DE4028827A1 - Richtgeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Richtgerät, wie es im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 im einzelnen angegeben ist.
Richtgerät dieser Art finden insbesondere mit einer Richtbank, auf der
ein zu richtendes Kraftfahrzeug in angehobener Lage festgehalten wird, in
steigendem Maße Anwendung. Dabei ist es erforderlich, das Richtgerät zu
verlässig mit der Richtbank zu verbinden, um eine sichere Durchführung der
Richtarbeiten, bei denen große Kräfte auftreten, zu gewährleisten. Außerdem
soll diese Verbindung von Richtgerät und Richtbank rasch hergestellt und
auch wieder gelöst werden können, um den Zeitaufwand für die Richtarbeiten
klein zu halten, und schließlich besteht auch der Wunsch nach möglichst
vielen unterschiedlichen Winkelstellungen zwischen Richtbank und Richt
gerät, um eine optimale Einleitung der Richtkräfte in das zu richtende
Kraftfahrzeug sicherzustellen.
In allen diesen Hinsichten vermag die bisher übliche Herstellung der
Verbindung zwischen Richtgerät und Richtbank mit Hilfe von Verschraubungen
oder Klemmkeilen nicht voll zufriedenzustellen, da für beide Verbindungs
arten eine erhebliche Art an Kraft und Zeit erforderlich ist und außerdem
die gewünschte Verbindungsstelle wenigstens von einer Seite oder besser
von oben zugänglich sein muß, was bei bereits auf der Richtbank festge
machtem Kraftfahrzeug nicht ohne weiteres zu erreichen ist, so daß insbe
sondere eine Umsetzung des Richtgeräts im Verlaufe der Richtarbeiten recht
umständlich und unbequem werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Richtgerät der ein
gangs erwähnten Art so auszubilden, daß es sich rasch und bequem und den
noch sicher in lösbarer Weise mit der das zu richtende Kraftfahrzeug tra
genden Unterlage verbinden läßt und außerdem eine möglichst große Vielzahl
von Winkeleinstellungen für die Einleitung der Richtkräfte in das Kraft
fahrzeug ermöglicht, ohne daß dazu die Verbindung zwischen dem Kraftfahr
zeug und seiner Unterlage gelöst werden muß.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch ein Richt
gerät, wie es im Patentanspruch 1 im einzelnen angegeben ist; vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Zum Herstellen einer sicheren Verbindung mit der jeweiligen Unterlage
und damit dem zu richtenden Kraftfahrzeug selbst muß ein erfindungsgemäß
ausgebildetes Richtgerät lediglich an der jeweils gewünschten Stelle unter
das Kraftfahrzeug eingeführt werden, und der eigentliche Verbindungsvor
gang vollzieht sich dann ferngesteuert praktisch durch Knopfdruck, indem
die Verbindungselemente des Richtgeräts durch Hydraulikdruck an passenden
Teilen der jeweiligen Fahrzeugunterlage wie beispielsweise einer Richtbank
sicher und fest zur Anlage gebracht werden, wobei die jeweilige Verbin
dungsstelle lediglich von unten her zugänglich sein muß. Das Arbeiten mit
einem erfindungsgemäß ausgebildeten Richtgerät gestaltet sich daher ein
fach und bequem und gleichzeitig besonders effektiv, da sich leicht und
rasch die jeweils optimale Wirkungsrichtung für die Richtkräfte
einstellen und einhalten läßt.
Bei Ausnutzung ein und derselben Hydraulikdruckquelle zum Betätigen des
Arbeitszylinders einerseits und des Verankerungszylinders andererseits in
Weiterbildung der Erfindung kann sichergestellt werden, daß vor Beginn der
Richtkrafterzeugung eine unbedingt sichere Befestigung des Richtgeräts
beispielsweise an einer das zu richtende Kraftfahrzeug haltenden Richtbank
erreicht ist. Die Möglichkeit einer vielseitigen Änderung der für die
Richtkrafteinleitung in das Kraftfahrzeug maßgeblichen Winkelstellung, die
sich gemäß einem weiteren Aspekt Ausgestaltung des Richtgeräts nach der
Erfindung mit einem angelenkten Schwenkarm eröffnet, der seinerseits als
Stütze und Anker für Arbeitszylinder und damit zusammenwirkende Ketten
dient, bringt eine nochmalige Verbesserung für die Optimierung der Richt
kraftwirkung.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird nunmehr auf die Zeichnung
Bezug genommen, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
veranschaulicht ist. Dabei zeigen in der Zeichnung:
Fig. 1 ein Richtgerät gemäß der Erfindung in einer Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Darstellung von Fig. 1 entlang der
Schnittlinie A-A in Fig. 1
und
Fig. 3 eine entlang der Schnittlinie B-B in Fig. 1 teilweise
geschnittene Seitenansicht des Richtgeräts von Fig. 1 in
Einsatzstellung an einer Richtbank mit einem aufgesetzten
Arbeitszylinder.
Das dargestellte Richtgerät besitzt als Grundelement einen Balken 1,
der durch zwei parallel zueinander verlaufende rohrartig geschlossene
Hohlprofile 9 mit rechteckigem Querschnitt gebildet wird, die miteinander
verschweißt sind und zwischen sich einen Längsschlitz begrenzen. An ihrem
einen Ende tragen die Hohlprofile 9 auf ihrer Oberseite einen geschlossenen
aufgeschweißten Kasten 10, während dort auf ihrer Unterseite eine durch
Knotenbleche 12 versteifte Platte 11 angeschweißt ist. In der Draufsicht
von Fig. 1 weisen der Kasten 10 und die Platte 11 angenähert Drachenform
auf, wobei die Symmetrieachse des Drachens auf der Längsachse des Balkens
1 liegt und axialen Drachenspitzen abgeschnitten sind. Zum leichten Ver
fahren des Balkens 1 und damit des gesamten Richtgeräts zu dessen Einfüh
ren unter eine in Fig. 3 als tragende Unterlage für ein zu richtendes
Kraftfahrzeug gezeigte Richtbank 15 sind unten an der Platte 11 zwei starr
gehaltene Räder 23 befestigt, und ein schwenkbares Rad 24 ist mit in der
Einsatzstellung des Richtgeräts angehobenem Niveau an der Unterseite des
dem Kasten 10 und der Platte 11 abgewandten Ende des Balkes vorgesehen.
Etwa in der Mitte des durch den oberseitigen Kasten 10 und die unter
seitige Platte 11 gebildeten breiteren Kopfstücks des Balkens 1 ist an
diesem über einen eine zur Balkenachse senkrechte und in der Einsatzstel
lung des Richtgeräts meist vertikal stehende Schwenkachse bildenden Bolzen
13 ein Schwenkarm 2 angelenkt, der den Balken 1 in gleicher Höhenlage ver
längert und relativ dazu mit Hilfe eines Stiftes 14 in unterschiedlichen
Winkelstellungen seiner Längsachse zu der des Balkens 1 festgelegt werden
kann.
Der Schwenkarm 2 ist seinerseits durch zwei zueinander parallele rohr
artig geschlossene Hohlprofile 3 von rechteckigem Querschnitt gebildet,
auf die oben eine geformte Platte 4 aufgeschweißt ist, die in der
Draufsicht von Fig. 1 eine zur Drachenform des Kopfstücks des Balkens 1
angenähert spiegelsymmetrische Drachenform mit allerdings etwas größerer
Länge und Breite aufweist.
Die Platte 4 enthält einerseits entlang der Längsachse des Schwenkarmes
2 und andererseits auf einem Kreisbogen nahe ihrem dem Balken 1 zugewand
ten Ende eine Mehrzahl von rohrstutzenartigen Aufnahmen 5, in die jeweils
ein Ansatzstift einer Kugelpfanne eingeführt werden kann, die ein univer
salgelenkartiges Auflager für das untere Ende eines Arbeitszylinders 7 zum
Erzeugen einer Richtkraft bildet. Außerdem sind an den äußeren Seitenrän
dern der Platte 4 mehrere kammförmige Halterungen 6 angeordnet, an denen
eine mit dem Arbeitszylinder 7 zusammenwirkende Kette 8 verankert werden
kann. Anstelle des in Fig. 1 dargestellten einen Arbeitszylinders 7 und
seiner einen Kette 8 zum Einleiten der von dem Arbeitszylinder 7 erzeugten
Richtkraft in das zu richtende Kraftfahrzeug auf der Richtbank 15 können
im Bedarfsfalle auch mehrere Arbeitszylinder und Ketten eingesetzt werden,
wobei die Vielzahl der Aufnahmen 5 und Kettenhalterungen 6 die Wahl opti
maler Wirkungsrichtungen für die verschiedenen Richtkräfte ermöglicht.
Als Antriebsmittel für den Arbeitszylinder 7 zum Erzeugen der Richt
kräfte dient Hydraulikfluid, das dem Arbeitszylinder 7 über eine Leitung
mit einem Ventil 22 von einer in Fig. 3 durch einen Pfeil angedeuteten
Druckquelle 20 zugeführt werden kann.
Ein am freien Ende des Schwenkarmes 2 angebrachter Handgriff 25 er
leichtert das Verfahren des Richtgeräts auf den Rädern 23 und 24.
Zum lösbaren Verbinden des Richtgeräts mit der Richtbank 15 ist in dem
Längsschlitz zwischen den Hohlprofilen 9 des Balkens 1 eine Verankerungs
einrichtung angeordnet, die als Antriebselement einen Verankerungszylinder
21 aufweist, der alternativ zu dem Arbeitszylinder 7 bei anderer Stellung
des Ventils 22 mit Hydraulikfluid aus der Druckquelle 20 gespeist werden
kann. Dieser Verankerungszylinder 21 dient zum hydraulischen Verstellen
eines beweglichen ersten Anschlages 18 entlang der Längsachse des Balkens
1 von einem durch starre Verbindung mit dem Verankerungszylinder 21 fest
gehaltenen zweiten Anschlag 16 weg entgegen der Kraft einer Druckfeder 19,
die den beweglichen Anschlag 18 auf den festen Anschlag 16 zu zu drücken
sucht.
Beide Anschläge 16 und 18 sind jeweils in Form eines im Querschnitt
gemäß der Darstellung in Fig. 2 T-förmigen Klotzes ausgebildet, und sie
liegen mit den T-Armen auf der Oberseite der Rohrprofile 9 auf, während
die T-Schäfte in den Längsschlitz dazwischen hineinragen, wie dies in Fig.
2 für den beweglichen Anschlag 18 gezeigt ist. An ihrer Oberseite weisen
beide Anschläge 16 und 18 eine jeweils nach außen gerichtete Schulter
auf, die in der in Fig. 3 gezeigten Verankerungsstellung einen zugeordne
ten Flansch an der Richtbank 15 übergreift.
Als Führung für den beweglichen Anschlag 18 im Längsschlitz des Balkens
1 ist eine Platte 17 vorgesehen, die einerseits als starre Verbindung des
Verankerungszylinders 21 mit dem festen Anschlag 16 dient und andererseits
entsprechend der Darstellung in Fig. 2 ein Paar Schienen bildet, auf denen
der bewegliche Anschlag 18 mittels Nuten in seinem T-Schaft entlang des
Balkens 1 verschiebbar gehalten wird.
Beim praktischen Einsatz wird das dargestellte Richtgerät zunächst mit
durch die Druckfeder 19 auf den festen Anschlag 16 zu gedrücktem bewegli
chem Anschlag 18 auf den Rädern 23 und 24 unter die Richtbank 15 gefahren
und anschließend der Balken 1 bis zu horizontaler Stellung angehoben, bis
die äußere Schulter des festen Anschlages 16 in der in Fig. 3 gezeigten
Weise über den Flansch an der Richtbank 15 hinweggreift und der Anschlag
16 selbst an der Richtbank 15 anliegt. Dann wird der Verankerungszylinder
21 bei einer ersten Stellung des Ventils 22 aus der Druckquelle 20 mit
Hydraulikdruck beaufschlagt, wodurch er den beweglichen Anschlag 18 ent
gegen der Kraft der Druckfeder 19 entlang des Balkens 1 von dem festen
Anschlag 16 weg verschiebt, bis die äußere Schulter des beweglichen An
schlags 18 über den diesem zugeordneten Flansch der Richtbank 15 hinweg
geschoben hat und der bewegliche Anschlag 18 selbst ebenfalls fest gegen
die Richtbank 15 drückt. In dieser in Fig. 3 gezeigten Endstellung des
beweglichen Anschlags 18 ist das Richtgerät fest an der Richtbank veran
kert, und der Richtvorgang kann eingeleitet werden, indem unter Umstellung
des Ventils 22 ein ausgewählter Arbeitszylinder 7 mit Hydraulikdruck aus
der Druckquelle 20 beaufschlagt wird. Der Hydraulikdruck im Verankerungs
zylinder 21 bleibt dabei aufrechterhalten und sorgt für eine feste und zu
verlässige Verbindung zwischen dem Richtgerät und der Richtbank 15. Ist
der Richtvorgang dann mit Hilfe passend auf die verschiedenen Aufnahmen 5
aufgesetzter Arbeitszylinder 7 und an den Kettenhalterungen 6 verankerter
Ketten 8 beendet, wird der Hydraulikdruck im Verankerungszylinder 21 dann
wieder gesenkt, und die Druckfeder 19 schiebt den beweglichen Anschlag 18
entlang des Balkens 1 auf den festen Anschlag 16 zu, worauf das Richtgerät
von der Richtbank 15 gelöst werden kann.
Die vorstehende Beschreibung läßt klar erkennen, daß ein gemäß der
Erfindung ausgebildetes Richtgerät bei geringstem Aufwand an Zeit und Mühe
leicht und dennoch sicher an ein zu richtendes Kraftfahrzeug angesetzt
werden kann und dann eine optimale Vielseitigkeit bei der Durchführung der
daran vorzunehmenden Richtarbeiten ermöglicht. Ebenso einfach gestaltet
sich dann anschließend die Trennung von Richtgerät und Kraftfahrzeug, so
daß die gesamte Reparatur optimal beschleunigt und verbilligt wird.
Claims (9)
1. Richtgerät zum Richten von Unfallschäden an einem auf einer Unterlage
und insbesondere auf einer Richtbank befestigten Kraftfahrzeug mit
- einem mit der das Kraftfahrzeug tragenden Unterlage lösbar verbind baren Balken,
- wenigstens einem an oder in dem Balken vorgesehenen oder damit ver bindbaren Auflager zum Abstützen eines Endes eines Arbeitszylinders für die hydraulische Erzeugung von auf das Kraftfahrzeug auszuübenden Richtkräften mittels einer entsprechenden Druckquelle und
- wenigstens einer an dem Balken vorgesehenen Halterung zum Befestigen einer mit dem Arbeitszylinder zusammenwirkenden Kette für die Einlei tung der Richtkräfte in das Kraftfahrzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden des Balkens (1) mit der Unterlage (15) zwei relativ zu einander entlang der Längsrichtung des Balkens (1) hydraulisch ver stellbare Anschläge (16, 18) vorgesehen sind, die in ihrer einen End stellung an festen Teilen der Unterlage (15) zur Anlage kommen.
- einem mit der das Kraftfahrzeug tragenden Unterlage lösbar verbind baren Balken,
- wenigstens einem an oder in dem Balken vorgesehenen oder damit ver bindbaren Auflager zum Abstützen eines Endes eines Arbeitszylinders für die hydraulische Erzeugung von auf das Kraftfahrzeug auszuübenden Richtkräften mittels einer entsprechenden Druckquelle und
- wenigstens einer an dem Balken vorgesehenen Halterung zum Befestigen einer mit dem Arbeitszylinder zusammenwirkenden Kette für die Einlei tung der Richtkräfte in das Kraftfahrzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden des Balkens (1) mit der Unterlage (15) zwei relativ zu einander entlang der Längsrichtung des Balkens (1) hydraulisch ver stellbare Anschläge (16, 18) vorgesehen sind, die in ihrer einen End stellung an festen Teilen der Unterlage (15) zur Anlage kommen.
2. Richtgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder bewegliche Anschlag (18) in seiner einen Bewegungsrichtung
durch hydraulische Kräfte und in der Gegenrichtung durch die Kraft
einer Feder (19) beaufschlagt ist.
3. Richtgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Verbindung des Arbeitszylinders (7) mit seiner Druckquelle
(20) ein Ventil (22) eingefügt ist, das wahlweise die Beaufschla
gung eines Verankerungszylinders (21) für die Anschlagverstellung
mit dem Hydraulikdruck der Druckquelle (20) ermöglicht.
4. Richtgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Balken (1) durch zwei in zueinander paralleler Lage miteinander verbundene und zwischen sich einen Längsschlitz begrenzende langge streckte Hohlprofile (15) gebildet ist und
daß von den beiden Anschlägen (16, 18) der eine (16) ständig fest mit dem Balken (1) verbunden ist, während der andere (18) relativ dazu in dem Längsschlitz zwischen den Hohlprofilen (9) des Balkens (1) entlang dessen Längsrichtung verschiebbar geführt ist.
daß der Balken (1) durch zwei in zueinander paralleler Lage miteinander verbundene und zwischen sich einen Längsschlitz begrenzende langge streckte Hohlprofile (15) gebildet ist und
daß von den beiden Anschlägen (16, 18) der eine (16) ständig fest mit dem Balken (1) verbunden ist, während der andere (18) relativ dazu in dem Längsschlitz zwischen den Hohlprofilen (9) des Balkens (1) entlang dessen Längsrichtung verschiebbar geführt ist.
5. Richtgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Anschläge (16, 18) in Form von im Querschnitt T-förmigen
Klötzen ausgebildet sind, die mit dem Schaft ihres T in den Längs
schlitz des Balkens (1) eingreifen und mit den Seitenarmen ihres T
auf der Oberseite der Hohlprofile (9) des Balkens aufliegen, wobei
der bewegliche Anschlag (18) in seinem T-Schaft auf dessen beiden
Seiten je eine jeweils eine von zwei in den Längsschlitz des Bal
kens (1) vorspringenden Schienen umgreifende Nut enthält und jeder
Anschlag (16, 18) eine parallel zur Längsrichtung des Balkens (1)
nach außen überstehende Schulter aufweist, deren jede in der einen
Endstellung der Anschläge (16, 18) je einen zugeordneten Flansch an
der das Kraftfahrzeug tragenden Unterlage (15) übergreift.
6. Richtgerät insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofile (9) des Balkens (1) an dessem einen Ende durch einen oberseitigen Kasten (10) und eine unterseitige Platte (11) mit in der Draufsicht jeweils angenähert drachenförmiger Ausbildung miteinander verbunden sind und
daß an dem so gebildeten erweiterten Kopfstück des Balkens (1) mittels einer dazu senkrechten Schwenkachse (13) ein Verlängerungsarm (2) angelenkt ist, der eine Mehrzahl von Aufnahmen (5) für jeweils ein Zylinderauflager und eine Mehrzahl von Kettenhalterungen (6) auf weist und sich mittels eines Verriegelungsstiftes (14) in unter schiedlichen Winkelstellungen zur Achse des Balkens (1) festlegen läßt.
daß die Hohlprofile (9) des Balkens (1) an dessem einen Ende durch einen oberseitigen Kasten (10) und eine unterseitige Platte (11) mit in der Draufsicht jeweils angenähert drachenförmiger Ausbildung miteinander verbunden sind und
daß an dem so gebildeten erweiterten Kopfstück des Balkens (1) mittels einer dazu senkrechten Schwenkachse (13) ein Verlängerungsarm (2) angelenkt ist, der eine Mehrzahl von Aufnahmen (5) für jeweils ein Zylinderauflager und eine Mehrzahl von Kettenhalterungen (6) auf weist und sich mittels eines Verriegelungsstiftes (14) in unter schiedlichen Winkelstellungen zur Achse des Balkens (1) festlegen läßt.
7. Richtgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungsarm (2) durch zwei zueinander parallele und mit
einander verbundene Hohlprofile (3) und eine auf deren freies Ende
aufgesetzte Platte (4) von in der Draufsicht zu dem erweiterten
Kopfstück des Balkens (1) angenähert spiegelsymmetrischer Drachen
form gebildet ist, in bzw. an der die Aufnahmen (5) und die Ketten
halterungen (6) angeordnet sind.
8. Richtgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kettenhalterungen (6) entlang der Seitenränder der Platte (4)
verteilt und die Aufnahmen (5) zum einen entlang der Achse des
Verlängerungsarmes (2) und zum anderen auf einem Kreisbogen nahe
und längs des breiteren und dem Balken (1) zugewandten Ende des
Verlängerungsarmes (2) angeordnet sind.
9. Richtgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmen (5) als Bohrungen zum Einsetzen von Kugelpfannen zum
universalgelenkartigen Abstützen eines Arbeitszylinderendes ausge
bildet sind.
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