, das von einer Schaltungsanordnung der Fig. 2 angesteu­ ert wird.
Das Sicherheitslichtgitter 1 weist eine Vielzahl von Sendern S1 bis S11 auf, denen eine Vielzahl von Empfängern E1 bis E11 gegenüberliegen. Die Begren­ zung auf die Anzahl 11 ist hier willkürlich vorge­ nommen; in der Praxis wird häufig eine wesentlich größere Anzahl von Sendern und Empfängern verwen­ det. Dies ist in der Fig. 1 mittels der Punktlinie angedeutet.
Die Pfeile in der Fig. 1 deuten die Größe des mit­ tels des Sicherheitslichtgitters 1 gebildeten Schutzfeldes an. Dies hat die Länge a, die Höhe h und die Auflösung d. Die Auflösung d bestimmt sich durch den Abstand der einzelnen Sender beziehungs­ weise Empfänger voneinander.
Die Schaltungsanordnung 2 der Fig. 2 betreibt die Sender S1 bis S11 beziehungsweise Empfänger E1 bis E11 des Sicherheitslichtgitters 1. Sie ist so auf­ gebaut, daß insgesamt eine Vielzahl von Kanälen be­ trieben werden können, das heißt, eine entspre­ chende Anzahl von Sendern oder Empfängern. Im Aus­ führungsbeispiel sind 64 Kanäle vorgesehen. Das Si­ cherheitslichtgitter 1 der Fig. 1 kann man sich somit also vergrößert, nämlich mit 64 Sendern be­ ziehungsweise Empfängern vorstellen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Anzahl der Kanäle bezie­ hungsweise Sender oder Empfänger beziehungsweise auf die spezielle Ausgestaltung der Schaltungsan­ ordnung der Fig. 2 beschränkt. Vielmehr bezieht sich die Erfindung auf die grundsätzliche Ausfüh­ rung der Schaltungsanordnung.
Die Schaltungsanordnung 2 arbeitet derart, daß die einzelnen Sender beziehungsweise Empfänger nachein­ ander, also im Multiplexverfahren angesteuert wer­ den. Gelangt während des Betriebs das Licht eines Senders nicht auf den zugehörigen Empfänger, zum Beispiel weil die Bedienperson einer Maschine ihren Arm in das Schutzfeld hineingestreckt hat, so wird dies von der Schaltungsanordnung 2 erfaßt und führt dazu, daß die Maschine augenblicklich zum Schutz der Person stillgesetzt wird. Die hier erläuterte Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist ebenfalls nur beispielhaft; die Erfindung läßt sich selbstverständlich auch in vielen anderen Be­ reichen der Steuerungs- und Sicherheitstechnik und dergleichen einsetzen.
Nunmehr soll die Schaltungsanordnung der Fig. 2 näher beschrieben werden: Die Schaltungsanordnung 2 weißt zwei Prozessoren (Mikroprozessoren) µP1 und µP2 auf. Diese besitzen Eingänge 3 (Ports 1), Ausgänge 4 (Ports 2), Ein­ gänge 5 (Ports 3) und Eingänge 6 (Ports 4).
Die Schaltungsanordnung 2 weist ferner einen ersten Decoder 7 und einen zweiten Decoder 8 auf. Bei den Decodern 7 und 8 handelt es sich im Ausführungsbei­ spiel der Fig. 2 um "1 aus 8 Decoder". Mithin be­ sitzt jeder Decoder 7 und 8 acht Ausgänge 9 bezie­ hungsweise 10. Die Decoder 7 und 8 sind vorzugs­ weise als IC′s ausgebildet.
Die Ports 2 (Ausgänge 4) des ersten Mikroprozessors µP1 sind mit Eingängen 11 des ersten Decoders 7 verbunden. Die Ports 2 des zweiten Mikroprozessors µP2 sind mit Eingängen 12 des zweiten Decoders 8 verbunden. Es sind jeweils 3 Eingänge 11 und 3 Ein­ gänge 12 sowie eine entsprechende Anzahl von Ports 2 an den Mikroprozessoren µP1 und µP2 vorgesehen. Ferner stehen die Eingänge 11 des ersten Decoders 7 mit den Eingängen 3 (Ports 1) des zweiten Mikropro­ zessors µP2 in Verbindung. Gleichermaßen sind die Eingänge 12 des zweiten Decoders 8 mit den Eingän­ gen 3 (Ports 1) des ersten Mikroprozessors µP1 ver­ bunden.
Handelt es sich bei der Schaltungsanordnung um einen Empfänger, so ist der positive Pol einer Be­ triebsspannung UB über einen Widerstand R1 an einen Summenpunkt Su1 angeschlossen. Der negative Pol (Masse) der Betriebsspannung UB steht über einen Widerstand R2 mit einem Summenpunkt Su2 in Verbindung. Der Summenpunkt Su1 führt zu einem Ein­ gang 13 des ersten Decoders 7. Ferner ist der Sum­ menpunkt Su1 über einen Kondensator C1 an einen An­ schluß 14 angeschlossen. Der Summenpunkt Su2 führt zu einem Eingang 15 des zweiten Decoders 8. Gleich­ zeitig ist er über einen Kondensator C2 mit einem Anschluß 15 verbunden.
An den Ausgängen 9 und 10 der Decoder 7 und 8 sind eine Vielzahl von photoelektrischen Bauelementen 16 angeschlossen. Es handelt sich dabei um Lichtsender oder Lichtempfänger (S1 ... S11 usw.; E1 ... E11 usw.). Diese können zum Beispiel als LED′s, Photo­ dioden oder Phototransistoren ausgebildet sein. Je­ weils m photoelektrische Bauelemente 16 bilden eine Matrixgruppe. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind dies jeweils acht photoelektrische Bauelemente 16. Je nach Ausbildung der Decoder 7 und 8 ergibt sich ihre Anzahl an Ausgängen 9 bzw. 10. Allgemein sei daher hier festgelegt, daß der erste Decoder 7 n Ausgänge 9 und der zweite Decoder 8 m Ausgänge 10 aufweist. Die n Ausgänge 9 sind also jeweils mit den einen Anschlüssen 17 der photoelektrischen Bau­ elemente 16 einer Matrixgruppe verbunden. Dies ist in der Fig. 2 der Übersichtlichkeit halber nur für 3 Matrixgruppen dargestellt. Die Darstellung der weiteren Matrixgruppen wurde weggelassen. Dies ist durch die Leitungsunterbrechungen 18 gekennzeich­ net. Die anderen Anschlüsse 19 der photoelektri­ schen Bauelemente 16 jeder Matrixgruppe sind mit den Ausgängen 10 des zweiten Decoders 8 verbunden.
Während also sämtliche Anschlüsse 17 einer Matrix­ gruppe von m photoelektrischen Bauelementen 16 je­ weils nur mit einem Ausgang 9 des ersten Decoders 7 verbunden sind, stehen die anderen Anschlüsse 19 jeweils nur mit einem Ausgang 10 des zweiten Deco­ ders 8 in Verbindung.
Die Ausgänge 9 des ersten Decoders 7 sind an eine entsprechende Anzahl von Eingängen 20 eines ersten Impedanzwandlers 21 angeschlossen. Die Ausgänge 10 des zweiten Decoders 8 sind mit Eingängen 22 eines zweiten Impedanzwandlers 23 verbunden. Bei den Im­ pedanzwandlern 21 und 23 handelt es sich vorzugs­ weise um "8· fast High-Impedanz Buffer". Sie sind vorzugsweise als IC′s ausgebildet. Die Impedanz­ wandler 21 und 23 weisen eine der Anzahl ihrer Ein­ gänge 20 beziehungsweise 22 entsprechende Anzahl von Ausgängen 24 bzw. 25 auf. Sowohl die Ausgänge 24 als auch die Ausgänge 25 führen zum ersten Mi­ kroprozessor µP1 (Eingänge 5 und 6 beziehungsweise Ports 3 und 4) sowie zum zweiten Mikroprozessor µP2 (Eingänge 5 und 6 beziehungsweise Ports 3 und 4).
Der Betrieb der Schaltungsanordnung 2 ermöglicht die Ansteuerung der photoelektrischen Bauelemente 16 im Multiplexverfahren. Dies sei beispielsweise an dem in der Fig. 2 ganz links liegenden photo­ elektrischen Bauelement 16 erläutert. Zur einfache­ ren Kennzeichnung erhalten die Ausgänge 9 des er­ sten Decoders 7 beziehungsweise die Ausgänge 24 des ersten Impedanzwandlers 21 die Bezeichungen D01 bis D08. Die Ausgänge 10 des zweiten Decoders 8 bezie­ hungsweise die Ausgänge 25 des zweiten Impedanz­ wandlers 3 sind mit den Bezeichnungen D11 bis D18 gekennzeichnet.
Es sei angenommen, daß der erste Mikroprozessor µP1 mittels seiner Ausgänge 4 den ersten Decoder 7 der­ art ansteuert, daß der Ausgang D01 durchgesteuert ist. Hierdurch gelangt das positive Potential der Betriebsspannung UB über den Widerstand R1 an die Anschlüsse 17 der entsprechenden Matrixgruppe von photoelektrischen Bauelementen 16. Ferner sei un­ terstellt, daß der zweite Mikroprozessor µP2 mit­ tels seiner Ausgänge 4 den zweiten Decoder 8 derart ansteuert, daß dessen Ausgang D11 durchgesteuert wird. Hierdurch liegt der andere Anschluß 19 des entsprechenden photoelektrischen Bauelements 16 (in der Fig. 2 das ganz links liegende photoelektri­ sche Bauelement 16) über den Widerstand R2 an Masse. Damit erhalten die Ausgänge D01 und D11 ein bestimmtes Potential. Dieses wird von den Impe­ danzwandlern 21 und 23 bei dem Ausgang D01 "high" und beim Ausgang D11 mit "low" bewertet. Die ver­ bleibenden Ausgänge D02 bis D08 werden vom ersten Impedanzwandler 21 mit "low" und die offenen Lei­ tung D12 bis D18 werden vom zweiten Impedanzwandler 23 mit "high" bewertet. Somit unterscheiden sich die beiden durchgeschalteten Leitungen D01 und D11 von den anderen, nicht durchgeschalteten Leitungen.
Diese Informationen werden von den beiden Mikropro­ zessoren µP1 und µP2 ausgewertet. Die Mikroprozes­ soren µP1 und µP2 können also feststellen, ob die gewünschte Zeile (erster Impedanzwandler 21) und die gewünschte Spalte (zweiter Impedanzwandler 23) der gebildeten Matrixanordnung entsprechend der ge­ wünschten Ansteuerung auch tatsächlich angesteuert wurde. Es erfolgt somit eine Zustandskontrolle.
Nehmen wir einmal an, daß es sich bei den photo­ elektrischen Bauelementen 16 um Lichtempfänger han­ delt und daß diese von Sendern mit getaktetem Licht angesteuert werden. Das Licht kann beispielsweise mit 5 kHz getaktet werden. Dementsprechend wird je­ der Lichtempfänger gemäß dem getaktetem Licht sei­ nen elektrischen Widerstand variieren, was wiederum einen entsprechend variierenden Strom durch die Wi­ derstände R1 und R2 zur Folge hat. Das sich dadurch ergebende Signal kann mittels der Kondensatoren C1 und C2 ausgekoppelt werden. Es steht an den An­ schlüssen 14 und 15 zur Verfügung. Durch Vergleich der an den Anschlüssen 14 und 15 anliegenden Si­ gnale kann ermittelt werden, ob die Schaltung ein­ wandfrei arbeitet, das heißt, ob keine Unterbre­ chung oder kein Kurzschluß vorliegt. Die einwand­ freie Funktion ist immer dann gegeben, wenn die an den Anschlüssen 14 und 15 ausgekoppelten Signale identisch sind.
Angenommen, daß ein Fehlerfall vorliegt, bei dem der erste Decoder 7 nicht den Ausgang D01 sondern den Ausgang D02 durchsteuert, so würde das ganz links liegende photoelektrische Bauelement 16 der zweiten Matrixgruppe angesteuert werden, gleichwohl jedoch an den Anschlüssen 14 und 15 ein identisches Signal herrschen. Dieser Fehlerfall wird dennoch von der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 2 er­ kannt; und zwar erfolgt dies über den ersten Impe­ danzwandler 21, der eine entsprechende Infornation den beiden Mikroprozessoren µP1 und µP2 zuleitet.
Da aufgrund des Fehlers die Ansteuerung nicht mit dem sich einstellenden Zustand übereinstimmt, er­ kennen die Mikroprozessoren den Fehlerfall.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist eine hohe Sicherheit auf, da sich die beiden eingesetz­ ten Mikroprozessoren µP1 und µP2 gegenseitig lau­ fend überwachen. Hierdurch werden auftretende Feh­ ler mit Sicherheit erkannt.

Claims (8)

1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von photo­ elektrischen Bauelementen einer Lichtschranke oder dergleichen, welche Bauelemente nacheinander mit­ tels einer Umschalteinrichtung im Multiplexverfah­ ren angesteuert werden, sowie mit einer Funktions­ fehler aufspürenden Kontrolleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Bauele­ mente (16) matrixförmig an den Ausgängen (9, 10) von Decodern (7, 8) angeschlossen sind, die mit voneinander unabhängigen, die Kontrolleinrichtung bildenden Prozessoren (µP1, µP2) zusammenwirken.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekenn­ zeichnet durch mindestens einen ersten Decoder (7) mit n Ausgängen, an denen jeweils eine Matrix­ gruppe, bestehend aus jeweils m photoelektrischen Bauelementen (16), mit einem der Anschlüsse (17) jedes photoelektrischen Bauelements (16) der zuge­ hörigen Matrixgruppe angeschlossen sind.
3. Schaltungsanordnung nach einem der vorherge­ henden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen zweiten Decoder (8) mit m Ausgängen (10), an denen die anderen Anschlüsse (19) der m photoelek­ trischen Bauelemente (16) jeder Matrixgruppe ange­ schlossen sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der er­ ste Decoder (7) von einem ersten Prozessor (µP1) und der zweite Decoder (8) von einem zweiten Pro­ zessor (µP2) angesteuert wird und daß die Ansteuer­ signale für den ersten Decoder (7) auch dem zweiten prozessor (µP2) und die Ansteuersignale für den zweiten Decoder (8) auch dem ersten Prozessor (µP1) zur Ermittlung der Ansteuerung zugeleitet werden.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus­ gänge (9, 10) des ersten (7) und des zweiten Deco­ ders (8) an die Prozessoren (µP1, µP2) zur der An­ steuerung entsprechenden Zustandskontrolle ange­ schlossen sind.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die n Ausgänge (9) des ersten Decoders (7), vorzugsweise über einen ersten Impedanzwandler (21), an die Pro­ zessoren (µP1, µP2) und die m Ausgänge (10) des zweiten Decoders (8), vorzugsweise über e inen zwei­ ten Impedanzwandler (23), an die Prozessoren (µP1, µP2) angeschlossen sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Ansteuerung mindestens eines photoelektrischen Bau­ elements (16) vornehmende elektrische Größe aus dem ersten Decoder (7) und eine entsprechende elektri­ sche Größe aus dem zweiten Decoder (8) ausgekoppelt wird und daß die ausgekoppelten Größen miteinander verglichen werden.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die pho­ toelektrischen Bauelemente (16) Lichtsender, insbe­ sondere LED′s, oder Lichtempfänger, insbesondere Photodioden oder Phototransistoren, sind.
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