DE4027397C1 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M25/08—Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture adding fuel vapours drawn from engine fuel reservoir
- F02M25/0836—Arrangement of valves controlling the admission of fuel vapour to an engine, e.g. valve being disposed between fuel tank or absorption canister and intake manifold
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- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum vorübergehenden
Speichern und dosierten Einspeisen der im Freiraum einer
Tankanlage befindlichen, flüchtigen Kraftstoffbestandteile in
das Ansaugrohr einer Brennkraftmaschine, umfassend eine den
Freiraum mit der Atmosphäre verbindende Entlüftungsleitung,
in der eine Speicherkammer mit einem Absorptionselement
angeordnet ist sowie eine die Speicherkammer mit dem Ansaug
rohr verbindende Leitung, die durch ein Ventil verschließbar
ist, wobei dem Ventil und der Drosselklappe Antriebsmittel
zur Überführung in die Offenstellung zugeordnet sind.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-PS 38 02 664 bekannt.
Das Ventil und die Drosselklappe sind dabei unabhängig
voneinander betätigbar, wobei die Betätigung der Drossel
klappe auf mechanischem Wege erfolgt und die Betätigung des
Ventils mit Hilfe elektronischer und elektromechanischer
Mittel. Diese Mittel sind signalleitend untereinander und mit
Sensoren verbunden, welche verschiedene Kenndaten der Brenn
kraftmaschine kontinuierlich während des Betriebs erfassen.
Aufbau und Montage einer solchen Vorrichtung sind dementspre
chend aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
dosierten Einspeisen flüchtiger Kraftstoffbestandteile in das Ansaugrohr
einer Brennkraftmaschine derart weiter zu entwickeln, daß sich ein
vereinfachter Aufbau und eine vereinfachte Montierbarkeit ergeben.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen
die Unteransprüche Bezug.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorgesehen, daß
die Antriebsmittel des Ventils und der Drosselklappe durch
ein gemeinsames Betätigungsglied gemeinsam betätigbar sind.
Unter Gewährleistung eines guten Betriebsverhaltens der
Brennkraftmaschine läßt sich hierdurch eine sachgerechte
Einspeisung von flüchtigen Kraftstoffbestandteilen in das
Ansaugrohr erreichen, ohne daß es hierzu eines besonderen
Aufwandes hinsichtlich der Herstellung und der Montage der
benötigten Teile bedarf. Die Vorrichtung kann dadurch auch
bei der Herstellung kostengünstiger Kraftfahrzeuge zur
Anwendung gelangen.
Die Ausbildung der Vorrichtung hängt maßgeblich von der
Gestaltung der Antriebsmittel des Ventils und der Drossel
klappe ab. Im Normalfall ist davon auszugehen, daß die
Drosselklappe unverdrehbar auf einer Betätigungswelle fest
gelegt und durch eine Relativverdrehung der Betätigungswelle
im gewünschten Maße einstellbar ist. Bei Ventilen ist es
demgegenüber eher gebräuchlich, durch eine geradlinige Hin-
und Herbewegung eines Stellgliedes eine Veränderung des
Durchflußquerschnittes zu erzielen. Das gemeinsame Betätigen
eines solchen Ventils und einer solchen Drosselklappe erfor
dert daher die Verwendung von Betätigungsmitteln, die geeig
net sind, eine hin- und hergehende Bewegung in eine Drehbe
wegung umzuwandeln. Diesbezüglich ist eine Vielzahl mechani
scher Hilfsmittel bekannt.
Durch die Verwendung eines Spindeltriebs besteht die Möglich
keit, das Stellglied des Ventils auf einer Bewegungsachse
anzuordnen, die eine Verlängerung der Rotationsachse der
Drosselklappenwelle bildet. Die Herstellung ist besonders
einfach und es ergibt sich der weitere Vorteil, daß das
Gehäuse des Ventils in unmittelbarer Nähe des Ansaugrohres
angebracht werden kann und gegebenenfalls als integrierter
Bestandteil desselben.
Bei einer Ausführung, bei der die Betätigungseinrichtung als
Kurventrieb gestaltet ist, resultiert eine vereinfachte
Möglichkeit, die Öffnungscharakteristika der Drosselklappe
einerseits und des Ventils andererseits in der Weise anein
ander anzupassen, daß sich ein optimiertes Betriebsverhalten
des jeweiligen Verbrennungsmotors ergibt. Zweckmäßigerweise
wird eine solche Kurvenscheibe austauschbar befestigt, was es
ermöglicht, eine ansonsten identisch gestaltete Vorrichtung
durch einfachen Austausch der Kurvenscheibe für Verbrennungs
motoren unterschiedlicher Größe brauchbar zu machen.
Die Betätigungseinrichtung kann einen Zahnstangentrieb
umfassen, der es gestattet, große räumliche Entfernungen
zwischen der Drosselklappenwelle und dem Stellglied des
Ventils zu überbrücken. Ein ähnlicher Vorteil resultiert bei
einer Ausführung, bei der die Betätigungseinrichtung durch
einen Pleueltrieb gebildet ist. Im letztgenannten Falle sind
die Herstellkosten vergleichsweise geringer, es ist jedoch
erforderlich, eine statische Vorlast, beispielsweise durch
eine Druckfeder, zu erzeugen, um unerwünschtes Spiel zu
unterdrücken.
Bei Verwendung von Ventilen, bei denen das Stellglied durch
eine Relativverdrehung betätigbar ist, besteht demgegenüber
die Möglichkeit, eine Schubstangenverbindung zwischen der
Drosselklappenwelle und der Welle des entsprechenden Stell
gliedes des Ventils vorzusehen. Dabei besteht sogleich die
Möglichkeit, in Abhängigkeit von den radialen Abständen
zwischen der jeweiligen Anlenkstelle der Schubstange und der
Drehachse des Stellgliedes die Öffnungscharakteristika in
gezielter Weise aneinander anzupassen.
Bowdenzüge ermöglichen die Realisierung einer schwingungs
mäßigen Abkopplung des Ventils von der Drosselklappenwelle.
Die Dauerhaltbarkeit wird hierdurch verbessert. Eine Verwen
dung von Nockentrieben ist ebenfalls möglich.
Die Betätigungseinrichtung des Ventils kann einen Servoan
trieb umfassen, der auf der Grundlage einer elektrischen,
hydraulischen oder pneumatischen Kopplung durch die Drossel
klappe oder deren Antriebsmittel gesteuert ist. Die Ansteue
rungscharakteristik des Ventils läßt sich bei solchen Ausfüh
rungen besonders einfach speziellen Erfordernissen des
Anwendungsfalles anpassen.
Der Hilfsantrieb des Ventils kann ein Federelement umfassen,
um einen Spielausgleich der zur Anwendung gelangenden Betäti
gungsmittel zu bewirken. Zweckmäßigerweise ist die Feder
dabei als Druckfeder gestaltet und so angeordnet, daß sie bei
einer Entlastung eine Überführung des Stellgliedes des
Ventils in eine Geschlossenstellung bewirkt.
Eine noch feinfühligere Ansteuerungscharakteristik des
Ventils läßt sich erreichen, wenn diesem in Richtung des
Absorptionselementes ein Hilfsventil vorgeschaltet ist, wobei
das Hilfsventil durch ein elektrisches Signal betätigbar und
signalleitend mit einem Steuergerät verbunden ist. In dem
Steuergerät können kontinuierlich mit Hilfe von Sensoren
erfaßte Betriebskenndaten des Verbrennungsmotors in der Weise
verarbeitet werden, daß das Ausgangssignal eine optimierte
Ansteuerung des Ventils bewirkt. Neben einem optimalen
Betriebsverhalten des Verbrennungsmotors läßt sich hierdurch
das Maß der durch dessen Betrieb verursachten Umweltbelastung
in optimalem Maße reduzieren. Das Steuergerät soll zur
Erreichung dieses Zweckes mit wenigstens einem Sensor zur
kontinuierlichen Erfassung von Kenndaten des Verbrennungs
motors versehen sein sowie mit einer Abgleicheinrichtung zur
kontinuierlichen Optimierung des Signals in Abhängigkeit von
den Werten der jeweils ermittelten Kenndaten.
Die Antriebseinrichtung des Ventils kann mit einer Einrich
tung zum relativ verzögerten Öffnen und zum drosselklappen
synchronen Schließen versehen sein. Eine solche Einrichtung
kann beispielsweise durch einen unsymmetrischen Strömungs
mitteldämpfer gebildet sein. Entsprechende Strömungsmittel
dämpfer sind an sich bekannt. Sie gelangen im Bereich der
Radfederung von Kraftfahrzeugen zur Anwendung. Sie bewirken
in der vorliegenden Verwendung ein zeitverzögertes Öffnen des
Ventils und ein synchrones Schließen, bezogen auf die Rela
tivbewegung der Drosselklappe.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der als
Anlage beigefügten Schemazeichnung weiter verdeutlicht.
Die Skizze zeigt eine Vorrichtung zum vorübergehenden Spei
chern und dosierten Einspeisen der im Freiraum 5 einer
Tankanlage befindlichen, flüchtigen Kraftstoffbestandteile in
das Ansaugrohr 6 einer Brennkraftmaschine. Dabei ist eine den
Freiraum 5 mit der Atmosphäre verbindenden Entlüftungslei
tung 7 vorgesehen, in der eine Speicherkammer 8 mit einem
Absorptionselement aus Aktivkohle angeordnet ist sowie eine
die Speicherkammer mit dem Ansaugrohr 6 verbindende Lei
tung 7, die durch ein Ventil 1 verschließbar ist, wobei dem
Ventil 1 und der Drosselklappe 3 Antriebsmittel 4 zur gemein
samen Überführung in die Offenstellung zugeordnet sind. Die
Antriebsmittel 4 sind im dargestellten Fall mechanischer Art.
Sie umfassen einen Zahnstangentrieb, der der Drosselklappen
welle 14 zugeordnet ist und eine Kurvenscheibe, welche dem
Stellglied 15 zugeordnet ist.
Der Zahnstangentrieb besteht aus einem Zahnrad, welches
unverdrehbar auf der Drosselklappenwelle 14 befestigt ist und
einer Zahnstange 16, die mit dem Zahnrad in Eingriff steht.
Die Zahnstange 16 ist in einer Führung 18 gelagert und
innerhalb der Führung 18 nur in horizontaler Richtung beweg
bar. Sie trägt im mittleren Bereich eine Kurvenscheibe 17,
welche mit dem Stellglied 15 des Ventils 1 in Eingriff steht.
Bedingt durch den kurvenförmigen Verlauf der Führungsbahn 19
der Kurvenscheibe 17 ergibt sich bei einer Hin- und Herbewe
gung der Zahnstange 16 eine senkrechte Auf- und Abbewegung
des Stellgliedes 15 des Ventils 1. Die tatsächliche Öffnungs
bewegung des Ventils 1 wird dabei zusätzlich durch den Druck
innerhalb des Ansaugrohres 6 beeinflußt. Dieser wird durch
eine Leitung 20 in eine Steuerkammer 13 übertragen, welche in
Richtung der Atmosphäre durch die Stellmembrane 12 begrenzt
ist. Die Stellmembrane 12 ist unterseitig durch eine Druck
feder 10 belastet, oberseitig durch eine weitere Feder 11. Es
resultiert die folgende Funktion:
In der dargestellten Position der Vorrichtung befindet sich
das Fahrpedal in seiner obersten Stellung, die Drosselklappe
ist geschlossen und desgleichen das Ventil 1. Im Bereich des
Kraftstoffbehälters frei werdende Dämpfe werden aus dessen
oberen Bereich 5 über die Leitung 2 durch das Absorptionsele
ment 8 und die Leitung 7 ins Freie geleitet. Die Kraftstoff
bestandteile werden dabei innerhalb des Absorptionselemen
tes 8 absorbiert und hierdurch an einem Entweichen ins Freie
gehindert.
Mit Aufnahme des Fahrbetriebes wird das Fahrpedal betätigt
und die Zahnstange 16 innerhalb der Zeichenebene nach links
bewegt. Die Folge ist eine Überführung der Drosselklappe 3 in
eine Offenstellung sowie eine Entlastung des Stellgliedes 15
des Ventils 1 nach oben. Der Unterdruck im Ansaugrohr 6 wird
durch die Leitung 20 auf die Steuerkammer 13 übertragen. Er
liegt unmittelbar an der Stellmembran 12 unterseitig an und
wird durch das Vorhandensein der Druckfeder 10 und der
Feder 11 in der Art modifiziert, daß sich eine optimale
Öffnungsbewegung des Ventils 1 ergibt.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum vorübergehenden Speichern und dosierten
Einspeisen der im Freiraum einer Tankanlage befind
lichen, flüchtigen Kraftstoffbestandteile in das Ansaug
rohr einer Brennkraftmaschine, umfassend eine den
Freiraum mit der Atmosphäre verbindende Entlüftungslei
tung, in der eine Speicherkammer mit einem Absorptions
element angeordnet ist sowie eine die Speicherkammer mit
dem Ansaugrohr verbindende Leitung, die durch ein Ventil
verschließbar ist, wobei dem Ventil und der Drossel
klappe (3) Antriebsmittel zur Überführung in eine
Offenstellung zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel (4) des Ventils (1) und der
Drosselklappe (3) durch eine gemeinsame Betätigungsein
richtung gemeinsam betätigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Spindeltrieb umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Kurventrieb umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Zahnstangentrieb
umfaßt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Pleueltrieb umfaßt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung eine Schubstangenverbindung
umfaßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Bowdenzug umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Nockenantrieb umfaßt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Betätigungseinrichtung einen Hilfsantrieb
für das Ventil (1) umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hilfsantrieb ein Federelement (10) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Hilfsantrieb eine auf einer Feder (10)
abgestützte Stellmembran (12) umfaßt, und daß die
Stellmembran (12) eine mit dem Ansaugrohr (6) verbundene
Steuerkammer (13) gegenüber der Atmosphäre begrenzt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß dem Ventil (1) in Richtung des Absorptionsele
mentes (8) ein Hilfsventil vorgeschaltet ist und daß das
Hilfsventil durch ein elektrisches Signal betätigbar und
signalleitend mit einem Steuergerät verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät mit Sensoren zur kontinuierlichen
Erfassung von Kenndaten des Verbrennungsmotors versehen
ist sowie mit einer Abgleicheinrichtung zur Optimierung
des Signals in Abhängigkeit von dem jeweiligen Wert der
Kenndaten.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Antriebseinrichtung des Ventils (1) mit
einer Einrichtung zum relativ verzögerten Öffnen und zum
bewegungssynchronen Schließen mit der Drosselklappe
versehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung durch einen unsymmetrischen Strö
mungsmitteldämpfer gebildet ist.
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